[...]Essen 1. Veranlassung Beim Lippeverband sind einige Sandwaschanlagen unterschiedlicher Anbieter in Betrieb. Die vorliegenden Betriebserfahrungen sollten dokumentiert und die Austragsergebnisse bewertet werden. 2. Untersuchte Sandwaschanlagen und Dokumentationen Die Sandwaschanlagen sind zum Teil seit mehreren Jahren in Betrieb. Hier ist neben der Bewertung der Betriebsergebnisse auch eine Aussage über die Betriebssicherheit und den Betreuungsaufwand der jeweiligen Anlage möglich. Im Rahmen des Messprogramms erfolgte eine aktuelle Bewertung der Betriebsergebnisse der jeweiligen Sandwäsche. Es fand eine Probenahme des Sandaustrages sowie des Zuflusses zur Sandwäsche statt. Die Zulaufprobenahme war jedoch zum Teil problematisch, so dass eine repräsentative Probe schwer zu erhalten war. Die nicht plausiblen Proben wurden später bei der Auswertung nicht berücksichtigt. Als Untersuchungsparameter der beiden Probenahmestellen waren der Glühverlust und die Bestimmung einer Sieblinie vorgegeben. Es wurden insgesamt fünf Sandwaschanlagen erprobt und die Erfahrungen des Betriebes kurz dokumentiert. Im Folgenden werden die Ergebnisse und die bislang vorliegenden Betriebserfahrungen von zwei Sandwäschen der Firma HUBER dargestellt. 3. Betriebsergebnisse Die Betriebsergebnisse sollten eine Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Sandwäsche ermöglichen. Im Zusammenhang mit den Betriebserfahrungen vor Ort konnte dann eine Gesamtbewertung der Anlage erfolgen. Von den untersuchten Sandwäschen mussten einige aufgrund massiver Betriebsprobleme umgebaut bzw. optimiert werden. Die Einstellung der Anlagen ist in der Regel so, dass möglichst keine Betriebsprobleme auftreten, d.h. der erreichte Glühverlust des gewaschenen Sandfanggutes ist zur Zeit noch zweitrangig. Die COANDA-Sandwaschanlagen der Firma HUBER sind z.T. seit Jahren in Betrieb. Die Anlage in Selm-Bork wird seit 1997 betrieben. Der zweite untersuchte Sandwäscher auf der Kläranlage Herten-Westerholt wurde erst 2000 installiert. Bei diesem neueren Modell sind einige Details im Verglich zur älteren Version geändert worden. Laut Aussage des Betriebes sind bei beiden Anlagen bislang keine nennenswerten Betriebsprobleme aufgetreten. 3.1 Glühverluste Die Ergebnisse aus Tabelle 1 sind für Selm-Bork folgendermassen zu bewerten: Der Glühverlust des gewaschenen Sandes der Anlage in Selm-Bork lag mit rund 6% zwar über dem zur Deponierung von Stoffen zu erreichenden Wert von 5% (nach TASi, Deponierklasse II), es werden aber auch immer wieder Werte unter 5 % erreicht. Die Betrachtung des Glühverlustes des Zulaufs (nicht ganz repräsentativ) zeigt einen relativ hohen Wert, d.h. es ist eine sehr hohe Waschleistung notwendig, um Werte unter 5 % zu erreichen. Es war am Austrag zu erkennen (Bild 3), dass der gewaschene Sand eine homogene Zusammensetzung mit einem sehr geringen Anteil an Störstoffen hat. Die Ergebnisse der COANDA-Sandwaschanlage auf der Kläranlage Herten-Westerholt führen zu der nachfolgenden Bewertung: Die Glühverluste des gewaschenen Sandes der Anlage in Herten-Westerholt lagen mit Werten mit 3 % niedriger als die der COANDA-Sandwaschanlage in Selm-Bork. Es werden in der Regel 3 % GV eingehalten, was auch zukünftig eine problemlose Deponierung (Deponieklasse I) des Sandfanggutes ermöglicht. Die im Vergleich zu der ca. 3 Jahre älteren Anlage in Selm-Bork verbesserten Betriebsergebnisse lassen sich zum Teil durch die technischen Änderungen der letzten Jahre begründen. Der zweite Grund sind die unterschiedlichen Zulaufbedingungen der Sandwaschanlage, die aber aufgrund der nicht plausiblen Daten nicht genauer bewertet werden können. Der Austrag des gewaschenen Sandfanggutes (Bild 4) beinhaltet, wie in Selm-Bork, nur einen unwesentlichen Teil an Störstoffen. Neben der möglichen Deponierung des Sandes wäre es interessant zu prüfen, ob mittlerweile die Möglichkeit besteht, den anfallenden Sand an z.B. die Bauindustrie abzugeben. 3.2. Zentrale Korndurchmesser Die Siebanalyse (Quadratloch) erfolgte nach DIN 22019-1 Spektrum, Spektrum > 2,0 mm bis < 0,063 mm. Im Bild 4 sind die im Verlauf der Untersuchungen ermittelten Sieblinien dargestellt. Erläuterung der Ergebnisse der Sieblinien: Der zentrale Korndurchmesser des ausgetragenen gewaschenen Sandes liegt in Selm-Bork mit 0,22 mm in einem guten Bereich. Im Vergleich zu bisher eingebauten Klassierern (Untersuchungen von HÄGER, 1996) wird ein besserer Feinsandrückhalt erreicht. Eine eindeutige Aussage zum Feinsandaustrag in Bezug auf Zulauf ist aufgrund der Problematik bei der Zulaufprobe nicht möglich. Der gemessene zentrale Korndurchmesser des Zulaufs ist mit 0,13 mm sehr niedrig, was zum Teil auch durch den hohen Organikanteil begründet ist. Der zentrale Korndurchmesser des gewaschenen Sandes der Kläranlage Herten-Westerholt ist mit 0,21 mm vergleichbar mit Selm-Bork. Da der Glühverlust mit 2,7 % auch niedrig abschneidet, ist das Ergebnis der Sandwäsche besser als in Selm-Bork zu bewerten. Die im November 2000 ermittelten Werte liegen in der gleichen Grössenordnung, so dass von einer guten Sandseparierung mit einem entsprechenden Feinsandrückhalt auszugehen ist. 4. Fazit COANDA-Sandwaschanlagen der Firma HUBER werden seit einigen Jahren im Verbandsgebiet eingesetzt. Zwei der Anlagen wurden im Rahmen einer Überprüfung näher untersucht. Es lassen sich folgende Aussagen treffen: Bei den untersuchten Sandwaschanlagen sind bislang keine nennenswerten Betriebsprobleme aufgetreten. Die nach TASi geforderten Glühverluste von höchstens 5 % (Deponierklasse II) Widerspruch können auch von älteren Sandwaschanlagen wie auf der Kläranlage Selm-Bork eingehalten werden. Die seit rund einem Jahr auf der Kläranlage Herten-Westerholt betriebene Sandwaschanlage erreicht in der Regel Glühverluste von weniger als 3 %, so dass später eine Lagerung auf Deponien der Deponieklasse I möglich ist. Beide Sandwaschanlagen erreichen zentrale Korndurchmesser im ausgetragenen gewaschenen Sand in der Grössenordnung von 0,21 mm. Da kein direkter Vergleich von rohem, ungewaschenem Sandfanggut mit gewaschenem Sandfanggut aufgrund der problematischen Zulaufprobenahme möglich war, werden im Rahmen von detaillierten Untersuchungen im Lippeverband ermittelte Zulaufwerte zugrunde gelegt. Hierbei bewegt sich der ermittelte zentrale Korndurchmesser im Bereich von 0,15 bis 0,25 mm. Betrachtet man die von den HUBER Sandwaschanlagen im Austrag erreichten zentralen Korndurchmesser von 0,21 mm, ist von einem sehr guten Feinsandrückhalt auszugehen. Im Vergleich zu bisher eingebauten Klassierern (Untersuchung von HÄGER, 1996) sowie den getesteten weiteren Anbietern von Sandwäschern wird ein besserer Feinsandrückhalt erreicht. HUBER Sandwaschanlage, Kläranlage Herten-Westerholt Kläranlage Selm-Bork, gewaschener Sand aus der HUBER Sandwaschanlage HUBER Sandwaschanlage, Kläranlage Selm-Bork[...]
[...]Für den Schutz unseres höchsten Gutes – Wasser Nachhaltigkeit ist im Bereich der Wasserversorgung bei den geplanten Investitionen zur Modernisierung und Sanierung von Hochbehälter, Brunnen und Drucksteigerungsanlagen von grösster Bedeutung. In dieser Hinsicht konnte HUBER vor allem mit der technisch ausgereiften und hochwertigen Verarbeitung der RC3-Sicherheitstüre überzeugen und eine Vielzahl von Objekten wurde inzwischen damit ausgerüstet. Sowohl die Funktionalität als auch das sehr ansprechende Erscheinungsbild der HUBER RC3-Türe wurden von den Kunden überaus positiv bewertet. In den meisten Fällen konnte der Einbau der Sicherheitstüren vom entsprechend gut ausgebildeten Fachpersonal der verschiedenen Auftraggeber problemlos selbst durchgeführt werden. Bei manchen Anlagenbetreibern haben sich verschiedenste Standards und Ausführungsvarianten der HUBER RC3-Türen entwickelt. Bei der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH werden, um ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen, sämtliche Türen zum Schutz vor Sonneneinstrahlung mit einer Blechaufdoppelung ausgeführt. Soweit es möglich ist, wird zur Verblendung der Mauerlaibung zusätzlich zu den RC3-Sicherheitstüren eine Edelstahlzarge vorgesehen. Durchaus positiv bewertet wurden auch die Abwicklung der einzelnen Projekte mit den entsprechenden Naturmassaufnahmen vor Ort sowie der gemeinsam mit den verantwortlichen Wassermeistern erarbeitete Türfragebogen durch den Vertriebsaussendienst von HUBER. Die RC3-Sicherheitstüren von HUBER fügen sich nicht nur optisch in das Gesamtbild jedes einzelnen kleinen wie auch grossen Projektes perfekt ein, sondern auch der Schutz unserer wichtigsten Ressource – Wasser – wird dadurch wesentlich erhöht. Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH - Pumpwerk Kaindorf 1 Edelstahlzarge zur Verblendung der Mauerlaibung[...]
[...]Die HUBER ROTAMAT ® -Familie bildet den Grundstein, auf dem die HUBER SE ihre Entwicklung in der Abwassertechnik begonnen hat. Auf dieser Grundlage konnte das Unternehmen wachsen und sich stetig weiterentwickeln. Mit über 30 verschiedenen Maschinentypen allein in der mechanischen Vorreinigung hat sich die HUBER SE zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Trotzdem bleiben die ROTAMAT ® -Maschinen ein wichtiger Grundpfeiler der HUBER SE und zeigen inzwischen vor allem auch in grossen Projekten mit Siebkorbdurchmessern über 2 Metern, dass dieses System immer noch herausragend ist. Die Effizienz und Zuverlässigkeit der ROTAMAT ® -Technologie kommen selbst bei anspruchsvollen Anwendungen zum Tragen und sie bewährt sich weiterhin in der Abwasserreinigung. HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 überzeugt in Österreich und Kolumbien Mit einem Trockenwetter-Zulauf von 103.600 m 3 pro Tag ist die kommunale Kläranlage Salzburg-Siggerwiesen die grösste im Land Salzburg. Bereits seit 1986 ist die Anlage in Betrieb und hat im Jahr 2023 die vierte Generation an Zulaufrechen eingebaut. Entschieden hat sich die Geschäftsführung der Kläranlage nach detaillierten Überlegungen am Ende für zwei HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 mit einem Siebkorbdurchmesser von 2,6 m und einer Spaltweite von 3 mm. Im Frühjahr 2023 wurden die Lochblech-Umlaufrechen aus 2009 also herausgenommen und durch die neuen Siebanlagen ersetzt. Diese passen genau in die beiden bereits vorhandenen Gerinne und überzeugen nun seit über einem Jahr mit geringem Wartungsaufwand und hoher Abscheideleistung. Vor allem der Einsatz der Luftklinge in Kombination mit einer fest installierten Hochdruckreinigung bringt einige Vorteile. Die Luftklinge reinigt den Siebkorb der Ro2 mit einem gewissen Luftdruck ab und spart somit den Einsatz der serienmässig eingebauten Spritzdüsenleiste. Lediglich die Hochdruckreinigung nutzt alle drei Betriebsstunden Wasser mit einem Druck von 120 bar, um den Siebkorb intensiv zu reinigen. Somit spart der Einsatz dieser beiden Komponenten sowohl Wasser als auch Wartungszeiten und -kosten durch eine manuelle Reinigung. Auch in der Kläranlage Barranquilla in Kolumbien kommt die HUBER Siebanlage ® Ro2 zum Einsatz. Bereits 2017 verkaufte HUBER die erste Ro2 mit 2,6 m Durchmesser und einer Spaltweite von 2 mm. Diese behandelt einen Abwasserstrom von 934 l/s und konnte den Kunden überzeugen. Das zeigt sich vor allem dadurch, dass dieses Jahr die Erweiterung der Anlage ebenfalls an die HUBER SE vergeben wurde, nachdem der Wettbewerb nicht überzeugen konnte. So werden nächstes Jahr zwei weitere Ro2 der gleichen Baugrösse geliefert und stellen somit die Abwasserreinigung dort weiterhin sicher. Nicht nur die HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 können überzeugen. Die Siebanlagen ROTAMAT ® STAR und ROTAMAT ® RPPS zeigen, wie flexibel das Konzept der ROTAMAT ® -Maschinen ist und dadurch auch in weiteren Anwendungsfeldern genutzt werden kann. Membranvorsiebung in den USA Die Membranvorsiebung spielt in der Wasseraufbereitung eine entscheidende Rolle und gewinnt in den USA zunehmend an Bedeutung. Ihr Hauptziel ist es, nachgeschaltete Membrananlagen zu schützen und die Effizienz der Wasseraufbereitung zu verbessern. Gleichzeitig entlastet sie die nachfolgenden Behandlungsstufen und senkt die Wartungskosten. Bei der Membranvorsiebung kommen verschiedene Technologien von HUBER zum Einsatz, darunter die Siebanlagen ROTAMAT ® STAR und RPPS. Ähnlich wie die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 vereinen diese Maschinen die Funktionen Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern in einer kompakten und robusten Einheit. Im Gegensatz zur ROTAMAT ® Ro2 sind die ROTAMAT ® STAR und RPPS jedoch mit einem Lochsieb ausgestattet. Dies ermöglicht eine zweidimensionale Siebung, die eine höhere Abscheideleistung gewährleistet. Der Siebkorb der ROTAMAT ® RPPS hat eine Durchlassweite von mindestens 1,5 mm, was ihn bereits für die Membranvorsiebung gut geeignet macht. Wenn jedoch eine noch feinere Siebung gewünscht wird, kann auf den gefalteten Siebkorb der ROTAMAT ® STAR zurückgegriffen werden. Dieser kann mit einem Lochdurchmesser von 1 mm ausgeführt werden und ermöglicht somit eine noch feinere Abscheidung. Zusätzlich erhöht sich die Siebfläche, was zu einem höheren Durchfluss durch die sternförmige Faltung des Siebkorbs führt. In den USA haben sich diese beiden Maschinentypen in den letzten zwei Jahren bei der Membranvorsiebung bewährt. Auch dort kommen, wie in Salzburg-Siggerwiesen, inzwischen die grossen Maschinen zum Einsatz. Sowohl die ROTAMAT ® RPPS kommt mit 2 mm Lochdurchmesser und vier Maschinen in einem Projekt zum Einsatz, als auch die ROTAMAT ® STAR mit zwei Maschinen und einem Lochdurchmesser von 1 mm. In den USA konnten im letzten Jahr zwei weitere Aufträge an Land gezogen werden. Zum Schutz der Membrane kommen hier einmal ROTAMAT ® STAR mit einem Korbdurchmesser von 2,0 m sowie ROTAMAT ® RPPS mit einem Durchmesser von 2,2 m zum Einsatz. Eine weitere Besonderheit der beiden Aufträge ist, dass diese Maschinen vollständig am Fertigungsstandort von HUBER Technology, Inc. in Denver, North Carolina und somit direkt den USA produziert werden. Von West nach Ost: Grossprojekte in Asien Nicht nur in Amerika, sondern auch in Südkorea und Indien haben sich die HUBER ROTAMAT ® -Maschinen bewährt und zu grossen Projekten geführt. In Südkorea werden insgesamt 30 ROTAMAT ® STAR mit einem Siebkorbdurchmesser von 3 m und einer Lochweite von 1 mm für die Feinsiebung des Abwassers geliefert. Auch in Indien sind die Kunden überzeugt. Dort steht ein Projekt für eine Kläranlage an, die mit gleich zehn der grössten ROTAMAT ® STAR ausgestattet wird. Diese haben einen Siebkorbdurchmesser von 3 m und eine Lochweite von 2 mm. Es ist erfreulich zu sehen, wie diese Technologie, mit der HUBER seinen Einstieg in die Abwassertechnik begonnen hat, inzwischen weltweit zur effizienten Abwasserbehandlung beiträgt.[...]
[...]Medellin, Kolumbien HUBER Bandtrockner BT 30 in Kolumbien Bereits Mitte 2018 ging in der zweitgrössten kolumbianischen Stadt Medellin die neue Kläranlage Bello (2,75 Mio. Einwohnergleichwerte) mit einem Zulauf von maximal 6,5 m³/s in Betrieb. Zur Trocknung des in den 6 Faulbehältern behandelten Klärschlamms installierte das Konsortium HUBER Schrader-Camargo den bewährten HUBER Bandtrockner BT und realisierte damit ein internationales Megaprojekt. Der Auftragswert für das Konsortium zur Errichtung der schlüsselfertigen Trocknungsanlage beträgt über 44 Mio. Euro. Täglich fallen 310 Tonnen entwässerter Klärschlamm bei maximalem Kläranlagenzulauf auf der Kläranlage Bello an. Weitere 90 Tonnen kommen täglich aus der Kläranlage San Fernando, die sich im Zentrum Medellin`s befindet. Der Klärschlamm aus San Fernando wird per LKW nach Bello transportiert und über einen speziellen Annahmebunker in die Anlage eingebracht. Drei HUBER Bandtrockner BT 30 trocknen die insgesamt 400 t entwässerten Klärschlamm pro Tag von durchschnittlich 28% TR auf über 90% TR. Des Weiteren lieferte HUBER die Schlammbunker, Fördertechnik, Brüdenkondensation, Kühltürme, Abluftbehandlung sowie die Steuerung der Trocknungsanlage. Gebäude, Turbinen und die elektrotechnische Ausrüstung lieferte der Konsortialpartner aus Kolumbien. Für den Endkunden, Empresas Publicas de Medellin (EPM), einem der grössten Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Kolumbien, steht eine nachhaltige und wirtschaftliche Entsorgung des entstehenden Klärschlammes im Fokus. Das Anlagenkonzept sieht daher die Nutzung einer Kraft-Wärme-Kopplung vor. Zwei hocheffiziente Gasturbinen produzieren lastabhängig den für den Klärprozess benötigten Strom. Die dabei entstehende Abwärme wird zur Trocknung des Klärschlammes genutzt. Durch Kombination der hocheffizienten HUBER Bandtrockner BT mit einer modernen Gasturbine erreicht die Anlage einen Wirkungsgrad von ca. 90%, bezogen auf den eingesetzten Energiegehalt. Durch den hohen Automatisierungsgrad ist zur Bedienung der Anlage ein sehr geringer Personalaufwand nötig. Seit Januar 2019 betreibt die HUBER SE als Konsortialführer gemeinsam mit ihrem kolumbianischen Partner die Anlage. Derzeit befindet sich die Anlage in der Adaptionsphase. Schritt für Schritt wird die Anlagenkapazität an die anfallende Klärschlammmenge angepasst. Diese ist abhängig vom Abwasserzulauf zur Kläranlage und wird in den kommenden Monaten ihr Maximum erreichen. Das hier umgesetzte Konzept zur Klärschlammbehandlung ist nicht nur wegweisend für ganz Lateinamerika. Der Einsatz hocheffizienter Trocknungstechnologie bei der Kraft-Wärme-Kopplung lässt sich ebenso in Europa wirtschaftlich einsetzen. Das flexible Wärmenutzungskonzept des HUBER Bandtrockner BT ermöglicht die Nutzung verschiedenster Abwärmequellen und bietet für jeden Einsatzfall eine passende, massgeschneiderte Lösung. Kühltürme und Abluftbehandlung Leitsystem zur Steuerung der Trocknungsanlage[...]
[...]Die ebenerdige, befahrbare Schachtabdeckung SD7 jetzt geprüft nach neuer Norm Seit September 2015 gibt es eine neue Norm: Die DIN EN 124-3:2015-09, Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen , welche im Teil 3 erstmals explizit direkt Aufsätze und Abdeckungen aus Stahl oder Aluminiumlegierungen anspricht. Diese Europäische Norm gilt für Abdeckungen und Aufsätze mit einer lichten Weite bis einschliesslich 1000 mm zum Abdecken von Abläufen, Einsteig- und Kontrollschächten in Flächen, die für Fussgänger und/oder Fahrzeugverkehr bestimmt sind. Gegenüber der DIN EN 124 von 1994 wurden diverse Zusatzprüfungen ergänzt wie beispielsweise: Prüfung der Sicherung des Deckels / Rostes im Rahmen Griffigkeitsprüfung Prüfung des Kippverhaltens, uvm. Ab spätestens März 2017 muss zwingend die neue DIN EN 124:2015-09 eingehalten werden, entgegenstehende nationale Normen müssen bis März 2017 zurückgezogen werden. Da die Übergangsfrist nahezu vorüber ist, ist es notwendig, Ausschreibungen entsprechend der neuen Norm auszuführen. Die HUBER SE als Hersteller und weltweiter Exporteur von Schachtabdeckungen hat sich bereits frühzeitig mit der Normensituation beschäftigt und alle Neuerungen durchgängig auf alle betroffenen Produkte übertragen. Aus diesem Grund wurde unsere Schachtabdeckung SD7 im August 2016 durch die Materialprüfanstalt (MPA) Bremen auf die Anforderungen aus der DIN EN 124-1:2015-09 und der DIN EN 124-3:2015-09 geprüft. Die Schachtabdeckung SD7 aus nichtrostendem Stahl entspricht nun den aktuellsten Normen und Vorschriften und sorgt für ein Höchstmass an Sicherheit. Die jahrzehntelange Erfahrungin der Verarbeitung des Werkstoffs Edelstahl kombiniert mit einer abschliessenden Oberflächenbe-handlung durch Beizen und Passivieren im Vollbad gewähren den Produkten aus dem Hause HUBER SE ein Optimum an Alterungsbeständigkeit! Sprechen Sie uns an - wir unterstützen und beraten Sie gerne![...]
[...]Über die HUBER Suisse AG Die HUBER Suisse AG Seit der Gründung im Jahr 1966 steht die Abwasserreinigung im Zentrum unserer Tätigkeit. Mit eigenen Innovationen wie der Strainpress® haben wir den Markt in der Schweiz und international erfolgreich mitgeprägt. Seit der Integration in die HUBER-Gruppe im Jahr 1999 bieten wir eine breite Produktpalette für die Abwasseraufbereitung und Schlammbehandlung in kommunalen Kläranlagen sowie für industrielle Anwendungen. Unsere qualifizierten Mitarbeitenden arbeiten engagiert und kundenorientiert. Am Hauptsitz der HUBER SE in Berching, Deutschland entwickeln und fertigen rund 1000 Mitarbeitende hochwertige Produkte. Dank eigenem Ersatzteillager und Servicefahrzeugen gewährleisten wir einen zuverlässigen Service in der ganzen Schweiz. Seit 2013 ist die HUBER Suisse AG zudem die Schweizer Vertretung der Firma Flottweg SE für Dekanter und Separatoren . Unsere Servicetechniker sichern mit ihrem Know-how einen störungsfreien Betrieb und langfristige Kundenzufriedenheit. Wir begleiten Sie als Partner von der Planung über Lieferung und Montage bis hin zu Schulung und After-Sales-Service. Nachhaltigkeit ist für uns zentral – insbesondere in der Wassernutzung sowie bei der Rückgewinnung von Nährstoffen und Energie aus Abwasser und Schlamm und spiegelt sich in den verschiedenen HUBER Lösungen wieder. Mehr als 40,000 m² Produktionsfläche und die Hauptverwaltung der HUBER-Gruppe in Deutschland Ihr direkter Kontakt zur HUBER Suisse AG HUBER Suisse AG Nidfeldstrasse 1 6010 Kriens Schweiz Tel. +41 41 349 68 68 info@hubersuisse.ch www.hubersuisse.ch/ HUBER Suisse AG - Niederlassung Westschweiz Route de Moncor 14 1752 Villars-sur-Glâne Schweiz[...]
[...]Vertretung der Flottweg SE in der Schweiz Die HUBER Suisse AG ist offizielle Vertretung der Produkte von Flottweg SE in der Schweiz. Flottweg steht weltweit für Lösungen in der mechanischen Fest-Flüssig-Trennung. Das Unternehmen setzt Massstäbe bei Dekanterzentrifugen, Separatoren und Bandpressen. HUBER Suisse AG übernimmt schweizweit neben dem Vertrieb auch die Beratung, Projektbegleitung sowie Service und Wartung. Kunden profitieren von einem starken lokalen Partner mit direktem Zugang zur Technologiekompetenz von Flottweg. Die Anlagen kommen in verschiedenen Branchen zum Einsatz, darunter Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Umwelttechnik und Industrie. Gemeinsam stehen HUBER Suisse AG und Flottweg für Qualität, Effizienz und nachhaltige Prozessoptimierung – abgestimmt auf den Schweizer Markt. Zur Homepage der Flottweg SE: www.flottweg.com[...]
[...]Freystadt, Deutschland Bereits seit knapp zwei Jahrzehnten pflegen die Stadt Freystadt und die HUBER SE eine gute Geschäftsbeziehung: mehrere HUBER Maschinen sind auf der Kläranlage in Betrieb und seit 2018 besteht auch ein HUBER Service- und Wartungsvertrag für die Maschinen der Schlammbehandlung. Dieser wurde 2018 im Zuge einer Lieferung neuer Maschinen mitbeauftragt und lief nun Mitte 2022 regulär nach der im Zuge eines Wartungsvertrages möglichen Gewährleistungsverlängerung von 2 auf 4 Jahre aus. Wir freuen uns besonders, dass wir auch nach diesem Zeitraum unsere Service-Partnerschaft weiterführen dürfen und erneut ein HUBER Service- und Wartungsvertrag geschlossen wurde. In diesem Servicevertrag inkludiert sind: 1 HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® (Baugrösse 280) 2 HUBER Trogförderschnecken Ro8 T (Baugrösse 273) 1 HUBER Schlammwender SOLSTICE® 9 Die Schlammkonditionierung auf der Kläranlage mit anschliessender solarer Klärschlammtrocknung mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® funktioniert laut Aussage des Abwassermeisters Johann Weihrich zu seiner Zufriedenheit und soll natürlich auch durch einen HUBER Service- und Wartungsvertrag so lange wie möglich ihren Dienst zuverlässig verrichten. Fachliche Kompetenz und gute Betreuung Herr Weihrich kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen Herrn Breindl und Herrn Meixner um die auf 8.000 Einwohnergleichwerte ausgelegte Kläranlage Freystadt und konnte dem HUBER Service im Interview die Beweggründe für einen erneuten Abschluss eines HUBER Service- und Wartungsvertrages erläutern: Als einen der Vorteile eines solchen Servicevertrages nannte er die fachliche Kompetenz und gute Betreuung durch die HUBER Servicetechniker. Die damals installierte Maschinentechnik rund um den Schlammwender und die Schneckenpresse sei für das Team der KA Freystadt vor 4 Jahren technisch neu gewesen. Fachlich kompetente Antworten des HUBER Service-Personals in puncto Bedienung und Steuerung der neuen Maschinen hätten sie gut unterstützt. Schnelle Unterstützung und grosser Support Besonders schätzten sie an dieser Servicelösung, dass ihnen auf der Stelle und oftmals gerade rechtzeitig geholfen werde und das Team problemlos kompetente Hilfe durch den HUBER Service erhalte. Ebenso schätzt Herr Weihrich die schnelle Fehlerbehebung durch den HUBER Service und den grossen Support durch den HUBER Serviceberater Erwin Wagner, der ihm stets mit Rat und Tat zur Seite stehe. Fachmännische Wartung, Betriebssicherheit und höhere Wirtschaftlichkeit Die KA Freystadt habe sich erneut für einen HUBER Wartungsvertrag entschieden, um die Ausfälle und Störungen an der Maschinentechnik weiterhin so gering wie möglich zu halten – wie bereits in den Jahren zuvor. Durch den HUBER Service- und Wartungsvertrag und die damit verbundene regelmässige, fachmännische Wartung habe sich die Betriebssicherheit erhöht, wodurch der Betrieb der Anlage noch wirtschaftlicher werde. Qualität, Transparenz und kalkulierbare Kosten Als entscheidende Kriterien für einen HUBER Servicevertrag nannte Herr Weihrich unter anderem die Qualität und Transparenz des HUBER Service und dessen Leistungen, die Kalkulierbarkeit der Kosten durch den mit dem Wartungsvertrag verbundenen Festpreis und somit eine bessere Nachvollziehbarkeit der entstandenen Kosten, auch im Hinblick auf alljährliche Budgetplanungen. Reibungslose Kommunikation mit HUBER Servicetechnikern Auch für die HUBER Servicetechniker, die Woche für Woche für unsere Kunden vor Ort sind, gab es vom Team der KA Freystadt positives Feedback: Freundlich und zuvorkommend – hier sei einfach eine unkomplizierte Kommunikation möglich. Das Team des HUBER Global Service möchte sich recht herzlich bei der Stadt Freystadt, dem Abwassermeister Herrn Weihrich und dessen Kollegen Herrn Breindl und Herrn Meixner für das bisher entgegengebrachte Vertrauen bedanken – und hofft auf eine weiterhin sehr gute partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft.[...]
[...]Deutschland HUBER bietet nicht nur Maschinen, sondern massgeschneiderte Lösungen für komplexe Herausforderungen. Unsere PreSales-Leistungen begleiten unsere Industrie-Kunden vom ersten Kontakt bis zur finalen Umsetzung, insbesondere in den Bereichen Flotation, Schlammentwässerung und Siebung. Im Mittelpunkt stehen dabei individuelle Anpassungen, die den spezifischen Anforderungen jedes Kunden gerecht werden. Frühe Erkenntnisse durch fundierte Laboranalysen Im HUBER Labor und auch bei Analysen bzw. Versuchen vor Ort testen wir Verfahren wie Flotation, Schlammentwässerung und Siebung, um die Machbarkeit und Tauglichkeit der Lösungen frühzeitig zu prüfen. Diese Laboranalysen liefern wertvolle Erkenntnisse, die den Weg für eine passgenaue Lösung ebnen. Praxistests mit Pilotanlagen unter Realbedingungen Neben den Laborversuchen bieten wir auch Pilotanlagen vor Ort an, die es den Kunden ermöglichen, die Maschinen- und Verfahrenstechnik unter realen Bedingungen zu testen. Unsere Experten betreuen den gesamten Prozess und arbeiten eng mit Herstellern von Wasseraufbereitungschemikalien zusammen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Dies gibt den Kunden die Möglichkeit, die Technologie direkt zu erleben und ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen. Planungssicherheit durch durchdachte Verfahrenskonzepte Wir unterstützen unsere Kunden nicht nur mit Einbauzeichnungen und Plänen, sondern auch bei der Planung des gesamten Verfahrens, indem wir R&I-Schemata (Prozessschemata) entwickeln, die alle relevanten Schnittstellen und Funktionsweisen übersichtlich darstellen. So kann die Planung effizient optimiert und die Lösung exakt auf die Anforderungen abgestimmt werden. Von der Idee zur nachhaltigen Lösung Unser Ziel ist es, eine vollständige Lösung zu bieten – von der ersten Machbarkeitsanalyse bis zur finalen Umsetzung. Dabei arbeiten wir eng mit dem Kunden und Planungsbüros zusammen, um sicherzustellen, dass die Lösung sowohl technisch als auch praktisch passt und nachhaltig in den Betriebsablauf integriert wird. Als erfahrener Partner sorgt HUBER dafür, dass die Lösung effizient umgesetzt wird und langfristig funktioniert.[...]
[...]Uhldingen-Mühlhofen, Deutschland Im Juli 2023 ist auf dem Verbandsklärwerk Uhldingen-Mühlhofen eines der grössten Kombi-Verfahren zur Spurenstoffentfernung erfolgreich in Betrieb gegangen. Die Anlage behandelt bis zu 230 l/s und besteht aus einer Ozonierung und einer zweistrassigen Aktivkohle-Stufe mit insgesamt 24 Stück HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK. Betriebsleiter: „Von Beginn an nahezu störungsfreier und wartungsfreundlicher Betrieb“ Betriebsleiter Reinhold Dillmann und sein Mitarbeiter Andreas Herfurth zeigten sich mit Blick auf die Inbetriebnahme und das Einfahren der Anlage sehr zufrieden: „Von Beginn an haben wir einen nahezu störungsfreien und wartungsfreundlichen Anlagenbetrieb.“ In enger Abstimmung mit den Betreibern wurde die Anlage in den vergangenen Monaten noch weiter optimiert. So wurde beispielsweise die Umwälzung der Aktivkohle bestmöglich an die lokalen Randbedingungen eines Kombi-Verfahrens, bestehend aus Ozonung und GAK, angepasst. Ziel war es, die Aktivkohle so schonend wie möglich im Filtersystem zu bewegen und gleichzeitig nur so häufig wie nötig zu reinigen. Sehr positive Ergebnisse bei der Spurenstoffelimination Wie bei neuen Anlagen mit Aktivkohlestufe zu erwarten, fielen auch die ersten Ergebnisse der Spurenstoffelimination vom Februar 2024 sehr positiv aus. Mit Hilfe der Vierten Reinigungsstufe wurden auf dem Klärwerk Uhldingen fast 89 % aller sieben Indikatorsubstanzen entfernt, die in Baden-Württemberg gemäss KomS-Liste B für den Nachweis einer ausreichenden Spurenstoffentfernung herangezogen werden. Eine genaue Übersicht zeigt die nebenstehende Tabelle. Gleichzeitig sind die hohen Eliminationsraten für diese repräsentativen Substanzen ein sehr guter Indikator dafür, dass auch viele weitere persistente und potenziell gefährliche Spurenstoffe, wie andere Medikamentenrückstände, Hormone und Haushaltschemikalien, zuverlässig entfernt werden. Bei Kläranlagen, die wie das Verbandsklärwerk Uhldingen in den Überlinger See einleiten, ist dies von überregionaler Bedeutung. Denn dieser Teil des Bodensees versorgt rund vier Millionen Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs mit jährlich etwa 135 Mio. m³ Trinkwasser.[...]