[...]Vielfältige Lösungen für die Förderung von entwässertem und getrocknetem Klärschlamm Für die Planung und Realisierung von Anlagen zur Schlammtrocknung spielt der Schlammtransport eine wichtige Rolle. Zum einen muss der entwässerte Klärschlamm in den Trockner eingebracht werden und zum anderen muss der voll- oder teilgetrocknete Klärschlamm vom abtransportiert werden. Bei der Konzipierung der jeweiligen Transportlösung sind neben der erforderlichen Transportkapazität u.a. auch die Schlammeigenschaften (feucht, trocken, klebrig, staubig,…) sowie der gewünschte Automatisierungsgrad wichtige Kriterien. Zu- und Abtransport Beschickung und Abfuhr von Schlamm bei der Klärschlammtrocknung Trocknungsanlagen mit entwässertem Schlamm beschicken: Das gewählte Trocknungsverfahren – Solare Trocknung , Bandtrocknung oder Scheibentrocknung – bestimmt die Art und Weise, mit welcher der entwässerte Schlamm dem Trockner zugeführt werden muss. HUBER hat sowohl für die solare Trocknung mit dem Schlammwender SOLSTICE® als auch für den Bandtrockner BT und den Scheibentrockner RotaDry® die jeweils richtige fördertechnische Lösung. Getrockneten Schlamm aus Trocknungsanlagen abführen: Je nach Trocknungsverfahren angestrebten Trocknungsgrad liegt am Ausgang des Trockners ein teilgetrockneter oder vollgetrockneter Schlamm vor. Der getrocknete Schlamm muss dann entweder in Silos, Container gefördert oder einer Verbrennung zugeführt werden.[...]
[...]Weissenberge, Deutschland Die Ressource Wasser wird immer knapper, zunehmend auch in Deutschland. Mit Fortschreiten des Klimawandels werden Nutzungskonflikte um die Ressource Wasser weiter zunehmen, besonders in der wasserintensiven Landwirtschaft. Im Rahmen von „HypoWave+“ wurde im Jahr 2024 erstmals in Deutschland ein ressourceneffizientes hydroponisches System zur Wasserwiederverwendung mit regionaler Gemüseproduktion grosstechnisch in Betrieb genommen und wissenschaftlich begleitet. Abwasser als wertvolle Ressource für die Bewässerung „Die Besonderheit des HypoWave-Systems ist, dass wir aus kommunalem Abwasser ein qualitativ hochwertig aufbereitetes Bewässerungswasser gewinnen, das Frischwasser vollständig ersetzt. Im Vergleich zur konventionellen landwirtschaftlichen Bewässerung können Wasserressourcen damit deutlich effizienter eingesetzt werden“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Thomas Dockhorn von der Technischen Universität Braunschweig. Mehrstufige Wasseraufbereitung für das Reallabor in Weissenberge Seit Mai 2024 wird die mehrstufige Wasseraufbereitung nun mit dem Ablauf aus der Teichkläranlage Weissenberge beschickt. Sie besteht aus einem HUBER Tuchfilter RotaFilt® zum Rückhalt planktonischer Bestandteile und Mikroplastik, einem HUBER Aktivkohle-Biofilter zur weitergehenden Spurenstoffelimination sowie einem HUBER Sandfilter CONTIFLOW® zum Rückhalt von letzten Suspensa aus dem Biofilter. Eine UV-Anlage von XYLEM (LBX 20) sorgt für eine zuverlässige Desinfektion des Bewässerungswassers vor dem Übergabepunkt in das Gewächshaus. Die gesamte Behandlungskette ist für einen Durchsatz von bis zu 10 m 3 /h - ausgelegt. „Das überschüssige Wasser fliesst entsprechend hochgereinigt in die Klärteiche zurück“, erklärt Thomas Dockhorn. Vor allem Stickstoff (N ges ) wird durch die Pflanzen auf bis zu 5 mg/l abgereichert und liegt damit weit unter den geforderten Überwachungswerten für Kläranlagen. Win-Win für Landwirtschaft und Wasserwirtschaft Damit wird der Anbau mit HypoWave-Wasser auch für kommunale Betreiber von Anlagen zur Abwasserbehandlung, die ihre Klärteiche für die Wasserwiederverwendung zur Verfügung stellen, interessant: „Die Anbauweise in einem Gewächshaus mit gereinigtem Abwasser in Nachbarschaft zu unseren Teichen ist völlig neu für uns, erweist sich aber schon jetzt als Win-Win-Situation für Landwirtschaft und kommunale Wasserunternehmen“, sagt Christian Lampe, Geschäftsführer des Wasserverbandes Gifhorn. Forschung profitiert vom Reallabor-Charakter „Die Inbetriebnahme des bislang grössten Reallabors dieser Art und die Kooperation mit dem kommunalen Wasserverband Gifhorn ist für die Forschung eine ausserordentliche Chance“, sagt auch Projektkoordinatorin Dr. Martina Winker vom ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung. Validierung und Qualitätsmanagement Zentraler Bestandteil der Forschungsaktivitäten im Jahr 2024 war insbesondere die Validierung der Wasseraufbereitung. Hierfür wurden im Rahmen eines integrierten Qualitätsmanagements sämtliche relevante Genehmigungsprozesse bezüglich der Wasserwiederverwendung sowie der Zertifizierung der erzeugten Produkte erfolgreich durchlaufen. Sichere Wasserqualität durch regelmässige Laboranalysen Zur Sicherstellung der Einhaltung der in der EU-Verordnung zur Wasser-wiederverwendung festgelegten Anforderungen wurden am Übergabepunkt der Wasseraufbereitung in den Wasserspeicher zweimal wöchentlich Wasserproben entnommen und unmittelbar in den akkreditierten Laboren der Firma Eurofins und des Abwasserverbands Braunschweig analysiert. Exzellente Ergebnisse bestätigen Systemeffizienz Die regelmässig durchgeführten Laboranalysen belegen eindrücklich, dass die geforderte Güteklasse B jederzeit sicher gewährleistet werden kann. Bezogen auf die Parameter BSB 5 , AFS, Trübung und E. coli werden bei allen Proben sogar die Anforderungen an die Überwachungsparameter der Qualitätsklasse A vollständig eingehalten. Die Ergebnisse verdeutlichen damit eindrücklich die Wirksamkeit der eingesetzten Technologien zur Entfernung von Spurenstoffen und mikrobiologischer Verunreinigungen und belegen die Prozessstabilität über den gesamten Untersuchungszeitraum. Für die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für dieses vielversprechende Forschungsvorhaben bedankt sich HUBER ganz besonders beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Ein grosser Dank geht auch an alle Projektpartner, vor allem an das Institut für Siedlungswasserwirtschaft an der Technischen Universität Braunschweig und das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit. Weitere Informationen zum Projekt: https://www.hypowave.de[...]
[...]Berching, Germany Umweltkatastrophen wie die Ölpest im Golf von Mexiko, die Weltwirtschaftskrise und immer knapper werdende Ressourcen lassen den Ruf nach einer sicheren, umweltfreundlichen und finanziell attraktiven Energiequelle immer lauter werden. Von vielen unbemerkt fliesst unter unseren Füssen ein Strom, welcher diese Kriterien erfüllt: Kommunales Abwasser. Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin wurde speziell für dieses Verfahren entwickelt. Wärmepumpen bedienen sich einer Energiequelle aus der Umwelt. In der Regel ist dies Grundwasser oder Luft. Beide Elemente haben allerdings den Nachteil, dass in den Wintermonaten ihr Energielevel abnimmt, wohingegen in den Sommermonaten die Luft- bzw. Grundwassertemperatur ansteigt. Die Nutzung als Quelle oder Senke für die Energie zur Klimatisierung von Gebäuden wird hierdurch erschwert. Abwasser hingegen besitzt auch während der Kälteperiode ein grosses Wärmepotential. Der Eintrag von warmen Dusch- und Waschwasser lässt das Temperaturniveau im Abwasserkanal selten unter 12 °C sinken. Im Sommer hingegen schottet das Erdreich das Abwasser von den wärmenden Sonnenstrahlen ab, wodurch eine maximale Temperatur von ca. 20 °C eingehalten wird. Diese geringe Spreizung zwischen Min- und Maxwert macht kommunales Abwasser zum idealen Medium für den Betrieb einer Wärmepumpe. Der bisher seltene Einsatz von Abwasserwärmenutzung lässt sich dadurch erklären, dass die im Abwasser vorhandenen Grob- und Schmutzstoffe die Wärmepumpen in ihrer Funktion beeinträchtigen. Die Reinigung des Abwassers wäre ein nicht vertretbarer Aufwand. Der von Spezialisten entwickelte Abwasserwärmetauscher HUBER RoWin verfolgt einen anderen Lösungsansatz. Die Übertragung der im Abwasser enthaltenen Energie auf ein Medium mit welchem die Wärmepumpe betrieben werden kann. Das patentierte Verfahren HUBER ThermWin® beinhaltet neben dem Abwasserwärmetauscher HUBER RoWin eine optimierte Entnahme des Abwassers aus dem öffentlichen Schmutzwasserkanal. Durch einen Tangentialschacht in der Nähe des Abwassersammlers können mehrere Punkte abgedeckt werden. Zum einen kann das Abwasser im Freispiegel in den Schacht zulaufen, zum anderen dient er als Vorlage für die Beschickungspumpe des HUBER RoWin. Eine HUBER RoK 4 Schachtsiebanlage reinigt das Abwasser vor und schützt somit den HUBER RoWin vor Grobstoffen. Die von der Siebanlage zurückgehaltenen Grobstoffe werden mit dem abgewärmten Abwasser stromabwärts in den Kanal zurückgeführt. Um dem negativen Einfluss von Biofouling durch im Abwasser enthaltenen Mirkoorganismen vorzubeugen, ist der HUBER RoWin mit einer Reinigungseinrichtung ausgestattet. Diese reinigt die Oberfläche der Tauscherrohre periodisch und beugt somit einer wachsenden Verschmutzung vor. Diese Präventivreinigung sorgt für einen kontinuierlich hohen Wärmeübergang. Die im Abwasser enthaltenen Grobstoffe sinken im HUBER RoWin nach unten und werden durch eine Schnecke aus dem System ausgetragen. Das Herzstück des Abwasserwärmetauschers HUBER RoWin steckt jedoch in seinem Inneren. Speziell gefertigte Austauscherrohre garantieren einen idealen Wärmeübergang. Der kompakte Aufbau sorgt für eine optimale Umströmung der Rohre. Die Grundversion des HUBER RoWin besteht aus einem Behälter, welcher die Rohrmodule aufnimmt. Er kann somit nahezu überall aufgestellt werden. Insbesondere auf Industrieanlagen ergeben sich dadurch verfahrenstechnische Vorteile. Alternativ hierzu können die Module auch direkt in einem Gerinne oder Becken installiert werden. Dies hat den Vorteil, dass keine zusätzliche Pumpenergie für das Abwasser benötigt wird. Die Rohre werden direkt vom energiereichen Wasserstrom umspült, welcher dadurch seine Energie an das Kühlmedium abgibt. Durch diese Anwendung wird keine weitere Aufstellfläche benötigt. Aufgrund der Modulbauweise kann der HUBER RoWin den gegebenen Umständen angepasst werden. Die Möglichkeit die Rohrmodule in einem Behälter oder Becken zu installieren lässt alle Einsatzmöglichkeiten offen. Abwasser ist an vielen Orten verfügbar, und ist aufgrund seines Energieniveaus eine ideale Möglichkeit zur Beheizung und Kühlung von Schulen, Hotels, Sporthallen oder Industrieanlagen.[...]
[...]Heizen und Kühlen mit Abwasser als regenerative Energiequelle Im Kampf gegen den drohenden Klimawandel spielen Gebäude eine wichtige Rolle. Weltweit gehören Immobilien zu den grossen Verbrauchern von fossilen Energien, welche untere anderem für das Heizen und Kühlen verwendet werden. Steigender Lebensstandard sowie die insgesamt wachsende Bevölkerung werden den Verbrauch weiter zunehmen lassen, wenn es uns nicht gelingt die Energieeffizienz zu verbessern. Neben der richtigen Auswahl der Baustoffe sowie einer guten Wärmedämmung kommt es vor allem auch auf die Wahl des richtigen Systems für das Heizen und Kühlen an. HUBER hat Lösungen, welche es ermöglichen das Abwasser in der Kanalistation als eine regenerative Energiequelle zu nutzen.[...]
[...]Druckentspannungsflotationen Wirkungsvolle und effiziente Reinigung von industriellem Abwasser durch Flotation mit Mikroblasen HUBER Druckentspannungsflotation HDF Druckentspannungsflotationen HUBER Druckentspannungsflotation HDF S Druckentspannungsflotationen Eine möglichst weitgehende Vorreinigung von Brauchwasser und Abwasser ist wirtschaftlich und rechtlich sinnvoll und notwendig Für viele Produktionsprozesse wird Wasser als Lösungsmittel, Transportmittel und zur Reinigung von Rohstoffen und Produktionsapparaten in verschiedenen Reinheitsgraden benötigt. Dieses Betriebswasser sollte möglichst gut ausgenutzt, im Kreislauf geführt und wiederverwendet werden. Hierfür müssen die in das Wasser gelangten Öle, Fette, Schwimm-, Schweb-, Sink- und gelösten Schmutzstoffe entfernt werden, um eine gleichbleibende Brauchwasserqualität zu gewährleisten. Die Abscheidung von im Wasser suspendierten Wertstoffen und deren Wiederverwendung sind zudem aus wirtschaftlichen Aspekten anzustreben. Die richtige Abwasserreinigung stellt dabei sicher, dass geltende Einleitbedingungen u.a. für problematische Substanzen (z. B. Schwermetalle, KW, AOX, etc.) eingehalten werden und die Abwasserabgabe minimiert wird. Herkömmliche Schwerkraftabscheider stossen häufig an ihre Leistungsgrenzen, wenn es um die gesicherte Einhaltung von Ablaufwerten oder um eine weitestgehende Reduzierung der Schmutzfracht vor nachfolgenden Reinigungsstufen geht. Für diese Abscheideaufgabe wurden verschiedene Flotationsverfahren und -varianten entwickelt, wobei sich die Druckentspannungsflotation in der Recyclestrom-Version besonders bewährt hat. Durch den Einsatz einer mehrstufigen Kreiselpumpe zur Sättigung des Recyclewasser mit Luft kann auf den kosten- und wartungsintensiven Druckbehälter verzichtet werden.[...]
[...]Flotationsanlagen Wirkungsvolle und effiziente Reinigung von industriellem Abwasser durch Flotation mit Mikroblasen Druckentspannungsflotationen Chemikaliendosierung Wirkungsvolle Abwasserreinigung und -aufbereitung durch Flotation mit Mikroblasen für industrielle Anwendungen Um eine gleichbleibende Brauchwasserqualität zu gewährleisten, müssen die in das Produktionswasser gelangten Öle, Fette, Schwimm-, Schweb-, Sink- und gelösten Schmutzstoffe entfernt werden. Zur Sicherstellung der Betriebssicherheit der Produktionsanlagen müssen Rohrleitungen und Aggregate vor Verstopfungen und übermässigem Verschleiss geschützt werden. Herkömmliche Schwerkraftabscheider stossen häufig an ihre Leistungsgrenzen, wenn es um die gesicherte Einhaltung von Schadstoff-Ablaufwerten oder um eine weitestgehende Reduzierung der Schmutzfracht vor nachfolgenden Reinigungsstufen geht. Für diese Abscheideaufgabe wurden verschiedene Flotationsverfahren und -varianten entwickelt, wobei sich das Druckentspannungsflotationsverfahren in der Recyclestrom-Version besonders bewährt hat. Dieses Verfahren ist mit den HUBER Druckentspannungsflotationen nochmals entscheidend verbessert worden, da durch eine spezielle Zulaufkonstruktion die Durchströmung des Flotationsbeckens optimal eingestellt werden kann. Die Einsatzmöglichkeiten für die HUBER Druckentspannungsflotation sind dabei in den verschiedensten Industrie-Branchen möglich.[...]