[...]Vom Rechen zur Rechengutwaschpresse – Zuverlässige und betriebssichere Lösungen für die Fördertechnik Für die Realisierung von massgeschneiderter und projektspezifischer Fördertechnik für nasses und unbehandeltes Rechengut bietet HUBER zwei unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten: Rechengut-Transport mit Schwemmrinne Das zu behandelnde Rechengut wird von einem oder auch mehrere Rechen in die Schwemmrinne abgeworfen. Mit ausreichend Abwasser oder auch Brauchwasser wird das Aufgabegut in die Rechengutwaschpresse geschwemmt. Das Transportwasser dient gleichzeitig als Waschwasser für die Rechengutwäsche. Die HUBER Schwemmrinne HLC kann individuell an die Förderaufgabe angepasst werden. Selbst grosse Rechengutmengen können so betriebssicher über weite Entfernungen (bis zu 40 m) transportiert werden. Die Anbindung von einer oder mehreren Rechengutwaschpressen ist möglich, so dass auch eine gewünschte Redundanz realisiert werden kann. Rechengut-Transport mit Förderschnecke Die HUBER Trogförderschnecke Ro8 T und die HUBER Rohrförderschnecke Ro8 sind für nahezu jede Förderaufgabe einsetzbar und werden sehr häufig auch für den Transport von unbehandeltem Rechengut eingesetzt. Auch lange Förderstrecken von über 30 m lassen sich mit HUBER Förderschnecken realisieren sowie unterschiedliche Steigungen bis hin zum Senkrechttransport. Bei der Anbindung von einem oder mehreren Rechen an eine oder mehrere Rechengutwaschpressen haben sich die HUBER Trogförderschnecke Ro8 T sowie die HUBER Rohrförderschnecke Ro8 weltweit in der Praxis bewährt.[...]
[...]Von der Rechengutwaschpresse in den Container – betriebssichere Fördertechnik für jede Anforderung Nachdem das Rechengut in der HUBER Waschpresse WAP® gewaschen und entwässert wurde, muss es in den Container abgeworfen werden. Je nach Regengutmengen sowie den örtlichen Gegebenheiten kann diese Transportaufgabe einfach oder sehr komplex sein. Im einfachsten Fall wirft die HUBER Waschpresse WAP® das Rechengut direkt in einen neben der Waschpresse stehenden Container ab. Sobald allerdings grössere Strecken zu überwinden sind und/oder das Rechengut von mehreren Rechengutwaschpressen in einen oder mehrere Container befördert werden soll, ist zusätzliche Fördertechnik notwendig. HUBER löst derartige Förderaufgaben mit der bewährten HUBER Trogförderschnecke Ro8 T sowie der HUBER Rohrförderschnecke Ro8 . So können betriebssichere Lösungen für jede Rechengutmenge und alle örtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Auch bezüglich Automatisierungsgrad sind alle Kundenwünsche erfüllbar, denn die optimale Befüllung der Container kann entweder mit manueller Unterstützung oder aber teil-automatisiert oder vollautomatisiert sichergestellt werden.[...]
[...]Prozesswasser und Abwasser aufbereiten und wiederverwenden Wasserwiederverwendung ermöglicht es, Wasser in Kreisläufen zu nutzen. Damit wird sowohl der Verbrauch an Frischwasser als auch die Menge an anfallendem Schmutzwasser reduziert. Die Kreislaufführung und Wiederverwendung von Wasser in der Industrie im Kontext von „ZLD – Zero Liquid Discharge“ spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf einen sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Auch die Bedeutung der Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen mit aufbereitetem kommunalem Abwasser ist in vielen, vor allem regenärmeren Ländern weit verbreitet und wird aufgrund des Klimawandels und der Notwendigkeit einer nachhaltigen „Circular Economy“ weiter zunehmen. Die Aufbereitung für Wasser mit dem Ziel der Wiederverwendung erfolgt durch eine Kombination verschiedener Verfahrensschritte, welche angepasst sein müssen an die jeweilige Situation. Dabei spielt sowohl die Qualität des verschmutzen Wassers als auch die Anforderungen an das aufbereitete Wasser die entscheidende Rolle. HUBER hat ein umfassendes Portfolio an Produkten und Verfahren und ist damit in der Lage die notwendigen Prozesse zu realisieren, welche für eine kundenspezifische Lösung der Wasserwiederverwendung notwendig sind. HUBER Verfahrensbausteine für die Wasserwiederverwendung Entfernung von Grob- und Feinstoffen: HUBER Rechen und Siebanlagen entfernen zuverlässig alle Arten von grösseren und kleineren Feststoffen und schaffen so die Voraussetzung für eine betriebssichere Durchführung weiterer Behandlungsschritte. Entfernung von Sand: Für die Abtrennung von Sand oder mineralischer Bestandteile werden HUBER Sandfänge eingesetzt. Entfernung von gelösten und ungelösten Stoffen: Mit der HUBER Druckentspannungsflotation HDF steht eine chemisch-physikalische Verfahrenstechnik zur Verfügung, welche unter Anwendung geeigneter Fällungsmittel und Flockungsmittel sowohl gelöste als auch ungelöste Stoffe sehr weitgehend abtrennen kann. Abtrennung feinster Feststoffe: Für die Entfernung feinster Feststoffteilchen und Partikel hat HUBER verschiedene Mikrosiebe und Filter , mit denen sich die Verfahren Siebung, Sandfiltration, Tuchfiltration sowie Aktivkohleadsorption umsetzen lassen.[...]
[...]Schutz technischer Einrichtungen vor Überschwemmungen Sowohl unsere Flüsse und Gewässer als auch die technischen Entwässerungssysteme (Kanalisation) können nur begrenzte Mengen an Niederschlag aufnehmen. Je nach Grad der Versiegelung und weiteren örtlichen Gegebenheiten kann es dann ab einer bestimmten Niederschlagsintensität zu Überschwemmungen kommen. Da bedingt durch den Klimawandel eine Zunahme von Starkregen zu verzeichnen ist, wird die Wahrscheinlichkeit für Hochwasser in der Zukunft eher noch zunehmen. Vielfältige Massnahmen der Überflutungsvorsorge Der beste Schutz vor Überflutung ist die Verhinderung von extremen Hochwassersituationen. Hierbei helfen alle Massnahmen, welche dazu führen, dass das Wasser genügend Raum, d.h. Flüsse brauchen entsprechende Flächen und dürfen nicht technisch eingeengt und begradigt sein. Auch dezentrale Versickerung und Rückbau von versiegelten Flächen helfen, den Regenwasserabfluss in die Kanalisation zu reduzieren. Technischer Hochwasserschutz Trotz vielfältiger Bemühungen wird es in vielen Regionen nicht gelingen, das Risiko für Überschwemmungen komplett zu eliminieren. In diesen Fällen muss aber sichergestellt werden, dass im Überschwemmungsfall keine Menschen gefährdet und die Schäden an technischen Einrichtungen minimiert werden. Zudem ist sicherzustellen, dass wichtige Einrichtungen wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung so lange wie möglich aufrechterhalten werden können. HUBER bietet für den Schutz vor Überflutung und Rückstau überflutungssichere HUBER Schachtabdeckungen als auch überflutungssichere technische Türen für den Einsatz in Kläranlagen, Kanalisation, Wasserversorgung, Hochbehälter, Schachtbauwerken und Gebäuden.[...]
[...]Vielfältige Lösungen für die Förderung von entwässertem und getrocknetem Klärschlamm Für die Planung und Realisierung von Anlagen zur Schlammtrocknung spielt der Schlammtransport eine wichtige Rolle. Zum einen muss der entwässerte Klärschlamm in den Trockner eingebracht werden und zum anderen muss der voll- oder teilgetrocknete Klärschlamm vom abtransportiert werden. Bei der Konzipierung der jeweiligen Transportlösung sind neben der erforderlichen Transportkapazität u.a. auch die Schlammeigenschaften (feucht, trocken, klebrig, staubig,…) sowie der gewünschte Automatisierungsgrad wichtige Kriterien. Zu- und Abtransport Beschickung und Abfuhr von Schlamm bei der Klärschlammtrocknung Trocknungsanlagen mit entwässertem Schlamm beschicken: Das gewählte Trocknungsverfahren – Solare Trocknung , Bandtrocknung oder Scheibentrocknung – bestimmt die Art und Weise, mit welcher der entwässerte Schlamm dem Trockner zugeführt werden muss. HUBER hat sowohl für die solare Trocknung mit dem Schlammwender SOLSTICE® als auch für den Bandtrockner BT und den Scheibentrockner RotaDry® die jeweils richtige fördertechnische Lösung. Getrockneten Schlamm aus Trocknungsanlagen abführen: Je nach Trocknungsverfahren angestrebten Trocknungsgrad liegt am Ausgang des Trockners ein teilgetrockneter oder vollgetrockneter Schlamm vor. Der getrocknete Schlamm muss dann entweder in Silos, Container gefördert oder einer Verbrennung zugeführt werden.[...]
[...]Komplette Verfahrenstechnik für die Aufbereitung von Oberflächenwasser Die Aufbereitung von Oberflächenwasser zu Trinkwasser kann mit den folgenden physikalischen, mechanischen und chemischen Verfahrensschritten erfolgende: Koagulation: Dosieren eines Koagulationsmittels zum Rohabwasser Flockung: Dosieren eines Flockungsmittels und eventuell eines Flockungshilfsmittels zum Rohabwasser führt zu Bildung von Flocken. Klärung: Die Flocken werden z.B. mit einem Lamellen-Schrägklärer vom Wasser getrennt. Filtration: Das geklärte Wasser wird anschliessend gefiltert um auch kleinste Feststoffe und Flocken abzutrennen. Hierzu bieten sich je nach Anforderung Einschicht- oder Mehrschichtsandfilter an. Desinfektion: Für die Desinfektion stehen je nach Anforderung verschieden Möglichkeiten zur Verfügung: Natrium- und Calciumhypochlorit, Chlordioxid, Chlor, Ozon, UV-Desinfektion. Mit der Mena-Water Trinkwasser Kompaktanlage SafeDrink steht eine kostenoptimierte Aufbereitungsanlage zur Verfügung, welche in Containerbauweise für einen schnellen Einsatz zur Verfügung steht und hochgradig mobil ist. Für eine weitergehende Reinigung des Wassers kann als weiterer Verfahrensschritt die Umkehr-Osmose dienen. Die Umkehr-Osmose ist in der Lage auch gelöste Salze und schädliche Verbindungen abzutrennen. Die Mena-Water Umkehr-Osmose-Anlage ist als Containeranlage aufgebaut und mit wenig Montageaufwand schnell vor Ort einsatzbereit.[...]
[...]Geeignete Werkstoffe und wirksamer Korrosionsschutz für wirtschaftliche Lösungen Die richtige Auswahl des Materials für die Rechenanlagen und Siebmaschinen ist ein Schlüsselfaktor für deren zuverlässigen und wartungsarmen Betrieb. Bei Anwendungen mit Flusswasser und Süsswasser setzen wir auf Edelstahl 304 und 316L. Für Anwendungen im besonders korrosiven Meerwasser mit hoher Temperatur und Salinität verwenden wir sowohl Edelstahl in Kombination mit Korrosionsschutz als auch korrosionsbeständigen Duplex Edelstahl und Super-Duplex Edelstahl. Alle Stahlteile werden in der eigenen Produktion gebeizt und passiviert. Beim Korrosionsschutz wählen wir zwischen zwei Prinzipien, dem kathodischen Korrosionsschutz mit Fremdstrom und den Korrosionsschutz mit Opferanoden.[...]
[...]Gezielte Dosierung von Chemikalien für eine bessere Reinigungsleistung bei weniger Verbrauch Der Einsatz von Chemikalien wie Säuren, Laugen, Flockungsmittel oder Flockungshilfsmittel ist in vielen Bereichen der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung notwendig um die geforderten Prozessleistung zu erreichen. Idealweise sollten dabei die richtigen Chemikalien in der genau richtigen Dosierung zugegeben, um weder eine Unterdosierung noch eine Überdosierung zu erreichen. Während eine Unterdosierung zu einer verminderten Leistung führt, führt eine Überdosierung zu erhöhten Betriebskosten und kann zudem auch den Prozess negativ beeinflussen. Die in der Praxis oftmals auftretenden Konzentrations- und Volumenschwankungen erschweren die genau richtige Dosierung und man versucht diese Schwankungen mit gross dimensionierten Misch- und Ausgleichbecken in den Griff zu bekommen. Nachteilig ist hier allerdings der Platz- und Investitionsbedarf für Becken sowie Aggregate für die notwendige Homogenisierung (z.B. Umwälzpumpen oder Belüfter). Oftmals können aber trotz Ausgleichsbecken die Schwankungen nicht gänzliche eliminiert werden, so dass in der Praxis auch immer wieder manuell eingegriffen werden muss, um die Dosierung an jeweilige Situation anzupassen. Dieser händische Eingriff reduziert im optimalen Fall die Chemikalienkosten, führt aber zu erhöhten Personalkosten.[...]
[...]Erkennung des idealen Service-Zeitpunktes der Schneckenwelle Bedarfsgerechte Wartung der HUBER Waschpresse WAP® Sensor mit Signal-LED an der HUBER Waschpresse WAP® Auch für Nachrüstung an der HUBER Waschpresse WAP® Ziel der HUBER Waschpressen Verschleisserkennung ist, eine vorbeugende Instandhaltungsstrategie zu ermöglichen. Die HUBER Waschpressen Verschleisserkennung detektiert einen Schwellenwert im Durchmesserverlust der Pressschnecke im geschlossenen Presszonenteilstück der Waschpresse. Dieses Teilstück der Pressschnecke ist üblicherweise die verschleissstärkste beanspruchte Maschinenkomponente. Gleichzeitig aber nur schwer zu kontrollieren. Wird ein zunehmender Schneckenverschleiss detektiert, wird der Betreiber über eine Warnmeldung in der Maschinensteuerung informiert. Nun kann die Wartung rechtzeitig geplant und ein unvorhergesehener Maschinenausfall damit verhindert werden. Vorteile Vorteile der Verschleisserkennung für HUBER Waschpressen Vorbeugende Instandhaltungsstrategie Ungeplanten Maschinenstillstand vermeiden Serviceaufwand und Kosten reduzieren Mit Ausnahme der kleinsten Baugrösse ist künftig jede Ausführung der HUBER Waschpresse WAP® mit der HUBER Verschleisserkennung ausgerüstet. Ausserdem kann die HUBER Verschleisserkennung bei jeder HUBER Waschpresse WAP® nachgerüstet werden. Die Intensität des Verschleisses wird massgeblich durch mehrere Faktoren beeinflusst Trockenrückstandsgehalt des gepressten und ausgetragenen Rechenguts: Der notwendige Kraftaufwand der Entwässerung steigt exponentiell mit dem Entwässerungsgrad des Rechengutes. Je höher entwässert das Rechengut ist, umso intensiver der Verschleiss. Sand, Steine und Geröll im Rechengut: Grosse und kleine mineralische Bestandteile des Rechengutes wirken wie „Schmirgelpapier“. Selbst geringe, aber permanent vorhandene Sand- oder Geröllbestandteile im Rechengut wirken sich negativ auf die Standzeit der Schnecke aus. Vor allem in Kombination mit hohen TR-Gehalten ergeben sich deutliche Standzeitverluste Unnötiger Maschinenbetrieb: Wird eine Waschpresse ohne Rechengut betrieben, so werden auch die letzten Wendelgänge der Schnecke entleert. Die Schnecke kann nun dem anstehenden Pressdruck ausweichen und reibt an den verbauten Förderleisten, was zu zusätzlichen Verschleisserscheinungen an der Maschine führt. Die untenstehenden Bilder zeigen eine Schneckewelle in neuwertigem Zustand, mit beginnendem Verschleiss und mit fortgeschrittenem Verschleiss (v.l.n.r). 1 2[...]
[...]Reinigung verunreinigter Niederschläge zum Schutz von Gewässer und Boden Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (SABA) kommen auf stark frequentierten Strassen zum Einsatz. Aufgabe einer SABA ist das Filtern von Regenwasser, das von Strassen abläuft und zwar bevor es in ein Gewässer oder in den Boden abgegeben wird. Strassenabwasser ist Regenwasser mit gröberen Feststoffen wie Kies, Sand und Abfall sowie beträchtliche Mengen an feineren Feststoffen wie Abrieb von Autoreifen (Mikroplastik). Strassenabwasser fällt immer dann an, wenn es regnet und die Menge richtet sich nach der Regenmenge. Technologie für die Behandlung von Strassenabwasser Zwischenspeicher und Filtersystem Eine SABA zeichnet sich durch zwei Hauptmerkmale aus: einem Becken für die Zwischenspeicherung und einem Filtersystem. Da eine Auslegung der SABA nicht im Hinblick auf sehr selten auftretende aber extrem hohe Regenmengen erfolgen kann, ist auch ein Überlauf für die Entlastung bei zu hohen Wassermengen vorgesehen. Bei den Behandlungsanlagen für Strassenabwasser kann in natürliche SABA und technische SABA unterschieden werden. Bei der natürlichen SABA besteht das Filtersystem aus einem Bodenfilter. Die technische SABA als platzsparende Lösung Bei der technischen SABA wird anstelle des Bodenfilters platzsparende Maschinentechnik für die Filtration eingesetzt. HUBER verwendet für die technische SABA den HUBER Scheibenfilter RoDisc® . Die mit einem Filtergewebe bespannten Filterscheiben halten in einem kontinuierlichen Filtrationsprozess feinste Feststoffpartikel zurück und reduzieren so die im Strassenabwasser enthaltenen Verunreinigungen wie Mikroplastik, Schwermetalle und organische Schadstoffe. Da sowohl Teerbestandteile und auch Reifenabrief eine deutliche Tendenz zur irreversiblen Anhaftung am Filtergewebe aufweisen ist eine gründliche Abreinigung der Filterscheiben notwendig, weshalb der HUBER Scheibenfilter RoDisc ® mit einem automatischen System für eine Intensivreinigung ausgestattet ist.[...]