[...]Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung Immer mehr Kommunen in Deutschland haben das Bestreben, die Abwasserreinigung auf den jeweiligen Kläranlagen energetisch zu optimieren. Generell wird unterschieden in energetischer Sanierung und Erweiterung der Kläranlagenkapazität. Eine Erweiterung der Kläranlagenkapazität ist durch die Errichtung eines Neubaus der biologischen Stufe möglich, jedoch im Sinne einer energetischen Optimierung kontraproduktiv, da durch eine zusätzliche biologische Reinigungsstufe ein erheblicher Mehraufwand an Belüftungsenergie notwendig wird. Ebenfalls steigen durch diese Massnahme die Entsorgungskosten. Die energetisch sinnvollere Variante einer Sanierung von kleinen Anlagen von 10.000 - 20.000 EW ist sehr häufig eine Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung. Durch diese Umstellung wird es notwendig, sowohl eine mechanische Vorklärung als auch einen Faulbehälter für die anaerobe Schlammstabilisierung in das System zu integrieren. Bisher wurde in der Literatur darauf hingewiesen, dass eine wirtschaftlich rentable Implementierung eines Faulbehälters erst bei Ausbaugrössen von grösser 20.000 EW sinnvoll wäre. Hinsichtlich steigender Energiekosten als auch steigender Entsorgungskosten hat sich diese Einschätzung mittlerweile grundlegend geändert. Zu einer wirtschaftlichen Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung gehören nicht nur die wirtschaftlich beste Ausführung des Faulbehälters, sondern auch die Art der Entfrachtung der biologischen Reinigungsstufe vom organischen Kohlenstoff. Hinsichtlich der Entfrachtung der Biologie stellt das HUBER Trommelsieb LIQUID im Vergleich zu einer traditionellen Vorklärung (Absetzbecken) die wirtschaftlichste Variante dar, wie zahlreiche Machbarkeitsstudien und realisierte Konzepte gezeigt haben. Die Wirtschaftlichkeit einer Schlammfaulung hängt im Wesentlichen von der Bauform ab des Faulbehälters ab. Generell wird unterschieden in Betonfaulbehälter, Stahlsilo geschraubt mit Unterraum, Stahlsilo geschraubt mit Betontrichter und Stahlsilo geschweisst. Jedoch nicht nur die Bauform beeinflusst die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Prozessführung der Schlammfaulung. Im Vergleich zu dem üblicherweise volldurchmischten Faulbehälter wird beim Prozess der „2-Phasenfaulung“ der Faulbehälter mit einer hydraulischen Verdrängung bzw. einer Stapelung von unten nach oben betrieben. Durch diese Betriebsweise findet kein Frischsubstratschlupf statt und es wird eine Steigerung des Gasertrags im Vergleich zu konventionell permanent durchmischten Faulbehältern von bis zu 20% erreicht. Ein weiterer Vorteil der hydraulischen Verdrängung im Vergleich zu einem Faulbehälter mit Durchmischung (Rührwerk) ist, dass eine Einsparung von 3-10 W/m³ realisiert werden kann. Durch diese Prozessführung ohne Durchmischung ist bedingt durch eine Einhaltung von Ruhephasen eine Anreicherung und Aufkonzentration der notwendigen Mikroorganismen möglich, was zu einer Steigerung der Gasproduktion beiträgt. Wirtschaftliche Prozessintegration: Ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Prozessumstellung von aerober zur anaeroben Schlammstabilisierung sind sowohl die Stromkosten als auch die Höhe der Entsorgungskosten. Bei Kläranlagen mit einer Ausbaustufe von 15.000-25.000 EW sollten mindestens 200.000 Euro pro Jahr an Strom- und Entsorgungskosten vorliegen. Des Weiteren werden mittels Gasertragskurven Rückschlüsse auf Biogasproduktion und Entwässerbarkeit des Schlammes untersucht. Wenn durch einen Vergleich des Ursprungszustandes der Kläranlage mit einer Umstellung des Systems auf anaerobe Schlammstabilisierung eine Einsparung von mindestens 50.000 Euro einhergeht, wird eine Empfehlung ausgesprochen, den Planungsprozess weiterzuführen. Referenzen der 2-Phasenfaulung (Umstellung von aerob auf anaerobe Prozessführung) Projekt Hildburghausen: 20.000 EW (50 kW Microgasturbine) Projekt Kahla: 15.000 EW (30 kW Microgasturbine / 50 % Energiekompensation) Projekt Stassfurt: 70.000 EW (2 Gasturbinen 65 kW / Energiekompensation 70 %) Projekt Pocking: (17.000 EW; 1 Gasturbine 65 kW / 50% Kompensation) Vorteile der 2-Phasenfaulung: Verweildauer 10-14 Tage Keine Umwälzenergie (Einsparpotential: 3-10 W/m³) Erhöhte Gasproduktion (bis zu 20% im Vergleich zu durchmischten Systemen) Kleiner Bauraum Geringe Investitionskosten Vollverschweisste Edelstahlkonstruktion (bevorzugte Variante: Stahlsilo geschweisst) In Abbildung 2 sind die einzelnen Varianten der 2-Phasenfaulung dargestellt. Das Volumen entspricht in jeder Variante 200 m³ bei Bauhöhen von 8-22 m. Aufgrund der geringeren Standzeit der geschraubten Behälter stellt sich die Bauform „Stahlsilo geschweisst“ mit Unterraum als die wirtschaftlichste Variante dar. Die weiteren dargestellten Varianten liegen preislich 5-10% höher. Fördermittel für Prozessumstellung Die Auswahl des Faulbehältersystems und die damit verbundenen Investitionskosten sind ein wichtiges Kriterium bei der Beantragung von Fördergeldern. Hinsichtlich der Einhaltung der Ablaufwerte ist eine Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde notwendig. Für die Planung und Ausführung der Schlammfaulung ist kein BiMSch-Verfahren notwendig. Aus der Förderung nach Kommunalrichtlinie 2020 geht hervor, dass 40 % auf die zuwendungsfähigen Kosten subventioniert werden. Nicht förderfähig sind BHK und Maschinenaufstellräume. Die Voraussetzung um Fördermittel beantragen zu können, ist die Vorlage einer aussagekräftigen Potenzialstudie. Da es sich um EFRE Mittel handelt, kann diese Förderung mit der Kommunalrichtlinie kombiniert werden. In untenstehendem Link sind Fördermittel nach Bundesländern aufgeschlüsselt. Am Beispiel Sachsen-Anhalt entfallen 50% auf förderfähige Kosten.[...]
[...]Ob müheloses Öffnen durch nur eine Person oder ein robuster, langlebiger Werkstoff: Das ist bei HUBER-Schachtabdeckungen schon längst selbstredend. Doch was sind weitere, ebenfalls wichtige Anforderungen an eine Schachtabdeckung? 1. Einhaltung gesetzlicher und normativer Vorschriften HUBER Schachtabdeckungen erfüllen stets die aktuellsten Normen und sorgen dadurch für entsprechende Sicherheit und ausreichenden Schutz des Bedienpersonals. So sind all unsere bodenerhabenen Schachtabdeckungen nach der aktuellsten Fassung (April 2018) der DIN 1239: Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und andere Bauwerke der Wasserversorgung ausgeführt. Unsere Abdeckungen für Verkehrsflächen vom Typ SD7 sind geprüft und zertifiziert nach der DIN EN 124:2015. Auch diese Norm wurde überarbeitet und verlangt der Schachtabdeckung eine umfangreichere Baumuster-/ Typprüfung, sowie eine werkseigene Produktionskontrolle durch den Hersteller als auch eine regelmässige Überwachung durch eine anerkannte Stelle ab. Im Rückschluss bedeuten diese Massnahmen für den Betreiber ein Vielfaches mehr an Sicherheit. Seit März 2017 muss eine Abdeckung für Verkehrsflächen nach der Neufassung der DIN EN 124 von 2015 geprüft sein! Es ist dadurch besonders empfehlenswert, Nachweise vom Hersteller anzufordern! 2. Einbruchhemmung? Brandaktuell und extrem nachgefragt! Einen immer höheren Stellenwert bei der Auswahl einer Schachtabdeckung verbucht ein ausreichender und messbarer Schutz gegen unbefugten Zutritt. Selbst die Neufassung der DIN 1239:2018 verweist explizit auf einen ausreichenden Einbruchschutz bei Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und anderen Bauwerken der Wasserversorgung. Die Zeiten in denen der Begriff „Einbruchhemmung“ lediglich durch Verwendung eines Steckschlosses definiert wurde, gehören heute aus technischer Sicht lange der Vergangenheit an. Einbruchhemmung ist durch die DIN EN 1627 geregelt. Unter Betrachtung gewaltbereiter Tätergruppen, sowie verfügbares Werkzeug und Angriffszeit wird in sechs verschiedene Widerstandsklassen (Resistance classes), RC1 bis RC6, unterteilt. Die überarbeiteten bodenerhabenen HUBER Schachtabdeckungen SD3 und SD4, sowie der befahrbare SD7 wurden durch ein externes Prüfinstitut auf Widerstandsklasse RC3 geprüft. Sie setzen dadurch neue Massstäbe der Einbruchhemmung bei Schachtabdeckungen. 3. Welche Baugrössen sind erhältlich? Alle! Wir fertigen zugeschnitten auf jede Aussparung die passende Schachtabdeckung. Selbstverständlich erhalten Sie Standardgrössen wie beispielsweise 80x80cm oder 100x100cm innerhalb weniger Tage direkt aus unserem grossen Lagersortiment![...]
[...]Eine regelmässige Überprüfung der Ausrüstung ist eine wichtige Aufgabe und ein nicht zu unterschätzender Aspekt, um Trinkwasser- und Abwasseranlagen als wertvolle Bestandteile unserer Ver- und Entsorgung zu erhalten. Nur so kann sichergestellt werden, dass diese Anlagen und auch deren Peripherie lange und sicher betrieben werden können. Es ist von elementarer Bedeutung, dass durch regelmässige Kontrollen Mängel, Schäden und Schwachpunkte frühzeitig erkannt werden und zeitnah fachmännisch instandgesetzt werden. Die Risiken, die das Weiterführen maroder Ausrüstung – erst recht im Bereich der Trinkwasserversorgung - birgt, sind auf keinen Fall zu vernachlässigen! In der Praxis trifft man auf verschiedene Gründe, welche eine Sanierung notwendig machen: Es liegt bereits ein Schaden vor und die Funktionssicherheit ist gefährdet Es besteht sicherheitstechnisch Gefahr für Leben und Gesundheit Es besteht die Gefahr, dass aus einem Mangel ein Schaden entsteht Das Trinkwasser wird bereits oder kann nachteilig beeinflusst werden Ablaufwerte der Kläranlagen können nicht mehr eingehalten werden Ein zuverlässiger und störungsfreie Betrieb kann nicht mehr gewährleistet werden Betriebs- und Wartungskosten sind zu hoch Unbefugte können aufgrund maroder Ausrüstung mutwillig Schäden anrichten Anlage / Bauwerk entspricht nicht mehr rechtlichen und/oder technischen Anforderungen Für eine dauerhafte und sinnvolle Sanierung gibt es je nach Fall unterschiedliche Möglichkeiten. Oft kann auch bereits durch einfache Massnahmen viel erreicht werden! Bei fachmännischer Verarbeitung und Installation bieten speziell Produkte und Anlagen aus dem Werkstoff Edelstahl die optimalen Voraussetzungen für eine sichere und zuverlässige Funktion über einen langen Zeitraum. Seit mehreren Jahrzehnten haben sich Produkte und Verfahren von HUBER SE in verschiedensten Anwendungsfällen der Umwelttechnik bestens bewährt. Davon profitieren die Betreiber langfristig - in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.[...]
[...]Auf Nummer sicher gehen! Gerade in der jüngeren Vergangenheit hat das Bedürfnis nach Sicherheit stark zugenommen, es spiegelt sich in fast allen Situationen des Lebens wider. Besonders deutlich wird dies jedoch dort, wo relativ einfach viele Menschen erreicht werden können. Simples Beispiel hierfür ist die Trinkwasserversorgung. Nicht selten befindet sich die Ausrüstung in diesem sensiblen Bereich in einem maroden Zustand. Um hier eventuelle Schwachstellen aufzudecken, wurden kürzlich durch die Behörden Einbruchversuche auf öffentliche Einrichtungen simuliert, unter anderem auch Gebäude der Trinkwasserversorgung. Spürbar wurde das im Hause HUBER durch einen markanten Anstieg der Anfragen nach einbruchhemmenden Produkten zur Erhöhung der Sicherheit. Aber auch in anderen Bereichen gibt es eine Vielzahl an sensiblen Bauwerken mit Revisionsöffnungen und Zugängen, die ebenfalls einen besonderen Schutz gegen unbefugtes Eindringen benötigen. Die Norm DIN EN 1627 definiert Widerstandsklassen, Widerstandszeiten (Zeit, die ein Produkt einem Einbruch standhält), Tätertypen und den sogenannten „Modus Operandi“, die Art und Weise des Vorgehens eines Täters. Einbruchhemmung nach DIN EN 1627 wird in sechs Widerstandsklassen eingeteilt, wobei RC 6 für die höchste Widerstandsklasse (RC = resistance-class) steht. Die Wahl der einzusetzenden Widerstandsklasse muss abhängig von der individuellen Gefährdungssituation (Risiko), zum Beispiel von der Lage des Objektes und der Einsehbarkeit des Elements erfolgen. Die Beratungsstellen der Landeskriminalämter empfehlen beispielsweise bei Zugangstüren zu Wasserversorgungseinrichtungen mit Einbruchmeldeanlage die Widerstandsklasse RC3. Ist keine Einbruchmeldeanlage vorhanden, so wird empfohlen, Sicherheitstüren mit Widerstandsklasse RC4 einzusetzen. Geprüfte Sicherheitstüren der Widerstandsklasse RC3 und RC4 gehören seit mehreren Jahrzehnten zur Produktpalette der Firma HUBER. Um den Faktor Sicherheit auch im Bereich der Schachtabdeckungen zu erhöhen, gehören nun auch einbruchhemmende Schachtabdeckungen der Widerstandsklasse RC3, geprüft nach DIN EN 1627 zu unserem Sortiment. Der Begriff „einbruchhemmend“ ist durch eine Anwendung der Norm dadurch auch bei Schachtabdeckungen klar definiert und stellt vergleichbare Werte entsprechend den aktuellsten Sicherheitsdefinitionen dar. Einige Details wurden im Rahmen der Prüfung optimiert, so ist nun beispielsweise ein Verschluss aufbohrgeschützt ausgeführt. Auch bei Schachtabdeckungen kann eine Zustandsüberwachung „geöffnet – geschlossen“ durch einen Magnetkontakt durchgeführt werden. Mit Hilfe unserer jahrelangen Erfahrung in der Herstellung von Schachtabdeckungen aller Art wurde bei der Entwicklung und der Fertigung der einbruchhemmenden Schachtabdeckungen der Fokus auf eine maximale Resistenz gegen unbefugtes Eindringen in den Schacht gelegt. Lassen Sie uns die Schwachstellen in Ihrer Anlage finden, bevor es andere tun – sprechen Sie uns ganz unverbindlich an. Neben dem sicheren Schutz vor Einbrüchen sind die Faktoren der Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit, einfachen Bedienbarkeit und Kompatibilität mit vorhandenen Anlagen ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Der Begriff „Edelstahl“ suggeriert von sich aus eine hohe Beständigkeit. Diese Beständigkeit wird allerdings nur bei fachgerechter Verarbeitung, sowie optimaler Nachbehandlung erreicht. Wir arbeiten nun seit mehr als 45 Jahren fast ausschliesslich mit dem Werkstoff Edelstahl und sind daher Edelstahlanbieter aus Überzeugung! Das Ergebnis dieser langjährigen Fokussierung ist eine komplett auf den Werkstoff Edelstahl ausgerichtete Produktion mit integrierter Vollbad-Beizanlage zur Bildung der Passivschicht, welche dem Edelstahl seine gute Korrosionsbeständigkeit über viele Jahre verleiht. Handeln Sie jetzt: Oft sind abseits gelegene Quell- und Brunnenschächte besonders häufig durch Manipulation bedroht Neben sorgfältiger Fertigung und ausgereifter Konstruktion sorgt der Werkstoff Edelstahl für eine hohe mechanische Festigkeit Eine stabile Ausrüstung hält eher vom Eindringversuch ab und leistet dem kriminellen Einbruch länger Widerstand![...]
[...]Wasser ist in vielerlei Hinsicht eine unverzichtbare Lebensgrundlage für Mensch und Natur, denn ohne Wasser gibt es kein Leben und keinen wirtschaftlichen Fortschritt. Die steigende Bevölkerungsdichte sowie Entwicklungen in den Bereichen Industrie, Gewerbe und in der Landwirtschaft stellen die sichere Wasserversorgung jedoch vor immer grössere Herausforderungen. In zunehmendem Masse werden Meer- und Flusswasser zur Deckung des steigenden Bedarfs gewonnen. Wassergewinnung aus Oberflächengewässern: Entfernung von Schmutzstoffen mittels mechanischer Reinigung gewinnt an Bedeutung Durch die zunehmende Wassergewinnung aus Oberflächengewässern und deren gleichzeitig steigende Verschmutzung gewinnt die Entfernung von Schmutzstoffen mittels mechanischer Reinigung durch Rechen sowie Grob- und Feinsiebmaschinen zunehmend an Bedeutung. Als erste Reinigungsstufe entscheidet sie über die Effizienz der nachfolgenden Prozessschritte sowie über die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Gesamtanlage im Betrieb. HUBER hat bereits mehrere Projekte im Bereich Wasserentnahme realisiert HUBER stellt sich dieser Herausforderung schon seit einigen Jahren: aufbauend auf Jahrzehnten der Erfahrung in der kommunalen und industriellen Fest-Flüssig-Trennung im Abwasserbereich, hat HUBER bereits mehrere Projekte im Bereich Wasserentnahme für Industriekunden realisiert. Beispiele umfassen Unternehmen aus der Papier- und Chemieindustrie, die Wasser für die Dampferzeugung und weitere Produktionsprozesse benötigen, sowie Anlagen für die Trinkwassergewinnung oder die Bereitstellung von Kühl- und Prozesswasser für thermische Kraftwerke. Neu geschaffene Einheit Water Intake: HUBER weitet Aktivitäten im Bereich Wasserentnahme aus Aufgrund dieser positiven Erfahrungen erweitert HUBER seine Aktivitäten im Bereich Wasserentnahme und bündelt seine Expertise mit der neu geschaffenen Einheit Water Intake. Im Fokus stehen der weltweite Vertrieb der breiten Palette an innovativen Produkten und Dienstleistungen für die Wasserentnahme und die Unterstützung der Kunden, die richtigen Lösungen für ihre spezifischen Anforderungen zu finden. Um optimale Ergebnisse und den reibungslosen Anlagenbetrieb langfristig sicherzustellen, berücksichtigt HUBER in der Erarbeitung der Lösungskonzepte stets sowohl technische Aspekte als auch die Optimierung der Investitions- und Betriebskosten sowie Fragen der Nachhaltigkeit gleichermassen. Neben der Auslegung, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme umfasst das Leistungsportfolio den kompletten After-Sales-Service, einschliesslich der Lieferung von Ersatzteilen und der Anlagenwartung. Anwendungsschwerpunkte bilden Neuanlagen und die Modernisierung bestehender Anlagen in Bereichen wie: Thermische Kraftwerke Wasserkraftwerke Papier- und Zellstoffindustrie Chemieindustrie Öl- und Gasindustrie Anlagen zur Trinkwassergewinnung Bewässerungskanäle Anlagen zur Entsalzung von Meerwasser[...]
[...]Weltenburg, Deutschland Im Jahr 1999 erlitt die Klosteranlage Weltenburg beträchtlichen Schaden durch extremes Hochwasser. Dem folgten weitere Hochwasserprobleme in den Folgejahren. Die Verantwortlichen beschlossen deshalb 2002, im Zuge der damals stückweise durchgeführten Restaurierung des Klosters, einem Thema eine besonders hohe Bedeutung zukommen zu lassen: dem Hochwasserschutz. Das Kloster, das Wasserwirtschaftsamt Landshut, das Architekturbüro Magerl und die HUBER SE entwickelten zusammen spezielle Schutzelemente. Sie sollten fortan das Eindringen von Hochwasser durch die neun Kellerfenster und die 55 Fensteröffnungen im Erdgeschoss der einzelnen Gebäude entlang der Donau verhindern. Kürzlich musste sich diese Lösung einem ersten Härtetest unterziehen. Nach Entspannung der Lage verkündete Abt Thomas erleichtert: „Unser Kloster hat die schlimmste Phase überstanden. Die Anlage hat dank des Hochwasserschutzes und der fleissigen Helfer keinerlei Schaden davongetragen.“ Hochwasserschutz hat viele Gesichter Die Hochwasserschäden am Kloster Weltenburg sind kein Ausnahmefall wie die Hochwasserkatastrophe vor wenigen Wochen zeigt. Laut Spiegel Online könnte das Juni-Hochwasser zur teuersten Naturkatastrophe der deutschen Geschichte werden. Der Versicherungskonzern Munich Re schätzt die Schäden europaweit auf mehr als zwölf Milliarden Euro. Die Fluten zerstörte nicht nur Häuser und Strassenzüge sondern auch öffentliche Versorgungseinrichtungen wie Pumpwerke, Kläranlagen, Wassergewinnungs- und Wasserverteilungsanlagen. Zum Schutz dieser wichtigen Objekte bietet HUBER überflutungssichere Schachtabdeckungen und Türen mit höchster Zuverlässigkeit an. Mit ihrem Einsatz können der Ausfall wichtiger Ver- und Entsorgungseinrichtungen, zum Schutz der Bevölkerung, sowie teure Aufräumarbeiten vermieden werden. Keine Schäden in Weltenburg Der Dauerregen im Juni dieses Jahres liess den Wasserpegel des Donaudurchbruchs bei Weltenburg kritisch anwachsen. Doch dieses Mal sah sich das Kloster den Wassermassen gewappnet. Feuerwehrleute und freiwillige Helfer installierten vorsorglich die 55 mobilen Elemente des Hochwasserschutzes. Am 4. Juni 2013 erreichte der Wasserpegel einen Höchstwert von 7,15 Metern. Die Montage erfolgte in sehr kurzer Zeit. Hier spielt das Gewicht der einzelnen Elemente eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Konstruktion wurde als Mischbauweise von Aluminium und Edelstahl aufgebaut. So gewährleistet HUBER, dass die grössten Elemente nur ein Gewicht von unter 60 kg haben und von zwei Personen (in der Regel die Feuerwehr) leicht in Position gebracht werden können. Die Handhabung erwies sich als absolut unkompliziert und auch von jedermann beherrschbar. Die Elemente wurden an den vorhandenen Fenstergittern von innen mit Gewindestangen vorgespannt. Als Werkzeug zur Vorspannung diente dabei eine Rundstange oder ein Schraubenzieher. Sobald das Hochwasser an den Schutzelementen anstehen würde, unterstützt der Wasserdruck die Dichtigkeit, da die Dichtung gegen das Mauerwerk gepresst wird. Die Feuerwehrleute waren bereits durch mehrere Probeaufbauten geschult und bestätigten die unkomplizierte Montage der Schutzelemente. Maximierung von Hochwasserschutzanlagen Wasser sucht an allen Stellen Durchlass. Nicht nur das Wasser von oben, ansteigende Flüsse und Seen, sondern auch ein steigender Grundwasserspiegel sind in die Schutzüberlegungen einzubeziehen. Deiche, Mauern, Rückhaltebecken, mobiler Hochwasserschutz und Talsperren sind weitere Bestandteile von Hochwasserschutzanlagen. Zum HUBER-Sortiment für erfolgreichen Hochwasserschutz zählen weit mehr Lösungen, als am Beispiel Kloster Weltenburg gezeigt. Je nach Objekt entwickelt HUBER ein Gesamtkonzept, welches von Wirtschaftlichkeitsüberlegungen und hoher Qualität geprägt ist. Im Vordergrund steht für alle Anwendungsfälle das ideale Preis- / Leistungsverhältnis. Weitere wichtige Kriterien sind die absolute Wartungsfreiheit und ein zuverlässiger Schutz vor mutwilliger Zerstörung. Besondere Bauwerke benötigen besondere Lösungen Durch die verschiedenen Höhenlagen der Fenster des Klosters Weltenburg wurden vier verschiedene Typen von Schutzelementen gebaut und mit grossen farblichen Schildern gekennzeichnet. Die Lagerung der Elemente erfolgt auf Rungen, die nach einem mit der Feuerwehr und dem Architekturbüro festgelegten System, erfolgt. Durch diese und noch weitere Massnahmen, wie zum Beispiel die Untergrundabdichtung und die Dammbalkenverschlüsse an den Eingangstoren, wird zukünftig ein enormer Schaden durch Hochwasser am Kloster Weltenburg verhindert und dieses einmalige Bauwerk der Nachwelt erhalten. Da es sich um denkmalgeschützte Bauwerke handelt, durfte an der Fassade bei der Entwicklung des Hochwasserschutzes nichts verändert werden. Die Fassade selbst besteht aus Putz, der nicht unbedingt glatt und eben ist. Die Sohlbank und ein Gewände um die Fenster bestehen aus Naturstein und haben Toleranzen untereinander von 25 bis 30 mm. Diese Toleranzen konnten nur dadurch aufgefangen werden, dass das gesamte Fenster inklusive der Sohlbank und des umlaufenden Gewändes abgedeckt wurde. Aufgrund unserer Erfahrung im Bau von Drucktüren und überflutungssicheren Türen war die Abdichtung kein unlösbares Problem. Ein Test bei der Bundeswehruniversität in München bestätigte dem Baukern eine absolute Dichtigkeit des HUBER Prototyps.[...]
[...]Ruggell, Liechtenstein Die fortschreitende Oberflächenversiegelung führt dazu, dass Regenwasser konzentrierter anfällt und zusammen mit dem häuslichen Abwasser in die Kanalisation gelangt. Da die Regenwasser-Anfallmenge hierbei wesentlich grösser ist, muss die Abflusskapazität mittels Regenbecken reguliert werden, um das Kanalisationssystem zu entlasten. Deshalb wurde das Ingenieurbüro Wenaweser+Partner Bauingenieure AG aus Ruggell (Liechtenstein) von der Gemeinde Ruggell mit der Planung und Realisierung des Regenbeckens „Kirche“ beauftragt. Nach dem Bau dieses Regenbeckens kann nun das Mischwasser (Regen- und häusliches Abwasser) aus den Kanalisationsleitungen gespeichert und nach Abklingen des Niederschlags zur Kläranlage weitergeleitet werden. Bereits beim Beckeneinlauf wird das Regenüberlaufwasser mittels HSW-Rechen der Firma HUBER SE einer ersten Reinigung unterzogen. Sollte die Kapazität des Regenbeckens überschritten werden, erfolgt eine zweite Reinigungsstufe im Durchlaufbecken, bevor das Überlaufwasser in den Vorfluter entlastet wird. So wird dieser in möglichst geringem Ausmass mit Schmutzstoffen belastet. Je nach Wirkungsweise der Becken unterscheidet man zwischen Fang- und Durchlaufbecken. Eine Kombination beider Typen wird als Verbundbecken bezeichnet. Das Fangbecken dient dem Zurückhalten und der Speicherung des bei Regenbeginn anfallenden ersten „Spülstosses“, der - bedingt durch das Ausspülen von Ablagerungen in den Kanalisationsleitungen - einen stark erhöhten Verschmutzungsgrad aufweist. Das Durchlaufbecken ermöglicht neben der Speicherung von Regenüberlaufwasser auch das Zurückhalten von Schwimmstoffen und eine weitere Reinigung des in den Vorfluter entlasteten Regenüberlaufwassers. Beim Regenbecken „Kirche“ wurde ein solches Verbundbecken realisiert. Im Zuge einer Projektgemeinschaft zwischen der Picatech Huber AG und der Helmut Breschan AG kommen in diesem Becken zwei HUBER Hochleistungssiebrechen sowie Drucktüren TT7, TT7.Z und Schachtdeckel SD7 zum Einsatz. Die Drucktüren TT7 sind so konstruiert, dass sie bis zur Beckenoberkante dicht sind und dem Wasserdruck standhalten. Sie sind mit den Einreibern sehr einfach zu betätigen, und die Tür ist bequem begehbar. Für die Schachtabdeckungen wurde der begehbare Schachtdeckel SD7 gewählt. Durch die serienmässig eingebaute Gasdruckfeder können die Deckel einfach geöffnet und wieder verschlossen werden. Wir danken der Gemeinde Ruggell für ihr Vertrauen in die HUBER-Produkte und dem Ingenieurbüro Wenaweser+Partner Bauingenieure AG für die überaus konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Eckdaten des Regenbeckens „Kirche“: Länge 28,4 m; max. Breite 16,5 m; max. Tiefe 8,4 m max. Beckenvolumen (Fang- und Durchlaufbecken): 250 m³ max. Pumpensumpfvolumen (Entlastungspumpwerk): 200 m³ Installierte Pumpleistung Entlastungspumpwerk: ca. 1.800 l/s[...]
[...]Berching, Deutschland Wie alles begann… In den 1950er und 1960er Jahren waren Schachtabdeckungen in den Werkstoffen „Stahl gestrichen“ und „Stahl verzinkt“ bewährte Produkt der Firma HUBER und die Abdeckungen wurden überwiegend für den Wasserleitungsbau hergestellt. Anfang der 1970er Jahre erkannten die Brüder Hans und Karl-Josef Huber, die damaligen Firmeninhaber, den Wunsch und Bedarf vieler Kunden nach einer wartungsarmen Schachtabdeckung, die keine Instandhaltungsarbeiten, wie das regelmässige Streichen der Oberfläche erforderte. Die Idee, hierfür Edelstahl rostfrei zu verwenden war geboren und wurde versuchsweise umgesetzt. Zu dieser Zeit war der Werkstoff Edelstahl zum einen sehr teuer und zum anderen schwer erhältlich, die Lieferzeiten für das Material demzufolge extrem lang. Die ersten Abdeckungen wurden immer nach Kundenwunsch und Kundenvorgabe hergestellt und man nutzte dabei die Erfahrungen, die man mit der Produktion der Stahlabdeckungen über viele Jahre gesammelt hatte. Wasserversorger aus dem Nürnberger Raum sowie grosse bayerische Fernwasserverbände waren die ersten Kunden für die HUBER Schachtabdeckung aus Edelstahl. Diese Abdeckungen sind zum grossen Teil noch heute im Einsatz und belegen nach nun 50 Jahren sehr eindrucksvoll die lange Lebensdauer der HUBER Schachtabdeckung – ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit! Die Verwendung des Werkstoffs Edelstahl für Schachtabdeckungen hat sich seit dieser Zeit immer weiterverbreitet und dank der HUBER Pionierarbeit im Markt durchgesetzt. Im Jahr 1990 hat HUBER dann die Fertigung von Stahl Schachtabdeckung und Stahl-Produkten komplett eingestellt und sich zu 100% dem Edelstahl verschrieben. HUBER Schachtabdeckungen aus Edelstahl setzen sich durch Heutzutage sind Ausschreibungen, die einen anderen Werkstoff als Edelstahl für Schachtabdeckungen fordern, die grosse Ausnahme, d. h. in den letzten 50 Jahren hat sich das Verhältnis genau umgekehrt. Aus diesen ersten Anfängen hat sich im Laufe der letzten fünf Jahrzehnte ein breites Spektrum an unterschiedlichen Ausführungen der HUBER Schachtabdeckung entwickelt, die immer im engen Kontakt und in Zusammenarbeit mit unseren Kunden entstanden sind. Gerade die Rückmeldungen unserer Kunden, die wir in Gesprächen auf Messen, durch Telefonate oder bei Aussendienstbesuchen erhalten, waren damals und sind immer noch extrem wertvoll. Der Praxiseinsatz und die regelmässige Benutzung der Abdeckungen durch unsere Kunden liefern wichtige Ansätze, um unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern und so die gewohnte HUBER Qualität beizubehalten. Rückmeldungen aus dem Markt, die z. B. eine rückenschonende Öffnung der schweren Abdeckungen forderten, waren für uns der Anlass, die HUBER Schachtabdeckungen mit Gasdruckfedern auszustatten, was wir nun seit mehr als 30 Jahren grundsätzlich machen. Das komplette Sortiment der HUBER Schachtabdeckungen ist „Made in Germany“ oder noch richtiger „Made in Berching“. Viele unserer Kunden haben bereits die Gelegenheit wahrgenommen und unsere Produktionsstätte besucht. Durch moderne und optimierte Fertigungsverfahren sowie motivierte Mitarbeiter können wir dem Preisdruck ausländischer Billigprodukte standhalten. Der HUBER Jubiläumsdeckel HUBER Edelstahlabdeckungen gibt es seit nunmehr 50 Jahren und für uns ist dies ein willkommener Anlass, sich mit allen Kundenwünschen aus dem In- und Ausland auseinander zu setzen, die wir im Lauf der Zeit gesammelt haben. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in einem „Jubiläumsdeckel“ (fast) alle Kundenwünsche zu verwirklichen, entstanden ist die innovative HUBER Schachtabdeckung SD50 SAP (Safe Access Pro) . Diese HUBER Abdeckung aus Edelstahl-Riffelblech hat eine integrierte Absturzsicherung die bis 200 kg belastbar ist, verdeckte Belüftungsöffnungen, Dichtung an der Deckelunterseite und einen versenkten Verschluss um die wichtigsten Eigenschaften zu nennen. 50 Argumente für die HUBER Schachtabdeckung SD50 SAP (Safe Access Pro) Nachfolgend die 50 wichtigsten Kundenwünsche von A-Z: Abhebsicherung durch innere Laschen Bedienschlüssel inklusiv Belastbar bis 500 kg Belüftung möglich Digitale Schliesssysteme Edelstahl Einbruchhemmend nach DIN 1627 Einfach zu bedienen Erfüllung der ISO 9001 Ersatzteile langjährig verfügbar Farbliche Gestaltung möglich Geruchsdicht Gleichbleibend hohe Qualität Gummidichtung austauschbar Hygienisch Individualisierbar Insektensicher Integrierte Absturzsicherung Investitionssicher Langlebig Mehrere Werkstoffe (V2A, V4A) Mittelfristig die günstigste Lösung Nachhaltigkeit Normgerecht nach DIN 1239 Optisch ansprechend Pollenfilter oder Geruchsfilter Preisgünstig durch Serienfertigung Qualitätskontrolle Rostfrei Rückenschonend durch Gasdruckfeder Rückstausicher Schnelle Lieferung aus Lagervorrat Selbsteinfallende Aufhaltevorrichtung Sicherheitssteckschloss nachrüstbar Sondergrössen und -ausführungen Stabil Tagwasserdicht Überflutungssicher Überwachung durch Magnetkontakt Unterschiedliche Rahmenvarianten Verdeckte Scharniere Verschiedene Verschlusssysteme Verschleissarme Dichtung Verschlussabdeckung aus Messing Vollbad Beizung Vollständig in Deutschland hergestellt Vorschriften- und Regelkonform (DGUV) Wärmedämmung möglich Wartungsfrei Werkstoff vollständig recycelbar Vertrauen Sie uns auch weiterhin: Unser Deckel ist der Original HUBERdeckel - alles andere ist eine Kopie![...]
[...]Basel, Schweiz Produkte von HUBER für eine der grössten Kläranlagen der Schweiz: Zusammen mit dem Schweizer Partnerunternehmen Helmut Breschan AG ist HUBER an der Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Basel beteiligt. Das Berchinger Unternehmen liefert über 200 Schachtabdeckungen SD7 in verschiedenen Ausführungen inklusive Zubehör. Der Ausbau der kommunalen ARA Basel schreitet voran: Eine der grössten Kläranlagen der Schweiz wird erweitert und an die Verordnungen der neuen eidgenössischen Gewässerschutzverordnung angepasst. Die Anlage soll den neuesten gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen entsprechen und unter anderem Mikroverunreinigungen eliminieren. Nach dem Ausbau der ARA durch die ProRheno AG und die beteiligten Unternehmen sollen künftig auch Stickstoff und organische Spurenstoffe weitgehend aus dem Abwasser entfernt werden. HUBER liefert für dieses Projekt im Drei-Länder-Eck Schweiz-Deutschland-Frankreich über 200 Schachtabdeckungen SD7 in verschiedenen Ausführungen inklusive Zubehör , unter anderem Absturzgitter. Das hochwertige und sehr langlebige Equipment hat die Aufgabe, den sicheren und zuverlässigen Einstieg in die Schächte zu ermöglichen, die häufig auf Kläranlagen vorkommen. Planungen seit 2008: Inbetriebnahme voraussichtlich 2024 Bereits im Jahr 2008 hatte die ProRheno AG beschlossen, die kommunale Kläranlage ARA Basel (270.000 angeschlossene Einwohner und 520.000 Einwohnergleichwerte) aufzurüsten. Diese Planungen waren vor allem von der neuen eidgenössischen Gewässerschutzverordnung angetrieben worden: die Planer erkannten, dass das Abwasser immer mehr Mikroverunreinigungen enthielt, weil eine zunehmende Menge an Stoffen den Weg ins Abwasser fand. Diese Mikroverunreinigungen konnten beim Reinigungsprozess bisher nicht vollständig eliminiert werden. Die Investitionskosten belaufen sich insgesamt auf über 295 Millionen Schweizer Franken. Die Auftragssumme für HUBER beträgt etwa 1,1 Millionen Euro.[...]
[...]Bayonne, Frankreich Der Verband für Trinkwasserversorgung der Stadt Bayonne versorgt ein Drittel der Bevölkerung, insgesamt 15.000 Personen, mit Wasser aus den Tälern von Petchonea, Arquetce, Ipharrager und Lapeyeren. Im Jahr 2011 beschloss der Verband für Trinkwasserversorgung der Stadt Bayonne die Quellschächte für die Trinkwasserversorgung zu Sanieren und damit auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Eine Sanierung musste durchgeführt werden, da die alten Schachtabdeckungen, welche mit Bitumen überzogen waren, leckten. Der Wasserverband erstellte eine Submission für die Erneuerung von ca. 100 Schächten im Wasserverband. Ausgeschrieben wurden Schachtsanierungen mit Schachtabdeckungen sowie den dazugehörigen Einstiegsleitern und Installationen. Das wirtschaftlichste Angebot wurde von der Fa. Miremont SEE abgegeben. Dieses Bauunternehmen ist ein Spezialist für die Sanierung von Betonschächten. Die Anforderungen an die Schachtabdeckungen waren sehr hoch. Sie müssen absolut regensicher sein. Alle Abdeckungen benötigen ein Sicherheitssteckschloss und müssen eine Notausstiegsfunktion besitzen. Die Dunsthüte sind mit Insektensieb ausgestattet. Einige Abdeckungen, bei sehr sensiblen Schächten, müssen einbruchhemmend ausgeführt werden. Durch die sehr gute Qualität, Zuverlässigkeit, Erfahrungen und optimales Preis/Leistungsverhältnis entschied man sich für die Schachtabdeckungen von HUBER. Die Lieferungen der insgesamt 136 Schachtabdeckungen verteilten sich über mehrere Monate, da immer nur Teilabschnitte erneuert werden konnten. Die Versorgungssicherheit musste zu jeder Zeit gewährt sein. Die Montage stellte einen enormen logistischen Aufwand dar, da die Schächte an schwer zugänglichen Stellen zu montieren waren. Durch eine sehr gute Vorbereitung und den montagefreundlichen HUBER Schachtabdeckungen konnte eine verbindliche Lieferterminzusage gemacht und eingehalten werden. Insgesamt wurden über fünf Monate ständig mehrere Mitarbeiter der Fa. Miremont für die Arbeiten eingesetzt. Die HUBER Schachtabdeckungen sind eine Investition für die Zukunft. Die Edelstahlprodukte von HUBER werden im Vollbad gebeizt und passiviert. Sie sind wartungsfrei, dicht bei Regenereignissen, einbruchhemmend und entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Auch die Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal wurden verbessert. Die Schachtabdeckungen lassen sich durch die integrierten Gasdruckfedern einfach und leicht öffnen. Die Einstiege entsprechen nun den gültigen Unfallverhütungsvorschriften und schützen das Trinkwasser zuverlässig. Zahlen und Fakten zum Projekt: Umfang: 136 Schachtabdeckungen mit Sicherheitssteigleitern Anforderungen: Einbruchhemmend Bedienerfreundlich Notausstieg Regensicher Ausführung: entsprechend den Regeln der Technik[...]