[...]Digitale Lösungen Innovative Technologie für eine optimale Maschinenleistung bei minimalen Betriebskosten Die Digitalisierung hält Einzug in praktisch alle Lebensbereiche und spielt auch in den Bereichen Wasser & Abwasser eine immer grössere Rolle. Hinter Schlagwörtern wie Big Data, Industrie 4.0, Digitaler Zwilling, intelligente Sensorik oder Künstlicher Intelligenz verbergen sich enorme Potenziale für eine Vielzahl von Anwendungen, welche teilweise bereits jetzt, aber vor allem in der Zukunft einen grossen Einfluss sowohl auf die Prozess- und Maschinentechnik haben werden. Sinnvoll eingesetzt werden uns die Möglichkeiten der Digitalisierung dabei helfen Prozesse zu optimieren, Betriebskosten zu senken, Personal gezielter einzusetzen und Wasser insgesamt effizienter und effektiver zu reinigen und zu schützen. Die Digitalisierung hält Einzug in praktisch alle Lebensbereiche und spielt auch in den Bereichen Wasser & Abwasser eine immer grössere Rolle. Hinter Schlagwörtern wie Big Data, Industrie 4.0, Digitaler Zwilling, intelligente Sensorik oder Künstlicher Intelligenz verbergen sich enorme Potenziale für eine Vielzahl von Anwendungen, welche teilweise bereits jetzt, aber vor allem in der Zukunft einen grossen Einfluss sowohl auf die Prozess- und Maschinentechnik haben werden. Sinnvoll eingesetzt werden uns die Möglichkeiten der Digitalisierung dabei helfen Prozesse zu optimieren, Betriebskosten zu senken, Personal gezielter einzusetzen und Wasser insgesamt effizienter und effektiver zu reinigen und zu schützen. Cloud Lösungen Wachsenden Herausforderungen, gestiegene Betriebskosten und Qualitätsanforderungen bei der adäquaten Behandlung von Abwasser und Schlamm kann durch die Potentiale der Digitalisierung entgegen gewirkt werden. Die Auswertung gesammelter Daten und ermöglicht Optimierungspotential. Störstofferkennung Innovatives Digitalisierungsmodul für den HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® zur Erkennung von kritischem Material und zum Schutz des Rechens sowie nachfolgender Maschinen. Verschleisserkennung Erkennung des idealen Service-Zeitpunktes der Schneckenwelle: HUBER Waschpressen Verschleisserkennung zur vorbeugenden Instandhaltungsstrategie. Chemikaliendosierung Die optimale Chemikaliendosierung für Flotationsanlagen ist Voraussetzung für beste Reinigungsleistung bei minimalen Betriebskosten. HUBER arbeitet an verschiedenen Themen um die Vorteile der Digitalisierung in Maschinen- und Prozesstechnik zu integrieren. Dabei nutzen wir das digitale Know-how interner und externer Experten und kombinieren dieses mit unserer langjährigen Expertise in allen Bereiche der Wasser-, Abwasser und Schlammbehandlung. Erste Beispiele für digitale HUBER Lösungen sind: HUBER Chemikaliendosierung DIGIT-DOSE: Aus den Daten, welche durch die geschickte Kombination mehrerer Messprinzipien erzeugt werden, errechnet ein intelligenter Algorithmus in Echtzeit die optimale Dosiermenge der erforderlichen Chemikalien für eine optimale Betriebsweise der HUBER Druckentspannungsflotation HDF. HUBER Störstofferkennung Safety Vision: Diese innovative Technologie ermöglicht dem HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax®, „kritische“ Störstoffe von „normalem“ Rechengut zu unterscheiden. Kritische Störstoffe, welche zu einer Störung des Betriebs führen würden, werden in Echtzeit erkannt, der Rechen wird rechtzeitig gestoppt und der Betreiber wird umfassend informiert. HUBER Waschpressen Verschleisserkennung: Ein Sensor mit LED-Signal informiert den Betreiber, sobald der Verschleiss soweit fortgeschritten ist, dass eine Wartung geplant werden sollte. Die vorausschauende Wartung (predicitive maintenance) ersetzt ungeplante und kostenintensive Maschinenausfälle durch einen geplanten Serviceeinsatz. HUBER Cloud Solutions: Maschinen- und Prozessdaten werden aus der lokalen Anlagensteuerung kontinuierlich an die HUBER Cloud übertragen und dort zu definierten Kennzahlen verarbeitet. Das stets online verfügbare HUBER Portal ermöglich die Visualisierung aller Maschinen- und Prozessdaten in Echtzeit und gibt wertvolle Hinweise für Betrieb und Wartung.[...]
[...]Ob müheloses Öffnen durch nur eine Person oder ein robuster, langlebiger Werkstoff: Das ist bei HUBER-Schachtabdeckungen schon längst selbstredend. Doch was sind weitere, ebenfalls wichtige Anforderungen an eine Schachtabdeckung? 1. Einhaltung gesetzlicher und normativer Vorschriften HUBER Schachtabdeckungen erfüllen stets die aktuellsten Normen und sorgen dadurch für entsprechende Sicherheit und ausreichenden Schutz des Bedienpersonals. So sind all unsere bodenerhabenen Schachtabdeckungen nach der aktuellsten Fassung (April 2018) der DIN 1239: Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und andere Bauwerke der Wasserversorgung ausgeführt. Unsere Abdeckungen für Verkehrsflächen vom Typ SD7 sind geprüft und zertifiziert nach der DIN EN 124:2015. Auch diese Norm wurde überarbeitet und verlangt der Schachtabdeckung eine umfangreichere Baumuster-/ Typprüfung, sowie eine werkseigene Produktionskontrolle durch den Hersteller als auch eine regelmässige Überwachung durch eine anerkannte Stelle ab. Im Rückschluss bedeuten diese Massnahmen für den Betreiber ein Vielfaches mehr an Sicherheit. Seit März 2017 muss eine Abdeckung für Verkehrsflächen nach der Neufassung der DIN EN 124 von 2015 geprüft sein! Es ist dadurch besonders empfehlenswert, Nachweise vom Hersteller anzufordern! 2. Einbruchhemmung? Brandaktuell und extrem nachgefragt! Einen immer höheren Stellenwert bei der Auswahl einer Schachtabdeckung verbucht ein ausreichender und messbarer Schutz gegen unbefugten Zutritt. Selbst die Neufassung der DIN 1239:2018 verweist explizit auf einen ausreichenden Einbruchschutz bei Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und anderen Bauwerken der Wasserversorgung. Die Zeiten in denen der Begriff „Einbruchhemmung“ lediglich durch Verwendung eines Steckschlosses definiert wurde, gehören heute aus technischer Sicht lange der Vergangenheit an. Einbruchhemmung ist durch die DIN EN 1627 geregelt. Unter Betrachtung gewaltbereiter Tätergruppen, sowie verfügbares Werkzeug und Angriffszeit wird in sechs verschiedene Widerstandsklassen (Resistance classes), RC1 bis RC6, unterteilt. Die überarbeiteten bodenerhabenen HUBER Schachtabdeckungen SD3 und SD4, sowie der befahrbare SD7 wurden durch ein externes Prüfinstitut auf Widerstandsklasse RC3 geprüft. Sie setzen dadurch neue Massstäbe der Einbruchhemmung bei Schachtabdeckungen. 3. Welche Baugrössen sind erhältlich? Alle! Wir fertigen zugeschnitten auf jede Aussparung die passende Schachtabdeckung. Selbstverständlich erhalten Sie Standardgrössen wie beispielsweise 80x80cm oder 100x100cm innerhalb weniger Tage direkt aus unserem grossen Lagersortiment![...]
[...]Winterthur, Schweiz Mit jedem der nun folgenden Projekte leisten unsere Kunden einen wichtigen Beitrag zu den CO 2 -Reduktionszielen. Abwasserwärmenutzung Wintower in Winterthur - Realisiert und in Betrieb - 22.000 m² – das entspricht in etwa der Fläche von drei Fussballfeldern. 22.000 m² – das entspricht aber auch der Fläche der 28 Stockwerke des Wintowers in Winterthur in der Schweiz. Diese im Sommer ausreichend zu kühlen (=Zusatznutzen) und in der kalten Jahreszeit mit Wärme zu versorgen stellt heizungstechnisch eine Herausforderung dar. In den Wintermonaten werden circa 600 kW Heizleistung benötigt. Anfang des Jahres wurde das HUBER ThermWin®-System installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Aus dem Abwasserkanal werden ca. 50 l/s entnommen und über eine ROTAMAT® Schachtsiebanlage RoK 4 700/3 grob vorgereinigt. Mittels zweier Tauchpumpen werden die beiden HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin der Baugrösse 8 in den Kellerräumen des Wintowers beschickt. In den Wärmetauschern erfolgt die Wärmeübertragung auf das Kühl-medium. Dieses erwärmt sich und versorgt die Wärmepumpe mit der benötigten Energie. Dem Heizsystem werden somit circa 600 kW zur Verfügung gestellt. Die Anlage wird in den Sommermonaten auch zu Kühlzwecken genutzt, wobei dem Gebäude bis zu 600 kW Wärme entzogen werden. Nicht nur durch die weitaus grössere Wärmekapazität, sondern auch durch Tem-peraturen von ~20 °C, stellt es gegenüber der heissen Sommerluft mit rund 30 °C eine ideale Energiesenke dar. Durch die ganzjährige Nutz-ung und gute Leistungszahlen der Wärme- / Kältemaschine ergeben sich hohe Einsparungs-potenziale, welche die Investitionskosten der Anlage in kurzer Zeit amortisieren. Projektdaten Wintower im Überblick: Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin – 1 Schachtsiebanlage RoK 4 Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 480 kW Wärmeentzug aus dem Abwasser - 585 kW Wärmeeintrag in das Gebäude – Lastfall Kühlen: - 600 kW Wärmeentzug aus dem Gebäude - Max. 840 kW Wärmeeintrag in das Abwasser – Abwassermenge: max. 50 l/s Abwasserwärmenutzung Burgerbad Therme in Leukerbad - Projektauftrag in Ausführung - Mehrere 50 °C heisse natürliche Quellen speisen konstant die zehn Thermalbäder des auf 1.400 m Höhe gelegenen grössten Alpinen Thermalbades Europas. Das vitalisierende und mineralreiche Thermalwasser lädt ganzjährig zum Entspannen und Erholen mit viel Spass, inmitten einer imposanten Bergwelt, ein. Das Abwasser aus dem Badebetrieb verschmutzt durch Fett aus Sonnencremen, Hautpartikeln, Haaren, Sand etc. Es hat noch immer eine Temperatur von 30 °C und fällt konstant mit 8 l/s an. In Zukunft wird diese Energie in die Gebäudeheizung eingebunden, anstatt direkt und ungenutzt in die Kläranlage abgeleitet zu werden. Der Kanalisationsablauf ausserhalb des Gebäudes leitet das 30 °C warme Abwasser in einen Betonkanal, in dem die zwei HUBER Wärmetauscher RoWin B (= Beckenversion) unterhalb der Erdoberfläche installiert werden. Das abgekühlte Abwasser kann danach in die bestehende Kanalisationsleitung abgegeben werden. Die konstante garantierte Wärmeübertragung wird durch die automatische Tauscherflächenreinigung im HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sichergestellt. Der Sekundärkreislauf der zwei Wärmetauscher, gekoppelt mit einem parallel geschalteten Sauberwasser-Plattentauscher, überträgt die gemeinsame Abwärmeenergie mit einer Temperatur von ca. 20 °C in die neue Wärmepumpenanlage für eine Heizleistung von > 1000 kW. Die Anlageninbetriebnahme erfolgt im Herbst 2011 und danach wird der alte Ölkessel demontiert. Projektdaten Burgerbad im Überblick Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin B (Beckenversion) Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 585 kW Wärmeentzug aus dem Abwasser - 780 kW Wärmeeintrag in das Gebäude – Abwassermenge: max. 50 l/s Abwasserwärmenutzung in Holzverarbeitender Industrie Können Sie sich vorstellen, wieviel Abwärmeenergie in einem prozessinternen Kreislaufwasser von 150 m³/h bei 50 bis 58 °C steckt und wie dieses mit unseren HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin um ca. 8 °C abgekühlt wird? Es steht rund 1.200 kW Energie (Kälteleistung) für die Heizung der Produktionshallen und Büros in einem holzverarbeitenden Betrieb zur Verfügung. Das Kreislaufwasser der im 24-h-Betrieb produzierenden Anlage ist stark mit Holzfasern und kritischen Zuschlagsstoffen verschmutzt, die bisher jede Versuchs-Wärmetauscherfläche innerhalb kurzer Zeit stark belegt haben. Eine zuverlässige Abwärmenutzung wird jetzt erst durch den HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin mit automatischer Tauscherflächenreinigung und Feststoffausschleusung ermöglicht. Basistests über mehrere Wochen haben bestätigt, dass die Tauscherflächen täglich sauber abgereinigt werden und dadurch nicht verkrusten können. Im Sommer hingegen heizt sich das Kreislaufwasser zeitweise auf ca. 58 °C auf und kommt in einen kritischen Temperaturbereich, der die Produktequalität negativ beeinflussen kann. Es bietet sich somit an die vorgesehenen HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin im Sommer für die Kühlung des Kreislaufwassers zu nutzen. Dies kann realisiert werden indem aus dem nahegelegenen Fluss die bewilligte Kühlwasserentnahme dem Sekundärkreislauf der gleichen Wärmetauscher zugeführt wird (= Zusatznutzen). Somit kann das grosse Abwärmepotential im Winter für die Gebäudeheizung genutzt und im Sommer die konstante Produktqualität sichergestellt werden. Der wirtschaftliche Anreiz dieses Verfahren zu realisieren ist gegeben. Projektdaten Holzindustrie im Überblick: Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 1000 kW Wärmeentzug aus dem Prozesswasser - 1300 kW Wärmeeintrag in das Gebäude - Prozesswassermenge: max. 42 l/s – Lastfall Kühlen: - 940 kW Wärmeentzug aus dem Prozesswasser - max. 940 kW Wärmeeintrag in den Vorfluter - Prozesswassermenge: max. 17 l/s Weitere Abwasserwärmenutzungsprojekte in Bearbeitung Chemieproduktion Kartoffelverarbeiter Thermalbad Kommunale Abwässer vor und nach Kläranlage Seewasser Papierherstellung Schlachthofabwasser Das HUBER ThermWin®-Verfahren mit der RoWin-Tauschertechnik im Behälter oder in getauchter Version für Kanäle bietet neue Lösungen der Abwärmerückgewinnung und Mediumkühlung die bisher nicht realisierbar waren.[...]
[...]Magdeburg, Deutschland Das Klärwerk Magdeburg/Gerwisch wurde 1999 nach einer Bauzeit von 2 ½ Jahren offiziell in Betrieb genommen. Es hat eine Ausbaugrösse von 426.000 EW mit einem Auslastungsgrad von ca. 90 %. Durchschnittlich 17 Millionen m³ Schmutz -und Regenwasser werden pro Jahr gereinigt. Nach der Zulaufmengenmessung werden in der dreistrassigen und zweistufigen Rechenanlage alle groben Abfallstoffe zurückgehalten. Im Zuge der Planung und Errichtung des Klärwerkes vor 15 Jahren wurde bereits neben den installierten drei Feinrechen auch der Platz zum Einbau von drei vorgeschalteten Grobrechen vorgesehen. Um Betriebsstörungen entgegenzuwirken, welche insbesondere bei erhöhtem Rechengutanfall nach Mischwasserereignissen auftraten, hatten sich die Städtische Werke Magdeburg GmbH nun dazu entschlossen, drei Grobrechen nachzurüsten. Den Auftrag zur Realisierung der Grobrechen erhielt die Fa. HUBER. Geliefert und montiert wurden drei Harken-Umlaufrechen RakeMax® mit einer Spaltweite von 20 mm. Die vorhandene Gerinnebreite beträgt 1800 mm, bei einer Gerinnetiefe von 1500-1900 mm. Der eingesetzte Grobrechen hat eine effektive Rechenrostbreite von 1552 mm, die Rechenrosthöhe beträgt 1.650 mm. Für die hydraulische Auslegung und konstruktive Gestaltung wurde eine Abwassermenge von 1040 l/s je Grobrechen zu Grunde gelegt. Der Rechenrost ist konstruktiv so gestaltet, dass ein einfacher und schneller Tausch von einzelnen Rechenfeldern auch untereinander möglich ist. Die Teilung in kleinere Felder und nicht in einzelne Rechenstäbe ermöglicht eine höhere statische Aussteifung des Rechenrostes im Abstrom des Rechens. Dies bewirkt eine Erhöhung der Stabilität, auch bei einer höheren Belastung des Rechenrostes. Insgesamt wurden sechs Harkenleisten mit aufgeschraubten Rechenkämmen auf die umlaufende Kette installiert. Auch die Rechenkämme sind zur einfacheren Wartung und eventuell notwendigem Austausch in einzelne Segmente unterteilt und austauschbar. Aufgrund der beengten hydraulischen Verhältnisse wurden die einzelnen Roststäbe in der bewährten Form des Nadelwehreisens gewählt. Durch die strömungsoptimierte Form des Rechenstabes kann eine deutlich geringere Verlusthöhe als beispielsweise gegenüber einem Flacheisen erzeugt werden. Die einzelnen Harkenzähne greifen mindestens 20 mm tief und weit über die engsten Stellen in den Rechenrost ein und garantieren damit eine komplette Aufnahme des Rechengutes bei einer hohen Betriebssicherheit. Die umlaufenden Ketten werden über einen Elektromotor angetrieben und im Unterwasserbereich über wartungsfreie Keramiklager geführt. Die Kettenlaschen und Kettenbuchsen bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Die Rollen sind aufgrund der niedrigeren Reibwiderstände aus speziellem Kunststoff. Eine elektromechanische Überlastsicherung (Federpaket mit Auslenkungsüberwachung) sorgt zuverlässig dafür, dass beim Erreichen der voreingestellten Überlast bzw. bei Blockade der Arbeitsvorgang unterbrochen wird. Das entnommene Rechengut wird über den oberen Abstreifer von der Harke in den Trichter der nachfolgend angeordneten Waschpresse befördert. Die Waschpressen sind jeweils für eine Durchsatzmenge von 3 m³/h Rechengut ausgelegt. Dabei wird ein TS-Gehalt von mindestens 35 % erreicht. Das gepresste Rechengut fällt in den bereits vorhandenen Doppelschneckenförderer, der dieses bis zum Entsorgungscontainer weiter transportiert. Die Montage der drei Grobrechen mit den Waschpressen erfolgte jeweils strassenweise, da immer zwei Strassen zur Absicherung der Abwasserreinigung zur Verfügung stehen mussten. Nach erfolgreichem Datenaustausch mit dem PLS und der Überprüfung aller Schalt- und Steuerfunktionen wurde der jeweilige Grobrechen zum durchschnittlich 5-wöchigen Probebetrieb frei gegeben. Es wurde bei allen drei Grobrechen ein störungsfreier Probetrieb durchgeführt. Seit der Gesamtabnahme aller drei Grobrechen Anfang April 2012 laufen diese stabil und störungsfrei. Wir bedanken uns für das in uns gesetzte Vertrauen bei allen Projektbeteiligten, insbesondere bei den Mitarbeitern des Klärwerkes Magdeburg/Gerwisch sowie den Herren Nabert und Peters von der PWU Planungsgesellschaft mbH aus Magdeburg.[...]
[...]Behälterzugangstür speziell für die Trinkwasserversorgung, druckbeständig bis 10 m Wassersäule Drucktür, druckbeständig bis 10 m Wassersäule, zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar (Wandstärke ≥ 280 mm), rechteckig, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L), statisch geprüft. Türblatt, Blechstärke: 5 mm , Versteifungen aus U-förmig gekantetem Blech. Druckseitig glattes Türblatt. Mit umlaufend eingeklebter, trinkwassergeeigneter und ozonbeständiger Vierkantsilikondichtung mit KTW- und DVGW W 270 Zulassung. Die Verriegelung erfolgt über Einreibeverschlüsse, die sowohl von der Türaussenseite und aus Sicherheitsgründen auch bei entleertem Behälter, von der Druckseite aus zu bedienen sind. Das Türblatt ist über stabile, wartungsfreie Scharniere mit der Zarge verbunden. Zarge, vierseitig umlaufend, mit beidseitigem sowie mittigem Dichtflansch, vorgerichtet zum Einbetonieren. An der Zarge sind Transportösen angebracht. Zarge und Türblatt unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Optionen Zarge zum nachträglichen Anbau, Platzbedarf für den Rahmen: 150 mm, 4-seitig umlaufend. Bei dieser Ausführung muss die Wandinnenseite planeben sein, Ebenheitstoleranz: ± 1 mm pro Meter. Drucktür für runde Behälter mittig eingebaute Schauluke, Sichtdurchmesser: 150 mm, mit und ohne Scheibenwischer eingebauter LED-Unterwasserscheinwerfer eingebautes Zylinderschloss (einseitig bedienbar) Verriegelung mittels Schraubverschlüssen Drucktür mit dreiseitigem Rahmen, oben offen, als Brüstungstür, max. Wassersäule = Türblatthöhe Besandung der betonberührten Zargenteile Kondenswasserablauf an der Türaussenseite Türfeststeller mit Auflaufkeil Probeentnahmehahn an der Türaussenseite Teilüberstaute Ausführung, im unteren Bereich druckdicht, im oberen Bereich mit integrierter Inspektionsöffnung Vorgerichtet zum Anschweissen an PE-Auskleidung Potentialausgleich am Rahmen Vollständig aus Werkstoff-Nr. 1.4307 (AISI 304 L)[...]
[...]Behälterzugang speziell für die Trinkwasserversorgung, druckbeständig bis 30 m Wassersäule Drucktür, druckbeständig bis 30 m Wassersäule, zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar (Wandstärke ≥ 300 mm) rechteckig, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L), statisch geprüft. Türblatt in gewölbter Ausführung mit Rahmenaussteifungen damit anfallende Druckkräfte über den umlaufenden Rahmen in die Zarge eingeleitet werden können. Türblatt mit umlaufend eingeklebter, trinkwassergeeigneter und ozonbeständiger Spezialsilikondichtung mit KTW- und DVGW W270 Zulassung. Die Verriegelung erfolgt über Kurbeln , die sowohl von der Türaussenseite und aus Sicherheitsgründen auch bei entleertem Behälter, von der Druckseite aus zu bedienen sind. Zarge vierseitig umlaufend, mit beidseitigem sowie mittigem Dichtflansch, vorgerichtet zum Einbetonieren. An der Zarge sind Transportösen angebracht. Zarge und Türblatt unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Optionen Zarge zum nachträglichen Anbau. Platzbedarf für den Rahmen: 180 mm, 4-seitig umlaufend. Bei dieser Ausführung muss die Wandinnenseite planeben sein, Ebenheitstoleranz: ± 1 mm pro Meter. Besandung der betonberührten Zargenteile Entlüftungsbohrungen im Rahmen Anschlagart variabel: DIN links oder DIN rechts[...]
[...]Behälterzugangstür speziell für die Trinkwasserversorgung, druckbeständig bis 10 m Wassersäule Drucktür, druckbeständig bis 10 m Wassersäule, zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar, rund, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L), statisch geprüft. Türblatt zur besseren Druckaufnahme gewölbt . Mit umlaufend eingeklebter, trinkwassergeeigneter und ozonbeständiger Vierkantsilikondichtung mit KTW- und DVGW W 270 Zulassung. Die Verriegelung erfolgt über drei Schraubverschlüsse, die nur von der Trockenseite aus bedienbar sind. Das runde Türblatt wird mittels stabilen, wartungsfreien Scharnieren an der Zarge angeschraubt. Zarge ausgeführt als Mauerrohr mit einem, mittig angeschweisstem Mauerflansch, vorgerichtet zum Einbetonieren. An der Zarge sind Transportösen angebracht. Zarge und Türblatt unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Optionen Zarge zum nachträglichen Anbau, Platzbedarf für den Rahmen: 150 mm, ringsumlaufend. Bei dieser Ausführung muss die Wandinnenseite planeben sein, Ebenheitstoleranz: ± 1 mm pro Meter. Drucktür für runde Behälter (nur zum Einbetonieren möglich) Mittig eingebaute Schauluke, Sichtdurchmesser: 150 mm, mit und ohne Scheibenwischer Eingebauter LED-Unterwasserscheinwerfer Anschlagart variabel: DIN links oder DIN rechts Eingebautes Zylinderschloss (einseitig bedienbar) Besandung der betonberührten Zargenteile Probeentnahmehahn an der Türaussenseite Vorgerichtet zum Anschweissen an PE-Auskleidung Potentialausgleich am Rahmen Vollständig aus Werkstoff-Nr. 1.4307 (AISI 304 L)[...]
[...]Behälterzugangstür speziell für die Trinkwasserversorgung, druckbeständig bis 10 m Wassersäule Drucktür, druckbeständig bis 10 m Wassersäule , zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar (Wandstärke ≥ 300 mm), rechteckig, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L), statisch geprüft. Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 298 01 144.1. Türblatt, Blechstärke: 5 mm , Versteifungen aus U-förmig gekantetem Blech. Druckseitig glattes Türblatt. Mit umlaufend eingeklebter, trinkwassergeeigneter und ozonbeständiger Vierkantsilikondichtung mit KTW- und DVGW W 270 Zulassung. Die Verriegelung erfolgt über Kurbeln, die sowohl von der Türaussenseite und aus Sicherheitsgründen auch bei entleertem Behälter, von der Druckseite aus zu bedienen sind. Das Türblatt ist über stabile, wartungsfreie Scharniere mit der Zarge verbunden. Zarge, vierseitig umlaufend, mit beidseitigem sowie mittigem Dichtflansch, vorgerichtet zum Einbetonieren. An der Zarge sind Transportösen angebracht. Optionen Zarge zum nachträglichen Anbau, Platzbedarf für den Rahmen: 150 mm, 4-seitig umlaufend. Bei dieser Ausführung muss die Wandinnenseite planeben sein, Ebenheitstoleranz: ± 1 mm pro Meter. Drucktür für runde Behälter mittig eingebaute Schauluke, Sichtdurchmesser: 150 mm, mit und ohne Scheibenwischer eingebauter LED-Unterwasserscheinwerfer eingebautes Zylinderschloss (einseitig bedienbar) Drucktür mit dreiseitigem Rahmen, oben offen, als Brüstungstür, max. Wassersäule = Türblatthöhe Kondenswasserablauf an der Türaussenseite Probeentnahmehahn an der Türaussenseite Türfeststeller mit Auflaufkeil Teilüberstaute Ausführung, im unteren Bereich druckdicht, im oberen Bereich mit integrierter Inspektionsöffnung Vorgerichtet zum Anschweissen an PE-Auskleidung Potentialausgleich am Rahmen Vollständig aus Werkstoff-Nr. 1.4307 (AISI 304 L) Besandung der betonberührten Zargenteile[...]
[...]Die effiziente Flockmitteleinmischung ermöglicht eine deutliche Reduktion von Betriebskosten Voraussetzung für die mechanische Entwässerung von Klärschlämmen ist die Konditionierung der Schlämme mit polymeren Flockungsmitteln. Im Fokus steht dabei typischerweise die optimale Dosiermenge, weil diese unmittelbar das Entwässerungsergebnis und den Flockmittelverbrauch, und damit die grössten Anteile der Betriebskosten, beeinflusst. Mit einem erhöhten Augenmerk auf die Konditionierung als den bestimmenden Prozessschritt für die Entwässerung zeigt sich aber, dass auch die Intensität der Flockmitteleinmischung und die Lösekonzentration des Flockmittels (FM) einen signifikanten Einfluss auf das Entwässerungsergebnis und den Flockmittelverbrauch haben. Zur Steigerung der Mischintensität gegenüber oft verwendeten statischen Mischern oder langsam laufenden Rührwerken in grossvolumigen Behältern eignen sich dynamische Inline Mischer. Dieser kompakte Mischertyp arbeitet mit Drehzahlen bis zu 3000 U/min direkt in der Schlammbeschickungsleitung der Entwässerungsmaschine. Vorteile von dynamischen Mischern Die vergleichsweise hohe Mischerdrehzahl ermöglicht eine turbulente und damit ideale Einmischung von Flockungsmittel. So kommen alle Feststoffpartikel in Kontakt mit FM und die Flockengrösse vereinheitlicht sich. Die Bildung von Kleinstflocken oder grossen, instabilen Agglomeraten wird minimiert, und damit die Wasserabgabegeschwindigkeit in der Entwässerungsmaschine erhöht. Mit schnellerer Wasserabgabe kann der Durchsatz der Entwässerungsmaschine gesteigert oder der Entwässerungsgrad optimiert werden. Mit einem spezifischen Energieeintrag von bis zu 20 kWh/t TR lassen sich auch hochviskose Flüssigkeiten turbulent vermischen. So kann die Konzentration der FM-Lösung von üblicherweise 0,2 % Wirksubstanzanteil auf 0,4 % gesteigert, d.h. die Verdünnungswassermenge für das Ansetzen des FMs halbiert werden. Dies reduziert die hydraulische Belastung der Schlammentwässerung, was wiederum den Entwässerungsgrad positiv beeinflusst. Falls das FM mit Trinkwasser angesetzt wird, halbieren sich so auch die laufenden Kosten für das Verdünnungswasser. Weiterhin kann die FM Ansetzanlage bei unveränderter Reifezeit kleiner und damit kostengünstiger ausgelegt werden, und die Lagerfähigkeit des hoch konzentrierten FMs steigt deutlich an. Praxiserfahrung Die Kläranlage der hessischen Kurstadt Bad Orb betreibt seit 2016 eine Schneckenpresse zur Entwässerung des Faulschlamms. Die Schneckenpresse wird 3mal täglich über je 4 bis 5 Stunden mit einer Schlammmenge von 5 bis 6 m³/h beschickt. Die Entwässerungseigenschaften des Faulschlamms wurden zunehmend negativ beeinflusst durch die Annahme von Fettabscheiderinhalten aus der Gastronomie sowie von Co-Substraten aus der Lebensmittelindustrie. Bei einem Flockmitteleinsatz von 15 kg/t TR wurden zeitweise Entwässerungsgrade von lediglich 21 % TR erreicht. Seit Integration des dynamischen HUBER Inline-Polymer-Mischers IPM vor der Schneckenpresse hat sich der Entwässerungsgrad stabil um 3 Prozentpunkte erhöht und der spezifische Flockmittelbedarf um ca. 15 % reduziert. Der dynamische Mischer wird dabei mit einer Drehzahl von 2200 U/min betrieben und hat eine Leistungsaufnahme 2,2 kW. Der Wirksubstanzanteil der FM-Lösung beträgt hier 0,3 %. Auch die Betriebssicherheit konnte durch den Einsatz des neuartigen HUBER Inline-Polymer-Mischer IPM deutlich verbessert werden, denn Verstopfungen am bisherigen Mischorgan, bedingt durch Störstoffe aus den Fremdschlämmen, gehören seit Betrieb des dynamischen Mischers der Vergangenheit an.[...]