Weitestgehende Phosphorelimination in Kreßberg: Zuverlässige Flockungsfiltration mit dem HUBER Tuchfilter RotaFilt®


Mit der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) rückt zunehmend auch die Phosphorelimination auf Kläranlagen in den Fokus. Gleichzeitig sind Phosphorfrachten aus Kläranlagen aber auch einer der Gründe, warum in Deutschland die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000) noch immer nicht eingehalten werden. Nicht zuletzt deshalb werden auf vielen Kläranlagen zukünftig weitere Maßnahmen notwendig werden.
Flockungsfiltration in Kreßberg
Auf der baden-württembergischen Kläranlage Kreßberg (GK3) sieht man dieses Thema mittlerweile gelassen. Dort wurde im Frühjahr 2025 die neue Flockungsfiltration in Betrieb genommen. Als Flockungsfilter kommt dort ein HUBER Tuchfilter RotaFilt® 2700 mit vier Filterscheiben zum Einsatz. Zusammen mit einer optimal abgestimmten Fällmittel-dosierung sorgt er dafür, dass im Ablauf der Kläranlage eine Phosphorgesamtkonzentration von 0,2 mg/l im Jahresmittel zu keiner Zeit überschritten wird.
Gleichzeitig lässt sich durch die Polstofffiltration ein nahezu feststofffreier Kläranlagenablauf erzielen: „Die Trübung im Kläranlagenablauf lag im vergangenen Jahr fast immer < 1,0 FNU“, zeigte sich Betriebsleiter Karl Prosy zufrieden.
Auch in weiteren Projekten kommen die Produkte und Lösungen von HUBER für die Phosphorelimination bereits zum Einsatz. So können die steigenden Anforderungen an die Abwasserreinigung erfüllt und die Anlagen zukunftsfähig ausgerichtet werden.

