[...]Leukerbad, Schweiz "Leukerbad ist der grösste Thermalbade- und Wellnessferienort der Alpen und verfügt über die schönsten Thermen der Schweiz. Ob für ein Wellness-Wochenende oder für einen längeren Aufenthalt, die entspannende Wirkung des mineralreichen Thermalwassers überzeugt. Entdecken Sie das passende, perfekt auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtete Thermalbad, offen an 365 Tagen im Jahr. In Leukerbad sprudeln täglich 3.9 Millionen Liter 51 Grad warmes Thermalwasser in die Becken der grössten Schweizer Thermen. Dies entspricht dem reichsten Thermalwasser-Vorkommen von ganz Europa." (Quelle: www.leukerbad.ch ). Mit diesen Sätzen und einem atemberaubenden Bergpanorama lockt die Ortschaft Leukerbad Jahr für Jahr abertausende Winter- und Wandersport begeisterte Urlauber in das idyllische Örtchen in mitten des Wallis. Die Firma HUBER wurde dabei von einem Satz ganz besonders angelockt: „… sprudeln täglich 3,9 Millionen Liter 51 Grad warmes Thermalwasser…“. Eine gigantische Wassermenge mit einer sehr hohen Temperatur sind ideale Voraussetzungen für Wärmerückgewinnung aus Abwasser. Hierbei handelt es sich zwar nicht um kommunales Abwasser mit all seinen Schmutzstoffen, allerdings findet durch den Bäderbetrieb neben der Abkühlung des Quellwassers auch ein Eintrag von Fett, Ölen und Hautpartikeln statt. Durch diese Verunreinigungen und durch das Spülwasser der Filteranlagen scheiden herkömmliche Plattenwärmetauscher als Überträger aus. Zu gross ist die Gefahr von Verblockungen oder Verstopfungen der schmalen Kanäle, ganz zu schweigen von Ablagerungen auf den Tauscherflächen und dem damit verbundenen Rückgang der Übertragungsleistung. Speziell für diese Probleme hat die HUBER SE bekanntermassen den HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin entwickelt. Seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat er bereits in einigen Projekten eindrucksvoll bewiesen. Nun galt es das Burgerbad in Leukerbad von seinen Vorzügen zu überzeugen. Das Bad nutzt ca. 20% der Thermalquelle um auf 1.400 m Höhe seine Gäste in einer umfangreichen Schwimmlandschaft zu verwöhnen. Das Thermalwasser verliert zwar in den Becken einen Teil seiner Energie, verliess das Bad bisher allerdings mit einer Temperatur von ca. 30°C. Mit diesem Temperaturniveau liesse sich problemlos ein modernes Heizsystem versorgen, was das hohe Energiepotential der Thermalquelle abermals verdeutlicht. Was das Projekt Burgerbad von den bisher ausgeführten RoWin-Projekten unterscheidet, ist die Tatsache, dass hierbei erstmals die Beckenversion des HUBER RoWin verwendet wurde. Die Wärmetauschermodule werden dabei nicht in einem Edelstahlbehälter eingebracht, sondern direkt in einem Betonbecken installiert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit die Module unterirdisch zu platzieren. Im Wallis geschah dies in einem Becken unter einer Parkfläche auf der Rückseite des Thermalbades. Um die Funktion der Fläche als Parkareal nicht einzuschränken, wurde das Becken mit befahrbaren Abdeckungen versehen. Somit verschwindet die Anlage aus den Augen, aber aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit gewiss nicht aus dem Sinn. Durch diese unterschiedliche Anordnung wird der Freispiegelauslauf des Gebäudes ausgenutzt, weshalb auf eine Abwasserpumpe zur Beschickung des Wärmetauschers verzichtet werden kann. Dadurch wird Pumpenergie eingespart und Wirkungsgrad und Wirtschaftlichkeit enorm verbessert. Mittels einer optimierten Verschaltung der beiden Wärmetauscher können dem Abwasserstrom von 8-9 l/s ca. 450 kW Leistung entzogen werden. Durch die Zugabe von ca. 300 kW aus einer zusätzlichen Energiequelle erhält die Wärmepumpe 750 kW mit einer Temperatur von ca. 20°C. Hieraus wird eine Heizleistung von > 1 MW erzeugt, welche dem Burgerbad zu Heizzwecken zur Verfügung steht. Die Wärme der Thermalquelle verwöhnt somit nicht nur die Besucher des Burgerbads, sondern auch deren Betreiber. Eine natürliche Energiequelle, eine ganzjährliche Nutzung, Einbau des Wärmetauschers in den Ablaufstrom des Bades, sehr gute Leistungszahlen für die Wärmepumpe,… die Liste der Punkte welche für die Abwasserwärmenutzung sprechen könnte sicherlich noch weitergeführt werden. In Leukerbad wurde diese Chance erkannt und gewinnbringend ausgenutzt. Sobald diese Anwendung ausserhalb der Grenzen des Wallis Bekanntheit findet, wird das Burgerbad wohl nicht das einzige Bad bleiben, welches seinen Energiehaushalt mit dem HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin optimiert. Projektdaten zu Burgerbad 2x HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin, Baugrösse 8 in der Beckenversion Abwasserstrom: ca. 8 l/s mit einer Temperatur von ca. 30°C Gewonnene Energie: ca. 450 kW[...]
[...]Witzenhausen, Deutschland Was haben eine Kläranlage in hessischen Witzenhausen, ein Seniorenheim in der Schweiz und ein Bürogebäude in Frankreich gemeinsam? Die Antwort lautet: Sie werden in der kommenden Heizperiode mit umweltfreundlicher und "regenerativer" Energie aus Abwasser versorgt. Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin zeigt dabei seine Fülle an Einsatzmöglichkeiten auf. Im Schatten des Grossauftrages zur Klimatisierung des Innenministeriums in Stuttgart waren es in den vergangenen Monaten die "Kleinaufträge", welche die Bandbreite der Energierückgewinnung aus Abwasser mit dem HUBER ThermWin®-System aufzeigten. So wird beispielsweise auf der Kläranlage Witzenhausen die Energie des Abwassers zur Erwärmung des Faulturms, sowie zur Beheizung der Kammerfilterpresse und des Betriebsgebäudes genutzt. Grund für diese Massnahme war die Tatsache, dass die benötigte Energiemenge durch das mit Klärgas betriebene BHKW vorwiegend in den Wintermonaten nicht bereitgestellt werden kann. Diesem Umstand begegnete man bisher durch den Einsatz von Erdöl zur Unterstützung des Brennwertkessels. Nachdem insbesondere auf Kläranlagen eine grosse Menge an (warmen) Abwasser vorliegt, kann dieses ideal als alternative Energiequelle zu teurem Öl verwendet werden. HUBER erstellte hierzu ein schlüssiges Konzept mit dem HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sowie einer abgestimmten Wärmepumpe und ist somit für die Wärmebereitstellung verantwortlich. Ein Verfahren, welches sicherlich auf vielen Kläranlagen reproduzierbar ist. Gut 500 km südlich von Witzenhausen, in der Nähe von Basel, liegt Münchenstein. Der Ort mit ca. 12.000 Einwohnern ist bereits seit dem Jahr 2000 offiziell als Energiestadt gelistet. Eine Tatsache, welcher die gesamte Bevölkerung mit Stolz erfüllt. Trägt man doch seinen Teil dazu bei, dass Klimaziele erreicht werden und unser Lebensraum erhalten bleibt. Da diese Auszeichnung allerdings nach drei Jahren überprüft und neu vergeben wird, steht Münchenstein sozusagen in der Bringschuld. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass das ortsansässige Alters- und Pflegeheim Hofmatt regenerative Energiequellen für den Um- und Neubau der Pflegeeinrichtung vorsieht. Erstmals wird hierbei der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin exklusiv mit dem Abwasser des Gebäudes beschickt. Kurze Wege innerhalb des Gebäudes und eine gewisse Pufferwirkung des Wärmetauschers sorgen für ein hohes Wärmeniveau an der angeschlossenen Wärmepumpe. Diese arbeitet dadurch mit hohen Leistungszahlen und sorgt somit wirtschaftlich und effizient für die Warmwasseraufbereitung des Gebäudes. Durch diese innovative „Kreislaufführung“ der Wärmeenergie werden fossile Brennstoffe eingespart und Münchenstein kann zurecht auf weitere Auszeichnungen hoffen. Wandert man von Münchenstein ca. 700 km auf der europäischen Landkarte nach Westen macht man Station in Tours. Die Grossstadt mit knapp 140.000 Einwohnern liegt zwischen Orléans und der Atlantikküste und erhält ab diesem Herbst das Prädikat der ersten HUBER ThermWin®-Anwendung in Frankreich. Im Ortsteil Saint Pierre des Corps wird ein Bürogebäude mit ca. 2.100 m² Fläche errichtet, welches an Firmen und Ämter vermietet werden soll und noch in diesem Jahr mit dem örtlichen Arbeitsamt seinen ersten Mieter findet. Wie bereits in dem Projekt Winterthur in der Schweiz erfolgreich umgesetzt wird auch hier die Anlage zum Heizen und Kühlen genutzt. Die Entscheidung für HUBER fiel letztendlich nach der Besichtigung der seit zwei Jahren in Betrieb befindlichen Anlage in Straubing. Die vom dortigen Betreiber bescheinigte hohe Betriebssicherheit und die somit konstante Wärmeübertragung überzeugten den Investor aus Frankreich. Anwendungsfälle, wie Energieeinsparung auf Kläranlagen, Unterstützung von Heizanlagen in Wohngebäuden und öffentlichen Anlagen oder Klimatisierung von Bürogebäuden, sind für Wärmepumpen nichts Besonderes. Allerdings stellt das kommunale Abwasser in den vorgestellten Anwendungsfällen eine bisher kaum beachtete und selten genutzte Energiequelle dar. Eine Quelle, die idealerweise über eine hohe Wärmekapazität und hohe Temperaturen während der Heizperiode verfügt. Bei der Vergabe dieser Merkmale stand das Abwasser in der vordersten Reihe und der Makel des Verschmutzungsgrades des Abwassers wird durch den HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin eindrucksvoll eliminiert. Nach Deutschland und der Schweiz springt nun auch Frankreich auf den „Energie-aus-Abwasser-Zug“ auf. Bepackt mit Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen und lukrativen Einsparungsmöglichkeiten wird er in naher Zukunft rasant an Fahrt aufnehmen und sicherlich weitere europäische Standorte in seinen Fahrplan aufnehmen.[...]
[...]Phosphor, ein Element, das für den Zellaufbau von essenzieller Bedeutung ist, wird überwiegend bergmännisch ausserhalb Europas gewonnen. Da die Vorräte mittlerweile erschöpft sind, wird für die Zukunft ein drastischer Preisanstieg erwartet. Als wesentlicher Bestandteil vieler Düngemittel gelangt Phosphor, direkt über Pflanzen oder indirekt über Tierprodukte, in unseren Nahrungskreislauf. In unserem Organismus erfüllt er als Adenosintriphosphat (ATP) die Funktion eines Energielieferanten. Rund zwei Gramm davon scheidet jeder Mensch täglich über den Stoffwechsel aus. Die Phosphorverbindungen im Abwasser werden mit Hilfe von Mikroorganismen entfernt (man spricht hier von biologischer P-Elimination) und gelangen im weiteren Behandlungsprozess in den Klärschlamm. Abhängig von pH-Wert und Phosphatkonzentration kann der durch die Mikroorganismen gebundene Phosphor jedoch wieder freigesetzt werden. Häufig kommt es dadurch bereits im Faulturm oder später, im Zuge der maschinellen Schlammentwässerung, zu ungewollten MAP-Kristallisationsprozessen (MAP = Magnesium-Ammonium-Phosphat). Die MAP-Kristalle bilden in den betroffenen Anlagenteilen hartnäckige Ablagerungen und führen mittelfristig zu enormen Betriebsstörungen und unkalkulierbaren Kosten. In Berlin begegnete man diesem Problem mit einer Idee, die aus der Not geradezu eine Tugend machte: Im Rahmen eines patentierten Verfahrens, bei dem die MAP-Kristallisation kontrolliert in einem separaten Vorgang stattfindet, werden die Kristalle gezielt aus dem Klärschlamm entfernt [Quelle: www.bwb.de ]. Die gewünschte Grösse der Kristalle kann dabei einfach durch Anpassung der Verweilzeit modifiziert werden. Im Laufe dieses Prozesses wird diskontinuierlich eine Suspension aus Kristallen und ausgefaultem Schlamm entnommen und einer HUBER Sandwaschanlage (Typ RoSF4 T) zugeführt. Durch das besondere Wirbelbettverfahren wird die eingebrachte Suspension unkompliziert und effektiv in Schlamm und MAP-Kristalle aufgeteilt. Das homogene Wirbelbett mit integrierter Druckmessung hat dabei insofern klare Vorteile gegenüber einem Festbett, als die Dichte des MAP, unabhängig von der Korngrösse, konstant bleibt. Durch die Wäsche wird zudem ein Grossteil der organischen Partikel ausgespült, sodass das Endprodukt im Grunde kaum noch als Klärschlamm bezeichnet werden kann. Die HUBER Sandwaschanlage arbeitet nunmehr seit einem Jahr zur vollen Zufriedenheit der Berliner und fördert pro Tag ca. 2 Tonnen sauberes, hochwertiges MAP-Material, das neben Phosphor auch Stickstoff und Magnesium enthält. Das gewonnene MAP wird regelmässig analysiert und an landwirtschaftliche Betriebe verkauft. Obwohl die Erlöse nicht ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken, ist die Investition durchaus sinnvoll und lohnend in Bezug auf den reibungslosen Betrieb von Faultürmen, Rohrleitungen und Zentrifugen. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich die Schonung der Phosphor-Ressourcen und somit die Erhaltung eines kostbaren Rohstoffs.[...]
[...]Zur IFAT 2005 werden wir die 1.000ste COANDA-Sandwaschanlage, Typ: RoSF 4 dem geschätzten Messepublikum und dem verdutzten Wettbewerb präsentieren. Diese 1.000 Originale stehen für Innovation, Kontinuität, Qualität und bestes Know-how – für Sie. Unser Original bietet ihnen optimale Abscheide- und Waschleistungen, langjährige Erfahrung und beste Verfahrenstechnik zur Behandlung von Kläranlagensand. Diese 1.000 Originale zeigen aber auch eindrucksvoll auf, dass unsere COANDA-Sandwaschanlage weltweit auf grossen und auf kleinen Kläranlagen beheimatet ist. Ein kleiner Auszug aus der Referenzliste (siehe nebenstehende Tabelle) zeigt, dass die COANDA-Sandwaschanlage auch auf sehr grossen Kläranlagen bereits vielfach im Einsatz und akzeptiert ist. Dies ist eigentlich nicht verwunderlich, denn folgende Vorteile der COANDA-Sandwaschanlage sind unschlagbar: keine zusätzliche Absiebung (z.B. < 4 mm) vor der Sandwaschanlage hohe Sand-/Splittausbeute auch zur Behandlung von Kanalsand, Sinkkasteninhalte oder Strassenkehricht ohne Einschränkungen geeignet kein Zermahlen von Steinchen und Kies geringster Verschleiss an der Schnecke durch beidseitige Lagerung online Sandpegelmessung während der Beschickung Sandpegelmessung unabhängig von der Korngrösse niedrige Oberflächenbeschickung plus Drallkammer plus COANDA-Tulpe separater Organikabzug dicke Schnecken garantieren einen hohen Feststoffdurchsatz auch Rührwerk und Schnecke aus Edelstahl mittlerweile mehr als 1000 Referenzen Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung, ... Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung nicht alleinig durch einen niedrigen Kaufpreis in die Irre führen! Der Kaufpreis muss immer in Verbindung mit der Funktionalität und der eingesetzten Verfahrenstechnik abgewogen werden. Das böse Erwachen kommt dann erst später, wenn Abscheide- und Waschleistungen nicht erreicht werden, die Anlage einen völlig überhöhten Verschleiss produziert oder die mineralische Ausbeute zu wünschen übrig lässt. Ärger und zusätzliche Investitionen sind in diesem Fall vorprogrammiert. Kommen Sie zu uns, wir beraten Sie ausführlich und zeigen Ihnen gerne einer unserer über 1.000 Referenzen weltweit. Nutzen Sie unser Know-how![...]
[...]Winterthur, Schweiz Mit jedem der nun folgenden Projekte leisten unsere Kunden einen wichtigen Beitrag zu den CO 2 -Reduktionszielen. Abwasserwärmenutzung Wintower in Winterthur - Realisiert und in Betrieb - 22.000 m² – das entspricht in etwa der Fläche von drei Fussballfeldern. 22.000 m² – das entspricht aber auch der Fläche der 28 Stockwerke des Wintowers in Winterthur in der Schweiz. Diese im Sommer ausreichend zu kühlen (=Zusatznutzen) und in der kalten Jahreszeit mit Wärme zu versorgen stellt heizungstechnisch eine Herausforderung dar. In den Wintermonaten werden circa 600 kW Heizleistung benötigt. Anfang des Jahres wurde das HUBER ThermWin®-System installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Aus dem Abwasserkanal werden ca. 50 l/s entnommen und über eine ROTAMAT® Schachtsiebanlage RoK 4 700/3 grob vorgereinigt. Mittels zweier Tauchpumpen werden die beiden HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin der Baugrösse 8 in den Kellerräumen des Wintowers beschickt. In den Wärmetauschern erfolgt die Wärmeübertragung auf das Kühl-medium. Dieses erwärmt sich und versorgt die Wärmepumpe mit der benötigten Energie. Dem Heizsystem werden somit circa 600 kW zur Verfügung gestellt. Die Anlage wird in den Sommermonaten auch zu Kühlzwecken genutzt, wobei dem Gebäude bis zu 600 kW Wärme entzogen werden. Nicht nur durch die weitaus grössere Wärmekapazität, sondern auch durch Tem-peraturen von ~20 °C, stellt es gegenüber der heissen Sommerluft mit rund 30 °C eine ideale Energiesenke dar. Durch die ganzjährige Nutz-ung und gute Leistungszahlen der Wärme- / Kältemaschine ergeben sich hohe Einsparungs-potenziale, welche die Investitionskosten der Anlage in kurzer Zeit amortisieren. Projektdaten Wintower im Überblick: Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin – 1 Schachtsiebanlage RoK 4 Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 480 kW Wärmeentzug aus dem Abwasser - 585 kW Wärmeeintrag in das Gebäude – Lastfall Kühlen: - 600 kW Wärmeentzug aus dem Gebäude - Max. 840 kW Wärmeeintrag in das Abwasser – Abwassermenge: max. 50 l/s Abwasserwärmenutzung Burgerbad Therme in Leukerbad - Projektauftrag in Ausführung - Mehrere 50 °C heisse natürliche Quellen speisen konstant die zehn Thermalbäder des auf 1.400 m Höhe gelegenen grössten Alpinen Thermalbades Europas. Das vitalisierende und mineralreiche Thermalwasser lädt ganzjährig zum Entspannen und Erholen mit viel Spass, inmitten einer imposanten Bergwelt, ein. Das Abwasser aus dem Badebetrieb verschmutzt durch Fett aus Sonnencremen, Hautpartikeln, Haaren, Sand etc. Es hat noch immer eine Temperatur von 30 °C und fällt konstant mit 8 l/s an. In Zukunft wird diese Energie in die Gebäudeheizung eingebunden, anstatt direkt und ungenutzt in die Kläranlage abgeleitet zu werden. Der Kanalisationsablauf ausserhalb des Gebäudes leitet das 30 °C warme Abwasser in einen Betonkanal, in dem die zwei HUBER Wärmetauscher RoWin B (= Beckenversion) unterhalb der Erdoberfläche installiert werden. Das abgekühlte Abwasser kann danach in die bestehende Kanalisationsleitung abgegeben werden. Die konstante garantierte Wärmeübertragung wird durch die automatische Tauscherflächenreinigung im HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sichergestellt. Der Sekundärkreislauf der zwei Wärmetauscher, gekoppelt mit einem parallel geschalteten Sauberwasser-Plattentauscher, überträgt die gemeinsame Abwärmeenergie mit einer Temperatur von ca. 20 °C in die neue Wärmepumpenanlage für eine Heizleistung von > 1000 kW. Die Anlageninbetriebnahme erfolgt im Herbst 2011 und danach wird der alte Ölkessel demontiert. Projektdaten Burgerbad im Überblick Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin B (Beckenversion) Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 585 kW Wärmeentzug aus dem Abwasser - 780 kW Wärmeeintrag in das Gebäude – Abwassermenge: max. 50 l/s Abwasserwärmenutzung in Holzverarbeitender Industrie Können Sie sich vorstellen, wieviel Abwärmeenergie in einem prozessinternen Kreislaufwasser von 150 m³/h bei 50 bis 58 °C steckt und wie dieses mit unseren HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin um ca. 8 °C abgekühlt wird? Es steht rund 1.200 kW Energie (Kälteleistung) für die Heizung der Produktionshallen und Büros in einem holzverarbeitenden Betrieb zur Verfügung. Das Kreislaufwasser der im 24-h-Betrieb produzierenden Anlage ist stark mit Holzfasern und kritischen Zuschlagsstoffen verschmutzt, die bisher jede Versuchs-Wärmetauscherfläche innerhalb kurzer Zeit stark belegt haben. Eine zuverlässige Abwärmenutzung wird jetzt erst durch den HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin mit automatischer Tauscherflächenreinigung und Feststoffausschleusung ermöglicht. Basistests über mehrere Wochen haben bestätigt, dass die Tauscherflächen täglich sauber abgereinigt werden und dadurch nicht verkrusten können. Im Sommer hingegen heizt sich das Kreislaufwasser zeitweise auf ca. 58 °C auf und kommt in einen kritischen Temperaturbereich, der die Produktequalität negativ beeinflussen kann. Es bietet sich somit an die vorgesehenen HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin im Sommer für die Kühlung des Kreislaufwassers zu nutzen. Dies kann realisiert werden indem aus dem nahegelegenen Fluss die bewilligte Kühlwasserentnahme dem Sekundärkreislauf der gleichen Wärmetauscher zugeführt wird (= Zusatznutzen). Somit kann das grosse Abwärmepotential im Winter für die Gebäudeheizung genutzt und im Sommer die konstante Produktqualität sichergestellt werden. Der wirtschaftliche Anreiz dieses Verfahren zu realisieren ist gegeben. Projektdaten Holzindustrie im Überblick: Technische Daten: – 2 Abwasserwärmetauscher RoWin Betriebsparameter: – Lastfall Heizen: - Max. 1000 kW Wärmeentzug aus dem Prozesswasser - 1300 kW Wärmeeintrag in das Gebäude - Prozesswassermenge: max. 42 l/s – Lastfall Kühlen: - 940 kW Wärmeentzug aus dem Prozesswasser - max. 940 kW Wärmeeintrag in den Vorfluter - Prozesswassermenge: max. 17 l/s Weitere Abwasserwärmenutzungsprojekte in Bearbeitung Chemieproduktion Kartoffelverarbeiter Thermalbad Kommunale Abwässer vor und nach Kläranlage Seewasser Papierherstellung Schlachthofabwasser Das HUBER ThermWin®-Verfahren mit der RoWin-Tauschertechnik im Behälter oder in getauchter Version für Kanäle bietet neue Lösungen der Abwärmerückgewinnung und Mediumkühlung die bisher nicht realisierbar waren.[...]
[...]Berching, Germany Umweltkatastrophen wie die Ölpest im Golf von Mexiko, die Weltwirtschaftskrise und immer knapper werdende Ressourcen lassen den Ruf nach einer sicheren, umweltfreundlichen und finanziell attraktiven Energiequelle immer lauter werden. Von vielen unbemerkt fliesst unter unseren Füssen ein Strom, welcher diese Kriterien erfüllt: Kommunales Abwasser. Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin wurde speziell für dieses Verfahren entwickelt. Wärmepumpen bedienen sich einer Energiequelle aus der Umwelt. In der Regel ist dies Grundwasser oder Luft. Beide Elemente haben allerdings den Nachteil, dass in den Wintermonaten ihr Energielevel abnimmt, wohingegen in den Sommermonaten die Luft- bzw. Grundwassertemperatur ansteigt. Die Nutzung als Quelle oder Senke für die Energie zur Klimatisierung von Gebäuden wird hierdurch erschwert. Abwasser hingegen besitzt auch während der Kälteperiode ein grosses Wärmepotential. Der Eintrag von warmen Dusch- und Waschwasser lässt das Temperaturniveau im Abwasserkanal selten unter 12 °C sinken. Im Sommer hingegen schottet das Erdreich das Abwasser von den wärmenden Sonnenstrahlen ab, wodurch eine maximale Temperatur von ca. 20 °C eingehalten wird. Diese geringe Spreizung zwischen Min- und Maxwert macht kommunales Abwasser zum idealen Medium für den Betrieb einer Wärmepumpe. Der bisher seltene Einsatz von Abwasserwärmenutzung lässt sich dadurch erklären, dass die im Abwasser vorhandenen Grob- und Schmutzstoffe die Wärmepumpen in ihrer Funktion beeinträchtigen. Die Reinigung des Abwassers wäre ein nicht vertretbarer Aufwand. Der von Spezialisten entwickelte Abwasserwärmetauscher HUBER RoWin verfolgt einen anderen Lösungsansatz. Die Übertragung der im Abwasser enthaltenen Energie auf ein Medium mit welchem die Wärmepumpe betrieben werden kann. Das patentierte Verfahren HUBER ThermWin® beinhaltet neben dem Abwasserwärmetauscher HUBER RoWin eine optimierte Entnahme des Abwassers aus dem öffentlichen Schmutzwasserkanal. Durch einen Tangentialschacht in der Nähe des Abwassersammlers können mehrere Punkte abgedeckt werden. Zum einen kann das Abwasser im Freispiegel in den Schacht zulaufen, zum anderen dient er als Vorlage für die Beschickungspumpe des HUBER RoWin. Eine HUBER RoK 4 Schachtsiebanlage reinigt das Abwasser vor und schützt somit den HUBER RoWin vor Grobstoffen. Die von der Siebanlage zurückgehaltenen Grobstoffe werden mit dem abgewärmten Abwasser stromabwärts in den Kanal zurückgeführt. Um dem negativen Einfluss von Biofouling durch im Abwasser enthaltenen Mirkoorganismen vorzubeugen, ist der HUBER RoWin mit einer Reinigungseinrichtung ausgestattet. Diese reinigt die Oberfläche der Tauscherrohre periodisch und beugt somit einer wachsenden Verschmutzung vor. Diese Präventivreinigung sorgt für einen kontinuierlich hohen Wärmeübergang. Die im Abwasser enthaltenen Grobstoffe sinken im HUBER RoWin nach unten und werden durch eine Schnecke aus dem System ausgetragen. Das Herzstück des Abwasserwärmetauschers HUBER RoWin steckt jedoch in seinem Inneren. Speziell gefertigte Austauscherrohre garantieren einen idealen Wärmeübergang. Der kompakte Aufbau sorgt für eine optimale Umströmung der Rohre. Die Grundversion des HUBER RoWin besteht aus einem Behälter, welcher die Rohrmodule aufnimmt. Er kann somit nahezu überall aufgestellt werden. Insbesondere auf Industrieanlagen ergeben sich dadurch verfahrenstechnische Vorteile. Alternativ hierzu können die Module auch direkt in einem Gerinne oder Becken installiert werden. Dies hat den Vorteil, dass keine zusätzliche Pumpenergie für das Abwasser benötigt wird. Die Rohre werden direkt vom energiereichen Wasserstrom umspült, welcher dadurch seine Energie an das Kühlmedium abgibt. Durch diese Anwendung wird keine weitere Aufstellfläche benötigt. Aufgrund der Modulbauweise kann der HUBER RoWin den gegebenen Umständen angepasst werden. Die Möglichkeit die Rohrmodule in einem Behälter oder Becken zu installieren lässt alle Einsatzmöglichkeiten offen. Abwasser ist an vielen Orten verfügbar, und ist aufgrund seines Energieniveaus eine ideale Möglichkeit zur Beheizung und Kühlung von Schulen, Hotels, Sporthallen oder Industrieanlagen.[...]
[...]Winterthur, Schweiz Winterthur, im Kanton Zürich gelegen, liegt im Bekanntheitsgrad sicherlich hinter Bern, Zürich oder Genf zurück. Allerdings befindet sich in der sechstgrössten Stadt der Schweiz ein Wahrzeichen der besonderen Art. Der Wintower, 1966 von der Firma Sulzer errichtet, hielt knapp 40 Jahre den Titel des höchsten Hochhauses der Schweiz. Im Rahmen einer Sanierung wurde auch das Heiz- und Kühlsystem überarbeitet. Den Zuschlag erhielt hierbei die Abwasserwärmenutzung mit dem HUBER ThermWin-Verfahren. Auf 28 Stockwerken verteilen sich ca. 22.000 m² Bürofläche. Durch eine Komplettsanierung des Innenausbaus und der Aussenfassade kann das Minergie-Konzept der Schweiz angewandt werden. Dieses Konzept sieht einen äusserst niedrigen spezifischen Heizwärmebedarf von ca. 30 W/m² vor. Die niedrige Vorlauftemperatur des Heizkreislaufes ist ideal für den Einsatz von Wärmepumpen. Als Energiequelle für diese Art von Heizsystemen wurde bisher Umgebungsluft oder Erdwärme genutzt. Das HUBER ThermWin-Verfahren bedient sich allerdings einer anderen Quelle. Die notwendige Energie zur Klimatisierung des Wintowers wird aus dem Abwasser des öffentlichen Kanalnetzes gewonnen. Die räumliche Nähe zum Hauptsammler ist ein weiterer Aspekt welcher für die Nutzung von Abwasserwärme spricht. Der Lösungsansatz des HUBER ThermWin-Verfahrens liegt in einem oberirdischen Wärmeaustausch. Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin befindet sich im Kellergeschoss des knapp 100 Meter hohen Hochhauses. Beschickt wird der Wärmetauscher über eine Tauchpumpe. Diese sitzt in einem Schacht direkt neben Abwasserkanal. Dieser Schacht ist mit dem Kanal verbunden und dient somit als Vorlage für die Abwasserpumpe. Weiterhin findet hier die vertikale HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK 4 Platz. Im Wärmetauscher findet ein Energieaustausch zwischen gesiebtem Abwasser und dem Zwischenkreismedium der Wärmepumpe statt. Diese Art des Aufbaus ermöglicht eine einfache Zugänglichkeit zu allen Anlagenteilen und sorgt somit für eine einfache und kostengünstige Wartung. Bei einem Trockenwetterfluss von ca. 160 l/s werden dem Kanal ca. 50 l/s entnommen, vorgereinigt und der Wärmetauscheranlage zugeführt. Durch eine Abkühlung von ca. 2,1 Kelvin werden dem kommunalen Abwasser somit ca. 440 kW entzogen. Eine Wärmepumpe nutzt diese Energiequelle um durch den Einsatz von ca. 150 kW elektrischen Stromes ca. 590 kW Wärme zu erzeugen. Hieraus ergibt sich ein COP (Coefficient of Performance) bzw. Leistungszahl der Wärmepumpe von ca. 4,0. Somit haben ca. 75 % der benötigten Energie ihren Ursprung im Abwasser der Stadt Winterthur. Das System aus HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin und Wärmepumpe kann nicht nur während der Heizperiode günstige und umweltfreundliche Heizenergie liefern. In den Sommermonaten kann durch das HUBER ThermWin-System Kälte erzeugt werden. Zur Kühlung des Wintowers werden während der heissen Jahreszeit ca. 600 kW Kälte benötigt. Durch eine einfache Umschaltung der Wärmepumpe zur Kältemaschine kann die die dem Gebäude entzogene Wärme an das Abwasser abgeben werden. Die hierzu benötigte Energie beträgt wiederum nur einen Bruchteil der Nutzleistung. Somit ergibt sich durch das HUBER ThermWin-Verfahren eine ganzjährliche Einsparmöglichkeit von Betriebskosten und schädlichen Umweltemissionen wie beispielsweise Kohlendioxid. Erwärmung und Abkühlung des Abwassers wurden von den Verantwortlichen des Projektes mit max. 0,16 K während des Winters und mit max. 0,26 K in den Sommermonaten begrenzt. Diese Werte können eingehalten werden, wodurch eine Beeinflussung auf die Funktion der Kläranlage ausgeschlossen werden kann. Der nachhaltig denkende Eigentümer gibt dem Wintower durch eine aufwändige Sanierung seinen Glanz vergangener Tage wieder zurück. Die Abwasserwärmenutzung mit dem HUBER ThermWin-Verfahren trägt ihren Teil hierzu bei.[...]
[...]München, Deutschland Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Zeil verlieh am 18. Oktober in Nürnberg den Energiepreis 2012. Das Unternehmen HUBER SE belegte in der Kategorie Energiekonzepte und Initiativen den ersten Platz und wurde für den innovativen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie ausgezeichnet. Minister Martin Zeil bezeichnete die ausgezeichneten Projekte als „Herausragende Entwicklungen für eine innovationsorientierte Energiewende“. Das CO 2 -sparende Projekt „Heizwärme aus dem Abwasserkanal“, das die HUBER SE in Zusammenarbeit mit der Stadt Straubing/Stadtentwässerung und der GFM beratende Ingenieure GmbH umsetzte, versorgt in Straubing 102 Wohneinheiten mit rund 65 % des Wärmebedarfs über das Abwasser. Bei diesem Objekt mit guter Wärmedämmung entspricht das jährlich knapp 350.000 kWh. Ermöglicht wird diese Einsparung durch ein Verfahren, bei dem die Wärme des Abwassers – also warmes Wasser das beim Duschen, Baden, Waschen und Spülen in die Kanalisation fliesst – durch einen speziellen Wärmetauscher entzogen wird. Eine Wärmepumpe passt die Temperatur der entzogenen Abwasserwärme der benötigten Heiztemperatur der Wohnungen an. Im Vergleich zur Erd- und Grundwasserwärme punktet das Verfahren der Abwasserwärmenutzung mit ganzjährig hohen Temperaturen von mindestens 12 Grad Celsius. HUBER erkannte die Abwasserwärme früh als Energieschatz und entwickelte im Stammhaus in Berching das in Straubing installierte ThermWin-Verfahren. Wichtigster Bestandteil dieser zukunftsweisenden Entwicklung ist der Wärmetauscher RoWin. Er steht in direktem Kontakt mit dem kommunalen Abwasser, trotz aller Unreinheiten und Störstoffe, die das Abwasser enthält. Deshalb entwickelten Ingenieure der HUBER SE ein Selbstreinigungsverfahren für den Wärmetauscher RoWin um bestmögliche Übertragungswerte liefern zu können, damit die Wirtschaftlichkeit der Gesamtanlage garantiert ist. Das Projekt läuft seit dem eisigen Winter des Jahres 2010 und überzeugte gleich bei seinem ersten Härtetest mit zuverlässiger Wärmeleistung. Entscheidend für die Auszeichnung mit dem Bayerischen Energiepreis waren die Nutzung regenerativer Energiequellen und die daraus resultierende Einsparung von 70 circa Tonnen CO 2 . Der Bayerische Energiepreis wurde erstmals 1999 verliehen und wird seit 2000 im Zwei-Jahres-Turnus vergeben. Die Preisträger werden durch eine unabhängige Jury von Energieexperten verschiedener bayerischer Universitäten in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gekürt.[...]
[...]Ortenburg, Deutschland In der Sitzung am 21.10.2010 beschloss der Marktrat Ortenburg das erarbeitete Konzept des Ingenieurbüros Richter aus Passau. Im September 2013, nach fast drei Jahren Planungs- und Bauzeit, hat der Markt Ortenburg nun den Neubau der Kläranlage in Blindham mit einer grossen Einweihungsfeier der bestimmungsgemässen Verwendung übergeben. Mit dem für 11.000 Einwohnerwerte gebauten Klärwerk wird nun das Abwasser nach dem neusten Stand der Technik gereinigt und in den Vorfluter Wolfach geleitet. Der komplette mechanische Teil der Abwasserreinigungsanlage wird von einer ROTAMAT®-Kompaktanlage vom Typ Ro5-HD mit dem innovativen Sandfangsystem erledigt. Aus einem unterirdisch liegenden Pumpensumpf werden mit mehreren Tauchpumpen bis zu 100 l/s Abwasser in die oberirdisch aufgestellte Kompaktanlage gepumpt, so dass nach der Kompaktanlage das Abwasser im Freispiegel ohne zusätzliche Energie bis zur späteren Nachklärung fliessen kann. In der Ro5-HD Kompaktanlage wird nun zum einen das Abwasser komplett mechanisch gereinigt (Siebung mittels Ro2-Siebanlage, Sandabscheidung, Fettabscheidung) und zum anderen werden dort gleichzeitig noch die zurückgehaltenen Schmutzstoffe (Rechengut, Sandfangut, Fett) weitgehend behandelt. Durch den Einsatz dieser multifunktionalen Kompaktanlage konnte der umbaute Raum für die benötigte Maschinentechnik und somit die Baukosten deutlich verringert werden. Mittelfristig werden sich auch die in der Kompaktanlage integrierten Optionen der Rechen- und Sandfanggutwäsche ausbezahlen, denn dadurch werden die zu entsorgenden Abfälle deutlich verringert. Mit der Wahl der ROTAMAT® Kompaktanlage Ro5-HD besitzt der Markt Ortenburg nun nicht nur eine optimale mechanische Abwasservorreinigung, sondern hat gleichzeitig die passende Antwort auf steigende Entsorgungskosten. Die Verantwortung für eine saubere Umwelt in Verbindung mit kostengünstigen Lösungen werden in Ortenburg gross geschrieben.[...]
[...]Regensburg, Deutschland In Regensburg in der Oberpfalz entsteht derzeit das Museum der Bayerischen Geschichte. Mit im Bauprojekt aktiv ist die HUBER SE, das weltweit erfolgreiche Umweltunternehmen mit Stammsitz in Berching. HUBER liefert eine nachhaltige und innovative Systemlösung, die es ermöglicht, mit Abwasser das Museumsgebäude zuverlässig und je nach Bedarf zu heizen und zu kühlen. Ein Prestigeprojekt, das für HUBER nicht allein aufgrund seiner Nähe zum Firmensitz von besonderer Bedeutung ist. Der Mythos Bayern ist legendär, der Freistaat ein Erfolgsmodell, seine Kulturlandschaften hoch geschätzt. Es gibt in Bayern Museen zu den vielfältigsten Themen, nicht jedoch zur eigenen jüngsten Vergangenheit. Diese Lücke soll 2018 geschlossen werden – zum 100. Geburtstag des Freistaats Bayern. In seiner Regierungserklärung vom Dezember 2008 hat Ministerpräsident Horst Seehofer die Errichtung eines Museums der Bayerischen Geschichte angekündigt. Im Mittelpunkt stehen die Menschen in Bayern, alle Stämme, auch die Zugezogenen von weither, die hier ihre Heimat gefunden haben. Alle sind aufgerufen, am Museum mitzubauen – mit ihren persönlichen Geschichten und Erinnerungsstücken. Erzählt wird, wie der Freistaat Bayern wurde, was er heute ist, und was ihn so besonders macht. Bayern setzt seit langem auf die Kombination von Vergangenheit und Gegenwart, von bewährtem Alten und innovativem Neuen. Innovationen bayerischen Ursprungs, wie das ThermWin® System von HUBER es ist, belegen die Leistungsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft und insbesondere das Potenzial des Mittelstands. Eine logistische Herausforderung Über 20 Baufirmen, davon viele aus Bayern und der Region, sind am Bau des Grossprojektes beteiligt – einer der grössten Baustellen in Regensburg. „Die äusserst beengte Baustellensituation inmitten der historischen Altstadt stellt hier eine ganz besondere Herausforderung dar“, erklärte Staatsminister Joachim Herrmann. Ein straffer Terminplan liegt bis zur Fertigstellung im Jubiläumsjahr 2018 vor den Projektbeteiligten. Bayern feiert dann zweihundert Jahre Verfassung des Königreichs und einhundert Jahre Freistaat. HUBER ThermWin® System liefert saubere Energie zum Heizen und Kühlen des Museums Um das Abwasser aus dem Abwasserkanal entnehmen zu können, wurde ein spezielles Entnahmebauwerk geschaffen, wodurch nun bis zu 70 Liter Abwasser pro Sekunde entnommen werden können. Das Abwasser wird mit einer HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT® RoK4 von groben Feststoffen befreit und anschliessend mit Beschickungspumpen zu den beiden HUBER Abwasserwärmetauschern RoWin gepumpt. Im Zusammenspiel von Abwasserwärmetauscher und Wärmepumpe wird dem Abwasser entweder Wärme entzogen und dem Gebäude zugeführt (Heizen) oder es wird dem Gebäude Wärme entzogen und dem Abwasser zugeführt (Kühlen). Das geringfügig gekühlte bzw. erwärmte Abwasser wird letztlich wieder zusammen mit den zuvor abgesiebten Feststoffen in den Abwasserkanal eingeleitet. HUBER lieferte für das Museum der Bayerischen Geschichte ein ThermWin® System mit einer Heizleistung von 2 x 280 kW und einer Kühlleistung von 2 x 500 kW. Die HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sind selbstreinigend und äusserst wartungsarm. Um die Wärmetauscher in die Gebäudestruktur einzupassen, werden die Wärmetauscher in geflanschter Version geliefert und vor Ort zu einer Einheit zusammengebaut. Das ThermWin® System von HUBER ist im Museum Teil eines fortschrittlichen Konzepts zur Nutzung energetischer Potentiale erneuerbarer Energiequellen. Dazu gehört auch das Abwasser unserer Städte. Mit dem ThermWin® System hat HUBER ein Verfahren entwickelt, welches einen betriebssicheren und zuverlässigen Zugriff auf die Ressource Abwasser ermöglicht.[...]