[...]Ein innovativer Baustein für Ihre Digitalisierungsstrategie Maximale Maschinenverfügbarkeit und Betriebssicher heit durch Erkennen von Störstoffen zum Schutz des Rechens und der nachgeschalteten Maschinen Reduzieren von Verschleiss und Wartungsaufwand, Erhöhen der Maschinenlebensdauer und Senken der Kosten Rechengutvolumenabhängige, laufzeitoptimierte Steuerung nachgeschalteter Maschinen Optimale Maschinenauslastung durch adaptiven Betrieb auf Basis der Ereigniserkennung Früherkennung von Störstoffen Die Aufgabe der im Kläranlagenzulauf eingesetzten Rechen besteht hautsächlich darin die nachfolgenden Maschinen und Aggregate zu schützen und somit den nachgeschalteten Betrieb der Kläranlage sicherstellen. Bei der Auswahl des Rechensystems geht man in der Regel davon aus, dass Grobstoffe nur bis zu gewissen maximalen Abmessungen vorhanden sein können. Leider werden vermehrt unvorhergesehene Störstoffe wie z.B. Kanister, Holzpaletten, grosse abgebrochene Äste oder sogar Eisenstangen im Abwasserkanal vorgefunden. Obwohl derartige Grobstoffe nicht im Abwasserkanal sein sollen, gibt es keine Möglichkeit deren Vorhandensein sicher auszuschliessen. Wenn diese unvorhergesehenen Störstoffe auf die Rechenanlage treffen und von dieser aufgenommen werden, kann es sowohl bei der Rechenanlage als auch bei nachfolgenden Aggregaten wie Förderschnecken oder Waschpressen zu Betriebsstörungen und Betriebsunterbrechungen kommen. Die Beseitigung der Störung ist zeitintensiv, benötigt Personaleinsatz und verursacht Kosten. Die Lösung – HUBER Störstofferkennung Safety Vision Mit dem neuartigen System HUBER Safety Vision können solche für Rechen kritische Störstoffe zuverlässig und in Echtzeit identifiziert werden. Herzstück von HUBER Safety Vision ist der HUBER 3D Sensor, der durch ein kontinuierliches Monitoring die Form und Grösse der vom Rechen aufgenommen Grobstoffe erfasst. Sobald das System erkennt, dass unzulässige Störstoffe vorhanden sind, wird der Betrieb des Rechens unterbrochen und es wird umgehend eine Warnmeldung inklusive einer Bilddarstellung an das Bedienpersonal übermittelt. Das Bedienpersonal kann dann – bevor es zu Verklemmungen oder gar Beschädigungen gekommen ist – auf einfachste Weise den Störstoff entfernen. Eine unbeabsichtigte Blockade oder gar Beschädigung des Rechens oder der nachgeschalteten Aggregate wird somit sicher verhindert und gleichzeitig die Verfügbarkeit der Maschinentechnik erhöht. Der Aufbau und Funktion der HUBER Störstofferkennung Safety Vision HUBER Safety Vision besteht aus mehreren Sensoren, die in einem Gehäuse verbaut sind, welches anstelle einer Abdeckung an die Vorderfront der Rechenanlage installiert wird. HUBER Safety Vision kann sowohl an Neuanlagen installiert als auch an bestehende Rechenanlagen nachgerüstet werden. HUBER Safety Vision - Aufbau & Funktion HUBER 3D Sensor Der HUBER 3D Sensor ermittelt kontinuierlich Volumen und Abmessungen des von der Rechenharke transportierten Rechengutes. Erkennt der Sensor, dass die Rechenharke Störstoffe transportiert, so wird der Betrieb des Rechens sofort unterbrochen und eine entsprechende Meldung wird an das Bedienpersonal ausgegeben. Der HUBER 3D Sensor kann maschinen- spezifisch eingestellt werden, d.h. es ist frei definierbar, ab wann ein Grobstoff in Abhängigkeit von Abmessungen und/oder Volumen als Störstoff gilt. HUBER Cam Die HUBER Cam überträgt permanent Live-Bilder der sich bewegenden Rechenharke. Visuelle Informationen über Menge und Beschaffenheit des Rechengutes sind so jederzeit verfügbar. HUBER Gas Sensor Der HUBER Gas Sensor überwacht die Gasatmosphäre im Inneren des Rechens. Sobald erkannt wird, dass eine explosionsgefährliche Atmosphäre vorliegt, wird eine entsprechende Warnung an das Bedienpersonal ausgegeben. Warn-Management Erkennt der HUBER 3D Sensor einen Störstoff, so wird der Betrieb des Rechens sofort gestoppt. Eine entsprechende Meldung kann auf verschiedenste Weise ausgegeben werden: Meldung und Bildübertragung an Leitwarte SMS an Mobiltelefon Meldung und Bildübertragung an Smartphone Einleiten von Massnahmen Je nach aktueller Situation kann die für den Betrieb der Kläranlage verantwortliche Person dann verschiedene Massnahmen einleiten: Sofortige Beseitigung des Störstoffes und sofortiger Weiterbetrieb Automatische oder manuelle Betriebsumschaltung auf einen anderen Rechen (bei mehrstrassigen Anlagen) und spätere Beseitigung des Störstoffes Situation und Lösung Herausforderungen in der mechanischen Vorreinigung Die Aufgabe der im Kläranlagenzulauf einge setzten Rechen besteht hauptsächlich darin, grobe Verschmutzungen aus dem ankommenden Abwasserstrom zu entfernen. Gleichzeitig wird dadurch auch der Betrieb der nachfolgenden Maschinen und Aggregate wie beispielsweise eine Transportschnecke oder eine Waschpresse geschützt und der reibungslose Betrieb der gesamten Kläranlage sichergestellt. Neben den erwarteten Stoffen gelangen jedoch vermehrt unvorhergesehene Materialien, wie Kanister, Kanthölzer und Reifen in den Zulauf der Kläranlage. Auch wenn Rechenanlagen für den groben Einsatz gebaut sind, kön nen durch derartige Stoffe Schäden entstehen, welche längere Ausfallzeiten, höhere Kosten und vor allem zusät zlichen Stress zur Folge haben können. Um eben dies zu verhindern hat HUBER ein weltweit einzigartiges System für Rechen im Abwasserbereich entwickelt: HUBER Störstofferkennung Safety Vision . HUBER Safety Vision – Innovativer Digitalisierungsbaustein Mit der innovativen HUBER Störstofferkennung Safety Vision wird es dem Rechen ermöglicht, das Rechengut zu „sehen“ und so potenziell kritische Störstoffe zuverlässig zu identifizieren. Realisiert wird dies durch eine präzise Echtzeit-Vermessung des Rechenguts mit Sensoren, schnelles Verarbeiten des Messergebnisses sowie eine in telligente Auswertlogik, bei der die Messergebnisse nach definierten Auffälligkeiten untersucht werden. Sobald auf diese Weise potenziell kritisches Rechengut erkannt wird, stoppt der Betrieb des Rechens sofort. Gleichzeitig wird ein Bild von der Situation im Rechen aufgenommen und an den Betreiber übermittelt. Anhand dieser Meldung kann der Betreiber individuell entscheiden, ob der Rechen weiter betrieben werden oder bis zur Entfernung des Störstoffes stehen bleiben soll. Durch diesen effektiven Schutzmechanismus wird eine Beschädigung des Rechens oder der nachgeschaltet en Aggregate zuverlässig verhindert, was nicht nur die Verfügbarkeit der beteiligten Maschinen erhöht, sondern die Betriebssicherheit der gesamten Anlagentechnik verbessert. Vorteile und Nutzen der Störstofferkennung Effektiver Schutz des Rechens und der nachfolgenden Maschinen Zuverlässiges Vermeiden von Schäden an den Maschinen Erhöhen der Maschinenverfügbarkeit Erhöhen der Betriebssicherheit der gesamten Anlagentechniky Weitere Funktionen Adaptiver Betrieb Mit dem adaptiven Betrieb wird die Herausforderung von Kanalspülstössen angegangen. Diese treten allen voran kurz nach dem Beginn von Starkregenereignissen auf und sorgen für eine extrem hohe Schmutzstofffracht im Zulauf der Kläranlage. In ungünstigen Fällen kann es dazu kommen, dass der Rechen durch die hohen Frachtmengen überlastet wird und ausfällt, was zur Folge hat, dass das Abwasser kaum gereinigt in die nächste Verfahrensstufe gelangt. Um derartige Situationen sicher zu vermeiden, werden die von Safety Vision aufgenommenen Messergebnisse herangezogen und mit Hilfe einer ausgeklügelten Auswertung auf bekannte Ereignisse überprüft. Werden bei der Auswertung Anzeichen für einen beginnenden Spülstoss registriert, wird der Rechen automatisch freige fahren und in die Betriebsart „Spülstossmodus“ versetzt. Dies hat den positiven Effekt, dass die Gefahr einer Überlastung des Rechens auf ein Minimum gesenkt wird. Sinkt im Laufe der Zeit die Schmutzstofffracht und damit auch die Gefahr einer Überlastung des Rechens, passt sich der Rechen den aktuellen Bedingungen an, indem er selbständig in den dafür geeigneten Betriebsmodus wechselt. Durch den adaptiven Betrieb wird somit sowohl präventiv eine Überlastung des Rechens vermieden als auch für eine stets optimale Auslastung des Rechens gesorgt. Diese Funktion wirkt sich jedoch nicht nur auf den Rechen aus, sondern bezieht auch weitere HUBER Maschinen mit ein, die mit dem Rechen in direkter Verbindung stehen. Vorteile und Nutzen des Adaptiven Betriebs Vermeidung von Rechenüberlastung durch vorraus schauendes Freifahren der HUBER Maschinen bei beginnendem Spülstoss Optimale Auslastung der HUBER Maschinen Reduzierte Maschinenlaufzeit bei Starkregenereignissen mit geringer Schmutzfracht Geringerer Energiebedarf Geringere Betriebskosten Laufzeitoptimierung Ein vergleichbares Ziel, wie die optimale Auslastung der Maschinen, verfolgt auch die dritte Funktion von Safety Vision – die Laufzeitoptimierung. Mithilfe dieser Funktion wird es ermöglicht, die Betriebszeiten von nach geschalteten Maschinen wie der HUBER Waschpresse WAP® oder HUBER Transportschnecke Ro8 T um bis zu 40% zu reduzieren. Dies gelingt durch eine permanente Auswertung des ge messenen Rechengutvolumens auf dem Harkenbalken. Die intelligente Steuerung sorgt dann dafür, dass die angesprochenen Maschinen nach dem tatsächlichen vor handenen Rechengutvolumen aktiviert werden und nicht nach starren Vorgaben. Durch die Laufzeitreduzierung der Maschinen können nicht nur die Betriebskosten verringert werden, sondern auch der Verschleiss. Das führt folglich sowohl zu einem geringeren Wartungsaufwand als auch zu einer höheren Maschinenlebensdauer. Vorteile und Nutzen der Laufzeitoptimierung Optimale Auslastung der nachgeschalteten HUBER Maschinen Reduzierung der Betriebszeiten nachgeschalteter HUBER Maschinen um bis zu 40 % Reduzierte Betriebskosten Geringerer Verschleiss Niedrigerer Wartungsaufwand Höhere Maschinenlebensdauer[...]
[...]Mit einer Feinstsiebung das Vorklärbecken ersetzen – HUBER CarbonWin® Das Vorklärbecken bzw. die Vorklärung ist die letzte Stufe der mechanischen Vorreinigung einer Kläranlage, welche nach dem Verfahren der anaeroben Schlammstabilisierung arbeitet. Im Vorklärbecken setzen sich bei geringer Fliessgeschwindigkeit und ausreichender Verweilzeit ungelöste organische sowie anorganische Stoffe ab und bilden den Primärschlamm. Dieser wird dann - in der Regel nach einer maschinellen Eindickung – zusammen mit dem Überschussschlamm dem Faulbehälter zugegeben. Im anaeroben Prozess erfolgt hier die Umsetzung zu Faulgas, welches energetisch genutzt werden kann. Kläranlagen, welche nach dem Prinzip der aeroben Schlammstabilisierung arbeiten besitzen in der Regel keine Vorklärung. Dem Vorteil der einfacheren Verfahrenstechnik steht allerdings ein hoher Energieverbrauch gegenüber, denn die Schlammstabilisierung erfolgt hier gleichzeitig mit der biologischen Abwasserreinigung durch eine entsprechen lange Belüftung (hohes Schlammalter). Die aerobe Schlammstabilisierung findet man häufiger bei kleineren Kläranlagen bis etwa 20.000, manchmal auch bis 50.000 Einwohnergleichwerte (EW). Getrieben von ständig steigenden Energiekosten sowie technischen Weiterentwicklungen in der Schlammfaulung und der Faulgasnutzung, gewinnt die anaerobe Schlammbehandlung auch bei kleineren Kläranlagen unter 50.000 EW immer mehr an Bedeutung. Für eine wirtschaftliche und energieoptimierte Umstellung einer aeroben auf eine anaerobe Schlammstabilisierung ist der Einsatz einer Vorklärung meist unumgänglich. Kohlenstoffentfrachtung Das HUBER CarbonWin®-Verfahren Beim HUBER CarbonWin® Verfahren wird das Vorklärbecken durch eine Feinstsiebung ersetzt. Damit ergeben sich folgende Vorteile: Reduzierter Flächenbedarf: Nur 1/10 des Platzbedarfes gegenüber konventionellem Vorklärbecken Sehr geringe Investitions- und Betriebskosten In bestehende Anlagen integrierbar Das HUBER CarbonWin®-Verfahren bietet eine interessante und wirtschaftliche Möglichkeit, wie bei der Verfahrensumstellung von aerober auf anaerober Schlammstabilisierung auf ein Vorklärbecken verzichtet werden kann. Um die erforderliche Kohlenstoffentfrachtung der biologischen Stufe zu erreichen, setzt HUBER dabei das Verfahren der Feinstsiebung mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID ein. Der Einsatz des HUBER Trommelsiebes LIQUID bietet sich auch als Entlastung für eine vorhandene Vorklärung an, denn dieser kann bei Überlastung des Vorklärbeckens einen Teilstrom separat behandeln.[...]
[...]Wirtschaftliche und betriebssichere Grobstoffentfernung aus Schlamm Für die Betriebssicherheit von Verfahren für die Schlammbehandlung ist vorteilhaft, wenn die Schlämme möglichst frei von Grobstoffen und Störstoffen (z.B. Papier, Kunststoffe, Fasern und Haare) sind. Ansonsten kann es in Pumpen aber auch bei der Eindickung, der Entwässerung oder der Trocknung zu wiederholten Störungen der Aggregate und der Prozesse kommen, deren Behebung zeit- und kostenintensiv und erhöhten Personaleinsatz bedarf. Auch für die in vielen Regionen der Welt praktizierte landwirtschaftliche Verwertung ist es Gründen von Umweltschutz und Ästhetik sinnvoll alle Störstoffe wie Plastikteile abzutrennen. Je nach Anwendungsfall hat HUBER verschiedene Maschinen für die Schlammsiebung im Produktprogramm und so findet für jede Anwendung, jede Einbausituation und jede Durchsatzmenge die richtige Maschinentechnik.[...]
[...]Betriebssichere Vorbehandlung für Fäkalschlamm Überall dort, wo Abwasser nicht über die Kanalisation einer Kläranlage zugeführt, sondern dezentral behandelt wird, entstehen Fäkalschlämme. Diese Fäkalschlämme sammeln sich entweder in einfachen Klärgruben oder in moderneren Kleinkläranlagen an. Der Fäkalschlamm muss in regelmässigen Abständen entfernt und in einer zentralen Anlage behandelt werden. Vorzugsweise wird Fäkalschlamm auf einer zentralen Kläranlage mit ausreichender Kapazität mitbehandelt. Ist eine solche Kläranlage in der Nähe nicht verfügbar, so kann auch eine eigene Anlage zur kompletten Behandlung von Fäkalschlamm errichtet werden. Fäkalschlamm Behandlung von Fäkalschlamm Der Fäkalschlamm wird üblicherweise durch Tankfahrzeuge angeliefert und muss in jedem Fall vor einer weiteren Behandlung von Grobstoffen und Störstoffen wie Hygiene- und Plastikartikel etc. gereinigt werden. Diese Reinigung ist notwendig um nachfolgende Stufen der Fäkalschlammbehandlung bzw. die Mitbehandlung in Kläranlagen betriebssicher und wirtschaftlich umsetzten zu können. Je nach Grösse der Behandlungsanlage ist es empfehlenswert, den Fäkalschlamm nach der mechanischen Vorbehandlung zunächst in Pufferbehälter zu speichern, aus denen er dann kontinuierlich der weiteren Behandlung zugeführt werden kann. Für die Annahme von Fäkalschlamm hat HUBER spezielle Fäkalschlammannahmestationen entwickelt, welche erfolgreich seit Jahrzehnten weltweit im Einsatz sind. Mit Einsatz dieser Maschinentechnik ist es dann möglich, dass die anliefernden Tankfahrzeuge zügig entleeren können und die Entfernung alle Grobstoffe und Störstoffe betriebssicher und ohne Störungen erfolgen kann. Für Fäkalschlammbehandlungsanlagen kommen auch unsere HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® und S-PRESS zum Einsatz.[...]
[...]Nachhaltige Aufbereitung und Verwertung mineralischer Abfälle Mineralreiche Abfälle wie Strassenkehricht, Schlämme von der Kanalspülung und Reinigung von Regenbecken und Gullys sowie Sandfanggut enthalten neben Sand und Splitt auch Störstoffe (z.B. Verpackungsmaterial), Grobstoffe (z.B. Steine, Holz, Glas, Metallteile) und organische Stoffe (z.B. Erde, Laub, Gras, Obstkerne und Getreidekörner). Für die Aufbereitung und Behandlung derartiger mineralischer Abfälle bietet HUBER individuell konzipierten Sandaufbereitungsverfahren. Prozess Verfahrenstechnik abhängig von den Anforderungen In Abhängigkeit von der notwendigen Verarbeitungskapazität, der Materialzusammensetzung des zu behandelnden Material (Input) sowie den Anforderungen an das Output-Material und weiterer Rahmenbedingungen sind unterschiedliche verfahrenstechnische Konzepte notwendig. Die wesentlichen Verfahrensstufen einer Sand-Aufbereitung sind: HUBER Sandannahmesystem RoSF7 Vorlage und Zwischenspeicher für das angelieferte und zu verarbeitende Material (z.B. Kanalsand, Strassenkehricht) HUBER Waschtrommel RoSF9 Die Waschtrommel dient zur Abtrennung aller Grobstoffe und Störstoffe, welche eine weitere Behandlung erschweren würden. HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 Der Sandwäscher trennt organische Stoffe von der mineralischen Fraktion und erzeugt sauberen Sand mit einem organischen Anteil < 3%. Waschwasseraufbereitung Wird das für die Sandaufbereitung erforderliche Waschwasser nicht extern zur Verfügung gestellt, so kann die Sandaufbereitungsanlage auch um eine Waschwasseraufbereitung ergänzt werden. Das benötigte Wasser wird dann gereinigt und wiederverwendet werden (Wasserkreislauf). HUBER hat umfangreiche und langjährige Erfahrung mit der Realisierung kompletter Sandaufbereitungsverfahren und ist in der Lage, für jeden Sand das entsprechende Konzept zu erstellen[...]
[...]Sandwäsche zur Reduktion der organischen Stoffe im Sand Sand und mineralische Stoffe aus den Sandfängen der kommunalen Abwasserreinigung enthalten in der Regel einen grossen bis sehr grossen Anteil organischer Stoffe, welche sich zusammen mit dem Sand im Sandfang abgesetzt haben. Als Verfahren für die Behandlung von Sand aus Sandfängen hat sich in den letzten Jahrzehnten die Sandwäsche etabliert. HUBER Sandwaschanlagen sind seit über 25 Jahren weltweit im Einsatz und haben setzen den Massstab für eine moderne und effiziente Aufbereitung von Kläranlagensand hin zum Wertstoff Sand. Ziele Das Ziel der Sandbehandlung Der Anteil der organischen Stoffe verursacht, dass das heterogene Sand-Organik Gemisch einen relativ niedrigen Trockenrückstand von 40 – 70 % TR und einen relativ hohen Glühverluste (GV) von bis zu 80 % aufweist. Das Ziel einer guten Sandbehandlung besteht darin, zuerst den Sand bis zu einer Korngrösse von 0,20 mm abzutrennen und danach den Wertstoff Sand bzw. die mineralische Fraktion von den genannten organischen Kontaminationen zu trennen. Durch die Sandbehandlung wird ein Wertstoff erhalten, der einen geringen Glühverlust (< 3 %) und einen hohen Trockenrückstand (> 90 %) aufweist. Dadurch werden zum einen Entsorgungskosten reduziert und zum anderen wird ein Produkt erhalten, das als Sekundärrohstoff wiederverwendet werden kann.[...]
[...]Zukunftsorientiere und nachhaltige Lösung für das Heizen und Kühlen von Gebäuden Das Verfahren HUBER ThermWin ermöglich das Heizen und Kühlen von Gebäuden unter Nutzung des Abwassers in der Kanalisation als regenerative Energiequelle. Direkt unter unseren Füssen fliesst eine ungenutzte Energiequelle: unser Abwasser. Die Temperatur beträgt in der Regel zwischen 12° und 20° C und sinkt selbst im Winter kaum unter 10° C ab, womit das Abwasser eine ideale Energiequelle zum Betrieb einer Wärmepumpe darstellt. Als Abnehmer der so gewonnenen Heizenergie bieten sich alle grösseren Gebäude und Nahwärmenetze an. Das Verfahren der Abwasserwärmenutzung Wärmeentzug aus dem Abwasser Um dem Abwasser die Wärme entziehen zu können, ist ein Wärmetauscher notwendig. Dieser überträgt die thermische Energie des Abwassers auf die Wärmepumpe. Für das Verfahren HUBER ThermWin wird hierbei der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin verwendet. Besonderes Merkmal dieses Verfahrens ist, dass der eigentliche Wärmeentzug aus dem Abwasser nicht im Kanal, sondern oberirdisch stattfindet. Alle erforderlichen Komponenten sind sehr gut zugänglich und einfach zu warten. Das Verfahren HUBER ThermWin ermöglicht sowohl das Heizen (Abwasser gibt thermisch Energie ab) als auch das Kühlen (Abwasser nimmt thermische Energie auf). Dabei wird ein Teilstrom des durch den Kanal fliessenden Abwassers zunächst über die HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT® RoK4 geleitet, welche die Grobstoffe aus dem Abwasser entfernt. Das Abwasser wird dann durch den oberirdisch aufgestellten Wärmetauscher gepumpt und fliesst dann wieder zurück in den Abwasserkanal. Innerhalb des Wärmetauschers erfolgt der Wärmeaustausch mit dem Sekundärkreislaufes, welcher mit der Wärmepumpe gekoppelt ist. Als Wärmetauscher wird der speziell für Abwasser entwickelte HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin verwendet. Das Verfahren HUBER ThermWin nutzt Abwasser als eine langfristig gesicherte und sich stets erneuernde Energiequelle um ein umweltfreundliches und nachhaltiges Verfahren zum Heizen und Kühlen von Gebäuden zu ermöglichen. Fossile Energieträger wie Gas, Öl oder Kohle können eingespart werden und CO 2 Emissionen werden minimiert – ein Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel.[...]
[...]Lösungen für die wirtschaftliche Entwässerung von Schlamm Der entstehende Klärschlamm aus kommunalen und industriellen Kläranlagen müssen vor der weitergehenden Behandlung oder Verwertung entwässert werden. Die steigenden Kosten bei der Schlammentsorgung machen es notwendig, die Schlämme auf einen hohen Feststoffgehalt zu konzentrieren. Die maschinelle Schlammentwässerung dient zum Vermindern der Schlammmenge durch Abtrennen von Schlammwasser. Es entsteht ein mehr oder weniger fester Schlammkuchen. Der zugeführte flüssige Schlamm wird vor seiner Entwässerung durch Zugabe polymerer Flockungshilfsmittel konditioniert (geflockt). Schlammkonditionierung Wirtschaftliche Entwässerung von Schlamm Für den wirtschaftlichen Betrieb einer Schlammentwässerung spielt neben der richtigen Auswahl des Entwässerungsaggregates vor allem auch die Schlammkonditionierung eine sehr wichtige Rolle. Neben der Auswahl des richtigen Flockungshilfsmittels und einer optimalen Dosierung (Konzentration, Menge, Dosierstelle) kommt es auch auf das richtige Einmischen des Flockungshilfsmittels in den Schlamm an, um eine gute Flockenausbildung zu erreichen, die dann zu einem optimalen Entwässerungsergebnis führt. HUBER bietet verschiedene Maschinen für die Schlammentwässerung und kann basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung und tausendfacher Installationen für unterschiedliche Durchsatzmengen und unterschiedliche Schlammqualitäten stets die richtige Lösung konzipieren. Für die Gesamtlösung einer modernen Klärschlammentwässerung ist auch der Transport des entwässerten Schlammes zur weiteren Schlammbehandlung bzw. zur Zwischenspeicher (Container oder Bunker) mit einzuplanen. Auch hier verfügt HUBER über umfangreiche Expertise und kann massgeschneiderte Lösungen für Transport von Schlamm liefern.[...]
[...]Heizen mit dem Abwasser im Ablauf der Kläranlage Gereinigtes Abwasser als regenerative Energiequelle mit hohem energetischen Potential Der Ablauf einer Kläranlage stellt ein grosses Potenzial für eine Wärmerückgewinnung dar gerade im Hinblick auf die energetische Sanierung von Kläranlagen kann die Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser einen wichtigen Beitrag leisten. Des Weiteren entdecken zunehmend die Energieversorger das Potential einer Kläranlage als Energiequelle und als Möglichkeit zur Generierung von nachhaltiger Energie. Das gesamte Abwasser, welches über die Kanalisation der Kläranlage zugeführt wurde, wird nach der Reinigung mit einem zentralen Ablauf in den Vorfluter gegeben, so dass hier stets hohe Wassermengen zur Verfügung stehen. Ausserdem hat Ablauf von Kläranlagen bedingt durch biologische Prozesse üblicherweise eine um ca. 1 K höhere Temperatur als der Zulauf. Wird dem abfliessenden Wasser der Kläranlage Wärme entzogen, so kühlt sich dieses entsprechend ab. Da sich die Einleitung von kühlerem Wasser günstig auf die Temperatur- und Sauerstoffverhältnisse im Vorfluter auswirkt, ergibt sich ein Vorteil für Fliessgewässerbiologie. Der Prozess Die Kläranlage als nachhaltige Energiequelle Optimale Installation erhöht Wirtschaftlichkeit Um dem gereinigten Abwasser Wärme zu entziehen, ist die Installation des HUBER Abwasserwärmetauschers RoWin notwendig. Speziell im Ablauf der Kläranlage bietet sich hier der Einsatz der Variante HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin C an. Hierbei wird auf einen Behälter verzichtet und die Tauschermodule werden direkt im Abwasserstrom platziert und somit optimal angeströmt. Die Aufstellung des Wärmetauschers im Gerinne oder einem separaten Becken ermöglicht weiterhin den Nutzen des vorhandenen Freispiegelabfluss aus der Kläranlage. Somit ist keine zusätzliche Pumpenergie notwendig. Innovative Überlaufwehre gewährleisten eine optimale Überströmung auch bei variierenden Ablaufmengen. Eine optimale Installation minimiert Kosten und erhöht die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage deutlich. Die Möglichkeit die kompakten Wärmetauscher parallel oder in Reihe zu verschalten, eröffnet ideale Anpassungsmöglichkeiten an Becken- und Abwasserverhältnisse. Befahrbare Abdeckungen ermöglichen einen Einbau der Anlage beispielsweise unter Parkflächen. Vollautomatische Reinigung sichert dauerhafte Effizienz Eine Nutzung des gereinigten Abwassers im Kläranlagenablauf schliesst eine Biofilmbildung auf den Wärmeübertragerflächen des Wärmetauschers nicht gänzlich aus. Deshalb ist die im HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin integrierte vollautomatisierte Reinigungseinrichtung der Tauscherrohre ein zentraler Punkt für eine dauerhafte und maximale Wärmeübertragungsleistung.[...]
[...]Maschinelle Schlammeindickung zur Verminderung der Schlammmenge Bevor Schlämme, die einen sehr hohen Wasseranteil aufweisen, einer weiteren Schlammbehandlung unterzogen werden, ist es sinnvoll und oftmals notwendig das Volumen durch Eindickung zu reduzieren. Gleichzeitig wird damit der Feststoffgehalt des Schlammes erhöht. Wird Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 1% auf einen Feststoffgehalt von 6% eingedickt, so ergibt dies eine Volumenreduktion von mehr als 80%. Das Eindicken des Schlammes geschieht durch Abtrennen von Schlammwasser und aus Dünnschlamm wird Dickschlamm, der zwar zähflüssig aber nimmer noch gut pumpbar ist. Volumenreduktion Eindickung von Überschussschlamm In statischen Schlammeindickern sedimentiert Schlamm und wird durch das Gewicht seiner Feststoffe verdichtet. Primärschlamm aus der Vorklärung von Kläranlagen und Faulschlamm aus der anaeroben Schlammbehandlung dicken wegen der höheren Dichte ihrer Feststoffe statisch besser ein als Sekundärschlamm. Der Sekundärschlamm (Überschussschlamm) aus der Nachklärung wird vorzugsweise getrennt vom Primärschlamm maschinell eingedickt. Der Dünnschlamm wird durch Zugabe polymerer Flockungsmittel konditioniert (geflockt) und der Eindickmaschine zugegeben. Das durch die Flockung frei gewordene Schlammwasser läuft durch das Sieb oder Filtergewebe als Filtrat ab, während die geflockten Feststoffe zurückgehalten werden. Die maschinelle Überschussschlammeindickung (MÜSE) ist Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb einer anaeroben Schlammstabilisierung in einem Faulbehälter. HUBER bietet verschiedene Maschinen für die Schlammeindickung , die sich nach Bauart, Grösse und Durchsatzleistung unterscheiden. Damit bieten wir die beste Lösung für das Eindicken einer Vielzahl von Schlämmen wie z.B. Überschussschlamm, Mischschlamm, Fällschlamm, Flotatschlamm, Schwimmschlamm, Faulschlamm oder Faserschlamm.[...]