[...]Die Schneckenpressen der Baureihe Q-PRESS® haben sich über die Jahre zu einem der erfolgreichsten HUBER-Produkte entwickelt. Der letzte Entwicklungssprung vollzog sich mit deutlich verschleissbeständigeren und presskräftigen Abstreiflippen und dazu passenden, drehmomentstärkeren Getrieben mit verringertem elektrischem Energieverbrauch. Aktuelle Weiterentwicklung: Signifikant veränderte Filtergeometrie Die beiden seit langem bewährten Baugrössen 280 und 440.2 werden zukünftig mit einer deutlich erhöhten, freien Filteroberfläche ausgerüstet. Zur Steigerung der offenen Filterfläche wird der erste, relativ grobe Siebabschnitt im Zulaufbereich deutlich verlängert, der mittlere, etwas feinere Siebabschnitt wird zukünftig mit einer breiteren Spaltweite ausgerüstet. So können in der durchsatzrelevanten ersten Filterhälfte über 30 % mehr offene Filterfläche bereitgestellt werden als bisher. Die vergrösserte offene Siebfläche ermöglicht einen höheren Schlammdurchsatz oder, bei unverändertem Durchsatz, eine verringerte Schneckendrehzahl und dadurch ein höheres Entwässerungsergebnis.Die seit vielen Jahren bewährten, verschleissresistenten Spaltfilter finden dabei weiterhin Verwendung, alle Neumaschinen der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® werden mit der neuen Filtergeometrie ausgerüstet, eine Nachrüstung auf Bestandsmaschinen ist ebenfalls möglich. Weniger Betreibereingriffe, besseres Entwässerungsergebnis Dass sich bei HUBER Weiterentwicklungen und verbesserter Betreibernutzen nicht zwangsläufig nur mit dem Werkstoff Edelstahl erreichen lassen, zeigt sich an einem neuen Regelungsmodus der Q-PRESS ® : Bisher war der Filtrationsdruck im Filterkorb massgeblich zur automatischen Einstellung der Wellendrehzahl der Schneckenpresse. Bei zu hohem Filtrationsdruck wurde die Drehzahl erhöht, um eine Durchfeuchtung des Presskuchens zu vermeiden und die Filtratbelastung zu reduzieren. Bei zu niedrigem Filtrationsdruck wurde die Wellengeschwindigkeit automatisch reduziert, um eine ausreichende Füllung der Presse sicherzustellen. Diese Betriebsweise war und ist die Basis für einen störungsfreien, unbeaufsichtigten Betrieb. Neu: Erweiterung des Regelungsmodus für maximalen Entwässerungsgrad Neu ist jetzt eine Erweiterung des bewährten Regelungsmodus mit dem Fokus auf der Aufrechterhaltung des maximalen Entwässerungsgrades. Als regelungstechnischer Parameter fungiert jetzt zusätzlich das Motordrehmoment als Massstab für die Trockenheit des Schlammkuchens. Ist das Drehmoment bzw. der Entwässerungsgrad zu niedrig, verlangsamt sich die Schneckenwelle automatisch. Weil das Drehmoment deutlich geringere Varianzen aufweist als der unmittelbar von der Flockenqualität beeinflusste Filtrationsdruck, kann die Presse mit deutlich geringeren Varianzen der Wellengeschwindigkeit – im Idealfall sogar mit weitgehend konstanter Wellengeschwindigkeit – betrieben werden. Erfahrungsgemäss sinkt dann das Druckniveau in der Presse, wodurch die Wellengeschwindigkeit automatisch sinkt und das Drehmoment bzw. der Entwässerungsgrad in der Folge stabil im Maximalbereich bleibt. Automatische Feineinstellung für ideales Entwässerungsergebnis Die Feineinstellung der Presse mit dem Ziel eines idealen Entwässerungsergebnisses, die bisher vom Zeitaufwand und der Erfahrung des Betreibers abhängig war, wird jetzt also auch automatisch und unbeaufsichtigt durchgeführt. Neuer Regelungsmodus auch nachrüstbar Der um das Drehmoment erweiterte Regelungsmodus ist bei HUBER Schneckenpressen Q-PRESS ® und HUBER Steuerungen zurück bis zum Baujahr 2018 nachrüstbar – der deutlich ruhigere Pressenbetrieb mit stabileren Entwässerungsgraden bei weniger Betreibereingriffen ist also nicht nur Neukunden vorbehalten.[...]
[...]HUBER Webinar Di. 15.09.: Objektschutz in der Praxis - Sicherer Zugang & robuste Schutzlösungen In diesem praxisorientierten Webinar erhalten Sie kompakten Überblick über überflutungssichere und einbruchhemmende Lösungen von HUBER. Jetzt anmelden[...]
[...]Prozesswasser und Abwasser aufbereiten und wiederverwenden Wasserwiederverwendung ermöglicht es, Wasser in Kreisläufen zu nutzen. Damit wird sowohl der Verbrauch an Frischwasser als auch die Menge an anfallendem Schmutzwasser reduziert. Die Kreislaufführung und Wiederverwendung von Wasser in der Industrie im Kontext von „ZLD – Zero Liquid Discharge“ spielt eine wichtige Rolle im Hinblick auf einen sparsamen Umgang mit der Ressource Wasser. Auch die Bedeutung der Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen mit aufbereitetem kommunalem Abwasser ist in vielen, vor allem regenärmeren Ländern weit verbreitet und wird aufgrund des Klimawandels und der Notwendigkeit einer nachhaltigen „Circular Economy“ weiter zunehmen. Die Aufbereitung für Wasser mit dem Ziel der Wiederverwendung erfolgt durch eine Kombination verschiedener Verfahrensschritte, welche angepasst sein müssen an die jeweilige Situation. Dabei spielt sowohl die Qualität des verschmutzen Wassers als auch die Anforderungen an das aufbereitete Wasser die entscheidende Rolle. HUBER hat ein umfassendes Portfolio an Produkten und Verfahren und ist damit in der Lage die notwendigen Prozesse zu realisieren, welche für eine kundenspezifische Lösung der Wasserwiederverwendung notwendig sind. HUBER Verfahrensbausteine für die Wasserwiederverwendung Entfernung von Grob- und Feinstoffen: HUBER Rechen und Siebanlagen entfernen zuverlässig alle Arten von grösseren und kleineren Feststoffen und schaffen so die Voraussetzung für eine betriebssichere Durchführung weiterer Behandlungsschritte. Entfernung von Sand: Für die Abtrennung von Sand oder mineralischer Bestandteile werden HUBER Sandfänge eingesetzt. Entfernung von gelösten und ungelösten Stoffen: Mit der HUBER Druckentspannungsflotation HDF steht eine chemisch-physikalische Verfahrenstechnik zur Verfügung, welche unter Anwendung geeigneter Fällungsmittel und Flockungsmittel sowohl gelöste als auch ungelöste Stoffe sehr weitgehend abtrennen kann. Abtrennung feinster Feststoffe: Für die Entfernung feinster Feststoffteilchen und Partikel hat HUBER verschiedene Mikrosiebe und Filter , mit denen sich die Verfahren Siebung, Sandfiltration, Tuchfiltration sowie Aktivkohleadsorption umsetzen lassen.[...]
[...]Weimar, Deutschland Der Wasserversorgungszweckverband Weimar (WZV Weimar) versorgt sowohl die Kultur- und Universitätsstadt Weimar als auch über 100 weitere Ortschaften im Weimarer Land mitten im grünen Herzen Deutschlands mit mehr als 5 Mio. m³ Trinkwasser pro Jahr. Das Versorgungsgebiet, in dem ca. 110.000 Einwohner leben, hat eine Fläche von etwa 650 km². Fünf Wasserwerke, 61 Zwischenpumpwerke bzw. Druckerhöhungsanlagen und 62 Hoch- und Sammelbehälter sowie mehr als 1.000 km Rohrleitungen dienen der Belieferung der Kunden. Damit das Trinkwasser in konstant hervorragender Qualität geliefert werden kann, setzt der WZV Weimar auf HUBER Sicherheitstüren, Drucktüren, Luftfilteranlagen und Jalousien. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Hochbehälter und Pumpstationen unter Einsatz von HUBER-Produkten neu gebaut bzw. von Grund auf saniert. In jedem einzelnen Projekt wurde versucht, Baustil und neue Technik miteinander zu verbinden. Speziell HUBER Luftfilteranlagen tragen dazu bei, die Trinkwasserqualität zu erhalten. Luftfilterung arbeitet aber nur dann effektiv, wenn weder Falschluft noch Betriebsstörungen Probleme verursachen. Dazu müssen die Behälterkammern komplett luftdicht abschliessen. Durch diese Massnahmen werden Staub, Bakterien und Viren zurückgehalten und die Hygiene im Behälter ist gesichert. In diesem Einsatzbereich bietet HUBER ein komplettes Programm. Durch die gute, konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Schmidt, Abteilungsleiter Netz- und Anlagenbetrieb des WZV Weimar, wurden eine Vielzahl von Anlagen mit Edelstahlausrüstungen aus der Produktpalette versehen. Viele Ideen konnten dabei umgesetzt werden. An dieser Stelle möchten wir uns für die sehr gute Zusammenarbeit mit Herrn Schmidt und seinem Team bedanken.[...]
[...]Sicherheit für Mensch und Wasser mit HUBER Produkten und Lösungen Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und jeder Mensch weltweit sollte stets Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität haben. Aufgabe der Wasserversorgung ist die Gewinnung, die Aufbereitung, die Speicherung sowie die Verteilung des Wassers an die Verbraucher. HUBER unterstützt seit Jahrzehnten mit einem umfangreichen Produktprogramm und zahlreichen Lösungen die Aufgabe der Wasserversorgungsunternehmen. HUBER Lösungen für die Sicherheit von Mensch und Wasser Aufbereitung von Trinkwasser : Ausgewählte Verfahrenstechnik für die Aufbereitung von Grundwasser, Oberflächenwasser und Meerwasser zu Trinkwasser. Sichere Zugangslösungen : Die gesamte Trinkwasser-Infrastruktur muss vor unerlaubtem Zutritt geschützt werden. Dabei müssen eine Vielzahl von Schächten, Behältern und Gebäuden mit entsprechenden Zugängen auszustatten werden. HUBER hat Lösungen, welche sowohl das Wasser bestmöglich zu schützen als auch die Belange des Arbeitschutzes berücksichtigen. HUBER hat die richtigen Lösungen für alle Herausforderungen hinsichtlich: Ausrüstung von Trinkwasserspeicher Verteilung von Trinkwasser Schutz vor Überflutung[...]
[...]Zugangstür speziell für Wasserkammern, einbaufertig, einflügelig, doppelwandig Aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L), mit doppelter Gummidichtung. Türblatt stumpf einschlagend, d.h. Türblatt und Zarge flächenbündig. Tür nach aussen öffnend (in Fluchtrichtung). Türblatt Blechstärke: 1 mm, Türblattstärke 55 mm, ausgeschäumt mit FCKW-freiem Polyurethan-Hartschaum-Isolierkern, Oberfläche mit Längsschliff, Türblattdichtung mit KTW und DVGW W270 Zulassung. Mittels stabilen, wartungsfreien Türbändern an der Zarge angeschlagen. Einsteckschloss nach DIN 18251, Klasse 3, komplett aus Edelstahl für bauseitigen Halbprofilzylinder nur von der Trockenseite aus absperrbar, Drückergarnitur aus Edelstahl, aussen mit Knopf, innen mit Drücker. Zarge dreiseitig aus Sonderprofil, aufgesteckte Rahmendichtung mit KTW und DVGW W270 Zulassung, mit wählbarem Bodenabschluss, einschliesslich Befestigungsmaterial. Zarge und Türblatt unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Optionen Zarge: Stockrahmen Z-Zarge Montageart: Ankermontage Dübelmontage mit Laschen Dübelmontage durch den Rahmen (Sichtmauerwerk) Anschlagart: DIN links DIN rechts Bodenabschluss: überfälzter Anschlag Stockrahmen vierseitig umlaufend Andere Optionen: Obertürschliesser feststellbar (auf der Trockenseite montiert) Türfeststeller ein- oder zweiteilig Elektronische Überwachungsmöglichkeiten (Flächensicherung, Magnetkontakt, Schlossriegelkontakt) Potentialausgleich am Rahmen (Trockenseite)[...]
[...]Waschpressen Zuverlässige Rechengutbehandlung mit höchsten Entwässerungsleistungen und Auswaschgraden zur Reduzierung der Entsorgungskosten HUBER Waschpresse WAP® Waschpressen HUBER Waschpresse WAP® SL Waschpressen HUBER Waschpresse WAP® SL HP Waschpressen Signifikante Verringerung der Entsorgungsmenge durch Gewichts- und Volumenreduktion des Rechenguts Die beste Art der Rechengutvorbehandlung sind Rechengutwaschpressen. Durch Zugabe von Waschwasser und mechanischer Energie werden Fäkalien und suspendierbare organische Stoffe aus dem Rechengut ausgewaschen. Dadurch kann mit einer Erhöhung der BSB 5 -Fracht im Zulauf zur biologischen Stufe von bis zu 6 % gerechnet werden. Nach der Wäsche wird das Rechengut gepresst, so dass der Wassergehalt im gewaschenem Rechgut deutlich reduziert wird. Aufgrund der Auswaschung der Fäkalstoffe wird zum Teil eine deutliche Verbesserung der Rechengutentwässerung festgestellt. Eine Gewichts- und Volumenreduktion um bis zu 80 % kann, je nach Waschverfahren und Pressentechnologie, erreicht werden. Die Gewichtsreduktion ist gleich zu setzen mit einer Verringerung der Entsorgungsmenge und reduziert somit direkt die Kosten, welche für die Entsorgung von Rechengut erbracht werden müssen.[...]
[...]Mit einer Feinstsiebung das Vorklärbecken ersetzen – HUBER CarbonWin® Das Vorklärbecken bzw. die Vorklärung ist die letzte Stufe der mechanischen Vorreinigung einer Kläranlage, welche nach dem Verfahren der anaeroben Schlammstabilisierung arbeitet. Im Vorklärbecken setzen sich bei geringer Fliessgeschwindigkeit und ausreichender Verweilzeit ungelöste organische sowie anorganische Stoffe ab und bilden den Primärschlamm. Dieser wird dann - in der Regel nach einer maschinellen Eindickung – zusammen mit dem Überschussschlamm dem Faulbehälter zugegeben. Im anaeroben Prozess erfolgt hier die Umsetzung zu Faulgas, welches energetisch genutzt werden kann. Kläranlagen, welche nach dem Prinzip der aeroben Schlammstabilisierung arbeiten besitzen in der Regel keine Vorklärung. Dem Vorteil der einfacheren Verfahrenstechnik steht allerdings ein hoher Energieverbrauch gegenüber, denn die Schlammstabilisierung erfolgt hier gleichzeitig mit der biologischen Abwasserreinigung durch eine entsprechen lange Belüftung (hohes Schlammalter). Die aerobe Schlammstabilisierung findet man häufiger bei kleineren Kläranlagen bis etwa 20.000, manchmal auch bis 50.000 Einwohnergleichwerte (EW). Getrieben von ständig steigenden Energiekosten sowie technischen Weiterentwicklungen in der Schlammfaulung und der Faulgasnutzung, gewinnt die anaerobe Schlammbehandlung auch bei kleineren Kläranlagen unter 50.000 EW immer mehr an Bedeutung. Für eine wirtschaftliche und energieoptimierte Umstellung einer aeroben auf eine anaerobe Schlammstabilisierung ist der Einsatz einer Vorklärung meist unumgänglich. Kohlenstoffentfrachtung Das HUBER CarbonWin®-Verfahren Beim HUBER CarbonWin® Verfahren wird das Vorklärbecken durch eine Feinstsiebung ersetzt. Damit ergeben sich folgende Vorteile: Reduzierter Flächenbedarf: Nur 1/10 des Platzbedarfes gegenüber konventionellem Vorklärbecken Sehr geringe Investitions- und Betriebskosten In bestehende Anlagen integrierbar Das HUBER CarbonWin®-Verfahren bietet eine interessante und wirtschaftliche Möglichkeit, wie bei der Verfahrensumstellung von aerober auf anaerober Schlammstabilisierung auf ein Vorklärbecken verzichtet werden kann. Um die erforderliche Kohlenstoffentfrachtung der biologischen Stufe zu erreichen, setzt HUBER dabei das Verfahren der Feinstsiebung mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID ein. Der Einsatz des HUBER Trommelsiebes LIQUID bietet sich auch als Entlastung für eine vorhandene Vorklärung an, denn dieser kann bei Überlastung des Vorklärbeckens einen Teilstrom separat behandeln.[...]