[...]Sicherheit beim Begehen und beim Öffnen von Schächten Schächte erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Wasserversorgung und in der Abwasserentsorgung. Sie werden zum Beispiel dort eingesetzt, wo Armaturen zum Absperren in einer Rohrleitung zugänglich sein müssen, als Kontrolle von Streckenabschnitten bei langen Rohrleitungen oder zur Belüftung und Entlüftung und als Zugang für komplexe Einbauten (z.B. Quellsammelschacht, Druckunterbrecherschacht usw.) In jedem Fall muss ein einfacher und sicherer Zugang gewährleistet sein. Meist erfolgt der Einstieg in einem Schacht von oben. Das bedeutet, das Bedienpersonal muss eine Schachtabdeckung öffnen, um dann eine Einsteighilfe für das sichere Einsteigen bedienen zu können. Schon beim Öffnen muss man sich über die Schachtöffnung bewegen. HUBER bietet diverse Lösungen für sicheres Arbeiten im Schacht an HUBER Schachtabdeckungen : HUBER bietet eine Vielzahl an Schachtabdeckung aus Edelstahl an, die unterschiedlichste Anforderungen abdecken. Darunter befinden sich flächenerhabene, flächenbündige, einbruchhemmende, überflutungssichere, begehbare und belastbare Schachtabdeckungen. HUBER Absturzgitter : Nach der Öffnung der Schachtabdeckung ist die Gefahr des Herabstürzens in den Schacht gross. Daher empfiehlt es sich ein Absturzgitter einzubauen. Mit dem HUBER Absturzgitter sind Sie hierfür bestens geschützt. HUBER Sicherheitssteigleitern : Um ein einfaches und sicheres Herabsteigen in den Schacht zu gewährleisten ist in der Regel eine Sicherheitssteigleiter verbaut. Laut UVV ist ab einer Absturzhöhe von 3 m bzw. 5 m eine Absturzsicherung zwingend vorgeschrieben. Für den jeweiligen Anwendungsfall bietet HUBER sowohl Sicherheitssteigleitern, Sicherheitssteigleitern mit Fallschutzschiene als auch Sicherheitssteigbäume mit Fallschutzschiene. HUBER Einsteighilfen : Einsteighilfen haben den Zweck eine Sicherheitssteigleiter sicher begehen zu können. Hierfür bietet HUBER diverse Modelle an Einsteighilfen an, um für unterschiedliche Anwendungsfälle den besten Einstieg zu gewährleisten.[...]
[...]Wittislingen, Deutschland Kompaktanlagen zur mechanischen Abwasserbehandlung gehören zum Stand der Technik. Der Kosten-/Nutzen-Vorteil dieser Systeme, die zur Entnahme von organischen und mineralischen Feststoffen eingesetzt werden, ist dabei unbestritten. Alleinig der Verbrauch an umbautem Raum schmälert etwas die Wirtschaftlichkeit der konventionellen Kompaktanlagen. Die gleichen Beweggründe spielten bei der Entscheidungsfindung der Gemeinde Wittislingen eine wichtige Rolle. Der Kosten-/Nutzen-Gedanke sollte dabei in Einklang mit dem umbauten Raumbedarf gebracht werden. Letztendlich entschied man sich für unsere neuentwickelte ROTAMAT® Kompaktanlage Ro5 HD mit „Hydro Duct“ Strömungsführung, welche alle Vorteile einer guten Kompaktanlage bei geringerem Raumbedarf erfüllt. In Wittislingen wird das Abwasser mittels Tauchmotorpumpen auf die oberirdisch aufgestellte ROTAMAT® Kompaktanlage gepumpt. Der Abwasserzulauf erfolgt dabei 90° versetzt zum Sandfangsystem, um eine günstige Anströmung des Sandfanges zu ermöglichen. Die Abwassersiebung erfolgt anschliessend höhenstandsgeregelt mittels einer ROTAMAT® Siebschnecke Ro9 bei 5 mm. Das abgeschiedene Rechengut wird mit einem integrierten Rechengutauswaschsystem (IRGA) gewaschen, anschiessend gepresst und in den Rechengutcontainer abgeworfen. Vor dem Rechen ist ein Notüberlauf integriert, so dass das Abwasser bei erhöhtem Zufluss ohne Siebung im Sandfang behandelt werden kann. Ausschliesslich für Wartungszwecke ist zusätzlich eine Notumgehung des Rechens und des Sandfanges in der Anlage integriert. Das nachfolgende „Hydro Duct“ Sandfangsystem ist eine Kombination aus einem belüfteten und einem unbelüfteten Sandfang, bei dem alle Vorteile eines belüfteten und unbelüfteten Sandfanges, jedoch bei kürzerer Bauweise vereinigt werden. Im belüfteten Bereich wird durch Einbringung von feinblasiger Luft eine Wasserwalze induziert. Dadurch werden organische Partikel gut in Schwebe gehalten und gleichzeitig Fett akkumuliert. Das Fett sammelt sich selbstständig in einer separaten Fettfangtasche und wird mittels automatischem Räumsystems/ Exzenterschneckenpumpe entfernt und dem Rechengut zugegeben. Nahtlos schliesst sich die unbelüftete Sandfangkammer an, in welcher aufgrund definierter Geschwindigkeitsverhältnisse eine hohe Abscheideleistung sicher erreicht wird. Eine integrierte Sandförderschnecke transportiert das Sandfanggut in eine neuartige Nachspülzone, in der die organischen Partikel weitgehend ausgewaschen werden. Eine anschliessende Sandklassierschnecke fördert das vorgewaschene Sandfanggut mit einem Glühverlust von kleiner. 10 % in einen Container. Die ROTAMAT® Kompaktanlage in Wittislingen arbeitet nun seit einem halben Jahr zur vollen Zufriedenheit des Betreibers. Vor allem die einfache Bedienung, die Verringerung der zu entsorgenden Reststoffe sowie die Zuverlässigkeit sind hierbei die wichtigsten Punkte. Zusammenfassung: Seit einem halben Jahr ist auf der Kläranlage Wittislingen die neuentwickelte ROTAMAT® Kompaktanlage Ro 5 HD in Betrieb. Mit dieser konfektionierten Anlage werden alle Anforderungen an eine gute mechanische Abwasserbehandlung erfüllt. Durch die Kombination von belüfteten und unbelüfteten Sandfangbereichen wird eine sichere Sandabscheidung trotz Reduzierung der Sandfanglänge erreicht.[...]
[...]Ist-Situation Im Rahmen industrieller Produktion werden typischerweise unter Verwendung von Wasser sowie externer Energie aus Rohstoffen die entsprechenden Produkte hergestellt. Dabei fallen in der Regel neben Rest- und Abfallstoffen auch gebrauchtes Wasser und nicht unerhebliche Mengen an überschüssiger Energie in Form von Abwärme an. Neben sofortiger produktionsinterner Wiederverwendung der Wärmeenergie und/oder der direkten Ausschleusung aus dem System über separate Kühlsysteme wie z.B. Kühltürme werden grössere Wärmeanteile auch über das Abwasser abgeführt. Steigende Anforderungen an die Ablaufbedingungen Insbesondere bei Industriebetrieben mit Direkteinleitung in kleine bis mittlere Vorfluter werden die Vorgaben an die Einleitqualität unter dem Einfluss der Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie nach und nach verschärft. Das betrifft aktuell sehr häufig die Grenzwerte für Phosphat, aber zunehmend auch die Einleittemperaturen. Dabei wird häufig sogar zwischen Sommer- und Wintereinleitung unterschieden, um den natürlichen Temperaturschwankungen der Oberflächengewässer gerecht zu werden. Das stellt Industrieeinleiter vor allem für die Wintermonate vor grosse Herausforderungen, da das Abwasser produktionsbedingt ganzjährig hohe Temperaturen aufweist. Umsetzungsmöglichkeiten: HUBER Energierückgewinnung aus Abwasser Die damit notwendig werdende Abwasserabkühlung erfolgt idealerweise derart, dass die entnommene Wärmeenergie gewinnbringend zurückgeführt werden kann und nicht verloren geht. Leider ist dabei aber eine direkte Nutzung aus dem Abwasser selten möglich, weil: das Abwasser selten sauber ist das Temperaturniveau vergleichsweise niedrig ist Mit projektspezifisch dimensionierten Kombinationen aus HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sowie einer dazu passend ausgelegten Wärmepumpe bietet HUBER weitreichende Möglichkeiten, die umweltschutztechnisch notwendige Absenkung der Ablauftemperaturen mit regenerativer Wiedernutzung der Wärme zu verknüpfen. Dabei wird jeder Anwendungsfall individuell geprüft und konzeptioniert. Herzstück einer jeden Anlage ist der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin, welcher durch sein automatisiertes Reinigungssystem problemlos mit feststoff- und fettbelasteten Abwässern dauerhaft betrieben werden kann. Dadurch ist es auch möglich, die Energieausschleusung bereits in den Zulauf-bereich der innerbetrieblichen Abwasserreinigung zu verlegen, wo im Regelfall noch günstigere / höhere Temperaturverhältnisse vorherrschen. Dabei können die HUBER Abwasserwärmetauscher als Einzel- oder Gruppenaggregat in Parallel- oder Reihenschaltung Verwendung finden. In Abhängigkeit von den vorhandenen Temperaturen im Abwasser, dessen Menge sowie den Zieltemperaturen zur Einleitung und innerbetrieblichen Wiederverwendung können unterschiedliche Energienutzungskonzepte realisiert werden. So können in Zukunft und auch bereits heute u.a. Betriebsgebäude beheizt (insbesondere im Winter), Spül- und Waschwässer vorgeheizt, Produktionsprozesse begleitbeheizt, Fermenter bzw. der Fermenterzuläufe vorgewärmt werden. In jedem Fall wird dabei der Primärenergieeinsatz für diese Prozesse reduziert. Somit kann ein wertvoller Beitrag zur Ressourcenschonung bei gleichzeitigem Schutz der natürlichen Oberflächengewässer geleistet werden.[...]
[...]Vor 45 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der HUBER ROTAMAT®-Familie. Damals wurde das Patent für den HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 angemeldet und seitdem hat sich die ROTAMAT®-Familie immer weiter durch kontinuierliche Innovationen und Anpassungen bewährt. In dem Patent wurde die Kombination von Sieben, Entwässern, Pressen und Austragen beschrieben. Über die Jahre entstanden weitere Varianten des Ro1-Systems, das mit einem Fangkorb und einer Rechenharke ausgestattet ist. Dazu gehören die Ro2 mit rotierendem Spaltsieb, die RPPS, die aus einem Lochblech als Siebkorb besteht, oder die neuste Variante des Systems, die ROTAMAT® STAR mit gefaltetem Lochblech als Siebkorb. Über 9.000 Maschinen im Einsatz Heute sind über 9.000 Maschinen in den verschiedenen Varianten im Einsatz, die in unterschiedlichsten Bereichen und Branchen genutzt werden. Trotz der jahrelangen Erfolge streben wir weiterhin nach Innovationen und Neuerungen, um unseren Kunden stets die besten Lösungen bieten zu können. Einstellbares Lochblech: Fertigungs- und Kundenvorteil Im Siebkorbbereich bestehen alle oben beschriebenen Maschinen aus einem Trichterbereich, in dem das Rechengut aufgefangen wird. Dieses wurde bis jetzt als festverschweisstes Lochblech gefertigt. Das einstellbare Lochblech bietet erhebliche Vorteile im Fertigungsprozess. Dadurch kann der Bereich genauer und einfacher an die Schnecke zur Förderung angestellt werden. Verfahrenstechnische Vorteile Nicht nur die Fertigung wird dadurch vereinfacht, auch verfahrenstechnisch und für unsere Kunden ergeben sich Vorteile. Durch diese Möglichkeit, das Lochblech besser anzustellen, wird die Förderung im Betrieb noch effizienter. Unsere Kunden haben festgestellt, dass nach jahrelangem Einsatz Verschleiss an der Schneckenwelle auftreten kann. Mit dem einstellbaren Lochblech kann dieser Bereich nachgestellt werden, um die Lebensdauer der Maschine zu verlängern und die Effizienz zu steigern. Einstellbarer Schieber: Anpassung an individuelle Anforderungen Der einstellbare Schieber im Auswurfbereich wurde bereits bei grossen Baugrössen erfolgreich umgesetzt. Die Anforderungen unserer Kunden sind jedoch immer verschieden und die Zusammensetzung des Rechenguts führt zu unterschiedlichen Entwässerungsgraden. Mit Hilfe des einstellbaren Schiebers kann nun auch bei unseren kleineren Maschinen eine optimale Anpassung an die individuelle Situation erreicht und der Entwässerungsgrad optimiert werden. Dies ermöglicht eine massgeschneiderte Lösung für jeden Kunden und trägt zur Effizienzsteigerung im Betrieb bei. Stets am Puls der Zeit Durch kontinuierliche Innovationen und Anpassungen an die Bedürfnisse unserer Kunden bleiben wir stets am Puls der Zeit und bieten Lösungen, die den höchsten Anforderungen gerecht werden. Selbst nach 45 Jahren optimieren wir bei unserer ROTAMAT®-Familie unser System und passen uns so den immer wieder veränderten Bedingungen unserer Kunden an.[...]
[...]Seil- und Kettenzugrechen Robuste Grobrechensysteme für den Schutz nachfolgender Entnahme- und Behandlungsstufen Produkte und Varianten HUBER Schalengreiferrechen TrashLift Seil- und Kettenzugrechen HUBER Korbrechen CageLift Seil- und Kettenzugrechen Die HUBER Rechen mit Seilzug oder Kettenzug bieten: Betriebssichere Entnahme von Grobstoffen aller Art Platzsparende Bauweise durch senkrechte Aufstellung Spaltweiten von 20 mm bis 150 mm Einfach nachrüstbar in vorhandene Gerinne, Pumpwerke und Zulaufschächte[...]
[...]Rehau, Deutschland HUBER Langsandfang ROTAMAT® Ro6 Bio und HUBER Sandwaschanlage RoSF G4E erhöhen Betriebssicherheit und reduzieren Betriebskosten Beim Betrieb der RSB Bioverwertung Hochfranken GmbH zeigte sich bereits nach kurzer Betriebszeit, dass die Abscheidung der Schwerstoffe aus dem aufbereitetem Substrat (zerkleinerte Bioabfälle mit Wasser angemaischt) nur sehr unzureichend ist und die Bioabfälle noch sehr hohe Fremdstoffgehalte aufweisen. Dabei handelt es sich um Kies und Sand, Steine, Glasreste bis hin zu Metallabfällen. Diese Fremdstoffe sammeln sich im anschliessenden Fermenter auf dem Boden an und mussten regelmässig unter hohen Kostenaufwand bergmännische entfernt werden um die Leistungsfähigkeit der Gesamtanlage zu gewährleisten. Aus diesem Grund hat die Betriebsgesellschaft die HUBER SE kontaktiert. Nach genauerer Untersuchung und Konzepterstellung wurde zwischen der Substrataufbereitung (Pulper-Anlagen) und Eintrag in den Fermenter eine HUBER Langsandfang ROTAMAT® Ro6 Bio nachgerüstet und zusätzlich um eine HUBER Sandwaschanlage RoSF4 G4E ergänzt. Dadurch wird die Sedimentationsproblematik aus dem Fermenter in den Langsandfang verlagert und die Schwer- und Störstoffe gezielt entfernt. Der nachgeschaltete HUBER Sandwaschanlage führt anhaftende Organik wieder in die Biosuspension zurück, so dass die Schwerstoffe zur Entsorgung möglichst wenig Restorganik aufweisen. Wichtig ist auch, die Aufenthaltszeit so zu wählen, dass zwar Schwerstoffe gezielt absinken können, aber möglichst wenig Biosubstrat „verloren geht“ und die Anlage nicht verschlammt. Hierzu ist auch eine Belüftung des Sandfangs installiert. Seit Inbetriebnahme der Anlagentechnik Mitte 2018 funktioniert die Schwerstoffabscheidung sehr gut und zuverlässig und trägt zu einer nachhaltigen Optimierung des Betriebsablaufs und der Anlagenstabilität bei.[...]
[...]Schutz technischer Einrichtungen vor Überschwemmungen Sowohl unsere Flüsse und Gewässer als auch die technischen Entwässerungssysteme (Kanalisation) können nur begrenzte Mengen an Niederschlag aufnehmen. Je nach Grad der Versiegelung und weiteren örtlichen Gegebenheiten kann es dann ab einer bestimmten Niederschlagsintensität zu Überschwemmungen kommen. Da bedingt durch den Klimawandel eine Zunahme von Starkregen zu verzeichnen ist, wird die Wahrscheinlichkeit für Hochwasser in der Zukunft eher noch zunehmen. Vielfältige Massnahmen der Überflutungsvorsorge Der beste Schutz vor Überflutung ist die Verhinderung von extremen Hochwassersituationen. Hierbei helfen alle Massnahmen, welche dazu führen, dass das Wasser genügend Raum, d.h. Flüsse brauchen entsprechende Flächen und dürfen nicht technisch eingeengt und begradigt sein. Auch dezentrale Versickerung und Rückbau von versiegelten Flächen helfen, den Regenwasserabfluss in die Kanalisation zu reduzieren. Technischer Hochwasserschutz Trotz vielfältiger Bemühungen wird es in vielen Regionen nicht gelingen, das Risiko für Überschwemmungen komplett zu eliminieren. In diesen Fällen muss aber sichergestellt werden, dass im Überschwemmungsfall keine Menschen gefährdet und die Schäden an technischen Einrichtungen minimiert werden. Zudem ist sicherzustellen, dass wichtige Einrichtungen wie Wasserversorgung und Abwasserentsorgung so lange wie möglich aufrechterhalten werden können. HUBER bietet für den Schutz vor Überflutung und Rückstau überflutungssichere HUBER Schachtabdeckungen als auch überflutungssichere technische Türen für den Einsatz in Kläranlagen, Kanalisation, Wasserversorgung, Hochbehälter, Schachtbauwerken und Gebäuden.[...]
[...]Berching Wärtsilä Water & Waste aus England zu Gast in Berching Ein besonderes Highlight war die durchgeführte Betreiberschulung für ein fünfköpfiges Team der Firma Wärtsilä Water Systems Ltd. (UK), ein mit ca. 1.700 Mitarbeitern weltweit führender Anbieter im Bereich Wasser- und Abwasserbehandlung auf Schiffen. Die Teilnehmer – Techniker und Disponenten – wurden gezielt in Einbau, Inbetriebnahme und Wartung eines ROTAMAT®-Feinstrechen geschult. Im Abwasseraufbereitungsprozess von Wärtsilä, der auf Membranbiologie basiert, spielen vorgeschaltete HUBER-Rechen eine zentrale Rolle: Ein ROTAMAT®-Feinstrechen mit 0,5 mm Maschenweite in spezieller Behälterbauweise schützt die empfindlichen Hohlfasermembranen zuverlässig vor Verblockungen und Beschädigungen durch Grob- und Fremdstoffe. Damit schafft er die Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb der Membranbiologie – und somit für die sichere Einhaltung der Abwassergrenzwerte an Bord. Besondere Anforderungen auf See Im Fokus der zweitägigen Theorie- und Praxisschulung am HUBER-Firmensitz standen die besonderen Herausforderungen maritimer Abwasserbehandlung: Beengte Platzverhältnisse für Installation, Inspektion und Wartung Erforderliche 100 % Verf ü gbarkeit der Abwasseraufbereitung w ä hrend der gesamten Fahrt Schwankende Schmutzfracht erfordert hohe Flexibilität der Anlagentechnik Roll- und Kippbewegungen des Schiffes erschweren Betrieb und Wartung Wechselndes Bedien- und Wartungspersonal mit unterschiedlichstem Hintergrund Ersatzteilversorgung und technischer Support nur während Hafenliegezeiten möglich Die Praxisschulung wurde an einem speziell für Schiffsanwendungen angepassten Feinrechen durchgeführt. Das direkte, konstruktive Feedback der Betreiber während der Schulung liefert wertvolle Impulse zur weiteren Optimierung dieser Schiffsausführung – insbesondere im Hinblick auf noch höhere Servicefreundlichkeit und maximale Prozessstabilität unter den herausfordernden Bedingungen an Bord. Positives Fazit und Einblicke in die Fertigung Ein Teilnehmer resümierte: “Es war eine grossartige Erfahrung und die Rückmeldungen der Teilnehmer waren wirklich positiv.” Neben der technischen Schulung boten gemeinsame Abendessen und eine Werksführung umfassende Einblicke in das HUBER Produktportfolio und die Fertigungstiefe in Berching. Vielen Dank an das Team von Wärtsilä für den konstruktiven Austausch und das entgegengebrachte Vertrauen – wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit! HUBER engagiert sich seit vielen Jahren mit innovativen Lösungen für die Abwasserreinigung an Bord von Kreuzfahrtschiffen – ein Beitrag, der direkt dem Schutz der Weltmeere dient. Über 200 HUBER Sieb- und Schlammentwässerungsanlagen wurden bereits für maritime Anwendungen installiert. Diese „schwimmenden Abwasserreinigungsanlagen“ sind ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Kreuzfahrtschiffe. Denn ohne die zuverlässige Einhaltung strenger Abwassergrenzwerte ist der Betrieb in küstennahen Gebieten nicht gestattet.[...]
[...]Schlammtrocknung Einsparung von Transport- und Entsorgungskosten für Klärschlamm durch Trocknung Effiziente Lösungen zum Minimieren der zu entsorgenden Schlammmenge Klärschlamm wird getrocknet, um seine Menge und damit die Entsorgungskosten zu minimieren. Getrockneter Klärschlamm ist gut lager- und handhabbar und alle Entsorgungs- bzw. Verwertungswerge stehen offen. Neben der Verwendung als Dünger kann er als biogener Brennstoff energetisch verwertet werden (Monoverbrennung oder Mitverbrennung im Kohlekraftwerk), wobei der Heizwert von vollgetrocknetem Klärschlamm mit dem von Braunkohle vergleichbar ist. Thermische Energie aus verschiedenen Energiequellen Bei der thermischen Trocknung wird Kapillarwasser, Oberflächenwasser und Zellwasser verdunstet bzw. verdampft. Hierfür ist thermische Energie erforderlich. Typische Energiequellen sind die Sonne (solare Trocknung) sowie standortspezifische Abwärme (z.B. aus Blockheizkraftwerk) oder überschüssiger Dampf aus der Stromerzeugung (Abdampf aus Turbine). AEbenso können energieeffiziente Lösungen mit Wärmepumpen zur Beheizung eingesetzt werden.. Eine weitgehende mechanische Entwässerung des Schlammes ist vorher zwingend notwendig. Effiziente Lösungen zum Minimieren der zu entsorgenden Schlammmenge Klärschlamm wird getrocknet, um seine Menge und damit die Entsorgungskosten zu minimieren. Getrockneter Klärschlamm ist gut lager- und handhabbar und alle Entsorgungs- bzw. Verwertungswerge stehen offen. Neben der Verwendung als Dünger kann er als biogener Brennstoff energetisch verwertet werden (Monoverbrennung oder Mitverbrennung im Kohlekraftwerk), wobei der Heizwert von vollgetrocknetem Klärschlamm mit dem von Braunkohle vergleichbar ist. Thermische Energie aus verschiedenen Energiequellen Bei der thermischen Trocknung wird Kapillarwasser, Oberflächenwasser und Zellwasser verdunstet bzw. verdampft. Hierfür ist thermische Energie erforderlich. Typische Energiequellen sind die Sonne (solare Trocknung) sowie standortspezifische Abwärme (z.B. aus Blockheizkraftwerk) oder überschüssiger Dampf aus der Stromerzeugung (Abdampf aus Turbine). AEbenso können energieeffiziente Lösungen mit Wärmepumpen zur Beheizung eingesetzt werden.. Eine weitgehende mechanische Entwässerung des Schlammes ist vorher zwingend notwendig. Lösungen für die Klärschlammtrocknung Solare Trocknung Bei der solaren Trocknung von Schlamm wird als thermische Energiequelle die Energie der Sonne genutzt. Das Grundprinzip des regenerativen und umweltfreundlichen Verfahrens besteht darin, dass der Schlamm in einer Gewächshauskonstruktion mit Hilfe einer maschinellen Schlammwendevorrichtung getrocknet wird. Konvektionstrocknung Bandtrockner arbeiten mit Niedrig- und Mitteltemperatur und der Klärschlamm wird dabei konvektiv mit erwärmter Luft getrocknet und kann zudem gleichzeitig hygienisiert werden. Das getrocknete Produkt erreicht Feststoffkonzentrationen von 70 bis zu 95% TR. Kontakttrocknung Die Scheibentrocknung stellt ein effizientes Trocknungsverfahren für die Teiltrocknung von entwässertem Klärschlamm dar und arbeitet nach dem Prinzip des Kontakttrockners. Beheizt mit Sattdampf wird diese Technik für mittlere bis grosse Klärschlammmengen in Kombination mit einer nachfolgenden Wirbelschichtverbrennung eingesetzt. Das richtige Trocknungsverfahren für jede Anwendung HUBER bietet drei verschiedene Verfahren für die Schlammtrocknung an, welche sich u.a. im Platzbedarf, Temperaturniveau sowie im verwendeten Heizmedium stark unterscheiden. Solare Trocknung In einem Gewächshaus, in dem ein maschineller Schlammwender installiert ist, wird der Schlamm auf einen Feststoffgehalt von üblicherweise 65% TR getrocknet. HUBER Solartrockner werden sowohl auf kleinen und mittleren Kläranlagen eingesetzt, als auch auf sehr grossen Anlagen. Konvektionstrocknung Der Schlamm wird entweder mit Kaltluft oder heisser Luft auf Bändern konvektiv getrocknet. Das trockene Endprodukt hat eine Feststoffkonzentrationen von 70% bis zu 95% TR. HUBER Kaltlufttrockner sind geeignet für kleinere Kläranlagen, während die Mitteltemperatur-Bandtrockner optimal für mittlere bis grosse Kläranlagen eingesetzt werden können. Im industriellen Bereich (Entsorger, Kraftwerke etc.) kommen vorwiegend sehr grosse Bandtrockner zum Einsatz. Kontakttrocknung Der Scheibentrockner ist ein Kontakttrockner für die Teiltrocknung von entwässertem Klärschlamm auf 40 – 45 %TR ausgelegt. Die Beheizung erfolgt mit Sattdampf bis max. 10 bar(a). Der HUBER Scheibentrockner wird oft in Kombination mit Wirbelschichtverbrennungsanlagen für mittlere bis grosse und sehr grosse Klärschlammmengen eingesetzt.[...]
[...]Wirtschaftliche und betriebssichere Grobstoffentfernung aus Schlamm Für die Betriebssicherheit von Verfahren für die Schlammbehandlung ist vorteilhaft, wenn die Schlämme möglichst frei von Grobstoffen und Störstoffen (z.B. Papier, Kunststoffe, Fasern und Haare) sind. Ansonsten kann es in Pumpen aber auch bei der Eindickung, der Entwässerung oder der Trocknung zu wiederholten Störungen der Aggregate und der Prozesse kommen, deren Behebung zeit- und kostenintensiv und erhöhten Personaleinsatz bedarf. Auch für die in vielen Regionen der Welt praktizierte landwirtschaftliche Verwertung ist es Gründen von Umweltschutz und Ästhetik sinnvoll alle Störstoffe wie Plastikteile abzutrennen. Je nach Anwendungsfall hat HUBER verschiedene Maschinen für die Schlammsiebung im Produktprogramm und so findet für jede Anwendung, jede Einbausituation und jede Durchsatzmenge die richtige Maschinentechnik.[...]