[...]Für den Schutz unseres höchsten Gutes – Wasser Nachhaltigkeit ist im Bereich der Wasserversorgung bei den geplanten Investitionen zur Modernisierung und Sanierung von Hochbehälter, Brunnen und Drucksteigerungsanlagen von grösster Bedeutung. In dieser Hinsicht konnte HUBER vor allem mit der technisch ausgereiften und hochwertigen Verarbeitung der RC3-Sicherheitstüre überzeugen und eine Vielzahl von Objekten wurde inzwischen damit ausgerüstet. Sowohl die Funktionalität als auch das sehr ansprechende Erscheinungsbild der HUBER RC3-Türe wurden von den Kunden überaus positiv bewertet. In den meisten Fällen konnte der Einbau der Sicherheitstüren vom entsprechend gut ausgebildeten Fachpersonal der verschiedenen Auftraggeber problemlos selbst durchgeführt werden. Bei manchen Anlagenbetreibern haben sich verschiedenste Standards und Ausführungsvarianten der HUBER RC3-Türen entwickelt. Bei der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH werden, um ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen, sämtliche Türen zum Schutz vor Sonneneinstrahlung mit einer Blechaufdoppelung ausgeführt. Soweit es möglich ist, wird zur Verblendung der Mauerlaibung zusätzlich zu den RC3-Sicherheitstüren eine Edelstahlzarge vorgesehen. Durchaus positiv bewertet wurden auch die Abwicklung der einzelnen Projekte mit den entsprechenden Naturmassaufnahmen vor Ort sowie der gemeinsam mit den verantwortlichen Wassermeistern erarbeitete Türfragebogen durch den Vertriebsaussendienst von HUBER. Die RC3-Sicherheitstüren von HUBER fügen sich nicht nur optisch in das Gesamtbild jedes einzelnen kleinen wie auch grossen Projektes perfekt ein, sondern auch der Schutz unserer wichtigsten Ressource – Wasser – wird dadurch wesentlich erhöht. Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH - Pumpwerk Kaindorf 1 Edelstahlzarge zur Verblendung der Mauerlaibung[...]
[...]Leibnitz, Österreich Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, die überregionale Trinkwasserversorgung im süd- und südoststeirischen Raum sicherzustellen. Bei einer jährlichen Trinkwasserförderung von etwa drei Millionen Kubikmeter und Tagesspitzen von bis zu 15.000 Kubikmeter werden 39 Gemeinden sowie drei Gesellschaftergemeinden versorgt. Diese umfassen rund 100.000 Einwohner in den Bezirken Leibnitz, Graz Umgebung, Deutschlandsberg, Feldbach und Radkersburg. Insgesamt werden 11 Brunnenanlagen, 42 Hochbehälter (davon 20 eigene mit einem Fassungsvermögen von 10.000 m³), 60 Drucksteigerungsanlagen sowie 170 km Transport- und 139 km Versorgungsleitungen betrieben. Weiter ist die Leibnitzerfeld Wasserversorgungs GmbH mit den Wasserverbänden Umland Graz, Leibnitzerfeld Süd und Grenzland Südost vernetzt. Für die nächste Zeit sind bei einigen der Hochbehälter, Brunnen und Drucksteigerungsanlagen Sanierungsmassnahmen geplant. Dabei ist es der HUBER SE gelungen, die Verantwortlichen der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH von der hochwertigen Technik und der Funktionalität der HUBER RC3-Sicherheitstür zu überzeugen und einen Auftrag für die Installation von acht RC3-Türen zu sichern. Bereits im Vorfeld hat der zuständige Aussendienstmitarbeiter der HUBER SE im Beisein eines Wassermeisters der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH die Naturmasse der einzelnen Bauwerke genommen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die richtigen Massnahmen für einen problemlosen Einbau der HUBER RC3-Türen getroffen werden. Zudem wird für jedes Objekt ein sogenannter Türfragebogen erarbeitet, in dem sämtliche Besonderheiten und Kundenwünsche festgehalten werden. In diesem Zusammenhang möchten wir uns sehr herzlich für das Vertrauen bedanken, das uns die Verantwortlichen der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH entgegengebracht haben. Wir sehen einer weiteren Zusammenarbeit mit Freude und grossem Interesse entgegen. Allgemeine Informationen zu einbruchhemmenden Türen und Widerstandsklassen: Seit 2011 ist mit der DIN EN 1627 der Einbruchschutz jetzt auf europäischer Ebene verbindlich genormt. Seitdem ist von „RC“ (Resistance Class) die Rede, statt wie bei der bis dahin gültigen Vornorm von „WK“ (Widerstandsklasse). Insgesamt gibt es sechs Widerstandsklassen (RC 1 – RC 6), wobei RC 6 die höchste Stufe darstellt. Die in Leibnitzerfeld zum Einsatz gekommene Widerstandsklasse RC 3 wird bei erhöhten Anforderungen an die Einbruchsicherheit kriminalpolizeilich dann empfohlen, wenn das Bauwerk zusätzlich über eine Einbruchmeldeanlage abgesichert ist. HUBER empfiehlt seine einbruchhemmenden Türen dieser Klasse als Zugang für Gebäude, speziell in der Trinkwasserversorgung und für Bereiche mit erhöhten Anforderungen an die Einbruchsicherheit.[...]
[...]Houten, Niederlande Es ist ein idealer Standort zur weitergehenden Abwasserreinigung: HUBER liefert über die niederländische Repräsentanz Dutch Spiral B.V. bewährte Edelstahl-Ausrüstungsteile aus dem Geschäftsbereich Safe Access Solutions (SAS) für die erste Anlage der Niederlande zur Ozonierung von Abwasser. Im Lieferumfang enthalten sind fünf HUBER Mannlöcher TT8a und drei HUBER Drucktüren TT7. Rückstände chemischer Substanzen im Trinkwasser Das niederländische Trinkwasser gehört aufgrund seiner intensiven Reinigung zur Weltspitze. Immer präzisere Analysemethoden zeigen jedoch, dass im Trinkwasser Rückstände chemischer Substanzen wie zum Beispiel Medikamente vorhanden sind. Ein 2021 veröffentlichter Bericht des Niederländischen Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt RIVM zeigt, dass in mehr als 60 % der Trinkwasserproben Stoffe gefunden wurden, die in dieser Menge nicht im Trinkwasser vorhanden sein sollten. Demografischer Wandel, Einsatz von Medikamenten und Qualitätssicherung des Trinkwassers Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat zu einer erhöhten Schadstoffkonzentration geführt, aber auch der demografische Wandel der Gesellschaft und der damit einhergehende vermehrte Einsatz von Arzneimitteln fallen ins Gewicht. Die Qualität des Trinkwassers in den Niederlanden ist weiterhin sehr gut, aber die Sorge um die zukünftige Qualität wächst aufgrund der oben genannten Faktoren. Weitergehende Abwasserbehandlung: Houten erhält die erste Anlage zur Ozonierung des Abwassers in den Niederlanden Die weitergehende Abwasserbehandlung ist ein wichtiger Schlüssel zur Verringerung von Arzneimittelrückständen in Oberflächengewässern. Nach einer landesweiten Analyse wurde die Kläranlage in Houten, einer niederländischen Kleinstadt in der Provinz Utrecht mit rund 50.000 Einwohnern, als ein idealer Standort für die Installation der ersten Anlage zur Ozonierung des Wassers in den Niederlanden festgelegt. Die gebräuchlichsten Techniken haben gezeigt, dass Ozon ein geeignetes Mittel ist, um die Menge an Arzneimittelrückständen zu verringern, die über das Abwasser in Oberflächengewässer gelangen. Es ist angedacht, künftig mehrere Kläranlagen mit einer Anlage dieser Art auszustatten. Bildergalerie Fotos des Projekts Eine der eingebauten HUBER Drucktüren TT7 aus Edelstahl In die Drucktüren integriertes Sichtglas mit Wischer und LED-Beleuchtung ; Aussen- und Innenansicht Installierte Wartungsöffnungen HUBER Mannloch TT8a, rund, verschraubt HUBER Mannloch TT8a - Detailansicht KA Houten erhält fünf HUBER Mannlöcher TT8a und drei HUBER Drucktüren TT7 Die Ozonbehandlung in Houten findet in einem Ozonreaktor aus Beton statt, der mit Belüftungselementen ausgestattet ist. Diese Elemente müssen leicht zu inspizieren und gut zu erreichen sein. Eine druckdichte Tür ist für einen sicheren und zugleich einfachen Zugang die beste Wahl. So wurde für die Ozonierungsanlage in Houten die HUBER Drucktür TT7 gewählt. Die Türen befinden sich sieben Meter unter Wasser und sind mit Schauglas, Scheibenwischern und LED-Beleuchtung ausgestattet, um die Wirkung des Ozons gut beobachten zu können. Es handelt sich um ein massgeschneidertes Produkt mit Anpassungen im Bereich der Abdichtung und der Glasart, um Korrosion durch das Ozon zu verhindern. Die HUBER Drucktür TT7 ist eine vollständig aus Edelstahl gefertigte, einbaufertige Behälterzugangstür speziell für die Trinkwasserversorgung. Die rechteckigen HUBER Drucktüren sind bis zehn Meter druckbeständig, zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar (Wandstärke ≥ 280 mm) und statisch geprüft. Der Reaktor besteht aus verschiedenen Kammern. Um eine korrekte Probenahme je Kammer durchführen zu können, wurden auf der Decke jeder Kammer druckdichte HUBER Mannlöcher TT8a verbaut, die bis zu einem Gasdruck von 40 mbar beständig sind. Die speziell für die Trinkwasserversorgung entwickelten HUBER Mannlöcher sind Wartungs- und Sichtöffnungen aus Edelstahl, die standardmässig druckbeständig bis 5 Meter Wassersäule sind. Die runden Mannlöcher sind einbaufertig, beidseitig überschalbar und beinhalten eine zwischengelegte Dichtung entsprechend ihrem Einsatzbereich. Als Verschluss dient ein Blinddeckel, an dem zwei Handgriffe zum Anheben befestigt sind und die durch Schraubverbindungen mit der Zarge verbunden sind.[...]
[...]Utzenaich, Österreich HUBER-Luftfilteranlagen erreichen einen Abscheidegrad von > 99,95 % In manchen Wasserkammern bilden sich an der Decke und an den Wänden Kondensattropfen. Grundsätzlich sollte diese Erscheinung durch gute Deckenisolierung, schräge Decken oder Gewölbe oder durch spezielle Beschichtungen vermieden werden. Häufig ist dem Problem mit statischen Methoden aber nicht beizukommen. Bereits 2011 veröffentlichten wir einen Bericht über die Betriebserfahrungen mit der Nachrüstung einer Zwangsbelüftung im Hochbehälter Utzenaich im österreichischen Innviertel. Der dort im Jahre 2007 neu installierte Hochbehälter mit zwei rechteckigen Kammern von je 250 Kubikmetern Fassungsvolumen wurde nach hohen hygienischen Standards errichtet. Eine Edelstahlauskleidung, eine schräge Decke sowie eine Luftzuleitung mit integriertem Luftfilter und einer erdverlegten Schleife mit Gefälle zur Luftabkühlung und Kondensatausschleusung waren Ausstattungsmerkmale. Luftfilteranlagen von HUBER Typ L251 bis L661 filtern Luft mit einem HEPA-Filter Klasse H13 (HEPA = High Efficiency Particulate Filter bzw. Schwebstofffilter). Filterklasse H13 bedeutet nach DIN 1822:2011 einen Abscheidegrad (Integralwert) von > 99,95 %. Das ist Standard für Operationssäle. Die Typen L361 bis L661 verfügen zusätzlich zum HEPA-Filter H13 über einen Feinfilter Klasse M5 (nach EN 779:2012) als Vorfilter. Man merke: Eine Wasserkammer, deren Luftzufuhr über eine HUBER Luftfilteranlage erfolgt, atmet Luft in einer Reinheit, wie sie sonst OP-Sälen zugeführt wird. Aber: In einem OP-Saal arbeiten Menschen. Das bedeutet, dass Luft ein- und ausgeatmet wird und auch anderweitig in einen Verbrauchszustand gelangt. Daher verfügen diese Räume über eine Zu- und Abluftführung. Diesem Beispiel galt es zu folgen – jedoch in einem der Notwendigkeit angepassten Mass. Ähnlich wie Menschen im OP-Saal gibt auch die Wasseroberfläche Feuchtigkeit an die Luft ab. Was in der Wasserkammer fehlt, wenn es zu Kondensatbildung kommt, sind zusätzlich zur Luftfilteranlage eine Zwangsbelüftung (mittels Ventilator) und eine Abluftführung. Im Hochbehälter Utzenaich wurde der erste erfolgreiche Versuch gemacht, die Kondensatbildung durch Zwangsbelüftung zu eliminieren. In den folgenden Jahren wurden weitere Behälter mit einer Zwangsbelüftung zusätzlich zu bereits vorhandenen Luftfiltern eingebaut. Überall konnte die Kondensatbildung minimiert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Massnahme ist, dass sich ab dem Ventilator das gesamte System in einem leichten Überdruck befindet und mit Sicherheit keine ungefilterte Luft in die Wasserkammer gelangen kann. Nicht bekannt ist der Verlauf der relativen Luftfeuchte über die Höhe zwischen Wasseroberfläche und Wasserkammerdecke. Es macht aber auch wenig Sinn, dieses Profil zu messen, denn die Rahmenbedingungen sind meistens verschieden und so kann nicht von einem auf den nächsten Fall geschlossen werden. Der Einbau einer Luftfilteranlage sollte mittlerweile – nachdem solche Anlagen seit 15 Jahren in zunehmender Zahl eingesetzt werden – Stand der Technik geworden sein, wenngleich es dazu noch keine bindenden Vorschriften gibt. Sind bei einem Neubau alle baulichen Massnahmen nach dem Stand der Technik getroffen oder bei Sanierungen die in vertretbarem Kostenrahmen realisierbaren Massnahmen zur Kondensatvermeidung durchgeführt worden, und das Kondensatproblem erscheint dennoch: Es reicht aus, zu wissen, dass durch die Nachrüstung einer Zwangsbelüftung (Ventilator mit ca. 150 – 250 Pa Druckerhöhung im Betriebsbereich) und einer Luftfilteranlage (sofern nicht schon vorhanden) sowie einer Fortluftleitung mit leicht öffnender Rohrverschlussklappe (Δp ca. 80 – 120 Pa) bzw. einer definierten Fortluftführung (es muss keine Leitung sein) der Kondensatbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit gänzlich Einhalt geboten werden kann.[...]
[...]Die ebenerdige, befahrbare Schachtabdeckung SD7 jetzt geprüft nach neuer Norm Seit September 2015 gibt es eine neue Norm: Die DIN EN 124-3:2015-09, Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen , welche im Teil 3 erstmals explizit direkt Aufsätze und Abdeckungen aus Stahl oder Aluminiumlegierungen anspricht. Diese Europäische Norm gilt für Abdeckungen und Aufsätze mit einer lichten Weite bis einschliesslich 1000 mm zum Abdecken von Abläufen, Einsteig- und Kontrollschächten in Flächen, die für Fussgänger und/oder Fahrzeugverkehr bestimmt sind. Gegenüber der DIN EN 124 von 1994 wurden diverse Zusatzprüfungen ergänzt wie beispielsweise: Prüfung der Sicherung des Deckels / Rostes im Rahmen Griffigkeitsprüfung Prüfung des Kippverhaltens, uvm. Ab spätestens März 2017 muss zwingend die neue DIN EN 124:2015-09 eingehalten werden, entgegenstehende nationale Normen müssen bis März 2017 zurückgezogen werden. Da die Übergangsfrist nahezu vorüber ist, ist es notwendig, Ausschreibungen entsprechend der neuen Norm auszuführen. Die HUBER SE als Hersteller und weltweiter Exporteur von Schachtabdeckungen hat sich bereits frühzeitig mit der Normensituation beschäftigt und alle Neuerungen durchgängig auf alle betroffenen Produkte übertragen. Aus diesem Grund wurde unsere Schachtabdeckung SD7 im August 2016 durch die Materialprüfanstalt (MPA) Bremen auf die Anforderungen aus der DIN EN 124-1:2015-09 und der DIN EN 124-3:2015-09 geprüft. Die Schachtabdeckung SD7 aus nichtrostendem Stahl entspricht nun den aktuellsten Normen und Vorschriften und sorgt für ein Höchstmass an Sicherheit. Die jahrzehntelange Erfahrungin der Verarbeitung des Werkstoffs Edelstahl kombiniert mit einer abschliessenden Oberflächenbe-handlung durch Beizen und Passivieren im Vollbad gewähren den Produkten aus dem Hause HUBER SE ein Optimum an Alterungsbeständigkeit! Sprechen Sie uns an - wir unterstützen und beraten Sie gerne![...]
[...]Schächte erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Wasserversorgung und in der Abwasserentsorgung. Sie werden beispielsweise dort eingesetzt, wo Armaturen zum Absperren in einer Rohrleitung zugänglich sein müssen, als Kontrolle von Streckenabschnitten bei langen Rohrleitungen oder zur Be- und Entlüftung sowie als Zugang für komplexe Einbauten (z.B. Quellsammelschacht, Druckunterbrecherschacht und viele weitere). In jedem einzelnen Anwendungsfall muss ein sicherer Zugang gewährleistet sein. „Für die Sicherheit der Schachtbauwerke ist der Betreiber verantwortlich!“ Für das Bedienpersonal gibt es zahlreiche Vorschriften die dazu dienen, bei richtiger Anwendung Unfälle zu vermeiden. Die anstehenden Arbeiten müssen von zwei Personen durchgeführt werden, wobei eine Person ausserhalb des Schachtes zur Sicherung verbleibt. Meist erfolgt der Einstieg in den Schacht von oben. Das bedeutet konkret, das Bedienpersonal muss eine Schachtabdeckung öffnen und über ein geprüftes Steigsystem und die passende, ebenso geprüfte Einsteighilfe in den Schacht einsteigen. Schon beim Öffnen muss man sich über die Schachtöffnung bücken. Viele, insbesondere grössere Schachtabdeckungen lassen sich ausserdem nur durch hohen Kraftaufwand öffnen. Die Gefahr des Absturzes während des Öffnens ist gross. Auch bei geöffneter Schachtabdeckung und ungesicherter Öffnung kann durch Unachtsamkeit ein Unfall passieren. In der Schachtöffnung eingebaute Absturzgitter können Unfälle verhindern und bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Absturz beim Öffnen eines Schachtbauwerkes. Bei längeren Arbeiten im Schachtbauwerk kann das Absturzgitter verschlossen und somit die Öffnung gesichert werden. Durch die Bauform des Absturzgitters gelangt ausreichend Tageslicht in den Schacht. Das Absturzgitter wird unterhalb der Schachtabdeckung im Schachthals angedübelt. Beim Öffnen rastet es selbständig in geöffneter Stellung ein. Durch seine Konstruktion erhält das Absturzgitter ausreichend Stabilität, um den Sturz nach unten zu verhindern. Dieses Absturzgitter kann jederzeit in bestehende Schächte nachgerüstet werden.[...]
[...]Um den Faktor Sicherheit auch bei den Schachtabdeckungen noch mehr hervorzuheben, gehören jetzt auch einbruchhemmende Schachtabdeckungen der Widerstandsklasse RC3, geprüft nach DIN EN 1627 zu unserem Sortiment. Mit Hilfe unserer langjährigen Erfahrung in der Herstellung von Schachtabdeckungen aller Art wurde bei der Entwicklung und der Fertigung der Fokus auf eine maximale Resistenz gegen unbefugtes Eindringen in den Schacht gelegt. Handeln Sie jetzt: Oft sind abseits gelegene Quell- und Brunnenschächte besonders häufig durch Manipulation bedroht Neben sorgfältiger Fertigung und ausgereifter Konstruktion sorgt der Werkstoff Edelstahl für eine hohe mechanische Festigkeit Eine stabile Ausrüstung hält eher vom Eindringversuch ab und leistet dem kriminellen Einbruch länger Widerstand![...]
[...]Die weitergehende Behandlung von Klärschlämmen bzw. industriellen Restschlämmen gewinnt auch für Industriekunden mehr und mehr an Bedeutung. Was es bis vor kurzem noch die gängige Strategie die Schlämme relativ kostengünstig an Entsorger zu übergeben wird dies mittlerweile immer komplizierter, aufwändiger und vor allem teurer. Die Gründe hierfür sind die verschärfte Düngemittel- und Klärschlammverordnung sowie die generell steigenden Kosten in der Entsorgungsindustrie. Industriekunden beschäftigen sich daher mehr und mehr mit Strategien ihre Schlämme vor-Ort, unter Nutzung oft vorhandener Restwärme in Prozess oder Abwasser, weiterzubehandeln. Neben der signifikaten Volumenreduzierung der Schlämme, der Ausnutzung von Abwärmeenergie stellt der Trockenschlamm – aufgrund des hohen Heizwertes – oftmals auch noch wertvollen Brennstoff für die betriebseigenen Verbrennungsanlagen dar. HUBER-Kunden aus der Entsorgungsindustrie wählen den umgekehrten Ansatz: Sie sind Dienstleister für Kommunen und industriellen Betrieb und realisieren zentrale Schlammbehandlungszentren unter Einbeziehung von Restwärme aus andere Aufbereitungstechnologien. Kunden aus dem Kraftwerks- und Energieversorgungsbereich wiederum interessieren sich für Ersatzbrennstoffe nicht zuletzt wegen dem zukünftigen Ausstieg aus der Kohleverfeuerung, sichern sich Klärschlammkontigente und investieren in entsprechende Trocknungstechnologien. Die HUBER SE berät die Kunden vollumfassend, je nach den spezifischen Gegebenheiten bis hin zur thermischen Verwertung der Klärschlämme. Fragen Sie uns! Projektfall Papierindustrie Brasilien Eine Papierindustrie in Brasilien erzeugt in der betriebseigenen Kläranlage bis 45 m³/h (1 – 5 % TS) Überschussschlamm. Bisher wurde dieser mit Zentrifugen entwässert und an eine Deponie abgegeben. Aus Kostengründen wird der Schlamm zukünftig mit 5 HUBER Schneckenpressen Q-PRESS® 800.2 auf > 21 % entwässert und danach mit einem HUBER Bandtrockner BT 30 auf ca. 90 % Feststoffgehalt getrocknet. Der Trockner ist dabei auf eine Durchsatzmenge von 45.000 t entwässerten Klärschlamm ausgelegt. Der so getrocknete Schlamm wird der betriebseigenen Biomasseverbrennung zugeführt, wobei die dabei entstehende Energie wiederum zur Klärschlammtrocknung verwendet wird, ein Kreislauf mit optimaler Restausnutzug ansonsten ungenutzter Wärmequellen. Ab Mitte 2019 erfolgt die Lieferung und Montage der Anlagenteile, für Anfang 2020 ist die Inbetriebnahme geplant. Projektfall Entsorgungsindustrie Deutschland Ein Entsorger aus dem süddeutschen Raum entsorgt in Dienstleistung sowohl Reststoffe aus kommunalen Kläranlagen (Sandfang- und Rechengut, Klärschlämme) als auch vielfältige Schlämme und Reststoffe v. a. aus Lebensmittelindustrie, Grossküchen und anderen Industriebetrieben. Um die Anlagenkapazität und Wirtschaftlichkeit zu steigern wird derzeit ein HUBER Bandtrockner der Baugrösse BT 24 für bis zu 40.000 t/a Durchsatzkapazität errichtet. Die Montage ist ab Ende 2019 geplant, die Inbetriebnahme für Frühjahr 2020. Weiterhin soll aus dem getrockneten Schlämmen mittelfristig auch Phosphor zurückgewonnen werden.[...]
[...]Freystadt, Deutschland Durch die neuen Richtlinien und Gesetzesvorgaben beim Klärschlamm haben sich die Kosten für dessen Entsorgung für viele Kläranlage verdoppelt oder sind weit über 100 € pro Tonne Originalsubstanz hinaus angestiegen. Der Grund dafür: Die Standardlösung für die Einhaltung der neuen rechtlichen Vorgaben ist die Verbrennung. Verbrennungskapazitäten sind aber ungleichmässig verteilt und weitestgehend ausgeschöpft, die Transportwege für Klärschlamm sind in vielen Fällen deutlich länger geworden. Kosten können dann gesenkt werden, wenn der Schlamm durch Trocknung reduziert wird. In Freystadt, einer Gemeinde in Bayern, hat man sich für eine eigene dezentrale Lösung entschieden. Eine komplette Schlammbehandlungsanlage, die aus nassem Dünnschlamm körniges Trockengranulat erstellt, arbeitet hier seit Beginn letzten Jahres in Vollautomatik. „Am Anfang haben wir uns natürlich in die neue Verfahrenstechnik einarbeiten müssen, nach kurzer Zeit wussten wir aber, wie alles funktioniert. Jetzt müssen wir pro Tag nicht mehr als anderthalb Stunde für die gesamte Schlammbehandlung aufwenden,“ sagt Klärmeister Johann Weihrich. Die Schlammbehandlungsanlage besteht aus einer Schneckenpresse und einer solaren Klärschlammtrocknung. Die solare Klärschlammtrocknung ist seit Jahren eine anerkannte Technik, um aus teils klebrigem Schlammkuchen ein körniges Granulat zu generieren und gleichzeitig die Menge auf ca. ein Viertel zu reduzieren. Das Verfahren kann ab einem Entsorgungspreis von ca. 80 € pro Tonne wirtschaftlich dargestellt werden – wobei kaum Betriebskosten anfallen. Mit den niedrigen Betriebskosten geht ein niedriger Stromverbrauch und eine sehr gute Klimabilanz einher. Auf der Kläranlage in Freystadt wurden mit der solaren Klärschlammtrocknung gleich mehrere Vorteile erzielt. Vor der Errichtung der Schlammbehandlung leerten Lohnentwässerungsfirmen die Schlammspeicher-Teiche in regelmässigen Abständen. Bei diesen Entleerungen gab es erheblichen betrieblichen Aufwand: Das Rühren der 8.000 m³ grossen Schlammteiche zur notwendigen Homogenisierung, die Belastung durch das Filtratwasser für die Reinigungsstufen der Kläranlage, der Aufwand beim regelmässigen Aufbau der mobilen Maschinen und der Abtransport des Schlamms. Bei der stationären Entwässerung kommt es zu keiner Stossbelastung mehr durch Filtratwasser, das Trockengranulat ist schüttbar und klebt nicht – der Transport ist also einfach und sauber. Und die Mengen sind deutlich geringer, am Ende müssen nur noch 180 t/a von der Anlage weggefahren werden. Die Anlage Freystadt zeigt, dass eine vollständig automatisierte Schlammbe-handlungsanlage auch bei kleineren Anlagen wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Die Ausschreibung, die das Nürnberger IB Miller erarbeitete, konnte die HUBER SE gewinnen. HUBER baute die gesamte Maschinentechnik, liess die Bauwerke erstellen und nahm die Anlage in Betrieb. Die gesamte Anlage ist so „aus einem Guss“, alle Aggregate sind aufeinander abgestimmt. Der Dünnschlamm wird in einem Vorlageschacht der Teiche nun homogenisiert und dann 350m gepumpt, bis er in das Entwässerungsgebäude gelangt. Hier wird er mit einer Neuentwicklung, dem HUBER Inline-Polymer-Mischer IPM, konditioniert. Dem Mischer ist nicht nur ein erhöhter Trockenrückstand am Austrag der Schlammentwässerungen zu verdanken, auch Ausgasungen innerhalb der Schlammleitung sind kein Problem für den Betrieb. Die Entwässerung übernimmt die bewährte HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® , diese wirft dann den Schlammkuchen in die HUBER Trogförderschnecke Ro8 T. Mit dem Förderaggregat gelangt der Schlamm ins Gewächshaus. Nun übernimmt der Schlammwender SOLSTICE ® - der Schlamm wird kontinuierlich durch die Halle transportiert, dabei zerkleinert und ständig umgelegt. Im Gewächshaus sorgt eine Klimasteuerung für optimale Trocknungsergebnisse. Diese setzt den elektrische Energieverbrauch der Ventilatoren in Beziehung zur Trocknungsleistung; so wird entschieden, ob es wirtschaftlich ist, die Ventilatoren anzusteuern. In direkter Nachbarschaft zur Kläranlage befindet sich ein Sportplatz, ein Spielplatz und ein Vereinshaus für Motorradfreunde. Geruch stört hier aber nicht. Das kontinuierliche Verfahren verhindert Spitzen in der Geruchsbelastung. Durch das intensive Umlegen des Trocknungsbeetes durch den Schlammwender und durch die Rückmischung von trockenem Granulat in nassen Klärschlamm sind die geruchsproduzierenden Prozesse zurückgedrängt. Die Rückmischung von Schlamm gelingt dem Wender, indem er am Ende der Trocknungsstrecke das Granulat mit seinen Werkzeugen aufnimmt und zu einer definierten Stelle zurückbringt. Die Platzverhältnisse auf der Anlage in Freystadt sind beengt. Die notwendigen Verkehrsflächen um die Schlammbehandlungsanlage mussten deswegen so gering wie möglich ausfallen. Durch die Rückführung des Materials kann beim Schlammwender SOLSTICE ® die Aufgabe des Schlamms und die Abgabe des Trockengranulates an einer Seite platziert werden. Also musste nur ein Zugang zur Trocknungshalle gebaut werden. Nach der Entscheidung, dass eine Anlage gebaut werden soll, wurde keine Lohnentwässerung mehr beauftragt. Durch die sehr guten Entwässerungsergebnisse und die hervorragende Leistung des Solartrockners konnte innerhalb eines Jahres der über ein Jahr angestaute Schlamm und der frisch angefallene Schlamm verarbeitet werden. Johann Weihrich, Klärmeister, ist mit seiner neuen Anlage sehr zufrieden: „Da haben wir uns richtig entschieden und eine Anlagentechnik bekommen, die wirklich gut funktioniert. Wartungsaufgaben, die Prozessüberwachung, der Betrieb – die Anlage ist so gebaut, dass das alles sauber und gut läuft.“[...]
[...]Die effiziente Flockmitteleinmischung ermöglicht eine deutliche Reduktion von Betriebskosten Voraussetzung für die mechanische Entwässerung von Klärschlämmen ist die Konditionierung der Schlämme mit polymeren Flockungsmitteln. Im Fokus steht dabei typischerweise die optimale Dosiermenge, weil diese unmittelbar das Entwässerungsergebnis und den Flockmittelverbrauch, und damit die grössten Anteile der Betriebskosten, beeinflusst. Mit einem erhöhten Augenmerk auf die Konditionierung als den bestimmenden Prozessschritt für die Entwässerung zeigt sich aber, dass auch die Intensität der Flockmitteleinmischung und die Lösekonzentration des Flockmittels (FM) einen signifikanten Einfluss auf das Entwässerungsergebnis und den Flockmittelverbrauch haben. Zur Steigerung der Mischintensität gegenüber oft verwendeten statischen Mischern oder langsam laufenden Rührwerken in grossvolumigen Behältern eignen sich dynamische Inline Mischer. Dieser kompakte Mischertyp arbeitet mit Drehzahlen bis zu 3000 U/min direkt in der Schlammbeschickungsleitung der Entwässerungsmaschine. Vorteile von dynamischen Mischern Die vergleichsweise hohe Mischerdrehzahl ermöglicht eine turbulente und damit ideale Einmischung von Flockungsmittel. So kommen alle Feststoffpartikel in Kontakt mit FM und die Flockengrösse vereinheitlicht sich. Die Bildung von Kleinstflocken oder grossen, instabilen Agglomeraten wird minimiert, und damit die Wasserabgabegeschwindigkeit in der Entwässerungsmaschine erhöht. Mit schnellerer Wasserabgabe kann der Durchsatz der Entwässerungsmaschine gesteigert oder der Entwässerungsgrad optimiert werden. Mit einem spezifischen Energieeintrag von bis zu 20 kWh/t TR lassen sich auch hochviskose Flüssigkeiten turbulent vermischen. So kann die Konzentration der FM-Lösung von üblicherweise 0,2 % Wirksubstanzanteil auf 0,4 % gesteigert, d.h. die Verdünnungswassermenge für das Ansetzen des FMs halbiert werden. Dies reduziert die hydraulische Belastung der Schlammentwässerung, was wiederum den Entwässerungsgrad positiv beeinflusst. Falls das FM mit Trinkwasser angesetzt wird, halbieren sich so auch die laufenden Kosten für das Verdünnungswasser. Weiterhin kann die FM Ansetzanlage bei unveränderter Reifezeit kleiner und damit kostengünstiger ausgelegt werden, und die Lagerfähigkeit des hoch konzentrierten FMs steigt deutlich an. Praxiserfahrung Die Kläranlage der hessischen Kurstadt Bad Orb betreibt seit 2016 eine Schneckenpresse zur Entwässerung des Faulschlamms. Die Schneckenpresse wird 3mal täglich über je 4 bis 5 Stunden mit einer Schlammmenge von 5 bis 6 m³/h beschickt. Die Entwässerungseigenschaften des Faulschlamms wurden zunehmend negativ beeinflusst durch die Annahme von Fettabscheiderinhalten aus der Gastronomie sowie von Co-Substraten aus der Lebensmittelindustrie. Bei einem Flockmitteleinsatz von 15 kg/t TR wurden zeitweise Entwässerungsgrade von lediglich 21 % TR erreicht. Seit Integration des dynamischen HUBER Inline-Polymer-Mischers IPM vor der Schneckenpresse hat sich der Entwässerungsgrad stabil um 3 Prozentpunkte erhöht und der spezifische Flockmittelbedarf um ca. 15 % reduziert. Der dynamische Mischer wird dabei mit einer Drehzahl von 2200 U/min betrieben und hat eine Leistungsaufnahme 2,2 kW. Der Wirksubstanzanteil der FM-Lösung beträgt hier 0,3 %. Auch die Betriebssicherheit konnte durch den Einsatz des neuartigen HUBER Inline-Polymer-Mischer IPM deutlich verbessert werden, denn Verstopfungen am bisherigen Mischorgan, bedingt durch Störstoffe aus den Fremdschlämmen, gehören seit Betrieb des dynamischen Mischers der Vergangenheit an.[...]