[...]Über 100 abgeschlossene Aufträge, in Summe knapp 300 Maschinen in 22 unterschiedlichen Ländern in Betrieb und trotzdem gibt es immer noch Anwendungen, wo Bedarf für einen Versuch vorherrscht. „Versuch macht klug“, sei es auf kommunalen Kläranlagen oder für spezielle Industrieschlämme, das Spektrum ist vielfältig. Für diesen Zweck stellt HUBER einen Versuchstrockner des Schlammwenders SOLSTICE®, genannt „HUBER Baby SOLSTICE®“, in verkleinertem Massstab zur Verfügung. Seit über 10 Jahren im Einsatz Die aktuelle Versuchsanlage ist seit nunmehr über 10 Jahren im Einsatz. Nach Versuchen in Deutschland war die Anlage schwerpunktmässig in Südamerika unterwegs. Seit ihrer Rückkehr Anfang des Jahres machte sie bereits Zwischenstopps in Südfrankreich und Italien. Einfachheit und technische Raffinesse Die Versuchsanlage besticht durch ihre Einfachheit bei gleichzeitiger Integration einer Vielzahl an technischen Raffinessen. Der Transport im Standard 20‘-Container ermöglicht einen schnellen und kostengünstigen Transport sowohl per LKW als auch Schiff. Einmal aus dem Container entnommen, ist der Aufbau und die Inbetriebnahme mit einem HUBER Servicetechniker in weniger als zwei Tagen erledigt. HUBER empfiehlt einen Testzeitraum von vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit können je nach Wetterlage und Versuchszielsetzung zwei bis drei volle Durchgänge an Schlammtrocknung gefahren werden. Die vollautomatische Steuerung mit integriertem Fernzugriff überwacht dabei den Trocknungsprozess durch Messung des Gewichtverlustes, dokumentiert Abluftdaten (im Speziellen die Ammoniakwerte) und steuert den Trocknungsprozess in Abhängigkeit der Wetterdaten. In Gegenden mit klimatisch ungünstigeren Rahmenbedingungen können auch Versuche mit zugeschalteter Fussbodenheizung erfolgen. Vor Ort beschränkt sich der Aufwand auf ein Minimum. Der Betreiber hilft beim Auf- und Abbau der Anlage und betreut während des Versuchszeitraumes eigenständig die Versuche. Für Fragen und Optimierungen steht dem Betreiber eine eigens eingerichtete Telefonhotline zur Verfügung. Nach Abschluss der Versuche erhält der Betreiber einen vollständigen Datensatz seiner Versuchsergebnisse sowie einen Abschlussbericht. Sie haben vermeintlich schwierige Klärschlamme zu trocknen oder wollen mehr über das Trocknungsverhalten Ihres Klärschlammes wissen? Sprechen Sie uns an und wir versuchen es gemeinsam.[...]
[...]Überschwemmungen stellen eine wachsende und ernstzunehmende Bedrohung dar. Mit steigenden Meeresspiegeln und zunehmenden Wetterextremen nehmen die Häufigkeit und Intensität von Überschwemmungen weltweit zu. Diese Naturkatastrophen gefährden nicht nur Menschenleben, sondern verursachen auch erhebliche Schäden an Infrastruktur, Eigentum und der Umwelt. Angesichts dieser Realität ist es von entscheidender Bedeutung, Massnahmen zur Hochwasservorsorge zu ergreifen und Lösungen wie überflutungssichere Türen zu implementieren, um das Risiko und die Auswirkungen von Überschwemmungen zu minimieren. HUBER Überflutungssichere Aussentür TT6 HUBER hat seine Aufmerksamkeit auf die Entwicklung überflutungssicherer Türen gerichtet und bereits ein Produkt in seinem Portfolio, das diesen Ansprüchen gerecht wird: Die HUBER Überflutungssichere Aussentür TT6. Diese Tür ist konzipiert, um bis zu 2 Meter Wassersäule standzuhalten, was einem Druck von 0,2 bar entspricht. Diese bemerkenswerte Eigenschaft macht die Tür äusserst widerstandsfähig gegen die Herausforderungen, die mit überfluteten Umgebungen einhergehen. Die spezifische Konstruktion der Tür ermöglicht es, den Wasserdruck effektiv abzuwehren und somit die Umgebung im Inneren zu schützen. Fortlaufende Optimierung HUBER befindet sich derzeit aktiv in der Phase der fortlaufenden Optimierung seiner überflutungssicheren Tür. Hierbei liegt ein zentraler Fokus auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Das Unternehmen setzt alles daran, sicherzustellen, dass die Tür nicht nur höchsten Sicherheitsansprüchen genügt, sondern auch in der Anwendung äusserst praktisch und leicht bedienbar ist. Diese zielgerichtete Bemühung, die Benutzerfreundlichkeit der überflutungssicheren Tür zu steigern, zeigt das Engagement von HUBER, Lösungen zu schaffen, die nicht nur wirkungsvoll, sondern auch praktisch und nutzerfreundlich sind. Dadurch wird nicht nur der Schutz vor Überschwemmungen verstärkt, sondern auch die alltägliche Nutzung der Tür optimiert.[...]
[...]Die HUBER ROTAMAT ® -Familie bildet den Grundstein, auf dem die HUBER SE ihre Entwicklung in der Abwassertechnik begonnen hat. Auf dieser Grundlage konnte das Unternehmen wachsen und sich stetig weiterentwickeln. Mit über 30 verschiedenen Maschinentypen allein in der mechanischen Vorreinigung hat sich die HUBER SE zu einem weltweit agierenden Unternehmen entwickelt. Trotzdem bleiben die ROTAMAT ® -Maschinen ein wichtiger Grundpfeiler der HUBER SE und zeigen inzwischen vor allem auch in grossen Projekten mit Siebkorbdurchmessern über 2 Metern, dass dieses System immer noch herausragend ist. Die Effizienz und Zuverlässigkeit der ROTAMAT ® -Technologie kommen selbst bei anspruchsvollen Anwendungen zum Tragen und sie bewährt sich weiterhin in der Abwasserreinigung. HUBER Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 überzeugt in Österreich und Kolumbien Mit einem Trockenwetter-Zulauf von 103.600 m 3 pro Tag ist die kommunale Kläranlage Salzburg-Siggerwiesen die grösste im Land Salzburg. Bereits seit 1986 ist die Anlage in Betrieb und hat im Jahr 2023 die vierte Generation an Zulaufrechen eingebaut. Entschieden hat sich die Geschäftsführung der Kläranlage nach detaillierten Überlegungen am Ende für zwei HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 mit einem Siebkorbdurchmesser von 2,6 m und einer Spaltweite von 3 mm. Im Frühjahr 2023 wurden die Lochblech-Umlaufrechen aus 2009 also herausgenommen und durch die neuen Siebanlagen ersetzt. Diese passen genau in die beiden bereits vorhandenen Gerinne und überzeugen nun seit über einem Jahr mit geringem Wartungsaufwand und hoher Abscheideleistung. Vor allem der Einsatz der Luftklinge in Kombination mit einer fest installierten Hochdruckreinigung bringt einige Vorteile. Die Luftklinge reinigt den Siebkorb der Ro2 mit einem gewissen Luftdruck ab und spart somit den Einsatz der serienmässig eingebauten Spritzdüsenleiste. Lediglich die Hochdruckreinigung nutzt alle drei Betriebsstunden Wasser mit einem Druck von 120 bar, um den Siebkorb intensiv zu reinigen. Somit spart der Einsatz dieser beiden Komponenten sowohl Wasser als auch Wartungszeiten und -kosten durch eine manuelle Reinigung. Auch in der Kläranlage Barranquilla in Kolumbien kommt die HUBER Siebanlage ® Ro2 zum Einsatz. Bereits 2017 verkaufte HUBER die erste Ro2 mit 2,6 m Durchmesser und einer Spaltweite von 2 mm. Diese behandelt einen Abwasserstrom von 934 l/s und konnte den Kunden überzeugen. Das zeigt sich vor allem dadurch, dass dieses Jahr die Erweiterung der Anlage ebenfalls an die HUBER SE vergeben wurde, nachdem der Wettbewerb nicht überzeugen konnte. So werden nächstes Jahr zwei weitere Ro2 der gleichen Baugrösse geliefert und stellen somit die Abwasserreinigung dort weiterhin sicher. Nicht nur die HUBER Siebanlagen ROTAMAT ® Ro2 können überzeugen. Die Siebanlagen ROTAMAT ® STAR und ROTAMAT ® RPPS zeigen, wie flexibel das Konzept der ROTAMAT ® -Maschinen ist und dadurch auch in weiteren Anwendungsfeldern genutzt werden kann. Membranvorsiebung in den USA Die Membranvorsiebung spielt in der Wasseraufbereitung eine entscheidende Rolle und gewinnt in den USA zunehmend an Bedeutung. Ihr Hauptziel ist es, nachgeschaltete Membrananlagen zu schützen und die Effizienz der Wasseraufbereitung zu verbessern. Gleichzeitig entlastet sie die nachfolgenden Behandlungsstufen und senkt die Wartungskosten. Bei der Membranvorsiebung kommen verschiedene Technologien von HUBER zum Einsatz, darunter die Siebanlagen ROTAMAT ® STAR und RPPS. Ähnlich wie die Siebanlage ROTAMAT ® Ro2 vereinen diese Maschinen die Funktionen Sieben, Waschen, Austragen, Kompaktieren und Entwässern in einer kompakten und robusten Einheit. Im Gegensatz zur ROTAMAT ® Ro2 sind die ROTAMAT ® STAR und RPPS jedoch mit einem Lochsieb ausgestattet. Dies ermöglicht eine zweidimensionale Siebung, die eine höhere Abscheideleistung gewährleistet. Der Siebkorb der ROTAMAT ® RPPS hat eine Durchlassweite von mindestens 1,5 mm, was ihn bereits für die Membranvorsiebung gut geeignet macht. Wenn jedoch eine noch feinere Siebung gewünscht wird, kann auf den gefalteten Siebkorb der ROTAMAT ® STAR zurückgegriffen werden. Dieser kann mit einem Lochdurchmesser von 1 mm ausgeführt werden und ermöglicht somit eine noch feinere Abscheidung. Zusätzlich erhöht sich die Siebfläche, was zu einem höheren Durchfluss durch die sternförmige Faltung des Siebkorbs führt. In den USA haben sich diese beiden Maschinentypen in den letzten zwei Jahren bei der Membranvorsiebung bewährt. Auch dort kommen, wie in Salzburg-Siggerwiesen, inzwischen die grossen Maschinen zum Einsatz. Sowohl die ROTAMAT ® RPPS kommt mit 2 mm Lochdurchmesser und vier Maschinen in einem Projekt zum Einsatz, als auch die ROTAMAT ® STAR mit zwei Maschinen und einem Lochdurchmesser von 1 mm. In den USA konnten im letzten Jahr zwei weitere Aufträge an Land gezogen werden. Zum Schutz der Membrane kommen hier einmal ROTAMAT ® STAR mit einem Korbdurchmesser von 2,0 m sowie ROTAMAT ® RPPS mit einem Durchmesser von 2,2 m zum Einsatz. Eine weitere Besonderheit der beiden Aufträge ist, dass diese Maschinen vollständig am Fertigungsstandort von HUBER Technology, Inc. in Denver, North Carolina und somit direkt den USA produziert werden. Von West nach Ost: Grossprojekte in Asien Nicht nur in Amerika, sondern auch in Südkorea und Indien haben sich die HUBER ROTAMAT ® -Maschinen bewährt und zu grossen Projekten geführt. In Südkorea werden insgesamt 30 ROTAMAT ® STAR mit einem Siebkorbdurchmesser von 3 m und einer Lochweite von 1 mm für die Feinsiebung des Abwassers geliefert. Auch in Indien sind die Kunden überzeugt. Dort steht ein Projekt für eine Kläranlage an, die mit gleich zehn der grössten ROTAMAT ® STAR ausgestattet wird. Diese haben einen Siebkorbdurchmesser von 3 m und eine Lochweite von 2 mm. Es ist erfreulich zu sehen, wie diese Technologie, mit der HUBER seinen Einstieg in die Abwassertechnik begonnen hat, inzwischen weltweit zur effizienten Abwasserbehandlung beiträgt.[...]
[...]Ist-Situation Im Rahmen industrieller Produktion werden typischerweise unter Verwendung von Wasser sowie externer Energie aus Rohstoffen die entsprechenden Produkte hergestellt. Dabei fallen in der Regel neben Rest- und Abfallstoffen auch gebrauchtes Wasser und nicht unerhebliche Mengen an überschüssiger Energie in Form von Abwärme an. Neben sofortiger produktionsinterner Wiederverwendung der Wärmeenergie und/oder der direkten Ausschleusung aus dem System über separate Kühlsysteme wie z.B. Kühltürme werden grössere Wärmeanteile auch über das Abwasser abgeführt. Steigende Anforderungen an die Ablaufbedingungen Insbesondere bei Industriebetrieben mit Direkteinleitung in kleine bis mittlere Vorfluter werden die Vorgaben an die Einleitqualität unter dem Einfluss der Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie nach und nach verschärft. Das betrifft aktuell sehr häufig die Grenzwerte für Phosphat, aber zunehmend auch die Einleittemperaturen. Dabei wird häufig sogar zwischen Sommer- und Wintereinleitung unterschieden, um den natürlichen Temperaturschwankungen der Oberflächengewässer gerecht zu werden. Das stellt Industrieeinleiter vor allem für die Wintermonate vor grosse Herausforderungen, da das Abwasser produktionsbedingt ganzjährig hohe Temperaturen aufweist. Umsetzungsmöglichkeiten: HUBER Energierückgewinnung aus Abwasser Die damit notwendig werdende Abwasserabkühlung erfolgt idealerweise derart, dass die entnommene Wärmeenergie gewinnbringend zurückgeführt werden kann und nicht verloren geht. Leider ist dabei aber eine direkte Nutzung aus dem Abwasser selten möglich, weil: das Abwasser selten sauber ist das Temperaturniveau vergleichsweise niedrig ist Mit projektspezifisch dimensionierten Kombinationen aus HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sowie einer dazu passend ausgelegten Wärmepumpe bietet HUBER weitreichende Möglichkeiten, die umweltschutztechnisch notwendige Absenkung der Ablauftemperaturen mit regenerativer Wiedernutzung der Wärme zu verknüpfen. Dabei wird jeder Anwendungsfall individuell geprüft und konzeptioniert. Herzstück einer jeden Anlage ist der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin, welcher durch sein automatisiertes Reinigungssystem problemlos mit feststoff- und fettbelasteten Abwässern dauerhaft betrieben werden kann. Dadurch ist es auch möglich, die Energieausschleusung bereits in den Zulauf-bereich der innerbetrieblichen Abwasserreinigung zu verlegen, wo im Regelfall noch günstigere / höhere Temperaturverhältnisse vorherrschen. Dabei können die HUBER Abwasserwärmetauscher als Einzel- oder Gruppenaggregat in Parallel- oder Reihenschaltung Verwendung finden. In Abhängigkeit von den vorhandenen Temperaturen im Abwasser, dessen Menge sowie den Zieltemperaturen zur Einleitung und innerbetrieblichen Wiederverwendung können unterschiedliche Energienutzungskonzepte realisiert werden. So können in Zukunft und auch bereits heute u.a. Betriebsgebäude beheizt (insbesondere im Winter), Spül- und Waschwässer vorgeheizt, Produktionsprozesse begleitbeheizt, Fermenter bzw. der Fermenterzuläufe vorgewärmt werden. In jedem Fall wird dabei der Primärenergieeinsatz für diese Prozesse reduziert. Somit kann ein wertvoller Beitrag zur Ressourcenschonung bei gleichzeitigem Schutz der natürlichen Oberflächengewässer geleistet werden.[...]
[...]Powell River, BC, Kanada Bewährte Produkte aus dem Geschäftsbereich Safe Access Solutions (SAS) für Kanada: Für den Neubau der Kläranlage in Powell River in der kanadischen Provinz British Columbia liefert HUBER insgesamt sechs HUBER Drucktüren TT7. Die Region um die kanadische Metropole Vancouver im Südwesten des Landes an der Grenze zu den Vereinigten Staaten hat sich zu einem „Hotspot“ von HUBER Produkten wie Druck- und Zugangstüren aus Edelstahl entwickelt. HUBER hatte den Auftrag im Juni 2021 vom verantwortlichen Bauunternehmen Graham Construction erhalten. Das Projekt konnte nach frühzeitiger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ingenieur und dem kanadischen Unternehmen BowRio Water Technologies gesichert werden. Der Auftragnehmer berichtet, dass es keinerlei Probleme mit dem Produkt gebe, weder Leckagen noch Probleme bei der Verarbeitung des Edelstahls oder den Abmessungen. Die Türen liessen sich leicht installieren – insgesamt seien die Edelstahltüren von HUBER ein „tolles Produkt“. HUBER hatte das Glück, auch bei vielen anderen Projekten mit Graham Construction zusammenzuarbeiten, und wir freuen uns auf die Fortsetzung dieser Partnerschaft. Sechs HUBER Drucktüren TT7 als neue Zugangspunkte Der Lieferumfang umfasst sechs HUBER Drucktüren TT7 mit den Massen 800 Millimeter x 1800 Millimeter aus druckfestem Edelstahl 316. Die Türen sollen künftig als Zugangspunkte zu den Bioreaktoren und aeroben Faulbehältern der Anlage dienen. Die Nähe zum Meer und die rauen Abwasserbedingungen machten es erforderlich, dass die Tür komplett aus Edelstahl 316 gefertigt wird. Zudem müssen sie einem Druck von sieben Metern standhalten und über eine zentrale Radverriegelung verfügen, die von beiden Seiten bedient werden kann. Einhaltung von staatlichen Umweltvorschriften Die Stadt Powell River an der Sunshine Coast im äussersten Südwesten Kanadas hatte bereits 2011 mit der Planung einer neuen Kläranlage begonnen. Die Anlage müsse den (bundes-)staatlichen Umweltvorschriften entsprechen, wofür die Stadt im Jahr 2019 finanzielle Mittel von der kanadischen Regierung und vom Bundesstaat British Columbia erhielt. 76 Millionen-Dollar-Projekt Die neue Kläranlage Powell River ist ein Grossprojekt, in das die Stadt 76 Mio. US-Dollar investiert. In dieser neuen Anlage werden alle Abwässer der bestehenden Anlagen in Westview, Townsite und Wildwood zusammengeführt; die drei Anlagen werden stillgelegt, sobald die neue Anlage Powell River in Betrieb geht. Weitere Projekte in Planung Die Beziehungen, die HUBER und die US-amerikanische Tochtergesellschaft HUBER Technology Inc. zu den dortigen Ingenieurbüros aufgebaut haben, sowie die kontinuierliche Unterstützung durch Vertreter bei BowRio Water haben dazu beigetragen, dass die Marke HUBER in British Columbia noch stärker mit Zugangs- und Drucktüren aus Edelstahl in Verbindung gebracht wird. HUBER hat viele weitere Projekte in Planung und wird auch in Zukunft bewährte und innovative Lösungen anbieten können. Der Vertreter BowRio Water Technologies, der bei der Sicherung dieses Projekts geholfen hat, ist nicht mehr im Geschäft. Der neue Vertreter von HUBER in der westlichen Region Kanadas ist Ramtech.[...]
[...]Anlagen zur Schlammbehandlung (z. B. HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® , HUBER Scheibeneindicker S-Disc) oder zur Vor- und Nachbehandlung industrieller und kommunaler Abwässer (z. B. HUBER Flotationsanlagen HDF) werden in Deutschland meist gekauft. Damit einhergehend sind vorhergehende Planung, Genehmigung, Bau von Infrastruktur und Gebäuden, sowie die dauerhafte eigene Verantwortung für die erworbene Anlagentechnik. Ausserdem dauert der Prozess von der Idee bis zur Realisierung oft mehrere Jahre. Gerade bei industriellen Anlagenbetreibern zeigt sich zunehmend der Wunsch und die Forderung, Maschinen und Anlagen nicht mehr dauerhaft zu erwerben, sondern zu mieten. Die Gründe sind: Kurzfristige und schnelle Realisierung, v. a. bei temporär oder dauerhaft erhöhten Abwasserbelastungen aufgrund von Produktionssteigerungen Enge Fristen durch die Behörden, die Ablaufwerte zu verbessern (u. a. auch bei angedrohter Werksschliessung), auch als Überbrückung bis zum Bau einer Festinstallation Vermeidung aufwändiger Planungs- und Vorbereitungsprozesse, sowie reduzierte Investitionen in Bauwerke und Gebäude Vermeidung grösserer Investitionen, insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten, sowie Nutzung von Betriebskostenbudgets … HUBER hat diese Anforderungen erkannt und stellt zukünftig Maschinen und Anlagen zur Miete zur Verfügung. Dabei kann die Technik sowohl temporär gemietet und danach wieder zurückgegeben, als auch später gänzlich übernommen werden. Meist sind diese Anlagen vollständig anschluss- und betriebsfertig als Containeranlagen, als sog. Skids oder als Einzelmaschinen ausgeführt, die vor Ort temporär z. B. auch in Zelten installiert werden können. Es steht eine ganze Palette an HUBER Maschinen für die verschiedensten Anwendungen zur Verfügung: Schlammeindickung und -entwässerung (Scheibeneindicker, Schneckenpressen) Flotationsanlagen bis ca. 50 m³/h, inkl. chemischer Vorbehandlung Siebanlagen in Behältern (unterschiedliche Abscheideleistungen) Sprechen Sie uns an , wie beraten Sie gerne und bieten Ihnen die richtige Lösung für Ihr Abwasser- und Schlammthema.[...]
[...]Maschinen und Anlagen zur Abwasserreinigung werden nach verfahrenstechnischer Notwendigkeit meist als Permanentinstallationen in Bauwerken und Gebäuden errichtet. Dazu sind meist umfangreiche Voruntersuchungen, Studien, Konzepte, Planungen, Genehmigungen, Ausschreibungen und Bauphasen unter Einbeziehung und Koordination unterschiedlichster Gewerke notwendig. Dies ist üblicherweise recht langwierig, aufwändig und kapitalbindend. Anlagen, die nicht permanent installiert, sondern temporär gemietet werden, sind die Alternative dazu. Besonders vorteilhaft wirkt sich auch deren kurzfristige Verfügbarkeit aus, weshalb Mietanlagen auch bei kurzfristigen Ausfällen, Baumassnahmen oder zur Überbrückung gewählt werden können. Durch monatlich feste Zahlungen bietet dieses Modell für viele Industrien eine interessante Option zur grossen Kapitalbindung bei Permanentinstallationen. Insbesondere aus dem industriellen Umfeld, aber auch immer wieder von kommunalen Anlagen-betreibern wurden und werden solche Mietanlagen angefragt und bereits heute mit Anlagen aus dem HUBER Pilot- und Gebrauchtbestand bedient. Aufgrund der stetigen Zunahme der Anfrage startet HUBER nun mit dem gezielten Aufbau des Geschäfts für Mietanlagentechnik, inkl. der notwendigen Services. Aktuell zur Verfügung stehen bereits folgende Anlagentypen (jeweils voll ausgestattet in Container- und Skid-Bauweise, mit Steuerung und notwendigem Zubehör): HUBER Druckentspannungsflotationen HDF bis 80 m³/h Durchsatzleistung, zur Vor- und Nachbehandlung industrieller und kommunaler Abwässer (Reduktion AFS, Fette und CSB) HUBER Schneckenpressen Q-PRESS ® , zur Entwässerung industrieller und kommunaler Schlämme und Reststoffe Feinstsiebungen bis 80 µm Abscheideleistung Mittelfristig wird der bereits vorhandene Maschinenpark um weitere Technologien und Anlagen jeweils in mobiler Ausführung erweitert. Sprechen Sie uns an: Entweder über Ihre bekannten Ansprechpartner oder per E-Mail an: rent@huber.de ![...]
[...]Hannover, Deutschland Die Klärschlammverwertungsanlage in Hannover-Lahe geht nach erfolgreicher Warm-Inbetriebnahme und Optimierung in Betrieb: Die mit zwei HUBER Scheibentrocknern RotaDry® 2050 M ausgerüstete Anlage verwertet nun täglich Klärschlamm aus den umliegenden Kläranlagen und versorgt 5.000 Haushalte mit regenerativer Fernwärme. Die feierliche Eröffnung der Klärschlammverwertungsanlage erfolgte am 6. Juli in Anwesenheit von Dr. Manfred Schüle (Geschäftsführer enercity contracting GmbH), Dr. Susanna Zapreva (Vorstandsvorsitzende enercity) und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. Verwertung von 130.000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr Primäres Ziel der Anlage, die von der sludge2energy GmbH als Generalunternehmer geplant und errichtet wurde, ist die Verwertung von rund 130.000 t entwässertem Klärschlamm pro Jahr. Ein weiteres Ziel ist die Rückführung des wertvollen und endlichen Rohstoffs Phosphor aus der Klärschlammasche. Die enercity contracting GmbH ermöglicht so bereits heute die Einhaltung der ab 2029 gesetzlich vorgeschriebenen Rückgewinnung von Phosphor aus dem Abwasser. HUBER lieferte Kernkomponenten der Anlage HUBER lieferte mit den beiden Scheibentrockner zwei Kernkomponenten für die Verwertungsanlage Hannover-Lahe. Der von verschiedenen Kläranlagen angelieferte Klärschlamm wird über einen Bunkerkran sowie Kolbenpumpen in die jeweiligen Trockner gefördert. Dort trocknen die beiden HUBER Scheibentrockner RotaDry® 2050 M den Schlamm, von im Mittel ca. 22% TR auf rund 40% TR. Der teilgetrocknete Klärschlamm wird daraufhin in der anschliessenden Wirbelschichtverbrennung autotherm verwertet. Das bedeutet, dass ohne Zusatzbrennstoff die thermische Energie aus der Verbrennung ausreicht, um die Verbraucher des Dampfsystems mit Dampf zu versorgen. Auch die installierte Turbine leistet ihren Beitrag, um den elektrischen Eigenverbrauch zu erzeugen. Grünere Fernwärme für bis zu 15.000 Hannoveraner Neben der Verwertung von Klärschlamm trägt die Anlage auch dazu bei, die Fernwärme in Hannover grüner zu machen. Durch die Klärschlammverwertungsanlage werden bis zu 15.000 Kundinnen und Kunden im Versorgungsgebiet mit regenerativer Wärme versorgt. So wird fossil erzeugte Wärme im Fernwärmenetz substituiert. Ein Grossteil dieser ausgekoppelten Wärme wird durch den von HUBER gelieferten Brüdenkondensator zur Verfügung gestellt. Hier werden die in den Scheibentrocknern verdampften Brüden wieder kondensiert, das Fernwärmewasser auf 90 °C aufgeheizt und den Verbrauchern anschliessend zur Verfügung gestellt. Das Inbetriebnahme-Team von HUBER bedankt sich ganz herzlich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit auf der Baustelle und wünscht einen störungsfreien Betrieb der Anlage![...]
[...]Entwicklung und Integration innovativer Kläranlagentechnologie hin zur energieautarken Kläranlage Die Feinstsiebung stellt im Zusammenhang mit einer Verfahrensumstellung von aerober Schlammstabilisierung hin zu einer anaeroben Schlammstabilisierung eine hoch interessante Alternative zur Entfrachtung der Biologie dar. So erreicht die Feinstsiebung im Vergleich zu einem traditionellen Vorklärbecken bessere Reduktionsraten bei gleichzeitig deutlich geringeren Investitionskosten und einem Bruchteil des Platzbedarfs. Durch die Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung reduzieren sich die Belüftungskosten um min. 20-25%. Diese Reduzierung wird erreicht durch die Entnahme von Kohlenstoff vor dem biologischen Behandlungsschritt auf einer Kläranlage z.B. durch den Bau eines Vorklärbeckens oder durch die Installation einer HUBER Feinstsiebtechnologie. Bedingt durch die stetig steigenden Energiekosten ist eine Umrüstung von Kläranlagen von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung oftmals aufgrund wirtschaftlicher Überlegungen sinnvoll. Im Rahmen des Forschungsprojektes E-Klär (BMBF FKZ 02WER1319F) wird u.a. die „Steigerung der Gasausbeute durch Feststoffeintrag“ untersucht. In Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung ISA (RWTH Aachen) und dem Wasserverband des Ruhrverbandes werden Verfahren zur Entfrachtung von Abwasserströmen grosstechnisch geprüft und wissenschaftlich aufbereitet. Die dazu notwendige Maschinentechnik wird durch HUBER bereitgestellt. Zentrales Element für das Forschungsvorhaben ist der Kläranlagenpark des Ruhrverbands mit derzeit insgesamt 68 kommunal geprägten Kläranlagen in einem breiten Grössen- und Verfahrensspektrum. Dabei sind auf einer Vielzahl grösserer und mittlerer Kläranlagen Blockheizkraftwerke zur energetischen Nutzung des bei der anaeroben Schlammstabilisierung anfallenden Faulgases eingesetzt, bei denen elektrische und thermische Energie überwiegend zur Eigennutzung erzeugt wird. Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren begann Anfang 2015. Im nachfolgenden werden die zusammengefassten Ergebnisse aus den Versuchen dargelegt: Ergebnisse zur Kohlenstoffausschleusung mit HUBER Trommelsieb LIQUID Erreichte Reduktionsleistung abfiltrierbare Stoffe bei einer Anlagengrösse von 28.500 EW Erreichte Reduktionsleistung Gesamt CSB bei einer Anlagengrösse von 28.500 EW Erreichte Reduktionsleistung abfiltrierbare Stoffe bei einer Anlagengrösse von 17.000 EW Erreichte Reduktionsleistung Gesamt CSB bei einer Anlagengrösse von 17.000 EW Im weiteren Verlauf werden die Ergebnisse von Versuchen auf zwei Kläranlagen dargestellt. Die Ausbaustufen der Kläranlagen betrugen 17.000 EW bzw. 28.500 EW. Auf den beiden Kläranlagen wurde das HUBER Trommelsieb LIQUID für ca. 5 Wochen mit unterschiedlichen Durchsatzleistungen betrieben. Die Durchsatzleistungen betrugen bis zu 35 l/s. Alle Anlagen verfügten über einen vorgeschalteten 6 mm Rechen und einen üblichen Sandfang. Das Abwasser wurde nach dem Sandfang entnommen und zum HUBER Trommelsieb LIQUID gepumpt. In Abbildung 6 ist das HUBER Trommelsieb LIQUID als Kompaktbauweise mit nachgeschalter optionaler mechanischer Eindickung mittels HUBER Waschpresse WAP® liquid in einem Container dargestellt. Bei den Probenahmen handelt es sich bei der Bezeichnung „2-h“ um 2 h Stichproben (Mischprobe) während des Tages und bei der Bezeichnung „10-h“ um 10 h Mischprobe während den Nachtzeiten. Zusätzlich wurden zeitproportionale 24 h Tagesmischproben gezogen und ausgewertet. In den nebenstehenden Abbildungen ist ersichtlich, dass auf beiden Kläranlagen durch den Einsatz des HUBER Trommelsiebes LIQUID durchschnittliche Gesamt-CSB Reduktionsleistungen zwischen 51-57% und AFS-Reduktionsleistungen zwischen 71-72% erzielt werden konnten. Die Werte wurden erzielt ohne die Zugabe von Polymer. Bei konventionellen Vorklärbecken liegt die Abscheideleistung bei Aufenthaltszeiten von 0,5 bis 1 h nach ATV A 131 bei 25 % CSB-Reduktion und 50% AFS Reduktion. Die Kläranlage 1 mit 28.500 EW hatte einen Fremdwasseranteil von ca. 75%. Durch diese Hintergrundinformation sind die deutlich geringeren Abwasserzulaufkonzentrationen für AFS und CSB erklärbar. Bei 90 % aller Messungen konnte trotz des hohen Fremdwasseranteils eine CSB-Eliminationsrate von mehr als 50% ermittelt werden. Auch die niedrigen AFS Konzentrationen konnten durchschnittlich um 72% reduziert werden. Die Kläranlage 2 mit 17.000 EW weist im Vergleich zu Kläranlage 1 hohe Zulaufkonzentrationen von > 600 mg/l CSB auf. Die erzielte Reduktionsleistungen lagen hier bei durchschnittlich 71% für AFS und 51% für CSB. Diese hervorragenden Ergebnisse resultieren aus dem Funktionsprinzip des HUBER Trommelsiebes LIQUID. Das Trommelsieb ist mit einem feinen Maschengewebe aus Edelstahl zwischen 0,1-0,3 mm ausgestattet. Mit diesen feinen Öffnungsweiten können auch feinere Partikel abgeschieden werden, welche nicht in der Lage sind, in einer Vorklärung zu sedimentieren. Das HUBER Trommelsieb LIQUID erreicht allein durch die Siebung vergleichbare Resultate wie ein konventionelles Vorklärbecken. Durch den zusätzlichen Effekt der Tiefenfiltration ist die Feinstsiebung jedoch in der Lage, wesentlich mehr CSB und AFS aus dem Abwasser zu entnehmen als ein konventionelles Vorklärbecken. Die Tiefenfiltration ergibt sich durch den Filterteppich, der sich im Inneren der Trommel aufgrund der abgeschiedenen Feststoffe bildet. Im Gegensatz zu einem Vorklärbecken, kann beim Trommelsieb durch eine Änderung der Öffnungsweite des Maschengewebes die erreichbare Abscheideleistungen für AFS und CSB gezielt verändert werden. Abhängig von der Länge des HUBER Trommelsiebes LIQUID können Durchflüsse bis zu 200 l/s pro Maschine realisiert werden. So lassen sich platzsparenden Lösungen realisieren, um überlastete Kläranlagen zu entlasten oder die Kapazität von Kläranlagen zu erhöhen. Auch bei notwendigen Sanierungen von maroden Belebungsbecken kann ein derartiges System genutzt werden. So kann eines von mehreren Belebungsbecken ausser Betrieb genommen und saniert werden ohne dass die Kapazität der Kläranlage darunter leidet. Speziell für Kläranlagen, bei denen die Platzverhältnisse es nicht zulassen, eine traditionelle Vorklärung zu realisieren, kann ein HUBER Trommelsieb LIQUID mit ca. 1/10 des Platzbedarfes ein Vorklärbecken ersetzen (Abbildung rechts). Verfahrensbeschreibung HUBER Trommelsieb LIQUID zur Kohlenstoffausschleusung Um das Ziel einer maschinellen Entfrachtung der Biologie zu erreichen und eine Vorklärung zu ersetzen, wurde bei der Umstellung des Verfahrens von aerob auf anerob mit Faulung anstelle eines Vorklärbeckens das HUBER Trommelsieb LIQUID eingesetzt. Es handelt sich hierbei um eine Neuentwicklung, basierend auf dem bewährten Prinzip der HUBER Siebanlage ROTAMAT®. Das innovative Verfahren setzt auf eine externe Behandlung des Feinstsiebgutes und ermöglicht damit einen flexiblen Standort zur Vorentwässerung des Feinstsiebgutes. Das Siebgut lässt sich auf einfache Weise aus dem Trommelsieb entgegen dem Abwasserstrom mittels Rohrleitung in die Presse schwemmen. Darüber hinaus kann durch einen innenliegenden Trichter in der Siebtrommel mit anschliessender Rohrleitung ein äusserst flexibler und einfacher Feinstsiebguttransport zur HUBER Waschpresse WAP® liquid realisiert werden. Durch die horizontale Lage der Siebtrommel bei gleichzeitig sehr hohem Einstau vor der Maschine wird die maximale Filterfläche genutzt. Es können somit sehr hohe Durchsatzleistungen mit sehr guten Abscheideleistungen erzielt werden. Möglichkeiten der Eindickung von Siebgut In der speziell für die Behandlung von Feinstsiebgut entwickelten HUBER Waschpresse WAP® liquid wird das anfallende Feinstsiebgut ohne Einsatz von Polymer auf TS-Gehalte von bis zu 10% vorentwässert. Der Grad der Entwässerung kann unmittelbar beeinflusst werden, da die HUBER Waschpresse WAP® liquid mit einfach auswechselbaren Lochblechen ausgerüstet ist. Das vom Feinstsieb abgeschiedene Siebgut wird über eine Freispiegelleitung in die Waschpresse geschwemmt. Durch das sehr feine Lochblech im inneren der Waschpresse kann ein Teil der flüssigen Phase abdrainieren. In der Praxis hat sich ein TS-Gehalt von ca. 3-4% für den Faulbehälter als sinnvoll erwiesen. Das Rechengut kann nach der Eindickung durch die Presse direkt mit einer Exzenterschneckenpumpe in den Faulbehälter befördert werden. Je nach Gegebenheit kann die Schlammbehandlung alternativ über einen Durchlaufeindicker oder einer gemeinsamen Eindickung von Primär-/ Sekundärschlamm stattfinden. Durch die Erfahrungen der letzten Jahre und die sichere Betriebsweise des Trommelsieb LIQUID konnte wieder einmal mehr eine Innovation für die Zukunft erfolgreich entwickelt werden. Ein weiterer wichtiger Schritt hin zur energieautarken Kläranlage ist damit machbar.[...]
[...]Øygarden, Norwegen In Øygarden wurde eine der modernsten Kläranlagen Norwegens errichtet - mit innovativer und optimal aufeinander abgestimmter HUBER-Technik. Das Video zum Projekt „Fjellvar“, dass sie unterhalb des berreichts abrufen können, stellt das innovatives HUBER Abwasserreingungsverfahren vor. Nach der IFAT 2018 berichtete HUBER vom Auftrag für das Projekt Fjellvar, welcher der bislang grösste HUBER Auftrag in Norwegen ist. In Zusammenarbeit mit dem schwedischen Anlagenbauer Purac sowie dem HUBER Service Team von Norwegen und Deutschland konnte Ende 2019 die gelieferte HUBER Komplettlösung installiert und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Die Koordination des Gesamtprojektes erfolgte durch HUBER Schweden in Zusammenarbeit mit HUBER Deutschland. Die erste Inbetriebnahme wurde nahezu reibungslos in weniger als einer Woche durchgeführt. Anfang des Jahres 2020 konnte dann die Kläranlage Fjellvar planmässig in Betrieb gehen. Die reibungslose und termingerechte Realisierung dieses verfahrens- und maschinentechnisch komplexen Projektes zeigt beispielhaft, wie vorteilhaft es ist, wenn „alles aus einer Hand“ kommt. Die Gemeinde Fjell an der norwegischen Westküste, direkt vor den Toren der Stadt Bergen gelegen, umfasst über 300 grössere und kleinere Inseln. Seit den späten Siebzigern verbindet eine Brücke Fjell mit Bergen, Norwegens zweitgrösster und schnell wachsender Stadt. Auch Fjell, wo die Immobilienpreise noch günstiger sind als in der Grossstadt Bergen, wächst stetig und ist inzwischen zu einer Wohn- und Schlafsiedlung geworden, in der heute 23.000 Menschen leben. Bis 2050 wird bereits mit 40.000 Einwohnern gerechnet. Der Bau einer weiteren Brücke ist geplant, welche die Wege für die Pendler von und nach Bergen verkürzen soll. Aufgrund dieser Entwicklung wurde auch der Bau einer neuen, zentralen Kläranlage beschlossen. Die Firma FjellVAR erhielt den Auftrag, die Anlage zu planen, wobei die verschiedenen Stadtteile und Siedlungen über Tunnelsysteme angeschlossen werden sollen. Eine massgeblich entscheidende Vorgabe zur Vergabe des Projektes an den Anlagenbauer Purac war der sehr eingeschränkt zur Verfügung stehende Platzbedarf zur Errichtung der Kläranlage Fjellvar. Die Kläranlage wurde aus diesem Grund komplett in einen Berg Namens Storanipa hinein geplant. Das Konzept sieht einen mehrstufigen Ausbau vor, der die Einhaltung folgender Mindeststandards beinhaltet: Grenzwertstufe 1 (ohne biologische Stufe): 20% Reduktion von BSB5 oder < 40 mg/l BSB5 im Auslauf und > 50 % Reduktion von AFS oder < 60 mg AFS/l im Auslauf der Kläranlage Grenzwertstufe 2 (mit biologischer Stufe): 70% Reduktion von BSB5 oder < 25 mg BSB5/l im Auslauf und 75% Reduktion von CSB oder < 125 mg CSB/l im Auslauf der Kläranlage Das Angebot von HUBER beinhaltete neben einem Servicevertrag über 15 Jahre inkl. der notwendigen Verschleiss- und Ersatzteile auch eine Massenbilanzierung sowie Berechnungen des Energie-, Polymer- und Wasserverbrauchs des Gesamtsystems eine Vielzahl an Maschinen. Für die angegebenen Betriebsbedingungen mit 300 l/s (500 l/s Ausbaugrösse) und 100% Redundanz stellte HUBER eine Lösung bestehend aus der folgenden Maschinentechnik zusammen: Vorsiebung und Sandfang: 3 x HUBER Kompaktanlage ROTAMAT® Ro5 mit 6 mm Siebung Sandbehandlung: 1 x HUBER Sandwaschanlage RoSF4 Feinstsiebung: 6 x HUBER Trommelsieb LIQUID Schlammeindickung: 2 x HUBER Scheibeneindicker S-DISC Schlammentwässerung: 2 x HUBER Schneckenpresse S-PRESS Bei einem konventionellen Vorklärbecken kann die Abscheideleistung in Abhängigkeit von Partikelgrössen nur verbessert werden, in dem mehr Oberfläche und somit Platz bereitgestellt wird. Aus diesem Grund ist das System der mechanischen Abtrennung von Primärschlamm mit einem HUBER Trommelsieb LIQUID hinsichtlich des Platzbedarfes um bis das Zehnfache wirtschaftlicher als jenes einer traditionellen Vorklärung. Hohe Durchsatzleistung bei geringem Druckverlust Geringer Platzbedarf Speziell entwickeltes PU- Abdichtungssystem im Zulaufbereich für bestmögliche Abscheideleistungen Stabiles Edelstahlmaschengewebe für höchste Betriebssicherheit Automatische Hochdruckreinigung mit Prozesswasser Geringer Verschleiss, niedrige Wartungskosten Niedriger Energieverbrauch Auch in diesem Projekt konnte HUBER eindrucksvoll unter Beweis stellen, wie mit innovativen Produkten und umfangreicher Erfahrung eine wirtschaftliche und leistungsstarke Lösung konzipiert und schliesslich in einer firmenübergreifenden Zusammenarbeit erfolgreich realisiert wird. An dieser Stelle ein Dank an alle Beteiligten in den Ländern Norwegen, Schweden und Deutschland. Komplette Abwasserbehandlung auf der Kläranlage Øygarden in Norwegen Wegweisende und beeindruckende Abwasserreinigung mit HUBER-Technik[...]