Verschleisserkennung
Die Intensität des Verschleisses wird massgeblich durch mehrere Faktoren beeinflusst
- Trockenrückstandsgehalt des gepressten und ausgetragenen Rechenguts: Der notwendige Kraftaufwand der Entwässerung steigt exponentiell mit dem Entwässerungsgrad des Rechengutes. Je höher entwässert das Rechengut ist, umso intensiver der Verschleiss.
- Sand, Steine und Geröll im Rechengut: Grosse und kleine mineralische Bestandteile des Rechengutes wirken wie „Schmirgelpapier“. Selbst geringe, aber permanent vorhandene Sand- oder Geröllbestandteile im Rechengut wirken sich negativ auf die Standzeit der Schnecke aus. Vor allem in Kombination mit hohen TR-Gehalten ergeben sich deutliche Standzeitverluste
- Unnötiger Maschinenbetrieb: Wird eine Waschpresse ohne Rechengut betrieben, so werden auch die letzten Wendelgänge der Schnecke entleert. Die Schnecke kann nun dem anstehenden Pressdruck ausweichen und reibt an den verbauten Förderleisten, was zu zusätzlichen Verschleisserscheinungen an der Maschine führt.
Die untenstehenden Bilder zeigen eine Schneckewelle in neuwertigem Zustand, mit beginnendem Verschleiss und mit fortgeschrittenem Verschleiss (v.l.n.r).
Vorteile
Vorteile der Verschleisserkennung für HUBER Waschpressen
- Vorbeugende Instandhaltungsstrategie
- Ungeplanten Maschinenstillstand vermeiden
- Serviceaufwand und Kosten reduzieren
Mit Ausnahme der kleinsten Baugrösse ist künftig jede Ausführung der HUBER Waschpresse WAP® mit der HUBER Verschleisserkennung ausgerüstet. Ausserdem kann die HUBER Verschleisserkennung bei jeder HUBER Waschpresse WAP® nachgerüstet werden.
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