[...]Maximale Servicekompetenz an jedem Ort der Welt Kunden erwarten im Bereich Service von den Maschinenherstellern moderne Dienstleistungen, schnelle Reparaturen, hohe Kompetenz und ein extrem hohes Mass an Flexibilität. Die Aufgabenbereiche eines HUBER Servicetechnikers sehr vielseitig. Angefangen von der mechanischen Montage von HUBER Maschinen und –Anlagen, über die weiterführende elektrische Verkabelung aller Aggregate mit abschliessender Inbetriebnahme, bis hin zu Wartung, Reparatur und Betreiberschulungen, bildet der Servicetechniker das Bindeglied zwischen Kunden und HUBER, dies weltweit. Digitalisierung ermöglicht effizienteres Arbeiten im Feld Noch vor wenigen Jahren waren die Arbeitsaufgaben eines HUBER Servicetechnikers, sowie die Koordinierung von Service- und Wartungsaufträgen anders strukturiert. Mit Stift und Papier wurden Serviceeinsätze auf Durchschlagformularen dokumentiert und sorgten neben der daraus resultierenden „Zettelwirtschaft“ nicht selten für ineffiziente Workflows. Mit voranschreitender Digitalisierung ist es heute kaum mehr vorstellbar, die komplette Auftragsabwicklung inkl. Vor- und Nachbereitung ohne technische Unterstützung und automatisierter Prozesse durchzuführen. So startet die Arbeitswoche eines HUBER Servicetechnikers heute mit dem Blick auf ein mobiles Endgerät: Neben Smartphone zählen Laptop, Tablet-Computer und Unterschriftenpad zur Grundausstattung eines jeden HUBER Servicetechnikers. Vor Reiseantritt sichtet der Servicetechniker alle für den Serviceeinsatz relevanten Informationen auf einem online zugestellten Arbeitsauftrag, welcher neben Schadensbeschreibung auch die durchzuführenden Arbeiten inkl. aller mitgelieferten Ersatz- und Verschleissteile, sowie zur Dokumentation der Arbeiten erforderliche Checklisten und Kontaktdaten aufzeigt. Am Einsatzort angekommen ist es keine Seltenheit, dass der Servicetechniker auf ein Problem stösst, welches unter Umständen individuelles Fachwissen erfordert. Ausgestattet mit HUBER Datenbrille bietet Augmented Reality nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Fehlersuche und Problembehebung. Durch den Einsatz einer SmartGlass arbeitet der HUBER Servicetechniker freihändig und ist permanent mit einem Experten – wenn nötig auch am anderen Ende der Welt – verbunden. Durch live Videokonferenzen wird das Bild, welches der Servicetechniker vor sich hat in Echtzeit auf unterschiedlichste Bildschirme übertragen und die Experten am Ende der Leitung haben die Möglichkeit in das Bewegtbild hinein zu zoomen, Notizen und Zeichnungen hinzuzufügen, einzelne Bildausschnitte zu markieren und den Techniker visuell sowie akustisch anzuleiten und bei der Problemlösung zu unterstützen. Unmittelbar nach Beendigung des Einsatzes werden alle zur Dokumentation erforderlichen Berichte erstellt und nach Rücksprache und Sichtung des Inhaltes durch den Kunden digital unterschrieben, ehe abschliessend die komplette Arbeitsauftragsdokumentation automatisiert zur Prüfung und Weiterverwendung bzw. Weiterverarbeitung an Kunden und HUBER interne Systeme geleitet werden. Die gekoppelten Lösungen innerhalb unseres Serviceprozesses bilden die Basis für den richtigen Einsatz digitaler Komponenten, um die Produktivität und Qualität unserer Servicedienstleistungen kontinuierlich zu verbessern. Für unsere weltweiten Kunden bedeuten diese wegweisenden Digitalisierungs-Entwicklungen bei HUBER Global Service überragende Vorteile bei Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit![...]
[...]Weltweit Ein international erfolgreiches Unternehmen braucht einen internationalen Service Die Exportrate der HUBER SE geht seit Jahrzehnten steil bergauf. Derzeit liegt sie bei rund 80 Prozent. Die Maschinen und Anlagen zur Abwasser- und Schlammbehandlung haben sich auf dem weltweit umkämpfen Markt etabliert: HUBER steht für Qualität Made in Germany – ein Anspruch, dem das Unternehmen auch im After-Sales-Service gerecht wird. Im Dienst der Abteilung Global Service reisen die Mitarbeiter um die ganze Welt, um Maschinen zu installieren, zu warten, Reparaturen durchzuführen und Personal vor Ort im Umgang mit den Maschinen zu schulen. Der Job des Servicetechnikers international birgt ganz besondere Herausforderungen: Fernab der Heimat ist Vieles anders und Sprachbarrieren müssen überwunden werden. Für diejenigen, die in der Regel täglich den gleichen Weg zur Arbeit haben und dort die gleichen Kollegen und gleichen Gegebenheiten vorfinden, ist diese Arbeitsweise kaum vorstellbar. Wir haben zwei international tätigen HUBER-Servicetechnikern ein paar Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Erlebnissen gestellt: 1. Guten Tag ihr zwei. Vielen Dank, dass Ihr Euch für das Interview Zeit genommen habt. Stellt Euch doch bitte kurz vor. Christoph: Hallo, mein Name ist Christoph Mederer und ich bin 28 Jahre alt. Andreas: Hallo, mein Name ist Andreas Thumann, ich bin 26 Jahre jung und komme aus Neumarkt i.d.Opf. 2. Seit wann arbeitet Ihr bei HUBER und welcher Weg hat Euch dort hingeführt? Andreas: Ich habe meine Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik im Jahr 2009 bei HUBER begonnen und dann nach meinem erfolgreichen Abschluss in den Geschäftsbereich Global Service gewechselt. Aufmerksam wurde ich damals auf die Firma HUBER, weil ich mich schon immer für Umwelttechnik, aber auch für Physik, Chemie und Biologie interessiert habe. Christoph: 2005 habe ich meine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei HUBER begonnen und diese 2009 erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Abschluss bin ich als Servicetechniker Mechanik international im Geschäftsbereich Global Service tätig. Von vielen Bekannten habe ich gehört, dass HUBER ein guter Arbeitgeber ist, deshalb habe ich mich damals beworben. 3. Wie k önnen sich unsere Leser den typischen Arbeitsalltag eines Servicetechnikers international vorstellen? Christoph: Meine Arbeitseinsätze und die zugehörigen Reisen werden von der Firma HUBER geplant und gebucht. Meistens reise ich vom Flughafen München oder manchmal auch Nürnberg per Flugzeug zu meinem Einsatzort. Mit dem Taxi geht es dann im fremden Land ins Hotel und eventuell dann gleich weiter zum Einsatzort. Das ist meistens eine kommunale Kläranlage, manchmal auch ein Industriebetrieb. Dort kläre ich zuerst mit den Zuständigen vor Ort ab, welches Werkzeug benötigt wird und verschaffe mir einen Überblick, ob alle erforderlichen Teile vorhanden sind. Dann beginne ich mit meiner Arbeit, die je nach Umfang einen oder auch mehrere Tage dauern kann. Am Abend geht es zurück ins Hotel, dort erstelle ich noch mit meinem Notebook einen Bericht über meine Tätigkeiten. Andreas: Meistens ist es derselbe Ablauf. Auf die Kläranlage kommen, als erstes mit den Gegebenheiten vertraut machen und den Ablauf mit dem Klärpersonal durchsprechen. Manchmal hilft bei den Arbeiten jemand vom Kläranlagenpersonal mit dazu, dann geht’s natürlich schneller. Bei Wartungen gehe ich anhand einer maschinenspezifischen Checkliste die Punkte an der Maschine durch und behebe kleinere Mängel. Aber es kann auch passieren, dass das Problem schwerwiegender ist und der Einsatz verlängert wird oder ich nochmal kommen muss. 4. Welche Fähigkeiten sind für Euren Job besonders wichtig? Andreas: Handwerkliches Geschick, Selbständigkeit und technisches Verständnis sind sehr wichtige Eigenschaften, die man mitbringen muss, wenn man als Servicetechniker arbeiten will. Christoph: Da gibt es Vieles! Zum Beispiel Flexibilität, Reisebereitschaft, offen für Neues zu sein ist wichtig, Selbstständigkeit bei Reisen ins Ausland, gute Englischkenntnisse, Improvisationsgeschick bei schwierigen und komplexen Gegebenheiten. Auch ein selbstsicheres Auftreten sollte man mitbringen. 5. Was war die spannendste Reiseerfahrung, die Ihr als HUBER internationale Servicetechniker erlebt habt? Christoph: 2015 war ich zur Reparatur von zwei Rechenanlagen auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Reise begann in Rom, über Athen, weiter nach Santorini und schliesslich Istanbul. Wie die anderen Passagiere durfte ich alle Annehmlichkeiten des Schiffs nutzen – natürlich erst nach getaner Arbeit. Das war kein gewöhnlicher Einsatz und bei uns eine absolute Seltenheit. Andreas: Da fällt mir mein Einsatz in Südamerika ein, der sehr spannend war. Die Gegebenheiten sind dort ganz anders als bei uns. Jeder Tag war eine neue Herausforderung und ich wusste nicht was mich erwarten würde. Man kann dort nicht einfach in den nächsten Baumarkt gehen um notwendige Kleinteile oder Werkzeug zu kaufen. Da ist dann oft Kreativität und Improvisationsgeschick gefragt. 6. Welches Land m öchtest Du unbedingt noch kennenlernen? Andreas: Ich war zwar schon einmal in Griechenland, leider hatte ich aber keine Zeit mir das Land und seine Sehenswürdigkeiten näher anzuschauen. Bei meinem nächsten Besuch habe ich hoffentlich etwas Zeit für Sightseeing. Christoph: Am interessantesten wäre Südafrika – da ich dort noch nie war, weder beruflich, noch privat. Sollte es mich beruflich mal dort hin verschlagen, werde ich auf jeden Fall ein paar Tage Urlaub dranhängen, um eine Safari machen zu können. 7. Erzählt uns bitte abschliessend: Warum mögt Ihr Euren Job? Christoph: Weil ich keinen 08/15 Job habe! Jeder Tag ist anders und man weiss nicht was einen beim Kunden erwartet. Weder in Deutschland und noch weniger im Ausland. Zudem führt mich mein Job bei HUBER quer durch die ganze Welt. Seit Anfang dieses Jahres bin ich zudem Urlaubsvertretung für die Teamleiter Mechanik im Büro, hier bekomme ich Einblick in die Vorplanung eines Einsatzes, bis dieser durchgeführt werden kann. Nun weiss ich auch welcher Arbeitsaufwand hinter der kompletten Planung steckt, bis ich oder einer meiner Kollegen zum Einsatz kommt. Andreas: Die Arbeit als Servicetechniker international ist sehr abwechslungsreich und man ist viel unterwegs. Es ist nie langweilig, man wird bei jedem Einsatz mit neuen Herausforderungen konfrontiert und gefordert diese zu meistern. HUBER hat sehr viele unterschiedliche Maschinen die in den verschiedensten Ländern installiert und betrieben werden. Für uns ist deshalb definitiv kein Tag wie jeder andere.[...]
[...]Mit HUBER Retrofit-Service gewappnet für die Zukunft Nicht nur an der Maschinentechnik, sondern auch an der zugehörigen Schalt- und Steueranlage nagt der Zahn der Zeit. Dies hat zur Folge, dass sich Ausfälle und Störungen besonders an den empfindlichen SPS-Bauteilen (Speicherprogrammierbare Steuerung) häufen. Mit einer veralteten Hardware ist ein Stillstand in naher Zukunft unvermeidbar. Funktion und Betriebssicherheit sind nicht mehr gegeben. Hinzu kommt, dass die Hersteller der SPS-Hardware bereits auf neue Technologien setzen (IoT, Industrie 4.0, etc.). Somit ist eine Ersatzteilbeschaffung nicht mehr möglich oder mit hohen Kosten und langen Lieferzeiten verbunden. HUBER-Service hat für Sie die perfekte Lösung! Mit unserem HUBER Retrofit-Service erhalten Sie neue SPS-Hardware und ein neues Bediengerät. Dieses Paket ist optimal auf Ihre bestehende Maschinentechnik und Ihre Anforderungen zugeschnitten. Durch diese Erneuerung ist nicht nur die Funktion und Betriebssicherheit wieder langfristig gegeben, stetige Weiterentwicklungen am Programmablauf führen zu einem verschleissoptimierten Betrieb Ihrer HUBER-Maschinen. Gemeinsam mit Ihnen planen wir eine Teil- oder komplett Erneuerung der Steuerung, je nach Bedarf und Anforderungen. Der Austausch kann durch Sie selbst oder gleich durch einen unserer erfahrenen HUBER-Servicetechniker erfolgen. HUBER verwendet Standardprogramme, die auf Ihre anlagenspezifischen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Somit sind teure Programmierarbeiten vor Ort nicht nötig. Einer schnellen Wiederinbetriebnahme steht nichts im Wege. Austauschen – Einschalten – Läuft! Selbstverständlich erneuern wir auch Steuerungen, die ursprünglich nicht in unserem Lieferumfang waren. Auch die Einbindung von Fremdfabrikaten stellt für HUBER kein Problem dar. Unsere Empfehlung: Warten Sie nicht, bis Ihr Kontrollsystem ausfällt! Wenden Sie sich frühzeitig an service@huber.de , wir beraten Sie gerne unverbindlich vor Ort oder am Telefon, um die beste Lösung für Sie zu finden. Kläranlage Fremdingen „steuert“ wieder sicher in die Zukunft Frank-Markus Merkt, Erster Bürgermeister der Gemeinde Fremdingen (Landkreis Donau-Ries, Schwaben), kommentiert die zukunftsweisende HUBER-Lösung für die Steuerungstechnik auf der Kläranlage der Gemeinde: "Der Grund für den Austausch der Schalt- und Steueranlage war, dass wir auf unserer Kläranlage immer fit für die Zukunft sein wollen und müssen, d. h. die Funktion und Betriebssicherheit der Anlage muss gegeben und heutzutage auf dem neuesten Stand der Technik sein! Die alte Schalt- und Steueranlage auf unserer Kläranlage war in die Jahre gekommen und dadurch nahm die Anzahl der Störungen und Ausfälle leider zu. Beim Ausfall einer Hardware an der alten Schalt- und Steueranlage, musste erst ein Spezialist kommen, der sich mit dieser veralteten Anlage auskannte, um den Fehler lokalisieren zu können. Wurde dann ein neues Bauteil benötigt, war dies oft mit langen Lieferzeiten und hohen Kosten verbunden. Teilweise mussten die Ersatzteile sogar auf Ebay ersteigert werden, weil diese gar nicht mehr im Handel erhältlich waren. Diese Ausfallzeiten, letztendlich hervorgerufen durch veraltete Technologie, führten dazu, dass die gesamte Anlage nicht mehr optimal betrieben werden konnte. Der Umbau der elektrischen Schalt- und Steueranlage auf technologisch aktuellen Stand durch den Service von HUBER lief reibungslos ab und die neue Schalt- und Steueranlage konnte innerhalb der von uns geplanten Zeit wieder in Betrieb gehen. Auch der Not-Betrieb während der Umbauphase lief sehr gut, die Anlage wurde vom HUBER Service auf Handbetrieb umgestellt und konnte während der Umbaumassnahme so optimal betrieben werden. Die geforderten Ablaufwerte wurden somit gesichert eingehalten. Besonders gut war die Zusammenarbeit mit den beiden Klärwärtern Martin Fuchs und Alexander Lawatschka. Auf deren Wünsche und Vorschläge wurde eingegangen und die Anlage so vor Ort nach unseren Bedürfnissen optimal von den Spezialisten der Firma HUBER konfiguriert. Wir sind nach dem Umbau mit der neuen Schalt- und Steueranlage hoch zufrieden. Die neue Touch-Funktion am Display erleichtert die Bedienung sehr und unsere Mitarbeiter auf der Kläranlage konnten sich durch die kompetente Einweisung und Schulung durch den Service von HUBER sehr schnell einarbeiten und waren auch nach kurzer Zeit in der Lage, Betriebswerte bei Bedarf selbst anzupassen. Die Anlage kann dadurch optimal gesteuert und überwacht werden. Wir haben die Firma HUBER als Partner für den Umbau der Schalt- und Steueranlage gewählt, da wir bisher mit dem Service von HUBER ausschliesslich sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Mit dem HUBER-Serviceberater, Herrn Erwin Wagner, haben wir neben dem HUBER Service-Center, einen hochkompetenten Ansprechpartner, der auch zu ungewöhnlichsten Geschäftszeiten immer erreichbar ist und uns bei Bedarf mit entsprechenden Massnahmen hilft. Dieser notwendige Umbau unser Steuerungstechnik auf den neuesten Stand der Technik mit der Firma HUBER als Partner, bringt uns wieder Sicherheit für die Zukunft unseres Anlagenbetriebes! Die Zuverlässigkeit und Kompetenz von HUBER Service sucht ihresgleichen – wir fühlten uns von der ersten Minute an gut aufgehoben."[...]
[...]Amsterdam, Niederlande Die holländische Kläranlage Amsterdam-West ist seit der Modernisierung 2006 für die Behandlung von 1.000.000 Einwohnergleichwerten (EWG) ausgelegt. Zusätzlich können Fremdschlämme von weiteren 1.000.000 EWG angenommen und behandelt werden. Speziell die Behandlung von Primärschlamm war in der Vergangenheit ein Risiko für die Betriebssicherheit der gesamten Schlammlinie. Fremdstoffe aus den unterschiedlich vorgereinigtem Schlämmen und Transporttanks verursachten hohen Verschleiss und unvorhersehbare Wartungsarbeiten an Pumpen, Faulraumeinbauten sowie der Schlammentwässerung. Zur Entfernung von Fremdstoffen aus dem Schlamm wurden in 2011 durch die Firma Dutch Spiral 4 Stück HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® inklusive Abfördertechnik und Siebgutcontainer installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Durch jede STRAINPRESS® wird bis zu 75 m³/h Primärschlamm mit einem Feststoffgehalt von 1 bis 6 Prozent gepumpt. Fremdstoffe werden durch ein konisches Sieb – in diesem Fall mit Lochweite 5 mm – zurück gehalten. Ist die Siebfläche mit Fremdstoffen belegt, stellt sich in der Maschine ein Filtrationswiderstand an der Siebfläche ein. Überschreitet der Filtrationswiderstand eine bestimmte Druckdifferenz startete automatisch eine Räumschnecke im Inneren des Siebes und reinigt die Siebfläche. Die im Sieb zurückgehaltenen Fremdstoffe werden im gleichen Arbeitsgang gegen einen pneumatisch betätigten Presskonus komprimiert und ausgeworfen. Der gesiebte Primärschlamm wird nur mittels des Druckes der Beschickungspumpe weiter zum Faulturm gefördert. In Amsterdam-West fallen die entwässerten Fremdstoffe mit einem Trockensubstanzgehalt von 40 Prozent in 2 Trichter, welche das Siebgut von je 2 Maschinen sammeln und in 2 geruchsdichten Container abwerfen. Das Siebgut wird dann in einer Verbrennungsanlage direkt neben der Kläranlage verbrannt. Die Effizienz der Huber STRAINPRESS® wird anschaulich im Vergleich zu den 4 im Zulauf der Kläranlage installierten Rechen mit je 4 m Breite und einer Spaltweite von 6 mm: Die Rechen separieren jährlich eine Rechengutmenge von 125 Tonnen Trockensubstanz. Eine nachgeschaltete Rechen-gutpresse komprimiert das Rechengut auf Entwässerungsgrade von 25 Prozent. Im Vergleich dazu separieren die nachgeschalteten STRAINPRESS® mit jährlich 600 t Trockensubstanz die fast 5fache Menge an potentiellen Störstoffen. Der integrierte Entwässerungsmechanismus erreicht konstant Entwässerungsgrade von 40 Prozent und erzeugt damit ein brennfähiges Produkt. Weil die STRAINPRESS® vollständig gekapselt ist verursachen weder Schlamm noch Siebgut korrosive oder explosive Atmosphären im Aufstellungsgebäude. Trotz der Kapselung können die Maschinen zur Inspektion oder Wartung mit wenigen Handgriffen vollständig geöffnet werden. Durch die Installation der Schlammsiebung Anfang 2011 konnten die Wartungskosten und Stillstandzeiten in der Schlammbehandlung der Kläranlage Amsterdam-West deutlich reduziert werden. Die zuverlässige Funktion der STRAINPRESS® Schlammsiebung zeigt sich nicht nur an den niederländischen Referenzen in Amsterdam und Den Haag, sondern auch an den vielen Installationen auf internationalen Grosskläranlagen wie z.B. Berlin, Barcelona, San Diego, Seoul, Marrakesch … Vorteile der STRAINPRESS® Schlammsiebung: hohe Abscheideleistung deutliche Betriebskostenreduktion kompakte, gekapselte Bauweise tausendfach bewährt[...]
[...]Erlangen, Deutschland Verfahren der Bandtrocknung für Klärschlamm überzeugt Anfang des Jahres 2021 erhielt HUBER nach EU-weiter öffentlichen Ausschreibung den Auftrag zur Lieferung eines HUBER Bandtrockners BT 16 für die Kläranlage Erlangen. Im Vorfeld der Ausschreibung zu dieser weitergehenden Schlammbehandlung für eine Menge von 15.700 t/a wurden mehrere Verfahren untersucht. Diese waren: Solare Klärschlammtrocknung Hydrothermale Karbonisierung Bandtrocknung Die Entscheidung fiel auf die Variante Bandtrocknung, da mit dieser Trocknung der Klärschlamm kontinuierlich auf >=90 % TR getrocknet werden kann. Der thermische Energiebedarf der Trocknungsanlage wird zu 100% regenerativ aus der bestehenden Kraftwärmekopplung des Klärwerks sowie aus einer Kombination von PV-Anlagen und Wärmerückgewinnung unter Einsatz von Hochtemperaturwärmepumpen sichergestellt. Auch der elektrische Energiebedarf für die Bandtrocknung wird aus der Verstromung von Faulgas im Blockheizkraftwerk zu 100 % regenerativ erzeugt. Der auf ca. 28 % TR entwässerte Klärschlamm kann in dem vorhandenen Schlammsilo zwischengespeichert und über Förderschnecken in den Aufgabetrichter der Dickschlammpumpe abgeworfen werden. Die Exzenterschneckenpumpe fördert den Schlamm in den Extruder des Trockners. In der Schlammleitung wird eine Inline-Eingangs-TR-Messung installiert, über welche kontinuierlich der TR-Gehalt des entwässerten Schlamms erfasst wird. Anhand der gemessenen Werte wird die Trocknungsanlage automatisch und optimal auf den aktuell zugeförderten Schlamm eingestellt. Im Extruder selbst wird der Schlamm durch eine Matrize gepresst und in „Spaghetti-Form“ auf das obere Band des Trockners aufgegeben, was eine hohe Permeabilität für die durchströmende Trocknerluft gewährleistet. Der aufgegebene Schlamm wird vom oberen Trocknerband einmal in Längsrichtung durch den Trockner transportiert. Dabei werden Band und aufliegender Schlamm von unten nach oben von der aufgeheizten Trocknerluft durchströmt und getrocknet. Am Ende des Bandes fällt der Schlamm in den Übergabekasten, wird dann gleichmässig auf dem unteren Band verteilt und in entgegengesetzter Richtung erneut durch den Trockner transportiert. Dabei wird der Schlamm auf die geforderten 90 % TR restgetrocknet. Die am Ende des unteren Bandes angebrachte TR- und Temperaturmessung überwacht kontinuierlich Feuchtigkeit und Temperatur des getrockneten Schlammes und passt die Regelung des Trockners vollautomatisch an. Dadurch wird der geforderte Trocknungsgrades betriebssicher eingehalten. Der getrocknete Klärschlamm wird anschliessend über ein Winkelbecherwerk in ein Trockengutsilo transportiert. Von dort wird das Trockenschlammgranulat mit Silofahrzeugen in die thermische Verwertung gefahren. Die Abluft wird in einem sauren und einem basischen Wäscher gereinigt und anschliessend einem Biofilter zugeführt.[...]
[...]Sargans, Schweiz Die bereits hohe Betriebsfreundlichkeit wird nochmals erhöht In Sargans wurde 2017 die erste HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® Q 800.2 in der Schweiz für die Entwässerung des ausgefaulten Klärschlamms installiert. Die neuste Generation der Schneckenpresse konnte sich aufgrund ihrer sehr hohen Betriebssicherheit und Bedienerfreundlichkeit, der kompletten Edelstahlbauweise und der sehr niedrigen Betriebskosten gegen andere Systeme durchsetzen. Die Anforderungen an die Anlage sind extrem hoch. Eine wesentliche Grösse stellt die erforderliche TR-Konzentration im entwässerten Schlamm von über 30% bei gleichzeitiger klarer Filtratqualität dar. Weiter ist ein vollautomatischer Betrieb für den effizienten Einsatz der Anlage von grosser Bedeutung. Nachdem im ersten Jahr die üblichen Systemoptimierungen umgesetzt wurden, wurde vom Betreiber der Wunsch nach weitergehenden Automatisierungsmöglichkeiten insbesondere in Bezug auf die Entkalkung geäussert. Hintergründe dieser Überlegungen waren die quartalsweise notwendige Entkalkung der Maschine, bedingt durch das harte Wasser (um 25 °fH bzw. 14 °dH Härtegrade). Im Zuge der geplanten automatischen Entkalkung wurde zudem das Konzept einer Drehmomentsteuerung zur gezielten Erhöhung der TR-Konzentration entwickelt. Beide Fragestellungen zielten klar nach einer noch höheren Effizienz im Betrieb bei optimiertem Personaleinsatz. Vollautomatische Entkalkung Der Ablagerungsprozess von Kalkausfällungen und anderer schwer lösbaren Stoffen auf der Siebkorboberfläche und in den Filterspalten ist schleichend. Dadurch wird die frei verfügbare Fläche des Filterkorbes laufend verringert, was direkt eine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit der Maschine hat. Da die manuelle Entkalkung einen wesentlichen Zeit- und Kostenfaktor darstellt, ist dieser Arbeitsgang aufs Minimum zu reduzieren. Die Umsetzung der vollautomatischen Entkalkung erfolgt durch die Nutzung des neuen rotierenden Sprühbalkensystems, welches für die Standardreinigung der Aussenfläche der Filterkörbe im Einsatz ist. In einem frei wählbaren Intervall wird dabei Entkalkungsmittel in die Wasserzuleitung des Sprühbalkens zu dosiert und für eine bestimmte Zeit einwirken lassen. Im Fall von Sargans erfolgt dies in einem Intervall von einer Woche und mit einer Einwirkzeit von ca. einer Stunde bevor die Anlage mit Brauchwasser normal gespült und anschliessend mit Schlamm beschickt wird. Durch die vollautomatische Entkalkung werden folgende Zielsetzungen erreicht: Regelmässige Entkalkung der Filterkörbe ohne manuelle Arbeitsgänge Vermeidung von dickeren Ablagerungen, welche noch schwerer zu entfernen wären Sicherstellung von stabilen und optimalen Betriebsbedingungen für die Entwässerung Erhöhung der Standzeit nachfolgender Aggregate (Laufrad Filtratpumpe) Reduktion der Stillstandzeiten für aufwendige Reinigungsarbeiten. Seit der Installation der Entkalkungsstation Anfang 2019 wurden in Sargans keine manuellen Entkalkungen der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Q 800.2 mehr durchgeführt und der Zustand des Filterkorbes sowie die Leistungen der Anlage sind konstant auf einem sehr hohen Niveau. Lastabhängige Maschinensteuerung Aufgrund der hohen TR-Anforderungen im entwässerten Schlamm wird die Schneckenpresse mit hoher Last betrieben. Eine Überlastung der Maschine wurde im Normalbetrieb durch die konservative Einstellung der Betriebsparameter und einer engen Überwachung durch das Personal sichergestellt. Mit dieser Betriebsweise wurde einerseits ein Teil der Leistung gar nicht ausgeschöpft und andererseits waren die Auswirkungen der manuellen Eingriffe nur für kurze Zeit wirksam, da die Dynamik des Prozesses dadurch nicht nachhaltig beeinflusst werden konnte. Mit der in Sargans weltweit erstmals realisierten lastabhängigen Steuerung für die HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Q 800.2 erfolgt die Anpassung der Betriebsparameter laufend, um einen optimalen Betrieb sicherzustellen ohne dabei die Betriebssicherheit zu gefährden. Die optimierte Steuerung ermöglicht: Eine sanfte und kontinuierliche Regelung der Schlamm- und Flockungsmittelbeschickung sowie der Schneckenpresse Den Betrieb der Maschine im optimalen Lastbereich zur Erzielung des bestmöglichen TR-Gehaltes im Schlamm Eine einfache und äusserst wirksame Optimierungsmöglichkeit für den Betreiber Ein kürzeres automatisches Anfahren der Anlage bis zum optimalen Betriebspunkt Ein grosser Dank geht an die Bauherrschaft des Abwasserverbandes Saar und insbesondere an den Geschäftsführer Peter Müller für die Unterstützung der Realisierung der vorgestellten Innovationen.[...]
[...]HUBER geht den Weg der Digitalisierung konsequent weiter und bietet nun auch seinen Kunden im Geschäftsbereich Global Service virtuelle Unterstützung: Mithilfe von Augmented Reality, Datenbrillen und dem neuen Kommunikationszentrum „HUBER Remote Support Center“ am Unternehmenssitz ist das Berchinger Unternehmen künftig noch flexibler für seine Kunden weltweit im Einsatz. Das neue HUBER Remote Support Center Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden weltweiten Reise- und Zutrittsbeschränkungen brachten auch für die Kunden von HUBER einige grössere Herausforderungen mit sich, zumal üblicherweise lange im Voraus geplante Installationen und Inbetriebnahmen von Maschinen durch Präsenzeinsätze von HUBER Servicetechnikern auf einmal nicht mehr möglich waren. Mit einem speziell für weltweite Remote-Support-Anwendungen eingerichteten Kommunikationszentrum, das sich im Bereich des HUBER Global Service am Unternehmenssitz in Berching/Erasbach befindet, setzt das Unternehmen schnell und gezielt ein wichtiges Puzzleteil, um Kommunikation, Wissenstransfer und die Verfügbarkeit von Kompetenzen vor Ort zu gewährleisten. Gepaart mit dem Einsatz neuer Technologien wie Augmented Reality (AR) tauscht HUBER technisches Expertenwissen effektiv und erfolgreich aus der Ferne aus. Auf diese Weise konnten bereits viele Projekte trotz Corona und damit einhergehender landesspezifischer Einreisebeschränkungen erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen werden. Montage und Inbetriebnahme durch virtuelle Anleitung von Berching aus So wurde zum Beispiel neben der mechanischen Montage auch die Elektromontage mit abschliessender Trocken- und Nassinbetriebnahme des Projektes „GS Inima Samar Baguaçu“ in Brasilien remote, also durch Service-Experten von Berching aus, erfolgreich angeleitet und begleitet. Lieferumfang dieses Projekts: 3 HUBER Schlammwender SOLSTICE® 11 und HUBER Trogförderschnecken Ro8 T mit einer Gesamtlänge von 38 Metern. Papierfabrik Cenibra (Brasilien): Remote Inbetriebnahme eines Grossprojekts Gemessen an der Komplexität einer Gesamtanlage und anderen Rahmenbedingungen wie beispielsweise den fünf Stunden Zeitverschiebung, ist die Inbetriebnahme des HUBER Bandtrockners BT in der Papierfabrik Cenibra in Brasilien mit Sicherheit eines der anspruchsvollsten Remote-Support-Projekte von HUBER. Cenibra betreibt eine Anlage zur Behandlung von Abwasser, die 54 m³ Überschussschlamm pro Stunde erzeugt. Dies entspricht einem Jahresgesamtwert von 78.000 Tonnen entwässertem Schlamm, der von 5 HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 800.2 zunächst auf ca. 22 % Trockenrückstand (TR) vorentwässert und anschliessend von einem HUBER Bandtrockner BT 30 auf ca. 90 % TR getrocknet wird. Smart Glasses Technologie: Mit Datenbrillen von Berching in die Welt Mit Hilfe der Smart Glasses-Technologie überträgt sich das Live-Blickfeld des HUBER Servicetechnikers von vor Ort über eine sogenannte Datenbrille (engl. Smart Glasses ) direkt ins Kommunikationszentrum des HUBER Global Service nach Berching. Handlungs- und Bildschirmanweisungen werden ad hoc auf ein in den Smart Glasses eingebautes Display projiziert, um interaktiv zu unterstützen und die Distanz zu den Kollegen vor Ort äusserst effektiv zu überbrücken. Unveränderte Qualität von HUBER Service und Produkten Nicht nur in Südamerika, sondern auch in Teilen Asiens und Europas konnte HUBER seine Kunden auch in diesen anspruchsvollen Zeiten bestmöglich remote unterstützen und so die unveränderte Qualität des HUBER Service und der Produkte sicherstellen. In Sri Lanka wurden 3 HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 800 „aus der Ferne“ in Betrieb genommen und die Kunden an den Schneckenpressen umfangreich geschult. Besonders herausfordernd war hierbei, dass anders als bei vorherigen Fällen des HUBER Remote Support Centers – bedingt auch durch regionale Reisebeschränkungen – kein lokaler HUBER Servicetechniker oder andere Mitarbeiter einer HUBER Tochtergesellschaft vor Ort waren: der Träger der Smart Glasses „am anderen Ende der Leitung“ war ein Mitarbeiter des Endkunden. Remote Support auch nach Corona ein zukunftsweisender Service für HUBER Kunden weltweit Der Einsatz von Augmented Reality Lösungen ist nicht nur interessant, wenn es um Alternativen eines Serviceeinsatzes vor Ort aufgrund aktueller Reise- und Zutrittsbeschränkungen geht. Auch im regulären Betrieb bieten sich viele Möglichkeiten, um Serviceeinsätze noch schneller und kosteneffizienter zu planen und auszuführen. Parallel zur kontinuierlichen Nutzung wird wertvolles Know-how gesichert und eine Wissensdatenbank auf- und ausgebaut, sodass archivierte Einsätze zur Lösung vergleichbarer Fälle herangezogen werden können. Durch digitale Lösungen in zwei Jahren 150 Tonnen CO 2 eingespart Als eines der weltweit führenden Unternehmen der Wasserbranche hat es sich HUBER zum Ziel gesetzt, Belastungen der Umwelt zu reduzieren. Durch jede Stunde, die HUBER Servicetechniker nicht in Flugzeugen oder Autos verbringen, leistet das Unternehmen einen Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastung: so konnte HUBER bereits in den vergangenen zwei Jahren durch die Nutzung dieser digitalen Technik den CO 2 -Fussabdruck mit einer Einsparung von ca. 150 Tonnen CO 2 reduzieren.[...]
[...]Ihre Anforderungen sind unser Ansporn: die Anforderungen an Kläranlagen und deren Betreiber steigen stetig und um diesen gerecht zu werden, wollen wir Sie bestmöglich unterstützen. HUBER entwickelt sich stetig weiter und ist immer auf der Suche nach Potentialen, um seine Produkte, Lösungen und nicht zuletzt seine Serviceleistungen weiter zu optimieren. "All inclusive" mit HUBER Full Service Neben unserem umfassenden Service-Produktportfolio, das unter anderem Installationen, Inbetriebnahmen, Reparaturen, original Ersatz- und Verschleissteile und präventive Wartungen einschliesst, haben wir in den vergangenen Jahren ein neues, leistungsstarkes Serviceprodukt etabliert: den HUBER Full Service-Vertrag . Mit diesem neuen Vertragsmodell stehen wir mehr denn je für einen ganzheitlichen Service. Mit einer HUBER Full Service-Lösung garantieren wir unseren Kunden: langfristiger Werterhalt von Maschinen und Anlagen Minimierung von Stillstandzeiten maximale Effizienz der Maschinentechnik Höchstmass an Betriebssicherheit volle Kosten- und Planungssicherheit Der Schlüssel zu maximaler Verfügbarkeit: Rechtzeitiger Austausch von Verschleissteilen und gezielte präventive Anlagenwartung Die präventive jährliche Wartung und sorgfältige Einhaltung von Tauschintervallen relevanter Ersatz- und Verschleissteile sind das A und O im Hinblick auf einen zuverlässigen Anlagenbetrieb und die damit verbundene Betriebssicherheit. Neben der Wartungsleistung sind in dem neuen Serviceprodukt ebenfalls alle Reparaturen, die original Ersatz- und Verschleissteile, deren Austausch und die damit verbundenen Kosten mitinbegriffen. Der damit ebenfalls einhergehende regelmässige Know-how-Transfer durch unsere hochqualifizierten HUBER Servicetechniker ist ein weiterer Pluspunkt für unsere Kunden. Ein weiterer Leistungsbaustein des Serviceprodukts ist der HUBER Hotline-Dienst: hier kann unser erfahrenes Service-Team Ihre Fragen rund um die Uhr beantworten und Sachverhalte klären. Die Kernfunktion des Abwasserbetriebes wird somit sichergestellt. Daneben bieten wir Ihnen den 48-Stunden-Störungsdienst, bei dem Sie von einer schnellen Reaktionszeit profitieren. Betriebsnahe Instandhaltung – Wertschöpfungskomponente statt Kostenfaktor Während der gesamten fünfjährigen Laufzeit des Vertrags garantieren wir Ihnen Preisstabilität, die für Sie volle Kostenkontrolle und Planungssicherheit Ihrer Anlage sicherstellt. Neben einer optimalen Budgetplanung minimiert sich dadurch gleichzeitig der damit einhergende Verwaltungsaufwand. Schäden an der Maschinen- und Anlagentechnik und hierdurch hervorgerufene und oft kostspielige Ausfallzeiten werden minimiert, wodurch Sie maximale Maschinenverfügbarkeit erzielen. Die Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition steht für uns im Vordergrund. Deshalb interessieren sich Kunden von HUBER für die neue Servicelösung: „Strukturierte und präventive Wartung unserer Anlagentechnik wird durch kompetente Servicetechniker durchgeführt – dieses Know-how des Herstellers ist unerlässlich!“ „Die darin enthaltenen Leistungen, wie der 48-Stunden-Störungsdienst und die HUBER Service-Hotline sowie die schnelle Reaktionszeit, minimieren Ausfallrisiken. Dies ist für uns von höchstem Interesse, da unsere Betriebssicherheit gesteigert und ein Stillstand der Produktion dadurch vermieden werden kann!“ „Wir versprechen uns von einem Abschluss eines HUBER Full Service-Vertrages vor allem, dass noch weniger Ausfälle und Störungen auf unserer Anlage vorkommen – wir hätten ruhigere Nächte.“ „Wir wissen die Wartungsarbeiten bei HUBER in guten Händen und haben deshalb mehr freie Kapazitäten, um uns voll und ganz auf unsere Kernkompetenzen zu konzentrieren.“ „Volle Kostentransparenz und -kontrolle durch fix vereinbarte Servicepauschalen bedeutet für uns absolute Planungssicherheit, da auf uns keine hohen ausserplanmässigen Kosten zukommen können.“ Nutzen auch Sie den neuen und zukunftsweisenden HUBER Full Service – wir beraten Sie gerne und erstellen ein individuelles Lösungskonzept für Sie, um all Ihren Anforderungen, Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Ihr HUBER Service Center International erreichen Sie unter: Telefon: +49 8462 201-455 oder per E-Mail unter maintenance@huber.de[...]
[...]Varna, Bulgarien Die bulgarische Schwarzmeerküste vor der 300.000-Einwohner-Stadt Varna ist, vor allem auf Grund ihrer Bedeutung für den Tourismus, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Zum Schutz des Schwarzen Meeres wurde im Jahr 2002 die Verwendung von Fördergeldern der Europäischen Union für den Ausbau und die Modernisierung der lokalen Kläranlagen beschlossen. Dadurch konnte das Klärwerk der Stadt Varna auf 450.000 EW ausgebaut und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Insbesondere die Direkteinleitung von unbehandeltem Abwasser in das Schwarze Meer soll auf diese Weise minimiert werden. Zudem sollen die behandelten Abwässer zukünftig die europäischen Grenzwerte für Stickstoff und Phosphat einhalten. Konkret wurde in Varna einer der grössten Abwasserkanäle an die Kläranlage angeschlossen und die biologische Reinigungsstufe ertüchtigt. Ausserdem wurden die Faulbehälter modernisiert sowie mit einer Biogasverstromung ausgerüstet. 2011 entschied HUBER die Ausschreibung über die mechanische Schlammeindickung für sich. Noch im selben Jahr wurden drei Schneckeneindicker vom Typ S-PRESS 4L geliefert und installiert. Schneckeneindicker der HUBER SE sind seit über 20 Jahren weltweit im Einsatz. Die in Varna installierte Baugrösse 4L wurde 2008 speziell für hohe hydraulische Durchsätze und grosse Feststofffrachten weiterentwickelt. Das bewährte Funktionsprinzip einer langsam drehenden Förderschnecke in einem massiven Edelstahlfilterkorb erlaubt dabei nahezu unbegrenzte Filterstandzeiten. Die Förderung des einzudickenden Schlammes entgegen der Schwerkraft, in Verbindung mit einer speziellen geometrischen Ausbildung der Förderschnecke, ermöglicht zusätzlich hohe Eindickgrade und verhindert wirkungsvoll das Durchbrechen von ungenügend eingedicktem Schlamm. Zuverlässige Messtechnik überwacht die Auslastung der Maschinen und gestattet auf diese Weise einen automatischen und unbeaufsichtigten Betrieb der Schneckeneindicker. Die Betriebsdaten in Varna belegen anschaulich die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit der HUBER-Maschinen. Behandelt wird biologischer Überschussschlamm aus statischen Eindickern. Pro Maschine wird bei einem Durchsatz von 75 m³/h und einem schwankenden Eingangsfeststoffgehalt von 1,6-2,4 % eine Feststofffracht von durchschnittlich 1500 kg/h verarbeitet. Der Schlamm wird trotz des inhomogenen Zulaufes zuverlässig auf einen Feststoffgehalt von aussergewöhnlichen 6-8 % eingedickt und auf diese Weise optimal auf den folgenden Faulprozess vorbereitet. Durch die niedrige elektrische Anschlussleistung von lediglich 3 kW pro Maschine wird die Bilanz der neuen Faulgas-BHKW kaum beeinflusst. Die drei Maschinen arbeiten mittlerweile seit 2 Jahren zur vollsten Zufriedenheit des bulgarischen Betreibers.[...]
[...]Sheboygan, WI, USA In den USA ist der Startschuss für die Installation einer neuen HUBER Bandtrocknungsanlage BT gefallen. In der Stadt Sheboygan, im Bundesstaat Wisconsin, wird ein BT 18 mit einen Durchsatz von 11.700 t/a errichtet. Bereits im Juli 2012 entschied die HUBER SE das Projekt für sich: Die Firma wurde nicht nur mit der Errichtung einer Bandtrocknungsanlage beauftragt, auch die Entwässerung - eine HUBER Schneckenpress Q-PRESS®, Baugrösse 800 - wurde in den Lieferumfang mit aufgenommen. Die HUBER Bandtrocknungsanlage in Sheboygan wird als die erste der neuen Generation in den USA installiert. Das Anlagenkonzept zeichnet sich durch eine hervorragende Energieeffizienz und ein hohes Mass an Sicherheit aus. Der niedrige elektrische Energiebedarf wird vor allem durch das neue Steuerungskonzept und die sogenannte Helix-Luftführung erreicht. Diese führt dazu, dass die Prozessluft spiralförmig die Trocknungskammern durchströmt. Da die Luft in jeder Kammer neu erwärmt wird, kann ihre Beladungskapazität maximal ausgeschöpft werden. Das heisst wiederum, dass nur die Luftmenge durch den Trockner bewegt werden muss, die tatsächlich für die Trocknung beansprucht wird. Es werden somit deutlich kleinere Antriebe für die Ventilatoren benötigt. Zudem wird die Ausbaugrösse der Abluftbehandlung sehr gering gehalten, was zu erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten führt. Für den sicheren Betrieb der Anlage sorgte insbesondere das Aufgabesystem des Trockners. Der Klärschlamm-Extruder, auch Pelletierer genannt, presst den Schlamm in Stränge und schafft somit ein definiertes Verhältnis zwischen Oberfläche und Volumen. Da der Schlamm während der Trocknung seine Form behält, wird die Entstehung von Staub – das grösste Sicherheitsrisiko bei Bandtrocknern – vermieden. Zur Erleichterung der Montagearbeiten vor Ort wurde die Trocknungsanlage vor dem Transport in die USA in wenige Einzelteile vormontiert. Bei der Installation wird das örtliche Montageteam von einem Supervisor der Firma HUBER geleitet und unterstützt. Zahlen und Fakten zum Projekt: Standort: Sheboygan, Wisconsin, USA Baugrösse: BT 18 Länge des Trockners: 24 m Wasserverdampfung: 1.361 kg/h Durchsatzmax: 11.700t/a 1.800 kg/h Betriebszeit: 6.500 h/a Trocknung: von 20 % TR auf 90 % TR Wärmequelle: Warmwasser 90° C[...]