[...]Ampfing, Germany Die Putenschlachterei Süddeutsche Truthahn AG wurde 2002 in Ampfing errichtet. Mit 500 Mitarbeitern und 200 Vertragsmästern erwirtschaftet die eigenständige Süddeutsche Truthahn AG einen Jahresumsatz von mehr als 170 Millionen Euro. Der Schlachtbetrieb Südd. Truthahn AG produziert täglich ca. 800 m³ Abwasser. Dieses wurde im Produktionsgebäude bereits zusammengeführt und im Abwassergebäude mit einer Vorsiebung (Bogensieb) und einer Flotation aufbereitet und an die anliegende Kläranlage abgegeben. Durch ständige Erweiterungen der Produktion, konnte die vorhandene Maschinentechnik die geforderten Einleitbedingungen der Stadt teilweise nicht mehr einhalten. Ausserdem war ein hoher Reinigungs- und Wartungsaufwand notwendig. Deshalb hat sich die Süddeutsche Truthahn AG dazu entschlossen die komplette Abwasseraufbereitungsanlage zu erneuern um die Einlaufbedingungen zuverlässig und dauerhaft einhalten zu können. Das gesammelte Abwasser aus der Produktion wird weiterhin im Freispiegel in die vorhandenen Pumpenschächte geleitet. In diesen Schächten wurde je eine Beschickungspumpe installiert, wobei eine Pumpe zur Beschickung der Siebanlage, die andere zur Zirkulation und Aufwirbelung der Feststoffe genutzt wird. Als Siebanlage kommt ein HUBER Trommelsieb RoMesh® 3 mit 3 mm Lochblech und einer innere und äussere Spritzdüsenleise zum Einsatz. Diese ist auf einem Untergestell montiert, um den Ablauf direkt in den nachgeschalteten HUBER Langsandfang ROTAMAT® Ro6 30 zu leiten. Der Langsandfang ist mit Räumpaddel ausgestattet, um die Schwimmstoffe (z.B. freie Fette) abzuscheiden. Die Sinkstoffe (Sand, Magenkiesel) werden über eine Austragsschnecke in einen Container gefördert. Das so mechanisch gereinigte Abwasser fliesst anschliessend im Freispiegel in einen weiteren Pumpenschacht und von dort in ein gerührtes Misch- und Ausgleichsbecken (ca. 900 m³). Dieses Becken dient nicht nur zur Homogenisierung des Abwassers, sondern fungiert auch als Sicherheit bei Havarie oder für Wartungsarbeiten an der Abwasseranlage (Pufferung einer ganzen Tagesmenge). Aus dem Misch- und Ausgleichsbecken fördert eine trockenaufgestellte Kreiselpumpe das Abwasser über einen Röhrenflockulator auf die HUBER Druckentspannungsflotation HDF 10. Im Röhrenflockulator wird dabei Fällmittel (Eisen(III)-chlorid) und Polymer dosiert und neutralisiert. In der HUBER Druckentspannungsflotation HDF10 werden anschliessend die entstandenen Flocken mit Mikroblasen (ca. 50µm) flotiert und mit einem Räumer in den Flotatschlammtichter abgeschoben. Der Flotatschlamm und die Sinkstoffe werden in regelmässigen Abständen mit der Flotatpumpe abgezogen. Der Entsorgungsweg für den Flotatschlamm ist weiterhin über eine Biogasanlage. Der Klarwasserablauf läuft im Freispiegel zu einem weiteren Pumpenschacht und wird zur Kläranlage weitergepumpt. Später, soll von diesem Klarwasserablauf der Flotation ein Teilstrom wiederverwendet werden. Hierzu ist jedoch eine Hygienisierung notwendig, die zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet wird. Der Röhrenflockulator und die Schalt- und Steueranlage wurden bereits auf eine einfache Nachrüstung der HUBER Chemikaliendosierung DIGIT-DOSE vorbereitet. Neben der HUBER-Maschinentechnik war auch der komplette Rohleitungsbau, die mechanische und elektrische Montage sowie die Schalt- und Steueranlage im Auftragsumfang der HUBER SE. Die Anlagentechnik wurde im Mai 2020 erfolgreich in Betrieb genommen. Verfahrenskenngrössen / Zulaufwerte: Nominaler Durchfluss 60 m³/h Maximaler Durchfluss 80 m³/h Tagesdurchfluss 1000 m³/d pH-Wert 6-8 CSB 7000 mg/l Leitfähigkeit 3,02 mS/cm TR 0,71 % NH 4 -N 72,6 mg/l PO 4 -P 47,6 mg/l[...]
[...]Luzern, Schweiz Die steigende Bebauungsdichte stellt Grossstädte generell während Regenereignissen vor die Problematik einer stark eingeschränkten Versickerung von Niederschlagswasser und dem damit erhöhten Risiko von Überschwemmungen der örtlichen Kanalnetze [3]. Des Weiteren beinhaltet das von Strassen abfliessende Wasser neben Kies und Sand auch beträchtliche Mengen an ökotoxikologisch relevanten Substanzen aus Reifenabrieb und Teerrückstände. Darunter fallen beispielsweise Schwermetalle wie Cadmium, Kupfer, Zink und Blei, sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe [PAK] und Mineralölkohlenwasserstoffe [MKW]. Bei der Abtragung dieser Stoffe von Strassenflächen während Regenperioden werden diese direkt in Oberflächengewässer oder die Mischwasserkanalisation eingeleitet. Dieses Strassenabwasser fällt im Vergleich zu kontinuierlich anfallendem Siedlungswasser im Durchschnitt nur 5 % der Zeit und in unterschiedlichen Intensitäten an. Die punktuell auftretenden Regenereignisse generieren dann massive Konzentrationen im abfliessenden Strassenwasser. Eine umweltgerechte Behandlung des auftretenden Strassenabwasser stellt weitgehend ein ungelöstes Problem dar [1]. Speziell für diese Anwendung wurde in der Schweiz eine Gewässerschutzvorschrift, welche die Behandlung von Abwässern stark befahrener Strassen vorsieht, ins Leben gerufen. Diese sogenannten Strassenabwasserbehandlungsanlagen ["SABA"] werden grundsätzlich in zwei Typen unterschieden. In Abhängigkeit zur vorherrschenden Flächenversiegelung ist der Abfluss nicht mehr mittels Retentionsbodenfilter mit natürlicher Behandlung realisierbar, sondern wird über eine sogenannte technische SABA behandelt [2]. Um der Aufgabenstellung einer technischen SABA gerecht zu werden, hat die Firma HUBER SE speziell für diese Anwendung den HUBER Scheibenfilter RoDisc® modifiziert. Seit Ende des Jahres 2015 sind bereits zwei dieser Behandlungsanlagen im Grossraum Luzern in Betrieb. Die SABA Seetalplatz wurde hierbei auf ein Strasseneinzugsgebiet von 3,2 ha und die SABA Frohburg auf 2,1 ha konzeptioniert. Das Einzugsgebiets der SABA Seetalplatz wird pro Tag mit rund 50.000 Kraftfahrzeugen befahren. Ein wichtiger Bestandteil während der Projektierungsphase war die exakte Betrachtung des Strassenverlaufes im Einzugsbereich. Auf kurvenreichen Strassen ist mit einer deutlich erhöhten Konzentration durch den Abrieb des Teer- und Strassenbelags zu rechnen. Die Strassenabwasserbehandlungsanlage besteht aus mehreren Behandlungsstufen. Der Strassenabfluss fliesst über ein Leitungsnetz und möglichst im Freispiegel auf die SABA. In einem vorgelagerten Grobstoffabscheider sedimentieren Sinkstoffe wie Sand und Kies aufgrund der Dichteunterschiede. Im Anschluss fliesst das Abwasser in ein Absetzbecken. Dort sinken feinere partikuläre Schwebestoffe ab und werden intervallweise über den Schlamm abgezogen [2]. In der letzten Reinigungsstufe wird das vorgereinigte Abwasser mit einem Volumenstrom von 30 l/s auf die HUBER Scheibenfiltration RoDisc® geleitet bevor es zur Versickerung eingeleitet oder einem Gewässer zugeführt wird. Der Wirkungsgrad von SABA Anlagen wird gemäss der Reduktionleistungen von Feststoffen und Schwermetallen kategorisiert. Für die Feststoffe kann eine Abscheideleistung über 85 % und für die Schwermetalle, gemessen an Zink und Kupfer von mehr als 60 % betriebssicher eingehalten werden. Die entscheidenden Vorteile der HUBER Scheibenfiltration liegen in der absoluten Oberflächenfiltration und der Intensität der Abreinigung des Filtergewebes. Diese beiden Bestandteile sind zwingend erforderlich, da sowohl Teer- und auch Reifenabrief eine deutliche Tendenz zur irreversiblen Anhaftung aufweisen. Zudem ermöglicht die Bauform der Filterscheiben ein minimaler Platzbedarf der gesamten Anlage. Literaturverzeichnis: [1] https://www.bve.be.ch/bve/de/index/wasser/wasser/betrieblicher_gewaesserschutz/Publikationen.assetref/dam/documents/BVE/AWA/de/AWA_Publikationen/BA_GA_berbro_gbl069.pdf [2] https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/bern-wallis/abgeschlossene-projekte/a1-a12-strassenabwasser-behandlungsanlagen--saba-/strassenabwasser-behandlungsanlagen--saba-.html [3] https://www.gdv.de/de/medien/aktuell/muenchen-ist-die-am-staerksten-versiegelte-grossstadt-36418[...]
[...]Schwarzenfeld, Deutschland HUBER liefert die Schlammentwässerung für die Naabtaler Milchwerke Für die neue firmeneigene Industriekläranlage der Milchwerke Bechtel stellt HUBER die Schlammentwässerung in Form von drei HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 620. Die 1908 gegründete Naabtaler Milchwerke GmbH & CoKG, Privatmolkerei Bechtel, ist eine deutsche Grossmolkerei mit Firmensitz im bayerischen Schwarzenfeld. Mit der Verarbeitung von über 1000t Milch pro Tag zählen die Naabtaler Milchwerke zu einer der grössten und bedeutendsten Milchwerke in Deutschland. Durch den Vertrieb ihrer Produkte in 27 Länder in Europa hat sich Naabtaler auch international etabliert. Rund 1.600 Milcherzeuger liefern die Milch für die Verarbeitung zu den erzeugten Milchprodukten wie z.B. Käse, Joghurt oder Quark. Durch das stetige Wachstum des Unternehmens stieg auch der Wasserverbrauch und somit der Abwasseranfall der Molkerei. Die Molkerei Bechtel entschied sich somit in 2016 für den Bau einer kompletten betriebseigenen Kläranlage. Situation in der Kläranlage Die Industriekläranlage reinigt das anfallende Abwasser durch Flotation und nachgeschalteter SBR-Technologie. Der anfallende Überschussschlamm wird mit zwei HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 620 stichfest entwässert und in Rollcontainer abtransportiert. Mit der Entwässerung des Flotatschlamms wurde aus betrieblichen Gründen erst kürzlich begonnen, aber auch hier lassen sich die in den Vorversuchen erzielten hervorragenden Entwässerungs- und Abscheideleistungen nachhaltig darstellen. Die Entwässerungsaggregate vermeiden somit täglich mehrere LKW-Fahrten und erzielen daher nicht nur für den Kunden einen wichtigen ökonomischen Nutzen, sondern ersparen der Umwelt Transportlärm und Abgase. Erste Betriebserfahrungen Im ersten Optimierungsbetrieb durch HUBER SE konnte beim Überschussschlamm ein Austrags-TR von über 18% stabil erzielt werden. Die Abscheideleistung wurde auch ohne zusätzliche Filtrataufbereitung - im Gegensatz zum Wettbewerb - spontan mit über 95% notiert. Übertroffen werden die bemerkenswerten Daten der ÜSS-Entwässerung nur noch bei der Flotatschlammentwässerung. Hier liefert die dritte Schneckenpresse Traumwerte jenseits der 30%-TR-Marke. Bei gleichzeitig niedrigem Energie- und Polymereinsatz wird ein ein hervorragender Abscheidegrad von >98% erreicht. Hier setzt der Betreiber OEWA an und wird im weiteren Optimierungsbetrieb, unterstützt durch einen Masteranden, sicher noch das ein oder andere Prozent „herauskitzeln“. Wir wünschen dabei unseren Kunden viel Erfolg und stehen natürlich weiter mit Rat und Tat zur Seite. Überschussschlamm Presse 1 + 2 Flotatschlamm Presse 3 TS ein 0,8% - 2,5% 4,3 - 6,9% TR aus 18,2% - 19,5% > 30% Abscheidegrad > 95% > 98% ![...]
[...]Berching, Deutschland Bei der HUBER SE hat der 3.000. Harken-Umlaufrechen RakeMax® das Werk am Unternehmenssitz in Berching verlassen. Im Laufe seiner fast 20-jährigen Erfolgsgeschichte hat sich der RakeMax® zum Flaggschiff unter den Rechen- und Siebanlagen entwickelt. Der im Markt fest etablierte HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax®, der erstmals auf der Internationalen Fachmesse für Abwassertechnik IFAT 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hat sich auf dem weltweiten Markt der Abwassertechnologie aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mittlerweile mehr als dreitausendfach bewährt. Die „Jubiläumsmaschine“ RakeMax® in ihrer Basisausführung im Hauptzulauf einer Kläranlage Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® HF mit der gekröpften Rahmenkonstruktion ist von aussen fast nicht von der bewährten Basismaschine RakeMax® zu unterscheiden. Beim RakeMax® J ergibt sich durch die bogenförmig zur Kanalsohle ausgerichteten Rechenstäbe ein insgesamt grösserer durchströmter Querschnitt des Rechens, was zu geringeren hydraulischen Verlusten führt. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® HF Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung wurde bereits 2010 ein weiterer innovativer Rechentyp auf Basis des erfolgreichen RakeMax ® im Bereich der Zulaufsiebung entwickelt: Die gekröpfte Version des Harken-Umlaufrechens mit der Bezeichnung RakeMax ® HF (High Flow, engl. „hoher Durchfluss“). Diese Ausführung ist in einen 30 Grad flachen und deshalb hydraulisch sehr günstigen Siebabschnitt mit anschliessendem Übergang in einen steilen Förderabschnitt unterteilt. Hierbei werden die positiven Eigenschaften des bewährten RakeMax® – zuverlässige Feststoffseparation und hohe Kapazität des Rechengutaustrags – mit geringem hydraulischem Rechenverlust durch eine grosse und wirksame Rechenrostfläche vereint. Aufgrund der äusserst flachen Neigung der Rechenrostfläche von 30 Grad ist der durchflossene Siebbereich des RakeMax ® HF stets doppelt so gross wie die angeströmte Wassertiefe. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® J Der RakeMax ® J ist ebenfalls eine modifizierte Variante des bewährten Harken-Umlaufrechens RakeMax ® . Beim RakeMax ® J sind die Rechenstäbe im Gegensatz zur Standardausführung nicht gerade, sondern im Sohlbereich bogenförmig zur Kanalsohle hin auslaufend gekrümmt. Von der Formgebung des Rechenrostes leitet sich auch die Zusatzbezeichnung „J“ ab, da die Kontur der Rechenstäbe der Silhouette dieses Buchstabens gleicht. Die Rechenharke wird entsprechend der Krümmung des Rechenstabs geführt und beschreibt in diesem Bereich der Räumung ein Kreissegment. Durch die direkt im Sohlbereich flache Neigung der Rechenstäbe ergibt sich ein insgesamt grösserer durchströmter Querschnitt des Rechens, was zu geringeren hydraulischen Verlusten sowie zu einer Reduktion der Fliessgeschwindigkeit im Rechenspalt führt. Bei der Herstellung der halbkreisförmig gebogenen Rechenstäbe nutzt HUBER seine jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung und beim Einsatz von Rechenanlagen mit bogenförmig ausgebildeten Rechenstäben, wie zum Beispiel dem bestens bewährten HUBER Feinstrechen ROTAMAT ® Ro1. Bei diesem Rechensystem wird der bogenförmig ausgebildete Rechenrost in vergleichbarer Weise von der Rechenreinigerharke mit entsprechenden eingreifenden Zähnen zuverlässig gereinigt. Bei den beiden oben genannten Varianten RakeMax ® HF und RakeMax ® J können störende Ablagerungen dank der besonderen Konstruktion bereits im unteren Rechenbereich von den Rechenharken aufgenommen werden. Dadurch werden die Funktionalität und Wartungsfreundlichkeit des Harken-Umlaufrechens weiter optimiert. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF Erstmalig zur WEFTEC (Water Environment Federation’s Technical Exhibition and Conference) 2019, der amerikanischen Leitmesse der Wasserbranche, wurde ein weiterer innovativer Rechentyp auf Basis des erfolgreichen RakeMax ® vorgestellt: der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF (Center Flow) vereint die Vorzüge des bewährten Modells mit den positiven Eigenschaften eines Center Flow-Rechens. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax®: Moderne Rechenanlage der obersten Güteklasse Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® bietet aufgrund seiner diversen Einsatzmöglichkeiten enormes Potenzial in vielfältigen Anwendungsgebieten: die oben erwähnten Modelle des RakeMax ® stellen dabei nur eine Übersicht der Möglichkeiten dar. Ein Beispiel der stetigen Weiterentwicklung und der Variabilität: der Aufstellwinkel. Zu Beginn seiner „Karriere“ betrug der Aufstellwinkel des RakeMax ® 75 bis 80 Grad – heute kann er mit einem Aufstellwinkel von 50 bis 85 Grad eingesetzt werden. Seine Produktmerkmale, Vorteile und sich dadurch eröffnende Anwendungsmöglichkeiten und Lösungen machen den HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® zu einer modernen Rechenanlage der obersten Güteklasse. Durch seine verschiedenen Ausführungen eröffnet der RakeMax ® zudem ein sehr breites Anwendungsspektrum, wodurch HUBER künftig noch individueller auf Kundenbedürfnisse und bauliche wie hydraulische Gegebenheiten eingehen kann. Bei aller Begeisterung für die Technik darf ein wesentlicher Aspekt der maschinellen Entwicklung nicht aussen vor gelassen werden: die Benutzerfreundlichkeit. Und auch in diesem Punkt zeigt HUBER mit dem RakeMax® eindrucksvoll, dass seine individuell konfigurierbaren Maschinen massgeschneiderte Lösungen im Bereich der mechanischen Abwasserreinigung bieten.[...]
[...]Belfast, Nordirland Ein Erfahrungsbericht Huber Technology stellte erfolgreich das 1,5 Millionen-€ Grossprojekt „Duncrue Street“ in Belfast fertig. Das Projekt beinhaltete die Lieferung und mechanische Montage der Ausrüstung für das Einlaufbauwerk. Die Projektdurchführung erfolgte in engster Zusammenarbeit mit dem Anlagenbauer Graham Construction und Northern Ireland Water. Das Projekt Ein Projekt, egal ob gross oder klein, lässt sich nicht auf die Schnelle „über Nacht“ abwickeln, sondern nur mit einem hohen Zeit- und Arbeitsaufwand und der Beteiligung verschiedener Fachabteilungen und deren Wissen und Erfahrung sowie – ganz wichtig – dem Wissen der Anlagenbetreiber vor Ort. Das Projekt Duncrue Street in Belfast ist ein typisches Beispiel dafür, welcher Aufwand nötig ist, um von Anfang eine erfolgreiche Projektdurchführung sicherzustellen und die spezifischen Anforderungen nicht nur zu erfüllen, sondern möglichst zu übertreffen Von der ersten Anfrage an - diese erhielt Huber Technology 2011 - fanden regelmässig Gespräche mit Northern Ireland Water, dem zuständigen Ingenieurbüro und dem Anlagenbauer statt. Bei einem solch hohen, kompakten Einlaufbauwerk, das von fünf grossen Schneckenpumpen beschickt wird, war klar, dass alle Fragen die Hydraulik betreffend von grösster Wichtigkeit sind und jeder Fehler diesbezüglich weitreichende Schäden zur Folge hätte. Zudem verursachten die bestehenden sechs Grobrechen und sechs Feinrechen und die dazugehörigen extrem langen Förderschnecken ständig Probleme, nicht nur mit Rechengutresten, sondern auch durch den hohen Wartungsbedarf und den unzuverlässigen Betrieb. Dies in Verbindung mit den hohen Spitzenlasten führte dazu, dass enorm viel Personaleinsatz und Anlagenüberwachung nötig war. Bei der Wahl der passenden Ausrüstung und Dimensionierung mussten die sehr schwierigen hydraulischen Bedingungen und besonderen Anforderungen an die elektrische Steuerung berücksichtigt werden. Die gewählten Grobrechen sollten die Feststofflast reduzieren und die 6 mm Kletterrechen schützen – mit 84% Abscheideleistung gehören sie zu den Rechen mit einer der höchsten Abscheideraten, die derzeit auf dem Markt sind. So wird verhindert, dass Pumpen verstopfen und Lumpen in die Anlage gelangen. Zusätzlich machte Huber Technology den Vorschlag, anstelle der sehr langen und wartungsintensiven Standby-Förderschnecken Schwemmrinnen einzusetzen, um so auf die sehr komplizierten und wartungsintensiven Förderschnecken und Übergabesysteme verzichten zu können. Einer der wichtigen Aspekte bei der Projektabwicklung war dabei, dass in jeder Auftragsphase alle Parteien regelmässig zusammenkamen, so dass alle Beteiligten immer über den aktuellen Stand informiert waren und über das gemeinsame weitere Vorgehen Einigkeit herrschte. Lieferumfang 6 x HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® 5000 x 2252 mit 6mm Lochblech 6 x HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 4300 x 2250 mit 50mm Spaltweite 4 x HUBER Waschpresse WAP/SL, Baugrösse 12 Alle Schwemmrinnen Plattenschieber DN350 Auslegungsdaten der gelieferten Maschinen EscaMax®-Rechen mit jeweils max. 2100 l/s Durchfluss RakeMax®-Rechen mit jeweils max. 2100 l/s Durchfluss WAP/SL-Waschpressen mit jeweils max. 15m³/h Durchsatz Schwemrinnen für einen Durchsatz von 25 l/s Ziel Eine schrittweise Montage war bei diesem Projekt enorm wichtig, da mit Graham Construction und Northern Ireland Water vereinbart worden war, dass der Betrieb der bestehenden Anlage aufrecht erhalten wird. Wie auf den Fotos zu sehen, mussten die angebotenen Maschinen auch auf schwierige hydraulische Bedingungen ausgelegt sein. Lösung Die Maschinen wurden direkt auf die Baustelle geliefert. Unser Regionalvertriebsbüro in Nordirland mit Sitz in Portadown übernahm dann die mechanische Montage und Inbetriebnahme. So war sichergestellt, dass es zügig voran ging und eventuell auftretende Probleme schnell gelöst werden konnten. Die Inbetriebnahme der HUBER-Maschinen erfolgte nach einer vierwöchigen Testphase bereits am 16. Oktober 2013. Kieran Hagan, zuständiger Aussendienstmitarbeiter für Irland, unterstrich, wie wichtig es ist, nicht nur eine gleichbleibend hohe Produktqualität zu liefern, sondern auch vor Ort stark vertreten zu sein. "Mit einem engagierten, qualifizierten Team vor Ort kann sichergestellt werden, dass ein Projekt perfekt und termingenau ausgeführt werden kann. HUBER ist ein weltweites Unternehmen, das vor Ort präsent ist. Durch diesen direkten Kontakt zum Kunden kann jedes Projekt, egal welcher Grösse oder Komplexität, unkompliziert abgewickelt werden. Nach der Montage und Inbetriebnahme wird der Kunde – auch Duncrue Street in diesem Fall – über die gesamte Maschinenlebensdauer von einen Vorort-Team betreut, das schnell reagieren und dem Endkunden die nötige Unterstützung bieten kann." Auch Fred Neumann, Regionalvertriebsleiter bei Huber Technology, betonte: "Vor allem durch die frühzeitige Kommunikation mit allen Beteiligten konnten die schwierigen Bedingungen bei diesem Grossprojekt erfolgreich gemeistert werden. Dank der hervorragenden Arbeit des Montageteams vor Ort hatten die Probleme mit der schrittweisen Montage und Inbetriebnahme nur minimale Auswirkungen auf die Projektdurchführung.” Produktmerkmale EscaMax® Lochblech-Umlaufrechen vielseitig einsetzbarer Zulaufrechen hervorragende Abscheideleistung dank Lochblech zuverlässige Reinigung des Lochblechs mittels rotierender Bürste sehr kompakte Bauweise mit minimalem Platzbedarf einfach nachrüstbar in bestehende Gerinne RakeMax® Harken-Umlaufrechen sehr hohe Rechengutaustragskapazität geringer hydraulischer Verlust niedrige Bauhöhe über Flur auch bei tiefen Gerinnen steuerungsunabhängiges Sicherheitssystem WAP-SL Waschpresse mit Intensiv-Wäsche Volumen-, Gewichts- und Entsorgungskostenreduktion von bis zu 85% Kompaktierung bis zu 50% TR Rechengutwäsche und –kompaktierung auf < 20mg BSB 5 /g TR Beschickung mittels Schwemmrinne oder direkt von einem Rechen bzw. Förderaggregat Kommentare Gerard Mc Keever, Projektmanager von GRAHAM Construction: “Im Januar 2013 wurde Huber Technology als Unterauftragnehmer beauftragt, sechs neue Grob- und Feinrechen für dieses Projekt in Belfast zu liefern. Im Juli 2013 begannen die Montagearbeiten, im Mai 2014 wurde das Gesamt-Projekt abgeschlossen und offiziell an Northern Ireland Water übergeben. Die Qualität und Verarbeitung der gelieferten Maschinen wie auch die Zusammenarbeit mit HUBER waren exzellent.“ Peter Neeson, Betriebsleiter von Northern Ireland Water: "Die HUBER-Maschinen arbeiten sehr zuverlässig. Die wenigen kleineren Anlaufschwierigkeiten wurden von Huber Technology und Graham Construction schnell und erfolgreich beseitigt. Die Rechengutabscheideleistung sowohl der Fein- als auch der Grobrechen ist ausgezeichnet. Wir merken das auch daran, wie schnell sich die Rechengutcontainer füllen und wie wenige Abfälle nur noch im Gerinne nach den Rechen zu finden sind. Wir haben viel weniger Probleme mit den Pumpen und dem ganzen Reinigungsprozess. Mit den alten Rechen gelangte immer eine grosse Menge an Rechengut in die Anlage, die sich oft mit dem im Schlamm absetzte, was immer zu Problemen mit den Pumpen bei der Schlammverbrennung führte. Hier sind verstopfte Pumpen jetzt kaum noch ein Thema. Die Rechengutbehandlung hat sich durch den Einbau der HUBER-Waschpressen mit Schwemmrinnensystem enorm verbessert. Die Förder-/Kompaktierungsaggregate, mit denen wir vorher das Rechengut behandelten, waren in einem extra dafür gebauten Gebäude untergebracht. Die Wartung der alten Ausrüstung war dementsprechend eine dreckige und wegen der Platzenge und Lichtverhältnisse manchmal auf gefährliche Angelegenheit. Die neuen HUBER-Waschpressen kommen selbst dann gut zurecht, wenn ein grosser Schwung Rechengut auf einmal ankommt, was hin und wieder passiert, da das Einzugsgebiet der Kläranlage in Belfast ziemlich flach ist und deshalb bei einsetzendem Regen nach einer Trockenphase massenhaft Rechengut angeschwemmt werden kann. Damit werden die neuen WAP-Waschpressen sehr gut fertig."[...]
[...]Wackersdorf und Föhren, Deutschland Sand und Wasser bilden als wichtigste Bestandteile zur Betonherstellung eine Grundlage der modernen Gesellschaft. Bedingt durch die wachsende Weltbevölkerung und den anhaltenden Bauboom verknappen beide Ressourcen zunehmend. Smarte Lösungen von HUBER sollen dem Abhilfe schaffen, indem sie Synergien von Ökologie und Ökonomie nutzen und so die nachhaltige Sandaufbereitung in der Entsorgungsindustrie fördern. Intelligente und effiziente Produkte und Lösungen zur Sandaufbereitung nicht nur in Industriebetrieben sind unter anderem das HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5, mit der HUBER Horizontalen Sanddosierschnecke RoSF7, der HUBER Waschtrommel RoSF9 und der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4. Das HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5 Das HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5 ist die Lösung zur Aufbereitung von Sanden, mineralischen Abfällen und Abwässern zu wiederverwertbaren Fraktionen. Insbesondere die niedrigen Betriebskosten und der geringe Wartungsaufwand der HUBER-Maschinentechnik sind entscheidend für die effiziente Behandlung des Inputmaterials und somit auch für die wirtschaftliche Planung von Entsorgungsunternehmen. Zudem stellt die HUBER Technologie eine gleichbleibend hohe Qualität der zu verwertenden Komponenten sicher. Diese verschafft dem Entsorgungsunternehmen wiederum Planungssicherheit und kann zu Wettbewerbsvorteilen führen. Bei Entsorgungsunternehmen im Einsatz: Intelligente Lösungen von HUBER in der Praxis Die Unternehmen Hammerer Kanalservice GmbH mit Sitz in Wackersdorf und HP Enders Umweltservice GmbH aus Föhren in Rheinland-Pfalz haben die Vorteile der Produkte und Lösungen von HUBER erkannt: beide Entsorger wurden den stetig wachsenden Kundenanfragen nach einer Annahmestation für Sande aus kommunalen Kläranlagen, industriellen Sandfängen und Kanalspülungen gerecht, indem das HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5 in Betrieb genommen wurde. Die Hammerer Kanalservice GmbH kann pro Tag bis zu 20 Tonnen an Rohmaterial annehmen, aufbereiten und gewinnbringend auf dem Rohstoffmarkt verkaufen. Die Aufbereitungsanlage des Entsorgungsunternehmens HP Enders Umweltservice ist für ein Feststoffvolumen von 1 m³/h ausgelegt. So konnte HP Enders im Zuge der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr das angefallene Kanalspülgut dank der Aufbereitungstechnik von HUBER umgehend annehmen und zudem einen essentiellen Beitrag zur Wiederherstellung des Kanalsystems beitragen. Annahme der Flüssig- und Feststoffphase im Annahmebunker der HUBER Sanddosierschnecke RoSF7 Der erste Schritt des Prozesses ist die Abgabe der Flüssigphase aus den Tankfahrzeugen. Hierzu schliesst der Betreiber das Fahrzeug über den Schlauch direkt an den dafür vorgesehenen Perrot-Anschluss an. Durch das HUBER Aufbereitungsverfahren kann die Flüssigphase als Brauchwasser im Kreislauf wiederverwendet werden. Somit ist die kostenintensive Frischwasserzufuhr für den Betrieb der Anlagentechnik nicht notwendig. Dies ist ein signifikanter Vorteil, da im Vergleich zu kommunalen Kläranlagen bei industriellen Entsorgungsbetrieben das Betriebswasser nicht in ausreichender Menge und Qualität ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung steht. Beim Entsorger HP Enders erfolgt die Beschickung der Feststofffracht direkt über das Tankfahrzeug in den Annahmebunker der HUBER Sanddosierschnecke RoSF7. Bedingt durch die Situation vor Ort bei der Firma Hammerer, wird in diesem Fall der Sand sowie der mineralische und organische Abfall vom Entwässerungsplatz dem HUBER Annahmebunker per Radlader zugeführt. Generell konzipiert HUBER den Annahmebereich kundenspezifisch. Alternativ kann die Beschickung in den HUBER Annahmebunker auch mithilfe einer Krananlage erfolgen. Einsatz der HUBER Sanddosierschnecke RoSF7 und der HUBER Waschtrommel RoSF9: Separation und Auswaschung der Grobstoffe Die im Annahmebunker integrierte HUBER Sanddosierschnecke RoSF7 dosiert das Material vollautomatisch in die HUBER Waschtrommel RoSF9. In der Waschtrommel wird durch die Homogenisierung die Fraktion < 10 mm ausgewaschen. Die Grobstoffe > 10 mm werden durch die schräg aufgestellte Siebtrommel abgetrennt, statisch entwässert und in den bauseitigen Container ausgetragen. Darüber hinaus ist ein Magnet für die Metallabscheidung vorgesehen. Die Grobstoffe werden von beiden Betreibern entsorgt, die Metalle nach der Vorsortierung verkauft. Klassierung, Wäsche und Entwässerung des Sandes in der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 Im nächsten Verfahrensschritt kommt die HUBER Coanda Sandwaschanlage zum Einsatz. Die Beschickung der Anlage mit dem Sand-, Organik- und Wassergemisch (Fraktion < 10 mm) erfolgt über die Coanda-Tulpe mit vorgeschalteter Drallkammer. Die durch die Drallkammer in eine starke Rotation versetzte Strömung wird an der gekrümmten Oberfläche der Coanda-Tulpe aufgrund des sich einstellenden Coanda-Effekts von der vertikalen in die horizontale Richtung umgelenkt und gleichmässig dem Behälter zugeführt. Die in der Strömung enthaltenen Feststoffe (Sandkörner, organische Stoffe) werden nun durch das Zusammenspiel von Strömungsumlenkung und Reduzierung der Strömungsgeschwindigkeit in Abhängigkeit der Partikelsinkgeschwindigkeit abgeschieden und gelangen in den unteren Bereich des Behälters. Dort erfolgt eine Trennung der organischen von den mineralischen Bestandteilen. Durch von unten zugeführtes Brauchwasser wird der in der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 befindliche Sand im Aufstrom fluidisiert, d.h. es wird ein örtlich definiertes Sandwirbelbett erzeugt. Dieses Sandwirbelbett erlaubt nun die Abtrennung der organischen Stoffe vom Sand – jetzt unabhängig von der Teilchengrösse – gemäss einer Dichtesortierung. Die mineralische Fraktion wird anschliessend über die Austragsschnecke statisch entwässert und kann von beiden Unternehmen gewinnbringend an die Bauindustrie veräussert werden. Organik- und Feinstsandabscheidung mit der HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 Der Ablauf der HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 wird anschliessend in der multifunktionalen HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 behandelt. Hier werden die Organik- und Feinstsandbestandteile aus dem Wasserstrom in einem Langsandfang in nur einem Prozessschritt abgetrennt. Sowohl die Organik als auch der Feinstsand < 0,2 mm werden wiederum durch separate Austragsschnecken entwässert ausgetragen. Der Feinstsand findet beispielsweise in der Rekultivierung oder Verfüllung von Gruben im Tagebau Anwendung und kann somit gewinnbringend verkauft werden, während die organischen Bestandteile von Biogasanlagen abgenommen werden können. Nachhaltiges internes Wasserrecycling zur weiteren Reduktion der Betriebskosten: Abwasser der HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 versorgt die Waschtrommel RoSF9 Die Qualität des Abwassers aus der HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 ist so gut, dass es direkt für die Waschwasserversorgung der HUBER Waschtrommel RoSF9 genutzt werden kann. Das restliche Abwasser wird mittels der HUBER Druckentspannungsflotation HDF am Ende des Prozesses zu Klarwasser aufbereitet. Dieses Klarwasser wird als internes Prozesswasser zur Versorgung des Sandwäschers und der Kompaktanlage wiederverwendet. Darüber hinaus nutzt die Firma Hammerer das Klarwasser zur Betankung ihrer Saugfahrzeuge. Die Desinfektionsanlage stellt sicher, dass das Wasser von Keimen befreit ist. Die interne und externe Klarwassernutzung reduziert die Betriebskosten auf ein Minimum, da auf die kostenintensive Frischwasserzufuhr verzichtet werden kann, und zudem kein gebührenpflichtiges Abwasser anfällt. Des Weiteren ist für das Sättigungssystem der HUBER Druckentspannungsflotation HDF keine zusätzliche Druckluft notwendig, was einen weiteren positiven Einfluss auf die Betriebskosten der Gesamtanlage darstellt. Der Flotatschlamm aus der Druckentspannungsflotation wird maschinell entwässert. Das HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5: smart, effizient, nachhaltig und wirtschaftlich Die Projektbeispiele HP Enders und Hammerer zeigen auf, dass das schlüsselfertige HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5 die smarte, effiziente und nachhaltige Lösung für ein adaptives System zur Sandaufbereitung ist, das eine gleichbleibend hochwertige Qualität der verwertbaren Fraktionen garantiert und zudem Betriebskosten einspart. Dieses technologisch ausgefeilte Verfahren zur Sandaufbereitung von HUBER liefert einen wichtigen Beitrag zum effizienten Umgang mit Ressourcen – und hat ausserdem den schönen Nebeneffekt der Wirtschaftlichkeit.[...]
[...]Wassmannsdorf-Berlin, Deutschland In unserer Hauptstadt Berlin leben derzeit rund 3,4 Millionen Menschen, die zusammen mit den ansässigen Betrieben bei Trockenwetter täglich rund 600.000 Kubikmeter Abwasser produzieren. Das anfallende Abwasser wird von einem innerstädtischen und fünf ringförmig um die Stadt angeordneten Grossklärwerken gereinigt und in die jeweiligen Vorfluter wieder eingeleitet. Im Süden der Stadt, in unmittelbarer Nähe zum neuen Flughafen Berlin-Brandenburg, liegt das Klärwerk Wassmannsdorf. Die Kläranlage hat eine Reinigungskapazität von 230.000 m³ Abwasser / Tag (im Trockenwetterfall) und ist ausgelegt auf eine Ausbaugrösse von 1.300.000 EWG. Über Sammelleitungen wird das gesamte Abwasser der Stadt in Hauptpumpwerken gesammelt und auf die jeweiligen Klärwerke gepumpt. In Wassmannsdorf wird das Abwasser über zwei riesige, senkrecht stehende Druckrohrleitungen in das Rechengebäude eingeleitet und auf vier Reinigungsstrassen aufgeteilt. Nachdem die vorhandene Maschinentechnik bereits in die Jahre gekommen war und auch die Anforderungen an die Rechen aufgrund der Zusammensetzung des Rechengutes immer höher werden, entschied man sich vonseiten des Betreibers zu einer kompletten Neuausrüstung der Maschinentechnik im Rechengebäude. Da auch die Abscheideleistung des vorhandenen Lochblechrechens mit 8 mm Lochweite als nicht ausreichend erschien, entschied man sich während der Planungsphase für eine zweistufige Rechenanlage, bestehend aus einem Harken-Umlaufrechen mit 20 mm Spaltweite als Grobrechen und einem nachgeschalteten Feinrechen mit 6 mm Lochweite. Aufgrund der örtlichen Bedingungen und der vorhandenen Platzverhältnisse im Rechengebäude war es für das Planungsbüro PWU aus Magdeburg in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Mitarbeitern der Berliner Wasserbetriebe keine einfache Ausgabe, dieses Projekt im Detail zu planen und entsprechend auszuschreiben. Grösste Beachtung fand im Rahmen der Ausschreibung die Robustheit der Rechentechnik sowie die „Flexibilität“ des Herstellers. Es wurden zum Teil sehr hohe Anforderungen im Leistungsverzeichnis vorgegeben, die rechnerisch bereits mit Angebotsabgabe nachgewiesen werden mussten. Hier galt es vor allem, herauszufinden, ob ein Hersteller in der Lage ist, seine Produkte auch individuell, auf ein Projekt zugeschnitten, fertigen zu können. Nachdem wir bereits in den Jahren 2011/2012 vier Sandwäscher vom Typ RoSF 4 BG 16 l/s im Auftrag der Firma ATM Hartmann (Berlin) installiert hatten, erhielten wir im Herbst 2013 den Auftrag zur Lieferung und Montage von je einem Grob- und Feinrechen sowie einer Rechengutwaschpresse für die Linie 1. Der Auftrag wurde in Anbetracht der örtlichen Bedingungen zuerst nur auf eine Linie beschränkt. Die Erweiterung des Auftrages auf alle vier Linien war gekoppelt an einen störungsfreien achtwöchigen Probebetrieb mit dem Bestehen von vordefinierten Lastfällen. Nachdem die gesamte Maschinentechnik Ende 2013 montiert worden war, wurde die Anlage nach Fertigstellung der elektro- sowie der versorgungstechnischen Arbeiten im Frühjahr 2014 in Betrieb genommen. Die Inbetriebnahme lief trotz etlicher Schnittstellen absolut reibungslos, sodass die neue Rechenanlage nach äusserst kurzer Zeit in den Probebetrieb übergehen konnte. Während des Probebetriebes lief die gesamte Maschinentechnik trotz mehrerer Starkregenereignisse mit extremen Schmutzfrachten störungsfrei. Im gesamten Zeitraum wurde nur eine Meldung erfasst, bei der am Grobrechen ein grösseres Kantholz angeschwemmt worden war und der Rechen über die integrierte mechanische Sicherheitsabschaltung (Drehmomentwippe) zuverlässig vor einer Beschädigung geschützt wurde. Zum Abschluss des Probebetriebes mussten nun noch die im Leistungsverzeichnis der Ausschreibung definierten Lastfälle bewerkstelligt werden. Es mussten Wasserspiegeldifferenzen von bis zu 2 m unter Zugabe von enormen Mengen an Rechengut (90 kg pro Min.) von den Rechen zuverlässig abgearbeitet werden. Wie sich im Probebetrieb bereits herausstellte, handelte es sich nicht um völlig überzogene Forderungen des Auftraggebers, sondern um reelle Szenarien, die in Wassmannsdorf regelmässig vorkommen. Nachdem auch diese Aufgaben von beiden Rechen und der zugehörigen Waschpresse zur vollsten Zufriedenheit des Kunden erledigt werden konnten, erhielten wir im Sommer 2014 die Erweiterung des Auftrages zur Ausrüstung von allen vier Linien. Im Moment werden nach Beendigung der baulichen Massnahmen die Rechen der Linie 4 montiert. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist gemäss Bauzeitenplan für Ende 2015 vorgesehen. Folgende HUBER Maschinen sind nach der Fertigstellung dann im Rechengebäude im Einsatz: 4 Stück HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 5300 / 2552 als Grobrechen, Spaltweite: 20 mm mit grossem Nadelwehreisen (8 mm), Durchsatz: 2.700 l/s je Rechen 4 Stück HUBER Lochblechumlaufrechen EscaMax® 6000 / 2552 als Feinrechen, Lochweite: 6 mm, Durchsatz: 2.700 l/s je Rechen 4 Stück HUBER Waschpressen WAP, Einwurflänge: ca. 2.500 mm, Durchsatz: 8,5 m³/h je Waschpresse 4 Stück COANDA Sandwaschanlagen RoSF 4 BG2, Durchsatz: 16 l/s je Sandwaschanlage Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen Projektbeteiligten, im Besonderen bei den Berliner Wasserbetrieben, bei der Planungsgesellschaft PWU Magdeburg sowie den Firmen ATM Hartmann und Promontan für die stets konstruktive und zielführende Zusammenarbeit. Bereits seit 2011 im Einsatz – HUBER COANDA-Sandwaschanlagen vom Typ RoSF 4 BG 16 l/s HUBER Lochblechumlaufrechen EscaMax®: Belegung des Rechens während der Lastfahrten und Einbringung des Unterteils ins Rechengebäude[...]
[...]Mit dem Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® bieten wir unseren Kunden ein Rechensystem, das vor allem durch seine hervorragende Abscheideleistung überzeugt. Diese wurde nun in einem offiziellen Test mit einer Sieblochung von 6 mm unter reellen Bedingungen nachgewiesen. Nach eingehender Prüfung der Ergebnisse durch ein unabhängiges Institut wurde ein ausgezeichnetes Abscheideergebnis von 84 % bestätigt. Zum einen ist dieses überdurchschnittliche Resultat auf die zweidimensionale Siebung des bewährten Lochblech-Umlaufrechens EscaMax® zurückzuführen. Zum anderen können solche Werte nur durch eine konsequente Weiterentwicklung und eine hohe Fertigungsqualität erreicht werden. Als weiterer positiver Aspekt im Hinblick auf Funktionalität und Zuverlässigkeit ist die Robustheit des Umlaufrechens EscaMax® zu nennen – insbesondere bei grossen Mengen an Kies, Sand und Splitt. Das Filterband des HUBER EscaMax® wird beidseitig durch eine Antriebskette zusammengefasst, die über Kettenräder angetrieben wird. Diese sind auf einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet und werden durch einen direkt angeflanschten Getriebemotor in Bewegung gesetzt. Sobald sie den oberen Umlenkpunkt überschritten haben, werden die Siebelemente, entgegen der Siebrichtung, durch eine Innen- liegenden Spritzdüsenleiste gesäubert. Zur Unterstützung des Reinigungsprozesses werden sie zudem kontinuierlich von einer separat angetriebenen Bürstenwalze gereinigt. Diese dreht sich gegenläufig zur Laufrichtung des Siebbandes, wodurch die Reinigungswirkung deutlich verbessert wird. Ein weiterer Vorteil dieser Verfahrensweise liegt darin, dass bereits beim ersten Reinigungsschritt durch die Spritzdüsenleiste ein Grossteil des Rechengutes, darunter auch abrasives Material, schonend von den Siebelementen gelöst wird. Es liegt auf der Hand, dass der Verschleiss sowohl der Siebelemente als auch der Walzenbürste auf diese Weise erheblich reduziert wird. Des Weiteren haben wir uns einer weiteren technischen Herausforderung gestellt, indem wir den Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® an der neuralgischen Stelle, an der die Siebelemente nachgereinigt werden, neuartig konzipiert haben. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen: Durch den konstanten Abstand zwischen der Walzenbürste und den halbrunden Siebelementen ist eine schonende und zugleich hoch effektive Reinigung, insbesondere bei extremer Rechengutbelastung, gewährleistet. Der HUBER EscaMax® sorgt demnach auf fortschrittliche und zuverlässige Art für eine erhöhte Abscheideleistung und wirkt effektiv Pumpenverzopfungen und Verschleiss entgegen. Zudem wird die Gefahr von Schwimmdecken im Faulturm minimiert. Der EscaMax® ist somit unser Beitrag zur Erhöhung der Betriebssicherheit in Kläranlagen. Zur Reduktion der Entsorgungskosten auch bei erhöhtem Rechengutanfall bietet sich im Folgenden das Rechengutbehandlungs-system WAP/SL an. Eine Besonderheit dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, das Spritzwasser gleichzeitig als Waschwasser für die WAP/SL zu nutzen. Durch eine hochturbulente Auswaschung des Rechengutes in einer Wasservorlage werden die organischen Bestandteile bestmöglich entfernt. Eine integrierte Wirblereinheit sorgt für intensive Turbulenzen, sodass ein Trockensubstanzgehalt von über 45 % erreicht werden kann. Auf diese Weise werden Reststoffe zu Wertstoffen. Das mit Kohlenstoff angereicherte Waschwasser der WAP/SL sorgt für eine verbesserte Denitrifikation. Zudem besteht es bis zu 40 % aus ausgewaschenen organischen Partikeln, die sich als Primärschlamm ablagern und im weiteren Verlauf zu einer Steigerung der Gasausbeute führen. Mit dieser neuartigen und intelligenten Maschinentechnik beweist HUBER, wie sich Kompetenz und jahrzehntelange Entwicklungsarbeit erfolgreich in die Praxis umsetzen lassen. Dieses Konzept bewährt sich vor allem aufgrund der exzellenten Abscheideleistung und der ausserordentlichen Stabilität und Zuverlässigkeit. Mit Hunderten verkauften Lochblech-Umlaufrechen der Baureihe EscaMax® und Waschpressen der Baureihe WAP/SL zählt HUBER zum Marktführer auf diesem Gebiet.[...]
[...]Bitterfeld Wolfen, Sachsen-Anhalt, Deutschland Das Gemeinschaftsklärwerk Bitterfeld-Wolfen reinigt das kommunale Abwasser des Abwasserzweckverbandes Westliche Mulde sowie die industriellen Abwässer der Unternehmen im P-D-ChemiePark Bitterfeld Wolfen, dem Industriepark BAYER Bitterfeld und die Grundwässer der MDSE GmbH (ökologisches Grossprojekt der Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt). Die Gesamtkapazität der Kläranlage beträgt 586.000 EW (Einwohnerwerte). Die hauptsächliche Abwasserreinigung erfolgt in mehreren separaten Vorbehandlungsstufen (mechanisch, chemisch-physikalisch) sowie in einer gemeinsamen aeroben biologischen Behandlungsstufe. Mit Hilfe von Anaerobreaktoren wird zur Biogasgewinnung ein separater Abwasserstrom aus der Methylcelluloseherstellung gesondert mit einem Teilstrom des kommunalen Abwassers behandelt, das hierzu durch Wärmetauscher erwärmt wird. Zum Schutz der Wärmetauscher wird das kommunale Abwasser durch unsere Feinstsiebmaschine ROTAMAT® Membrane Screen RoMem Pro 1600 vorgesiebt. Dabei wird Quadratmaschengewebe der Öffnungsweite 1,0 mm eingesetzt, dessen zweidimensionale Struktur einen sehr hohen Rückhaltegrad an Faserstoffen und Haaren garantiert. Die Pro-Variante stellt hierbei eine Weiterentwicklung der Grundmaschine dar. Das bewährte Konzept der HUBER ROTAMAT®-Maschinen zeichnet sich insbesondere durch die Trommelform und die geneigte Aufstellung aus. Letztere ermöglicht die Bündelung von mehreren Funktionen (Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern) in einer Maschine. Zur Steigerung der Durchsatzleistung entwickelte die Firma HUBER die sogenannte Pro-Version. Diese ermöglicht es, dauerhaft mehr Siebfläche zu benetzen und damit die Durchsatzleistung gegenüber der Standardausführung deutlich zu erhöhen. Demnach können durch die Auswahl einer kleineren Baugrösse bei gleicher Leistung Platzbedarf, Baukosten, Investitionskosten und Spritzwasserbedarf reduziert werden. Die einfache Ausführung der Pro-Version ermöglicht auch eine Nachrüstung unter Beibehaltung der bestehenden Siebanlagen, wodurch ohne bauliche Veränderung des Gerinnes eine Erhöhung der Durchsatzleistung erreicht werden kann. Des Weiteren gestattet die Pro-Version auch im Falle eines hohen ablaufseitigen Rückstaus einen sicheren Transport des Siebgutes und gewährleistet damit auch unter schwierigen Bedingungen einen sicheren Betrieb. Wie das bereits mehrfach vorgestellte gefaltete Lochblech der RPPS Star, so stellt auch diese Pro-Version eine Weiterentwicklung des bekannten und bewährten Systems der HUBER ROTAMAT®-Siebanlagen (Ro 2, RPPS, RoMem) dar: Nun können die Maschinen noch gezielter an Bedarf und Umstände angepasst werden, und die optimale Lösung für die unterschiedlichsten Abwasser- und Installationsbedingungen ist noch einfacher gefunden.[...]
[...]Rittersdorf, Deutschland Die clevere Alternative am Beispiel der Fa. Francois Schneckenpressen haben sich in der Entwässerung kommunaler und industrieller Überschussschlämme in den letzten Jahren stark etabliert und sind als kostengünstige, wartungsarme und betreiberfreundliche Alternative zu Zentrifugen, Bandpressen oder Kammerfilterpressen nicht mehr aus dem Markt wegzudenken. HUBER hat mittlerweile mehrere tausend Anlagen ausgerüstet und die Maschinen sind nicht nur für Klärschlammentwässerung auf kommunalen Kläranlagen im Einsatz, sondern auch für industrielle Restschlämme (z. B. Flotatschlämme, faserhaltige Schlämme usw.) und sogar mineralische Schlämme, wie aus dem Bergbau oder zur Entwässerung von Schlämmen aus dem Tunnelbau. Viele insbesondere kleinere kommunale oder industrielle Anlagen schaffen sich keine eigenen Entwässerungen an, sondern setzen ganz auf die Kooperationen mit lokalen Entsorgungsunternehmen. Der anfallende Schlamm wird dabei auf den Kläranlagen zwischengestapelt und dann regelmässig (ein- bis zweimal pro Jahr) mit Hilfe von container- oder anhängergestützten Anlagen entwässert und üblicherweise durch den Entsorger mitgenommen und verwertet. Die Firma Francois aus Rittersdorf in der Eifel ist ein mittelständischer Entsorger, der diesen Service für viele Kommunen und Industrien in der Region übernimmt. Dabei kommen mittlerweile mehr und mehr Schneckenpressen eingebaut in Anhänger bzw. Auflieger zum Einsatz. Entscheidend ist dabei, dass die Anlagen vollautomatisch betrieben und auch mit Fernüberwachung bzw. –zugriff ausgestattet sind, damit diese nach dem Anfahren möglichst mannlos betrieben werden können. Aktuell hat die Fa. Francois zwei HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 440.2 eingebaut in zweiachsige Anhänger, sowie eine HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 620.2, die in entsprechend den Anforderungen in einen Sattelauflieger installiert wurde. Die Anlagen werden von der HUBER entsprechend den Wünschen der Fa. Francois passgenau geplant und gefertigt. Insbesondere die kleineren Anlagen der Baugrösse Q-PRESS® 440.2 stellen ideale Lösungen in puncto Logistik und Durchsatzleistung dar und bedienen damit die kleineren und mittleren Kläranlagen in der Klärschlammentwässerung. Neben diesen Aufgaben der Lohnentwässerung mit mobilen Anlagen betreibt Francois auch Partnerschaften mit Industrieunternehmen. So wird beispielsweise seit vielen Jahren die Schlammentsorgung eines grossen Milchverarbeiters in der Region organisiert. Dazu hat Francois auf dem Gelände der Molkerei die entsprechende Entwässerung durch eine HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 440.2 ersetzt und betreibt diese dort im Rahmen der Entsorgungsvereinbarung.[...]