[...]Waging am See, Deutschland HUBER Schlammeindickung besticht durch Betriebssicherheit und Energieeffiezienz bei Primär- und Überschussschlammeindickung im Automatikbetrieb! Bei den Gemeindewerken Waging am See im Rupertiwinkel suchte man Mitte 2015 intensiv nach einer energieeffizienten und leistungsfähigen Schlammeindickungsanlage. Die seit der Inbetriebnahme der Kläranlage Waginger See im Jahre 1995 eingesetzte Zentrifugen-Technik war mittlerweile in die Jahre gekommen, weshalb eine Veränderung im Bereich der Schlammeindickung erforderlich war. Aufgrund eines im Wirtschaftsjahr 2015 eingeführten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001, entschloss man sich für eine bewährte und energieeffiziente Lösung, den HUBER Scheibeneindicker S-DISC. Als Grundstein für die neue Schlammeindickung, wurde in 2015 ein Vor-Ort-Versuch mit einem HUBER Scheibeneindicker S-DISC im Container auf der Kläranlage Waginger See durchgeführt. Beim Versuch wurde Überschussschlamm und separat auch Primärschlamm eingedickt. Ziel war es, eine Optimierung der Faulraumkapazität, Gasausbeute sowie des Schlammhandlings im Gesamtverfahren zu erzielen. Im Testbetrieb überzeugte der HUBER Scheibeneindicker S-DISC auf der ganzen Linie. Nach Auswertung aller Testergebnisse stellte sich heraus, dass die Eindickung vom Überschussschlamm mit 0,6 % TS und Primärschlamm mit 1,8 % TS auf mehr als 6% als auch die Eindickung von Primärschlamm mit 1,8 % TS auf mehr als 8 % mit dem HUBER Scheibeneindicker problemlos möglich war. Um eine entsprechende Automatisierung zu gewährleisten, wird bei den verschiedenen Schlämmen der Zulauf-TS ermittelt, so dass sich die Schlammeindickungsanlage im Betriebsmodus „Automatikbetrieb“ selbstständig auf die wechselnde Schlammart einstellt. Beim HUBER Scheibeneindicker S-DISC handelt es sich um eine schräg installierte, sich langsam drehende Scheibenkonstruktion, welche in einem geschlossenen Edelstahlbehälter eingebaut ist. Die Filterscheibe unterteilt den Behälter in die Feststoffaufgabe, den Eindickbereich, unterstützt durch Umwälzschikanen, sowie den Schlammaustragsbereich. Das heisst, der vorgeflockte Schlamm fliesst vom Flockungsreaktor auf die Oberfläche der Filterscheibe, das freigesetzte Filtrat dringt durch ein Maschengewebe und fliesst frei ab. Der verbleibende Schlamm konzentriert sich auf die gewünschte Feststoffkonzentration und wird dann im oberen Bereich des Scheibeneindickers per Abstreifsystem in die Dickschlammvorlage transportiert. Der Hauptvorteil des HUBER Scheibeneindickers S-DISC besteht darin, dass mit niedrigen Investitionskosten sowie niedrigen Betriebskosten eine sehr hohe Effizienz bei der Schlammeindickung erreicht wird (siehe Betriebsergebnisse). Beim Projekt Waging am See wurde der HUBER Scheibeneindicker S-DISC im Keller des Betriebsgebäudes installiert. Der Standort hat den Vorteil, dass der Primärschlamm und Überschussschlamm zentral entnommen, sowie der resultierende Dickschlamm, direkt der Faulung zugegeben werden kann. In diesen Zusammenhang möchten wir uns nochmals bei den Gemeindewerken Waging am See und dem Betriebspersonal der Kläranlage Waginger See für eine reibungslose Umsetzung bedanken und wünschen weiterhin einen störungsfreien Betrieb mit der HUBER Scheibeneindicker S-DISC. Betriebsergebnisse bei der Inbetriebnahme mit Überschussschlamm und Primärschlamm: Schlammart | Überschussschlamm | Primärschlamm Schlammindex|120| OTS|| 78 % Zulauf TS %| 1,0| 1,8 Durchsatzleistung m³/ h| 30| 20 Durchsatzleistung kg/ h| 250| 360 Austrags TS %| 6 – 8| 6 – 10 Polymerverbrauch g/kg TS| 3| 3 Abscheidegrad %| > 99| > 99 Drehzahl Scheibe U/min| 1,5 – 3| 3[...]
[...]Berching, Deutschland Nicht nur für kritische Abwässer, sondern auch als Alternative bei überlasteten Belebungs- oder Nachklärbecken in der kommunalen und industriellen Abwasserreinigung Nachklärbecken haben die wichtige Funktion der Abtrennung von Belebtschlamm und sind mit Durchmessern von teils mehr als 50 Metern vorwiegend horizontal durchströmt. Schlamm kann sich darin absetzen und das nahezu feststofffreie Klarwasser fliesst über ein Gerinne ab. Die Steuerung und Überwachung derartiger Trennstufen erfolgt noch überwiegend visuell durch eine zyklische Sichttiefenmessung. Sollte sich dabei zeigen, dass die Höhe des Schlammspiegels ausserhalb des Regelbereiches liegt, wird häufig als Massnahme dagegen entweder das Rücklaufschlammverhältnis angepasst oder aber die Menge des Überschussschlammabzugs erhöht. Bleiben diese Massnahmen jedoch wirkungslos, bleibt in vielen Fällen nur noch die kostenintensive Dosierung von Fällungs- und Flockmitteln oder sonstiger Hilfsstoffe um Betriebsprobleme durch dauerhaften Abtrieb von Biomasse und Feinsuspensa auszuschliessen. Diese durch schlechtes Absetzverhalten des Belebschlamms verursachten Betriebsprobleme haben ihre Ursache vorwiegend in überlasteten Nachklärbecken, stark schwankenden Zulaufbedingungen, veränderten Nährstoffverhältnissen aufgrund industrieller Einleiter und ineffektiver Abscheidung von Fett und anderen flotierenden Partikeln. Zudem erhöht der Feststoffabtrieb von je 1 mg/L an abfiltrierbaren Stoffen die Konzentration an CSB um 0,8 bis 1,4 mg/L sowie die Konzentration von Phosphat um 0,02 bis über 0,04 mg/L. Belebtschlamm – absetzen oder aufschwimmen lassen? Die Mikroorganismen, welche die biologischen Prozesse im Belebungsbecken durchführen, siedeln sich innerhalb von Belebschlammflocken sowie an fein verteilten Schweb- und Feststoffen an, die wiederum an den Belebschlammflocken adsorbiert sind. Dieser Eigenschaft der Bakterien ist es zu verdanken, dass sie durch Sedimentationsverfahren vom gereinigten Abwasser abgetrennt werden können. Eine leider nur relativ geringe Dichtedifferenz zwischen Belebtschlammflocken und gereinigtem Abwasser resultiert in einer geringen Sinkgeschwindigkeit und demzufolge voluminösen Nachklärbecken, die grosse Nachklärbeckenoberflächen für den Trennprozess bereitstellen müssen. Oder vereinfacht zusammengefasst: die Trennleistung eines Nachklärbeckens wird durch die langsame Sinkgeschwindigkeit der Belebtschlammflocken limitiert. Als Alternative zum Nachklärbecken bietet sich das Flotationsverfahren mit zusätzlich verbesserter Abscheideleistung an. Durch Anlagerung von Gasblasen mit nur wenigen Tausendstel Millimeter an Belebtschlammflocken und feinste Trübstoffe werden diese Gas-Feststoff-Agglomerate in ihrer Dichte viel leichter als Wasser und steigen somit relativ schnell an die Wasseroberfläche eines Flotationsbeckens. Derart winzige Gasblasen werden durch das Prinzip der Druckentspannung erzeugt. Hierzu wird Luft unter Druck in einen Recyclewasserstrom eingebracht, in diesem vollständig gelöst und anschiessend durch Druckentspannung innerhalb einer Flotationszelle wieder freigesetzt. Aufgrund der Winzigkeit der Bläschen können sogar Trübstoffe an die Oberfläche des Flotationsbeckens transportiert werden, die sich innerhalb der Aufenthaltszeit in einem Nachklärbecken nicht abtrennen lassen. Verbesserung der Prozess- und Energiebilanz der Gesamtanlage Die mit den Gasbläschen aufsteigenden Feststoffe dicken sich an der Oberfläche des Flotationsbeckens auf bis zu 5% Feststoffgehalt ein und können als Rücklaufschlamm in das System zurückgeführt werden. Alternativ bietet sich die Möglichkeit an, den eingedickten Schlamm als Überschussschlamm zu entfernen und nachfolgenden Behandlungsschritten zuzuführen. Die Beschickung einer Schlammflotation kann bis zu 5m³ Belebtschlamm pro m² Oberfläche und Stunde erfolgen. In der Praxis werden erheblich bessere Ablaufwerte bei wesentlich geringerem Platzbedarf für den Flotationsbehälter anstelle des Nachklärbeckens erreicht. Die geringfügig höheren Energiekosten für den Betrieb der Druckentspannung relativieren sich aufgrund der Verbesserung des gesamten Prozesses. Insbesondere für die Nachrüstung bei beschränktem Platzangebot oder der Ertüchtigung bestehender Anlagen ohne grössere Bauarbeiten ist das Flotationsverfahrens optimal geeignet. Auch als tertiäre Stufe zum sog. „Polishing/ P-Reduktion“ werden zunehmend Flotationen eingesetzt. HUBER Druckentspannungsflotation HDF und HDF S – zwei verschiedene Bauformen für Ihre individuellen Bedürfnisse Als langjährig erfahrener Hersteller von Flotationsanlagen (HDF), vorwiegend in der industriellen Vorreinigung, hat HUBER nun auch leistungsfähige Flotationen für die Belebtschlammabtrennung entwickelt und erfolgreich in Einsatz gebracht (HDF S). Diese neuartigen HDF S Anlagen unterscheiden sich zu den herkömmlichen HDF Anlagen im Wesentlichen durch ihre spezielle Bauform. Anstelle hoch aufbauender Behälter mit integriertem Lamellenpaket kommen für die Belebtschlammabtrennung einteilige Behälter mit Strömungsleiteinrichtungen und angepasster Räumeinrichtung zum Einsatz. Die noch relativ wenig bekannte Alternative zur Nachklärung erfreut sich im Markt steigender Nachfrage. Mehrere Kunden aus unterschiedlichen Branchen haben den Vorteil der Belebtschlammflotation zur konventionellen Nachklärung bereits erkannt und profitieren nach erfolgreicher Installation und Inbetriebnahme von wesentlich erhöhter Prozesssicherheit und verringerten laufenden Kosten.[...]
[...]Flügelrahmenfenster, einbaufertig in kippbarer Ausführung Bestehend aus zweischaligem Edelstahl-Sonderprofil , Werkstoff-Nr. 1.4301 (AISI 304), mit zwischen liegendem speziellem Kunststoff zur thermischen Trennung, wärmegedämmt nach DIN 4108, Uf = 2,70 W/(m²*K). Beschläge verzinkt , Kippbeschlag mit Schnapper. Universell einsetzbar als Lichtöffnung für Gebäude, sowie im gesamten Ver- und Entsorgungsbereich. Optionen Edelstahl Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L) einbruchhemmende Ausführung nach DIN EN 1627 Sonderverglasung (z. B. Sicherheitsglas) mehrteilige Ausführung Aussenfensterbank aus Edelstahl als Wasserkammerfenster, mit Entwässerungsbohrungen zur Trockenseite, mit Nassverglasung, KTW tauglich weitere Ausführungen auf Anfrage[...]
[...]Flügelrahmenfenster, einbaufertig in drehbarer Ausführung Bestehend aus zweischaligem Edelstahl-Sonderprofil, Werkstoff-Nr. 1.4301 (AISI 304), mit zwischenliegendem speziellem Kunststoff zur thermischen Trennung, wärmegedämmt nach EN 10077, Uf = 2,70 W/(m²*K), Beschläge speziell E-Look verzinkt, Griffolive aus Edelstahl. Blendrahmen umlaufend, aus Sonderprofil, vorgerichtet zum Andübeln in der Fensterlaibung, einschliesslich Befestigungsmaterial. Flügelrahmen aus Z-Profil mit integrierten Beschlägen. Mehrfachverriegelung über Griffolive. Abdichtung mittels zwei Anschlagdichtungen. Glasleiste unsichtbar befestigt. Oberfläche geschliffen. Trockenverglasung mit Isolierglas, keine KTW-Zulassung. Anschlagart: DIN links DIN rechts Optionen Edelstahl Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L) Einbruchhemmende Ausführung nach DIN EN 1627, RC3, Beschläge verzinkt, nur mit Nassverglasung möglich Sonderverglasung (z. B. Sicherheitsglas) Mehrteilige Ausführung Aussenfensterbank aus Edelstahl als Wasserkammerfenster, mit Entwässerungsbohrungen zur Trockenseite, mit Nassverglasung, KTW tauglich Griffolive versperrbar für Profilzylinder gerichtet Weitere Ausführungen auf Anfrage[...]
[...]Flügelrahmenfenster, einbaufertig in Dreh-Kipp-Ausführung Werkstoff-Nr. 1.4301 (AISI 304), bestehend aus zweischaligem Edelstahl-Sonderprofil, mit zwischenliegendem speziellem Kunststoff zur thermischen Trennung, wärmegedämmt nach EN 10077, Uf = 2,70 W/(m²*K), Beschläge speziell E-Look verzinkt, Griffolive aus Edelstahl. Blendrahmen umlaufend , aus Sonderprofil, vorgerichtet zum Andübeln in der Fensterlaibung, einschliesslich Befestigungsmaterial. Flügelrahmen aus Z-Profil mit integrierten Beschlägen. Mehrfachverriegelung über Griffolive. Abdichtung mittels zwei Anschlagdichtungen. Glasleiste unsichtbar befestigt. Oberfläche geschliffen . Trockenverglasung mit Isolierglas, keine KTW-Zulassung. Anschlagart: DIN links DIN rechts Optionen Edelstahl Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L) einbruchhemmende Ausführung nach DIN EN 1627, RC3, Beschläge verzinkt, nur mit Nassverglasung möglich Sonderverglasung (z. B. Sicherheitsglas) mehrteilige Ausführung Aussenfensterbank aus Edelstahl als Wasserkammerfenster, mit Entwässerungsbohrungen zur Trockenseite, mit Nassverglasung, KTW tauglich Griffolive versperrbar für Profilzylinder gerichtet weitere Ausführungen auf Anfrage[...]
[...]Braunschweig, Deutschland Der Baby-Solartrockner kehrt zurück 2012 produzierte die HUBER SE für das BMBF-Forschungsvorhaben Expoval Sludge einen mobilen, container-gestützten Solartrockner. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig in Deutschland, Polen und Kolumbien ausgiebig getestet. Die mit dem Trockner erzielten Ergebnisse werden in einem DWA-Merkblatt über die solare Trocknung zusammengefasst. Jetzt wurde der zurückgekehrte Baby-Solartrockner von der HUBER SE aus dem Vorhaben ausgelöst und überholt. Anschliessend soll er für Versuchstrocknungen an verschiedenen kommunalen und industriellen Kläranlagen eingesetzt werden und Labordaten mit Praxisdaten abgleichen. Dadurch wird die Auslegung von Solartrocknungsanlagen zukünftig weiter erleitert - vor allem auch die Entscheidung, ob eine Abluftbehandlung notwendig ist oder nicht. Dem Geruch auf der Spur Im Rahmen zweier Masterarbeiten von Studentinnen der OTH Amberg-Weiden wurde ein Labortrockenschrank für Abluftmessungen umgebaut und getestet. Ziel der Arbeiten ist es, aus Versuchstrocknung Vorhersagen für geruchstragende Stoffe in der Abluft der Solartrocknung durchführen zu können. Hierbei wurden die Temperatur im Bereich von 30 bis 70°C, der pH-Wert und der Rückführgrad an Trockengut abgeändert und die Auswirkungen auf den Ammoniakgehalt der Abluft gemessen. Es zeigte sich, dass der Ammoniakgehalt in der Abluft durch Einmischen von Trockengut in den entwässerten Schlamm – so wie es beim HUBER Schlammwender SOLSTICE® durchgeführt wird – zu deutlichen Verminderungen der Ammoniakemissionen führt. Andererseits zeigt sich mit wachsender Temperatur im Trockner – wie dies in wärmeren Regionen oder bei zusätzlicher Abwärmenutzung im Solartrockner über Fussbodenheizung oder Warmluft der Fall ist – eine Zunahme der Ammoniakbeladung der Trocknerabluft. Durch Messungen an der Grosstrocknungsanlage in Bayreuth sollen die Labordaten mit den Praxisdaten abgeglichen werden. Die Entscheidung, ob eine Abluftbehandlung für die Solartrocknung notwendig ist oder nicht, hat grosse Auswirkungen auf die Investitions- und Betriebskosten der solaren Klärschlammtrocknung.[...]
[...]Ingelheim, Deutschland Die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH&Co.KG wurde im Jahre 1885 von Albert Boehringer in Ingelheim am Rhein gegründet. Ein Forschungs- und Entwicklungsstandort des Unternehmens befindet sich in Biberach an der Riss (Baden-Württemberg). Am Standort Biberach wird eine Zentrale Abwasserbehandlungsanlage betrieben. Das behandelte Abwasser wird direkt in den Vorfluter eingeleitet. In einem Forschungsprojekt zur Reduktion von Spurenstoffen und Mikroschadstoffen wird ein Teilstrom des täglich anfallenden Abwassers behandelt. Dieser Teilstrom untergliedert sich in zwei parallel betriebene Linien. Das Abwasser der ersten Linie wird über einen HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK geleitet. Darin findet die adsorptive Elimination der Mikroverunreinigungen an der inneren Oberfläche der Aktivkohle statt. In der zweiten Linie wird das Abwasser zuerst mittels Ozon vorbehandelt und anschliessend über einen HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK der identischen Bauform geleitet. Durch den vorgeschalteten Eintrag von Ozon werden die Mikroverunreinigungen oxidiert. Die dabei entstehenden Transformationsprodukte sind i.d.R. leichter biologisch abbaubar und gut adsorbierbar. Im Zulauf der beiden Linien befindet sich eine Dosierstation für unterschiedlichste Spuren- und Mikroschadstoffe. Durch die gezielte Dosierung verschiedener Stoffe liefert das Forschungsvorhaben interessante Ergebnisse sowohl für den kommunalen, als auch für den industriellen Einsatzfall. In diesem Forschungsvorhaben werden über 18 Monate die Auswirkungen einer vorgeschalteten Ozonisierung auf einen HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK untersucht. Dabei wird neben einer erhöhten Eliminationsleistung bezüglich Mikroverunreinigungen auch eine verlängerte Standzeit der Aktivkohle erwartet.[...]
[...]München, Deutschland Im Jahre 2008 wurden weltweit 1.816,6 Mio. hl Bier produziert. Ein durchschnittlicher Frischwassereinsatz von 400 Litern je hl Bier bedeutet, dass dementsprechend 726,6 Mio. m³ an Frischwasser bereitgestellt werden müssen. Etwa ein Drittel des eingesetzten Wassers könnte jedoch durch Brauchwasser ersetzt werden, das in dafür geeigneten Produktionsbereichen nicht den höchsten Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen muss. Das daraus resultierende Einsparpotential von ca. 240 Mio. m³ erfordert teilweise neue Verfahren, um dieses zu erschliessen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Bayerischen Forschungsstiftung wird daher in Zusammenarbeit mit Instituten der TU München eine Prozesstechnik anhand modularer Anlagenkomponenten zur weitergehenden Aufbereitung von Brauereiabwasser untersucht. Ziel des Vorhabens ist die Wiederverwendung des Wassers ohne oder mit nur geringem Chemikalienaufwand. Hierzu ist eine Versuchsanlage bei der Privatbrauerei Erdinger Weissbräu Werner Brombach GmbH, installiert. Diese behandelt einen Teilstrom aus dem Ablauf der vorhandenen Anaerobreaktoren. Der erste Schritt ist hierbei eine Flotation mit anschliessender Membranbiologie, wofür eine getauchte, rotierende Ultrafiltrationsanlage verwendet wird. Die Betriebsweise der Flotation ist wie folgt charakterisiert: das zu behandelnde Abwasser gelangt über eine Zulaufleitung in den Flotationsbehälter und wird bereits im Zulaufrohr intensiv mit entspannter Luft vermischt. Die dabei erzeugten Gasblasen im Bereich zwischen 20 µm-70 µm gelangen über ein verstopfungssicheres Ventil in die Anlage. Durch einen zusätzlich integrierten Parallelplattenabscheider wird die effektive Abscheideoberfläche der Anlage erheblich vergrössert, so dass eine höhere hydraulische Belastung bei gleichen Anlagenabmessungen möglich ist.[...]
[...]Fäkalannahmestationen Effiziente Annahme und Behandlung von Fäkalschlamm HUBER Fäkalannahmestation ROTAMAT® Ro3.1 Fäkalannahmestationen | Maschinen für die Schlammsiebung HUBER Fäkalannahmestation ROTAMAT® Ro3.3 Fäkalannahmestationen HUBER Fäkalannahmestation RotaShield® Fäkalannahmestationen | Maschinen für die Schlammsiebung Effiziente Systemlösungen und Verfahren für die Behandlung von Fäkalschlämmen Für alle Arten von Fäkalschlamm Sichere Abtrennung aller Störstoffe Betriebssicher und zuverlässig Für die Fäkalschlammentsorgung bieten wir komplette Systemlösungen und Verfahren. Maschinen, die auf dieses Problem abgestimmt sind und auf der Erfahrung vieler Jahre aufbauen. Nicht umsonst sind die HUBER Maschinen für Fäkalschlammentsorgung weltweit im Einsatz. Der Fäkalschlamm wird üblicherweise durch Tankfahrzeuge angeliefert. Je nach Grösse der Kläranlage wird er zunächst in Ausgleichsbehälter gepumpt, aus denen er kontinuierlich der Kläranlage zugeführt werden kann. Bei grösseren Kläranlagen ist auch die Direkteinleitung ohne Speicherung möglich. In jedem Fall muss der Fäkalschlamm vor Zuleitung in die Kläranlage von unerwünschten Stoffen, wie Hygiene- und Plastikartikel etc. gereinigt werden. Diese Reinigung ist notwendig, um eine möglichst geringe Kläranlagenbelastung, resultierend aus der Fäkalschlammzuführung, zu erreichen. Verschiedene Bedingungen sind die Voraussetzung für eine ordnungsgemässe Fäkalschlammreinigung. Dies ist zum Beispiel: Hohe Durchsatzleistung, um niedrige Standzeiten der Tankfahrzeuge zu erzielen Hohe Abscheideleistung, um eine vollständige Reinigung von nichtabbaubaren Stoffen zu erreichen Automatischer Ablauf, um den Personalaufwand zu minimieren Vollständige Geruchskapselung, um Belästigung nach aussen zu verhindern Betriebssicherheit gegenüber Sand und Steinen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten Rechengutauswaschung und - presse, um Deponiefähigkeit zu erreichen und das Rechenvolumen gewichtsmässig zu reduzieren und um damit Entsorgungskosten zu sparen Für diese mechanische Reinigung des Fäkalschlammes haben wir ganz speziell Maschinen- und Anlagen entwickelt, die sich vielhundertfach im Einsatz bewährt haben. Es gibt drei Varianten für die Fäkalschlammbehandlung auf einer Kläranlage: Einbringen in den Abwasserstrom Einbringen in den Schlammstrom Einbringen teilweise in den Abwasser- und teilweise in den Schlammstrom FAQs Häufig gestellte Fragen Wofür kommen Fäkalschlammannahmen zum Einsatz? Überall dort, wo Wohngebäude nicht an ein Kanalnetz angeschlossen sind sondern eine dezentrale Hauskläranlage nutzen, fällt Fäkalschlamm an. Dieser Fäkalschlamm wird über Sammelfahrzeuge entsorgt und für die Behandlung zu einer zentralen Kläranlage oder einer speziellen Fäkalschlammbehandlungsanlage transportiert. Die Sammelfahrzeuge entleeren dann üblicherweise den Fäkalschlamm in speziellen Annahmestationen, den sogenannten Fäkalschlammannahmen. Was ist der Vorteil beim Einsatz einer Fäkalschlammannahme? Durch den Einsatz einer Fäkalschlammannahme vor Zuleitung in die Kläranlage wird das Rohmaterial von unerwünschten Stoffen, wie Hygiene- und Plastikartikel etc. gereinigt. Diese Reinigung ist notwendig, um eine möglichst geringe Kläranlagenbelastung, resultierend aus der Fäkalschlammzuführung, zu erreichen. Was sind Bestandteile des Fäkalschlamms? Fäkalschlamm ist der Klärschlamm aus Hauskläranlagen. Fäkalschlamm besteht üblicherweise aus Abwasser mit einem konzentrierten Anteil an Fäkalien, Speiseresten, Toilettenpapier, Hygieneartikel sowie mineralischen Bestandteilen. Zur Aufbereitung von Fäkalschlamm kann eine mehrstufige Anlage aus Grobstoffsiebung und Sandfang sinnvoll sein, bevor der Fäkalschlamm in die Kläranlage eingeleitet wird.[...]
[...]Keine andere Maschinentechnik der HUBER SE wird so universell eingesetzt wie die der Fördertechnik. Ganz gleich ob im Bereich der Rechentechnik, Sand- oder Schlammbehandlung, die HUBER SE Fördertechnik stellt je nach Bedarf den sicheren Materialtransport zu den einzelnen Aggregaten sicher und ist damit für einen reibungsfreien Anlagenbetrieb unerlässlich. Generell kommen drei Maschinentypen zur Materialförderung bei HUBER zum Einsatz: Maschinentyp Transportierbares Medium HUBER Trogförderschnecke Ro8 T - Unbehandeltes oder gepresstes Rechengut - Sand - Schlamm (entwässert oder trocken) HUBER Rohrförderschnecke Ro8 - Unbehandeltes oder gepresstes Rechengut - Sand - Schlamm (entwässert oder trocken) HUBER Schwemmrinne HLC - Unbehandeltes Rechengut - Sand Trogförderschnecken werden vor allem bei horizontalen bis leicht angestellten Transportwinkel eingesetzt. Wohingegen Rohrförderschnecken je nach Medium bei stark bis senkrechten Materialtransport Einsatz finden. Beide Bauvarianten finden sich am Markt in diversen Durchmesser und Schneckenausführung. HUBER SE besticht hier vor allem durch eine unübertroffene Fertigungsqualität und einfallsreichen Austragsystemen zur Containerbeschickung. In den letzten Jahren findet im Bereich der mechanischen Vorreinigung für den Transport von unbehandelten „Rohmaterial“ zunehmend eine weitere Transportform Einzug, nämlich die der Schwemmrinnentechnik. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Förderschnecken lassen sich dabei kurz zusammenfassen: Einfachste Maschinentechnik, ohne relevante Verschleissteile. Geeignet auch für den Einsatz bei sehr hohen Spitzenbelastungen (egal ob Grob-oder Feinrechengut) Realisierbarkeit von sehr weiten Förderstrecken > 40m, bei einem Bruchteil der Investitionskosten einer Förderschnecke Weltweit umgesetzte Grossprojekte in der Mechanischen Reinigung sowohl für Grob-, als auch Feinrechengut geben der Schwemmrinne Recht: Atotonilco, Mexiko - 10.500.000 EW Dublin Bay, Irland - 2.000.000 EW Konstrop, UK - 2.000.000 EW Mitchell Laiths, UK - 2.000.000 EW Vorteile der HUBER Transportschnecken Ro8 / Ro8 T Je nach Maschinentyp universell einsetzbar für jede Förderaufgabe Einsatz von Schneckentechnik mit Seele ermöglicht sehr lange Förderstrecken >30m bei gleichzeitig geringen Verschleiss Realisierung von variablen Maschinen-/ Containerbeschickungssystemen Vorteile der HUBER Schwemmrinne HLC Förderung von Grob- und Feinrechengut oder Sand Abwasser oder Brauchwasser als Fördermedium Bis zu 40 m Förderlänge Hohe Betriebssicherheit mit geringem Wartungsaufwand Individuelle Anpassung an die Förderaufgabe[...]