[...]Eine gute Idee findet immer Nachahmer! Beim RakeMax® HF werden die Vorzüge des bewährten RakeMax® mit den positiven Eigenschaften eines Rechens mit flach geneigtem Rechenrost exzellent vereint. Im Bereich der mechanischen Vorreinigung wurde durch HUBER im Jahre 2003 der Harken-Umlaufrechen RakeMax® entwickelt und zur IFAT 2005 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese Maschine hat sich auf dem weltweiten Markt der Abwasser-technologie, aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mit inzwischen weit über 1.300 Referenzen, sehr gut bewährt und etabliert. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung bei HUBER wurde ein weiterer neuer Rechentyp auf Basis des erfolgreichen RakeMax® im Bereich der Zulaufsiebung entwickelt und erstmals auf der IFAT 2010 vorgestellt: der gekröpfte Umlaufrechen RakeMax® HF (high flow, hoher Durchfluss). Dieser gehört, ebenso wie der RakeMax®, zu den Feinstrechen und ist Bestandteil der Max-Familie. Dass wir mit dieser innovativen Weiterentwicklung richtig liegen, wurde uns auf der IFAT 2014 indirekt durch zahlreiche Wettbewerber bestätigt: Als "Neuheit" konnte man dort auf vielen Ständen ähnliche Modelle "bewundern". Der Harken-Umlaufrechen RakeMax® HF ist in einen flachen und daher hydraulisch günstigen Siebabschnitt mit anschliessendem Übergang in einen steilen Förderabschnitt unterteilt. Hierbei werden die positiven Eigenschaften des bewährten RakeMax® vereint: zuverlässige Feststoffseparation und eine hohe Rechengutaustragskapazität mit geringem hydraulischem Rechenverlust durch eine grosse und wirksame Rechenrostfläche. Aufgrund der äusserst flach geneigten Rechenrostfläche ist der durchflossene Siebbereich des mittlerweile über fünfzigfach im Einsatz befindlichen RakeMax® HF immer doppelt so gross wie das Fliessprofil vor dem Rechenrost. Ein weiterer Vorteil der grossen wirksamen Rechenrostfläche besteht darin, dass die Fliessgeschwindigkeiten im Rechenspalt sehr gering sind, was eine wesentlich verbesserte Abscheideleistung zur Folge hat. Ausserdem werden durch den flachen Aufstellwinkel des Rechenrostes und die nahezu sohlebene Räumung störende Ablagerungen vor dem Rechen vermieden bzw. können erst gar nicht entstehen. Wesentliche Eigenschaften des RakeMax® HF: hohe hydraulische Durchsatzleistung bei geringer Spaltweite, auch bei tiefem Gerinne robuste, bewährte Maschinentechnik hohe Räumleistung Vermeidung von störenden Ablagerungen vor den Rechen Gerade bei bestehenden Rechenanlagen werden oft die Mindestanforderungen an den Feststoffrückhalt im Zulauf nicht betriebssicher eingehalten. Dies liegt sicherlich auch darin begründet, dass sich das Angebot an Hygieneartikeln und die Gewohnheiten der Bevölkerung in den letzten Jahren deutlich geändert haben. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden muss die Durchlassöffnung am Rechenrost reduziert werden. Dies geht meist mit einer wachsenden hydraulischen Belastung einher. Diese Bedingungen haben zwangsweise zur Folge, dass eine grössere hydraulische Durchlassfläche zur Verfügung gestellt werden muss. Das wiederum bedeutet in der Regel die Verbreiterung des bestehenden Rechengerinnes oder sogar einen Neubau des Rechenhauses. Die Folgen sind hohe Baukosten. Hier bietet HUBER mit dem bewährten gekröpften Umlaufrechen RakeMax® HF eine weitere Maschine im Bereich der Zulaufsiebung an. Der RakeMax® HF wird den vorhandenen Verhältnissen in baulicher und hydraulischer Hinsicht bestens gerecht und reduziert Investitions- und Betriebskosten.[...]
[...]Uhldingen-Mühlhofen, Deutschland Im August 2023 ist auf dem Verbandsklärwerk Uhldingen-Mühlhofen nach mehr als zwei Jahren Bauzeit eine der modernsten Anlagen zur Spurenstoffentfernung erfolgreich in Betrieb genommen worden. Herzstück der neuen Reinigungsstufe ist eine Verfahrenskombination aus Ozonierung und Aktivkohlefiltration in einer technischen Grössenordnung, wie sie derzeit noch nicht realisiert worden ist. 24 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK und HUBER Drucktür TT7 HUBER hat hierfür die zweistrassige Aktivkohle-Stufe mit insgesamt 24 Aktivkohlefiltern CONTIFLOW® GAK für eine zuverlässige biologische Nachfiltration und Adsorption geliefert. Darüber hinaus wurde der vorgeschalte Ozonreaktor mit der bewährten HUBER Drucktür TT7 ausgestattet. In der Ozonierung werden die Spurenstoffe zunächst oxidiert und zu verschiedenen Transformationsprodukten umgewandelt. In der nachgeschalteten Aktivkohlefilterstufe werden diese Produkte zum einen Teil biologisch abgebaut, zum anderen Teil adsorbiert. Zuverlässige Abscheidung persistenter und gefährlicher Spurenstoffe Bis zu 230 l/s behandelt die grösste Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Überlinger See ab sofort mit dieser zusätzlichen Reinigungsstufe. Persistente und gefährliche Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände, Hormone und Flammschutzmittel werden zuverlässig abgeschieden, noch bevor sie in den Überlinger See gelangen. Dieser Teil des Bodensees versorgt rund vier Millionen Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs mit jährlich etwa 135 Mio. m³ Trinkwasser.[...]
[...]Mittelhessen, Deutschland Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) will mit einer neuen Anlage ein bislang wenig beachtetes Potenzial nutzen: Heizen und Kühlen mit Energie aus Abwasser. Die neue Anlage, deren Herzstück das HUBER ThermWin-System ist, wurde Ende Mai vom THM-Präsidium, Giessens Oberbürgermeister Frank Tilo Becher und Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK), in Betrieb genommen. THM-Präsident Prof. Dr. Willems: „Bislang ungeborgener Schatz“ Die Anlage befindet sich auf dem Campus Wiesenstrasse der THM. Mit Mensa, zahlreichen Hörsälen, zentralen Verwaltungseinrichtungen sowie Labors und Werkstätten mehrerer Fachbereiche ist der Campus dauerhaft stark frequentiert. Entsprechend viel Abwasser fällt an. Zudem nutzt die Hochschule vor allem das Abwasser aus dem öffentlichen Kanal. „Es mag seltsam klingen, aber dieses Abwasser ist ein bislang ungeborgener Schatz“, sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems bei der Inbetriebnahme. Denn Abwasser hat im Winter Durchschnittstemperaturen von 10 bis 12 Grad Celsius, im Sommer knapp unter 20 Grad. Mithilfe von Wärmetauschern und Wärmepumpen lässt sich dieser „Schatz“ zum Kühlen und Heizen nutzen. Mit HUBER ThermWin jährlich 300 Tonnen CO 2 einsparen An der THM wird das Abwasser künftig durch eine HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT ® RoK4 aus dem Kanal der Mittelhessischen Wasserbetriebe geholt. Von dort wird das flüssige Medium in den HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin im Gebäude gepumpt, während die Feststoffe direkt wieder in den Kanal zurückgefördert werden. Über den Wärmetauscher wird im Winter eine Wärmepumpe und im Sommer eine Kältemaschine betrieben. Die Wärmepumpe kann rund 850 kW Wärmeleistung bereitstellen, die Kältemaschine erzeugt rund 600 kW Kälte. Eingespart werden sollen so etwa 300 Tonnen CO 2 pro Jahr. Hessens Staatssekretärin Asar: „Anlage spart CO 2 und bringt Forschung in Nachhaltigkeit voran“ „Hessen soll bis zum Jahr 2045 klimaneutral sein, die Landesregierung will mit gutem Beispiel vorangehen und 2030 CO 2 -neutral arbeiten – dazu werden die Hochschulen schon wegen ihres Anteils am Energieverbrauch der Landesliegenschaften einen wichtigen Beitrag leisten“, sagte Ayse Asar. „Und natürlich bilden unsere Hochschulen auch die klugen Köpfe von morgen aus, die Lösungen für die klimaschonende Energieversorgung entwickeln. Die Abwasserwärmenutzungsanlage hier spart also nicht nur CO 2 , sie bringt auch Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit einen grossen Schritt voran.“ Rund 1 Mio. Euro Förderung Das HMWK fördert Bau und Betrieb der Anlage mit rund einer Million Euro aus dem Fonds „REACT-EU“, der als Reaktion auf die Covid-Pandemie aufgesetzt wurde, um Projekte im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zu fördern, insbesondere auch in Bildungseinrichtungen.Die Idee zur Abwasserwärmenutzung gab es an der THM hingegen schon vor der Pandemie, wie Prof. Dirk Metzger, Vizepräsident für strategische Bauplanung und Nachhaltigkeit, erklärte. An die Umsetzung des Projekts ging es im Jahr 2022, als das Facility Management der THM ein Energiekonzept entwickelte und nach Besichtigung der HUBER-Pilotanlage im Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg in die konkrete Planung einstieg. Die baulichen Kernelemente der Anlage zur Nutzung der Energie im Abwasser wurden im vergangenen Dezember angeliefert, ehe die Inbetriebnahme nun im Mai dieses Jahres vollzogen werden konnte. Bundesministerin Geywitz informierte sich vor Ort Ende August informierte sich Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, vor Ort über das Potenzial von kommunalem Abwasser für die Wärme- und Kälteversorgung: „Es wird immer wichtiger, dass wir bei der Energie- und Wärmeversorgung möglichst viele dezentrale Lösungen haben“, sagte Geywitz. Bei einer Führung durch die Technik-Räume zeigte sie sich beeindruckt von der Ingenieursleistung und ihrer kompakten Umsetzung, die einen Einsatz auch im Bestand oder in neuen Wohnungsbauquartieren ermöglicht. „Was Sie hier tun, ist im Prinzip kommunale Wärmeplanung – nur eben auf einem Campus“, hob Bundesministerin Geywitz hervor. Dass die Hochschule dafür auf Abwasser als überall verfügbaren Energieträger setze, sei innovativ: „Sie nutzen etwas, das eigentlich als Problem angesehen wird, ohne zusätzliche Kosten oder Umweltbelastungen zu erzeugen.“ Dass die Technik im Sinne eines Reallabors zudem für Lehre und Forschung zur Verfügung stehe, komplettiere den Gedanken der Nachhaltigkeit.[...]
[...]Šumperk, Tschechischen Republik Am Donnerstag, den 12. Oktober, fand die offizielle Einweihung der Schlammbehandlungsanlage auf der Kläranlage Šumperk in der Tschechischen Republik statt. Mit dieser hochmodernen Lösung zur Schlammbehandlung haben der Betreiber der Kläranlage, die Vodohospodářská zařízení Šumperk, a. s. (VHZ) und ihre Tochtergesellschaft, die Šumperská provozní vodohospodářská společnost, a.s. (SPVS), ein Meilensteinprojekt realisiert und sind für alle zukünftigen Umweltgesetze und Herausforderungen im Bereich der Klärschlammbehandlung gerüstet. In nur drei Monaten realisiert In einer Rekordzeit von nur drei Monaten realisierte das Team der HUBER SE, der tschechischen Tochtergesellschaft HUBER CS spol. s r.o. und ihr lokaler Technologiepartner Kunst spol. s.r.o. die Installation, Trockentests und Inbetriebnahme der Schlammentwässerung mit der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® 440.2 und der Schlammtrocknung mit dem HUBER Bandtrockner BT 12 FAS. Beide Maschinen sind hochenergieeffiziente Technologien, bei deren Entwicklung grösster Wert auf eine einfache Bedienung gelegt wurde. Während die Schneckenpressen den Schlamm aus der örtlichen Kläranlage in Šumperk entwässern, ist die Lösung zur Schlammtrocknung auch für die Behandlung von extern angeliefertem Schlamm aus umliegenden Kläranlagen ausgelegt. Die Gesamtkapazität des Bandtrockners beträgt 8.000 t entwässerten Klärschlamms pro Jahr. Vorteile bei Betriebskosten ausschlaggebend Die Vorteile hinsichtlich der Betriebskosten über eine Betriebsdauer von 10 Jahren waren ausschlaggebend für die erfolgreiche Ausschreibung und Vergabe an die Firma Kunst zusammen mit dem Schlammbehandlungskonzept von HUBER. Hervorragende Ergebnisse bei Entwässerungsgrad und Trocknungsleistung Von der ersten Inbetriebnahme an funktionierten alle Maschinen einwandfrei und lieferten hervorragende Ergebnisse. Die HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® konnte bis zu 28% TR erreichen und wird derzeit mit einem stabilen Entwässerungsgrad von ca. 22% TR betrieben. Der Bandtrockner wurde sofort mit und über seinem Auslegungsdurchsatz und einer kontinuierlichen Trocknungsleistung von >95% TR betrieben. Dank eines exzellenten Teams wird dieses Projekt dazu beitragen, anspruchsvolle Schlammbehandlungsprozesse voranzutreiben – und es zeigt, dass erfahrene Projektpartner und Technologieanbieter für die erfolgreiche Realisierung entscheidend sind.[...]
[...]Färöer Inseln Die Färöer Inseln sind wohl vor allem Naturliebhabern mit einem Hang zu eher ausgefallenen Reisezielen ein Begriff. So war es zunächst eine interessante Abwechslung, als bei HUBER Mitte 2017 die Anfrage für eine Anlage zur Behandlung von Fäkalschlamm für überwiegend häusliche Schlämme einging. Es sollten jährlich mindestens 10.000 t Schlamm angenommen, gesiebt und anschliessend auf ≥ 35 % Trockenrückstand (TR) entwässert werden. Transport mit Saug- und Tankfahrzeugen Was diese Aufgabenstellung besonders macht, ist allen voran der Eingangs-TR: Der Schlamm wird inselweit mit Saug- und Tankfahrzeugen der Firma Simon Moos eingesammelt. Diese speziellen Fahrzeuge haben mehrere Tanks und können den Schlamm unter Zugabe von Polymer auf 9 – 11 % TR eindicken, bei längeren Standzeiten auch mehr. Dies reduziert den unnötigen Transport von Wasser auf den teils langen Distanzen auf der Insel. Die Aufgabenstellung Die Siebung des fliessfähigen Schlamms ist eine Standardaufgabe für HUBER und vielfach erprobt, aber das voreingedickte Material ist nahezu stichfest und kann in diesem Zustand nicht gesiebt werden. Die Aufgabenstellung war es aber, Schlämme von 2 % bis etwa 11 % TR gleichermassen zu behandeln. HUBER Annahmebunker, Waschtrommel und Schneckenpresse Für ein erstes Budgetangebot hat man sich nach Abwägung verschiedener Optionen für einen HUBER Annahmebunker RoSF7 mit bedarfsweiser Rückverdünnung des Schlamms und zur anschliessenden Siebung für eine HUBER Waschtrommel RoSF9 entschieden. Danach sollte der Schlamm gepuffert und von dort aus zur Entwässerung auf die bewährte HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® gepumpt werden. Proben, Analysen, Versuche Als nächster Schritt wurde im Herbst 2017 eine Schlammprobe im HUBER Labor analysiert und Entwässerungsversuche durchgeführt – mit vielversprechenden Ergebnissen. Das Interesse des Betreibers IRF in Leirvik war nun gross und es galt nur noch, die „Unbekannte“ mit dem eingedickten Schlamm zu bewerten. Bei einem Besuch auf den Färöern im Sommer 2018 wurde der angelieferte Schlamm begutachtet, einfache Versuche zur Rückverdünnung durchgeführt und die Erwartungen und Anforderungen des Betreibers besprochen. IRF ist für die meisten der Färöer Inseln der zentrale Ver- bzw. Entsorger für Wasser, Abwasser, Müll und Energie. Basierend auf den Erkenntnissen und Absprachen des Besuchs konnte nun in Zusammenarbeit mit einem dänischen Anlagenbauer das Angebot konkretisiert und mit der detaillierten Planung von Verfahrenstechnik und Bauwerk begonnen werden. Die Maschinen in der Beauftragung an HUBER Die Beauftragung an HUBER erfolgte im Dezember 2020 und umfasste folgende Bestandteile zur Lieferung im Dezember 2021: 1x HUBER Schlammannahmebunker RoSF7 mit integrierter Einheit zur Rückverdünnung 1x HUBER Waschtrommel RoSF9 zur Schlammsiebung 1x HUBER Waschpresse WAP® zur Entwässerung des Siebguts 3x Dünnschlammpumpe zur Beschickung der Schneckenpressen 3x Flockungshilfsmittel-Aufbereitung 3x HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® Vereinbarte Garantiewerte erreicht Die Nassinbetriebnahme ging nach der Fertigstellung von Gebäude und Verfahrenstechnik im Dezember 2022 vor einer spektakulären Naturkulisse erfolgreich über die Bühne. Die vereinbarten Garantiewerte von 35 % TR im entwässerten Schlamm wurden erreicht und dies mit minimalem Polymereinsatz. Fazit: IRF erhält zukunftsweisende Technik zur Behandlung von Fäkalschlämmen und HUBER erweitert sein Projektportfolio um eine Referenz inmitten beeindruckender Umgebung.[...]
[...]Madrid-Butarque, Spanien Es ist ein erfolgreiches Grossprojekt vor den Toren der spanischen Hauptstadt: HUBER hat Ende 2021 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® im Regenrückhaltebecken in Madrid-Butarque installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Nach zehn Jahren des wenig zufriedenstellenden Betriebs mit Produkten von anderen Herstellern, verbunden mit hohem zusätzlichen Aufwand, erneuerte die Stadt Madrid die Anlage im Süden der Stadt mit innovativen und zuverlässigen Produkten von HUBER. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 400 Millionen Litern (400.000 m³) zählt das Regenrückhaltebecken zu den grössten seiner Art in Europa. Maximaler Durchsatz von 63 m³/s: Neue Rechenanlage mit 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® Die neue Rechenanlage für den Schutz des Regenrückhaltebeckens Butarque besteht aus 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 5120 x 1775 mit einem Stababstand von 40 mm für einen maximalen Wasserdurchsatz von 63 m³/s. Der Abtransport des Rechenguts wird über ein Förderbandsystem gewährleistet. HUBER Technology España, die spanische Tochtergesellschaft von HUBER, erarbeitete eine kundenspezifische Lösung, die einen zuverlässigen und reibungslosen Betrieb unter realen Bedingungen gewährleistet. Nach der Kontaktaufnahme durch die Stadt Madrid im Jahr 2019 überzeugte HUBER mit seiner massgeschneiderten Lösung: durch detaillierte und spezifische Kenntnisse über die Abwassersituation in Spanien und speziell im Grossraum Madrid, gepaart mit bedeutsamer Praxiserfahrung aus laufenden Projekten. Erste Projektphase von Dezember 2020 bis April 2021: Erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten neun HUBER RakeMax® Da der Zufluss in das Regenbecken nicht unterbrochen werden konnte und die ständige Verfügbarkeit der Anlage gegeben sein musste, wurde das Projekt in zwei Phasen durchgeführt. In Phase I wurde von Dezember 2020 bis Februar 2021 die erforderliche Anpassung der Betonarbeiten an die neue Ausrüstung vorgenommen. Die Montage der ersten neun HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® inklusive der Elektroinstallation wurde im März 2021 erfolgreich durchgeführt und die Inbetriebnahme der ersten Projektphase Anfang April 2021 abgeschlossen. Hervorragende Leistung der HUBER Maschinen: Erwartungen des Kunden vollumfänglich erfüllt Kurz nach der Inbetriebnahme hatten die neu installierten Produkte die erste Bewährungsprobe zu meistern: mit dem Einsetzen des Frühjahrsregens kamen die ersten Überschwemmungen auf das Regenrückhaltebecken zu, welche die Rechengutcontainer innerhalb weniger Minuten mit mehreren Kubikmetern Rechengut füllten. Die Leistung der neuen HUBER-Anlage erwies sich als hervorragend und entsprach den Erwartungen des Kunden vollumfänglich. Zweite Projektphase von Juli bis November 2021: Vollständige Aufrüstung und Inbetriebnahme Die zweite Projektphase wurde zwischen Juli und November 2021 durchgeführt. Bis Ende 2021 wurde das Regenwasserrückhaltebecken Butarque mit den neuen HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® vollständig aufgerüstet und in Betrieb genommen. Mit diesem Grossprojekt hat sich HUBER einmal mehr als sehr verlässlicher Partner für seine Kunden erwiesen. Stadt Madrid hatte 90 Millionen Euro für neues Regenrückhaltebecken investiert Im Rahmen des Infrastrukturplans zur Verbesserung der Qualität des Manzanares, des circa 90 km langen Flusses durch die spanische Hauptstadt, hatte die Stadt Madrid von 2005 bis 2010 den Bau eines der grössten Regenrückhaltebecken in Europa durchgeführt. Für den Bau investierte die Stadt etwa 90 Mio. Euro. Insgesamt wurden mehr als 2,5 Mio. m³ Erde bewegt und über 90.000 m³ Beton verbaut. Verschmutzung und negative Umweltauswirkungen minimiert, Qualität von Fluss und Ökosystem gewährleistet Dank dieser Massnahme konnte Madrid mit einem Bewirtschaftungs- und Speichersystem (Gesamtkapazität: 1,3 Millionen m³) ausgestattet werden, das die direkte Einleitung der grossen, über das Kanalisationsnetz aufgefangenen Regenwassermengen in den Manzanares verhindert. So war es praktisch möglich, die Verschmutzung dieses Gewässers aufzuhalten, negative Umweltauswirkungen zu minimieren und die Qualität des Flusses sowie seines gesamten aquatischen Ökosystems zu gewährleisten. Installierte Produkte anderer Firmen mussten ersetzt werden Die ursprünglich vorgeschlagene und installierte Lösung für das Einlaufwerk umfasste zehn einzelne Greiferrechen, für den Transport und die Entfernung des Rechenguts war ein Rinnenkanal gebaut worden. Schon beim ersten Unwetterereignis jedoch zeigte sich, dass die installierten Anlagen, Rechen und Schwemmrinnen nicht in der Lage waren, die sehr grossen Mengen an Abwasser und Rechengut zu bewältigen, die in das Einlaufbauwerk des Regenbeckens gelangten. Das ineffiziente und ungeeignete Reinigungssystem dieser Rechen führte zu einer starken Verstopfung der Stäbe, sodass die Befüllung des Regenbeckens erschwert war. Ausserdem hatte das Betriebspersonal grosse Mühe, die Überflutung des Geländes zu vermeiden, und musste nach jedem Regenereignis viele Stunden für die manuelle Reinigung der Rechen und der gesamten Bauanlage aufwenden. Nach knapp zehn Jahren Betrieb: HUBER liefert innovative und zuverlässige Produkte Nach knapp zehn Jahren Betrieb unter diesen unzureichenden Bedingungen, die vor allem für Betrieb und Wartung hohen Aufwand und Kosten verursachten, planten die Behörden den Austausch der mechanischen Ausrüstung. Im Jahr 2019 war HUBER Technology España kontaktiert und die aktuelle Situation vor Ort durch die zuständigen Berater, Betreiber und Eigentümer besprochen worden. Die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte zeigte wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die nicht nur über grosse Erfahrung, sondern vor allem auch über detaillierte Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und Abläufe verfügen. Nur so können massgeschneiderte Lösungen gefunden werden, die am Ende funktionieren und die Erwartungen der Kunden erfüllen. Und dies ist HUBER im Grossprojekt Madrid-Butarque eindrucksvoll gelungen.[...]
[...]Linz-Asten, Österreich Grobrechen ausgetauscht, Rechengutbehandlung erneuert und eine Rechengut-Verladung errichtet In der grössten oberösterreichischen Kläranlage mit einer Ausbaugrösse von 950.000 EW, wurden die Grobrechen getauscht, die Rechengutbehandlung erneuert und eine Rechengut-Verladung errichtet. Das gesamte Stadtgebiet der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz sowie 39 Umlandgemeinden mit einem Einzugsgebiet von insgesamt 900 Quadratkilometern werden über die Regionalkläranlage Asten entwässert. Darüber hinaus werden auch die biologisch abbaubaren Abwässer der Grossindustrie, wie die Kokereiwässer der Hütte Linz der voestalpine Stahl und der DSM Chemie aufgenommen. Der Industrieanteil der Gesamtbelastung beträgt ca. 30 %. Der maximale Zufluss aus dem überwiegend im Mischsystem entwässerten Einzugsgebiet beträgt 8,8 m³/s, der maximale Trockenwetterzufluss 2,7 m³/s. Der Standort der KA ist durch die Donaustaustufe Abwinden-Asten bestimmt. Der Stau des Kraftwerks reicht bis in das Stadtgebiet von Linz. Daher ist der Standort der Kläranlage in der östlichen Nachbargemeinde von Linz, in Asten auf Höhe des Kraftwerks so gewählt, dass die Linzer Kanäle im freien Gefälle bis zur Kläranlage entwässern können. Das Abwasser wird in die Kläranlage gehoben, mechanisch und biologisch gereinigt und anschliessend in das Unterwasser des Kraftwerks geleitet. Die vier alten Gleichstrom-Harkenrechen mit einer Spaltweite von 80 mm stammten noch aus der Zeit um 1979 als die KA Asten in der derzeitigen Form in Betrieb ging. Die Feinrechen waren im Jahre 2000 auf Ketten-Umlaufrechen mit 10 mm Spaltweite erneuert worden. HUBER lieferte damals die zugehörige Fördertechnik und die Rechengutbehandlungsanlagen sowohl für die neuen Feinrechen als auch die Waschpresse für die Grobrechen. Da die Regionalkläranlage Linz sowohl eine Schulungs-Kläranlage für Klärwärter ist, als auch häufig als Exkursionsziel gewählt wird und vor allem auch aus technischen Gründen, war es geboten, die Grobrechen dem Stand der Technik anzupassen sowie die Geruchsbelastung im Rechenhaus zu reduzieren. Anstelle der bestehenden Gleichstrom-Rechen mit 80 mm Spaltweite wurden HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® mit 35 mm Spaltweite zum Einsatz gebracht. Der verringerten Spaltweite, höheren Abscheideleistung und grösseren Rechengutmenge wird durch die raschere Siebflächenreinigung, die ein Umlaufrechen hat, entsprochen. Quer zu den vier neuen Grobrechen und den vorhandenen vier Feinrechen, die jeweils nebeneinander angeordnet sind, wurden Doppel-Förderschnecken mit 600 bzw. 500 mm Durchmesser eingebaut, die das Rechengut in je eine HUBER Waschpresse WAP® Baugrösse 2x8 mit einer Rohrechengut-Durchsatzleistung von je 16 m³/h befördern und über einen zusätzlichen Notabwurf verfügen. Die zwei Doppel-Waschpressen waschen, entwässern und schieben das Rechengut durch vier steil angeordnete Ausschubrohre in Richtung bis oberhalb der Rechengutverladung. An den Ausschubrohr- Enden werden die Rechengutpfropfen zerkleinert, um undefiniert grosse Klumpen zu vermeiden. Das aufgelockerte Rechengut fällt an vier Stellen in eine Verteil-Förderschnecke, die es – je nach Drehrichtung - in zwei abgedeckte Abrollcontainer verteilt. Jeder der beiden Container ist mit einer giebeldachförmigen Abdeckung versehen, unter deren „First“ eine unten offene Verteilförderschnecke die Längsverteilung im Container bewerkstelligt. Ist der eine Container voll, schaltet die Verteilförderschnecke die Förderrichtung um und befüllt den anderen Container. Die Planung der Rechenhaus-Ertüchtigung wurde vom Büro Dr. Lengyel ZT-GmbH aus Wien durchgeführt. Den Ingenieuren von BDL sowie der Betriebsleitung der Regionalkläranlage Asten sei ein grosses Dankeschön dafür ausgesprochen, dass die Zusammenarbeit von der Ausführungsphase bis hin zur Inbetriebnahme stets in kongenialer, konstruktiver Atmosphäre stattgefunden hat.[...]
[...]Die Schneckenpressen der Baureihe Q-PRESS® haben sich über die Jahre zu einem der erfolgreichsten HUBER-Produkte entwickelt. Der letzte Entwicklungssprung vollzog sich mit deutlich verschleissbeständigeren und presskräftigen Abstreiflippen und dazu passenden, drehmomentstärkeren Getrieben mit verringertem elektrischem Energieverbrauch. Aktuelle Weiterentwicklung: Signifikant veränderte Filtergeometrie Die beiden seit langem bewährten Baugrössen 280 und 440.2 werden zukünftig mit einer deutlich erhöhten, freien Filteroberfläche ausgerüstet. Zur Steigerung der offenen Filterfläche wird der erste, relativ grobe Siebabschnitt im Zulaufbereich deutlich verlängert, der mittlere, etwas feinere Siebabschnitt wird zukünftig mit einer breiteren Spaltweite ausgerüstet. So können in der durchsatzrelevanten ersten Filterhälfte über 30 % mehr offene Filterfläche bereitgestellt werden als bisher. Die vergrösserte offene Siebfläche ermöglicht einen höheren Schlammdurchsatz oder, bei unverändertem Durchsatz, eine verringerte Schneckendrehzahl und dadurch ein höheres Entwässerungsergebnis.Die seit vielen Jahren bewährten, verschleissresistenten Spaltfilter finden dabei weiterhin Verwendung, alle Neumaschinen der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® werden mit der neuen Filtergeometrie ausgerüstet, eine Nachrüstung auf Bestandsmaschinen ist ebenfalls möglich. Weniger Betreibereingriffe, besseres Entwässerungsergebnis Dass sich bei HUBER Weiterentwicklungen und verbesserter Betreibernutzen nicht zwangsläufig nur mit dem Werkstoff Edelstahl erreichen lassen, zeigt sich an einem neuen Regelungsmodus der Q-PRESS ® : Bisher war der Filtrationsdruck im Filterkorb massgeblich zur automatischen Einstellung der Wellendrehzahl der Schneckenpresse. Bei zu hohem Filtrationsdruck wurde die Drehzahl erhöht, um eine Durchfeuchtung des Presskuchens zu vermeiden und die Filtratbelastung zu reduzieren. Bei zu niedrigem Filtrationsdruck wurde die Wellengeschwindigkeit automatisch reduziert, um eine ausreichende Füllung der Presse sicherzustellen. Diese Betriebsweise war und ist die Basis für einen störungsfreien, unbeaufsichtigten Betrieb. Neu: Erweiterung des Regelungsmodus für maximalen Entwässerungsgrad Neu ist jetzt eine Erweiterung des bewährten Regelungsmodus mit dem Fokus auf der Aufrechterhaltung des maximalen Entwässerungsgrades. Als regelungstechnischer Parameter fungiert jetzt zusätzlich das Motordrehmoment als Massstab für die Trockenheit des Schlammkuchens. Ist das Drehmoment bzw. der Entwässerungsgrad zu niedrig, verlangsamt sich die Schneckenwelle automatisch. Weil das Drehmoment deutlich geringere Varianzen aufweist als der unmittelbar von der Flockenqualität beeinflusste Filtrationsdruck, kann die Presse mit deutlich geringeren Varianzen der Wellengeschwindigkeit – im Idealfall sogar mit weitgehend konstanter Wellengeschwindigkeit – betrieben werden. Erfahrungsgemäss sinkt dann das Druckniveau in der Presse, wodurch die Wellengeschwindigkeit automatisch sinkt und das Drehmoment bzw. der Entwässerungsgrad in der Folge stabil im Maximalbereich bleibt. Automatische Feineinstellung für ideales Entwässerungsergebnis Die Feineinstellung der Presse mit dem Ziel eines idealen Entwässerungsergebnisses, die bisher vom Zeitaufwand und der Erfahrung des Betreibers abhängig war, wird jetzt also auch automatisch und unbeaufsichtigt durchgeführt. Neuer Regelungsmodus auch nachrüstbar Der um das Drehmoment erweiterte Regelungsmodus ist bei HUBER Schneckenpressen Q-PRESS ® und HUBER Steuerungen zurück bis zum Baujahr 2018 nachrüstbar – der deutlich ruhigere Pressenbetrieb mit stabileren Entwässerungsgraden bei weniger Betreibereingriffen ist also nicht nur Neukunden vorbehalten.[...]
[...]Guelph, ON, Kanada "Am RakeMax® kommt nichts vorbei. Der Rechen arbeitet absolut einwandfrei. Auch nach drei Jahren sehen alle Teile noch aus wie neu – als hätten wir die Maschine gestern erst eingebaut." Majde Qaqish, Projektingenieur für die Kläranlage Guelph Als der Austausch einiger älterer Komponenten der Kläranlage Guelph unumgänglich wurde, wollten die Stadtverwaltung und Projektverantwortlichen die Gelegenheit nutzen, das bestehende Abwasserreinigungsverfahren gleichzeitig zu modernisieren und durch den Einsatz neuester Technik zu verbessern. In Zusammenarbeit mit Anlagenbauern beschäftigte man sich eingehend mit unterschiedlichen Lösungen um herauszufinden, welche Technik bzw. welcher Lieferant für die Kläranlage Guelph am geeignetsten sind und die für die Anlage anvisierten langfristigen Ziele für die Abwasserbehandlung am besten erfüllen können. Vertreter der Stadtverwaltung besichtigten zunächst mehrere Anlagen, sprachen mit anderen HUBER-Kunden und liessen sich die Technologie bei Vorführungen im Detail zeigen, bevor sie sich, voller Überzeugung, für den HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® entschieden. Um 100% Maschinenverfügbarkeit sicherzustellen, entschied sich die Stadt Guelph für den Einbau von vier RakeMax® Rechen. Zwei Anlagen sind ständig in Betrieb, zwei werden zusätzlich als Reserve genutzt. So ist 100% Kapazität auch während der planmässigen Reinigungs- und Wartungsarbeiten sichergestellt. Entscheidende Argumente waren u.a.: minimaler Wartungsaufwand unglaublich hohe Verfügbarkeit gleichbleibende Leistung dauerhaft haltbar zuverlässig störungsfreier Betrieb Aufgabenstellung: Für Majde Qaqish, Projektingenieur für die städtische Kläranlage, war es vorrangig wichtig, Spitzentechnologie einzusetzen, da die neue technische Lösung einer Reihe strenger Anforderungen bezüglich Leistung und Lebensdauer genügen musste und gleichzeitig ein wirtschaftlicher Einsatz des Wartungspersonals gewährleistet sein sollte. Es waren vier Hauptkriterien, die die Stadt Guelph von der neuen Technik und vom entsprechenden Lieferanten auf jeden Fall erfüllt haben wollte: 1. verbesserte Abscheidung von Abfallstoffen aus dem Abwasserstrom 2. effizienter Betrieb bei geringem Wartungsbedarf 3. lange Lebensdauer, passend zum 50-Jahre-Konzept für die Kläranlage 4. Betreuung durch sachkundige Experten und schnellen, unkomplizierten Service Lösung: Majde Qaqish kannte HUBER und seinen Vorort-Support, er hatte sich auch gründlich mit der Technik des RakeMax® beschäftigt und wusste daher – er hatte den Rechen ausserdem noch auf einer anderen Kläranlage im Betrieb gesehen –, der HUBER RakeMax® ist der beste Rechen seiner Art und die beste Wahl für die Anforderungen, die es auf der KA Guelph zu erfüllen gilt. Man hatte also hohe Erwartungen an die neue Technologie, was die Abscheidung von anorganischen Stoffen und Sand aus dem Abwasser betrifft. Hocherfreut war man dann, als der neue RakeMax® diese Erwartungen mit seiner hohen Abscheideleistung, Wartungsfreiheit und konstant tadellosem Betrieb sogar eindrucksvoll übertraf. Nach Aussage von Majde Qaqish hat sich die Qualität der Vorreinigung enorm verbessert, sodass die gesamte Kapazität der Kläranlage weitaus besser genutzt werden kann. Der RakeMax® – ein wahres „Arbeitstier“ Dank seines speziellen Designs, der Fertigungsweise sowie den verwendeten Materialien ist der RakeMax® unglaublich langlebig und wartungsfrei und übertrifft durchwegs alle anderen Rechenfabrikate. Der RakeMax® ist ausserdem einfach zu handhaben und Geruchsemissionen werden durch die Abdeckungen um 70% reduziert. Die Überwachung des Rechenguts ist genauso einfach wie das Abnehmen der Abdeckungen. Geringer Wartungsbedarf Die Sandbehälter mussten zuvor alle zwei Monate gereinigt werden, jetzt ist das nur noch alle neun Monate nötig. Auswirkungen auf nachfolgende Systeme Es sammelt sich nichts mehr in den Faultürmen an, sodass sich auch deren Leistung um 90% verbessert hat. Verbesserungen in der Abwassersiebung In allen Bereichen der Abwassersiebung sind merkliche Verbesserungen zu beobachten. Das Rechengutvolumen hat sich erhöht, die Qualität des Endprodukts verbessert, und ungeplante Wartungen konnten auf Null reduziert werden. Zitate des Betreibers: “Wir haben 100%iges Vertrauen in die Technik und den Lieferanten. Der RakeMax® arbeitet tadellos und sollte doch einmal Rat und Unterstützung benötigt werden, sind die Spezialisten von HUBER mit Kompetenz und Expertenwissen ganz in der Nähe.” “Die Geruchsreduzierung ist erheblich. Zuvor war es für das Betriebspersonal immer ziemlich unangenehm, jetzt blockieren die Rechen mit ihren Abdeckungen alle Gerüche – wobei im Verfahren so viele Abfallstoffe entfernt werden, dass die eigentlich typischen Gerüche erst gar nicht entstehen. Die Kläranlage der Stadt Guelph, Ontario: Anlagen: 1 Anzahl installierter RakeMax® Rechen: 4 Versorgungsgebiet: die Stadt Guelph sowie das Dorf Rockwood und die Siedlung Gazer-Mooney im Stadtteil Guelph-Eramosa Durchschnittlicher Durchfluss: 54.5 Mio. l/d Die Abteilung Wastewater Services Division (WSD) des Environmental Services Dept. der Stadt Guelph ist für die Abwasser- und Regenwasserbewirtschaftung sowie die Wassergütewirtschaft im Servicegebiet zuständig und betreibt die Kläranlagen Hanlon und Wellington Street West. Dabei ist die WSD verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften des Umweltministeriums.[...]
[...]Star, Idaho, USA Auf der Kläranlage der Stadt Star in Idaho war ein seit langem betriebener Zerkleiner installiert, der inzwischen nicht nur in die Jahre gekommen, sondern vor allem auch technisch veraltet war. Für den zuständigen Versorger Star Water and Sewer District stand deshalb fest, dass etwas geschehen musste. Hätte man den Zerkleinerer repariert, hätte die Anlage zwei Wochen stillgelegt werden müssen, und selbst nach aufwändigsten Reparaturmassnahmen wäre die Anlagenleistung niemals an die Leistungsfähigkeit moderner Rechentechnik herangekommen. Anlagenbauer und Ingenieurbüros verwiesen Star Water and Sewer District an HUBER und empfahlen den Einbau einer HUBER Siebanlage ROTAMAT® STAR, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Für Ken Vose, Betreiber der Anlage, stand dabei an oberster Stelle die Erwartung, dass die HUBER-Anlage zuverlässig alle Störstoffe abscheidet, durch die eine nachfolgende Membranbioreaktoranlage geschädigt werden könnte. “Der Zufluss zu unserer MBR-Anlage muss so sauber wie möglich sein. Den “Muffin Monster” Zerkleiner zu behalten hätte keinen Sinn gemacht, selbst wenn wir ihn bestmöglich repariert hätten.” Ken Vose, Anlagenbetreiber Schutz nachfolgender Systeme Der Membranbioreaktor der Kläranlage stellt eine wichtige Behandlungseinheit dar: Membranbioreaktoren sind die erste Wahl, wenn es um die Reinigung von Abwasser geht. Sie erzielen die besten Ergebnisse, jedoch können die Membranen leicht durch Feststoffe im Abwasser beschädigt werden. Der Austausch defekter Membrane ist teuer, und auch die dadurch anfallenden Ausfallzeiten sind eine kostspielige Angelegenheit. Eine neue Lösung als Ersatz für den alten Zerkleinerer muss daher den Membranbioreaktor vor Feststoffen schützen. Noch mehr bestechende Technologie Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® STAR erfüllt genau all diese Anforderungen. Ken Vose zeigte sich erfreut über die Möglichkeit, eine weitere HUBER-Maschine auf der Kläranlage einzubauen, und auch überzeugt, dass die gewählte HUBER Siebanlage ihre Leistung bringen wird. Schliesslich hatte er bereits gute Erfahrungen mit einer HUBER Schneckenpresse gemacht, die schon seit längerem auf der Kläranlage in Betrieb ist. Doppelte Siebgutmenge Der Erfolg der ROTAMAT® STAR Technik zeigt sich im Abfallcontainer. Zuvor wurde der Container alle zwei Wochen geleert, der neue HUBER-Rechen siebt so viel aus dem Abwasser, dass der Container jede Woche geleert werden muss. “Wir arbeiten sehr gerne mit HUBER zusammen. Die Maschinen sind leistungsfähig und liefern genau das, was wir brauchen: saubereres Wasser im Gerinne. Und die Spezialisten und Projektbetreuer bei HUBER tun alles, damit die Erwartungen des Kunden erfüllt werden.” Ken Vose, Anlagenbetreiber Kompetenz bei der Leistungsoptimierung Feinheiten, die für die optimale Leistung einer Anlage entscheidend sein können. Sei es der Standort der Anlage oder die im Zulauf enthaltenen Stoffe – alles kann Auswirkungen auf die Anlagenleistung haben und zusätzliche Feinabstimmungen erforderlich machen. Das Problem des sich ansammelnden Siebguts, das die häufige Hochdruckreinigung erforderlich machte, konnte schnell und einfach durch den Einbau einer zweiten Spritzdüsenleiste behoben werden. Das war genau die richtige Lösung. Nachdem diese montiert war innerhalb von vier Monaten noch kein einziges Mal eine Hochdruckreinigung nötig. “Wir hatten zuerst Zweifel an der Leistungsfähigkeit der Siebanlage. Der Rechen siebte tatsächlich eine enorme Menge ab, aber wir mussten die Maschine alle 2-3 Wochen abschalten und mit einem Hochdruckreiniger reinigen. Das Problem wurde dann aber vom zuständigen Projektmanager schnell gelöst.” Ken Vose, Anlagenbetreiber Meisterleistung Die HUBER Siebanlage ROTAMAT® STAR erfüllt eine wichtige Aufgabe beim Schutz des Membranbioreaktors, da die Maschine dem Abwasserstrom so viele Feststoffe wie möglich entnimmt. Die Zuverlässigkeit im Betrieb ist noch höher als erwartet, und die erzielten Ergebnisse sind ausserordentlich gut – viel besser als es mit der alten Anlage je möglich gewesen wäre. Mehr als nur Technologie Die langjährige Erfahrung mit Abwasserprozessen und in der Zusammenarbeit mit Kommunen sowie umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Abwassertechnik ermöglichen es HUBER, in Zusammenarbeit mit Verbänden und Organisationen sicherzustellen, dass über die reine Technologie hinaus für die unterschiedlichsten Anforderungen – ob kurzfristige taktische Massnahmen oder langfristige strategische Ziele – immer die perfekt angepasste Lösung angeboten werden kann. Entsprechend fällt auch das Fazit des Betreibers aus: “Nicht nur die HUBER-Technologie ist überlegen im Markt, sondern auch der zugehörige Service unübertroffen. Wir profitierten von der Fachkenntnis der Projektmanager und der kompetenten Betreuung durch die Servicespezialisten. Sie wissen worauf es ankommt und dass es mit der Montage und Inbetriebnahme nicht getan ist, sondern die entscheidenden Anpassungen und Optimierungen erst dann möglich sind, wenn die Maschine tatsächlich in Betrieb ist. Dieses Augenmerk ist auschlaggebend, damit eine Anlage nicht einfach nur gut arbeitet, sondern den entscheidenden Tick besser ist.” Ken Vose, Anlagenbetreiber[...]