[...]Kressberg and Bickenbach, Germany Mit der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie werden die Anforderungen an die Reinigungsleistung kommunaler Kläranlagen deutlich ansteigen. Im Fokus stehen dabei vor allem die weitgehende Elimination von gelösten organischen Spurenstoffen („Vierte Reinigungsstufe“). Aber auch die verstärkte Reduzierung von Phosphoreinträgen in die Gewässer rückt durch die Novellierung zunehmend in den Fokus. Phosphorfrachten aus Kläranlagen sind derzeit auch einer der Gründe, warum in Deutschland die Kriterien der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000) noch immer nicht eingehalten werden. Auch deshalb werden auf vielen mittleren und grossen Kläranlagen zukünftig weitere Massnahmen notwendig werden. Weitestgehende Phosphorelimination Mit Blick auf den Parameter Gesamt-Phosphor hat sich hier die Flockungsfiltration als eine sehr zuverlässige Verfahrensstufe bewährt. Mit ihr lassen sich Phosphorkonzentrationen von < 0,2 mg/l problemlos einhalten. Das haben auch die Untersuchungen mit dem HUBER Tuchfilter RotaFilt® auf der Kläranlage Berching deutlich gezeigt. Die Ergebnisse der weitestgehenden Phosphorelimination sind in nebenstehendem Diagramm anschaulich zusammengefasst. Mit einer für Flockungsfiltrationen üblichen spezifischen Fällmittelmenge (β-Wert: 3) wurde die anvisierte Gesamt-Phosphor-Konzentration von 0,2 mg/l zuverlässig unterschritten. Bei weiterer Erhöhung des β-Wertes auf den Wert 5 konnte die Phosphorkonzentration nach dem Tuchfilter noch signifikanter reduziert werden. Dabei wurden in den Versuchsreihen Werte von < 0,1 mg/l erreicht. Das zeigt, dass so gut wie alle kolloidalen und fällbaren Phosphoranteile im Ablauf in eine feste Form überführt und als Flockenstruktur im Polstoff des Tuchfilters zurückgehalten werden können. Gleichzeitig lässt sich durch den speziellen Mikrofaser-Polstoff ein nahezu feststofffreier Kläranlagenablauf erzielen. Nach Abscheidung fast aller partikulären Stoffe lag die Trübung im Ablauf im gesamten Versuchszeitraum bei 0,8 – 1,0 FNU, was einem Feststoffgehalt von deutlich < 2 mg/l an abfiltrierbaren Stoffe (AFS) entspricht. Flockungsfiltration in Kressberg Eine weitere Flockungsfiltration wird im Frühjahr 2024 auf der baden-württembergischen Kläranlage Kressberg (GK3) in Betrieb genommen. Als Flockungsfilter kommt dort ein >HUBER Tuchfilter RotaFilt® 2700 mit vier Filterscheiben zum Einsatz, der dafür sorgt, dass im Ablauf der Kläranlage eine Phosphorgesamtkonzentration von 0,2 mg/l im Jahresmittel nicht überschritten wird. Bickenbach nutzt Synergieeffekte Tuchfilter sind aber nicht nur eine elegante Lösung für die weitestgehende Phosphorelimination. Sie lassen sich auch sehr gut mit einer nachgeschalteten vierten Reinigungsstufe verbinden. In Bickenbach (Hessen) wird diese Kombination gerade mit dem HUBER Tuchfilter RotaFilt ® realisiert. Durch die vorgeschaltete zweistrassige Filtrationsstufe werden sich für Kläranlage wertvolle Synergieeffekte ergeben, da neben Phosphorverbindungen zusätzlich auch Störstoffe, Schlammflocken und Mikroplastik betriebssicher abgeschieden werden. Die Ozonierungsstufe und die 16 nachgeschalteten HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW ® GAK werden so zuverlässig vor erhöhten Feststoffeinträgen geschützt, was zu einem stabilen, wartungsarmen und vor allem störungsfreien Anlagenbetrieb beitragen wird. Zusätzlich geht man durch die Abscheidung ozonzehrender organischer Substanzen vor der Ozonierung von einer merklichen Reduzierung des Ozonverbrauchs aus. Die Inbetriebnahme der vierten Reinigungsstufe in Bickenbach ist für Herbst 2024 geplant.[...]
[...]Beilngries, Deutschland Die Kläranlage Beilngries liegt im bei Touristen beliebten Altmühltal, die Anlage reinigt das Abwasser von ca. 10.000 Einwohnern. Die Entwässerung des Faulschlammes erfolgt bisher 3-mal jährlich über einen Zeitraum von jeweils 2 Wochen mittels Dekanter eines Lohnunternehmers. Aus folgenden Gründen wurde die Praxis der Lohnentwässerung hinterfragt: Das lange Stapeln des Faulschlammes führte, auch wegen der Auskühlung, in Verbindung mit der hohen Durchsatzleistung auf dem Dekanter zu schlechten Entwässerungsergebnissen von lediglich 20 % Trockensubstanzgehalt im Presskuchen. Die Entsorgungskosten für den schlecht entwässerten Pressschlamm waren dementsprechend hoch. Das anfallende Zentratwasser musste dann, ebenfalls gestapelt und personalaufwändig, möglichst gleichmässig rückgeführt werden, um die biologische Reinigung nicht zu überfrachten, bzw. Rückbelastungsspitzen zu vermeiden. Seit Kurzem wird der Faulbehälter zusätzlich mit grossen Mengen an Speiseresten/-fetten aus der umliegenden Gastronomie beschickt, um die Gasausbeute und damit die Stromerzeugung aus dem Faulgas signifikant zu erhöhen. Die Speisereste enthalten allerdings hohe Stickstoff- und Phosphorfrachten, die bei der diskontinuierlichen Schlammentwässerung über das Zentrat die Grenzwerteinhaltung im Ablauf der Kläranlage zusätzlich gefährdeten. Zuschlag für HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® 620.2 Die Planungen für den kompletten Neubau wurden massgeblich durch den Betriebsleiter Herrn Porkert beeinflusst mit den Schwerpunkten: Weitestgehende Automatisierung und Prozessvisualisierung Steuerungstechnisches Sicherheitskonzept für die Schlamm- und Gasbehandlung Möglichkeit der Entwässerung von 45°C warmem Faulschlamm aus der Faulbehältersole Resistenz des Schlammweges gegen Grobstoffe und Sedimente aus dem Faulbehälter, bzw. der Speisefettannahme Konsequente Ableitung korrosiver Prozessluft Maximale Flexibilität bei der Befüllung and Abfuhr der Pressschlammmulden Leistungsdaten aus Tests übertroffen Die Leistungsdaten der Schlammentwässerung übertreffen mittlerweile die Ergebnisse der vorab getesteten mobilen HUBER Vorführanlage. Bei einem Durchsatz von 5 m³/h wird ein Entwässerungsgrad > 28 % TR erreicht. Die Schneckenwelle der Presse arbeitet dabei mit einer Umdrehungszahl von maximal 0,3 U/min, dazu ist eine elektrische Leistungsaufnahme von lediglich 1 kW nötig. Die Steuerung der Schneckenpresse reguliert dabei selbsttätig die Umdrehungszahl mit dem Ziel, das Entwässerungsergebnis zu maximieren und die Filtratbelastung zu minimieren. Automatisierung der Fördertechnik Der vollautomatische Betrieb der Schlammentwässerung setzt sich bei der Abförderung des entwässerten Schlammes mit einer HUBER Trogförderschnecke Ro8 TC als Verteilschnecke fort. Mittels der automatisch schwenkbaren Verteilschnecke können drei Mulden ohne Betreibereingriff befüllt werden. Dabei sind z.B. zu jeder Mulde fünf voreingestellte Abwurfpunkte anfahrbar und bis zu einem gewünschten Höhenstand befüllbar. So kann das Volumen der Mulden maximal ausgenutzt werden, ohne z.B. vor dem Abtransport die Füllung noch händisch glätten zu müssen. Die motorischen Positionsverstellungen für die Verteilschnecke und die Abwurfschurre ermöglichen sogar das schichtweise, parallele Befüllen mehrerer Mulden. Diese Funktion ermöglicht das Nachfüllen einer Mulde, nachdem sich der Pressschlamm gesetzt, bzw. verdichtet hat. Einige Betreiber berichten sogar von einer systematischen Lufttrocknung des entwässerten Schlammes, wenn mehrere Mulden abwechselnd schichtweise befüllt werden. Die Automatisierung der Fördertechnik endet nicht mit der Befüllung der Mulde: Vor der Abholung der Mulden durch den Transportunternehmer schwenkt die Verteilschnecke automatisch in eine sichere Parkposition und ermöglicht so das gefahrlose und schnelle Abholen der Mulden, auch ohne Zutun des Betreibers. Die HUBER SE darf sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die sehr gute, konstruktive und reibungslose Zusammenarbeit beim Auftraggeber, der Stadt Beilngries, dem Leiter der Kläranlage Herrn Porkert und dem für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung zuständigen Ingenieurbüro Goldbrunner aus Gaimersheim bedanken.[...]
[...]Ontario, Kanada Offizieller Spatenstich: Markham District Energy (MDE) hat den Start für das weltgrösste Abwasser-Energie-Transfer-Projekt in seinem Low Carbon Energy Centre in Downtown Markham bekannt gegeben. MDE wird das HUBER ThermWin-System einsetzen, um Energie aus Abwasser zurückzugewinnen und zu nutzen. Dadurch wird der CO 2 -Fussabdruck erheblich reduziert und Energie für die Einwohner und die Infrastruktur von Markham bereitgestellt. 18 MW kohlenstoffarme Wärmeenergie Das HUBER ThermWin-System in diesem Projekt besteht aus 5 HUBER Schachtsiebanlagen ROTAMAT® RoK4 700XL und 16 HUBER Abwasserwärmetauschern RoWin BG14. Sie werden 18 MW an kohlenstoffarmer Wärmeenergie erzeugen, die zum Heizen und Kühlen von Häusern und Unternehmen in Markham genutzt wird. Reduktion der Treibhausgasemissionen um 30.000 t pro Jahr Es wird erwartet, dass das System die Treibhausgasemissionen um 30.000 Tonnen pro Jahr reduzieren wird. Damit wird ein Beitrag zu den Klimazielen von Ontario und Kanada geleistet. Henk-Jan van Ettekoven (Geschäftsführer, HUBER Technology Inc.): „HUBER freut sich sehr, einen wichtigen Beitrag zu MDE‘s transformativem Low Carbon Energy Centre zu leisten. Unser HUBER ThermWin-System ermöglicht es uns, den bisher ungenutzten Energiereichtum in unserer bestehenden Abwasserinfrastruktur zu erschliessen und als regenerative Energiequelle zu nutzen. Mit der Integration unserer ThermWin-Lösung in dieses Projekt gehen HUBER und MDE einen bedeutenden Schritt in Richtung einer sauberen, umweltfreundlicheren Zukunft. Wir freuen uns auf die positiven Auswirkungen, die diese Initiative auf unsere Gemeinden und die Umwelt haben wird.“[...]
[...]Manfouha, Saudi-Arabien Die HUBER SE hat das erste von drei Grossprojekten im Bereich der solaren Klärschlammtrocknung in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad für sich entschieden. Der langjährige Kunde Alkhorayef Water&Power Technologies hat der HUBER SE den Auftrag zur Lieferung von 50 Linien HUBER Schlammwender SOLSTICE® erteilt. Dazu gehört auch die automatische Beschickung mithilfe von HUBER Förderschnecken mit einer Gesamtlänge von ca. 900 Metern. Der Anlagenbauer Alkhorayef Water&Power wird die Kläranlage Manfouha für einen Zeitraum von 15 Jahren betreiben und sie um diverse Verfahrensschritte wie die solare Klärschlammtrocknung erweitern. Nach der Anlage Bahr El-Baqar (Ägypten) wird Manfouha künftig wohl die weltweit zweitgrösste Anlage zur solaren Klärschlammtrocknung sein. In das Guinnessbuch der Rekorde wird es die Anlage voraussichtlich nicht schaffen, die führende Marktposition der HUBER SE im Trocknungsbereich unterstreicht sie aber umso mehr. Wir hoffen, schon bald über weitere Vertriebserfolge im Bereich der solaren Trocknung berichten zu können. Danke nochmals an alle Kolleginnen und Kollegen, die uns bei diesem sehr ambitionierten Projekt unterstützt haben.[...]
[...]Stubaier Alpen, Österreich Der HUBER Global Service hat kürzlich einen Service-Einsatz der besonderen Art in Österreich erfolgreich abgeschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) wurden die Abwasserbehandlungsanlagen auf der Bremer Hütte gewartet und optimiert. Einzigartige berufliche Erfahrung und Herausforderung Die Bremer Hütte, auf 2.413 Metern Höhe in den Stubaier Alpen gelegen, ist ein malerischer, aber auch herausfordernder Einsatzort für den HUBER Service. Als Stützpunkt des Deutschen Alpenvereins bietet die Hütte Wanderern und Bergsteigern eine willkommene Rastmöglichkeit. Für unsere HUBER Servicetechniker stellte die abgelegene Lage eine besondere logistische und technische Herausforderung dar, die mit technischem Knowhow, Fitness und Teamgeist gemeistert wurde – und zugleich eine einzigartige berufliche Erfahrung ermöglichte. Ein Serviceeinsatz der besonderen Art HUBER Servicetechniker Herbert Schlirf erlebte Anfang Juni einen Serviceeinsatz der ganz besonderen Art bei seiner Reise nach Österreich. Am frühen Samstagmorgen begann die Anfahrt durch malerische Landschaften und kurvenreiche Bergstrassen in das Gschnitztal, ein abgelegenes und wunderschönes Tal in den Tiroler Alpen. Vor Ort angekommen, galt es bereits die erste Herausforderung zu lösen: den Bergtransport des notwendigen Werkzeugs, Maschinen und der Sicherheitsausrüstung. Als Lösung hierfür wurde eine Materialseilbahn auserkoren, mit der alle Materialien und Geräte sicher zur Hütte befördert werden konnten. HUBER Servicetechniker mit dem Helikopter zur Hütte Nach dem erfolgreichen Materialtransport musste unser Servicetechniker dann selbst zur Hütte gelangen – und zwar per Helikopter. Der Flug bot atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel und war eine äusserst abwechslungsreiche Art, zum Einsatzort zu kommen. Hohen Umweltstandards gerecht werden Nach einer sicheren Landung und einer ersten Begutachtung des Einsatzortes und der Abwasserreinigungsanlage konnte der Serviceeinsatz an der HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 beginnen. Der Serviceeinsatz auf der Bremer Hütte umfasste die Wartung und Optimierung der Abwasserbehandlungsanlagen, um den hohen Umweltstandards des Deutschen Alpenvereins gerecht zu werden. Die Reparatur verlief ohne jegliche Probleme und konnte noch am selben Tag erfolgreich abgeschlossen werden. Zum Abschluss des Tages gab es nach getaner Arbeit dann noch ein gemeinsames Abendessen und gemütliches Beisammensein. Die Nacht verbrachte unser Servicetechniker dann in der komfortablen Unterkunft der Bremer Hütte, umgeben von der idyllischen Berglandschaft. Am nächsten Morgen begann für unseren Servicetechniker Herbert Schlirf der Abstieg zu Fuss. Auf diese Weise konnte er die beeindruckende Bergwelt der Alpen nochmals besonders geniessen. Wieder unten angekommen, trat Herbert anschliessend die Heimreise zurück nach Berching an. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten Der Serviceeinsatz auf der Bremer Hütte für den Deutschen Alpenverein ist ein eindrucksvolles Beispiel für die spannenden und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bei HUBER. Unsere Servicetechniker erleben täglich neue Herausforderungen und arbeiten auch an einigen der schönsten Orte der Welt. Sicher ist auf jeden Fall: diesen Einsatz wird unser Servicetechniker Herbert so schnell nicht vergessen und er zeigt auch mal wieder: Wir sind zu jederzeit und an jedem Ort an der Seite unserer Kunden![...]
[...]München, Deutschland HUBER stellt auf der IFAT (Weltleitmesse für Umwelt-, Wasser- und Abwasserwirtschaft) in München erstmalig den HUBER Schlammwender FloorRunner aus. Dabei handelt es sich um die inzwischen fünfte Weiterentwicklung des bekannten HUBER Schlammwenders Solstice®. Die klimaneutrale, solare Klärschlammtrocknung ist eine weltweit eingesetzte und bekannt bewährte Technologie, um nachhaltig und ressourcenschonend die anfallende Schlammmenge unterschiedlichster Kläranlagen zu reduzieren. Durch die solare Trocknung wird nicht nur die Masse um ca. 70 % reduziert, der getrocknete Schlamm ist auch stabil sowie geruchsneutral und eröffnet verschiedene Entsorgungsmöglichkeiten. Mit der solaren Klärschlammtrocknung werden Kosten dauerhaft gesenkt. Anlagenkosten reduziert Das Besondere an der erstmalig präsentierten Maschine ist der Verzicht auf die seitlichen Betonfahrmauern. Der HUBER Schlammwender FloorRunner verfährt direkt auf dem Boden. Diese Weiterentwicklung reduziert die Kosten der Gesamtanlage. Weiterentwicklung und Vorteile Für den Einsatz der Maschine ist lediglich eine ebene Betonplatte notwendig, auf der spezielle Anschlagswinkel fixiert werden. Durch die Verwendung von Anschlagswinkeln aus Standardstahlteilen wird die Installation sowie die Ausrichtung erleichtert und die Qualität verbessert. Dabei kann der zeitliche Ablauf variabel gestaltet werden. Die Winkel können vor, während oder erst nach dem Einsetzen der Maschine montiert werden. Das neue Design führt zur Reduktion der Montagezeiten, welche durch den Wegfall der Fahrbahnmauern deutlich reduziert werden. Bewährter Betrieb unverändert Der eigentliche und bewährte Ablauf der Maschine bleibt unverändert: Mit nur zwei Motoren und einer optionalen Schlammgranulierung mittels Schlammschild kann der HUBER Schlammwender FloorRunner Trocknungsbeete von bis zu 150m Länge bearbeiten und bietet den ganzen Funktionsumfang der bisherigen Maschine. Das spezifische Rückmischen für eine effizientere Trocknung, der Schlammtransport sowie die vollständige Durchwendung des gesamten Schlammbeetes bleiben bestehen. Die gesamte Anlage kann bedienerfreundlich vollautomatisch betrieben werden. Ausstellungsstück Das Ausstellungsstück auf der Messe zeigt einen Ausschnitt der Maschine. Besucher können sich auf der IFAT 2024 in München erstmalig einen eigenen Eindruck der Weiterentwicklung des HUBER Schlammwenders verschaffen und sich dabei von den HUBER Experten am Messestand beraten lassen. Prototyp Der Prototyp des HUBER Schlammwender FloorRunner läuft schon am HUBER-Stammsitz in Berching/Erasbach. Auf einem neu errichteten Versuchsgelände wird die Weiterentwicklung bis in das letzte Detail getestet und im Anschluss an den erfolgreichen Dauerbelastungstest fest auf dem Markt etabliert. Durch die Weiterentwicklung des HUBER Systems kann nun noch einfacher, sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll, aktiv zum Umweltschutz beigetragen werden.[...]
[...]Timpanogos, USA Nachdem die Erfolgsgeschichte der thermischen Klärschlammtrocknung in den USA mit dem Projekt Mooresville, North Carolina mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 3,8 Mio. US-Dollar im Jahre 2011 begann, konnte HUBER Technology Inc., die US-Tochter von HUBER, nun sein bisher grösstes Trocknerprojekt mit 2 HUBER Bandtrocknern BT 30 und einem Investitionsvolumen von ca. 16,35 Mio. USD erfolgreich für sich entscheiden. Die Lieferung der zwei beauftragten HUBER Bandtrockner der grössten Baugrösse BT 30 ist für Juni 2024 geplant. Die Inbetriebnahme der Trockner ist aus Kundensicht im Frühjahr 2025 geplant. Nachdem die Erfolgsgeschichte der thermischen Klärschlammtrocknung in den USA mit dem Projekt Mooresville, North Carolina mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 3,8 Mio. US-Dollar im Jahre 2011 begann, konnte HUBER Technology Inc., die US-Tochter von HUBER, nun sein bisher grösstes Trocknerprojekt mit 2 HUBER Bandtrocknern BT 30 und einem Investitionsvolumen von ca. 16,35 Mio. USD erfolgreich für sich entscheiden. Die Lieferung der zwei beauftragten HUBER Bandtrockner der grössten Baugrösse BT 30 ist für Juni 2024 geplant. Die Inbetriebnahme der Trockner ist aus Kundensicht im Frühjahr 2025 geplant. 4.000 Kubikmeter pro Stunde Die Abwasser-Anlage in Timpanogos, Utah wird von mehr als 240.000 Einwohnern aus 70.000 privaten, gewerblichen und institutionellen Abwasseranschlüssen gespeist. Die eine Gesamtkapazität von ca. 25 MGD (durchschnittlich 4.000 m³/h) umfassende Anlage wird im Zuge der Errichtung der HUBER Bandtrockner vorab zudem auf eine anaerobe Faulung umgerüstet. Der Start der Bearbeitung des Projektes begann im Juni 2022. Zu diesem Zeitpunkt hatte HUBER Technology Inc. in Absprache mit dem Endkunden die ersten Schlammproben der bestehenden Anlage im eigenen Labor getestet und analysiert. Das verfahrenstechnische Layout der thermischen Trockner basiert auf den derzeitigen realen Schlammparametern der Anlage, da die anaerobe Faulung noch nicht existiert bzw. gebaut ist. Auslegungsdaten der Trockner: Feststoffgehalt: > 14 % TR Glühverlust: 82,5 % Trocknerleistung: Warmwasserversorgung: 284 °F (140°C), vom mit Erdgas betriebenen Boiler Feststoffbeladung: 208,1 t OS/Tag Wasserverdunstung: ca. 7.300 kg Wasser/h USA Zweitgrösster Markt für Bandtrockner weltweit Der Bandtrocknermarkt ist nicht nur weltweit gesehen, sondern auch für HUBER Technology Inc. ein Wachstumsmarkt. Im Jahr 2022 erhielt das HUBER-Tochterunternehmen neben dem Projekt Timpanogos auch den Zuschlag für zwei weitere Bandtrocknerprojekte und wurde hierfür mit der Lieferung und Ausführung beauftragt. Für die HUBER-Gruppe haben sich die USA mittlerweile zum zweitgrössten Bandtrocknermarkt weltweit entwickelt. Es muss erwähnt werden, dass einer dieser Aufträge die Fertigung des ersten Bandtrockners in den USA beinhaltet und damit die Finanzierung durch staatliche und bundesstaatliche Vorgaben erfüllt werden kann. Ein weiterer wichtiger Schritt, um den Marktanteil in den USA auszubauen. Neun Projekte mit elf Trocknerlinien Insgesamt gibt es neun verschiedene Projekte mit elf Trocknerlinien, vom BT 10 bis zur grössten verfügbaren Baugrösse BT 30. Die Installationen verteilen sich auf verschiedene Bundesstaaten: North Carolina, Wisconsin, Georgia, Arkansas, Utah und Pennsylvania. Die Wasserverdampfungsraten liegen zwischen 900 kg/h und fast 4.100 kg/h, abhängig von der Trocknergrösse und der tatsächlichen Trocknungstemperatur, die zwischen 194°F und 284°F (90°C bis 140°C) schwankt.[...]
[...]Salzburg, Österreich In der seit 1986 in Betrieb befindlichen Kläranlage in Siggerwiesen in der nördlich an das Salzburger Stadtgebiet grenzenden Gemeinde Bergheim werden ca. 40 % der gesamten in Stadt und Land Salzburg anfallenden Abwässer gereinigt. 1994 bis 1998 erfolgte die erste Erweiterung der Kläranlage, weitere Anpassungsmassnahmen folgten in den Jahren 2003 bis 2004. Mit einer Ausbaugrösse von 680.000 EW60 und einem Trockenwetter-Zulauf von 103.600 m³ pro Tag ist die kommunale Kläranlage Siggerwiesen die grösste im Land Salzburg. Das Einzugsgebiet des Reinhalteverbands RHV Grossraum Salzburg umfasst eine Gesamtfläche von 185 km² in zwölf Mitgliedsgemeinden. 567 km Ortsnetze und 143 km Verbandssammler leiten das Abwasser zur Kläranlage. Die Zulaufmenge aus dem Kanalnetz mit 70 % Mischsystem verändert sich während des Jahresverlaufs proportional mit der Niederschlagsmenge. Vier Rechen-Generationen Mit dem Bau der Kläranlage wurden Umlaufrechen eingebaut, die zweite Generation (ca. 1995 bis 2009) waren Stufenrechen mit 5 mm Spaltweite. 2009 wurden Lochblech-Umlaufrechen mit 6 mm Durchmesser eingebaut (2009 bis 2023). Die vierte Generation sind nun zwei HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 2600 XL mit 3 mm Spaltweite – die grössten Siebanlagen im Raum Süddeutschland/Österreich. Die Rahmenbedingungen: Zulauf je Strasse max. 2000 l/s Zwei 3 m breite Gerinne Gerinnetiefe 2,45 m Im Gespräch waren Ketten-Umlaufrechen mit 2,5 oder 3 mm Spaltweite oder die HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 2600 XL mit 3 mm Spalt. Zunächst schien die Siebanlage nicht die Maschine der Wahl zu sein, weil sie höhere Investitionskosten verursachte als ein Kettenumlaufrechen. Leistungsdaten, Berechnungen und deren detaillierter Vergleich sowie internationale Referenzen liessen den Preis als Kriterium allerdings in den Hintergrund treten. Mechanische Verfahrenstechnik Wesentlicher Unterschied der Siebanlage ROTAMAT ® zu Rechensystemen mit einem flachen Stabrost mit Harken- oder Schaberleiste ist zum einen die Grösse der durchströmten Fläche und zum anderen die Räumgeschwindigkeit. Im Vergleich zu einem Rechteck-Stabrost mit einem Aufstellwinkel von 55 Grad ist die durchströmte Fläche der Siebanlage deutlich erhöht. Dies ergibt sich aus dem flacheren Aufstellwinkel von 30 Grad der Siebanlage und der Zylinderform des Siebkorbes. Zudem bietet die rotierende Trommel gegenüber anderen Rechen eine deutlich höhere Geschwindigkeit bei der Siebflächenreinigung. Ein dritter wesentlicher Vorteil der Siebanlage ROTAMAT ® ist die Art der Rechengutentnahme. Während Ketten-Umlaufrechen mit Räumbalken das Rechengut in Bewegung versetzen, ist dies bei Systemen wie dem früher eingebauten Lochblechumlaufrechen oder den nun eingebauten Siebanlagen nicht der Fall. Das ist der Grund für die hohe Abscheideleistung. In Kombination mit der hohen Räumgeschwindigkeit führt dies zu geringerer Oberstromhöhe, weniger Sandablagerungen im Gerinne und zu verringerten Betriebsstunden. Das zeigt sich auch auf der Kläranlage Siggerwiesen. Dort sind die Betriebsstunden seit dem Einbau der Siebanlagen um 60 % reduziert worden. Rohrechengutanfall Die untenstehende Grafik zeigt den Rechengutanfall verschiedener Spaltsiebe. Ersichtlich ist, dass z.B. bei 3 mm Spaltweite rotierende Trommelsiebe einen deutlich höheren Rechengutanfall generieren als Spaltsiebe in Rechen mit Räumbalken, die das Rechengut wulstförmig über einen Rechenrost schieben, oder Stufenrechen, die den Rechengutbelag unterhalb der Wasserlinie vollflächig in Bewegung versetzen. Die hohe Abscheideleistung ist ausserdem der Tatsache zuzuschreiben, dass die Richtung, in der das Siebgut von der Siebfläche gelöst und abgeworfen wird (von aussen nach innen), entgegen der Abwasser-Durchströmrichtung (von innen nach aussen) erfolgt. Dadurch werden Fasern, die bereits durch das Spaltsieb hinter die Siebebene durchhängen, durch das Reinigungssystem (Wasser oder Luft) wieder vor die Siebebene und somit in die Siebgutentnahme zurückbefördert. Jeder Feststoff, der nicht in die Kläranlage gelangt, minimiert die Zopfbildung und erhöht die Betriebssicherheit. Betriebsleitung und Technische Geschäftsführung der Kläranlage Salzburg folgten diesem Gedanken. Die zuvor eingebauten Lochblechrechen mit 6 mm Lochdurchmesser hatten bereits eine sehr gute Abscheideleistung, da auch sie das Siebgut nicht auf der Siebfläche bewegten. Mit dem Einbau der HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 mit 3 mm Spaltsieb stieg der monatliche Anfall entwässerten Rechengutes nochmals von 140 auf 160 Tonnen. Verhalten bei Spülstoss Die Reinigungsgeschwindigkeit des Trommelsiebes macht die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 gegenüber Änderungen der Fracht, z.B. während Spülstössen bei Regenereignissen oder auch während der Endphase der Entleerung von Regenrückhaltebecken, unempfindlich. Verschleiss und Siebflächenreinigung Die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 hat keine Kettengelenke, Kettenradlager, Rostflächen, Abstreifer etc., die verschleissen können. Verschleiss auf der Siebfläche gibt es nicht, weil das Siebgut nicht darauf bewegt wird. Die Maschine hat eine einzige Lagerstelle: das sogenannte „Fusslager“, welches das Gewicht der rotierenden Teile Schneckenwelle und Siebtrommel aufnimmt. Siebflächenreinigung. Die effiziente Siebflächenreinigung wird an diesen beiden HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 durch drei Siebflächen-Reinigungssysteme bewerkstelligt: Wasser-Spritzdüsenleiste mit einem Druck von 5 bar effektiv an den Düsen (Serie, hier als Backup) Luftreinigung für die Abreinigung des Siebes ohne Wassereinsatz Hochdruckreinigung mit 120 bar Arbeitsdruck für intensive Grundreinigung nach jeweils 3 Betriebsstunden Fazit Die zwei Siebanlagen werfen gewaschenes und entwässertes Rechengut in die nachfolgenden zwei Spiralförderer ab. Über eine Förderschnecke wird es in den Containerraum befördert und dort von einer bestehenden Verteilanlage vollautomatisch in 3 Grossraumcontainer transportiert. Die Installation in Salzburg zeigt, dass, wenn man Kriterien wie Abscheideleistung, kombinierte Rechengutbehandlung, Lebensdauer, Wartungsintervalle, Ersatzteilbedarf, kurzum die „lifecycle costs“ in Betracht zieht, die HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 anderen Rechensystemen überlegen ist. Auch die Zuverlässigkeit der Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 ist zu berücksichtigen. Von den grossen Siebanlagen ROTAMAT® Ro2 in Österreich ist die Anlage in St. Jakob in Defereggen (Osttirol), Baugrösse 1500 mit 3 mm Spaltweite, die älteste. Sie ist seit 1992 in Betrieb – ein Berufsleben lang.[...]
[...]Mooresville, North Carolina, USA In den USA konnte im Jahr 2022 das insgesamt neunte Bandtrocknerprojekt verkauft werden. Damit haben sich die USA als zweitgrösster Bandtrocknermarkt in der HUBER-Gruppe etabliert. Es kann ohne Zweifel festgehalten werden, dass der Grundstein für diesen Erfolg im Bandtrocknerprojekt Mooresville in North Carolina gelegt wurde: Dieses Jahr feiern wir den 10-jährigen Betrieb der Anlage in Mooresville. Der Bandtrockner BT 20 (ehemalige Bezeichnung BT 5-2) bedient die Kläranlage mit einer maximalen Kapazität von 28.400 m3/d (7,5 MGD). Seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 2013 hat dieser Trockner einen entscheidenden Beitrag zur effizienten Abfallwirtschaft und zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen geleistet. „Town Brown“, das braune Gold von Mooresville Bestückt wird der Bandtrockner mit nicht stabilisiertem Überschussschlamm aus der Kläranlage. Dieser wird über eine Bandfilterpresse auf 18% TR entwässert. Anschliessend wird der entwässerte Klärschlamm auf mindestens 90% Feststoffanteil getrocknet. Dieser wird an die ortsansässigen Bauern zur landwirtschaftlichen Nutzung abgegeben. Unter den Landwirten der Region und in internen Kreisen wird der getrocknete Klärschlamm wegen Farbe und dem Ort der Trocknung auch als „Town Brown“ bezeichnet – der „Braune aus der Stadt“, das „braune Gold von Mooresville“, frei übersetzt. Die Wärmeversorgung der Anlage wird durch einen Heisswasserkessel bewerkstelligt, welcher mit Erdgas betrieben wird. Der Trockner ist für eine Wasserverdampfung von 1.300 kg/h ausgelegt und bietet die bekannten und weithin geschätzten Vorteile des HUBER Bandtrocknerdesigns: Schlammextruder für optimale Aufgabe auf das Trocknerband Minimale Staubproduktion Temperaturkontrolle in den einzelnen Trocknermodulen Der zehnte Jahrestag des Trocknerbetriebs wurde als Anlass genommen, um mit dem Leiter der Kläranlage, Jamie Levis, und dem Betriebsleiter der Klärschlammbehandlung, Larry Hendren, über die Betriebserfahrungen und die zukünftigen Planungen zu sprechen. Der rege Informationsaustausch erlaubt einen Blick hinter die Kulissen dieses für HUBER historischen Projekts. Insgesamt über 75.000 Betriebsstunden Im Zuge dessen wurde sehr ausführlich über die Erfahrungen aus 10 Jahren Betrieb gesprochen, in denen mehr als 75.000 Betriebsstunden gesammelt wurden. Es wurde festgestellt, dass es selbstverständlich etwas Zeit brauche, um solch eine Anlage optimal zu betreiben. Dies betrifft einerseits die Wartung der Anlage, wie auch die speziellen Betriebsbedingungen der einzelnen Anlagenkomponenten. Ebenso benötigt es einen Maschinenbediener, der, wie in den meisten Fällen, Freude daran haben sollte, sich mit der Maschinentechnologie und der Materie auseinanderzusetzen. Einblicke des Anlagenpersonals Das Anlagenpersonal beginnt seinen Tag mit einer täglichen Begehung der Anlage. Hierbei wird laut Larry Hendren vor allem auf die Geräusche der einzelnen Komponenten geachtet, die Hinweise auf eine sich eventuell entwickelnde Störungsanfälligkeit geben könnten. Ein reibungsloser Betrieb ist mit einer entsprechenden Ersatzteilvorhaltung bei gleichzeitig vorausschauender Überwachungs- und Wartungsarbeit problemlos zu gewährleisten. Im Zusammenspiel mit einer Lagerhaltung einzelner Komponenten können Stillstandzeiten minimiert und eine durchschnittliche Verfügbarkeit der Anlage von über 8.000 h/a gewährleistet werden. Es wurden folgende Kernpunkte genannt: Betrieb des Heisswasserkessels: Kontrolle der Wasserqualität Frischluftzufuhr zum Trockner: jahreszeitliche Überprüfung des Frostschutzgehalts für die Wärmerückgewinnung Schlammförderpumpe: Rotor- und Statorwechsel erforderlich, mechanische Gleitringdichtung ist der normalen Packungsdichtung vorzuziehen Motorlager Gebläseantriebe Schlammaufgabe Extruder: + Perforierte Extruderplatte + Schneidwerkantrieb: - Achsenlagerung - Schneidmesser Hohe Zufriedenheit mit Anlagenbetrieb Die Kläranlage ist hochzufrieden mit dem Betrieb der Anlage. Dies manifestiert sich auch in der Tatsache, dass das Personal den Betrieb des Trockners als persönliche Angelegenheit ansieht, wenn sich interessierte Besucher anmelden. Aber auch in der Vielzahl an Referenzen, die die Anlage Mooresville für HUBER abgegeben hat. Dies beinhaltet die Beantwortung von Anfragen von Planungsbüros, bis hin zu persönlichen Besuchen der Anlage, inklusive Beantwortung von Fragen in Bezug auf Betrieb, Wartung und Kosten. Die positiven Rückmeldungen von den Kollegen der Kläranlage Mooresville, insbesondere Jamie Levis und Larry Hendren, in Bezug auf den Bandtrockner sind sicherlich ein gewichtiger Grund, weshalb die Geschichte der Bandtrockner in den USA eine Erfolgsgeschichte wurde. Weitere HUBER-Produke im Einsatz In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auf der Kläranlage Mooresville auch weitere HUBER-Produkte im Einsatz sind: Behältermontierte HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 (1000, 6 mm) Dritte Behandlungsstufe Ablauf Kläranlage: 4 HUBER Scheibenfilter RoDisc® 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® mit Waschpresse WAP ® , Pumpstation zur Kläranlage Die KA Mooresville steht auch für Testanlagen der HUBER Technology, Inc., der HUBER-Tochtergesellschaft in den USA, zur Verfügung. Hier sind insbesondere die Schneckenpresse S-PRESS und der Fremdstoffabscheider STRAINPRESS ® zu nennen. Über die Jahre in der Region fest etabliert Es ist zudem festzuhalten, dass sich der Betrieb des Bandtrockners über die Jahre in der Region fest etabliert hat. Das finale Produkt des Trocknungsprozesses wird von mehreren landwirtschaftlichen Betrieben gerne abgenommen, um die Nährstoffe in den Kreislauf zurückzuführen. Die Heuproduktion oder Grasproduktion sind hier als Beispiel zu nennen. Die Nutzung des getrockneten Klärschlammes hat sich auch in der bildlichen Namensgebung manifestiert. Die Landwirte können gar nicht genug bekommen vom „Town Brown“, dem braunen Gold von Mooresville.[...]
[...]Nordamerika Es ist das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax ® , der seit 2005 im weltweiten Markt der Abwassertechnologie etabliert ist. Das robuste und einzigartige Design des eindimensionalen Spaltrechens entsprach der konzeptionellen Grundlage für den HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF, den „CenterFlow“. Wie der Name CenterFlow bereits erahnen lässt, wird das ankommende Abwasser durch die offene Stirnfläche in das „Innere“ des Rechens und den entsprechend parallel zur Fliessrichtung installierten U-förmigen Rechenrost geleitet. Der ankommende Abwasserstrom wird gebrochen und durchfliesst den rechts und links zur Endplatte angeordneten, eindimensionalen Rechenrost rechtwinklig zur Zulaufrichtung, bevor das gereinigte Abwasser ein zweites Mal um 90° zurück in die ursprüngliche Fliessrichtung umgelenkt wird. Die Feststoffe im Inneren des Rechens zurückgehalten, bevor die Abreinigung der Rechenstäbe mittels umlaufender Rechenharken erfolgt, identisch dem bekannten und bewährten RakeMax ® -Konzept. Hierbei wird das Rechengut aus dem schwer zugänglichen unteren Gerinnebereich auf die wartungs- und bedienerfreundliche Arbeitsebene angehoben. Hier findet die Reinigung der Rechenharke über einen drehbar gelagerten Abstreifer statt. Dabei wird das Rechengut zuverlässig in die nachgeschaltete Transport- oder Entsorgungsvorrichtung abgeworfen. Eine Erfolgsgeschichte, auch im nordamerikanischen Markt Mit Verkauf des ersten HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF im Jahr 2020 begann auch die Erfolgsgeschichte des Alleskönners im nordamerikanischen Markt. In den ersten beiden Jahren wurden bereits über 18 Maschinen in unterschiedlichsten Anwendungsgebieten in Industrie und Kommune verkauft. Projekte und Standorte in den USA finden sich zum Beispiel in: Escanaba, Michigan Durch seine vertikale Aufstellung und den damit verbundenen minimalen Footprint ist der RakeMax ® CF aufgrund der örtlich eingeschränkten und bestehenden Platzverhältnisse ideal. Zudem machten die geforderten Durchsatzleistungen den HUBER CenterFlow-Rechen zum idealen „Fit“. Baugrösse: RakeMax ® CF 9300x400x750/6 Durchsatz: 7,25 MGD Inbetriebnahme: Juli 2021 Bartow, Florida Aufgrund der Ausführung mit 4 mm Spaltweite konnten die kundenseitig geforderten hohen Abscheideleistungen problemlos eingehalten werden. Das gesamte Design des HUBER RakeMax ® CF ermöglicht aufgrund der Abwasserführung Abscheideleistungen, die gewöhnlich im Bereich von zweidimensionalen Lochblechrechen liegen. Aufgrund der eindimensionalen Ausführung kann der Rechen gegenüber Lochblechrechen deutlich höhere hydraulische Durchsatzleistungen bewältigen. Baugrösse: RakeMax ® CF 3000x500x625/4 Durchsatz: 16,8 MGD Inbetriebnahme: September 2022 Blue Bunny, Iowa Bestehende industrielle Pumpstation, die in der Vergangenheit mit einer HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT ® RoK4 betrieben wurde. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der steigenden Durchsatzleistung erfüllt der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF alle erforderlichen Kriterien für den Einsatz in Pumpstationen. Des Weiteren gibt es identisch zur RoK4 die Option einer Aushebevorrichtung, um die Maschine vertikal aus einer Pumpstation zu ziehen, falls die Wartung im ausgebauten Zustand erfolgen soll. Baugrösse: RakeMax ® CF 4524x400x375/4 Durchsatz: 1 MGD Inbetriebnahme: Mai 2023[...]