[...]Bayreuth, Deutschland Solare Klärschlammtrocknung nach dem HUBER SRT-Verfahren In einer neuen Schlammbehandlungsanlage in Bayreuth wird der Schlamm von 300.000 Einwohnerwerten entwässert und getrocknet – vollautomatisiert, mit Abwärmenutzung und Abluftbehandlung. Das Anlagenkonzept der HUBER SE, das der Anlagenbauer KG Nellingen Ende 2013 im Rahmen einer Ausschreibung angeboten hatte, konnte das Ingenieurbüro Miller und die Stadt technisch und wirtschaftlich überzeugen. Die Anlage zeigt, was technisch möglich ist, und wie ein Anlagenaufbau sinnvoll aussehen kann, der einen einfachen Betrieb gewährleistet, die örtlichen Gegebenheiten miteinbezieht und Sicherheit bietet bezüglich der Abluft. Von der Entwässerung in den Trockner Der Faulschlamm mit einem TR-Gehalt zwischen der 2,5 und 3,5 Prozent liegt wird von zwei Zentrifugen entwässert und mit Schneckenförderern automatisiert in den Solartrockner transportiert. Der Trockenrückstand wird über eine Sonde automatisch gemessen, so können Polymerverbrauch optimiert und Entwässerungsleistung geregelt werden. Die nachfolgenden Transportschnecken sind über einen Frequenzumformer so gesteuert, dass der Verschleiss bei der gewählten Transportleistung möglichst gering ist. Gleichzeitig kann der Betreiber auch unterschiedliche Durchsatzleistungen bei den Zentrifugen und bei den Transportschnecken einstellen. In einem Venlo-Glas-Gewächshaus wird der Presskuchen gleichmässig auf fünf verschiedene Linien verteilt. Die Ausbringung auf die Trocknerflächen ist weitestgehend redundant. Sollte eine oder mehrere Linien ausfallen, stellt die Steuerung die Aufgabe selbstständig so um, dass die übrigen Linien den anfallenden Schlamm verarbeiten. Der entwässerte Schlamm kann im Notfall auch direkt in einen Container gefördert werden. Vom Presskuchen zum trockenen Granulat Von der Aufgabe wendet und fördert die Maschinentechnik von HUBER den Schlamm durch das Gewächshaus, gleichzeitig gibt er Feuchtigkeit an die Luft ab, bis er am Ende der Trocknungsbeete zu einem trockenen, runden, körnigen Granulat geworden ist. Die Besonderheit der Maschinentechnik von HUBER ist das einzigartige Wendewerkzeug: Der HUBER Schlammwender SOLSTICE® wird mit einer sich ständig drehenden Doppelschaufel bewegt. Dadurch wird der Schlamm zu einem runden, kompakten Korn gerollt und gleichzeitig intensiv mit Luft in Verbindung gebracht. Die Doppelschaufel kann aber auch dazu genutzt werden, den Schlamm gezielt zu verfahren – dabei nimmt der HUBER Schlammwender SOLSTICE® in einer der beiden Schaufeln Schlamm auf und stellt das Wendewerkzeug horizontal. So kann der HUBER Schlammwender von HUBER nicht nur trockenen in den nassen Schlamm rückmischen, sondern die Auf- und Abgabe von Schlamm kann auch an derselben Seite des Trockners erfolgen – so wird es in Bayreuth umgesetzt wird. Das Schlammwenden ist so angeordnet, dass 99 % der schlammbedeckten Fläche bearbeitet werden. Die Doppelschaufel reicht so nahe an die Begrenzungsmauern heran, dass nahezu kein Schlamm in den Ecken liegen bleibt. Die Wendeschaufeln werden von leistungsfähigen Motoren angetrieben, sodass bis 1000 m³ pro Stunde an Schlamm umgelegt werden können. Im Eingangsbereich, wo der Schlamm noch recht feucht ist und Komposteffekte bei geringer Schlammbeet-Behandlung starten können, kann die Maschinentechnik von HUBER alle 15 Minuten den organisch hochaktiven Schlamm umlegen und die unerwünschten Komposteffekte reduzieren. Diese intensive, vollständige Schlammbeet-Behandlung fördert den Wasserentzug und verbessert die mechanische Bearbeitbarkeit des Schlamms reduziert die Geruchsemissionen und sorgt für ein durchgetrocknetes, stabiles Endprodukt – ein rieselfähiges, einfach zu verarbeitendes Trockengranulat. Wind und Wärme trocknen den Schlamm Über dem Schlammbeet sind eine Reihe von Heizregistern installiert, die Abwärme aus einer benachbarten Biogasanlage in den TrocknungsProzess einbringt. Das Glashaus ist mit einer speziellen Kondenswasser-Abführung ausgerüstet, sodass eine Rückbefeuchtung des Schlammes gering ausfällt. Die Heizregister sind stahlverzinkt, um Korrosion zu verhindern. Gleichzeitig sind die Heizregister so dimensioniert, dass auch bei Verschmutzung die gewünschte Wärmemenge eingebracht werden kann. Ausserdem sind über dem Schlammbeet auch Ventilatoren angeordnet. Mit diesen wird die trockene und warme Luft über die Trocknerfläche getrieben und durch die Halle geführt. Dabei werden Ventilatoren eingesetzt, die drehzahlgeregelt sind – je nach gewünschter Einstellung können die Ventilatoren sehr schnell drehen und eine starke Verwirbelung der Luft auf der Schlammbeet-Fläche erreichen oder energieoptimiert langsam drehen. Erreicht die durch den feuchten Schlamm aufgesättigte Luft die Aufgabeseite des Trockners, wird sie über eine Abluftbehandlung aus dem System geschleust. Der zweistufige Wäscher ist unter Fabrikbedingungen hergestellt und ausgiebig getestet worden, um ihn dann auf der Baustelle nur noch aufzustellen. So konnten alle Abdichtungen in hoher Qualität ausgeführt werden. Die Luftführung durch den Wäscher erfolgt im Querstrom, damit sind die Druckverluste durch die Abluftbehandlung reduziert - dies geht mit einem geringen Stromverbrauch einher. Das Trockengranulat wird gesammelt, gespeichert und zum Abtransport schnell ausgetragen Das Trockengranulat wird über sich im Boden befindliche Schnecken zu einem Becherwerk geleitet, das den Schlamm in ein Flachsilo fördert. Eine geringe Schlammspeicherhöhe ist vorteilhaft bei der Lagerung, da Prozesse, die den Schlamm erwärmen, reduziert sind. Aus dem Flachsilo wird der Schlamm zügig ausgetragen – dabei kann der Schlamm mit dem Verladebalg das Granulat entweder offen, also in einen Mulden-Kipper, oder geschlossen in ein Silofahrzeug entladen. Das Flachsilo ist auf Wäge-Zellen gesetzt, so kann einerseits der Füllgrad kontrolliert werden, andererseits kann sichergestellt werden, dass das Abtransport Fahrzeug nicht überladen wird. Technische Auslegungsdaten der Anlage in Bayreuth: 8.940 m³/a Faulschlamm nach Entwässerung (28%TR) 3.340 m³/a Faulschlamm nach Solartrocknung (75%TR) 5.600 m³/a Wasserverdampfung (inkl. Abwärmenutzung aus Biogasanlage) 4.970 m³/a Wasserverdampfung (ohne Abwärmenutzung aus Biogasanlage) Ohne Abwärmenutzung aus der Biogasanlage kann im reinen Solarbetrieb ein TR-Gehalt nach der Trocknung von 63% gewährleistet werden. Flächennutzung: 7.000 m² für das Venlo-Glasgewächshaus mit integrierter Abluftbehandlung 300 m² über 2 Stockwerke für das Maschinengebäude mit Entwässerung, Chemieraum, Wärmeübergabestation, Trockengranulat-Speicher sowie den Schalt- und Steuerungsraum Das getrocknete Granulat wird mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® zum Hallenanfang zurück gebracht Solare Klärschlammtrocknung nach dem HUBER SRT Verfahren mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® Automatische Aufgabe von entwässertem Schlamm Luftbild der gesamten Anlage in Bayreuth HUBER Schlammwender SOLSTICE®[...]
[...]Kaditz, Deutschland Heiss und fettig – Schlammsiebung mit der STRAINPRESS® Den Weg von der Kläranlage zum Energiepark beschreitet die Stadtentwässerung Dresden mit verschiedenen Massnahmen auf der Kläranlage Kaditz. Eine der vielen Massnahmen ist die Annahme und Aufbereitung von Fremdstoffen zur Co-Vergärung in den Faulbehältern. Energiereiche Fettschlämme sollen die Gasproduktion in den beiden 10.500-m³-Faultürmen steigern und somit für eine deutlich erhöhte Stromproduktion in den beiden Blockheizkraftwerken sorgen. Von Tankfahrzeugen angelieferte Fettabscheiderinhalte werden über einen Steinfang in Pufferbehälter geleitet, wo die Fettschlämme mit Schwimmschlamm der KA vermischt und mit Abwärme aus den BHKW auf 50 °C erhitzt werden. Bevor der energiereiche Fettschlamm in den Faulturm gepumpt werden kann, müssen allerdings nicht vergärbare Störstoffe entfernt werden. Folien, Verpackungsbestandteile, Besteck oder Geschirrreste, die sich im Fettschlamm befinden, ziehen sonst teure Wartungsarbeiten an Faulraumeinbauten, Wärmetauschern, Pumpen oder der nachfolgenden Schlammentwässerung nach sich. Bereits seit 2008 setzt die Kläranlage Dresden-Kaditz erfolgreich HUBER STRAINPRESS® Maschinen zur Siebung des Primärschlammes ein. Die STRAINPRESS® ermöglicht eine Siebung direkt in der Druckrohrleitung – mit integrierter Entwässerung des Siebgutes. Dieses System hat sich seit vielen Jahren auf der Anlage in Dresden-Kaditz bewährt. Bei der Siebung von Fettabscheiderinhalten spielen zwei weitere Vorteile der STRAINPRESS® eine wichtige Rolle: Die STRAINPRESS® kann auch von heissen Medien durchflossen werden. Indem die zylinderförmige Maschine mit einer Isolierung ummantelt wird, stellen heisse Oberflächen keine Gefährdung für das Betriebspersonal dar. Durch die vollständig geschlossene Bauweise der Maschine verbreiten sich potenziell explosive Atmosphären und unangenehme Gerüche nicht unkontrolliert im Betriebsgebäude, sondern können konzentriert im nachgeschalteten Zwischenbehälter abgesaugt werden. Aus diesem Zwischenbehälter wird der gesiebte Fettschlamm dann in die Faultürme gepumpt. Durch die Anlieferung der Fettschlämme aus den unterschiedlichsten Quellen können sich die Art und Konzentration der Schlämme in den einzelnen Tankfahrzeugen stark unterscheiden. Die Schlammsiebung reagiert selbsttätig auf unterschiedliche Schlamm- und Siebguteigenschaften, indem die Reinigungshäufigkeit der Siebfläche und der Entwässerungsdruck automatisch angepasst werden. So werden auch bei schwankenden Eigenschaften der angelieferten Fettschlämme ein gleichmässiges Siebergebnis und ein stabiler Entwässerungsgrad des Siebgutes sichergestellt. Seit Mitte 2012 ist die Fremdschlammannahme der Kläranlage Dresden-Kaditz nun in Betrieb, zwei STRAINPRESS® Schlammsiebungen reinigen den heissen Fettschlamm zuverlässig. Jeden Monat werden in den zwei Annahmelinien ca. 500 t Fremdschlämme angenommen, die daraus von den STRAINPRESS® abgeschiedene Siebgutmenge liegt bei 15 bis 25 t. Insgesamt konnte durch die Annahme von Fettschlämmen die Stromgewinnung aus den BHKW über das erwartete Ergebnis hinaus gesteigert werden. Zum seither stabilen und sicheren Betrieb der gesamten Fettschlammannahme tragen die beidenSTAINPRESS® einen erheblichen Teil bei.[...]
[...]Braunschweig, Deutschland Der Baby-Solartrockner kehrt zurück 2012 produzierte die HUBER SE für das BMBF-Forschungsvorhaben Expoval Sludge einen mobilen, container-gestützten Solartrockner. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der TU Braunschweig in Deutschland, Polen und Kolumbien ausgiebig getestet. Die mit dem Trockner erzielten Ergebnisse werden in einem DWA-Merkblatt über die solare Trocknung zusammengefasst. Jetzt wurde der zurückgekehrte Baby-Solartrockner von der HUBER SE aus dem Vorhaben ausgelöst und überholt. Anschliessend soll er für Versuchstrocknungen an verschiedenen kommunalen und industriellen Kläranlagen eingesetzt werden und Labordaten mit Praxisdaten abgleichen. Dadurch wird die Auslegung von Solartrocknungsanlagen zukünftig weiter erleitert - vor allem auch die Entscheidung, ob eine Abluftbehandlung notwendig ist oder nicht. Dem Geruch auf der Spur Im Rahmen zweier Masterarbeiten von Studentinnen der OTH Amberg-Weiden wurde ein Labortrockenschrank für Abluftmessungen umgebaut und getestet. Ziel der Arbeiten ist es, aus Versuchstrocknung Vorhersagen für geruchstragende Stoffe in der Abluft der Solartrocknung durchführen zu können. Hierbei wurden die Temperatur im Bereich von 30 bis 70°C, der pH-Wert und der Rückführgrad an Trockengut abgeändert und die Auswirkungen auf den Ammoniakgehalt der Abluft gemessen. Es zeigte sich, dass der Ammoniakgehalt in der Abluft durch Einmischen von Trockengut in den entwässerten Schlamm – so wie es beim HUBER Schlammwender SOLSTICE® durchgeführt wird – zu deutlichen Verminderungen der Ammoniakemissionen führt. Andererseits zeigt sich mit wachsender Temperatur im Trockner – wie dies in wärmeren Regionen oder bei zusätzlicher Abwärmenutzung im Solartrockner über Fussbodenheizung oder Warmluft der Fall ist – eine Zunahme der Ammoniakbeladung der Trocknerabluft. Durch Messungen an der Grosstrocknungsanlage in Bayreuth sollen die Labordaten mit den Praxisdaten abgeglichen werden. Die Entscheidung, ob eine Abluftbehandlung für die Solartrocknung notwendig ist oder nicht, hat grosse Auswirkungen auf die Investitions- und Betriebskosten der solaren Klärschlammtrocknung.[...]
[...]Magilligan, Nordirland Erfolgreicher Abschluss der Projektmassnahme bei Northern Ireland Water, KA Magilligan durch HUBER Technology UK. Das Projekt: Magilligan im Nordosten Nordirlands, nördlich der Stadt Limvardy, ist eine bei Touristen sehr beliebte Gegend. Ein beachtlicher Teil der Region ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Eine Vorabanalyse ergab, dass ein einheitliches Konzept für die Region Magilligan die kostengünstigste Lösung wäre, die zudem noch qualitative Vorteile für die Region und deren Bewohner und Besucher brächte. Von HUBER gelieferte Maschinen: 1 x HUBER Scheibeneindicker S-DISC, BG 1, inkl. elektrischer Steuerung Ziel: Die erfolgreiche Zusammenarbeit von HUBER Technology UK mit Northern Ireland Water und dem Hauptanlagenbauer Williams Industrial Services geht ursprünglich zurück auf einen sehr gut besuchten Tag der offenen Tür, der 2002 vom zuständigen Vertriebsgebietsleiter Fred Neumann auf der KA Enniskillen’s Silverhills organisiert wurde. Zu dieser Zeit war dort eine Versuchsanlage RoS3 (jetzt S-PRESS) im Container sehr erfolgreich im Einsatz. Seither wurde gerade in dieser Region eine beträchtliche Anzahl an Schneckenpressen und Schneckeneindickern installiert, die Zahl der insgesamt verkauften Maschinen beläuft sich inzwischen auf 65 Stück. Vor Kurzem nahm HUBER die zwei kleinen Grössen des Schneckeneindickers RoS2 (jetzt S-DRUM) aus dem Programm und bietet jetzt stattdessen den neuen HUBER Scheibeneindicker S-DISC in zwei Grössen an. Die Kunden waren anfangs etwas skeptisch, schliesslich waren sie mit ihren HUBER Schneckenpressen sehr zufrieden und mit dem Betrieb vertraut. Nach der Besichtigung anderer Kläranlagen in Grossbritannien, auf denen der Scheibeneindicker S-DISC installiert ist, waren eventuelle Bedenken jedoch schnell ausgeräumt. So entschied man sich, es auch auf der neuen Kläranlage Magilligan mit einem HUBER Scheibeneindicker S-DISC zu versuchen. Seit der Inbetriebnahme 2013 ist der neue Scheibeneindicker dort nun im Einsatz – zur vollsten Zufriedenheit des Betriebspersonals. Besonders beeindruckt ist man davon, wie problemlos der Scheibeneindicker mit unterschiedlichen Durchflussmengen, dick- wie dünnflüssigen Zuflüssen und variierenden Betriebszeiten aufgrund saisonaler Schwankungen zurechtkommt. Letztere entstehen vor allem wegen der vielen Campingplätze im Einzugsgebiet. Inzwischen sind es so viele, dass bereits weitere Maschinen nachgeordert wurden. Lösung: Northern Ireland Water benötigte eine Maschine für einen Durchsatz von 6,3 m³/h und einen Schlamm mit 0,6% TS. Als Entwässerungsleistung waren 6% TS gewünscht. HUBER lieferte dafür einen Scheibeneindicker S-DISC plus Flockungsreaktor, Polymerimpf- und Mischeinrichtung sowie elektrischer Steuerung. Die Montage wurde von Williams Industrial Services durchgeführt, die Inbetriebnahme übernahm HUBER. Produkteigenschaften und Vorteile des HUBER Scheibeneindickers S-DISC zur Schlammeindickung: Das Eindicken des Schlammes reduziert den Bedarf an Lagerplatz auf der Anlage, ebenso die zum Schlammabtransport nötigen Tankwagenfahrten; Hauptvorteile sind: niedriger Energie- und Polymerverbrauch einfache Montage, geringer Bedienaufwand Aufstellung im Gebäude oder im Freien einzigartiges Design und geringer Platzbedarf einfache, robuste Ausführung auch als vorgefertigtes Komplettpaket erhältlich Fred Neumann, Vertriebsgebietsleiter Schottland & Irland zum Projekt: “ Durch enge Zusammenarbeit mit dem Projektmanager von Northern Ireland Water, dem Betriebspersonal vor Ort sowie dem Ingenieurbüro und Anlagenbauer konnte ich schliesslich alle überzeugen, dass der neue HUBER Scheibeneindicker S-DISC für diesen Einsatzfall perfekt geeignet ist, wie auch für weitere zukünftige Projekte zur Schlammeindickung. Man hatte ausserdem bereits andere Maschinen von HUBER im Einsatz und wusste daher, wie zuverlässig die HUBER-Produkte im Betrieb sind. Auch mit Service und Beratung durch HUBER Technology hatte man bereits gute Erfahrung gemacht, sodass die Wahl dann auch für dieses Projekt auf den HUBER Scheibeneindicker S-DISC fiel. Und die Betriebsberichte zum S-DISC sind bis dato alle sehr positiv. Ähnlich erfreulich verlief ein weiteres Projekt mit zwei Scheibeneindickern auf der KA Ballycastle. ” Aidan Diamond, zuständiger Projektmanager bei Williams Industrial Services, fügte an: “ Auch bei der Montage und Inbetriebnahme des S-DISC wurde ein sehr hoher Qualitätsstandard erfüllt. Die Eindickergebnisse sind hervorragend und die Maschine ist einfach zu bedienen und zu warten. ”[...]
[...]Waging am See, Deutschland HUBER Schlammeindickung besticht durch Betriebssicherheit und Energieeffiezienz bei Primär- und Überschussschlammeindickung im Automatikbetrieb! Bei den Gemeindewerken Waging am See im Rupertiwinkel suchte man Mitte 2015 intensiv nach einer energieeffizienten und leistungsfähigen Schlammeindickungsanlage. Die seit der Inbetriebnahme der Kläranlage Waginger See im Jahre 1995 eingesetzte Zentrifugen-Technik war mittlerweile in die Jahre gekommen, weshalb eine Veränderung im Bereich der Schlammeindickung erforderlich war. Aufgrund eines im Wirtschaftsjahr 2015 eingeführten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001, entschloss man sich für eine bewährte und energieeffiziente Lösung, den HUBER Scheibeneindicker S-DISC. Als Grundstein für die neue Schlammeindickung, wurde in 2015 ein Vor-Ort-Versuch mit einem HUBER Scheibeneindicker S-DISC im Container auf der Kläranlage Waginger See durchgeführt. Beim Versuch wurde Überschussschlamm und separat auch Primärschlamm eingedickt. Ziel war es, eine Optimierung der Faulraumkapazität, Gasausbeute sowie des Schlammhandlings im Gesamtverfahren zu erzielen. Im Testbetrieb überzeugte der HUBER Scheibeneindicker S-DISC auf der ganzen Linie. Nach Auswertung aller Testergebnisse stellte sich heraus, dass die Eindickung vom Überschussschlamm mit 0,6 % TS und Primärschlamm mit 1,8 % TS auf mehr als 6% als auch die Eindickung von Primärschlamm mit 1,8 % TS auf mehr als 8 % mit dem HUBER Scheibeneindicker problemlos möglich war. Um eine entsprechende Automatisierung zu gewährleisten, wird bei den verschiedenen Schlämmen der Zulauf-TS ermittelt, so dass sich die Schlammeindickungsanlage im Betriebsmodus „Automatikbetrieb“ selbstständig auf die wechselnde Schlammart einstellt. Beim HUBER Scheibeneindicker S-DISC handelt es sich um eine schräg installierte, sich langsam drehende Scheibenkonstruktion, welche in einem geschlossenen Edelstahlbehälter eingebaut ist. Die Filterscheibe unterteilt den Behälter in die Feststoffaufgabe, den Eindickbereich, unterstützt durch Umwälzschikanen, sowie den Schlammaustragsbereich. Das heisst, der vorgeflockte Schlamm fliesst vom Flockungsreaktor auf die Oberfläche der Filterscheibe, das freigesetzte Filtrat dringt durch ein Maschengewebe und fliesst frei ab. Der verbleibende Schlamm konzentriert sich auf die gewünschte Feststoffkonzentration und wird dann im oberen Bereich des Scheibeneindickers per Abstreifsystem in die Dickschlammvorlage transportiert. Der Hauptvorteil des HUBER Scheibeneindickers S-DISC besteht darin, dass mit niedrigen Investitionskosten sowie niedrigen Betriebskosten eine sehr hohe Effizienz bei der Schlammeindickung erreicht wird (siehe Betriebsergebnisse). Beim Projekt Waging am See wurde der HUBER Scheibeneindicker S-DISC im Keller des Betriebsgebäudes installiert. Der Standort hat den Vorteil, dass der Primärschlamm und Überschussschlamm zentral entnommen, sowie der resultierende Dickschlamm, direkt der Faulung zugegeben werden kann. In diesen Zusammenhang möchten wir uns nochmals bei den Gemeindewerken Waging am See und dem Betriebspersonal der Kläranlage Waginger See für eine reibungslose Umsetzung bedanken und wünschen weiterhin einen störungsfreien Betrieb mit der HUBER Scheibeneindicker S-DISC. Betriebsergebnisse bei der Inbetriebnahme mit Überschussschlamm und Primärschlamm: Schlammart | Überschussschlamm | Primärschlamm Schlammindex|120| OTS|| 78 % Zulauf TS %| 1,0| 1,8 Durchsatzleistung m³/ h| 30| 20 Durchsatzleistung kg/ h| 250| 360 Austrags TS %| 6 – 8| 6 – 10 Polymerverbrauch g/kg TS| 3| 3 Abscheidegrad %| > 99| > 99 Drehzahl Scheibe U/min| 1,5 – 3| 3[...]
[...]Ingolstadt, Deutschland Trocknung erfolgt auf einem sehr geringen Temperaturniveau Auf der Kläranlage Ingolstadt sind seit August 2005 zwei HUBER Bandtrockner des Typs BT in Betrieb. Die installierte Trocknerfläche je Trockner beträgt 80 m². Dies entspricht unserem neuen Trocknertyp BT 16. Der Lieferumfang der Firma HUBER SE umfasste damals neben den Trocknungsanlagen auch die Schlammbunker und die Dickschlammpumpen. Die Abluftreinigung wurde bauseits errichtet. Die Gesamtanlage ist auf Bild 2 dargestellt. Die Besonderheit der Klärschlammtrocknung in Ingolstadt ist, dass die Trocknung auf einem sehr geringen Temperaturniveau erfolgt. Als Wärmeträgermedium wird Warmwasser mit einer Temperatur von nur 53 °C genutzt. Dieses Warmwasser wird im angrenzenden Müllheizkraftwerk (MVA) durch den ganzjährig zur Verfügung stehenden Abdampf einer Kondensationsturbine über einen Wasser/ Dampf-Wärmetauscher erwärmt. Das Warmwasser wird der Kläranlage kostenlos zur Verfügung gestellt, sodass die Betriebskosten für die Klärschlammtrocknung sehr gering sind. Der auf 90 % TS getrocknete Klärschlamm wird anschliessend in der MVA thermisch verwertet, womit der Kreislauf wieder geschlossen ist. Einsparung von 294.000 Fahrtenkilometern pro Jahr Einsparung von 88.000 Litern Diesel pro Jahr Vermeidung von 225.000 kg CO 2 -Emissionen pro Jahr Verzicht auf den Einsatz von Primärenergie Nutzung von Sekundärenergie in Form von kostenloser Abwärme aus der MVA Nutzung des bei der MVA aus regenerativen Quellen erzeugten Stroms Die meisten Wartungsarbeiten (z. B. Reinigung der Pelletierung) können in der Regel während des laufenden Betriebes erledigt werden. Es gibt deswegen kaum Stillstandszeiten und die Trockner können meist sieben Tage pro Woche durchlaufen. Die Trocknungsanlagen erreichen dadurch mühelos eine durchschnittliche jährliche Betriebszeit von deutlich über 8.000 h. Der technische Betriebsleiter der KA Ingolstadt ist besonders vom geringen Wartungsaufwand der Anlage begeistert. Die technischen Daten der Trocknungsanlage sind im Folgenden aufgeführt: Schlamm-Input: 12.000 t/a Anzahl Trocknerlinien: 2 Eingangs-TS: 30 % Ausgangs-TS: 90 % Betriebszeit: > 8.000 h/a Durchsatzleistung pro Linie: ca. 900 kg/h max. Wasserverdampfung pro Linie: ca. 600 kg/h max. Warmwasservorlauftemperatur: ca. 53 °C Wärmebedarf: ca. 7.500 MWh/a von MVA Strombedarf: ca. 150 kW[...]
[...]Neuvorstellung – HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® 420 Mit nahezu 1000 produzierten Maschinen ist der HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® eines der bewährtesten HUBER Produkte. Als Ergänzung oder auch als Alternative zu in Gerinnen installierten Feinrechen ermöglicht die STRAINPRESS® das Abtrennen von Störstoffen auch aus geschlossenen Rohrleitungssystemen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rechenanlagen separiert die STRAINPRESS® nicht nur Fremdstoffe, sondern entwässert diese auch vor dem Ausstoss. Bei der typischen Siebung von Primärschlämmen kommen üblicherweise Siebperforationen von 3 mm oder 5 mm zum Einsatz, das Siebut wird dabei bereits im Auswurf der STRAINPRESS® auf Trockensubstanzgehalte von 35 bis 45 % entwässert. Zur Anpassung an wechselnde Schlamm- und Fremdstoffeigenschaften werden die Schneckendrehzahl und die Anpresskraft der Entwässerungseinrichtung abhängig von den Druckverhältnissen und der Motorlast der STRAINPRESS® automatisch geregelt. Neben der leicht anpassbaren Siebperforation kann auch der Entwässerungsbereich modular für unterschiedliche Siebguteigenschaften vorbereitet werden. So eignet sich die STRAINPRESS® gleichermassen für die grobe Siebung von Biosubstrat wie für die Abtrennung feiner Kunststoffpartikel aus dem Gärprodukt von Biogasanlagen. Mit der neuentwickelten und jetzt vorgestellten Baugrösse 420 des HUBER Fremdstoffabscheiders STRAINPRESS® können bei Schlammdurchsätzen über 150 m³/h bis zu 2000 l/h Siebgut separiert und entwässert werden. Selbstverständlich ist auch die neue Baugrösse in Druckleitungen integrierbar vollständig gekapselt mit Siebperforationen von 2 mm bis 10 mm aus- und nachrüstbar Dabei bleiben weiterhin alle Komponenten aus korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt, zur Minimierung von Verschleiss sind die Aussenkanten der Schneckenwelle mit einer erneuerbaren Panzerung auf Karbidbasis versehen.[...]
[...]Jagstzell, Deutschland HUBER Service- und Wartungsverträge entwickeln sich seit Jahren zu einem weltweit hoch gefragten Dienstleistungs-Produkt des HUBER Global Service, welches nun mittlerweile mehr als 2.500 Maschinen und Anlagen alleine in Deutschland umfasst. Die Gemeinde Jagstzell (Ostalbkreis) entschied sich jetzt ebenfalls für den weitreichenden Nutzen eines solchen HUBER Service-Vertrages und setzte mit dieser Entscheidung einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte des HUBER Global Service. Im ersten Quartal 2019 wurde somit die 1.000ste Abwasserreinigungsanlage in Deutschland, die Kläranlage Jagstzell, unter Vertrag genommen. Dies wurde Anfang April mit den Verantwortlichen der Gemeinde in Baden-Württemberg gefeiert. Paul Neumaier, Geschäftsbereichsleiter HUBER Global Service, wurde gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern aus dem HUBER Global Service, Verena Burger (Service-Vertrieb Wartungsverträge international), Josef Stephan (Service-Vertriebsteamleiter), Frank Hill (Serviceberater international), sowie dem Aussendienst der Region, Elmar Börsig, herzlich durch Bürgermeister Raimund Müller und Hauptamtsleiter Lars Freytag im Rathaus empfangen. Bei der Ansprache durch Bürgermeister Müller stellte dieser klar, dass ausreichend sauberes Grundwasser essentiell wichtig für die Region sei. Eine enorme Bedeutung habe aber auch der damit verbundene Schutz der Jagst. Die in der Vergangenheit getätigte Modernisierung, unter anderem mit der HUBER ROTAMAT® Kompaktanlage Ro5 HD, bezeichnete der Bürgermeister als Quantensprung. „Wir wollen Natur, Umwelt und unseren Bürgern gerecht werden und möchten für alle nur das Beste – da sind wir bei HUBER jetzt bestens aufgehoben“, so das Resümee des Bürgermeisters der Gemeinde Jagstzell. Herr Dix und Herr Steegmüller, zusammen mit HUBER Serviceberater Frank Hill und HUBER Teamleiter Josef Stephan vor Ort auf der Anlage Geschäftsbereichsleiter Paul Neumaier, Bürgermeister Raimund Müller und Hauptamtsleiter Lars Freytag bei der Vertragsunterzeichnung v.l.n.r.: Frank Hill, Josef Stephan, Paul Neumaier, Bürgermeister Raimund Müller, Verena Burger, Hauptamtsleiter Lars Freytag, Elmar Börsig Schutz der getätigten Investitionen, hohe Betriebssicherheit und kalkulierbare niedrige Betriebs- und Personalkosten auf der Kläranlage waren die ausschlaggebenden Intentionen, jetzt einen HUBER Service- und Wartungsvertrag abzuschliessen. Auch den kontinuierlichen Knowhow-Transfer und die Kompetenzen der erfahrenden HUBER Servicetechniker können die eigenen Mitarbeiter regelmässig nutzen. Im Anschluss an die feierliche Vertragsunterzeichnung mit Urkundenübergabe besuchte die gesamte Gruppe noch gemeinsam die Kläranlage und suchte dabei den Austausch mit den Fachkräften der Kläranlage Jagstzell. Trotz mehr als zehn Jahren stabilem Betrieb der HUBER Maschinen, ist das Betreiberpersonal sehr erfreut über den Abschluss des HUBER Service- und Wartungsvertrages. Besonders erhoffen sie sich einen regelmässigen Wissenstransfer und daraus resultierend, ein noch besseres Verständnis für ihre Anlage. Mehr als treffend war hierzu auch die Bemerkung von Herrn Steegmüller, Klärwärter der Kläranlage Jagstzell: „So wie Eltern oft nicht bemerken, dass ihr Kind so schnell gross wird, so verliert man als Arbeiter auf der Anlage oft schnell den optimalen Betrieb aus den Augen...“ Neben den vorher genannten Gründen, spiele vor allem auch die Betriebssicherheit und ein störungsfreier Ablauf auf der gesamten Kläranlage eine sehr wichtige Rolle, so Herr Steegmüller und Herr Dix. Dies wird durch die präventive Wartung und Inspektion von HUBER gewährleistet. Wir möchten uns nochmal recht herzlich bei der Gemeinde Jagstzell, Bürgermeister Müller und Hauptamtsleiter Freytag, sowie allen dort verantwortlichen Mitarbeitern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freuen uns auf eine sehr gute, partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft! Zahlen und Fakten der Kläranlage Jagstzell: Installierte HUBER-Maschinentechnik: 1x HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 HD 45 l/s mit Zulaufrechen 1x HUBER Waschpresse WAP® 2 1x HUBER Sandwaschanlage RoSF4 TC Ausbaugrösse 2.800 EWG Vorfluter Fluss Jagst 2 Mitarbeiter auf der Kläranlage Die immer stärker wachsenden Anforderungen und die damit verbundenen Bedürfnisse an Servicedienstleistungen im Bereich Abwasserreinigungsanlagen wollen wir als HUBER Global Service auch in Zukunft bestmöglich und umfassend für Sie sicherstellen und empfehlen Ihnen hierzu: HUBER Service- und Wartungsverträge: „Auf der sicheren Seite mit einer HUBER-Service-Partnerschaft“ Präventive Wartung und Inspektion auf hohem Original-Hersteller-Qualitätsniveau und die damit verbundenen, weitreichenden Vorteile für den Kunden wie Hohe Betriebssicherheit Hohe Maschinenleistungen Kalkulierbare und niedrige Betriebskosten Werterhalt und Sicherheit für die Investitionen Professionelle und zuverlässige Unterstützung des Betriebspersonals Detaillierte Dokumentation und Ergebnisbericht nach jeder Wartung für die Betriebsverantwortlichen sind entscheidend und von hohem Nutzen für unsere Kunden. Dies gewinnt immer mehr an Bedeutung sowohl im Inland als auch im Ausland. Mit dem Abschluss eines HUBER Service- und Wartungsvertrages besiegeln Sie für sich und Ihre Anlagen höchste Betriebssicherheit bei konstant hohen Maschinenleistungen und gleichzeitig niedrige, kalkulierbare Betriebskosten! Ihre Anlagen werden einer regelmässigen, belastungs- und zustandsabhängigen Wartung und exakten Inspektion durch unsere HUBER Servicetechniker unterzogen. Das Detail-Ergebnis einer jeden Inspektion und Wartung ist im Anschluss in einer sehr genau dokumentierten HUBER Checkliste enthalten. Dass wir mit jedem HUBER Servicevertrag auch die Garantie für die Betriebssicherheit und die Verfügbarkeit Ihrer Anlagen bis zum nächsten Wartungsintervall übernehmen, ist für uns selbstverständlich. Dafür erhalten Sie den "HUBER-Schutzbrief"! Sprechen auch Sie uns an, wenn Sie ebenfalls auf "Nummer Sicher" mit einer HUBER-Service-Partnerschaft gehen wollen – so wie jetzt mittlerweile 1.000 überzeugte Kläranlagen alleine in Deutschland! Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl der für Sie und Ihre Anlage richtigen HUBER Service-Vertragsvariante und erstellen Ihnen ein optimal passendes Lösungskonzept. Ihr HUBER Service-Center international erreichen Sie unter: Tel. 08462/201-455 oder per E-Mail unter: service@huber.de[...]
[...]Cerro Verde, Peru Südwestlich von Arequipa befindet sich das grösste Minenunternehmen in Peru – Cerro Verde. Hauptsächlich findet dort Kupfertagebau statt und es werden ca. 453.000 Tonnen Kupfer pro Jahr abgebaut. Damit gehört Cerro Verde zu den Top 5 Minen in der Welt. Insgesamt werden 6 Kläranlagen betrieben, welche im Jahr 2015 mit 58 HUBER Maschinen ausgestattet wurden. Unter anderem sind dort 12 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® , 12 HUBER Stufenrechen STEP SCREEN ® SSV, 10 HUBER Waschpressen WAP ® und 10 HUBER Trogförderschnecken Ro8T installiert. Da vor allem die HUBER Stufenrechen durch ein ausserordentlich hohes Sandaufkommen belastet werden, unterliegen die Lamellen einem sehr hohen Verschleiss und müssen infolgedessen regelmässig geprüft und getauscht werden, um die hohe Performance aufrechterhalten zu können. Aufgrund dieser Tatsache und den damit verbundenen Aufwendungen, hat unser Kunde anfangs versucht, Kosten für diese originalen Ersatzteile einzusparen und diese lokal fertigen zu lassen. Dies hatte allerdings nur kurzfristig zu einer Einsparung geführt, da die lokal gefertigten Lamellen für unsere HUBER Stufenrechen STEP SCREEN ® SSV nicht der hohen Herstellerqualität unserer HUBER Original Ersatzteile entsprachen. Neben einer sehr geringen Standzeit kam es auch zu weiteren, weit aus kostspieligeren Schäden an den Maschinen. Im Zuge einer HUBER Serviceberater-Tour besuchte unser HUBER Serviceberater alle Kläranlagen der Mine. Zusammen mit dem zuständigen Betriebspersonal wurde eine ausführliche Bestandsaufnahme und Zustandsbewertung aller Maschinen durchgeführt. Der Kunde wurde darauf hingewiesen, dass nur HUBER Original Ersatz- und Verschleissteile den Anforderungen unserer Maschinen entsprechen und nur durch den fachgerechten Einbau dieser Originalteile alle darauf abgestimmten Maschinenkomponenten optimal und mängelfrei funktionieren. Seitdem vertraut der Kunde nur noch auf original HUBER Ersatz- und Verschleissteile und ist absolut zufrieden damit. Durch unseren HUBER Service-Stützpunkt in Peru können wir unseren Kunden den bestmöglichen HUBER-Service Support vor Ort bieten. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen unserem südamerikanischen Kunden Cerro Verde, dem HUBER Global Service Deutschland und HUBER Service Peru.[...]
[...]Freystadt, Deutschland Bereits seit knapp zwei Jahrzehnten pflegen die Stadt Freystadt und die HUBER SE eine gute Geschäftsbeziehung: mehrere HUBER Maschinen sind auf der Kläranlage in Betrieb und seit 2018 besteht auch ein HUBER Service- und Wartungsvertrag für die Maschinen der Schlammbehandlung. Dieser wurde 2018 im Zuge einer Lieferung neuer Maschinen mitbeauftragt und lief nun Mitte 2022 regulär nach der im Zuge eines Wartungsvertrages möglichen Gewährleistungsverlängerung von 2 auf 4 Jahre aus. Wir freuen uns besonders, dass wir auch nach diesem Zeitraum unsere Service-Partnerschaft weiterführen dürfen und erneut ein HUBER Service- und Wartungsvertrag geschlossen wurde. In diesem Servicevertrag inkludiert sind: 1 HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® (Baugrösse 280) 2 HUBER Trogförderschnecken Ro8 T (Baugrösse 273) 1 HUBER Schlammwender SOLSTICE® 9 Die Schlammkonditionierung auf der Kläranlage mit anschliessender solarer Klärschlammtrocknung mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® funktioniert laut Aussage des Abwassermeisters Johann Weihrich zu seiner Zufriedenheit und soll natürlich auch durch einen HUBER Service- und Wartungsvertrag so lange wie möglich ihren Dienst zuverlässig verrichten. Fachliche Kompetenz und gute Betreuung Herr Weihrich kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen Herrn Breindl und Herrn Meixner um die auf 8.000 Einwohnergleichwerte ausgelegte Kläranlage Freystadt und konnte dem HUBER Service im Interview die Beweggründe für einen erneuten Abschluss eines HUBER Service- und Wartungsvertrages erläutern: Als einen der Vorteile eines solchen Servicevertrages nannte er die fachliche Kompetenz und gute Betreuung durch die HUBER Servicetechniker. Die damals installierte Maschinentechnik rund um den Schlammwender und die Schneckenpresse sei für das Team der KA Freystadt vor 4 Jahren technisch neu gewesen. Fachlich kompetente Antworten des HUBER Service-Personals in puncto Bedienung und Steuerung der neuen Maschinen hätten sie gut unterstützt. Schnelle Unterstützung und grosser Support Besonders schätzten sie an dieser Servicelösung, dass ihnen auf der Stelle und oftmals gerade rechtzeitig geholfen werde und das Team problemlos kompetente Hilfe durch den HUBER Service erhalte. Ebenso schätzt Herr Weihrich die schnelle Fehlerbehebung durch den HUBER Service und den grossen Support durch den HUBER Serviceberater Erwin Wagner, der ihm stets mit Rat und Tat zur Seite stehe. Fachmännische Wartung, Betriebssicherheit und höhere Wirtschaftlichkeit Die KA Freystadt habe sich erneut für einen HUBER Wartungsvertrag entschieden, um die Ausfälle und Störungen an der Maschinentechnik weiterhin so gering wie möglich zu halten – wie bereits in den Jahren zuvor. Durch den HUBER Service- und Wartungsvertrag und die damit verbundene regelmässige, fachmännische Wartung habe sich die Betriebssicherheit erhöht, wodurch der Betrieb der Anlage noch wirtschaftlicher werde. Qualität, Transparenz und kalkulierbare Kosten Als entscheidende Kriterien für einen HUBER Servicevertrag nannte Herr Weihrich unter anderem die Qualität und Transparenz des HUBER Service und dessen Leistungen, die Kalkulierbarkeit der Kosten durch den mit dem Wartungsvertrag verbundenen Festpreis und somit eine bessere Nachvollziehbarkeit der entstandenen Kosten, auch im Hinblick auf alljährliche Budgetplanungen. Reibungslose Kommunikation mit HUBER Servicetechnikern Auch für die HUBER Servicetechniker, die Woche für Woche für unsere Kunden vor Ort sind, gab es vom Team der KA Freystadt positives Feedback: Freundlich und zuvorkommend – hier sei einfach eine unkomplizierte Kommunikation möglich. Das Team des HUBER Global Service möchte sich recht herzlich bei der Stadt Freystadt, dem Abwassermeister Herrn Weihrich und dessen Kollegen Herrn Breindl und Herrn Meixner für das bisher entgegengebrachte Vertrauen bedanken – und hofft auf eine weiterhin sehr gute partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft.[...]