[...]Trinkwasser- und Abwasseranlagen sind wertvolle Bestandteile unserer Ver- und Entsorgung. Es muss sichergestellt werden, dass diese Anlagen und auch die Peripherie lange und sicher betrieben werden können. Steigende gesetzliche und technische Anforderungen zwingen Zweckverbände und Kommunen dazu, ihre Trinkwasser- und Abwasseranlagen zu sanieren. Handlungsbedarf: Viele Anlagen entsprechen nicht mehr den Regeln der Technik und stellen so eine Gefahr für die Umwelt und für die Menschen dar. Daher ist es wichtig, dass durch regelmässige Kontrollen, die Mängel, Schäden und Schwachpunkte frühzeitig erkannt werden und anschliessend auch fachmännisch instand gesetzt werden. Wann muss saniert werden: Es liegt ein Schaden vor und die Funktionssicherheit ist gefährdet Es besteht sicherheitstechnisch Gefahr für Leben und Gesundheit Es besteht die Gefahr, dass aus einem Mangel ein Schaden entsteht Trinkwasser wird nachteilig beeinflusst Ablaufwerte der Kläranlagen können nicht mehr eingehalten werden Betrieb und Wartung sind nicht mehr sicher und wirtschaftlich Unbefugte können Schäden anrichten. Für eine dauerhafte und sinnvolle Sanierung gibt es je nach Fall unterschiedliche Möglichkeiten. Der Werkstoff Edelstahl bietet hierzu alle Optionen und beugt bei fachmännischer Verarbeitung einer weiteren Sanierung vor. Seit Jahrzehnten haben sich Produkte und Verfahren der Firma HUBER im Umwelttechnikbereich bestens bewährt. Davon profitieren die Betreiber langfristig - in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.[...]
[...]Unser Trinkwasser muss den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen und jederzeit in einwandfreier Qualität und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Die Wasserqualität von der Gewinnung bis zum Verbraucher darf nicht negativ beeinflusst werden, aktuelle Probleme diesbezüglich sind uns allen aus der Presse bekannt. Unbefugten Personen muss der Zugang zur Wasseroberfläche im Brunnen, in der Aufbereitungsanlage und im Trinkwasserspeicher unmöglich gemacht werden. Der DVGW empfiehlt im technischen Arbeitsblatt W 300, die Zahl der Öffnungen auf ein Mindestmass zu beschränken. Folgende Öffnungen sind trotzdem notwendig: Türen Belüftungen Schachtabdeckungen Ziel der Einbruchhemmung ist es, das Eindringen durch diese Öffnungen zu erschweren und so lange zu verzögern, bis entsprechende Einsatzkräfte vor Ort sind. Türen Türen sind der wichtigste Zugang zu einer Trinkwasserversorgungsanlage. Nach den Erfahrungen der Kriminalpolizei sind Türen das häufigste und beliebteste Angriffsziel von Eindringlingen, aber auch für das Bedienpersonal meistens der einzige Zugang. Aus diesen Gründen muss die Eingangstür zu einem Versorgungsunternehmen bedienerfreundlich für das befugte Personal sein, gleichzeitig aber im verschlossenen Zustand unbefugte Personen fernhalten. Bei Neu- und Umbauten erhält man durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen nach DIN V ENV 1627 einen höchstmöglichen Einbruchschutz (passiver Objektschutz), siehe hierzu auch DVGW Hinweis W 1050. Diese Türen werden einer praxisgerechten Einbruchprüfung unterzogen. Unabdingbar ist die Vorlage des entsprechenden Prüfzeugnisses sowie die Kennzeichnung der Türen durch ein Typenschild, um die Konformität mit dem Prüfzeugnis zu belegen. Hierdurch ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Gebäude – Bauwerksöffnung) keinen Schwachpunkt gibt. Der Einsatz einer einbruchhemmenden Tür nach DIN V ENV 1627 macht nur dann Sinn, wenn die Aussenwände aus Mauerwerk nach DIN 1053-1 oder aus Stahlbeton nach DIN 1045 erstellt sind. Eine Tür ist nur so gut wie ihre Befestigung in der Wand. D. h. die Montage muss anhand der Montageanleitung des Herstellers von einer Fachfirma durchgeführt und bescheinigt werden. Einbruchhemmende Türen nach DIN V ENV 1627 werden in sechs Widerstandsklassen eingeteilt, wobei WK 6 für die höchste Widerstandsklasse steht. Die Wahl der einzusetzenden Widerstandsklasse muss abhängig von der individuellen Gefährdungssituation (Risiko), zum Beispiel von der Lage des Objektes und der Einsehbarkeit des Elements, erfolgen. Hilfestellung bei der Risikoanalyse bieten die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen und die Sachversicherer. Laut LKA- Empfehlung sollen einbruchhemmende Türen der Widerstandsklasse WK3 eingesetzt werden, wenn eine Einbruchmeldeanlage (EMA) vorhanden ist. Die Widerstandsklasse WK4 wird empfohlen, sobald es keine EMA gibt. Alle HUBER-Türen vom Typ TT2/WK3 oder TT2/WK4 können zusätzlich mit elektronischen Zusatzeinrichtungen wie Flächensicherung, Magnetkontakt, Schlossriegelkontakt und Blockschloss ausgestattet werden. Durch die Übertragung der Daten an eine Leitwarte kann der Zustand der Türen „geöffnet – geschlossen“ überwacht und dokumentiert werden. Be- und Entlüftungen Be- und Entlüftungen im Trinkwasserspeicher sind notwendig, um den von der Wasserspiegelbewegung erzeugten Luftaustausch zu ermöglichen. DVGW Arbeitsblatt W 311 empfiehlt, die Lüftungsöffnungen nicht direkt über der freien Wasseroberfläche anzubringen, um Gefahren für das Trinkwasser auszuschliessen. Mit einer Be- und Entlüftungsanlage, die in der Schieberkammer angeordnet wird, kann sowohl die Gefahr für das Trinkwasser durch Luftverschmutzung als auch das Einbringen von Giftstoffen verhindert werden. Schachtabdeckungen Für Schachtabdeckungen gilt im Prinzip das Gleiche wie für Zugangstüren. Es gibt zwar keine vergleichbaren EN Normen, aber Sicherheitsprüfungen durch die TU Karlsruhe bestätigen HUBER die Einbruchhemmung der geprüften Schachtabdeckungen vom Typ SD3 und SD4. Einbuchhemmende Schachtabdeckungen werden grundsätzlich mit eingeschweisstem Verschluss, erhöhter Materialstärke und standardmässig mit Sicherheitssteckschloss geliefert. Aufgrund des hohen Gewichtes sind unsere einbruchhemmenden Schachtabdeckungen grundsätzlich mit einem so genannten „Putzrahmen“ ausgestattet, der den Einbauvorgang erheblicher leichtert. Auch bei Schachtabdeckungen kann eine Zustandsüberwachung „geöffnet – geschlossen“ durch Magnetkontakt durchgeführt werden. Vorbeugender Schutz ist in jedem Fall kostengünstiger als ein möglicher Schaden. Um unnötige Unsicherheiten und unnötigen Ärger während einer Baumassnahme zu vermeiden, ist es sinnvoll, bereits während der Angebotsphase ein Prüfzeugnis zu verlangen. Kurzfassung: Bauwerke von öffentlichen und industriellen Versorgungen müssen verstärkt vor Einbruch geschützt bzw. vor unbefugtem Eindringen gesichert werden. Dies insbesondere deshalb, weil unabsehbarer Schaden für die Bevölkerung entstehen kann, wenn hier Manipulationen vorgenommen werden.[...]
[...]Niebüll, Deutschland KA Niebüll erhält zwei HUBER Kompaktanlagen ROTAMAT® Ro5 100 l/s Wer sich etwas in den nördlichen Gefilden auskennt, hat ungefähr eine Vorstellung, wo der Ort Niebüll liegen könnte: Ganz im Nordwesten von Schleswig-Holstein. Es ist eine Urlauberregion an der Nordsee. Von hier aus startet auch der Autozug nach Westerland über den Hindenburgdamm auf die Insel Sylt. Verständlich, dass bei der Neuplanung der Vorreinigung auf der KA Niebüll durch das Ing.-Büro Ivers aus Husum solche Dinge eine grosse Rolle gespielt haben. Hintergrund sind die stark wechselnden Einwohnergleichwerte, die bei der Bemessung der Anlagen beachtet werden müssen. Hier kann es passieren, dass zu den Feiertagen oder Urlaubzeit gleich die Abwassermengen in die Höhe schnellen und danach wieder auf ein normales Level abfallen. Aus diesem Grund musste bei der Planung der Vorreinigung diese Situation berücksichtigt werden. Im Vorfeld dieses Projektes gab es auch einen regen Austausch mit dem Klärwerksleiter, Daniel Johannsen und seiner Crew sowie mit Herrn Pieper vom Ing.-Büro Ivers aus Husum. Hier flossen Erfahrungen aus dem Projekt KA Zingst, eine Urlauberregion an der Ostsee, ein. Diese Anlage erfüllt schon seit vielen Jahren unter ähnlichen Bedingungen ihre Aufgaben. Insbesondere ist die Montage der HUBER Kompaktanlagen ROTAMAT® Ro5 ein wichtiger Moment in der Projektabwicklung. Hier werden in der Regel die Anlagen in das fertig geflieste Rechengebäude mit einem 50 Tonnenkran vom Spediteur gehoben und über das Tor eingebracht. Innerhalb des Rechengebäudes werden die Anlagen dann mit Hochlastrollen an ihren Standplatz verrollt. Hier haben wir unseren Kunden, die GAA Mölln, die die Lieferung und Montage der Anlagentechnik im Auftrag hatten, mit Rat und Tat unterstützt. Die Last muss auf mehrere Standfusspaare verteilt werden. Im Juni 2016 fand die Werksabnahme im Produktionswerk in Berching statt. Für den Kunden eine gute Möglichkeit an den Maschinen Bereiche anzusehen, die später in dieser Form nicht mehr zu sehen sind, weil das Abwasser diesen Platz einnimmt. Thorben Karl und Arne Hansen haben sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen. Am Ende September 2016 gingen die beiden HUBER Kompaktanlagen ROTAMAT® Ro5 und der HUBER Sandwäscher RoSF4 in Betrieb. Zwischenzeitlich wurden in Zusammenarbeit mit der Kläranlagen-Mannschaft unter Leitung des Klärwerksleiters, Daniel Johannsen, die Einstellparameter für die Maschinen an die Betriebssituation angepasst - ein wichtiger Aspekt für die Betriebssicherheit. Hier sind Erfahrungen gefragt, die wir über viele Jahre bei solchen Projekten gesammelt haben. In diesem Sinne wünschen wir dem Klärwerk Niebüll immer eine Handbreit Abwasser in den Ro5-Anlagen![...]
[...]Weltweit Ein international erfolgreiches Unternehmen braucht einen internationalen Service Die Exportrate der HUBER SE geht seit Jahrzehnten steil bergauf. Derzeit liegt sie bei rund 80 Prozent. Die Maschinen und Anlagen zur Abwasser- und Schlammbehandlung haben sich auf dem weltweit umkämpfen Markt etabliert: HUBER steht für Qualität Made in Germany – ein Anspruch, dem das Unternehmen auch im After-Sales-Service gerecht wird. Im Dienst der Abteilung Global Service reisen die Mitarbeiter um die ganze Welt, um Maschinen zu installieren, zu warten, Reparaturen durchzuführen und Personal vor Ort im Umgang mit den Maschinen zu schulen. Der Job des Servicetechnikers international birgt ganz besondere Herausforderungen: Fernab der Heimat ist Vieles anders und Sprachbarrieren müssen überwunden werden. Für diejenigen, die in der Regel täglich den gleichen Weg zur Arbeit haben und dort die gleichen Kollegen und gleichen Gegebenheiten vorfinden, ist diese Arbeitsweise kaum vorstellbar. Wir haben zwei international tätigen HUBER-Servicetechnikern ein paar Fragen zu ihrer Arbeit und ihren Erlebnissen gestellt: 1. Guten Tag ihr zwei. Vielen Dank, dass Ihr Euch für das Interview Zeit genommen habt. Stellt Euch doch bitte kurz vor. Christoph: Hallo, mein Name ist Christoph Mederer und ich bin 28 Jahre alt. Andreas: Hallo, mein Name ist Andreas Thumann, ich bin 26 Jahre jung und komme aus Neumarkt i.d.Opf. 2. Seit wann arbeitet Ihr bei HUBER und welcher Weg hat Euch dort hingeführt? Andreas: Ich habe meine Ausbildung als Fachkraft für Abwassertechnik im Jahr 2009 bei HUBER begonnen und dann nach meinem erfolgreichen Abschluss in den Geschäftsbereich Global Service gewechselt. Aufmerksam wurde ich damals auf die Firma HUBER, weil ich mich schon immer für Umwelttechnik, aber auch für Physik, Chemie und Biologie interessiert habe. Christoph: 2005 habe ich meine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei HUBER begonnen und diese 2009 erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Abschluss bin ich als Servicetechniker Mechanik international im Geschäftsbereich Global Service tätig. Von vielen Bekannten habe ich gehört, dass HUBER ein guter Arbeitgeber ist, deshalb habe ich mich damals beworben. 3. Wie k önnen sich unsere Leser den typischen Arbeitsalltag eines Servicetechnikers international vorstellen? Christoph: Meine Arbeitseinsätze und die zugehörigen Reisen werden von der Firma HUBER geplant und gebucht. Meistens reise ich vom Flughafen München oder manchmal auch Nürnberg per Flugzeug zu meinem Einsatzort. Mit dem Taxi geht es dann im fremden Land ins Hotel und eventuell dann gleich weiter zum Einsatzort. Das ist meistens eine kommunale Kläranlage, manchmal auch ein Industriebetrieb. Dort kläre ich zuerst mit den Zuständigen vor Ort ab, welches Werkzeug benötigt wird und verschaffe mir einen Überblick, ob alle erforderlichen Teile vorhanden sind. Dann beginne ich mit meiner Arbeit, die je nach Umfang einen oder auch mehrere Tage dauern kann. Am Abend geht es zurück ins Hotel, dort erstelle ich noch mit meinem Notebook einen Bericht über meine Tätigkeiten. Andreas: Meistens ist es derselbe Ablauf. Auf die Kläranlage kommen, als erstes mit den Gegebenheiten vertraut machen und den Ablauf mit dem Klärpersonal durchsprechen. Manchmal hilft bei den Arbeiten jemand vom Kläranlagenpersonal mit dazu, dann geht’s natürlich schneller. Bei Wartungen gehe ich anhand einer maschinenspezifischen Checkliste die Punkte an der Maschine durch und behebe kleinere Mängel. Aber es kann auch passieren, dass das Problem schwerwiegender ist und der Einsatz verlängert wird oder ich nochmal kommen muss. 4. Welche Fähigkeiten sind für Euren Job besonders wichtig? Andreas: Handwerkliches Geschick, Selbständigkeit und technisches Verständnis sind sehr wichtige Eigenschaften, die man mitbringen muss, wenn man als Servicetechniker arbeiten will. Christoph: Da gibt es Vieles! Zum Beispiel Flexibilität, Reisebereitschaft, offen für Neues zu sein ist wichtig, Selbstständigkeit bei Reisen ins Ausland, gute Englischkenntnisse, Improvisationsgeschick bei schwierigen und komplexen Gegebenheiten. Auch ein selbstsicheres Auftreten sollte man mitbringen. 5. Was war die spannendste Reiseerfahrung, die Ihr als HUBER internationale Servicetechniker erlebt habt? Christoph: 2015 war ich zur Reparatur von zwei Rechenanlagen auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Reise begann in Rom, über Athen, weiter nach Santorini und schliesslich Istanbul. Wie die anderen Passagiere durfte ich alle Annehmlichkeiten des Schiffs nutzen – natürlich erst nach getaner Arbeit. Das war kein gewöhnlicher Einsatz und bei uns eine absolute Seltenheit. Andreas: Da fällt mir mein Einsatz in Südamerika ein, der sehr spannend war. Die Gegebenheiten sind dort ganz anders als bei uns. Jeder Tag war eine neue Herausforderung und ich wusste nicht was mich erwarten würde. Man kann dort nicht einfach in den nächsten Baumarkt gehen um notwendige Kleinteile oder Werkzeug zu kaufen. Da ist dann oft Kreativität und Improvisationsgeschick gefragt. 6. Welches Land m öchtest Du unbedingt noch kennenlernen? Andreas: Ich war zwar schon einmal in Griechenland, leider hatte ich aber keine Zeit mir das Land und seine Sehenswürdigkeiten näher anzuschauen. Bei meinem nächsten Besuch habe ich hoffentlich etwas Zeit für Sightseeing. Christoph: Am interessantesten wäre Südafrika – da ich dort noch nie war, weder beruflich, noch privat. Sollte es mich beruflich mal dort hin verschlagen, werde ich auf jeden Fall ein paar Tage Urlaub dranhängen, um eine Safari machen zu können. 7. Erzählt uns bitte abschliessend: Warum mögt Ihr Euren Job? Christoph: Weil ich keinen 08/15 Job habe! Jeder Tag ist anders und man weiss nicht was einen beim Kunden erwartet. Weder in Deutschland und noch weniger im Ausland. Zudem führt mich mein Job bei HUBER quer durch die ganze Welt. Seit Anfang dieses Jahres bin ich zudem Urlaubsvertretung für die Teamleiter Mechanik im Büro, hier bekomme ich Einblick in die Vorplanung eines Einsatzes, bis dieser durchgeführt werden kann. Nun weiss ich auch welcher Arbeitsaufwand hinter der kompletten Planung steckt, bis ich oder einer meiner Kollegen zum Einsatz kommt. Andreas: Die Arbeit als Servicetechniker international ist sehr abwechslungsreich und man ist viel unterwegs. Es ist nie langweilig, man wird bei jedem Einsatz mit neuen Herausforderungen konfrontiert und gefordert diese zu meistern. HUBER hat sehr viele unterschiedliche Maschinen die in den verschiedensten Ländern installiert und betrieben werden. Für uns ist deshalb definitiv kein Tag wie jeder andere.[...]
[...]Toronto, Kanada Noventa Energy Partners setzt auf HUBER ThermWin Das kanadische Unternehmen Noventa Energy Partners aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien nutzt innovative Technologien, um die negativen Umwelteinflüsse der bisherigen Energieversorgung für das Toronto Western Hospital (TWH) zu reduzieren. Während der Laufzeit dieses Projekts wird das TWH eine kumulative Reduzierung der Treibhausgasemissionen um ca. 169.000 Tonnen verzeichnen – das entspricht den jährlichen CO 2 -Emissionen von ca. 52.000 Autos. Bürgermeister von Toronto Tory: „Grossartige Initiative gegen den Klimawandel“ Die Bedeutung dieser technologischen Neuerung hob John Tory, Bürgermeister von Toronto, in seiner Rede anlässlich der Projektverkündigung hervor: „Dieses neue Abwasserprojekt ist eine grossartige Initiative, um den Klimawandel im täglichen Leben anzugehen.“ Er hoffe, durch den Erfolg dieses Projekts könnten ähnliche Technologien und Initiativen in der ganzen Stadt implementiert werden, um die gesetzten Klimaschutzziele zu erreichen. HUBER ThermWin-System ermöglicht Betrieb von Pandemie-Frühwarnsystem Laut Dennis Fotinos, Gründer und CEO von Noventa Energy Partners, ermöglicht das Projekt dem Krankenhaus zusätzlich zu den erheblichen Energie- und Umweltvorteilen bedeutende Einsparungen bei den Betriebskosten. Daneben ermöglicht das HUBER ThermWin-System den Betrieb eines Pandemie-Frühwarnsystems. Eine dem Krankenhaus angeschlossene Universität kann so das Abwasser gezielt auf Krankheitserreger und andere schädliche Toxine untersuchen. Damit kann auf eine neue Pandemie frühzeitig und besser reagiert werden. Darüber hinaus betonte Fotinos die grossartige Unterstützung durch die kanadische Regierung. Künftige Rückgewinnungswärme deckt ca. 85% des Heiz- und Kühlbedarfs Das neue System wird das TWH mit sauberer Energie versorgen und dabei die aus dem Abwasser und dem Abwassersystem gewonnene Rückgewinnungswärme nutzen. Die Technologie deckt etwa 85% des Heiz- und Kühlbedarfs des Krankenhauses. HUBER wird für die erste Stufe dieses Projektes 16 HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin der Baugrösse 8 und drei HUBER Schachtsiebanlagen ROTAMAT® RoK4 700 XL mit 6 Millimeter Lochblech liefern. Für die nächsten Jahre ist eine Erweiterung der Energietransferstation geplant, die bei der Erstellung der Gebäude und Abwasserschächte bereits berücksichtigt wird. Noventa ist der exklusiver Vertriebspartner von HUBER für das HUBER ThemWin-System in ganz Nordamerika. Noventa in Kanada und die jeweiligen Teams bei HUBER in USA und bei HUBER in Deutschland arbeiten seit drei Jahren zusammen, um massgeschneiderte Lösungen rund um das innovative und nachhaltige Thema „Heizen und Kühlen mit Abwasser“ zu entwickeln.[...]
[...]Kreßberg, Deutschland Mit der neuen EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) rückt zunehmend auch die Phosphorelimination auf Kläranlagen in den Fokus. Gleichzeitig sind Phosphorfrachten aus Kläranlagen aber auch einer der Gründe, warum in Deutschland die Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL 2000) noch immer nicht eingehalten werden. Nicht zuletzt deshalb werden auf vielen Kläranlagen zukünftig weitere Maßnahmen notwendig werden. Flockungsfiltration in Kreßberg Auf der baden-württembergischen Kläranlage Kreßberg (GK3) sieht man dieses Thema mittlerweile gelassen. Dort wurde im Frühjahr 2025 die neue Flockungsfiltration in Betrieb genommen. Als Flockungsfilter kommt dort ein HUBER Tuchfilter RotaFilt® 2700 mit vier Filterscheiben zum Einsatz. Zusammen mit einer optimal abgestimmten Fällmittel-dosierung sorgt er dafür, dass im Ablauf der Kläranlage eine Phosphorgesamtkonzentration von 0,2 mg/l im Jahresmittel zu keiner Zeit überschritten wird. Gleichzeitig lässt sich durch die Polstofffiltration ein nahezu feststofffreier Kläranlagenablauf erzielen: „Die Trübung im Kläranlagenablauf lag im vergangenen Jahr fast immer < 1,0 FNU“, zeigte sich Betriebsleiter Karl Prosy zufrieden. Auch in weiteren Projekten kommen die Produkte und Lösungen von HUBER für die Phosphorelimination bereits zum Einsatz. So können die steigenden Anforderungen an die Abwasserreinigung erfüllt und die Anlagen zukunftsfähig ausgerichtet werden.[...]
[...]HUBER Mikrosiebe und Filter Weitergehende Abwasserbehandlung zur Entfernenung feinster, suspendierter Feststoffe Verbesserung der Ablaufqualität von biologisch gereinigtem Abwasser und Rohabwasser in der dritten und vierten Reinigungsstufe Verbesserung der Ablaufqualität von biologisch gereinigtem Abwasser und Rohabwasser in der dritten und vierten Reinigungsstufe Produkte zur Mikrosiebung und Filtration Scheibenfilter Tuchfilter Sandfilter Aktivkohlefilter Verlässliche und innovative Lösungen zur weitergehenden Abwasserbehandlung HUBER bietet weitergehende Möglichkeiten zur Abwasserbehandlung in der dritten und vierten Reinigungsstufe mittels Filtration, Aktivkohlefiltration, oder Mikrosiebung und Polstofffiltration an. So kann sowohl die Ablaufqualität von bereits biologisch gereinigtem Abwasser als auch von Rohabwasser durch die Nachschaltung entsprechender Behandlungsstufen entscheidend verbessert werden. Die Filtration von biologisch gereinigtem Abwasser dient zum Entfernen von im Abfluss verbleibenden suspendierten Feststoffen. Aus Nachklärbecken treiben leichte Belebtschlammflocken (Biomasse) ab, die noch etwa 50 % Kohlenstoff, knapp 10 % Stickstoff und über 1 % Phosphor enthalten. Im Abfluss von Nachklärbecken verbleiben auch dann, wenn die biologische Stufe auf biologische und/oder chemische Phosphat-Elimination ausgelegt ist, noch knapp 1 mg/l gelöster Phosphat-Phosphor. Eine anschliessende Flockungsfiltration ist deshalb erforderlich, um strenge Phosphor-Grenzwerte sicher einzuhalten. Unsere Maschinen zur Mikrosiebung werden auch zur Behandlung von Rohabwasser eingesetzt, das in Meere und grössere Flüsse eingeleitet wird. Dadurch können fast alle Feststoffe sowie, falls erforderlich, Phosphat entfernt werden.[...]
[...]Berching, Deutschland Aufbauend auf dem weltweit bekannten und erprobten System der HUBER ROTAMAT® Siebanlage mit Spalt wurde die ROTAMAT® Siebanlage RPPS mit Lochblech entwickelt. Durch den Einsatz einer zweidimensionalen Siebgeometrie (Lochblech) wird die sichere Entnahme von Haaren und Faserstoffen gewährleistet. Somit wird vermieden, dass: Faserstoffe und Haare den Betrieb von Membrananlagen behindern, da diese zu unerwünschten Verzopfungen an den Membranen und damit einhergehend zu einer Reduzierung der hydraulischen Leistungsfähigkeit dieser führen sich in der Kläranlage aus diesen Produkten Zöpfe bilden, wodurch der Sauerstoffeintrag in die Belebung behindert wird und es sich Probleme in der Schlammlinie ergeben Die Siebanlagen mit zweidimensionaler Siebgeometrie arbeiten weiterhin nach dem einzigartigen System der HUBER ROTAMAT® Maschinen, wodurch es möglich ist, die Funktionen Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern in einer Maschine zusammenzufassen. Weitere Vorzüge wie scherkraft- und verschleissfreie Siebflächenreinigung und eine hohe Zahl der Siebflächenreinigungen je Minute garantieren höchste Effizienz und Betriebssicherheit. Für Durchlassweiten von ≥ 1 mm wird vorrangig zur zweidimensionalen Siebung das bereits erwähnte Lochblech verwendet. Für eine noch höhere Abscheideleistung von < 1 mm kommen die neu entwickelten Feinstsiebmaschinen ROTAMAT® Membrane Screen RoMem mit Maschengewebe zum Einsatz. Die HUBER ROTMAT® Siebanlagen RPPS werden mit Lochblechweiten im Bereich von 1 – 6 mm ausgerüstet. Die Anforderungen an den Grad der vorgeschalteten Entnahme von Haaren und Faserstoffen und damit die Festlegung der notwendigen Siebfeinheit ist abhängig von den nachgeschalteten Reinigungsverfahren. Die weitgehende Entnahme von Haaren und Faserstoffen aufgrund des zweidimensionalen Aufbaus des Lochblechs führt zu einer ca. 2 bis 4-fach höheren Feststoffentnahme gegenüber der eindimensionalen Siebung. Die deutlich bessere Abscheideleistung und die damit einhergehende hohe Belegung des Lochbleches bedingt auch eine grössere Dimensionierung der Feinsiebmaschinen verglichen mit bekannten Spaltsiebanlagen. Die erwähnte grössere Dimensionierung wird konventionell dadurch erreicht, dass die äusseren Abmessungen des Siebkorbes entsprechend grösser ausgelegt werden. Das spiegelt sich natürlich merklich in den Investitionskosten und durch die grössere Gerinnegestaltung auch in den Baukosten wider. Um dies zu verhindern, wird das Lochblech des Siebkorbes in axialer Richtung so gekantet, dass eine Vielzahl aneinandergereihter Dreiecke entstehen und der Siebkorb somit sternförmig (RPPS-Star) ausgebildet wird. Dadurch wird die Siebkorboberfläche, bei gleichem Nenndurchmesser, um ca. 30 % vergrössert. Die Siebtrommel der ROTAMAT® Siebanlage RPPS- Star wird von einem Wasserstrahl, entgegen der Durchströmrichtung des Abwassers, gereinigt. Dadurch werden Fasern und Rechengut zuverlässig von der Oberfläche entfernt und in die zentrisch angeordnete Förderschnecke befördert und über diese ausgetragen. Mit dieser innovativen Massnahme ist es HUBER gelungen, dass eine „Traditionsmaschine“ auf zukünftige Anforderungen bzgl. einer höheren Abscheideleistung, gepaart mit hoher hydraulischer Durchsatzleistung, bestens vorbereitet ist. Auch hier spiegeln sich die reichhaltigen grosstechnischen Erfahrungen in einem kontinuierlichen Entwicklungs- und Optimierungsprozess der HUBER ROTAMAT® Siebanlage wider. Gegenüber der sogenannten eindimensionalen Siebung (Spaltrechen) weist das zweidimensionale Siebelement der ROTAMAT® Siebanlage RPPS eine deutlich höhere Abscheideleistung auf. Durch eine sternförmige Ausbildung der Siebtrommel bei der ROTAMAT® Siebanlage RPPS-Star wird die Siebkorboberfläche, bei gleichem Nenndurchmesser, um ca. 30 % vergrössert und dadurch die hydraulische Durchsatzleistung erheblich gesteigert.[...]
[...]Wendelstein, Deutschland Der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im unteren Schwarzachtal rüstet seit 2008 in vorhandene Entlastungsbauwerke Siebanlagen zur Abscheidung von Schwimm- und Grobstoffen nach. Diese Nachrüstungen tragen in erheblichem Masse dazu bei, dass sich die Einleiterqualität des Regenwassers aus der Mischkanalisation in die Vorflut stark verbessert. Einbau einer Siebanlage im Durchlaufbecken Röthenbacher Strasse Im vorhandenen Durchlaufbecken Röthenbacher Strasse in Wendelstein vor den Toren Nürnbergs galt es, eine Siebanlage vor einer vorhandenen Überlaufschwelle zu installieren. Diese musste so bemessen werden, dass die gesamte anfallende Abschlagsmenge von 2.234 l/s mit einer geforderten Sieblochung von 6 mm sicher behandelt werden kann. Ferner mussten bei der Bemessung auch die sehr begrenzten zulässigen Einstauhöhen bei Betrieb der Anlage berücksichtigt werden. HUBER Siebanlage ROTAMAT ® RoK2 erfüllt alle Anforderungen All diese Anforderungen konnte die HUBER Siebanlage ROTAMAT ® RoK2 BG 700 ohne Einschränkung erfüllen. Entscheidung zugunsten bewährter Technik Aus diesem Grunde hat man sich auch bei dieser neuen Massnahme aufgrund der vorausgegangenen vier Anlagen, bei welchen sehr positive Erfahrungen mit Betrieb, Wartung und der sehr guten Abscheideleistung gemacht wurden, wieder für die Anschaffung einer HUBER Siebanlage ROTAMAT ® RoK2 entschieden. Die HUBER SE darf sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die sehr gute, konstruktive und reibungslose Zusammenarbeit beim Auftraggeber, dem ZV zur Abwasserbeseitigung im unteren Schwarzachtal, dem Leiter der Kläranlage Herrn Heiling und dem für die Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung zuständigen Ingenieurbüro Christofori und Partner aus Heilsbronn bedanken.[...]