[...]Klassieren und waschen von Sand in einem System Reduktion der Entsorgungskosten Sehr hohe Abscheideleistung durch Coanda-Effekt Reduktion des organischen Anteils auf < 3 % Sehr hoher Feststoffdurchsatz Mehr als 2.000 Referenzen Mit der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 sind funktionell Sandklassierung und Sandauswaschung in einer Anlage zusammengefasst. Durch Ausnutzen des Coanda-Effekts kann das Verfahren der Klassierung mit dem Verfahren der Sortierung kombiniert werden, so dass eine gleichbleibend hohe Abscheideleistung bei gleichzeitig optimaler Reinigungsleistung gewährleistet werden kann. Design und Funktion Klassieren mit dem Coanda-Effekt Die Beschickung der Anlage erfolgt mit einem Sand / Organik / Wasser-Gemisch über die Coanda-Tulpe mit einer vorgeschalteten Drallkammer. Die durch die Drallkammer in eine starke Rotation versetzte Strömung wird an der gekrümmten Oberfläche der Coanda-Tulpe aufgrund des sich einstellenden Coanda-Effekts von der vertikalen in die horizontale Richtung umgelenkt und gleichmässig dem Behälter zugeführt. Die im unmittelbaren Zulaufbereich noch sehr hohe Geschwindigkeit wird durch die Behältergeometrie und die gleichmässige Anströmung der Überfallkante erheblich reduziert . Die in der Strömung enthaltenen Feststoffe (Sandkörner, organische Stoffe) werden nun durch das Zusammenspiel von Strömungsumlenkung und Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Partikel-Sinkgeschwindigkeit abgeschieden und gelangen in den unteren Bereich des Behälters. Diese besonderen Strömungsverhältnisse führen dazu, dass für Sand der Kornklasse 0,20 - 0,25 mm ein Abscheidegrad von mehr als 95% erreicht wird. Die Abhängigkeit des Abscheidegrades von der Sinkgeschwindigkeit (Einfluss von Teilchendichte und Teilchengrösse) der abzutrennenden Feststoffe führt dazu, dass nicht nur mineralische, sondern auch organische Stoffe abgeschieden werden. Waschen in der Sandwirbelschicht Der abgetrennte Sand wird im unteren Bereich der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 einer Sandwäsche unterzogen, d.h. dort erfolgt eine Trennung der organischen von den mineralischen Bestandteilen. Durch von unten zugeführtes Brauchwasser wird der in der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 befindliche Sand im Aufstrom fluidisiert, d.h. es wird ein örtlich definiertes Sandwirbelbett erzeugt. Dieses Sandwirbelbett erlaubt nun die Abtrennung der organischen Stoffe vom Sand – jetzt unabhängig von der Teilchengrösse – gemäss einer Dichtesortierung. Diese Aufstromsortierung des Sand-/Organik-Gemisches wird durch ein mit geringer Drehzahl betriebenes Krählwerk unterstützt. Der von organischen Bestandteilen gereinigte Sand wird automatisch mittels der Sandaustragsschnecke ausgetragen, dabei statisch entwässert und in den Container abgeworfen. Die in der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 zurückgebliebenen organischen Bestandteile werden ebenfalls automatisch – allerdings diskontinuierlich und in Abhängigkeit vom Gesamtverfahren – aus der Anlage abgezogen. Somit bleibt immer ein definierter Abscheideraum in der Anlage erhalten. Die Vorteile der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 Keine zusätzliche Absiebung (z.B. < 4 mm) vor der Sandwaschanlage notwendig Hohe Sand-/Splitt-Ausbeute Auch zur Behandlung von Kanalsand, Sinkkasteninhalten oder Strassenkehricht ohne Einschränkungen geeignet Kein Zermahlen von Steinchen und Kies in der Anlage Geringster Verschleiss an der Schnecke durch beidseitige Lagerung Durch on-line Sandpegelmessung auch während der Beschickung Sandaustrag möglich Separater Organikabzug ermöglicht getrennte Organikweiterbehandlung Dicke Schnecken garantieren einen hohen Feststoffdurchsatz Auch Rührwerk und Schnecke aus Edelstahl Mittlerweile mehr als 2000 Referenzen bestätigen die Kundenzufriedenheit Einfach integrierbar in komplette Sandbehandlungsverfahren Feststoffdurchsatz von bis zu 3 m 3 Feststoff pro Stunde Geruchsgekapselte Anlage[...]
[...]Hohe Abscheideleistung durch Coanda-Effekt Partielle Reduktion des organischen Anteils im Sand Beste Korrosionsbeständigkeit und optimaler Verschleissschutz Zur Sandabscheidung werden auf Kläranlagen Sandklassierer eingesetzt. Bisher waren die Strömungsverhältnisse und Abscheideleistungen nicht wissenschaftlich exakt definiert. Die Sandklassierer wurden aufgrund praktischer Erfahrungen individuell ausgelegt. So kommt es wiederholt vor, dass durch Kurzschlussströmungen trotz grossen Behältervolumens erhebliche Mengen an Sand nicht abgeschieden werden. Folge: Sandablagerungen im Faulturm, erhöhter Pumpenverschleiss. Bei einer Überdimensionierung des Sandklassierers weist der Sand einen sehr hohen organischen Anteil auf. Folge: hohe Entsorgungskosten, nasser Sand durch ungenügende Entwässerung. Der HUBER Coanda Sandklassierer RoSF3 wurde gemeinsam mit dem Lehrstuhl und Prüfamt für Hydraulik und Gewässerkunde der TU München, auf dem Coanda Effekt basierend, entwickelt. Die Strömung im Behälter kann nun erstmals genau definiert und mathematisch nachgebildet werden. Durch die Erzeugung der optimalen Strömung sind Abscheideleistungen bis 95 % ≥ 0,2 mm Korngrösse realisierbar. Zusätzlich kann auf den Dichteunterschied zwischen mineralischen und organischen Bestandteilen teilweise eingegangen werden. Der Sand hat somit weniger organische Bestandteile und kann somit gut statisch entwässert werden. Durch den hohen Wirkungsgrad ist es möglich den HUBER Coanda Sandklassierer RoSF3 deutlich kleiner zu dimensionieren als herkömmliche Klassierer. Design und Funktion Die Beschickung erfolgt über eine Pumpe oder im Freispiegel. Das Sand / Wasser-Gemisch gelangt zuerst in die Drallkammer, in der die Strömung tangential umgelenkt wird. Durch die zentrisch angeordnete Bohrung auf der Drallkammer wird selbstständig Luft in die Strömung injiziert. Kernstück des HUBER Coanda Sandklassierers RoSF3 ist die nach unten angeordnete Coanda-Tulpe. Das von oben einströmende Sand / Wasser-Gemisch legt sich durch die Drallströmung und den Coanda-Effekt an die Tulpenwandung an und wird unterhalb des Wasserspiegels in horizontaler Richtung umgelenkt. Das erzeugte radiale und tangentiale Walzensystem gewährleistet eine optimale Abscheideleistung und berücksichtigt teilweise den Dichteunterschied von organischem und mineralischem Material. Die meisten organischen Stoffe werden durch den selbständigen, systembedingten Lufteintrag in der Strömung gehalten und über den Ablauf ausgetragen. Gleichzeitig sinkt der Sand aus der Oberflächenströmung und wird in die Sedimentationszone geleitet. Eine Förderschnecke fördert, entwässert und wirft den Sand in einen bereitgestellten Container ab. Die Vorteile des HUBER Coanda Sandklassierer RoSF3 Abscheideleistung 95% der Kornklasse 0,20 - 0,25mm durch Coanda-Effekt und niedriger Oberflächenbeschickung Geringster Verschleiss an der Schnecke durch beidseitige Lagerung Hohe Korrosionsbeständigkeit Geruchsgekapselte Anlage Frostsichere Aufstellung (Option)[...]
[...]Trogförderschnecke zur Förderung von Grob- / Fein- und gepresstem Rechengut, Schlamm und Sand sowie Feststoffen aus verfahrenstechnischen Industrieprozessen Die HUBER Trogförderschnecken werden für den horizontalen, schrägen oder vertikalen Transport von Rechen- und Siebgut, entwässertem Schlamm, Sand usw. aus Kläranlagen sowie für Abfälle aus verfahrenstechnischen Industrieprozessen eingesetzt. Der gesamte Transportprozess findet in einem Trog statt. Durch das vollständig geschlossene System, wird eine Geruchs- oder Staubbelastung verhindert. Design und Funktion Die HUBER Transportschnecken werden individuell auf das entsprechende Fördermedium ausgelegt und mit modernsten Konstruktions- und Fertigungsmitteln kundengerecht geplant und gefertigt. Durch das Konstruktionsprinzip kann bei diesem Maschinentypen der Antrieb ziehend oder schiebend angeordnet werden. Je nach Einbausituation können mehrere Einwurftrichter sowie Auswurfschächte gewählt werden. Die direkte Übergabe des Fördergutes von einer zur anderen Transportschnecke ist problemlos möglich. Die HUBER Trogförderschnecke Ro8 T zeichnet sich durch ihre robuste Bauweise und komplett nichtrostenden Edelstahlkomponenten aus. Die Lagerung der Schnecke wird über Kunststofflagerschalen realisiert, welche im Trog fixiert sind. Eine gleichmässige Verteilung der Auflagerkraft der Förderschnecke über einen genau definierten Querschnitt minimieren den Verschleiss der Schalen und senken die Kosten für Wartung und Instandhaltung. Durch das gewählte Baukastenprinzip ist eine leichte Demontage möglich. Förderlängen bis zu 30 m bei Durchsätzen zwischen 1 m³ und 12 m³/h sind je nach Fördermedium in einem Förderwinkel von 45° ausführbar. Die Vorteile der HUBER Trogförderschnecke Ro8 T Aufstellwinkel Je nach Anwendung und Ausführung ist ein Aufstellwinkel bis 45° möglich. Komplett in Edelstahl Die Maschine ist komplett in Edelstahl gefertigt und im Vollbad gebeizt, wodurch lästige Wartungsarbeiten aufgrund Korrosion der Vergangenheit angehören. Geschlossenes System Durch das vollständig geschlossene System wird eine Geruchs- oder Staubbelastung verhindert. Freiluftaufstellung Durch die Beheizung, ggf. kombiniert mit einer zusätzlichen Isolierung, kann die HUBER Transportschnecke Ro8 T auch für die winterfeste Freiluftaufstellung geliefert werden. Wartungsarmut Die Anlage hat keine Schmierstellen. Die Wartung beschränkt sich im Wesentlichen auf regelmässige Kontroll- und Inspektionsgänge.[...]
[...]Verringerung der Entsorgungskosten Reduktion des organischen Anteils auf < 3 % Sehr hoher Feststoffgehalt von > 90 % Einfach nachrüstbar hinter bestehenden Sandklassierern Bestehende Sandabscheidung Bestehende Sandklassierer trennen aus dem vom Sandfang kommenden Flüssigkeitsstrom alle Feststoffe ab. Dieser klassierte, teilentwässerter Sand ist in der Regel aber mehr oder weniger stark mit organischen Partikeln kontaminiert. Nachgeschaltete Sandwaschung Der Sandklassierung folgt nachgeschaltet eine Sandwaschung, d.h. eine Trennung der organischen von den mineralischen Bestandteilen. Design und Funktion Durch von unten zugeführtes Brauchwasser wird der in der HUBER Sandwaschanlage RoSF4 T befindliche Sand im Aufstrom fluidisiert, d.h. es wird ein Sandwirbelbett erzeugt. Dieses Sandwirbelbett erlaubt nun die Abtrennung der organischen Stoffe vom Sand – jetzt unabhängig von der Teilchengrösse – gemäss einer Dichtesortierung. Diese Aufstromsortierung des Sand-/ Organik-Gemisches wird durch ein mit geringer Drehzahl betriebenes Krählwerk unterstützt. Der von organischen Bestandteilen gereinigte Sand wird automatisch mittels der Sandaustragsschnecke ausgetragen, dabei statisch entwässert und in den Container abgeworfen. Die organischen Bestandteile werden automatisch mit dem eingebrachten Waschwasser aus der Anlage geschwemmt. Die Vorteile der HUBER Sandwaschanlage RoSF4 T Verringerung der Entsorgungskosten Gleichzeitige Entwässerung des gewaschenen Sandes auf TR ca. 90% Reduktion des organischen Anteils auf GV < 3% Feststoffdurchsatz von bis zu 3,0 m³ Feststoff pro Stunde Einfach nachrüstbar hinter bestehenden Sandklassierer, Kompaktanlagen, Rundsandfängen Hohe Standzeit der Sandaustragsschnecke, weil beidseitig gelagert Hoher Korrosionsschutz Geringe Investitionskosten[...]
[...]Kontinuierliches Aussieben, Entwässern und Austragen von Fremdstoffen in einem Arbeitsgang Zum Entfernen von Fremdstoffen aus kommunalen Schlämmen und industriellen Prozesswässern Die STRAINPRESS® ist ein horizontales zylindrisches Sieb zur kontinuierlichen Abscheidung und Entwässerung von Fremdstoffen. Sie ist unterteilt in eine Einlauf- und Siebzone sowie eine Press- und Austragszone. Die Maschine wird zum Sieben flüssiger Schlämme oder zum Filtrieren von Betriebs- oder Prozesswasser eingesetzt, die unter Druck stehen. Eine Rückspülung des Siebes ist nicht erforderlich, es wird also kein Spülwasser gebraucht. Die Siebweite und Geometrie der Schneckenwelle werden für die spezielle Aufgabenstellung optimiert. Design und Funktion Eine Pumpe drückt die ungesiebte Flüssigkeit durch die Siebzone und fördert die gesiebte Flüssigkeit zur weiteren Behandlung. Im zylindrischen Sieb zurückgehaltene Fremdstoffe werden von einer Schnecke abgestreift und durch die Presszone geschoben, in der sie weitgehend verdichtet und entwässert werden. Die Schnecke arbeitet nur, wenn Drucksensoren einen Differenzdruck und damit eine Belegung des Siebes detektieren. Die Fremdstoffe werden durch einen Spalt um einen hydraulisch betätigten Staukonus gedrückt, der das Röhrenende teilweise verschliesst und Gegendruck aufbaut. Der Gegendruck des Staukonus wird automatisch umgekehrt proportional zur Auslastung des Schneckenantriebes geregelt. Einfache Wartung Gehäuse, Lochsieb und Schneckenwelle des HUBER Fremdstoffabscheiders STRAINPRESS® bestehen standardmässig aus korrosionsbeständigem Edelstahl 1.4307 (AISI 304L). Die Schneckenwendeln sind zum Verschleissschutz mit Wolframcarbid gepanzert. Zur Wartung kann die Maschine in der Mitte geteilt und eine Maschinenhälfte verfahren werden. So kann innerhalb kurzer Zeit und bei geringem Platzbedarf z.B. ein Siebeinsatz mit veränderter Perforation eingesetzt werden. Anwendungen Die Maschine wird zum Sieben flüssiger Schlämme oder zum Filtrieren von Betriebs- oder Prozesswasser eingesetzt, die unter Druck stehen. Fremdstoffe werden zum Beispiel aus folgenden Flüssigkeiten entfernt: Primärschlamm / Vorklärschlamm Sekundärschlamm / Überschussschlamm Mischschlamm Fäkalschlamm Schwimmschlamm Fettschlamm Faulschlamm Produktionsabwasser und Schlämme aus der Industrie Kreislauf-, Betriebs- und Prozesswasser Die Vorteile des HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® Unter Druck stehendes Inline-Sieb für Prozesswasser und Schlämme aller Art, insbesondere auch für hochviskose und fetthaltige Schlämme Die Betriebssicherheit nachfolgender Anlagenteile, z.B. zur Eindickung, Desinfektion, Stabilisierung, Entwässerung oder Trocknung, wird verbessert und deren Wartungsaufwand vermindert Für verschiedenste Anwendungen stehen Siebe mit einer Lochweite 2 bis 10 mm, sowie verschiedene Schneckengeometrien und Werkstoffe zur Verfügung Zuverlässige Siebreinigung ohne Spülwasser Eine druckabhängige Steuerung der Schneckenwelle und die Staukonusregelung ermöglicht den unbeaufsichtigten, automatischen Betrieb unter variierenden Zulaufbedingungen Entwässerung der abgeschiedenen Fremdstoffe auf ca. 40 % TR 2 Baugrössen mit Durchsatzleistungen bis zu 200m3 /h Mehr als 1000 Einheiten weltweit erfolgreich im Einsatz[...]
[...]Automatisch gereinigte Siebanlage zum Feststoffrückhalt in Regenüberlaufbecken und Regenbecken Optimale Abscheideleistung von Feststoffen Kontinuierliche Zwangsreinigung der radialen Siebfläche Definierter Feststoffaustrag aus der Siebanlage Maximale Anpassung an örtliche Verhältnisse Robuste und wartungsarme Edelstahlkonstruktion Bei starken Regenfällen gelangen in der Mischkanalisation über Entlastungsbauwerke an Regenüberläufen und Regenbecken oftmals erhebliche Mengen an Schwimm- und Schwebstoffen in die Gewässer. Dieser Feststoffaustrag kann durch den zusätzlichen Einbau von Tauchwänden nur unzureichend verhindert werden. Die ausgetragenen Stoffe wie Hygieneartikel, Toilettenpapier, Fäkalien, Plastikfolien etc. verursachen dort oft einen unschönen Anblick sowie erhebliche Reinigungs- bzw. Entsorgungskosten. Basierend auf dem DWA-Arbeitsblatt A 102 werden verstärkt Anstrengungen unternommen, den Gewässerschutz in diesem Bereich grundlegend zu verbessern. Für besonders gefährdete Vorfluter sowie in Naturschutzgebieten werden weitergehende Regenwasser- behandlungsmassnahmen vorgeschrieben. Design und Funktion Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 ist für den Feststoffrückhalt im Entlastungsbauwerk bestens geeignet und wird erfolgreich im Rahmen von Sanierungs- und Neubaumassnahmen an Regenauslässen eingesetzt. Die Siebanlage gehört zu den Feinstsieben und ist insbesondere auch für grosse Durchflussmengen bei einem äusserst niedrigen, hydraulischen Widerstand konzipiert. Die zweidimensionale Siebung garantiert einen sehr hohen Feststoffrückhalt in Verbindung mit einer automatischen, siebgutschonenden Zwangsreinigung der Siebfläche. Die Siebanlage ist unmittelbar nach der Überlaufschwelle des Entlastungsbauwerkes horizontal angeordnet und besteht aus einer 180° gewölbten Siebfläche mit integrierter Schneckenwendel. Für die Dauer eines Entlastungsereignisses wird die Siebanlage von oben nach unten durchströmt und die Feststoffe zurückgehalten. Diese werden durch eine Schneckenwendel mit Bürstenbesatz während der automatischen Zwangsreinigung der Siebfläche verpressungsfrei und schonend zur seitlichen Auswurfvorrichtung transportiert und in den weiterführenden Abwasserstrom zurückgefördert. Alternativ kann das Rechengut mit einer Querförderschnecke aus der Siebanlage abgezogen und an einen weiteren Entsorgungspunkt gefördert werden. Während des Entlastungsereignisses aktiviert sich die Siebanlage selbstständig und arbeitet vollautomatisch. Die Einbausituation Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 wird hinsichtlich der baulichen und hydraulischen Verhältnisse variabel eingebaut. Daher ist die Montage links- und rechtsseitig sowie unter den Einbauwinkeln von 0° und 60° möglich. Bereits zu Beginn eines Entlastungsereignisses steht die Siebfläche vollständig zur Verfügung und bewirkt somit einen minimalen, hydraulischen Widerstand in Verbindung mit einem sehr hohen Feststoffrückhalt. Die Anwendungen Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 kann im Bereich der Mischkanalisation in vielfältiger Weise in Entlastungsbauwerken eingesetzt werden. Grundsätzlich wird keine Siebgutentnahme aus dem Bauwerk angestrebt, um einen zusätzlichen Wartungspunkt zu vermeiden. Vielmehr verbleibt das Siebgut im Kanal bzw. Becken und wird während und nach dem Regenereignis der Kläranlage zugeführt. Als betriebssichere Lösung für hohe Feststofffrachten und/oder ungünstige Strömungsbedinungen kann die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 mit einer Querförderschnecke als HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 TS ausgeführt werden. Dabei führt die Förderschnecke das in der Siebanlange abgeschiedene Rechengut gezielt an einer festgelegten Stelle dem Abwasserstrom wieder zurück. Alternativ kann das Rechengut mit der Querförderschnecke auf Kundenwunsch auch in einen Container abgeworfen werden. Die Vorteile der HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 Die Anordnung der Siebanlage nach der Entlastungsschwelle bietet folgende Vorteile: Optimaler Feststoffrückhalt durch eine zweidimensionale Lochblech-Siebung Minimaler hydraulischer Widerstand durch Montage auf der Überfallhöhe Maximales Anpassungsvermögen an örtlich begrenzte hydraulische und bauliche Verhältnisse. Definierter Siebgutaustrag Nachträglicher Einbau in bereits vorhandene Bauwerke problemlos möglich Vollständige Überströmbarkeit für Notlaufeigenschaften gesichert Bei Bedarf ausführbar mit Querförderschnecke als RoK1 TS[...]
[...]Automatisch gereinigte Siebanlage zum Feststoffrückhalt in Regenüberlaufbecken und Regenbecken Optimale Abscheideleistung von Feststoffen Kontinuierliche Zwangsreinigung der radialen Siebfläche Maximale Anpassung an örtliche Verhältnisse Zur Kombination mit Stauelementen besonders geeignet Robuste und wartungsarme Edelstahlkonstruktion Bei starken Regenfällen gelangen in der Mischkanalisation über Entlastungsbauwerke an Regenüberläufen und Regenbecken oftmals erhebliche Mengen an Schwimm- und Schwebstoffen in die Gewässer. Dieser Feststoffaustrag kann durch den zusätzlichen Einbau von Tauchwänden nur unzureichend verhindert werden. Die ausgetragenen Stoffe wie Hygieneartikel, Toilettenpapier, Fäkalien, Plastikfolien etc. verursachen dort oft einen unschönen Anblick sowie erhebliche Reinigungs bzw. Entsorgungskosten. Basierend auf dem DWA Arbeitsblatt A 128 werden verstärkt Anstrengungen unternommen, den Gewässerschutz in diesem Bereich grundlegend zu verbessern. Für besonders gefährdete Vorfluter sowie in Naturschutzgebieten werden weitergehende Regenwasserbehandlungsmassnahmen vorgeschrieben. Design und Funktionsweise Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK2 ist zum Feststoffrückhalt in Entlastungsbauwerken bestens geeignet und wird erfolgreich im Rahmen von Sanierungs- und Neubaumassnahmen an Regenauslässen eingesetzt. Die Siebanlage gehört zu den Feinstsieben und ist insbesondere auch für grosse Durchflussmengen bei einem äusserst niedrigen, hydraulischen Widerstand konzipiert. Die zweidimensionale Siebung garantiert einen sehr hohen Feststoffrückhalt in Verbindung mit einer automatischen, siebgutschonenden Zwangsreinigung der Siebfläche. Die Siebanlage ist unmittelbar vor der Überlaufschwelle des Entlastungsbauwerkes horizontal angeordnet und besteht aus einer 180° gewölbten Siebfläche mit integrierter Schneckenwendel. Während eines Entlastungsereignisses wird die Siebanlage von unten nach oben durchströmt und die abgeschiedenen Feststoffe durch eine Schneckenwendel mit Bürstenbesatz während der automatischen Zwangsreinigung der Siebfläche verpressungsfrei und schonend zur seitlichen Austragsöffnung transportiert. Das Siebgut verbleibt anschliessend auf der Zulaufseite der Siebanlage und wird mit dem weiterführenden Abwasserstrom abtransportiert. Während des Entlastungsereignisses aktiviert sich die Siebanlage selbstständig und arbeitet vollautomatisch. Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK2 wird links- oder rechtsseitig auf der Zulaufseite der Überfallschwelle unter Beachtung der örtlichen Gegebenheiten optimal angeordnet und bereits bei geringen Durchsatzmengen vollständig durchströmt. Für eine maximale Verfügbarkeit der Siebfläche wird das Siebgut aus dem Bereich des Siebanlage verpressungsfrei ausgetragen und mit dem Abwasserstrom abtransportiert. Somit wird eine Minimierung des hydraulischen Widerstandes in Kombination mit einem sehr hohen Feststoffrückhalt erzielt. Die Anwendungen Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK2 kann im Bereich der Mischkanalisation in vielfältiger Weise in Entlastungsbauwerken eingesetzt werden. In allen Fällen wird keine Siebgutentnahme aus dem Bauwerk angestrebt, um einen zusätzlichen Wartungspunkt zu vermeiden. Vielmehr verbleibt das Siebgut im Kanal bzw. Becken und wird während und nach dem Regenereignis der Kläranlage zugeführt. Die Vorteile der HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK2 Die Anordnung der Siebanlage vor der Entlastungsschwelle bietet folgende Vorteile: Optimaler Feststoffrückhalt durch eine zweidimensionale Lochblech-Siebung Das Siebgut verbleibt auf der Zulaufseite Keine Beeinflussung der Reinigungsleistung durch den Unterstrom Nachträglicher Einbau in bereits vorhandene Bauwerke problemlos möglich Vollständige Überströmbarkeit für Notlaufeigenschaften gesichert Optional ausführbar mit einer Notentlastungsklappe[...]
[...]Kompakte und gekapselte Maschine Zuverlässiger Betrieb bei minimalem Bedienungsaufwand Niedrige Betriebskosten Durchsatzleistung bis 40 m³/h Ziele der Eindickung von Klärschlamm Klärschlamm, insbesondere Sekundärschlamm, hat eine geringe Feststoffkonzentration und ein grosses Volumen. Um seine weitere Behandlung, z.B. in Faulbehältern, effizient zu machen, ist eine gute Eindickung notwendig. Sie ist auch dort erforderlich, wo flüssiger Klärschlamm zur weiteren Behandlung oder Verwertung transportiert wird. Entscheidende Kriterien für die Auswahl des Eindickverfahrens sind: Leistung und Effizienz Zuverlässigkeit Einfache Bedienung und Wartung Aufbau und Funktion Eine langsam rotierende und etwas geneigte Lochscheibe ist mit Siebgewebe bespannt. Geflockter Schlamm wird durch ein Leitblech gleichmässig über den Radius verteilt. Im unteren Bereich der Scheibe staut sich Schlammwasser auf, so dass ein geringer hydrostatischer Druck entsteht, der den Abfluss des Schlammwassers steigert. Während der Aufwärtsbewegung schichten schwimmend gelagerte Schikanen den Schlamm schonend um, so dass freie Siebfläche für den ungehinderten Filtratabfluss geschaffen wird. Am Austrag schiebt ein gekrümmter Abstreifer den eingedickten Schlamm von der Scheibe. Zwischen Austrag und Aufgabe wird das Siebgewebe von unten abgespritzt, so dass anhaftende Feststoffe in den Schlamm zurückgespült werden und nicht ins Filtrat gelangen. Effizienz Effiziente Nutzung von Wasser Obwohl der HUBER Scheibeneindicker S-DISC ohnehin vergleichsweise wenig Spülwasser auf sehr geringem Druckniveau benötigt kann durch die Nutzung von Filtratwasser zur Filterreinigung vollständig auf externes Spülwasser verzichtet werden. Schonung von Wasserressourcen Entlastung der örtlichen Wasseraufbereitung Einsparung von Betriebskosten Hydraulische Entlastung der Kläranlage Kaum Mehrbedarf an elektrischer Energie zur Druckerhöhung Besondere Einbausituationen 80 % der vorhandenen Filterfläche des HUBER Scheibeneindickers S-DISC werden permanent genutzt. Dies ermöglicht besonders geringe Abmessungen der Maschine. Minimaler Raumbedarf zur Installation Ideal zum Aufbau mobiler Anlagen Einfacher Containereinbau Problemlose Nachrüstung in bestehende Systeme Keine Fundamente oder Bedienplattformen nötig Variable Ausrichtung von Zu- und Abläufen Die Vorteile des HUBER Scheibeneindicker S-DISC Leistung und Effizienz Volumenreduktion > 85 % Typischer Endfeststoffgehalt > 6 % TR Geringer Polymerverbrauch Spezifische Leistungsaufnahme < 0,03 kWh/m³ Bedienungsaufwand < 10 min/d Spülwasserbedarf < 5 % des Schlammdurchsatzes Spülwasserdruck < 3 bar Möglichkeit zur Verwendung von Filtrat als Spritzwasser Abscheidegrad typischerweise > 97 % Zuverlässigkeit Robuste Konstruktion, langlebiges Filtergewebe aus Edelstahl Niedrige Drehzahl < 5 U/min, Geringer Wartungsaufwand, keine Schmierstellen Gute Zugänglichkeit, hundertfach bewährt Einfache und sichere Bedienung Optimierung des Eindickgrades durch Einstellen von Durchsatz, Polymerdosierung und Drehzahl Grosse Klappen für einfache Wartung und Inspektion Gekapselte Maschine, so dass auch geruchintensive Schlämme eingedickt werden können und Gesundheitsgefährdung durch Spritzwasser-Aerosole vermieden wird Steuerungstechnische Selbstüberwachung Unbeaufsichtigter 24-Stunden Betrieb möglich[...]
[...]Vielseitige Abwasserreinigung für zahlreiche industrielle Anwendungen Kompakte und modulare Bauweise für Durchsätze bis zu 300 m³/h Einfaches, betriebssicheres Sättigungssystem mittels Mehrphasenpumpe Geringer Platzbedarf durch integrierten Parallelplattenabscheider Geeignet für die industrielle Abwasservorbehandlung oder kommunale Abwassernachreinigung Sehr hohe Reduktionsraten bei CSB, Feststoff und Phosphat In Kombination mit Chemikaliendosierung DIGIT-DOSE bis zu 30% weniger Betriebskosten Prinzip der Flotation Bei der Druckentspannungsflotation werden feinste Gasblasen mit 20 ‒ 40 μm freigesetzt, welche zusammen mit den im Abwasser vorhandenen Partikeln ein Agglomerat bilden. Dieser Verbund hat in Summe eine geringere Dichte als Wasser und bewegt sich zur Wasseroberfläche. Nicht flotierbare Partikel werden über konische Sedimenttrichter abgeschieden. Das partikelfreie Klarwasser gelangt über eine Tauchwand zur weiteren Verwendung. Ist der Flotationsanlage ein Röhrenflockulator vorgeschaltet, können sogenannte Fäll- und Flockmittel zugegeben werden, welche die Reinigungsleistung entsprechend verbessern. Funktionsbeschreibung der HUBER Druckentspannungsflotation HDF Das zu behandelnde (Ab-)Wasser gelangt über die Zulaufleitung (1) in die Flotation und wird dort direkt mit dem entspannten Druckwasser (Weisswasser) vermischt. Die dabei entstehenden Mikroblasen (20 ‒ 40 μm Durchmesser) werden im speziellen Rohr-im-Rohr-System (14) dabei intensiv mit den suspendierten Wasserinhaltsstoffen in Kontakt gebracht. Es kommt zur Anlagerung von Gasblasen an den Feststoffteilchen und dadurch zur Bildung von Feststoff-Gas-Flocken, welche leichter als Wasser sind und deshalb aufschwimmen. Aus der Mischkammer strömt das aufbereitete Wasser in das Flotationsbecken und wird dabei gleichmässig über die gesamte Beckenbreite verteilt. Die laminare Strömung stellt eine optimale Phasentrennung sicher. Die Feststoff-Gas-Flocken schwimmen im Flotationsbecken auf und bilden eine Flotatschicht an der Wasseroberfläche, die vom Bandräumer (2) in den Flotatabzugsschacht (3) abgeschoben wird. Dabei wird das Flotat von speziell geformten Räumerbalken zusätzlich entwässert. Das Flotat wird dann entweder in einem Container gesammelt oder von einer Exzenterschneckenpumpe zu weiteren Behandlungsstufen (z.B. Schlammentwässerung mit der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS®) gefördert (15). Durch den verstopfungsfreien Parallelplattenabscheider (5) wird die effektive Abscheideoberfläche der Anlage erheblich vergrössert, so dass eine höhere hydraulische Belastung bei gleichen Anlagenabmessungen möglich ist. Im Plattenpaket sind die Abscheidewege stark verkürzt. Die fein verteilten Feststoffe bilden sowohl grössere Flotat-Flockenverbände an der Unterseite der Platten als auch Sediment-Flockenverbände an der Oberseite der schrägen Platten. Von dort steigen die geschlossenen Verbände in das Flotat auf bzw. rutschen in die Sedimentsammeltrichter (6) ab. Das Sediment wird mit einer Exzenterschneckenpumpe oder mit Hilfe pneumatisch angesteuerter Schieber im freien Gefälle abgezogen. Die Klarwasserphase strömt hinter der Tauchwand (7) in den Klarwasserpuffer (8) und gelangt von dort über ein höhenverstellbares Wehr in den Klarwasserablauf (9). Zur Druckwasseraufbereitung wird aus dem Klarwasserpuffer (8) ein Teilstrom (bis zu 30 %) an gereinigtem Wasser entnommen und mit einer mehrstufigen Kreiselpumpe (10) auf einen Druck von ca. 6 bar verdichtet. Dabei wird Luft in das Laufradgehäuse der Pumpe eingebracht und intensiv mit dem Wasser vermischt. Dieses aufbereitete Druckwasser wird über die Druckwasserleitung (12) zum Entspannungsventil des Behälters geführt. Hier werden durch Entspannung (13) auf Umgebungsdruck die Mikroblasen von 20 ‒ 40 μm frei. Über das Rohr-im-Rohr-System (14) wird der Zulauf mit den Luftbläschen vermischt, wodurch eine optimale Anlagerung von Mikroblasen an die Feststoffpartikel realisiert wird. Erhöhung der Abscheideleistung durch Vorbehandlung mit einer chemischen Stufe Individuell projektspezifischer Röhrenflockulator zur optimalen Dosierung von Chemikalien Ideale Einmischung von Chemikalien durch strömungsoptimierte Gestaltung Kompakte Einheit direkt neben der HUBER Druckentspannungsflotation HDF Berücksichtigung von individuellen Probenahmemöglichkeiten / Dosierstellen / Messtechnik Optionale Erweiterung um die innovative HUBER Chemikaliendosierung DIGIT-DOSE zur selbständigen und stets optimalen Dosierung der Chemikalien in Echtzeit Anwendungen der Druckentspannungsflotation Die Einsatzmöglichkeiten für die HUBER Druckentspannungsflotation HDF liegen in verschiedensten Anwendungsbereichen: Schlachthöfe Fleischwarenfabriken Fischverarbeitungsbetriebe Molkereien Convenience Lebensmittel Gastronomie Entsorgungsbetriebe Seifenfabriken Bodensanierung Chemische Industrie Petrochemische Industrie Eisen- und Stahlindustrie Leder & Textilindustrie Kosmetikindustrie Galvanikbetriebe Kommunale Abwasserreinigung Belebtschlammabtrennung Phosphatnachbehandlungsanlagen Tierkörperbeseitigungsanlagen[...]
[...]Zuverlässige Abscheidung von feinen suspendierten Stoffen (Schlammflocken, Mikroplastik) Ideal für die Entfernung von Phosphor (Flockungsfiltration) Sicherer Rückhalt von Pulveraktivkohle (PAK) bei der Spurenstoffentfernung Effiziente Vorfiltration zum Schutz von Ozonierung und GAK Adsorption bei der Spurenstoffentfernung Ein Polstoff ist ein Gewebe, bei dem auf einem Grundgewebe Polfäden fest eingebunden sind, wodurch eine dreidimensionale Struktur entsteht. Die Feststoffe werden von diesem Polstoff zurückgehalten, während das gereinigte Wasser in das Innere der Filtrationsanlage gelangt und über ein Ablaufwehr zur nächsten Stufe beziehungsweise in den Vorfluter geleitet wird. Materialien des HUBER Tuchfilter RotaFilt®: Alle metallischen Teile aus Edelstahl (Teile aus Edelstahl im Vollbad gebeizt). Scheibenstützsegmente aus hochwertigem Kunststoff mit optimierter freier Oberfläche. Für jede Anwendung der richtige Polstofftyp. Design und Funktion Der HUBER Tuchfilter Rotafilt® besteht aus mehreren drehbar angeordneten, scheibenförmigen Filterelementen. Diese sind vertikal eingebaut und mit speziellen Filterbeuteln aus innovativem Polstoff-Gewebe versehen. Das Polstoff-Gewebe besitzt einen mehrdimensionalen Aufbau und besteht aus einer filteraktiven Polstofffaserschicht sowie einem Stützgewebe. Das Abwasser, das in die Filterkammer gelangt, durchströmt die einzelnen Filterscheiben kontinuierlich von aussen nach innen. Dabei werden partikuläre Stoffe zuverlässig in der Polstoff-Struktur zurückgehalten. Durch den Feststoff-Rückhalt erhöht sich der Filterwiderstand und die Differenz der Wasserspiegel zwischen Abwasser- und Klarwasserseite steigt an. Ab einem bestimmten Druckverlust beginnt die stufenweise Abreinigung der Filterscheiben. Dabei werden zurückgehaltene Feststoffe über Absaugbalken zuverlässig und effektiv aus den rotierenden Filterelementen entfernt. Durch die runden Filterscheiben ist sichergestellt, dass beim Abreinigungsprozess keine Totzonen entstehen. Um eine Verschlammung des Beckens zu verhindern, wird in regelmässigen Zeitabschnitten der abgesetzte Schlamm am Boden des Beckens abgesaugt. Technische Daten: Verfügbare Scheibendurchmesser: 2.200 mm und 2.700 mm, RotaFilt® 2.200 als Becken- oder Tankversion verfügbar. Alle metallischen Teile aus Edelstahl, im Vollbad gebeizt. Scheibenstützsegmente aus hochwertigem Kunststoff mit optimierter freier Oberfläche; unkomplizierter Tausch der Segmente und Polstoffbeutel. Für jede Anwendung der richtige Polstofftyp. Beschickung wahlweise im Freispiegel oder über Pumpe. Zahlreiche Vorteile durch Mikrofiltration mit Polstoff: Hohe Abscheideleistungen bei gleichzeitig hoher hydraulischer Durchsatzleistung. Unempfindlich gegenüber Stossbelastungen. Hohe Betriebssicherheit, auch bei Überlast. Kein separates Spülwasser und somit auch kein Spülwassertank erforderlich. Kontinuierliche Betriebsweise (keine Unterbrechungen für die Abreinigung). Geringer Druckverlust während Betrieb (5-30 mbar, hydrostatische Filtration ohne Anheben möglich). Geringer Grundflächenbedarf, minimaler Anlagen-Footprint. Minimale Betriebs- und Energiekosten. Die Vorteile des HUBER Tuchfilter RotaFilt® Wahlweise eine oder mehrere Absaugpumpen. Absaugpumpen nass oder trocken aufgestellt. Erhöhte effektive Filterfläche durch Kreisbogen-Geometrie am Innen- und Aussendurchmesser. Vollständige Abreinigung der Filterscheiben, keine Totzonen. Maximierte freie Filterfläche und minimales Gewicht der Scheiben durch innovative Wabenstruktur der Filterelemente. Kostenvorteile durch optimierte Scheibendurchmesser. Schneller und bedienerfreundlicher Ein- und Ausbau der Filterbeutel und Filterelemente. Einfacher Ein- und Ausbau der Absaugmodule.[...]