[...]Mit belüftetem oder unbelüftetem Langsandfang Sandfangauslegung nach DWA (ATV) oder kundenspezifisch Separate Fettkammer mit automatischer Fetträumung (Option) Integrierte Sandwäsche (Option) Aus Gründen der Betriebssicherheit ist in Abwasserbehandlungsanlagen der erste Verfahrensschritt immer die mechanische Reinigung des Abwassers. In dieser Verfahrensstufe sind in der Regel: Abwasserfeinsiebung Rechengutbehandlung Sandabscheidung Sandaustrag Fettabscheidung und -räumung Sandwäsche zusammengefasst, damit betriebliche Störungen (Verzopfungen, Verschleiss, Versandung, ...) verhindert werden. Mitte der achtziger Jahre wurde die HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 der Fachwelt vorgestellt. Seitdem hat die HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 nichts an Attraktivität eingebüsst. Vielmehr wird sie sogar im DWA-Handbuch „Mechanische Abwasserreinigung“, 4. Auflage, als Stand der Technik gewürdigt. Design und Funktion Abwasserfeinsiebung Unter Berücksichtigung der Zulaufbedingungen (Hydraulik, Rechengutanteil, Sandanteil) kommen folgende HUBER-Maschinen zum Einsatz: HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 – Spaltweite 6 oder 10 mm HUBER Siebanlage ROTAMAT® Ro2 – Spaltweiten 1 - 6 mm HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 – Loch- / Spaltweiten 1 - 6 mm HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® – Spaltweiten 2 - 10 mm HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® – Lochsieb 3,5 - 10 mm HUBER Stufenrechen STEP SCREEN® SSF – Spaltweiten 3 oder 6 mm Andere Trennschnitte sind auf Anfrage lieferbar. Für jede genannte Maschine sind weiterführende, separate Informationen verfügbar. Rechengutbehandlung Bei Einsatz von HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1, HUBER Siebanlage ROTAMAT® Ro2 oder HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 ist keine zusätzliche Waschpresse erforderlich. Die Rechengutentwässerung erfolgt im Steigrohr der Maschine. Es wird dabei eine Entwässerungsleistung von bis zu 45 % TR erreicht. Eine ergänzende Rechengutauswaschung ist optional mittels integrierter Rechengutwäsche (IRGA) möglich. Bei Einsatz von HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax®, HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® oder HUBER Stufenrechen STEP SCREEN® SSF erfolgt die Rechengutauswaschung und -entwässerung mit einer separat nachgeschalteten HUBER Waschpresse WAP® . Es wird dabei, je nach Waschpressen-Typ, eine Entwässerungsleistung von bis zu 50 % TR erreicht. Sandabscheidung Die Geometrie und die Auslegung des Langsandfanges kann entsprechend den Empfehlungen der DWA oder nach Kundenwunsch erfolgen. Der Sandfang kann belüftet oder unbelüftet geliefert werden. Für die Wahl der Verfahrensart des Sandfanges (belüftet, unbelüftet) werden weitere Entscheidungskriterien wie das Verhältnis von Regen- zu Trockenwetterzufluss sowie bauliche Gegebenheiten herangezogen. Sandaustrag Die abgeschiedenen Sandfraktionen werden mittels horizontaler Sandförderschnecke zur schrägen Klassierschnecke gefördert, welche das Sandfanggut bei gleichzeitger statischer Entwässerung austrägt. Der Sand wird weitgehend stichfest in einen bereitgestellten Container oder in eine nachgeschaltete HUBER Sandwaschanlage RoSF4 T abgeworfen. Optionell ist auch ein Pumpenabzug zum Sandwäscher möglich. Fettabscheidung und Fetträumung (Option) Eine Fettabscheidung setzt die belüftete Ausführung des Langsandfanges voraus. Das Fett wird in einer durch eine geschlitzte Tauchwand von der Sandfangkammer getrennten Fettfangkammer gesammelt. Die sich durch die Belüftung in der Sandfangkammer bildende Strömungswalze fördert das Fett durch die geschlitzte Tauchwand in die Fettkammer. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsfabrikaten wird bei der HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 das abgeschiedene Fett mit einem axial zum Sandfang verlaufenden Räumer in eine separate Pumpenvorlage geschoben. Dieser Zwangsräumer, das sogenannte Fettpaddel, ist ein an einem Seil geführtes Räumschild, dass die Fettschicht betriebssicher aus der Fettkammer herausschiebt. Mit diesem Fettpaddel wird sichergestellt, dass der Fettfang über die gesamte Länge vollständig beräumt wird. Ablagerungen und damit verbundene Faulprozesse werden sicher ausgeschlossen. Integrierte Sandwäsche (Option) In diesem Fall werden die abgeschiedenen Sandfraktionen mittels der horizontalen Sandförderschnecke direkt in einen, am Ablauf der Kompaktanlage, integrierten Sandwäscher gefördert. Durch zugeführtes Brauchwasser wird im Sandwäscher ein Sandwirbelbett erzeugt. Im Wirbelbett werden die organischen Stoffe aufgrund der geringeren Dichte nach oben sortiert. Die Stofftrennung wird durch ein mit geringer Drehzahl betriebenes Krählwerk unterstützt. Der von organischen Bestandteilen gereinigte Sand wird automatisch mittels Sandaustragsschnecke statisch entwässert und in einen Container abgeworfen. Die Vorteile der HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 Betriebssichere komplette mechanische Vorreinigung des Abwassers in einer Anlage bestehend aus: Abwasserfeinsiebung Rechengutwäsche (Option) Rechengutentwässerung Sandabscheidung Sandentwässerung Sandfangbelüftung (Option) Fettabscheidung (Option) Integrierte Sandwäsche (Option) Abscheideleistung nach DWA bei Qmax: 90 % der Kornklasse 0,20 bis 0,25 mm (von der Universität Erlangen bestätigt) Durchsatzleistung bis 300 l/s (1.080 m³/h) Separate Fettkammer mit automatischer Zwangsräumung (Option) Komplett hygienegekapselt Frostsichere Ausführung für Freiluftaufstellung möglich (Option) Ober- und unterirdische Aufstellung realisierbar Mehr als 2.500 Referenzen Komplett aus Werkstoff Edelstahl (auch die Schnecken)[...]
[...]Kompakte Bauweise Mit integrierter Rechengutpresse Mit integrierter Rechengutauswaschung Einbau sowohl direkt in das Gerinne als auch in einem separaten Behälter möglich Der HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 arbeitet nach einem einzigartigen System, wodurch es möglich ist, die Funktionen Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern in einer Anlage zusammenzufassen. In Abhängigkeit der Spaltweite 6 oder 10 mm und der Baugrösse (Trommeldurchmesser bis 3000 mm) kann die individuell auf den Einsatzbedarf zugeschnittene Durchsatzleistung realisiert werden. Der HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 ist komplett in Edelstahl gefertigt und im Vollbad gebeizt. Der Einbau erfolgt im 35° Winkel und ist sowohl in einem separaten Behälter als auch direkt in das Gerinne möglich. Aufbau und Funktion Der HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 wird im 35° Winkel in das Gerinne bzw. in den Behälter eingebaut. Das Abwasser gelangt durch die offene Stirnseite in die Siebtrommel und durchströmt die Rechenstäbe, wobei in Abhängigkeit von der Durchtrittsöffnung die mitgeführten Schwimm-, Sink- und Schwebestoffe abgeschieden werden. Durch die Belegung der Siebfläche kann eine zusätzliche Filterwirkung erreicht werden, die über die vorhandene Durchtrittsöffnung deutlich hinausgeht. Wird aufgrund der Siebflächenbelegung ein gewisser Wasserstand vor der Anlage erreicht, so schaltet sich der auf einer zentrischen Mittelachse sitzende, umlaufende Rechenarm ein. Seine Zinken reinigen – vollständig durch die Rechenstäbe hindurchgreifend – den Rechenkorb, nehmen das gesamte Rechengut heraus und werfen es in vertikaler Stellung in den zentrisch angeordneten Trichter mit Förderschnecke ab. Zur besseren und vollständigen Reinigung der Zinken läuft der Rechenkamm in seiner oberen Stellung ca. 15° zurück. Die Zinken werden durch einen Abstreifer zusätzlich gereinigt. Die Austragsschnecke entwässert und kompaktiert vollkommen geruchsgekapselt das Siebgut und wirft dieses in den bereitgestellten Container bzw. in eine nachgeschaltete Transportvorrichtung ab. Die Vorteile des HUBER Feinstrechen ROTAMAT® Ro1 Geringer hydraulischer Verlust – hohe Abscheideleistung Durch die Trommelform und die 35° Aufstellung kann wesentlich mehr Siebfläche für die Reinigung zur Verfügung gestellt werden als z.B. bei senkrecht oder leicht geneigt eingebauten Rechensystemen. Die Folge: geringer hydraulischer Verlust mit hoher Abscheideleistung bei einer maximalen Durchsatzleistung. Komplett in Edelstahl Die Maschine ist komplett in Edelstahl gefertigt und im Vollbad gebeizt, wodurch lästige Wartungsarbeiten aufgrund Korrosion der Vergangenheit angehören. Zwangsreinigung Durch die umlaufende Rechenharke wird in kürzester Zeit die komplette Siebfläche zu 100% frei geräumt, d.h. selbst bei hohen Schmutzfrachten ist durch die Zwangsreinigung eine gleichbleibend freie Siebfläche gewährleistet. Zudem ist garantiert, dass das Rechengut immer innerhalb des Rechenkorbes (also vor der Siebfläche) verbleibt, wodurch sichergestellt ist, dass Rechengut nicht während des Reinigungsprozesses aus dem Abwasser entnommen wird und eventuell in das bereits gereinigte Abwasser hinter dem Rechen gelangen kann. Funktionsbündelung Die Maschine beinhaltet mehrere Funktionen in einem System, d.h. sowohl Rechengutentnahme, Abtransport, Auswaschung, Entwässerung und Kompaktierung sind platzsparend in einer Anlage zusammengefasst. Durch die Möglichkeit einer Absackvorrichtung kann die ganze Anlage weitestgehend geruchsgekapselt ausgeführt werden. Freiluftaufstellung Durch die Beheizung, ggf. kombiniert mit einer zusätzlichen Isolierung, kann der HUBER Feinstrechen ROTAMAT ® Ro1 auch für die winterfeste Freiluftaufstellung geliefert werden. Nachrüstung Die ROTAMAT®-Anlagen sind so konzipiert, dass auch nachträglich noch Modifikationen an der Anlage vorgenommen werden können, d.h. eine Abstimmung auch auf spätere Erfordernisse ist nachträglich noch möglich. So kann sowohl die Beheizung als auch die integrierte Rechengutauswaschung später nachgerüstet werden. Wartungsarmut Die Anlage hat keine Schmierstellen, die Wartung beschränkt sich im Wesentlichen auf regelmässige Kontroll- und Inspektionsgänge.[...]
[...]Mit integrierter Siebgutpresse und -wäsche Für Gerinne- und Behältereinbau Optional für Freiluftaufstellung (beheizte Ausführung) Sowohl auf kommunalen Kläranlagen als auch bei Anwendungen in der Industrie ist als erste Behandlungsstufe eine mechanische Reinigung mit einer weitestgehenden Entnahme der Schwimm-, Sink- und Schwebestoffe notwendig. Hierbei gilt es, unter Berücksichtigung der hydraulischen Verhältnisse möglichst hohe Abscheideleistungen zu erzielen. Betriebssicherheit, Leistungsfähigkeit sowie Hygiene sind bei einer mechanischen Abscheideanlage wichtige Faktoren. Die HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 arbeitet nach einem einzigartigen System, wodurch es möglich ist, die Funktionen Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern in einer Anlage zusammenzufassen. In Abhängigkeit der Spalt- oder Lochweite und der Baugrösse (Siebkorbdurchmesser bis 700 mm) kann die individuell auf den Einsatzbedarf zugeschnittene Durchsatzleistung realisiert werden. Design und Funktion Die HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 ist komplett in Edelstahl gefertigt und im Vollbad gebeizt. Der Einbau ist sowohl in einem separaten Behälter als auch direkt in das Gerinne möglich. Die HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 wird direkt in das Gerinne bzw. in den Behälter eingebaut. Das Abwasser gelangt durch die offene Stirnseite in die Siebtrommel und durchströmt das Spaltsieb bzw. das Lochblech, wobei in Abhängigkeit von der Durchtrittsöffnung die mitgeführten Schwimm-, Sink- und Schwebestoffe abgeschieden werden. Durch die Belegung der Siebfläche kann eine zusätzliche Filterwirkung erreicht werden, die über die vorhandene Durchtrittsöffnung deutlich hinausgeht. Wird aufgrund der Siebflächenbelegung ein definierter Wasserstand vor der Anlage erreicht, so schaltet sich die Maschine ein. Die Reinigung der Siebfläche erfolgt durch robuste Edelstahlförderwendeln mit unmittelbarer Nachreinigung der Siebfläche durch verschleissfeste Bürsten. Gleichzeitig wird das Siebgut in das geschlossene Steigrohr gefördert. Die Austragsschnecke transportiert, entwässert und kompaktiert vollkommen geruchsgekapselt das Siebgut und wirft dieses in einen bereitgestellten Container bzw. in eine nachgeschaltete Transportvorrichtung ab. Produktvarianten HUBER ROTAMAT® Siebschnecke Ro9 XL mit verlängertem Siebkorb Die HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 XL ist besonders für schmale und tiefe Gerinne geeignet. Durch den langen Siebkorb (Durchmesser 400 und 500 mm) können grosse Zulaufschwankungen zwischen Trocken- und Regenwetter problemlos verarbeitet werden. Verlängerter Siebkorb in zwei Baulängen Baugrösse 400 und 500 Für grosse Zulaufschwankungen Wartungsfreie untere Keramiklagerung HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 EC Hierbei handelt es sich um eine kostengünstige Variante der HUBER Siebschnecke ROTAMAT® mit folgenden Merkmalen: Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis Durch die reduzierte Siebgutpresse ist kein zusätzliches Spülwasser erforderlich. Einbau erfolgt direkt ins Gerinne oder im Behälter Baugrösse 300 und 500 Siebkorb aus Spaltsieb oder aus Lochblech Die Vorteile des HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 Geringe Investitionskosten Schneller, problemloser Einbau, auch nachträglich möglich Gesicherte Reinigung der Siebfläche durch Edelstahlwendeln mit gleichzeitiger Nachreinigung durch verschleissfeste Bürsten Komplette Edelstahlkonstruktion, dadurch unübertroffene Lebensdauer und Wartungsfreiheit Geruchsgekapselte Anlage Geringe Entsorgungskosten durch integrierte Rechengutauswaschung und Rechengutpresse Kein Gebäude erforderlich; frostsichere, beheizte Aufstellung möglich[...]
[...]Abwasserfeinstsiebung Rechengutbehandlung Sandabscheidung Sandklassierung Bei Kläranlagen mit geringen Anschlussgrössen wurden im Zulauf bislang meist handgeräumte Stabrechen ohne Sandfänge als ausreichend angesehen. Die höheren Anforderungen an die biologische Reinigungsstufe machen eine verbesserte Abscheideleistung bei der mechanischen Reinigung notwendig. Es gilt, die Feststoffe weit möglichst abzuscheiden und zu entnehmen, wobei vom Betreiber nur mehr automatisch gereinigte Rechenanlagen mit integriertem Austrag akzeptiert werden. Eine Rechengutbehandlung (Fäkalienauswaschung, Entwässerung und Kompaktierung) ist aus wirtschaftlichen und hygienischen Gründen nötig. Die gesicherte Sandabscheidung und der automatische Sandaustrag sind ebenfalls Stand der Technik. Unsere HUBER Coanda Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 C bietet diese kompletten Behandlungsschritte für kleine Abwasserbehandlungsanlagen. Funktionsweise der HUBER Coanda Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 C Das Rohabwasser strömt in einen Zulaufbehälter, in welchem die Abwassersiebung mittels HUBER Siebschnecke ROTAMAT® Ro9 erfolgt. In Abhängigkeit des eingesetzten Siebkörpers (Loch- oder Spaltsieb) werden nahezu alle Schwimm- und Schwebstoff dem Abwasserstrom entnommen. Der Abtransport des abgeschiedenen Siebgutes erfolgt über die Siebschnecke, die im oberen Bereich in eine Förderschnecke übergeht. Im geschlossenen Förderbereich (Steigrohr) werden optional Fäkalstoffe mittels einer integrierten Rechengutauswaschung ausgewaschen und anschliessend in einer Presszone entwässert. Vom Abwurf der Siebschnecke wird das behandelte Rechengut in einen Container abgegeben. Der vorgereinigte Abwasserstrom fliesst im Freispiegel weiter dem Coanda Rundsandfang zu. Am Einlauf zum Sandabscheider befindet sich eine Drallkammer, die dem einfliessenden Abwasser eine Radialströmung aufzwängt. Diese Strömung setzt sich bis in die anschliessende Coanda-Tulpe fort und ermöglicht dadurch eine gleichmässige Anströmung des Rundsandfanges. Weiterhin erzeugt die gekrümmte Strömung in der Drallkammer einen Unterdruck, so dass über ein Belüftungsrohr selbstständig Luft in die Drallkammer gesaugt und dem Abwasserstrom beigemischt wird. Durch die Ausnutzung dieser drei Effekte (Coanda-Effekt, Anströmung des Rundsandfanges und dem Lufteintrag) werden organische Stoffe weitgehend an der Wasseroberfläche gehalten und können mit dem abfliessenden Abwasser die rundumlaufende Überfallkante passieren. Die mineralischen Partikel werden durch den Coanda-Effekt und der geringen Oberflächenströmung in den unteren Bereich des Sandfangbehälters abgelenkt und sammeln sich dort am Boden. Eine integrierte Sandklassierschnecke nimmt die Sedimente im Bodenbereich auf und fördert diese aus dem Behälter. Während der Förderung wird der Sand statisch entwässert und fällt zum Schluss in einen Container. Die Vorteile der HUBER Coanda Kompaktanlage Eine Anlage erledigt die komplette mechanische Vorreinigung Max. Durchsatzleistung bis 25 l/s (90 m³/h) Geringer Platzbedarf Integrierte Entwässerung und Kompaktierung des Siebgutes; optional mit Rechengutauswaschung Hohe Sandabscheidung Komplett aus Edelstahl (auch die Schnecken) Auf Wunsch frostsichere Ausführung bis -25° C Beidseitig gelagerte Sandklassierschnecke Hygienegekapselte Anlage[...]
[...]Preiswert Rechengut waschen mit der HUBER Waschpresse WAP® Die Rechengutwaschpresse für jeden Anwendungsfall Entwässerungsleistung bis 45 % TR Gewichtsreduktion bis 75 % Durchsatzleistung bis 12 m³/h Automatische Verschleisserkennung Komplett aus Edelstahl Design und Funktion Das zu behandelnde Rechengut wird direkt von der Rechenanlage oder einem Förderaggregat (z.B. Schnecke) in den Einwurftrichter der Waschpresse abgeworfen. Eine robuste Förder- und Pressschnecke transportiert das ungewaschene Rechengut in die Waschzone. In der Waschzone wird durch automatischer Zugabe von Waschwasser (Brauchwasser) das Rechengut einer gezielten, kräftigen Verwirbelung ausgesetzt. Die Turbulenzen sorgen für eine gute Ablösung der suspendierbaren organischen Partikel und somit für eine gute Auswaschung des Rechengutes. Waschintensität und Waschzyklus sind dabei frei regulierbar. Nach der Wäsche wird das gewaschene Rechengut im geschlossenen Steigrohr weiter zur Presszone gefördert. Dort wird das gewaschene Material mittels der Pressschnecke auf einen TR-Gehalt von 35 ‒ 45 % entwässert. Das aus dem Rechengut entweichende, kohlenstoffreiche Waschwasser wird in das Gerinne abgeleitet. Die Auffangwanne unterhalb der Maschine kann automatisch mit Wasser gereinigt werden. Das gewaschene und kompaktierte Rechengut wird letztendlich über ein konisches Austragsrohr in den Container gefördert. Für eine optimierte Wartungsstrategie werden die Maschinenbaugrössen 2 - 12 mit einer Verschleisserkennung der Pressschnecke in der Presszone ausgestattet. Diese detektiert automatisch den idealen Wartungszeitpunkt der Schneckenwelle. HUBER Schwemmrinne HLC zur Beschickung von Waschpressen Die HUBER Schwemmrinne HLC kann sowohl diskontinuierlich im Batchbetrieb als auch kontinuierlich betrieben werden. Dabei wird das zu behandelnde Rechengut über einen oder mehrere Rechen in die Schwemmrinne abgeworfen. Mittels Abwasser oder Brauchwasser wird das Aufgabegut in die Rechengutwaschpresse geschwemmt. Das Transportwasser dient gleichzeitig als Waschwasser für die Rechengutwäsche. Freies Transportwasser wird über ein Lochsieb dem System zurückgeführt. Die HUBER Schwemmrinne HLC kann individuell an die Förderaufgabe angepasst werden. Über entsprechend gesteuerte Schieber können mehrere installierte Waschpressen redundant angesteuert werden, wodurch eine maximale Betriebssicherheit gewährleistet wird. Vorteile der HUBER Schwemmrinne HLC Kostengünstige und wartungsarme Lösung Hohe Betriebssicherheit Bis zu 40 m Förderlänge möglich Individuell angepasste Förderwege durch flexible Führung der Schwemmrinne Abwasser oder Brauchwasser als Transportwasser einsetzbar Korrosionsbeständigkeit durch Edelstahlbauweise Die Vorteile der HUBER Waschpresse WAP® Entwässerungsleistung bis zu 45 % TR Volumen-, Gewichts- und Entsorgungskostenreduktion bis zu 75 % Rechengutdurchsatzleistung von 1 bis 12 m³/h Komplette Maschine (auch Pressschnecke) aus Edelstahl Korrosionsschutz durch Vollbadbeize Rückführung des Kohlenstoffes in das Abwasser Unempfindlich gegenüber Störstoffen Ab- und Brauchwasser können als Waschwasser eingesetzt werden Flexible Trichtereinwurflängen Hohe Wirtschaftlichkeit durch Reduktion der Transport und Entsorgungskosten Automatische Verschleisserkennung der Pressschnecke[...]
[...]Jalousie beweglich TT10.B (Wandinnenseite), einbaufertig, aus Edelstahl, Werkstoff-Nr. 1.4307 (AISI 304 L) Rahmen aus Winkelprofil mit Bohrungen zur Dübelbefestigung durch den Rahmen. Lamellen , beweglich angeordnet, im geschlossenen Zustand überlappend, mit Kettenzug in beliebiger Stellung feststellbar. Rahmen und Lamellen unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Optionen: Werkstoff-Nr. 1.4404 (AISI 316 L) Befestigungsmaterial[...]
[...]Die HUBER SE hat heute an ihrem Unternehmenssitz in Berching offiziell ihr neues Ausbildungs- und Schulungszentrum eingeweiht. Mit dem modernen Gebäude schafft das führende Umwelttechnologie-Unternehmen eine zukunftsweisende Lern- und Arbeitsumgebung für seine Auszubildenden und dualen Studenten. Auf rund 1.000 Quadratmetern Fläche entsteht der zentrale Anlaufpunkt für die Ausbildung und ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Fachkräftesicherung des Unternehmens. Das neue Ausbildungs- und Schulungszentrum vereint eine moderne Ausbildungswerkstatt für die gewerblichen Ausbildungsberufe mit modernen Schulungs-, Arbeits- und Aufenthaltsräumen. Konstrukteure, Entwickler, Programmierer, Mechatroniker und Elektriker finden hier optimale Bedingungen, um ihr Wissen praxisnah zu erweitern und sich auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten. Dr. Oliver Rong: „Mit einer Ausbildung bei HUBER kann eine Lebensgrundlage für eine ganze Familie geschaffen werden“ Dr. Oliver Rong (stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik & Produktion) sagte in seiner Rede: „Wir wollen jungen Menschen deutlich machen: Wer sich für eine Ausbildung bei HUBER entscheidet, entscheidet sich nicht nur für einen Ausbildungsplatz: Er oder sie entscheidet sich für ein erfolgreiches, international tätiges Unternehmen mit starken Wurzeln in der Region, einem hervorragenden Ruf und sehr guten langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten. Damit kann eine Lebensgrundlage für eine ganze Familie geschaffen werden.“ HUBER verfolge trotz des schwierigen weltweiten politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Umfelds eine klare Wachstumsstrategie, weil das Unternehmen mit Zuversicht und Mut in die Zukunft gehe, so Dr. Rong. Damit die weltweite Marktführerschaft und Strategie auch langfristig umgesetzt werden könne, brauche HUBER weiterhin qualifizierte Fachkräfte in allen Bereichen. Die eigene Ausbildung sei deshalb keine Nebenaufgabe, sondern ein zentraler Bestandteil der Zukunftssicherung. Mit einer qualitativ hochwertigen Ausbildung gebe das Unternehmen jungen Menschen eine Perspektive. Gleichzeitig gewinne es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen, seine Produkte, Abläufe und Werte von Grund auf kennenlernen. „Mit diesem Ausbildungszentrum investieren wir in Maschinen, Räume und moderne Technik. Vor allem investieren wir aber in junge Menschen – und damit unmittelbar in die Zukunft von HUBER. Wir stärken unsere Ausbildung, wir stärken die Gemeinschaft unserer Auszubildenden und wir stärken zugleich unseren Stammsitz und die gesamte Region. Ich wünsche allen Auszubildenden viel Erfolg und Freude während ihrer Ausbildung“, sagte Dr. Rong. Moderne Ausbildung auf zwei Ebenen Das Ausbildungszentrum wurde für eine optimale Nutzung der verfügbaren Fläche auf zwei Ebenen ausgelegt. Im Erdgeschoss befindet sich die Ausbildungswerkstatt mit konventionellen und virtuellen Schweißarbeitsplätzen. Zudem stehen diverse Bearbeitungsmaschinen und Werkbänke für die praktische Ausbildung zur Verfügung. Eine großzügige Freifläche ermöglicht darüber hinaus den Einsatz größerer Maschinen im Bereich der Zerspanungstechnik. Ein besonderes Highlight ist die neu geschaffene Azubi-Lounge, die mit Getränkebereich, persönlichen Spinden und einem Tischkicker einen attraktiven Treffpunkt für die Auszubildenden bietet. In der oberen Etage wurden moderne Schulungs- und Aufenthaltsräume eingerichtet. Dazu gehören ein Arbeitsraum für CAD- und Programmierschulungen, ein Mechatronik- und Elektrolabor sowie ein großzügiger Pausenbereich. Ergänzt wird die Ausstattung durch sanitäre Einrichtungen und Lagerflächen. Mit der Investition stärkt die HUBER SE ihre Ausbildungsstrukturen nachhaltig und schafft ideale Rahmenbedingungen für die nächste Generation von Fachkräften. Mit dem neuen Ausbildungs- und Schulungszentrum setzt die HUBER SE ein deutliches Zeichen für Nachwuchsförderung, Fachkräftesicherung und die langfristige Stärkung des Standorts Berching. Das Unternehmen schafft damit beste Voraussetzungen, um auch künftig innovative Lösungen für die Umwelttechnologie von morgen zu entwickeln und weltweit erfolgreich umzusetzen. Symbolische Übergabe des Schlüssels für das neue Ausbildungszentrum (von links nach rechts): Dr. Oliver Rong (stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik & Produktion), Sebastian Daum (Ausbildungsleiter), Michael Hiller (Personalleiter) und Michael Plank (Leiter Standortentwicklung).[...]
[...]Mehrtägige Einführungsveranstaltung für den bestmöglichen Start Mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten bei der HUBER SE insgesamt 23 Auszubildende sowie drei dual Studierende ins Berufsleben. Im Rahmen eines mehrtägigen Onboarding-Programms lernen die Nachwuchskräfte das Unternehmen, die Belegschaft und den Standort Berching näher kennen und erhalten einen umfassenden Einblick in ihr zukünftiges Arbeitsumfeld. Die neuen Auszubildenden verteilen sich auf die folgenden Fachrichtungen (m/w/d): sieben Feinwerkmechaniker starten ihre Ausbildung, sieben Metallbauer, drei Mechatroniker, ein Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung, zwei Industriekaufleute, zwei Technische Produktdesigner sowie ein Anlagenmechaniker am Service-Standort Berlin/Waßmannsdorf. Ergänzend dazu beginnen zwei duale Studentinnen ihr Studium der Bio- und Umweltverfahrenstechnik an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden, ein Student startet in das Studienprogramm Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Mannheim. Willkommensprogramm mit Vorstand, Personalabteilung und Betriebsrat Zum Start ihrer Ausbildung wurden die neuen Auszubildenden und dual Studierenden von Dr. Oliver Rong (stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik & Produktion), Rainer Köhler (Vorstand Technologie), Vertreterinnen der Personalabteilung, Ausbildungsleitung und dem Betriebsrat herzlich empfangen. Dr. Oliver Rong: „Ausbildung ist für uns eine Investition in die Zukunft“ Dr. Oliver Rong (stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik & Produktion) sagte zur Begrüßung: „Ausbildung ist für uns eine Investition in die Zukunft – in die Zukunft von HUBER, vor allem aber in die Zukunft junger Menschen. Wer bei HUBER seine berufliche Laufbahn beginnt, bekommt die Chance, sich durch eine hervorragende Ausbildung, persönliche Leistung und eigene Verantwortung langfristig etwas aufzubauen – für sich selbst und für seine Familie. Dass sich so viele junge Menschen für HUBER entscheiden, macht uns stolz und ist zugleich ein großer Vertrauensbeweis.“ Rainer Köhler (Vorstand Technologie) sagte: „Unsere Auszubildenden und dual Studierenden sind die Fachkräfte von morgen. Viele unserer heutigen Führungskräfte und Spezialisten haben selbst einmal ihre Laufbahn bei HUBER begonnen. Mit einer praxisnahen Ausbildung, modernen Lern- und Arbeitsbedingungen und der Unterstützung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen schaffen wir die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Entwicklung.“ Auf die offizielle Begrüßung folgten ein Überblick über das Unternehmen, Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement sowie eine Sicherheitseinweisung. Bei einer Rallye über das Werksgelände konnten sich die Nachwuchskräfte zudem einen ersten Eindruck vom Standort Berching/Erasbach verschaffen. Der erste Tag klang in entspannter Atmosphäre aus. Strukturierter Einstieg Während der folgenden Einführungstage erhalten die Nachwuchskräfte weitere Informationen rund um ihre Ausbildung und das duale Studium bei HUBER. Dabei stehen neben organisatorischen Themen auch wichtige Hinweise zu betrieblichen Abläufen auf dem Programm. Gemeinsame Aktivitäten fördern das Kennenlernen untereinander und stärken den Teamgedanken. Ergänzend sorgen praxisnahe Informationsangebote und eine ausführliche Standortbesichtigung dafür, dass der Einstieg in den Berufsalltag bestmöglich gelingt. and a detailed tour of the site will also help to ensure that their transition into everyday working life goes as smoothly as possible.[...]
[...]HUBER baut seine Präsenz auf der Iberischen Halbinsel weiter aus: Zum 1. Juli 2026 hat die spanische Tochtergesellschaft die Marktbearbeitung in Portugal übernommen. Im Zuge dieser strategischen Weiterentwicklung und wegen der Präsenz auf der ganzen Iberischen Halbinsel firmiert die bisherige HUBER Technology España künftig unter dem Namen HUBER Technology Ibérica. Mit der Übernahme der Marktbearbeitung Portugals setzt das Unternehmen auf eine noch engere Betreuung seiner Kunden vor Ort und stärkt die Position der Marke HUBER in der Region nachhaltig. Durch den direkten Marktzugang können bestehende Kundenbeziehungen weiter ausgebaut sowie neue Marktpotenziale gezielt erschlossen werden. Dank an langjährigen Partner Amprotec Ein besonderer Dank gilt dem langjährigen HUBER-Partner Amprotec. Über einen Zeitraum von 38 Jahren hat das Unternehmen unter Leitung der Familie Lopes den portugiesischen Markt mit großem Engagement aufgebaut und zur erfolgreichen Entwicklung der Marke HUBER in Portugal beigetragen. Erfolgreiche Weiterentwicklung der spanischen Tochtergesellschaft Die Umbenennung in HUBER Technology Ibérica erfolgt vor dem Hintergrund einer dynamischen positiven Entwicklung der spanischen Tochtergesellschaft, die 2001 gegründet wurde und in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. So wurde in den vergangenen Jahren der Unternehmenssitz innerhalb der Metropole Madrid von Las Rozas nach Alcobendas verlegt. Die neuen, erweiterten Räumlichkeiten bieten optimale Voraussetzungen für weiteres Wachstum und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Starke Ausgangsbasis für die Zukunft Mit der Erweiterung der Marktverantwortung auf Portugal und dem kontinuierlichen Ausbau des Produkt- und Lösungsportfolios schafft HUBER Technology Ibérica eine starke Grundlage für weiteres Wachstum auf der gesamten Iberischen Halbinsel.[...]