Durch geeignete Abwasserwärmetauscher (z. B. HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin) kann das Wärmepotential zum Heizen oder Kühlen nutzbar gemacht werden. Wegen der Schmutzstoffe und vorhandenen Organik ist eine Selbstreinigung des Wärmetauschers für den zuverlässigen Betrieb elementar. In Kombination mit Wärmepumpen kann das Temperaturniveau erhöht oder gesenkt werden.
Betriebskosten für Abwasserreinigung reduzieren
Verfahrenstechnologie
HUBER Lösungen für die Reduktion der Betriebskosten
Bei regelmässiger Bewertung der Anlagen sind oft vielfältige Optimierungs- und Kosteneinsparpotential zu identifizieren:
- Optimierung der mechanischen Vorreinigung
- Installation oder Optimierung der chemisch-physikalischen Abwasserreinigung
- Installation oder Optimierung der Nachreinigung (Filtration, Flotation)
- Nutzung von Abwasserwärme
Grundsätzlich sind die Betriebskosten der Abwasserreinigung umso günstiger, je mehr Feststoffe und Organik durch mechanisch und physikalisch-chemische Verfahren entfernt werden kann. Im Gegensatz dazu, ist die aerobe Behandlung wegen den Energiekosten deutlich teurer. Bei hohen Mengen an gelöster Organik kann auch eine anaerobe Behandlung sinnvoll sein.
HUBER hat geeignete Maschinentechnik und lange Erfahrung in der industriellen Abwasserreinigung. Dadurch können auch bisher unentdeckte Verbesserungspotentiale aufgedeckt werden. Durch vorherige Laborversuche und Pilotierungen wird das Potential vorab sehr genau ermittelt.
Zur Anwendung kommt prinzipiell das gesamte HUBER Produktportfolio, aber insbesondere die HUBER Druckentspannungsflotation HDF, die HUBER Schneckenpresse Q-PRESS®, sowie der HUBER Scheibenfilter RoDisc® und der HUBER Tuchfilter RotaFilt®.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Grundsätzlich gilt: Je besser ein Abwasser vor der biologischen Behandlung vorgereinigt wird, je weniger gross müssen Folgestufen (z. B. biologische Reinigung) ausgeführt werden und umso weniger Energie benötige diese. Zusätzlich sollte die Abwasserreinigung optimal auf die Abwasserqualität angepasst und auf die Zielqualität ausgelegt sein. Deutlich bessere Ablaufwerte als die geforderte Qualität bedeutet höhere Kosten im Betrieb.
Bei Bestandsanlagen sollte eine umfassende Betrachtung über alle Stufen erfolgen. Eine Optimierung der Vorreinigung (mechanisch und/oder chemisch-physikalisch) bringen oft sowohl eine Ersparnis oder sogar eine Kapazitätserhöhung.
Oftmals werden industrielle Abwasserbehandlungsanlagen nach der Errichtung kaum noch optimiert, weil diese auch meist nur „nebenbei“ betrieben werden. Grosse Potentiale bestehen in der besseren Schwebstoffabscheidung (Siebung), der Installation einer chemisch-physikalischen Behandlung oder der Nachschaltung einer dritten oder vierten Reinigungsstufe. Grundsätzlich muss jeder Anwendungsfall unter Betrachtung der behördlichen Forderungen analysiert und individuelle Lösungen gefunden werden.
Viele Flotationsanlagen werden ausschliesslich über den Durchsatz gesteuert. Da allerdings die notwendige Ablaufqualität anhand der Schmutzstoffparameter (v. a. CSB) geregelt ist und sich die CSB-Konzentration über den Tag verändert, muss die Dosierung der Chemikalien (wie z.B. Säuren, Laugen, Flockungsmittel, Flockungshilfsmittel) immer auf die höchstmöglichen Werte eingestellt werden.
In der Konsequenz bedeutet dies für die meiste Zeit eine Überdosierung und Verschwendung von Chemikalien und einen unnötig hohen Schlammanfall durch Hydroxidbildung. Die HUBER Chemikaliendosierung DigitDose misst kontinuierlich die Zulaufqualität, dosiert passgenau Chemikalien und ermöglich so eine gezielte Steuerung der Ablaufqualität mit geringstmöglichen Betriebskosten.














