[...]Denitrifikation im Sandfilter zur Reduktion von Stickstoff Stickstoff ist ein Grundbaustein des Lebens und der Natur und wie Phosphor als Nährstoff für alle Menschen, Tiere und Pflanzen unentbehrlich. Kommunales Abwasser enthält verschiedene Stickstoffverbindungen (u.a. organisch gebunden, Ammonium, Nitrat) Die Entfernung von Stickstoff ist eine der Hauptaufgaben der kommunalen biologischen Abwasserbehandlung, denn ohne ausreichende Stickstoffentfernung hat das Einleiten von Abwasser in den Vorfluter erhebliche negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und somit auf Flora und Fauna. Denitrifikation Nachgeschaltete biologische Stickstoffentfernung im Sandfilter Die biologische Stickstoffentfernung im Zuge der Abwasserreinigung besteht aus den beiden Verfahrensschritten Nitrifikation und Denitrifikation, welche im Belebungsbecken stattfinden. Bei der Nitrifikation wird Ammonium zu Nitrat oxidiert, bei der Denitrifikation wird Nitrat zu elementarem Stickstoff reduziert, der in die Luft entweicht. Falls eine vorgeschaltete Denitrifikation aus Platzgründen nicht möglich oder die vorhandene Denitrifikation nicht ausreichend ist, um die Grenzwerte einzuhalten, kann eine nachgeschaltete Denitrifikation im HUBER Sandfilter CONTIFLOW® zur Anwendung kommen. Die Denitrifikation findet im anoxischen Biofilm statt, der sich auf dem Filterbettmaterial des Sandfilters aufbaut. Für die Denitrifikation wird kein Sauerstoff, aber leicht abbaubarer Kohlenstoff benötigt. Als Kohlenstoffquelle kann z.B. Methanol über eine externe Dosierstation zu dosiert werden.[...]
[...]Madrid-Butarque, Spanien Es ist ein erfolgreiches Grossprojekt vor den Toren der spanischen Hauptstadt: HUBER hat Ende 2021 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® im Regenrückhaltebecken in Madrid-Butarque installiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Nach zehn Jahren des wenig zufriedenstellenden Betriebs mit Produkten von anderen Herstellern, verbunden mit hohem zusätzlichen Aufwand, erneuerte die Stadt Madrid die Anlage im Süden der Stadt mit innovativen und zuverlässigen Produkten von HUBER. Mit einem Fassungsvermögen von bis zu 400 Millionen Litern (400.000 m³) zählt das Regenrückhaltebecken zu den grössten seiner Art in Europa. Maximaler Durchsatz von 63 m³/s: Neue Rechenanlage mit 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® Die neue Rechenanlage für den Schutz des Regenrückhaltebeckens Butarque besteht aus 18 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 5120 x 1775 mit einem Stababstand von 40 mm für einen maximalen Wasserdurchsatz von 63 m³/s. Der Abtransport des Rechenguts wird über ein Förderbandsystem gewährleistet. HUBER Technology España, die spanische Tochtergesellschaft von HUBER, erarbeitete eine kundenspezifische Lösung, die einen zuverlässigen und reibungslosen Betrieb unter realen Bedingungen gewährleistet. Nach der Kontaktaufnahme durch die Stadt Madrid im Jahr 2019 überzeugte HUBER mit seiner massgeschneiderten Lösung: durch detaillierte und spezifische Kenntnisse über die Abwassersituation in Spanien und speziell im Grossraum Madrid, gepaart mit bedeutsamer Praxiserfahrung aus laufenden Projekten. Erste Projektphase von Dezember 2020 bis April 2021: Erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten neun HUBER RakeMax® Da der Zufluss in das Regenbecken nicht unterbrochen werden konnte und die ständige Verfügbarkeit der Anlage gegeben sein musste, wurde das Projekt in zwei Phasen durchgeführt. In Phase I wurde von Dezember 2020 bis Februar 2021 die erforderliche Anpassung der Betonarbeiten an die neue Ausrüstung vorgenommen. Die Montage der ersten neun HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® inklusive der Elektroinstallation wurde im März 2021 erfolgreich durchgeführt und die Inbetriebnahme der ersten Projektphase Anfang April 2021 abgeschlossen. Hervorragende Leistung der HUBER Maschinen: Erwartungen des Kunden vollumfänglich erfüllt Kurz nach der Inbetriebnahme hatten die neu installierten Produkte die erste Bewährungsprobe zu meistern: mit dem Einsetzen des Frühjahrsregens kamen die ersten Überschwemmungen auf das Regenrückhaltebecken zu, welche die Rechengutcontainer innerhalb weniger Minuten mit mehreren Kubikmetern Rechengut füllten. Die Leistung der neuen HUBER-Anlage erwies sich als hervorragend und entsprach den Erwartungen des Kunden vollumfänglich. Zweite Projektphase von Juli bis November 2021: Vollständige Aufrüstung und Inbetriebnahme Die zweite Projektphase wurde zwischen Juli und November 2021 durchgeführt. Bis Ende 2021 wurde das Regenwasserrückhaltebecken Butarque mit den neuen HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® vollständig aufgerüstet und in Betrieb genommen. Mit diesem Grossprojekt hat sich HUBER einmal mehr als sehr verlässlicher Partner für seine Kunden erwiesen. Stadt Madrid hatte 90 Millionen Euro für neues Regenrückhaltebecken investiert Im Rahmen des Infrastrukturplans zur Verbesserung der Qualität des Manzanares, des circa 90 km langen Flusses durch die spanische Hauptstadt, hatte die Stadt Madrid von 2005 bis 2010 den Bau eines der grössten Regenrückhaltebecken in Europa durchgeführt. Für den Bau investierte die Stadt etwa 90 Mio. Euro. Insgesamt wurden mehr als 2,5 Mio. m³ Erde bewegt und über 90.000 m³ Beton verbaut. Verschmutzung und negative Umweltauswirkungen minimiert, Qualität von Fluss und Ökosystem gewährleistet Dank dieser Massnahme konnte Madrid mit einem Bewirtschaftungs- und Speichersystem (Gesamtkapazität: 1,3 Millionen m³) ausgestattet werden, das die direkte Einleitung der grossen, über das Kanalisationsnetz aufgefangenen Regenwassermengen in den Manzanares verhindert. So war es praktisch möglich, die Verschmutzung dieses Gewässers aufzuhalten, negative Umweltauswirkungen zu minimieren und die Qualität des Flusses sowie seines gesamten aquatischen Ökosystems zu gewährleisten. Installierte Produkte anderer Firmen mussten ersetzt werden Die ursprünglich vorgeschlagene und installierte Lösung für das Einlaufwerk umfasste zehn einzelne Greiferrechen, für den Transport und die Entfernung des Rechenguts war ein Rinnenkanal gebaut worden. Schon beim ersten Unwetterereignis jedoch zeigte sich, dass die installierten Anlagen, Rechen und Schwemmrinnen nicht in der Lage waren, die sehr grossen Mengen an Abwasser und Rechengut zu bewältigen, die in das Einlaufbauwerk des Regenbeckens gelangten. Das ineffiziente und ungeeignete Reinigungssystem dieser Rechen führte zu einer starken Verstopfung der Stäbe, sodass die Befüllung des Regenbeckens erschwert war. Ausserdem hatte das Betriebspersonal grosse Mühe, die Überflutung des Geländes zu vermeiden, und musste nach jedem Regenereignis viele Stunden für die manuelle Reinigung der Rechen und der gesamten Bauanlage aufwenden. Nach knapp zehn Jahren Betrieb: HUBER liefert innovative und zuverlässige Produkte Nach knapp zehn Jahren Betrieb unter diesen unzureichenden Bedingungen, die vor allem für Betrieb und Wartung hohen Aufwand und Kosten verursachten, planten die Behörden den Austausch der mechanischen Ausrüstung. Im Jahr 2019 war HUBER Technology España kontaktiert und die aktuelle Situation vor Ort durch die zuständigen Berater, Betreiber und Eigentümer besprochen worden. Die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte zeigte wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die nicht nur über grosse Erfahrung, sondern vor allem auch über detaillierte Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten und Abläufe verfügen. Nur so können massgeschneiderte Lösungen gefunden werden, die am Ende funktionieren und die Erwartungen der Kunden erfüllen. Und dies ist HUBER im Grossprojekt Madrid-Butarque eindrucksvoll gelungen.[...]
[...]Konstanz, Deutschland Datum 12-09-2022 Der Bodensee, mit einer Wasserfläche von rund 536 km² der grösste See Deutschlands und das grösste Süsswasserreservoir Mitteleuropas, wird seit mehr als 110 Jahren zur Trinkwasserversorgung der Stadt Konstanz genutzt. Durch die bereits ausgezeichnete Qualität des Bodenseewassers kann das Wasserwerk mit vergleichsweise wenigen Aufbereitungsschritten täglich bis zu 50 Millionen Liter Trinkwasser für die Region Konstanz zur Verfügung stellen. Ausgezeichnete Trinkwasserqualität durch Mikrofiltration, Ozonierung und Sandfilter Aus 40 Metern Tiefe wird das Rohwasser aus dem Bodensee gepumpt. Zunächst werden alle gröberen Schmutzstoffe mittels Mikrofiltration entfernt und im Anschluss jegliche Keime durch die Behandlung mit Ozon abgetötet. Im letzten Schritt fliesst das Wasser durch einen Sandfilter, der alle verbleibenden Partikel zurückhält. Danach kann das exzellente Trinkwasser über das Wassernetz in der Stadt und Region verteilt werden. Zuverlässige und innovative HUBER Scheibenfilter RoDisc® kommen zum Einsatz Eine Herausforderung bei der Wasseraufbereitung am Bodensee stellen die ca. 50 µm kleinen Larven der Quagga-Muschel dar. Die aus der Region des Schwarzen Meers stammende Muschel wurde erstmals 2016 im Bodensee nachgewiesen und verbreitet sich seitdem rasant. Um einen hohen Reinigungsaufwand in den nachfolgenden Anlagen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass die Muschellarven den Betrieb des Wasserwerks nicht beeinträchtigen. Um dies langfristig gewährleisten zu können, werden die mittlerweile 50 Jahre alten Trommelfilter durch zuverlässige und innovative HUBER Scheibenfilter RoDisc® ersetzt. HUBER erneuert die Mikrosiebung mit drei Scheibenfiltern RoDisc® Die HUBER SE ist für die gesamte Erneuerung der Mikrosiebung zuständig. Zusammen mit der Firma Sülzle Kopf GmbH aus Sulz am Neckar werden die Maschinen von Anfang 2022 bis Mitte 2023 schrittweise ausgetauscht, damit die Trinkwasserversorgung durchgängig sichergestellt bleibt. Im Zuge dessen liefert HUBER drei Scheibenfilter RoDisc® der Baugrösse 8. Ausgerüstet mit einem speziellen Filtergewebe, entfernen die Scheibenfilter Partikel > 20 µm und somit sämtliche Muschellarven zuverlässig. Bestehend aus jeweils acht Filterscheiben, wird der HUBER Scheibenfilter RoDisc® 8 im Freispiegel von innen nach aussen durchströmt. Nimmt die Durchlässigkeit des Filtergewebes aufgrund von zurückgehaltenen Partikeln ab, schaltet sich die Maschine automatisch ein. Dann rotieren die Filterscheiben und werden mittels einer Hochdruckpumpe gereinigt. Da das Filtrat der Maschine selbst[...]
[...]Schneckenpressen bewähren sich seit vielen Jahren auf Kläranlagen mit Einwohnergleichwerten ≤ 100.000 vor allem deshalb, weil das einfache Funktionsprinzip Vorteile im Vergleich zu anderen kontinuierlich arbeitenden Entwässerungsaggregaten wie z.B. Dekanterzentrifugen bietet: Die Nutzung des Schlammbeschickungsdrucks (0 – 300 mbar) als Regelgrösse ermöglicht die automatische Anpassung der Maschinen- und Flockmitteleinstellung an Schwankungen in der Schlammbeschaffenheit. Zeitaufwendige Nachjustierungen durch den Betreiber werden so auf ein Minimum reduziert, die Entwässerung kann somit typischerweise unbeaufsichtigt über Nacht bzw. über das Wochenende betrieben werden. Bei kontinuierlichem Betrieb der Schlammentwässerung vergleichmässigt sich die Rückbelastung der Kläranlage durch das Filtratwasser. Zusätzliche Puffer zum Schutz der biologischen Stufe vor Rückbelastungsspitzen können entfallen. Die langsame Drehzahl der Schneckenwelle (< 1 U/min) ermöglicht einen verschleissarmen Betrieb und reduziert dadurch Wartungszeiten und Kosten für Ersatzteile. Entwässerungsgrad und Flockmittelverbrauch bestimmen Betriebskosten Die Betriebskosten und damit die Wirtschaftlichkeit der Schlammentwässerung werden allerdings massgeblich durch den Entwässerungsgrad und den Flockmittelverbrauch bestimmt. Diese Parameter werden typischerweise vorab durch vor-Ort-Versuche im Realmassstab oder im Labor bestimmt, im Rahmen der Ausschreibung bewertet und so zur Auftragsvergabe herangezogen. Die steigenden Verkaufszahlen der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® belegen hier ihre Wettbewerbsfähigkeit. Steigende Energiepreise, Energieautarkie und Versorgungssicherheit Obwohl die Energiekosten der Schlammentwässerung in der Wirtschaftlichkeit bisher nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann eine detaillierte Betrachtung unter den Gesichtspunkten steigender Energiepreise, der Versorgungssicherheit oder auch der Energieautarkie Sinn machen. Stromverbrauch der Schlammentwässerung Der Stromverbrauch einer Anlage zur Schlammentwässerung setzt sich typischerweise aus den Einzelverbräuchen von Beschickungspumpen, Förderaggregaten, der Anlage zur Aufbereitung von Flockmittel und dem Entwässerungsaggregat selbst zusammen. Während die peripheren Anlagenteile einer Schlammentwässerung typischerweise herstellerübergreifend mit einem spezifischen Stromverbrauch von ca. 15 kWh/tTR angenommen werden können, ergeben sich für die Entwässerungsaggregate deutliche Unterschiede. Stromverbrauch einer Vorführanlage der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Das Diagramm zeigt beispielhaft die Auswertung des Stromverbrauchs von Einzelverbrauchern einer Vorführanlage der HUBER Q-PRESS® auf verschiedenen Kläranlagen und bei unterschiedlichen Lastzuständen. Der spezifische Stromverbrauch der peripheren Anlagenteile (ohne Schneckenpresse) beträgt ca. 15 kWh/tTR. Dieser Anteil ist erfahrungsgemäss weitgehend unabhängig von der eingesetzten Entwässerungstechnik. Nur 30 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Schlammentwässerung Aus dem Diagramm wird ersichtlich, dass die Schneckenpresse ca. 5 kWh/tTR benötigt und damit nur 30 % des Gesamtstromverbrauchs des Prozesses der Schlammentwässerung ausmacht. Unterschiede in den spezifischen Energiebedarfen zwischen den Versuchsorten sind bedingt durch unterschiedliche Feststofffrachten und Lastzustände. Im Vergleich zu Dekanterzentrifugen: Mit Schneckenpresse rund 80 Prozent Energie einsparen Beim Einsatz einer modernen Dekanterzentrifuge ergibt sich nur für das Entwässerungsaggregat allein ein spezifischer Stromverbrauch von ca. 40 kWh/tTR. Durch den Einsatz einer Schneckenpresse können also ca. 80 % Energie im Vergleich zu einr Dekanterzentrifuge eingespart werden. Die folgende Beispielrechnung, bezogen auf eine Schlammmenge von 1.000 t Trockenmasse (ca. 50.000 EW), verdeutlicht das finanzielle Einsparpotential: Bei einem angenommenen Strompreis von 0,26 EUR/kWh ergeben sich für die Dekanterzentrifuge jährliche Stromkosten von 10.400 Euro, für die Schneckenpresse lediglich 1.300 Euro. Eine ähnliche Einsparung der Betriebskosten von rund 9.000 Euro pro Jahr ergäbe sich z.B. bei: einer dauerhaften Steigerung des Entwässerungsgrades um ca. 0,5 Prozentpunkte bei angenommenen Entsorgungskosten von 100 EUR/tTR einer durchschnittlichen Reduzierung des Polymerbedarfs um 3 kg/tTR bei Polymerkosten von 3 EUR/kg Durch den geringen Energieverbrauch einer Schneckenpresse kann also der Wirtschaftlichkeitsvergleich zu Dekanterzentrifugen beeinflusst und der Stromverbrauch zur Schlammentwässerung deutlich reduziert werden.[...]
[...]Titting, Deutschland Als langjähriger HUBER-Kunde, der neuen Lösungen sehr offen gegenübersteht, hat sich die Brauerei Gutmann aus Titting auch auf unserer neuen digitalen Plattform umgesehen. Der für die Wartung der Kläranlage zuständige Mitarbeiter Florian Reinhold erhielt über shop.huber.de Zugang zum Kundenbereich und fand sich sofort intuitiv zurecht: „Ich sehe hier unsere Maschine und kann in der Ersatzteilliste genau erkennen, welchen Artikel ich nachbestellen kann“, berichtet Reinhold, der bereits mehrfach über unseren Onlineshop Onlinebestellungen getätigt hat. Seine Rückmeldungen zur Benutzerfreundlichkeit sind durchweg positiv. Besonders langwieriges Durchblättern von Ordnern und Unterlagen entfällt, was Zeit und Nerven beim zuständigen Mitarbeiter einspart. Im Gespräch mit Digital Plattform Manager Christian Meier und den Global Service Mitarbeitern Christian Thede und Verena Burger berichtete Reinhold von seinen Erfahrungen im Umgang mit anderen Online-Plattformen, die er in seinem Arbeitsalltag in der Brauerei für Bestellungen und Kundenservice nutzt. HUBER setzt sich mit diesem Digitalisierungsschritt als der erste Maschinenhersteller im Wasser- und Abwasserbereich an die Spitze und überzeugt durch Kundennähe und moderne Prozesslösungen. Live-Test der Plattform beim Kunden vor Ort Beim gemeinsamen Navigieren durch den Mitgliederbereich und Auslösen einer Angebotsanfrage erlebte Meier die Performance der Plattform im Live-Test vor Ort beim Kunden: „Es war sehr informativ zu sehen, wie der Kunde auf die Shop-Seite gelangt, worauf sein Blick als erstes fällt und wo er instinktiv klicken möchte“, fasst Meier den Kundenbesuch positiv zusammen. „Besonders Kunden mit mehreren installierten HUBER-Maschinen würden von einer kleinen bildlichen Darstellung zur Erleichterung der Unterscheidung profitieren. Für uns sind die Maschinennamen und die notwendigen Ersatzteile alltäglich, aber dem Kunden hilft ein kleines Bild und erläuternde Texte, um sich beim Onlineshopping noch einfacher zurechtzufinden.“ Historie der Gutmann-Anlage Die Privatbrauerei Gutmann steht seit vielen Jahren in gutem Kundenkontakt zur HUBER SE. Im Jahre 1998 errichtete Gutmann eine neue Abwasserbehandlungsanlage zur Reinigung des Produktionsabwassers aus Mälzerei, Sudhaus, Flaschenreinigung, Abfüllung, usw. Es wurde damals eine HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 zur Feststoffabscheidung installiert. Nach Behandlung im Misch- und Ausgleichsbecken (Abk. MAB mit Lufteintrag und Homogenisierung) wird das Abwasser an die kommunale Kläranlage abgegeben, da mittels dieser Abwassereinigungsanlage die CSB-Einleitwerte bzw. EGW-Werte erreicht werden. Da bei Gutmann damals die Produktion enorm gestiegen ist, musste die Anlage mehr Produktionsabwasser reinigen. Die Siebung verkraftete diese Steigerung ohne Problem, doch das belüftete MAB hatte das Problem, zu viel Schlamm zu produzieren und in die Kläranlage abzugeben. Durch die erhöhte Schlammabgabe im Ablauf zur Kläranlage wurden die geforderten Einlaufwerte nicht mehr erreicht. Lösung dank eigener Kläranlage Die Firma Gutmann wandte sich im Mai 2003 erneut an HUBER und erläuterte ihr Problem mit dem erhöhten Schlammanfall und dessen Auswirkung. Wir schlugen vor, den Ablauf des MAB mit unserem ROTAMAT® Scheibeneindicker RoS2S (Versuchsanlage) zu behandeln, um den Schlamm zurückzuhalten und dem Kunden die Anlage in Betrieb zu zeigen. Nachdem die Analyse des Ablaufs der Versuchsanlage einen Feststoffgehalt von 0,4% TS erreichte, wurden Flockungsmittelversuche durchgeführt. Mit einem Produkt aus dem Hause CIBA konnte die beste Flockenbildung erreicht werden, dieses kam somit beim ersten Anfahren des Scheibeneindickers zum Einsatz. Der Schlamm im Zulauf mit 0,4 % TS konnte sofort auf 7,20 % TS eingedickt werden. Der zurückgehaltene Schlamm wurde wieder in das MAB zurückgepumpt, um die dortige Schlammkonzentration zu erhöhen. Das nahezu feststofffreie und glasklare Filtrat hatte eine Belastung von 1 bis 2 ml/l. So konnte es bedenkenlos in den Kanal abfliessen. Einer der ersten HUBER Scheibeneindicker S-DISC Gutmann war seitdem derart zufrieden mit den HUBER Maschinen und Lösungen, dass die Entscheider 2017 beim Bau einer eigenen Kläranlage erneut darauf zurückgriffen. Die Anlage sollte eine Auslastung von 16.000 EW haben, da die kommunale Kläranlage in Titting mit einer Auslegung für 6.000 EW nicht ausreichte. Einer der ersten HUBER Scheibeneindicker S-DISC ist dort installiert und läuft zur höchsten Zufriedenheit. Auch in Zukunft eng verbunden Der Austausch endete mit einer interessanten Brauereiführung zum Thema CO 2 -Fussabdruck und Emissionen, die den gelungenen Abschluss bildete. Florian Reinhold bestätigte, auch weiterhin Angebote in PDF-Form und Bestellungen direkt über die HUBER Digital Platform abzuwickeln. Unser Team ist dankbar für den authentischen und hilfreichen Austausch.[...]
[...]Titting, Deutschland Als langjähriger HUBER-Kunde, der neuen Lösungen sehr offen gegenübersteht, hat sich die Brauerei Gutmann aus Titting auch auf unserer neuen digitalen Plattform umgesehen. Der für die Wartung der Kläranlage zuständige Mitarbeiter Florian Reinhold erhielt über shop.huber.de Zugang zum Kundenbereich und fand sich sofort intuitiv zurecht: „Ich sehe hier unsere Maschine und kann in der Ersatzteilliste genau erkennen, welchen Artikel ich nachbestellen kann“, berichtet Reinhold, der bereits mehrfach über unseren Onlineshop Onlinebestellungen getätigt hat. Seine Rückmeldungen zur Benutzerfreundlichkeit sind durchweg positiv. Besonders langwieriges Durchblättern von Ordnern und Unterlagen entfällt, was Zeit und Nerven beim zuständigen Mitarbeiter einspart. Im Gespräch mit Digital Plattform Manager Christian Meier und den Global Service Mitarbeitern Christian Thede und Verena Burger berichtete Reinhold von seinen Erfahrungen im Umgang mit anderen Online-Plattformen, die er in seinem Arbeitsalltag in der Brauerei für Bestellungen und Kundenservice nutzt. HUBER setzt sich mit diesem Digitalisierungsschritt als der erste Maschinenhersteller im Wasser- und Abwasserbereich an die Spitze und überzeugt durch Kundennähe und moderne Prozesslösungen. Live-Test der Plattform beim Kunden vor Ort Beim gemeinsamen Navigieren durch den Mitgliederbereich und Auslösen einer Angebotsanfrage erlebte Meier die Performance der Plattform im Live-Test vor Ort beim Kunden: „Es war sehr informativ zu sehen, wie der Kunde auf die Shop-Seite gelangt, worauf sein Blick als erstes fällt und wo er instinktiv klicken möchte“, fasst Meier den Kundenbesuch positiv zusammen. „Besonders Kunden mit mehreren installierten HUBER-Maschinen würden von einer kleinen bildlichen Darstellung zur Erleichterung der Unterscheidung profitieren. Für uns sind die Maschinennamen und die notwendigen Ersatzteile alltäglich, aber dem Kunden hilft ein kleines Bild und erläuternde Texte, um sich beim Onlineshopping noch einfacher zurechtzufinden.“ Historie der Gutmann-Anlage Die Privatbrauerei Gutmann steht seit vielen Jahren in gutem Kundenkontakt zur HUBER SE. Im Jahre 1998 errichtete Gutmann eine neue Abwasserbehandlungsanlage zur Reinigung des Produktionsabwassers aus Mälzerei, Sudhaus, Flaschenreinigung, Abfüllung, usw. Es wurde damals eine HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 zur Feststoffabscheidung installiert. Nach Behandlung im Misch- und Ausgleichsbecken (Abk. MAB mit Lufteintrag und Homogenisierung) wird das Abwasser an die kommunale Kläranlage abgegeben, da mittels dieser Abwassereinigungsanlage die CSB-Einleitwerte bzw. EGW-Werte erreicht werden. Da bei Gutmann damals die Produktion enorm gestiegen ist, musste die Anlage mehr Produktionsabwasser reinigen. Die Siebung verkraftete diese Steigerung ohne Problem, doch das belüftete MAB hatte das Problem, zu viel Schlamm zu produzieren und in die Kläranlage abzugeben. Durch die erhöhte Schlammabgabe im Ablauf zur Kläranlage wurden die geforderten Einlaufwerte nicht mehr erreicht. Lösung dank eigener Kläranlage Die Firma Gutmann wandte sich im Mai 2003 erneut an HUBER und erläuterte ihr Problem mit dem erhöhten Schlammanfall und dessen Auswirkung. Wir schlugen vor, den Ablauf des MAB mit unserem ROTAMAT® Scheibeneindicker RoS2S (Versuchsanlage) zu behandeln, um den Schlamm zurückzuhalten und dem Kunden die Anlage in Betrieb zu zeigen. Nachdem die Analyse des Ablaufs der Versuchsanlage einen Feststoffgehalt von 0,4% TS erreichte, wurden Flockungsmittelversuche durchgeführt. Mit einem Produkt aus dem Hause CIBA konnte die beste Flockenbildung erreicht werden, dieses kam somit beim ersten Anfahren des Scheibeneindickers zum Einsatz. Der Schlamm im Zulauf mit 0,4 % TS konnte sofort auf 7,20 % TS eingedickt werden. Der zurückgehaltene Schlamm wurde wieder in das MAB zurückgepumpt, um die dortige Schlammkonzentration zu erhöhen. Das nahezu feststofffreie und glasklare Filtrat hatte eine Belastung von 1 bis 2 ml/l. So konnte es bedenkenlos in den Kanal abfliessen. Einer der ersten HUBER Scheibeneindicker S-DISC Gutmann war seitdem derart zufrieden mit den HUBER Maschinen und Lösungen, dass die Entscheider 2017 beim Bau einer eigenen Kläranlage erneut darauf zurückgriffen. Die Anlage sollte eine Auslastung von 16.000 EW haben, da die kommunale Kläranlage in Titting mit einer Auslegung für 6.000 EW nicht ausreichte. Einer der ersten HUBER Scheibeneindicker S-DISC ist dort installiert und läuft zur höchsten Zufriedenheit. Auch in Zukunft eng verbunden Der Austausch endete mit einer interessanten Brauereiführung zum Thema CO 2 -Fussabdruck und Emissionen, die den gelungenen Abschluss bildete. Florian Reinhold bestätigte, auch weiterhin Angebote in PDF-Form und Bestellungen direkt über die HUBER Digital Platform abzuwickeln. Unser Team ist dankbar für den authentischen und hilfreichen Austausch.[...]
[...]Entsorgungskosten senken Grenzwerte einhalten Feststoffe und Störstoffe abtrennen Schlämme entwässern Biomasse abscheiden Wasser wiederverwenden Wir bieten bewährte und massgeschneiderte Lösungen mit kurzen Amortisationszeiten für alle Abwasserprobleme der Getränkeindustrie - für Brauereien und Mälzereien genauso wie für Hersteller und Abfüller von Fruchtsäften, Erfrischungsgetränken und Mineralwasser. Hohe Feststofffrachten und CSB-Werte sind charakteristisch für die Getränkeindustrie. Wir haben sichere und bewährte Lösungen, um die Frachten vor Ort zu verringern. So behandeltes Abwasser erfüllt die Grenzwerte und kann ohne Zuschläge für Starkverschmutzer in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden. HUBER Produkte und Lösungen für Ihre Anforderungen Grobstoffe und Störstoffe wie Fruchtstücke, Getreide, Glasbruch oder Etiketten werden durch unsere bewährten HUBER Siebanlagen ROTAMAT® abgetrennt und sicher entfernt. Auch sehr kleine und feine Partikel können wir mit Mikrosiebung oder Filtration zuverlässig abtrennen. Für anfallende Reststoffe (Schlämme wie Prozess-, Bio- und Überschussschlamm) bieten wir alle gängigen Verfahren der Schlammeindickung und Schlammentwässerung zur wirtschaftlichen Entsorgung an. Mit der neu entwickelten Schlammflotation, der HUBER Druckentspannungsflotation HDF S können biologische Reinigungsanlagen ertüchtigt werden. Durch Verzicht auf Nachklärbecken wird zudem der Platzbedarf auf ein Minimum reduziert. Mit dem HUBER Abwasserwärmeauscher RoWin können die hohe Abwassertemperaturen reduziert und so die Wärme für Prozess- oder Heizzwecke zurückgewonnen werden. Zahlreiche erfolgreiche Projekte in der Getränkeindustrie und weiteren Branchen zusammen mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Abwasserbereich geben Ihnen Sicherheit für den zuverlässigen und effizienten Betrieb Ihrer Abwasser- und Reststoffbehandlung! Unsere Lösungen für Ihre Herausforderungen: CSB, Feststoff und Fett-Reduktion Einleitgrenzwerte zuverlässig einhalten Betriebskosten für Abwasserreinigung reduzieren Entsorgungskosten für Reststoff und Schlämme reduzieren Abwasserwärme gewinnen und Abwassertemperatur senken Wasserwiederverwendung Zugangslösungen für Schacht und Behälter[...]
[...]Effiziente Abwasservorbehandlung zur Erreichung der Indirekteinleitqualität Bei Industrien entstehen im Vergleich zu kommunalen Abwässern deutlich stärkere Verschmutzungen, ausserdem wechselt die Abwasserzusammensetzung stark. Insbesondere ist die Verschmutzung durch organische oder anorganische Inhaltsstoffe von der industriellen Branche, dem Produktspektrum, den Produktionsmethoden und nicht zuletzt dem individuellem Nutzungsverhalten abhängig. Viele Industrien leiten Ihre Abwässer direkt in den Kanal ein und müssen daher bestimmte Grenzwerte hinsichtlich CSB- und Feststoffen einhalten, pH-Neutralität sicherstellen und Fettgehalt auf ein Minimum reduzieren. Industrien die eine eigene biologische Kläranlagen betreiben müssen diese Vorbehandlung ebenfalls durchführen, um die Funktionsfähigkeit und den wirtschaftlichen Betrieb der Anlage sicherzustellen. Verfahrenstechnologie HUBER Lösungen für die Reduktion von CSB, Fett und Feststoff in industriellem Abwasser Teil dieser industriellen Vorbehandlung ist in der Regel: Rechen oder Siebe zur mechanischen Reinigung Sandfanganlagen (wenn Sand enthalten ist) Druckentspannungsflotationen mit chemischer Stufe Schlammbehandlung für entstehende Flotatschlämme Je nach industrieller Branche, Art des Abwassers und Grad der Verschmutzung müssen die richtigen Maschinen und Komponenten ausgewählt werden, da beispielsweise hohe Fettgehalte eine Siebreinigung mit Hochdruck oder Heisswasser benötigen. HUBER hat eine über Jahrzehnte lange Erfahrung mit der Dimensionierung und Auswahl der optimalen Maschinentechnik für den jeweiligen Anwendungsfall der industriellen Vorbehandlung. Da unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Systeme erfordern, hat HUBER ein breites Programm an verschiedenen Rechen, Feinsiebanlagen, Flotationen und Schlammanlagen entwickelt und weltweit hundertfach im Einsatz. Abgeschiedenes und kompaktiertes Siebgut und Sand geht in die Entsorgung, abgetrenntes Flotat (=Organik) wird üblicherweise in der anaeroben Schlammbehandlung als Co-Substrat oder in zugelassenen Biogasanlagen weiter verwertet.[...]