[...]Powell River, BC, Kanada Bewährte Produkte aus dem Geschäftsbereich Safe Access Solutions (SAS) für Kanada: Für den Neubau der Kläranlage in Powell River in der kanadischen Provinz British Columbia liefert HUBER insgesamt sechs HUBER Drucktüren TT7. Die Region um die kanadische Metropole Vancouver im Südwesten des Landes an der Grenze zu den Vereinigten Staaten hat sich zu einem „Hotspot“ von HUBER Produkten wie Druck- und Zugangstüren aus Edelstahl entwickelt. HUBER hatte den Auftrag im Juni 2021 vom verantwortlichen Bauunternehmen Graham Construction erhalten. Das Projekt konnte nach frühzeitiger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ingenieur und dem kanadischen Unternehmen BowRio Water Technologies gesichert werden. Der Auftragnehmer berichtet, dass es keinerlei Probleme mit dem Produkt gebe, weder Leckagen noch Probleme bei der Verarbeitung des Edelstahls oder den Abmessungen. Die Türen liessen sich leicht installieren – insgesamt seien die Edelstahltüren von HUBER ein „tolles Produkt“. HUBER hatte das Glück, auch bei vielen anderen Projekten mit Graham Construction zusammenzuarbeiten, und wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Partnerschaft. Sechs HUBER Drucktüren TT7 als neue Zugangspunkte Der Lieferumfang umfasst sechs HUBER Drucktüren TT7 mit den Massen 800 Millimeter x 1800 Millimeter aus druckfestem Edelstahl 316. Die Türen sollen künftig als Zugangspunkte zu den Bioreaktoren und aeroben Faulbehältern der Anlage dienen. Die Nähe zum Meer und die rauen Abwasserbedingungen machten es erforderlich, dass die Tür komplett aus Edelstahl 316 gefertigt wird. Zudem müssen sie einem Druck von sieben Metern standhalten und über eine zentrale Radverriegelung verfügen, die von beiden Seiten bedient werden kann. Einhaltung von staatlichen Umweltvorschriften Die Stadt Powell River an der Sunshine Coast im äussersten Südwesten Kanadas hatte bereits 2011 mit der Planung einer neuen Kläranlage begonnen. Die Anlage müsse den (bundes-)staatlichen Umweltvorschriften entsprechen, wofür die Stadt im Jahr 2019 finanzielle Mittel von der kanadischen Regierung und vom Bundesstaat British Columbia erhielt. 76 Millionen-Dollar-Projekt Die neue Kläranlage Powell River ist ein Grossprojekt, in das die Stadt 76 Mio. US-Dollar investiert. In dieser neuen Anlage werden alle Abwässer der bestehenden Anlagen in Westview, Townsite und Wildwood zusammengeführt; die drei Anlagen werden stillgelegt, sobald die neue Anlage Powell River in Betrieb geht. Weitere Projekte in Planung Die Beziehungen, die HUBER und die US-amerikanische Tochtergesellschaft HUBER Technology Inc. zu den dortigen Ingenieurbüros aufgebaut haben, sowie die kontinuierliche Unterstützung durch Vertreter bei BowRio Water haben dazu beigetragen, dass die Marke HUBER in British Columbia noch stärker mit Zugangs- und Drucktüren aus Edelstahl in Verbindung gebracht wird. HUBER hat viele weitere Projekte in Planung und wird auch in Zukunft bewährte und innovative Lösungen anbieten können. Der Vertreter BowRio Water Technologies, der bei der Sicherung dieses Projekts geholfen hat, ist nicht mehr im Geschäft. Der neue Vertreter von HUBER in der westlichen Region Kanadas ist Ramtech.[...]
[...]Berching, Deutschland Die ständige Verbesserung von Messemaschinen und Vorführanlagen, die Instandsetzung der HUBER Maschinen sowie die Wartung und Pflege aller Werkzeugmaschinen gehören zu den wichtigen und täglichen Aufgaben der Werksreparatur. Auf dem HUBER Firmengelände in Erasbach stehen dem Team der Werksreparatur diverse technische Ausrüstungen zur Verfügung, die schnelle und wirtschaftlich sinnvolle Reparaturen sowie Generalüberholungen von Maschinen ermöglichen. Dank der grossen Kapazität an technischen Voraussetzungen kann die HUBER Werksreparatur die Organisation aller Maschinen im Bedarfsfall auch vollumfänglich übernehmen. Die rund 2.000 m² grosse Halle bietet der Werksreparatur genügend Platz, die Maschinen zu zerlegen und anschliessend wieder zusammenzubauen. Unter anderem verfügt das Team über ein Meisterbüro, einen Schweissplatz und Plätze für mechanische Arbeiten wie beispielsweise Drehen, Fräsen, Sägen und Bohren. Leistungen der HUBER Werksreparatur in der Übersicht: Demontage von defekten Anlagen vor Ort Bereitstellung verfügbarer Mietmaschinen Transport der defekten Anlage ins HUBER Werk kompetente und vollständige Überarbeitung von Maschinen mit Garantie Rücktransport der Maschine Installation und Wiederinbetriebnahme mit abschliessendem Leistungstest Aufbau und Weiterentwicklung von Prototypen Planung und Aufbau neuer Vorführanlagen Schulung von internationalen HUBER Servicetechnikern Prüfung von ortsfesten und ortsveränderlichen Anlagen nach VDE0701/0702 Prüfung von elektrischen Maschinen und Anlagen nach DIN VDE 0105 Somit garantiert HUBER die umfassende Sicherheit von Maschinen und Anlagen Das Team der HUBER Werksreparatur Zum Team gehören aktuell: Sebastian Daum (Meister der Werksreparatur), Markus Bayer und Stefan Plank (Servicetechniker) sowie 8 Auszubildende. Bei Bedarf können weitere nationale und internationale Servicetechniker nach interner Schulung das Team der HUBER Werksreparatur verstärken. Wer an einer Ausbildung interessiert ist, hat die Wahl zwischen zwei Berufen: Die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik (m/w/d) dauert 3 Jahre und beinhaltet Stationen in den Bereichen Labor, Elektrotechnik und Metallbearbeitung. Um die Qualität der Ausbildung stetig zu verbessern, betreibt die HUBER Werksreparatur eine seit Jahren bestehende Kooperation mit der KA Schnaittachtal. Seit diesem Jahr konnte HUBER auch die KA Nürnberg 1 gewinnen. Ausserdem bietet sich die Möglichkeit, zusammen mit den HUBER Servicetechnikern auch auf Kläranlagen eingesetzt zu werden. Unterrichtet werden die Fachkräfte für Abwassertechnik in der Berufsschule Lauingen (Donau). Zudem bietet HUBER eine fundierte Ausbildung für Mechatroniker (m/w/d) an, die 3,5 Jahre dauert und schulisch in Regensburg stattfindet. Wer sich für diese Richtung entscheidet, erhält eine Grundausbildung im Bereich Metall und überbetrieblich eine Grundausbildung im Bereich Elektro- und Steuerungstechnik im Berufsbildungszentrum Schwandorf. Zusätzlich können HUBER Mechatroniker ihre Fähigkeiten auch auf Kläranlagen unter Beweis stellen.[...]
[...]Zugangstür speziell für überflutungsgefährdete Gebiete Aussentür, überflutungssicher bis 2 m Wassersäule, zur Druckseite d. h. nach aussen öffnend, einbaufertig, doppelwandig, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4307 (AISI 304 L). Türblatt stumpf einschlagend, d.h. Türblatt und Zarge flächenbündig. Türblatt, Blechstärke sowohl an der druck,- als auch auf der druckabgewandten Seite 3 mm. Türblattstärke: 57 mm, ausgeschäumt mit FCKW-freiem Polyurethan-Hartschaum-Isolierkern. Oberfläche mit Längsschliff, mit spezieller Dichtung vierseitig umlaufend. Mittels stabilen, wartungsfreien Scharnieren an der Zarge angeschlagen. Schloss vorgerichtet für einen bauseitigen Profilhalbzylinder von der Aussenseite absperrbar. Die Verriegelung erfolgt über einen beidseitig bedienbaren Einreibeverschluss. Zarge aus Sonderprofil, vierseitig umlaufend, ausgeschäumt mit FCKW-freiem Polyurethan- Hartschaum-Isolierkern, mit zugehörigem Befestigungsmaterial. Der umlaufende Spalt zwischen Zarge und Wand, muss mit dem mitgelieferten Dichtungsmaterial abgedichtet werden. Max. zulässige Leckagerate: 0,3 Liter/ Stunde. Optionen Allgemeine Optionen: Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L) Ankerhaken am Türblatt, welche im geschlossenen Zustand formschlüssig in den Rahmen eingreifen. Obertürschliesser feststellbar Oberflächenbeschaffenheit (Lackierung der Aussenseite mit oder ohne Anti-Graffiti-Ausstattung) Magnetkontakt: Zustandsanzeige „Tür auf“ bzw. „Tür zu“ Schloss-Riegel-Kontakt: Zustandsanzeige „Riegel auf“ bzw. „Riegel zu“ Potentialausgleich am Rahmen Blechaufdoppelung aussen bei Sonneneinstrahlung Anschlagart: DIN links DIN rechts Ausführungsvarianten: Montageart: Dübelmontage mit Laschen Dübelmontage durch den Rahmen[...]
[...]Blankenkoch, Deutschland Als 1994 die erste Coanda-Sandwaschanlage in den Markt eingeführt wurde, brach ein neues Zeitalter im Bereich der mechanischen Abwasserreinigung an. Von vielen Anfangs noch belächelt, begann eine Erfolgsstory, die von Süddeutschland aus die ganze Welt in den Bann zog. Mittlerweile hat die Sandwaschanlage den konventionellen „Sandklassierer“ im Rechenhaus abgelöst und trägt zu einer nicht unerheblichen Reduzierung der Entsorgungskosten bei. Im Schlepptau des Erfolges und der damit verbundenen Tendenz zur Sandwäsche, starteten in den darauf folgenden Jahren viele Wettbewerber mit ihren Sandwaschaggregaten. Den Erfolg vor Augen, versuchten viele Wettbewerber mit einfachen Aggregaten, die Abscheidung der Feststoffe und die Trennung von Sand und Organik in den Griff zu bekommen. Sehr oft wurden dabei auch wichtige Teilbereiche aus der Coanda-Sandwaschanlage kopiert oder abgeändert, um einen patentrechtlichen Konflikt zu vermeiden. Als Resultat dieser „kopflosen“ Entwicklung wurden dann Sandwaschanlagen geboren, die zu keiner Zeit den Leistungsanforderungen (Abscheideleistung > 90 % der Korngrösse 0,20 mm; Glühverlust im gewaschenen Sand < 3,0 %) gerecht wurden. Alleinig der Preis dieser Zwiddermaschinen konnte sich sehen lassen. Die Leistungsanforderungen wurden grundsätzlich garantiert, so dass der Markt diese Maschinen bis zu einem gewissen Masse auch akzeptieren konnte bzw. musste. Der Preis war auch damals bei der Vergabe der Sandwaschanlage im Jahre ´98 für die Kläranlage Blankenloch ausschlaggebend, denn alle anderen geforderten Leistungsangaben wurden schwarz auf weiss im Leistungsverzeichnis garantiert. Der spätere Betrieb zeigte jedoch, dass nur kurz nach den zahllosen Inbetriebnahmen (dann wenn wieder einmal sauberer Sand eingefüllt worden war) ein vernünftiger Glühverlust im gewaschenen Sand erreicht werden konnte. Dürftige Nachbesserungen und Entwicklungen vor Ort brachten keine Verbesserungen am Ergebnis und nur Ärger beim Betreiber. Nach ewigem Hin und Her wurde dann das Wettbewerbsfabrikat gegen die Coanda-Sandwaschanlage, Typ: RoSF4 ausgetauscht. Seit der Inbetriebnahme im Herbst 2000 arbeitet das Original zu vollsten Zufriedenheit des Kläranlagenleiters, Herrn Grimm. Mit der Coanda-Sandwaschanlage hat er nun endlich sein Ziel, wenn auch mit Umwegen, erreicht.[...]
[...]Berlin, Deutschland Zugleich zuverlässige und innovative Produkte aus Berching für die Bundeshauptstadt: HUBER liefert vier Scheibentrockner RotaDry® nach Berlin zur Klärschlammverwertungsanlage Wassmannsdorf, die sich auf dem Areal des gleichnamigen Klärwerks befindet. Die HUBER Scheibentrockner RotaDry® werden dort in Zukunft für die Teiltrocknung von bis zu 40.800 kg/h Klärschlamm eingesetzt. Klärschlamm künftig zu 100 % thermisch verwerten Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) betreiben in Berlin und im Berliner Umland sechs eigene Klärwerke. Statt der landwirtschaftlichen Verwertung oder Mitverbrennung in Kraft- oder Zementwerken soll der Klärschlamm in Zukunft zu 100% in eigenen thermischen Verbrennungsanlagen verwertet werden. Am Standort der Kläranlage Berlin-Wassmannsdorf wird dafür eine neue, aus drei parallel operierenden Linien bestehenden Monoverbrennungsanlage errichtet. Erhöhung des Trockenrückstands von rund 25 auf bis zu 43,5 % Über ein Kransystem und Förderschnecken wird der entwässerte Klärschlamm vom Bunker zu den Scheibentrocknern gefördert. Im Trockner wird dann der Trockenrückstand (TR) des Schlamms von rund 25% TR auf bis zu 43,5% angehoben. Dies erfolgt durch den Kontakt des Klärschlamms mit durch bis zu 6 bar Dampfdruck beheizten Scheiben. Der teilgetrocknete Klärschlamm verlässt den Scheibentrockner über eine am Trockner angeflanschte Austragsschnecke, die den Schlamm in Richtung Wirbelschichtöfen fördert. Intelligentes Redundanzkonzept für höhere Anlagenverfügbarkeit Durch das intelligente Redundanzkonzept mit einer zusätzlichen Klärschlammförder- und Trocknungslinie wird die Anlagenverfügbarkeit deutlich erhöht. Im Falle einer Störung kann die in Standby gehaltene Linie hochgefahren werden und den Weiterbetrieb des Wirbelschichtofens gewährleisten. Einhub im vierten Quartal 2023, Regelbetrieb ab 2025 Die vier Scheibentrockner sollen im vierten Quartal 2023 in die Ebene 7 der Klärschlammverwertungsanlage eingehoben und mit der Gesamtanlage im Jahr 2025 in den Regelbetrieb übergehen. Zahlen und Fakten zum HUBER RotaDry® - Projekt Berlin-Wassmannsdorf: Baugrösse: 4x HUBER RotaDry® 2264M Leergewicht Trockner: ca. 80t Wasserverdampfung: bis zu 5.780 kg/h je Trockner Gesamtdurchsatz: bis zu 40.800 kg/h Betriebszeit: 8.000 h/a Trocknung: von 25 % TR auf 43,5 % TR Wärmequelle: Sattdampf 6 bar[...]
[...]Pachacútec , Peru HUBER liefert die Technik zur solaren Klärschlammtrocknung für die Kläranlage in Pachacútec. Die über 10.000 Kilometer vom HUBER-Standort Berching entfernte Anlage ist bereits das zweite Projekt in Peru, das die innovative Trocknungstechnik mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® und Solarenergie verwendet. HUBER liefert innovative Komponenten zur nachhaltigen Klärschlammtrocknung mithilfe von Solarenergie HUBER liefert drei HUBER Schlammwender SOLSTICE® 11 und die Fördertechnik, bestehend aus zwei HUBER Transportschnecken Ro8 T 355 mit einer Gesamtlänge von etwa 70 Metern. Darüber hinaus liefert HUBER die Steuerungselemente und sorgt für Lieferung und Errichtung des Glashauses mit einer Gesamtfläche von über 5.200 Quadratmetern. Das Projekt in Pachacútec, circa 30 Kilometer nördlich des Stadtzentrums der peruanischen Hauptstadt Lima, ist etwa dreimal so gross wie die erste Installation von HUBER in Peru, die bestehende Solartrocknungsanlage in Arequipa im Süden des Andenstaates. Die Kläranlage Pachacútec soll laut der gesamtverantwortlichen Wassersparte Agua des spanischen Bauunternehmens Acciona künftig das Abwasser von rund 200.000 Menschen reinigen. Die Auftragssumme für HUBER beläuft sich auf etwa 1,6 Millionen Euro. „Für die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte braucht es eine detaillierte Projektplanung und das gemeinsame Engagement aller Beteiligten“, sagt Marcin Stańczak, Projektmanager bei HUBER. „Aber dies lohnt sich – vor allem in der Ausführungsphase auf der Baustelle, weil der Kunde eine zuverlässige und leistungsfähige Anlage bekommt.“ Zur landwirtschaftlichen Nutzung: Über 15.000 Tonnen Klärschlamm und 13,5 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr Die Aufbereitungsanlage Pachacútec behandelt unter anderem kommunalen Klärschlamm, der in dem 145 Meter langen und 12 Meter breiten Glashaus von den HUBER Schlammwendern SOLSTICE® mittels Solarenergie getrocknet wird. Die Anlage hat eine tägliche Wasserkapazität von circa 37.000 Kubikmetern, was etwa 13,5 Millionen Kubikmetern pro Jahr entspricht. Über 15.000 Tonnen nasser Klärschlamm sollen von anfangs 20 Prozent auf bis zu 85 Prozent Trockenrückstand getrocknet werden. So verdunsten fast 12.000 Tonnen Wasser pro Jahr. Der getrocknete und granulierte Klärschlamm wird anschliessend beispielsweise in der Landwirtschaft als Bodendünger und Kultivierungsmittel genutzt. Bildergalerie der Baustelle in Pachacútec Die Baustelle mit den in Bau befindlichen Gewächshäusern für die solare Trocknung Die Bauarbeiten sind in vollem Gange Luftaufnahme der beeindruckenden Baustelle mit den Gewächshäusern for die solare Trocknung „Turnkey“-Projekt für HUBER: Die Herausforderungen im Projektmanagement Das Projekt ist für HUBER ein sogenanntes „Turnkey“-Projekt: das Berchinger Unternehmen fungiert als beauftragter Generalunternehmer für die gesamte solare Klärschlammtrocknung und koordiniert die lokalen Ressourcen vom fernen Berching aus, um eine „schlüsselfertige“ Lösung zu präsentieren. „Unser Team auf der Baustelle besteht aus etwa 25 Personen. Neben der Entfernung von über 10.000 Kilometern und der Zeitverschiebung stellt uns natürlich die Corona-Pandemie weiterhin vor Herausforderungen“, sagt Marcin Stańczak. „Wir verbauen Produkte und Steuerungselemente auf dem neuesten Stand der Technik und arbeiten bei der Errichtung des Glashauses mit einem neuen Lieferanten zusammen. Bisher meistern wir auch dank der hervorragenden Unterstützung unserer chilenischen Tochtergesellschaft HUBER Latin America alle Herausforderungen und die Montagearbeiten schreiten voran.“ Jährliche Globalstrahlung von über 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter: Pachacútec bietet hervorragende Bedingungen zur Nutzung von Solarenergie Der Standort Pachacútec bietet für die innovative Technologie mittels Solarenergie von HUBER hervorragende Bedingungen: die jährliche Globalstrahlung beträgt hier über 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Als Globalstrahlung bezeichnet man laut der offiziellen Definition des Deutschen Wetterdienstes die am Boden von einer horizontalen Ebene empfangene Sonnenstrahlung. Zum Vergleich: in Deutschland beträgt die jährliche Globalstrahlung durchschnittlich etwa 1.000 kWh/m² und ist damit halb so hoch wie in Pachacútec. Im sonnenreichen Spanien beträgt die Strahlung gut 1.650 kWh/m² jährlich, in Brasilien und Indien beispielsweise sind die Werte ähnlich hoch wie in Pachacútec. Projekt besteht aus zwei Teilen: Beginn 2019 und wichtige Fortschritte 2020/2021 Das im Jahr 2019 begonnene Projekt besteht aus zwei Teilen: erstens aus der Errichtung der Kläranlage Pachacútec selbst sowie zweitens aus dem Bau der Einleitung des gereinigten Abwassers in den Pazifischen Ozean, wofür ein Land- und ein Unterwasserauslass genutzt werden. Im Jahr 2020 wurden bereits mehrere Fortschritte bei der Realisierung des Projekts erreicht, zum Beispiel der Bau der Belebungsbecken, der Schlammeindicker und der Desinfektionskammer. 2021 wurden die Arbeiten an den Klärbecken und der Rückpumpkammer für den Schlamm sowie die Erdarbeiten für die solare Trocknung, die Teil der Schlammbehandlung ist, fortgesetzt. Wassersparte Agua des Bauunternehmens Acciona ist für Gesamtprojekt verantwortlich: Kläranlage Teil eines mehrstufigen Ausbauplans Der Bau der Kläranlage ist Teil der dritten Stufe des „Plans zur Erweiterung und Verbesserung des Trinkwasser- und Abwassersystems für das Makroprojekt Pachacútec“ (Plan de Ampliación y Mejoramiento del Sistema de Agua Potable y Alcantarillado para el Macroproyecto Pachacútec). Verantwortlich für die Realisierung des Gesamtprojekts ist Acciona Agua, die Wassersparte von Acciona, ein im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau tätiges Unternehmen aus Spanien.[...]
[...]Salzburg, Österreich In der seit 1986 in Betrieb befindlichen Kläranlage in Siggerwiesen in der nördlich an das Salzburger Stadtgebiet grenzenden Gemeinde Bergheim werden ca. 40 % der gesamten in Stadt und Land Salzburg anfallenden Abwässer gereinigt. 1994 bis 1998 erfolgte die erste Erweiterung der Kläranlage, weitere Anpassungsmassnahmen folgten in den Jahren 2003 bis 2004. Mit einer Ausbaugrösse von 680.000 EW60 und einem Trockenwetter-Zulauf von 103.600 m³ pro Tag ist die kommunale Kläranlage Siggerwiesen die grösste im Land Salzburg. Das Einzugsgebiet des Reinhalteverbands RHV Grossraum Salzburg umfasst eine Gesamtfläche von 185 km² in zwölf Mitgliedsgemeinden. 567 km Ortsnetze und 143 km Verbandssammler leiten das Abwasser zur Kläranlage. Die Zulaufmenge aus dem Kanalnetz mit 70 % Mischsystem verändert sich während des Jahresverlaufs proportional mit der Niederschlagsmenge. Vier Rechen-Generationen Mit dem Bau der Kläranlage wurden Umlaufrechen eingebaut, die zweite Generation (ca. 1995 bis 2009) waren Stufenrechen mit 5 mm Spaltweite. 2009 wurden Lochblech-Umlaufrechen mit 6 mm Durchmesser eingebaut (2009 bis 2023). Die vierte Generation sind nun zwei HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 2600 XL mit 3 mm Spaltweite – die grössten Siebanlagen im Raum Süddeutschland/Österreich. Die Rahmenbedingungen: Zulauf je Strasse max. 2000 l/s Zwei 3 m breite Gerinne Gerinnetiefe 2,45 m Im Gespräch waren Ketten-Umlaufrechen mit 2,5 oder 3 mm Spaltweite oder die HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 2600 XL mit 3 mm Spalt. Zunächst schien die Siebanlage nicht die Maschine der Wahl zu sein, weil sie höhere Investitionskosten verursachte als ein Kettenumlaufrechen. Leistungsdaten, Berechnungen und deren detaillierter Vergleich sowie internationale Referenzen liessen den Preis als Kriterium allerdings in den Hintergrund treten. Mechanische Verfahrenstechnik Wesentlicher Unterschied der Siebanlage ROTAMAT ® zu Rechensystemen mit einem flachen Stabrost mit Harken- oder Schaberleiste ist zum einen die Grösse der durchströmten Fläche und zum anderen die Räumgeschwindigkeit. Im Vergleich zu einem Rechteck-Stabrost mit einem Aufstellwinkel von 55 Grad ist die durchströmte Fläche der Siebanlage deutlich erhöht. Dies ergibt sich aus dem flacheren Aufstellwinkel von 30 Grad der Siebanlage und der Zylinderform des Siebkorbes. Zudem bietet die rotierende Trommel gegenüber anderen Rechen eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Siebflächenreinigung. Ein dritter wesentlicher Vorteil der Siebanlage ROTAMAT ® ist die Art der Rechengutentnahme. Während Ketten-Umlaufrechen mit Räumbalken das Rechengut in Bewegung versetzen, ist dies bei Systemen wie dem früher eingebauten Lochblechumlaufrechen oder den nun eingebauten Siebanlagen nicht der Fall. Das ist der Grund für die hohe Abscheideleistung. In Kombination mit der hohen Räumgeschwindigkeit führt dies zu geringerer Oberstromhöhe, weniger Sandablagerungen im Gerinne und zu verringerten Betriebsstunden. Das zeigt sich auch auf der Kläranlage Siggerwiesen. Dort sind die Betriebsstunden seit dem Einbau der Siebanlagen um 60 % reduziert worden. Rohrechengutanfall Die untenstehende Grafik zeigt den Rechengutanfall verschiedener Spaltsiebe. Ersichtlich ist, dass z.B. bei 3 mm Spaltweite rotierende Trommelsiebe einen deutlich höheren Rechengutanfall generieren als Spaltsiebe in Rechen mit Räumbalken, die das Rechengut wulstförmig über einen Rechenrost schieben, oder Stufenrechen, die den Rechengutbelag unterhalb der Wasserlinie vollflächig in Bewegung versetzen. Die hohe Abscheideleistung ist ausserdem der Tatsache zuzuschreiben, dass die Richtung, in der das Siebgut von der Siebfläche gelöst und abgeworfen wird (von aussen nach innen), entgegen der Abwasser-Durchströmrichtung (von innen nach aussen) erfolgt. Dadurch werden Fasern, die bereits durch das Spaltsieb hinter die Siebebene durchhängen, durch das Reinigungssystem (Wasser oder Luft) wieder vor die Siebebene und somit in die Siebgutentnahme zurückbefördert. Jeder Feststoff, der nicht in die Kläranlage gelangt, minimiert die Zopfbildung und erhöht die Betriebssicherheit. Betriebsleitung und Technische Geschäftsführung der Kläranlage Salzburg folgten diesem Gedanken. Die zuvor eingebauten Lochblechrechen mit 6 mm Lochdurchmesser hatten bereits eine sehr gute Abscheideleistung, da auch sie das Siebgut nicht auf der Siebfläche bewegten. Mit dem Einbau der HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 mit 3 mm Spaltsieb stieg der monatliche Anfall entwässerten Rechengutes nochmals von 140 auf 160 Tonnen. Verhalten bei Spülstoss Die Reinigungsgeschwindigkeit des Trommelsiebes macht die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 gegenüber Änderungen der Fracht, z.B. während Spülstössen bei Regenereignissen oder auch während der Endphase der Entleerung von Regenrückhaltebecken, unempfindlich. Verschleiss und Siebflächenreinigung Die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 hat keine Kettengelenke, Kettenradlager, Rostflächen, Abstreifer etc., die verschleissen können. Verschleiss auf der Siebfläche gibt es nicht, weil das Siebgut nicht darauf bewegt wird. Die Maschine hat eine einzige Lagerstelle: das sogenannte „Fusslager“, welches das Gewicht der rotierenden Teile Schneckenwelle und Siebtrommel aufnimmt. Siebflächenreinigung. Die effiziente Siebflächenreinigung wird an diesen beiden HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 durch drei Siebflächen-Reinigungssysteme bewerkstelligt: Wasser-Spritzdüsenleiste mit einem Druck von 5 bar effektiv an den Düsen (Serie, hier als Backup) Luftreinigung für die Abreinigung des Siebes ohne Wassereinsatz Hochdruckreinigung mit 120 bar Arbeitsdruck für intensive Grundreinigung nach jeweils 3 Betriebsstunden Fazit Die zwei Siebanlagen werfen gewaschenes und entwässertes Rechengut in die nachfolgenden zwei Spiralförderer ab. Über eine Förderschnecke wird es in den Containerraum befördert und dort von einer bestehenden Verteilanlage vollautomatisch in 3 Grossraumcontainer transportiert. Die Installation in Salzburg zeigt, dass, wenn man Kriterien wie Abscheideleistung, kombinierte Rechengutbehandlung, Lebensdauer, Wartungsintervalle, Ersatzteilbedarf, kurzum die „lifecycle costs“ in Betracht zieht, die HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 anderen Rechensystemen überlegen ist. Auch die Zuverlässigkeit der Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 ist zu berücksichtigen. Von den grossen Siebanlagen ROTAMAT® Ro2 in Österreich ist die Anlage in St. Jakob in Defereggen (Osttirol), Baugrösse 1500 mit 3 mm Spaltweite, die älteste. Sie ist seit 1992 in Betrieb – ein Berufsleben lang.[...]
[...]Villach, Österreich Viele Jahrzehnte leisteten die als Gleichstromrechen ausgeführten Grobrechen in der Kläranlage Villach mit einer Ausbaugrösse von 250.000 EW ihren Dienst. Bei Regenereignissen kam es häufig vor, dass die anfallenden Rechengutmengen nicht mehr gefördert werden konnten, weil die einzige Harke sie nicht zu halten imstande war. Der Grund war, dass ein Räumintervall mehr als eine Minute dauerte – ein Umstand, der bei einem Spülstoss-Ereignis zur Kumulation von Rechengut vor dem Rechenrost führte, was wiederum häufig einen Kollaps des bestehenden Rechensystems zur Folge hatte. Zwei Rechen mit unterschiedlichen Anforderungen Die Anforderung war, zwei Grobrechen mit verschiedenen Spaltweiten – 8 mm und 12 mm – und zwei verschiedenen Durchsatzmengen 1,8 plus 5,4 m³/s in zwei 5,25 m tiefe und 2,5 m breite bestehende Gerinne einzubauen. HUBER RakeMax® überzeugt HUBER konnte mit technischen Merkmalen des Harken-Umlaufrechens RakeMax® überzeugen. Argumente, die vom Auftraggeber positiv gewertet wurden, waren: die massive Kette aus V4A-Stahl mit doppelter Bruchlast, breiteren Kettenlaschen und entsprechend geringer Flächenpressung in den Gelenken die breiten Schonrollen für die Kettenbuchsen mit grossem Durchmesser die grosse Kettenteilung, die weniger Gelenke und somit weniger Kettenverschleiss zur Folge hat die Kettenbuchsen und -bolzen aus Duplex-Stahl die Keramik-/Hartguss-Kettenradlager in den unteren Kettenumlenkrädern, die sich schon in tausenden Sandwäschern, Sandklassierern, Förderschnecken und weltweit mehr als 3.000 RakeMax®-Rechen sowie in zahlreichen Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® durch höchste Verschleissfestigkeit bewährt hatten. Bewährte Materialien und Referenzprojekte stärken Vertrauen So wurden beispielsweise in der Kläranlage Salzburg nach etwa 50.000 Betriebsstunden die unteren Keramik-/Hartguss-Kettenradlager der 3,0 m breiten, ca. 1,5 m tief getauchten und mit grosser Wasserspiegel-Differenz betriebenen Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® ausgebaut, die einer vielfachen Belastung standhalten mussten, wie sie beim RakeMax® auftritt; sie wiesen keinen nennenswerten Verschleiss auf. Solche Referenzen vorweisen zu können, stärkt das Vertrauen. Weitere Konstruktionsmerkmale für optimale Leistung Zwei weitere Merkmale waren: der geringe hydraulische Widerstand der bei HUBER verwendeten Rechenstäbe sowie deren verzopfungsfreie Abstandshalterung auf halber Höhe des zwei Meter hohen Rechenrostes. Anpassungen für maximale Effizienz im Betrieb Überdies wurden die RakeMax®-Grobrechen mit drei Räumharken mehr ausgeführt als es werksseitig vorgegeben wäre. Wenn der HUBER Aussendienst die Kanalisation seit Jahren von den RoK-Einbauten in den Regenüberläufen kennt, wird besonderes Augenmerk auf hohe Räumgeschwindigkeit und somit geringe Belegung des Rechenfeldes gelegt. Qualität im Detail überzeugt die Betreiber Manchem Leser mag das zuvor Geschriebene detailverliebt erscheinen, aber genau diese Vielzahl wohl-überlegter Design-Features seien hier dargelegt: Sie machen die besonders hohe Qualität und Zuverlässigkeit der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® aus, die von den Leitern der Kläranlage Villach zu würdigen gewusst wurde.[...]