[...]Weltweit Sandfangräumer erledigen ihre Aufgaben in der Regel zuverlässig und sicher – rund um die Uhr und bei Wind und Wetter. Trotzdem nagt der Zahn der Zeit unaufhörlich an der Konstruktion. Nach 30, 40 oder sogar mehr als 50 Jahren ist selbst für sorgfältig gewartete und gepflegte Räumer schließlich das Ende der Lebensdauer erreicht. Weichen für die Zukunft stellen Gut beraten ist, wer auch die zukünftige Räumung seines Langsandfanges frühzeitig und mit Weitblick vorbereitet. Wie so oft stehen hierfür verschiedene Lösungswege zur Verfügung. Bevor man sich jedoch mit der Sandfangräumung beschäftigt, muss im Vorfeld geklärt werden, ob der alte Betonsandfang noch die aktuellen Anforderungen, zum Beispiel hinsichtlich Abscheideleistung, erfüllt und in welchem Zustand sich die Betonkonstruktion befindet. Hier entscheidet sich, ob ein Neubau oder eine mögliche Sanierung (Retrofit) ohne kostenträchtige Tiefbauarbeiten ansteht. Fällt die Entscheidung auf einen Retrofit, sucht man sich entweder einen adäquaten Ersatz für den Sandfangräumer oder man beschreitet einen neuen, innovativen Weg, um den Sand aus dem Langsandfang zu entfernen. Leider ist ein Ersatz des Räumersystems mit vielen Schwierigkeiten verbunden, denn ein 1:1-Austausch ist meist nicht möglich. Zum einen sind viele der damaligen Räumer-Hersteller nicht mehr auf dem Markt und zum anderen sind Alternativprodukte absolute Unikate. Optimale Ergebnisse durch moderne Sandfänge HUBER bietet eine innovative Alternative an, den HUBER Langsandfang ROTAMAT ® Ro6 mit Schneckenräumung. Das Besondere daran ist die robuste Bodenförderschnecke: Diese Schnecke mit Hohlwelle erstreckt sich über die gesamte Länge (bis zu 42 m) des Langsandfangs und fördert die Sedimente Schritt für Schritt zur Sandpumpe (Kreiselpumpe oder Druckluftheber). Ein Verblocken der Sandpumpe, wie bei Schildräumern häufig der Fall, gehört der Vergangenheit an, denn der Sand wird portioniert der Sandpumpe zugeführt. Durch den Einsatz der Bodenförderschnecke gehören Brückenräumer der Vergangenheit an und die Sandfanganlagen können nun zur Vermeidung von Geruchsemissionen komplett abgedeckt werden. Weitere Bestandteile im Inneren, zum Beispiel Belüftung oder Fetträumung, kann HUBER wie gewohnt in Edelstahl für das jeweilige Betonbauwerk liefern. Zusätzlich wird ein umfangreiches Engineering-Paket zur Verfügung gestellt. Sofern der alte Langsandfang neben der Sandräumung auch in Sachen Abscheideleistung optimiert werden soll, hat HUBER mit der innovativen Technik des HUBER Sandfangs GritWolf ® mit integriertem Lamellenabscheider eine optimale Technologie parat. In diesem Fall muss dann jedoch der Querschnitt des Langsandfangs entsprechend angepasst werden. In den vergangenen Jahren konnte HUBER diverse Kunden mit der Bodenförderschnecke überzeugen. So wurden unter anderem große mechanische Reinigungsstufen in Bahrain, Saudi-Arabien, Litauen oder USA als Neubau oder Retrofit-Projekt in Betrieb genommen. Das zeigt eindrucksvoll, dass HUBER für jeden Anwendungsfall der Sandabscheidung die passende Lösung bietet.[...]
[...]Stemwede, Deutschland Auf der Kläranlage Stemwede in Nordrhein-Westfalen wurde in den vergangenen Monaten ein zentrales Infrastrukturprojekt erfolgreich abgeschlossen: Die mechanische Vorreinigung der Anlage ist vollständig erneuert worden. Dies umfasste den Ausbau zweier in die Jahre gekommener Rechen und die Sanierung des Betongerinnes. Im Anschluss wurden zwei moderne HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® mit 5 mm Stababstand sowie eine leistungsfähige HUBER Waschpresse WAP installiert. Zudem ist auf der Anlage bereits seit 2004 eine HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4 zuverlässig im Einsatz. Komplexe Baumaßnahmen Die Umsetzung erfolgte während des regulären Anlagenbetriebs. Dies stellte hohe Anforderungen an die Planung, Koordination und Zusammenarbeit. Stillstände oder Leistungseinbußen in der Abwasserbehandlung mussten zwingend vermieden werden. Um dies zu gewährleisten, wurde das Projekt in zwei klar getrennte Schritte unterteilt: Zunächst erfolgte der Austausch eines Rechens, während der zweite Strang den Betrieb sicherstellte. Anschließend wurde der zweite Anlagenteil erneuert. Neben dem Austausch der Maschinentechnik stand zudem die umfassende Sanierung des Betongerinnes an. Diese bauliche Maßnahme war notwendig, um die neue Technik optimal integrieren zu können und die Anlage langfristig betriebssicher aufzustellen. Partnerschaft auf Augenhöhe Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Projekts war die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Anlagenbetreiber und der HUBER SE. Von der Detailplanung über die Bauphasenabstimmung bis hin zur Inbetriebnahme arbeiteten beide Seiten eng verzahnt. Das gemeinsame Ziel: eine zuverlässige, leistungsfähige und zukunftssichere Vorreinigung für die Kläranlage Stemwede. Der Abwassermeister der Kläranlage, Sandro Menne, zieht ein durchweg positives Fazit: „Dieses Projekt hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Trotz der Arbeiten im laufenden Betrieb hat alles reibungslos funktioniert – genau so stellt man sich ein solches Vorhaben vor.“ Mehr Effizienz und Betriebssicherheit Mit der neuen Rechentechnik und der integrierten Waschpresse ist die mechanische Vorreinigung in Stemwede nun technisch auf dem neuesten Stand. Die Anlage profitiert von einer höheren Abscheideleistung, einer verbesserten Rechengutbehandlung und insgesamt von einer Steigerung der Betriebssicherheit. Das Projekt in Stemwede ist damit ein gelungenes Beispiel, wie auch anspruchsvolle Erneuerungsmaßnahmen im Bestand umgesetzt werden können, wenn Planung, Technik und partnerschaftliche Zusammenarbeit Hand in Hand gehen.[...]
[...]Berching, Deutschland Wer eine Kläranlage plant oder betreibt oder den bestehenden Prozess optimieren möchte, steht heutzutage vor wachsenden Herausforderungen: Strengere gesetzliche Vorgaben, steigende Energiekosten und der Anspruch an nachhaltige Ressourcennutzung verlangen technische Systeme, die zuverlässig, robust und effizient sind. Der Betrieb einer Kläranlage gleicht dabei einem fein abgestimmten Uhrwerk – fällt ein Zahnrad aus, gerät das gesamte System ins Stocken. In einer solchen Umgebung ist es ein entscheidender Vorteil, wenn ein Partner nicht nur einzelne Maschinen liefert, sondern komplette, aufeinander abgestimmte Prozessketten anbieten kann. Genau hier setzt HUBER als Full-Liner an. Schlammbehandlung – ein Prozess, der mehr Aufmerksamkeit verdient Ein grosser Teil der Betriebskosten einer Kläranlage steckt in der Schlammbehandlung. Und dennoch wird sie im öffentlichen Bewusstsein oft nur als „Abfallproblem“ wahrgenommen. In Wahrheit ist sie ein hochkomplexer, wertschöpfender Prozess, bei dem es auf jedes Detail ankommt. Gerade hier zeigt sich, welche Vorteile ein Anbieter mit umfassendem Portfolio hat. Schon bei der Schlammsiebung beginnt die Qualität der gesamten Prozesskette. Mit dem HUBERFremdstoffabscheider STRAINPRESS® werden Störstoffe frühzeitig entfernt – ein kleiner Schritt, der grosse Auswirkungen auf die Betriebssicherheit und die nachfolgenden Prozessschritte hat. Darauf folgt das Eindicken, ein Prozess, der oft unterschätzt wird. Tatsächlich entscheidet er massgeblich darüber, wie viel Energie und Kosten die nachfolgenden Schritte verursachen. Mit unterschiedlichen Technologien – Scheibe, Band oder Schnecke – bietet HUBER Lösungen, die sich exakt an die örtlichen Bedingungen anpassen lassen. Diese Vielfalt ist kein Selbstzweck, sondern ermöglicht massgeschneiderte, nachhaltige Verfahrensketten für den Endkunden. In der anschliessenden Entwässerung wird der Schlamm auf einen wirtschaftlich sinnvollen Trockensubstanzgehalt gebracht – ein entscheidender Hebel für Entsorgungs- und Transportkosten. Je mehr Wasser dem Schlamm bereits in diesem Schritt entzogen wird, desto weniger Masse muss später transportiert oder weiterbehandelt werden. Das reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern verbessert auch die CO₂‑Bilanz des gesamten Prozesses spürbar: Weniger Masse bedeutet weniger Transportfahrten, geringeren Energieverbrauch und damit deutlich geringere Treibhausgasemissionen. Gerade hier zeigt sich die Stärke eines Full-Liners: Unterschiedliche Maschinentypen, aber ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das dafür sorgt, dass Eindickung und Entwässerung optimal ineinandergreifen und eine konstant hohe Qualität des entwässerten Schlamms gewährleisten. Den Abschluss bildet die thermische Schlammbehandlung – der Punkt, an dem aus Abfall ein wertvoller Rohstoff werden kann. Ob solar unterstützt, bandbasiert oder rotierend getrocknet: Mit Lösungen wie dem HUBER Schlammwender SOLSTICE®, dem HUBER Bandtrockner BT oder dem HUBER Scheibentrockner RotaDry® lassen sich ganz unterschiedliche energetische und lokale Anforderungen oder auch Vorgaben an das Endprodukt abdecken. Im Vergleich zur reinen Entwässerung verbessert die Trocknung die ökologische Gesamtbilanz noch einmal erheblich. Der getrocknete Schlamm ist leichter, deutlich stabiler und wesentlich kompakter. Dadurch sinken der Transportaufwand und die damit verbundene Emissionen weiter. Gleichzeitig entsteht ein gut lagerfähiges Material, das energetisch verwertet werden kann – ein Aspekt, der nicht nur ökonomische Vorteile bietet, sondern auch die CO₂‑Neutralität moderner Kläranlagen unterstützt. Dank eines breiten Produkt- beziehungsweise Verfahrensspektrums steht immer der optimalen Kundennutzen im Fokus. All diese Maschinen werden durch Förderschnecken und Transporttechnik miteinander verbunden. Was oft unscheinbar wirkt, ist in Wahrheit das Rückgrat einer zuverlässig funktionierenden Anlage. Praxisbeispiel: Die Kläranlage Erlangen Die Kläranlage Erlangen zählt zu den leistungsstarken Anlagen in Bayern. Täglich werden rund 35.000 m³ Schmutzwasser mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt – genug, um bis zu 350.000 Einwohnerwerte zuverlässig zu behandeln. Besonders bemerkenswert ist die energetische Entwicklung des Standorts: Durch umfassende Modernisierungen an den Faultürmen und eine stetige Optimierung der Prozesse konnte der Energiebedarf um rund 1 Mio. kWh/a reduziert werden. Gemeinsam mit der Nutzung von Faulgas und Photovoltaik erreichte das Klärwerk 2020 erstmals die Energieneutralität und deckt seither seinen gesamten Wärme- und Strombedarf selbst. Damit ist Erlangen ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie technische Abstimmung, effiziente Prozesse und moderne Anlagenkonzepte zusammenwirken können. Zudem lässt sich am Beispiel der Kläranlage Erlangen erkennen, wie wirkungsvoll ein durchgängiges Portfolio sein kann. Dort zeigt sich eindrucksvoll, wie verschiedene HUBER Komponenten nahtlos ineinandergreifen: Bereits die Annahmetechnik für Kanalreinigungsfahrzeuge und Strassenkehrmaschinen ist vollständig aufeinander abgestimmt – vom Annahmebunker über die Austragsschnecke bis hin zur Sandwäsche. Das sorgt für robuste, verschleissarme Abläufe in einem Bereich, der besonders hohe Belastungen erfährt. In der mechanischen Reinigung kommen Stufenrechen, Waschpressen und Sandwaschanlagen zum Einsatz. Dass diese Prozesse zuverlässig laufen, ist entscheidend für alles, was danach folgt – denn jede Verstopfung, jeder Sandanteil oder jeder Grobstoff beeinflusst spätere Schritte der Abwasser- und Schlammbehandlung. Auch in der weitergehenden Reinigung setzt Erlangen auf HUBER-Technik: Siebanlagen und Abwasserwärmetauscher sorgen nicht nur für eine mechanische Entlastung, sondern auch für die Energierückgewinnung, ein zunehmend wichtiger Aspekt moderner Kläranlagen. Besonders hervorzuheben ist der HUBER Bandtrockner BT 16, der die thermische Schlammbehandlung übernimmt. Hier wird sichtbar, wie sinnvoll es ist, alle vorgelagerten Prozessschritte aufeinander abzustimmen. Ein gleichmässiger Eingangs-Schlamm, verlässliche Entwässerung und ein geeignetes Beschickungssystem bilden die Voraussetzung für einen stabilen und energieeffizienten Trocknungsbetrieb. Warum ein Full-Liner den Unterschied macht Eine Kläranlage besteht nicht aus einzelnen Maschinen, sondern aus Prozessketten, die ineinandergreifen müssen. Wird jedes Glied dieser Kette von einem anderen Hersteller geliefert, entstehen zwangsläufig Abstimmungsaufwände, Schnittstellenfragen und organisatorische Reibungen. Ein Full-Liner wie HUBER bietet hier klare Vorteile: Einheitliche Service- und Steuerungsphilosophie Abgestimmte Schnittstellen und Materialflüsse Weniger Risiko im Betrieb Planungssicherheit über Jahrzehnte Der Blick nach Erlangen zeigt: Wenn ein Partner mehrere Prozessschritte abdecken kann, entsteht ein System, das nicht nur funktioniert, sondern überzeugt – technisch, wirtschaftlich und nachhaltig.[...]
[...]Berching, Deutschland Neben fest installierten Anlagen in Gebäuden nimmt die Nachfrage nach HUBER Lösungen in modularer Containerbauweise zur Miete deutlich zu. Diese Systeme werden insbesondere für den temporären Betrieb eingesetzt, etwa zur Überbrückung von Bauphasen oder für einen schnellen und flexiblen Einsatz bei Kapazitätsengpässen in der Abwasserbehandlung. Modular und sofort einsatzbereit HUBER hat diese Anforderungen erkannt und stellt hierfür Maschinen und Anlagen zur Miete zur Verfügung. Alle Anlagen sind mit Steuerungen und dem notwendigen Zubehör ausgestattet. Somit sind sie vollständig anschluss- und betriebsfertig, wodurch sie vor Ort temporär schnell aufgebaut und in Betrieb gesetzt werden können. Um der stetig wachsenden Nachfrage weiterhin gerecht zu werden, hat HUBER seinen Mietpark sowohl um zusätzliche Maschinen als auch um weitere Technologien aus dem Leistungsspektrum erweitert. Verfügbare Anlagen im Überblick Mittlerweile stehen Anlagen zur chemisch-physikalischen Abwasserbehandlung, zur mechanischen Vorbehandlung und zur Schlammbehandlung in dem Mietpark zur Verfügung. Siebschnecken und Siebanlagen in verschiedenen Baugrössen zur mechanischen Vorbehandlung Scheiben- und Tuchfilteranlagen zur Feinstsiebung HUBER Druckentspannungsflotation HDF bis 80 m³/h Durchsatzleistung, zur Vor- und Nachbehandlung industrieller und kommunaler Abwässer (Reduktion AFS, Fette und CSB) HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® in unterschiedlichen Durchsatzleistungen, zur Entwässerung industrieller und kommunaler Schlämme und Reststoffe Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne und bieten Ihnen die richtige Lösung für Ihre Herausforderungen im Bereich Abwasser und /oder Klärschlamm.[...]
[...]Barueri, Brasilien Für das brasilianische Grossprojekt Barueri, eines der grössten Kläranlagenprojekte Südamerikas, wurde in der HUBER Service Academy eine umfassende zweiwöchige Intensivschulung durchgeführt. Das Projekt, für das die Auslieferung der Maschinentechnik bereits begonnen hat, umfasst insgesamt 85 Anlagen für die mechanische Vorreinigung und Sandbehandlung. Dazu gehören – inklusive des Lieferumfangs für ein Schwesterprojekt – vier verschiedene Rechentypen: der HUBER Grobrechen TrashMax®, der HUBER Schalengreiferrechen TrashLift, der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® und der HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax®. Ergänzt wird das Portfolio durch HUBER Schwemmrinnen HLC, die nachgeschaltete HUBER Waschpresse WAP® L, HUBER Sandfänge GritWolf® sowie die HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4. Umfassendes Trainingsprogramm Die Schulung kombinierte ausführliche Theorieeinheiten mit praxisnahen Trainingsmodulen. Vermittelt wurden Funktionsweisen, Steuerungslogiken, Installationshinweise und systematische Vorgehensweisen beim Troubleshooting. In den praktischen Teilen standen typische Inspektions-, Einstell- und Wartungsarbeiten im Mittelpunkt. Ergänzend boten zwei Anlagenbesuche die Möglichkeit, gemeinsam mit dem HUBER Service-Fachpersonal die Wartung eines HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® auf nahegelegenen Kläranlagen zu begleiten, Verschleissteile zu begutachten und die Funktionsabläufe eines HUBER Schalengreiferrechen TrashLift im Detail nachzuvollziehen. Über die maschinenspezifischen Inhalte hinaus wurden zusätzliche Trainings zu Messtechnik und Sensorik, zu Steuerungsabläufen komplex verketteter Anlagen sowie zum Umgang mit Vermessungs- und Nivelliergeräten durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erkennung und Vermeidung von Korrosion. Die internationale Schulungsgruppe setzte sich aus vier Teilnehmern aus Brasilien – sowohl vom Kunden als auch von HUBER do Brasil – sowie Servicekollegen aus Kanada, Polen, Tschechien und Lettland zusammen. Neben dem fachlichen Austausch bot das Rahmenprogramm mit gemeinsamen Abendessen sowie dem Besuch eines Heimspiels des FC Bayern und des Berchinger Wintervolksfests „Rossmarkt“ auch Einblicke in die bayerische Kultur. Kompetenzaufbau als Zukunftsbaustein Zur Sicherstellung einer hohen Schulungsqualität waren sechs Trainer aus verschiedenen HUBER Fachbereichen im Einsatz. Für die brasilianischen Teilnehmer stand zudem eine Simultanübersetzerin bereit. Mit Abschluss der zweiwöchigen Intensivphase sind die brasilianischen Kollegen bestens auf ihre Aufgaben im Grossprojekt Barueri vorbereitet. Wir danken unserem Kunden für das grosse Vertrauen, das er uns mit diesem bedeutenden Grossprojekt entgegenbringt. Durch derart umfassende Schulungsmassnahmen stellen wir sicher, dass der spätere Anlagenbetrieb bestmöglich vorbereitet ist und langfristig auf höchstem Niveau erfolgen kann.[...]
[...]Ilkley, England Im Mai 2024 erhielt HUBER von Ward and Burke Construction Ltd. den ersten Planungsauftrag für ein Projekt in Ilkley. Geplant werden sollte das Projekt für den Endkunden Yorkshire Water. Im Oktober 2024 folgte dann die endgültige Auftragserteilung über Lieferung, Montageüberwachung, Inbetriebnahme und Schulung für folgende Anlagen: 2 x HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 2 x HUBER Transportschnecke Ro8 T 2 x HUBER Waschpresse WAP® L 4 Umfangreiches Infrastrukturprojekt Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts waren Planung und Bau eines 17.500 m³ grossen Regenrückhaltebeckens, das die Kläranlage bei der Bewältigung erhöhter Regenwassermengen entlasten soll. Das Becken wurde mit den Abmessungen 135 m Länge, 25 m Breite und einer durchschnittlichen Tiefe von 5,2 m geplant. Es verfügt über fünf Spülkammern mit den Massen 1,8 m x 4,9 m x 2,975 m (Länge x Breite x Tiefe), mit einem Spülvolumen von ca. 26 m³ pro Kammer. Als Teil des Projekts beauftragten Ward and Burke HUBER mit der Lieferung einer Anlage zur Regenwassersiebung, um Störstoffe aus dem Zulauf zum Becken zu entfernen. Dafür sollten zwei HUBER Siebanlagen ROTAMAT® RoK1 eingesetzt werden. Der erwartete Spitzendurchfluss beträgt 3.500 l/s. Die Anlagen sind für jeweils 1.834 l/s ausgelegt, also insgesamt für 3.668 l/s. Von Anfang an war klar, dass dieses Projekt ein komplexes Unterfangen sein würde. In den folgenden Monaten erforderte die Planungsphase eine intensive Zusammenarbeit mit dem Kunden, mit zahlreichen Überarbeitungen und Diskussionen, um bauliche Einschränkungen, betriebliche Anforderungen und Planungsänderungen sowohl für das Regenrückhaltebecken als auch für die HUBER-Anlagen zu berücksichtigen. Die von HUBER vorgeschlagene Lösung bestand aus zwei Siebanlagen ROTAMAT® RoK1 500/6 9,375 mm 0°, ausgelegt jeweils für 1.834 l/s. Jeder Siebanlage schliesst sich jeweils eine Transportschnecke an, die das abgeschiedene Siebgut in jeweils eine Waschpresse WAP® L4 fördert. Die Förderschnecken sind 7.200 mm lang und können je 4,0 m³/h transportieren. Die Waschpressen sorgen für eine effiziente Abscheidung des organischen Materials aus dem Rechengut. Dabei wird das Material gesiebt, verdichtet und entwässert, bevor es in einen Container abgeworfen wird. Jede Waschpresse ist für bis zu 4,0 m³/h ausgelegt. Erfolgreiche Lieferung und Inbetriebnahme Die Fertigungsfreigabe erfolgte im Januar 2025. Nach der Lieferung der Maschinen aus Deutschland führte dann das Werkstattteam von HUBER UK die Endmontagearbeiten durch. Die gesamte Ausrüstung wurde im Juni 2025 in einer einzigen Lieferung zur Baustelle gebracht, wobei gleichzeitig die Montageüberwachung erfolgte. Aufgrund der Grösse der Baustelle und der laufenden Bauarbeiten erstreckte sich die Montage, ebenso wie die Bauarbeiten, über einen längeren Zeitraum und wurde schliesslich von Ward and Burke erfolgreich abgeschlossen. Die Inbetriebnahme durch HUBER erfolgte dann im Februar 2026. Dies war wieder ein hochinteressantes Projekt – von der Planung bis zum endgültigen Anlagenbetrieb –, das dazu beiträgt, unsere „Wasserwelt“ sauberer und nachhaltiger zu machen. Zum Gesamterfolg beigetragen haben mehrere HUBER-Maschinen. Wir freuen uns sehr über das gelungene Ergebnis! Ein besonderer Dank gilt unserem Team in der Region Nord, das uns die ganze Zeit über unterstützt hat.[...]
[...]Barueri, Brasilien Für das brasilianische Grossprojekt Barueri, eines der grössten Kläranlagenprojekte Südamerikas, wurde in der HUBER Service Academy eine umfassende zweiwöchige Intensivschulung durchgeführt. Das Projekt, für das die Auslieferung der Maschinentechnik bereits begonnen hat, umfasst insgesamt 85 Anlagen für die mechanische Vorreinigung und Sandbehandlung. Dazu gehören – inklusive des Lieferumfangs für ein Schwesterprojekt – vier verschiedene Rechentypen: der HUBER Grobrechen TrashMax®, der HUBER Schalengreiferrechen TrashLift, der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® und der HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax®. Ergänzt wird das Portfolio durch HUBER Schwemmrinnen HLC, die nachgeschaltete HUBER Waschpresse WAP® L, HUBER Sandfänge GritWolf® sowie die HUBER Coanda Sandwaschanlage RoSF4. Umfassendes Trainingsprogramm Die Schulung kombinierte ausführliche Theorieeinheiten mit praxisnahen Trainingsmodulen. Vermittelt wurden Funktionsweisen, Steuerungslogiken, Installationshinweise und systematische Vorgehensweisen beim Troubleshooting. In den praktischen Teilen standen typische Inspektions-, Einstell- und Wartungsarbeiten im Mittelpunkt. Ergänzend boten zwei Anlagenbesuche die Möglichkeit, gemeinsam mit dem HUBER Service-Fachpersonal die Wartung eines HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® auf nahegelegenen Kläranlagen zu begleiten, Verschleissteile zu begutachten und die Funktionsabläufe eines HUBER Schalengreiferrechen TrashLift im Detail nachzuvollziehen. Über die maschinenspezifischen Inhalte hinaus wurden zusätzliche Trainings zu Messtechnik und Sensorik, zu Steuerungsabläufen komplex verketteter Anlagen sowie zum Umgang mit Vermessungs- und Nivelliergeräten durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Erkennung und Vermeidung von Korrosion. Die internationale Schulungsgruppe setzte sich aus vier Teilnehmern aus Brasilien – sowohl vom Kunden als auch von HUBER do Brasil – sowie Servicekollegen aus Kanada, Polen, Tschechien und Lettland zusammen. Neben dem fachlichen Austausch bot das Rahmenprogramm mit gemeinsamen Abendessen sowie dem Besuch eines Heimspiels des FC Bayern und des Berchinger Wintervolksfests „Rossmarkt“ auch Einblicke in die bayerische Kultur. Kompetenzaufbau als Zukunftsbaustein Zur Sicherstellung einer hohen Schulungsqualität waren sechs Trainer aus verschiedenen HUBER Fachbereichen im Einsatz. Für die brasilianischen Teilnehmer stand zudem eine Simultanübersetzerin bereit. Mit Abschluss der zweiwöchigen Intensivphase sind die brasilianischen Kollegen bestens auf ihre Aufgaben im Grossprojekt Barueri vorbereitet. Wir danken unserem Kunden für das grosse Vertrauen, das er uns mit diesem bedeutenden Grossprojekt entgegenbringt. Durch derart umfassende Schulungsmassnahmen stellen wir sicher, dass der spätere Anlagenbetrieb bestmöglich vorbereitet ist und langfristig auf höchstem Niveau erfolgen kann.[...]
[...]Deutschland Die Wiederverwertung von Kunststoffen gewinnt in Zeiten globaler Unsicherheiten, steigender Rohstoffpreise und wachsender Umweltanforderungen zunehmend an Bedeutung. Dennoch ist die Produktion von Neumaterialien aus fossilen Rohstoffen oft noch günstiger als das Recycling. Umso entscheidender ist deshalb die Qualität des Rezyklats und die Wirtschaftlichkeit des gesamten Kunststoffrecyclingprozesses. Genau hier setzt HUBER mit seinen Technologien zur Aufbereitung von Prozesswasser und Schlamm an – als Basis für nachhaltige und wirtschaftliche Recyclingverfahren. Vorteile der HUBER-Technik auf Basis von Kunden-Feedback HUBER bietet im Vergleich zu vielen Mitbewerbern ein vollumfängliches Maschinen- und Anlagenportfolio zur Aufbereitung von Prozesswasser und Schlamm. Für Planer, Consultants und Hersteller von Kunststoffmaschinen ist dies ein grosser Vorteil: Nur ein Ansprechpartner – ein Spezialist – deckt sämtliche Anforderungen rund um das Thema Wasseraufbereitung ab. Zudem erlaubt die Variantenvielfalt im HUBER-Portfolio auch hohe Durchsatzleistungen mit nur einer Maschine (z. B. 350 m³/h pro Flotationseinheit). Höchste Qualität und Materialien HUBER setzt bei seinen Produkten und Lösungen auf höchste Edelstahlqualität, die vollständig im Vollbad gebeizt werden. Das sorgt für Langlebigkeit und Prozesssicherheit. HUBER Global Service Ein weiterer entscheidender Vorteil: HUBER bietet mit Tochtergesellschaften, Repräsentanzen und Partnern einen globalen Service – gestützt durch vier internationale Produktionsstandorte. Damit ist schnelle Unterstützung auch ausserhalb Europas gewährleistet. Betriebserfahrungen im Kunststoffrecycling Als eines von vielen Beispielen setzt ein international tätiger Produzent von Hochleistungs-Kunststofffolien an mehreren Standorten (u. a. Schweden und Frankreich) auf HUBER-Technik. Dort werden gebrauchte Agrar- und Baufolien recycelt. Eingesetzte HUBER-Technologie: HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5: Entfernt zuverlässig Störstoffe wie Kunststoffpartikel und Sand. Die gleichzeitige Kompaktierung senkt die Entsorgungskosten erheblich. HUBER Druckentspannungsflotation HDF mit Chemikaliendosierung DIGIT-DOSE: Das Klarwasser kann im Recyclingprozess und als Betriebswasser für die HUBER-Maschinentechnik wiederverwendet werden. Das intelligente DIGIT-DOSE-System senkt den Fällmittelverbrauch und reduziert gleichzeitig das Schlammvolumen – ein klarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Durchsatz: 150 m ³ /h – eine einzelne HUBER-Anlage ersetzt bis zu drei Flotationen anderer Anbieter. HUBER Schneckenpresse Q-PRESS®: Vollautomatische, kontinuierliche Entwässerung mit minimalem Energieverbrauch (<1 U/min durch IE4-Antrieb). Im Gegensatz zu Zentrifugen oder Kammerfilterpressen sind Personalaufwand, Stillstandzeiten und Verschlei ss stark reduziert. Das anfallende Presswasser wird ü ber die HUBER-Flotation direkt wieder aufbereitet – ein geschlossener Wasserkreislauf. Kundenzufriedenheit Dank hoher Effizienz und des zentralen Ansprechpartners plant der Kunde, auch zukünftige Standorte (u. a. in den USA und Dänemark) mit HUBER-Technik auszustatten. Zusammenarbeit mit Hersteller von Maschinen für Kunststoffrecycling Ein Hersteller von Maschinen für das Kunststoffrecycling setzt standardmässig auf HUBER-Technik zur Aufbereitung von Prozesswasser- und -schlamm. Eingesetzte Technik: HUBER Trommelsieb RoMesh®: Entfernt Feinststoffe aus dem Prozesswasser. Das integrierte Spülsystem ermöglicht einen Betrieb ganz ohne Frischwasserzufuhr. HUBER Druckentspannungsflotation HDF und Schneckenpresse Q-PRESS®: Beide Maschinen liefern überdurchschnittliche Ergebnisse hinsichtlich Abscheideleistung, Betriebskosten und Wartungsaufwand – laut Kundenfeedback deutlich effizienter als Wettbewerbsprodukte. Zusätzlicher Kundennutzen Fachkompetenz bleibt bei den jeweiligen Experten Synergien bei gemeinsamen Ausschreibungen Nur ein Ansprechpartner für mehrere Prozesse Verlässlicher Vor-Ort-Service durch HUBER-Partnernetzwerk Effizienteste Flotation auf dem Markt Exzellente Filtratqualität Minimaler Personal- und Wartungsaufwand Unschlagbarer After-Sales-Support – global und schnell Hochwertige Ausführung als Grundlage für lange Laufzeiten Fazit HUBER bietet dem Kunststoffrecyclingsektor nicht nur Einzelmaschinen, sondern vollständige, durchdachte Lösungen. Durch hochwertige Technik, Energieeffizienz, ein globales Servicenetz und fundiertes Anwendungswissen schafft HUBER einen klaren Mehrwert für Maschinenbauer, Betreiber und Planer – und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.[...]
[...]Parsberg, Deutschland Mitten im Bayerischen Jura zwischen Nürnberg und Regensburg liegt die Stadt Parsberg. Die Stadt ist besonders als Naherholungsgebiet und durch die perfekte Anbindung an den Fünf-Flüsse-Radweg bei Touristen beliebt. Im Tal entlang der schwarzen Laber befindet sich die Kläranlage Parsberg. Sie besitzt eine mechanische, biologische und chemische Reinigungsstufe und ist für bis zu 13.300 EW ausgelegt. Für die stationäre Entwässerung wurde auf dem hügeligen Terrain speziell zur örtlichen Schlammentwässerung ein zweistöckiges Gebäude gebaut – eine bewusste Entscheidung der Stadt Parsberg. Neubau zur Optimierung der Schlammentwässerung Hintergrund der Entscheidung für einen Neubau einer Anlage zur Schlammentwässerung und -lagerung nahe des bestehenden Schlammstapelbehälters ist die wachsende Belastungssteigerung der Kläranlage um 10 bis 15 % und die bis dato stattgefundene kostenintensive Entwässerung durch einen Lohnunternehmer. Die Entwässerung des Schlamms erfolgte bisher im Vierteljahres-Rhythmus. Die Folge des Prozesses war eine grosse Lagerungsmasse an Klärschlamm und das daraus resultierende Filtrat, welches dann alle vier Monate im Überschuss vorlag. Es konnte aufgrund der grossen Menge, welche in kürzester Zeit vorhanden war, nicht komplett ins System zurückgeführt werden und musste mit zusätzlichen Gebühren entsorgt werden. Neue Technik, neue Gebäude Ende des Jahres 2022 fiel mit der Vorstellung des Neubaus der Schlammentwässerung im Stadtrat der Startschuss auf der Kläranlage in Parsberg. Neben dem Gebäude der Schlammentwässerungsanlage ist zudem beschlossen worden, einen integrierten durchmischten Faulschlammvorlagebehälter mit Gashaube sowie eine Schlammlagerhalle zu bauen. Zusätzlich zur HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® wurde für die Schlammentwässerung die gesamte Pumpen- und Messtechnik, die Polymeraufbereitung inklusive Polymereinmischung, Schalt- und Steuerungstechnik mit Leitsystemanbindung mit angefordert. Erste Tests und positive Ergebnisse der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® Bereits im Jahr 2017 war auf der Kläranlage eine Leistungsfahrt auf der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Q440.2 mittels der mobilen Vorführanlage durchgeführt worden, um das Entwässerungspotential des Klärschlamms zu untersuchen. Es konnten dort bereits die positiven Merkmale der HUBER Schneckenpresse bestätigt werden: Entwässerungsleistung > 26 % TR Durchsatz von bis zu 4 m³/h Möglichkeit eines 24/7-Betriebs Sehr guter Abscheidegrad von > 98 % Bau und Inbetriebnahme Im Herbst 2023 startete der Bau des Gebäudes der Klärschlammentwässerung. Das Gebäude wurde so geplant, dass die Anlagentechnik raumtechnisch optimal gestaltet wurde. Die Ausführung der maschinen- und elektrotechnischen Peripherie der HUBER-Komponenten oblag in partnerschaftlicher Zusammenarbeit der Fa. SCHARR TEC aus Hunderdorf (Niederbayern), den Generalunternehmer des Gesamtprojektes, für den die HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® mit intelligentem Fördersystem inkl. Verfahrenstechnik geliefert wurde. Somit erfolgte im Januar 2025 die Inbetriebnahme der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Q440.2. Durch die Steuerung der Schneckenpresse regelt die Maschine auf den voreingestellten optimalen Arbeitspunkt, sodass als Ziel ein hoher Entwässerungsgrad sowie eine minimale Filtratbelastung erreicht werden. Zusätzlich ist ein automatischer Füllstandsabbau des Schlamms im Vorlagebehälter mittels doppelt abgesicherter Füllstanderkennung installiert worden, wodurch eine automatische Beschickung der Maschine erfolgt. Leistungsdaten und Optimierungen Es konnten folgende Leistungsdaten der Schlammentwässerung erreicht werden: Entwässerungsleistung von 25 % – 28 % TR Um 25 % reduzierter Polymervebrauch bei 25 % TR-Austrag gegenüber 28 % TR-Austrag (gewünschter Austrags-TR: 25 %) Durchsatz von bis zu 15 m³/d Sehr guter Abscheidegrad von > 98 % Drehzahl der Schneckenwelle bei 0,3 U/min Elektrische Antriebsleistung der Maschine von 0,4 kW Zusätzliche positive Nebeneffekte: Eigenständige Optimierung durch den Betreiber möglich Automatisierter Schlammtransport und Containerwechsel Der entwässerte Schlamm wird nachfolgend mit einem an die Q-PRESS® anschliessenden Schacht automatisch vom Obergeschoss ins Untergeschoss und über eine HUBER Trogförderschnecke Containerverteiler Ro8 TC in einen Container gefördert. Die zwei vorhandenen Freiheitsgrade der Ro8 TC – Rotation und Translation – bewirken ein optimales Füllvolumen des Containers. Der automatische Schwenkmechanismus durch die Rotationsbewegung in Kombination mit der zusätzlichen Positionseinstellung der Schurre der Trogförderschnecke mit integrierter Füllstandserkennung sorgen für einen gleichmässig gefüllten 20 m³-Container. Die abwechselnde Befüllung von zwei Containern findet auf der Kläranlage Parsberg automatisiert statt, wodurch die Anwesenheit durch Mitarbeiter oder ein fester Zeitraum nicht gewährleistet werden muss. Beim Abtransport des entwässerten Schlamms, welcher alle 6–7 Tage stattfindet, gilt ebenso keine Anwesenheitsplicht des Personals. Durch die eigenständige Betätigung der Schaltung in „Containerwechsel“ nimmt die Verteilschnecke automatisiert eine Parkposition ein, wodurch ein eigenverantwortlicher Containerwechsel ohne Kollision stattfinden kann. Ein herzliches Dankeschön gilt der Stadt Parsberg, dem Betriebsleiter Herrn Schrems der Kläranlage Parsberg, dem Ingenieurbüro GFM Bau und Umweltingenieure GmbH sowie dem Generalunternehmer Fa. SCHARR TEC für die angehnehme und geschätzte Zusammenarbeit sowie das entgegengebrachte Vertrauen.[...]
[...]Spanien In Spanien bzw. im gesamten Mittelmeerraum kommt es immer wieder zu intensiven Niederschlägen innerhalb kürzester Zeiträume. Dies vermehrt im letzten Jahrzehnt. Bei solchen Starkregenereignissen von mehreren 100 mm Niederschlag pro Quadratmeter in kürzester Zeit kann das Niederschlagswasser nicht mehr vom Boden aufgenommen werden. Zumal dann, wenn dem Starkregen eine längere heisse und niederschlagslose Zeit voranging. Aus kleinsten Fliessgewässern bilden sich rasch beängstigende Flüsse, die alles mit sich reissen und grossen Schaden für Mensch und Umwelt anrichten können. Jüngste Ereignisse im Jahr 2024 im Grossraum Valencia haben gezeigt, wie schnell sich ein Starkregenereignis in eine Katastrophe verwandeln kann. Um solche Katastrophen möglichst zu vermeiden, muss Platz für das überschüssige Regenwasser geschaffen werden, damit sich dieses nicht unkontrolliert durch die Städte bahnen kann und alles mitreisst. Die spanische Lösung: Regenrückhaltebecken Spaniens Antwort hierauf sind Regenrückhaltebecken (storm water tanks). Das Regenwasser wird in grossen, bis zu sechs Meter breiten Kanälen gesammelt und in einem unterirdischen Wasserspeicher zusammengeführt. Somit werden die Kläranlagen entlastet und das wertvolle Regenwasser kann zwischengespeichert werden bzw. kontrolliert abgeleitet werden. Dieses Regenwasser ist stark verschmutzt und führt alle Grobstoffe mit sich, die bei solchen Starkregenereignissen auf der Strasse bzw. in den Kanälen liegen. HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® im Einsatz Hier kann der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® eingesetzt werden, um das Regenwasser von Rechengut effektiv zu befreien – und das vollautomatisiert. Somit wird die Umwelt geschützt und die Betriebskosten können massiv gesenkt werden, da eine manuelle Reinigung im Nachgang hinfällig ist. In der Region Madrid werden grosse Anstrengungen unternommen, um den Herausforderungen jetzt und in der Zukunft begegnen zu können. An Canal de Isabel II, eine staatliche Behörde, die für die Bewirtschaftung aller Phasen des integralen Wasserkreislaufs im Grossraum Madrid verantwortlich ist, sind derzeit mehr als 6,6 Mio. Menschen angebunden und versorgt. Das vorhandene Kanalnetz ist ca.16.000 km lang und umfasst 155 Kläranlagen mit einer Gesamtkapazität von 3,2 Mio. m 3 pro Tag. Spanien besitzt derzeit insgesamt 470 Regenrückhaltebecken. In der Grossregion Madrid sind es in Summe 70, die in der Verantwortung von Canal de Isabel II liegen. Regenrückhaltebecken Butarque und Arroyofresno Mit den Regenrückhaltebecken Butarque und Arroyofresno (Pinos), die jeweils eine Kapazität von bis zu 400.000 m³ haben (jene mit der grössten Kapazität in der EU), konnte die spanische HUBER-Tochtergesellschaft HUBER Technology España, S.L.U. bereits bedeutende Projekte mit dem Harken-Umlaufrechen RakeMax® zur Siebung von Regenwasser realisieren. In beiden Anlagen sorgen die HUBER RakeMax®-Rechen zuverlässig dafür, dass das Regenwasser von Schwimmstoffen und Müll befreit wird und das Regenwasser somit entfachtet in die Kläranlagen zur weiteren Behandlung gepumpt werden kann, ohne diese zu belasten. Regenrückhaltebecken Abronigales Mit dem Projekt Abronigales konnte HUBER Technology España, S.L.U. einen weiteren Auftrag zur Behandlung von Regenwasser in storm water tanks gewinnen. Das Regenrückhaltebecken Abronigales umfasst etwa 200.000 m³ und ist damit zwar deutlich kleiner als Butarque und Arroyofresno – jedoch ist der ankommende Volumenstrom von 100 m³/s der bislang grösste. Die Anfrage der Behörde Canal de Isabel II erreichte HUBER Technology España, S.L.U. Ende 2023 und das Projekt wurde innerhalb von nur sechs Monaten realisiert. Vorher eingetretene Starkregenereignisse hatten am unterirdischen Regenrückhaltebecken Abronigales gezeigt, dass eine manuelle Reinigung im Nachgang mit hohen Betriebskosten einhergeht. Eine schnelle und effektive Lösung musste innerhalb von kürzester Zeit realisiert werden. Da bis dato keine Gerinne in diesem unterirdischen Gebäude vorhanden waren, waren wir in der Gerinnegestaltung frei und Canal de Isabel II baute diese basierend auf unseren Vorschlägen und hydraulischen Berechnungen. 20 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® Die Entscheidung fiel auf 20 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 5760x1775/40 75°, die das Rechengut anschliessend in ein bauseitiges Förderband abwerfen. Dank der sehr guten Zusammenarbeit von HUBER Technology España, S.L.U. mit Canal de Isabel II und internen Abteilungen der HUBER SE konnte der Auftrag bereits im April 2024 verbucht und mit der Fertigung gestartet werden. Die 20 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® wurden in vier Etappen bis Ende September 2024 planmässig ausgeliefert. Ziel war es, noch vor der Regenzeit im Herbst 2024 alle 20 Maschinen einzubauen und in Betrieb zu nehmen. Die Wetterprognosen spielten leider nicht ganz mit und somit verzögerte sich der Einbau um ein paar Wochen. Die Inbetriebnahme konnte im Dezember 2024 erfolgreich abgeschlossen werden. Erste Regenereignisse haben bereits gezeigt, dass man sich auf den HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® verlassen kann: Ein zuverlässiger Partner zur Siebung von Regenwasser – state of the art. Weitere Projekte in der Pipeline Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Ende 2025 soll ein weiterer storm water tank in Madrid (la China mit 130.000 m 3 Fassungsvermögen) mit HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® ausgestattet werden. Zudem sind wir bereits mit Canal de Isabel II im Austausch bezüglich der Notentlastung des storm water tanks Abronigales, ausgestattet mit HUBER Siebanlagen ROTAMAT® RoK2. Wir freuen uns auf viele weitere storm water Projekte mit unserem HUBER RakeMax®, eine Erfolgsgeschichte![...]