[...]Bielefeld, Deutschland Die Stadtwerke Bielefeld GmbH, Gesellschafter sind die Stadt Bielefeld mit 50,1% und die Bremer swb AG mit 49,9 %, sind ein modernes Multi-Utility-Unternehmen, das konsequent nach den Erfordernissen der Kunden und des Marktes organisiert sind. Es zählen mit rund 1.280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einem Umsatz von 700 Millionen Euro zu den grossen deutschen kommunalen Unternehmen der Energie-, Wärme- und Trinkwasserversorgungs-Branche. Im Versorgungsbereich der Stadtwerke Bielefeld werden ca. 320.000 Einwohner mit Trinkwasser versorgt. Dazu kommen 1.500 Gewerbezähler im Stadtgebiet Bielefeld, ausserhalb von Bielefeld sind es ca. 40.000 Einwohner. Der Trinkwasserabsatz betrug im Jahr 2010 ca. 17,3 Mio. m³. Die Gesamtlänge des Verteilernetzes beträgt 1.503 km. Der Aufgabenbereich im Bereich der Wassergewinnung umfasst den Betrieb, Neubau, Umbau und Rückbau der 16 Wassergewinnungsanlagen und 157 Brunnen. Ferner gehören zu den zu betreibenden Anlagen: 4 Wasseraufbereitungsanlagen 10 Zwischenpumpwerke 18 Druckänderungsanlagen 24 Wasserspeicher 17 Wasserübergabe- und Wasserübernahmestationen und der dazugehörigen Rohrleitungen Am gesamten Anlagenbestand werden kontinuierlich Sanierungs-, Umbau- und Neubaumassnahmen durchgeführt und die Rohrleitungstechnik sowie Fördertechnik auf den Stand der Technik gebracht sowie energieeffiziente Massnahmen dabei realisiert. Bei diesen Umbaumassnahmen werden bestehende Rohrleitungstechnik aus Guss- und Stahl gegen Edelstahl ausgetauscht und Edelstahlprodukte wie Sicherheitstüren Schachtabdeckungen Luftfiltereinheiten Sicherheitssteigleitern Pass- und Ausbaustücke und Formstücke von HUBER eingesetzt. Bei wasserberührten Anlagenteile kommt der Werkstoff 1.4571 bzw. 1.4404 zur Ausführung, ansonsten wird der Werkstoff 1.4301 bzw. 14307 verwendet. Von den Stadtwerken Bielefeld werden hohe Anforderungen an die hygienischen Parameter gestellt, so dass die Ausrüstung aller Wasserspeicher mit Luftfilteranlagen von HUBER vorgesehen ist. Die Grösse der Luftfilteranlagen werden durch das Behältervolumen und die Bewirtschaftung der Behälter bestimmt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen seitens der Stadtwerke Bielefeld bedanken, ins besonderen Dank an die Herren Bernd Niehaus, Peter Hildebrand und Harald Necke für eine hervorragende Zusammenarbeit von der Planungsphase bis zur Ausführung.[...]
[...]Echthausen, Deutschland Seit 1942 besteht das im Ruhrtal gelegene Wasserwerk Wickede-Echthausen. 35 Hektar stehen als Wassergewinnungsgelände zur Verfügung. Das Wasserwerk Wickede-Echthausen gehört zu den Wasserwerken Westfalen (WWW) - eine Tochtergesellschaft der DEW21 und GELSENWASSER - die mit rund 138 Mitarbeitern Trinkwasser für 1,5 Millionen Menschen produzieren. Sechs Wasserwerke zwischen Wickede und Witten bereiten das Wasser der Ruhr zu Trinkwasser auf. Das Versorgungsgebiet umfasst Teilbereiche des südlichen Münsterlandes, des mittleren und östlichen Ruhrgebietes sowie des nördlichen Sauerlandes. Im Jahr 2014 haben die Wasserwerke Westfalen ca. 100 Millionen Kubikmeter Trinkwasser produziert. Im Wasserwerk Echthausen beträgt die Jahreskapazität davon rund 25 Millionen Kubikmeter. Zurzeit wird dort die Trinkwasseraufbereitung um ein zusätzliches Gebäude (80 x 35 Meter) mit weiteren technischen Verfahrensschritten ergänzt (Bild 1). Diese Anlage umfasst eine Oxidation mit Ozon zum Aufbrechen persistenter Verbindungen, eine Schnellfiltration zur Partikelentfernung sowie eine Aktivkohle-Festbettfiltration zur Entfernung organischer Inhaltsstoffe. Gleichzeitig wird die bestehende chemische Entsäuerung mit Natronlauge umgestellt auf ein physikalisches Verfahren ohne Chemikalienzusatz. Im Vorgriff auf die Gesamtmassnahmen erfolgt bereits seit 2010 in den Wasserwerken der WWW eine Umstellung der Desinfektion des Trinkwassers auf UV-Licht. Diese Technologie wirkt noch effizienter gegen mögliche Krankheitserreger als das bisher verwendete Chloroxid. Auch HUBER hat sich mit dem Einsatz eines Neuprodukts an den Umbaumassnahmen beteiligt, der HUBER Drucktüre TT7.30. Dieses Produkt erweitert den Anwendungsbereich der HUBER Drucktüren, welche bislang für den Druck einer Wassersäule von 10 Metern konzipiert waren. Die neue Drucktüre TT7-30 ist für einen deutlich höheren Druck von bis zu 30 Meter Wassersäule ausgelegt und steht nun für eine Vielzahl von Einsatzfällen zur Verfügung. Im Wasserwerk Echthausen werden die drei neuen HUBER Drucktüren TT7.30 als Revisionsöffnungen für die Ozonreaktionskammern benötigt. Die Wassermengen werden mit Überdruck durch die Aufbereitungsanlage geführt, welchem die drei Drucktüren standhalten müssen. Die einfache Zugänglichkeit wird durch den gut zu bedienenden Zentralverschluss gewährleistet. Die Wasseraufbereitungsanlage soll voraussichtlich Anfang 2016 in Betrieb gehen. Zuversichtlich blicken wir einem reibungslosen und sicheren Betrieb unserer TT7.30 entgegen.[...]
[...]Drucktüren? Stellt HUBER diese nicht schon lange und in grosser Stückzahl her? Ja, das stimmt - nämlich seit Anfang der 80er Jahre und davon ca. 250 - 300 Stück im Jahr. Allerdings sind die bisher produzierten Drucktüren mit der Bezeichnung TT7 statisch begrenzt auf eine Belastung mit einer Wassersäule von bis zu 10 Metern. Immer wieder aber wünschten Betreiber und Planer eine höhere Druckbeständigkeit, da verschiedenste Bauvorhaben wie Pumpstationen, Druckerhöhungsanlagen der Trinkwasserversorgung, Schleusen und Regenüberlaufbecken Türen benötigen, welche auch den Druck einer 30 m hohen Wassersäule sicher aushalten. Für HUBER Grund genug, ein Projekt für die Entwicklung einer neuen Drucktüre, der TT7.30 zu starten. In Zusammenarbeit zwischen Produktmanagement und Konstruktion wurde unter Berücksichtigung der langjährigen Erfahrung mit unseren bisherigen Drucktüren eine neue Türe entwickelt, welche durch ihre markante Form auch höhere Drücke problemlos aushalten kann. Um allen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurde die neue Konstruktion auch einer externen statischen Überprüfung unterzogen und auf alle relevanter Normen, Vorschriften und Richtlinien geprüft. Nachdem ein erster Prototyp gefertigt und erfolgreich getestet wurde, konnte der erste Kundenauftrag realisiert werden. Das Wasserwerk Echthausen der Gelsenwasser wurde mit drei der neuentwickelten Drucktüren TT.30 mit den Abmessungen 800x1200 mm ausgestattet. Das neue Produkt TT7.30 zeichnet sich durch einige entscheidende Merkmale aus: Absolut sicher und dicht bis 30 m Wassersäule Der Zentralverschluss lässt eine einfache und schnelle Bedienung der Tür zu Die spezielle Konstruktion ermöglicht dem Betreiber ein einfaches und hygienisches Reinigen der Tür im Zuge regelmässiger Hochbehälterreinigungen Es wurde ein robustes Dichtungskonzept entwickelt und alle eingesetzten Dichtungen haben die KTW und die DVGW W270 Zulassung, welche im Bereich der Trinkwasserversorgung von elementarer Bedeutung sind.[...]
[...]Für den Schutz unseres höchsten Gutes – Wasser Nachhaltigkeit ist im Bereich der Wasserversorgung bei den geplanten Investitionen zur Modernisierung und Sanierung von Hochbehälter, Brunnen und Drucksteigerungsanlagen von grösster Bedeutung. In dieser Hinsicht konnte HUBER vor allem mit der technisch ausgereiften und hochwertigen Verarbeitung der RC3-Sicherheitstüre überzeugen und eine Vielzahl von Objekten wurde inzwischen damit ausgerüstet. Sowohl die Funktionalität als auch das sehr ansprechende Erscheinungsbild der HUBER RC3-Türe wurden von den Kunden überaus positiv bewertet. In den meisten Fällen konnte der Einbau der Sicherheitstüren vom entsprechend gut ausgebildeten Fachpersonal der verschiedenen Auftraggeber problemlos selbst durchgeführt werden. Bei manchen Anlagenbetreibern haben sich verschiedenste Standards und Ausführungsvarianten der HUBER RC3-Türen entwickelt. Bei der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH werden, um ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild zu erzielen, sämtliche Türen zum Schutz vor Sonneneinstrahlung mit einer Blechaufdoppelung ausgeführt. Soweit es möglich ist, wird zur Verblendung der Mauerlaibung zusätzlich zu den RC3-Sicherheitstüren eine Edelstahlzarge vorgesehen. Durchaus positiv bewertet wurden auch die Abwicklung der einzelnen Projekte mit den entsprechenden Naturmassaufnahmen vor Ort sowie der gemeinsam mit den verantwortlichen Wassermeistern erarbeitete Türfragebogen durch den Vertriebsaussendienst von HUBER. Die RC3-Sicherheitstüren von HUBER fügen sich nicht nur optisch in das Gesamtbild jedes einzelnen kleinen wie auch grossen Projektes perfekt ein, sondern auch der Schutz unserer wichtigsten Ressource – Wasser – wird dadurch wesentlich erhöht. Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH - Pumpwerk Kaindorf 1 Edelstahlzarge zur Verblendung der Mauerlaibung[...]
[...]Leibnitz, Österreich Die Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH hat es sich zum Ziel gesetzt, die überregionale Trinkwasserversorgung im süd- und südoststeirischen Raum sicherzustellen. Bei einer jährlichen Trinkwasserförderung von etwa drei Millionen Kubikmeter und Tagesspitzen von bis zu 15.000 Kubikmeter werden 39 Gemeinden sowie drei Gesellschaftergemeinden versorgt. Diese umfassen rund 100.000 Einwohner in den Bezirken Leibnitz, Graz Umgebung, Deutschlandsberg, Feldbach und Radkersburg. Insgesamt werden 11 Brunnenanlagen, 42 Hochbehälter (davon 20 eigene mit einem Fassungsvermögen von 10.000 m³), 60 Drucksteigerungsanlagen sowie 170 km Transport- und 139 km Versorgungsleitungen betrieben. Weiter ist die Leibnitzerfeld Wasserversorgungs GmbH mit den Wasserverbänden Umland Graz, Leibnitzerfeld Süd und Grenzland Südost vernetzt. Für die nächste Zeit sind bei einigen der Hochbehälter, Brunnen und Drucksteigerungsanlagen Sanierungsmassnahmen geplant. Dabei ist es der HUBER SE gelungen, die Verantwortlichen der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH von der hochwertigen Technik und der Funktionalität der HUBER RC3-Sicherheitstür zu überzeugen und einen Auftrag für die Installation von acht RC3-Türen zu sichern. Bereits im Vorfeld hat der zuständige Aussendienstmitarbeiter der HUBER SE im Beisein eines Wassermeisters der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH die Naturmasse der einzelnen Bauwerke genommen. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die richtigen Massnahmen für einen problemlosen Einbau der HUBER RC3-Türen getroffen werden. Zudem wird für jedes Objekt ein sogenannter Türfragebogen erarbeitet, in dem sämtliche Besonderheiten und Kundenwünsche festgehalten werden. In diesem Zusammenhang möchten wir uns sehr herzlich für das Vertrauen bedanken, das uns die Verantwortlichen der Leibnitzerfeld Wasserversorgung GmbH entgegengebracht haben. Wir sehen einer weiteren Zusammenarbeit mit Freude und grossem Interesse entgegen. Allgemeine Informationen zu einbruchhemmenden Türen und Widerstandsklassen: Seit 2011 ist mit der DIN EN 1627 der Einbruchschutz jetzt auf europäischer Ebene verbindlich genormt. Seitdem ist von „RC“ (Resistance Class) die Rede, statt wie bei der bis dahin gültigen Vornorm von „WK“ (Widerstandsklasse). Insgesamt gibt es sechs Widerstandsklassen (RC 1 – RC 6), wobei RC 6 die höchste Stufe darstellt. Die in Leibnitzerfeld zum Einsatz gekommene Widerstandsklasse RC 3 wird bei erhöhten Anforderungen an die Einbruchsicherheit kriminalpolizeilich dann empfohlen, wenn das Bauwerk zusätzlich über eine Einbruchmeldeanlage abgesichert ist. HUBER empfiehlt seine einbruchhemmenden Türen dieser Klasse als Zugang für Gebäude, speziell in der Trinkwasserversorgung und für Bereiche mit erhöhten Anforderungen an die Einbruchsicherheit.[...]
[...]Houten, Niederlande Es ist ein idealer Standort zur weitergehenden Abwasserreinigung: HUBER liefert über die niederländische Repräsentanz Dutch Spiral B.V. bewährte Edelstahl-Ausrüstungsteile aus dem Geschäftsbereich Safe Access Solutions (SAS) für die erste Anlage der Niederlande zur Ozonierung von Abwasser. Im Lieferumfang enthalten sind fünf HUBER Mannlöcher TT8a und drei HUBER Drucktüren TT7. Rückstände chemischer Substanzen im Trinkwasser Das niederländische Trinkwasser gehört aufgrund seiner intensiven Reinigung zur Weltspitze. Immer präzisere Analysemethoden zeigen jedoch, dass im Trinkwasser Rückstände chemischer Substanzen wie zum Beispiel Medikamente vorhanden sind. Ein 2021 veröffentlichter Bericht des Niederländischen Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt RIVM zeigt, dass in mehr als 60 % der Trinkwasserproben Stoffe gefunden wurden, die in dieser Menge nicht im Trinkwasser vorhanden sein sollten. Demografischer Wandel, Einsatz von Medikamenten und Qualitätssicherung des Trinkwassers Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat zu einer erhöhten Schadstoffkonzentration geführt, aber auch der demografische Wandel der Gesellschaft und der damit einhergehende vermehrte Einsatz von Arzneimitteln fallen ins Gewicht. Die Qualität des Trinkwassers in den Niederlanden ist weiterhin sehr gut, aber die Sorge um die zukünftige Qualität wächst aufgrund der oben genannten Faktoren. Weitergehende Abwasserbehandlung: Houten erhält die erste Anlage zur Ozonierung des Abwassers in den Niederlanden Die weitergehende Abwasserbehandlung ist ein wichtiger Schlüssel zur Verringerung von Arzneimittelrückständen in Oberflächengewässern. Nach einer landesweiten Analyse wurde die Kläranlage in Houten, einer niederländischen Kleinstadt in der Provinz Utrecht mit rund 50.000 Einwohnern, als ein idealer Standort für die Installation der ersten Anlage zur Ozonierung des Wassers in den Niederlanden festgelegt. Die gebräuchlichsten Techniken haben gezeigt, dass Ozon ein geeignetes Mittel ist, um die Menge an Arzneimittelrückständen zu verringern, die über das Abwasser in Oberflächengewässer gelangen. Es ist angedacht, künftig mehrere Kläranlagen mit einer Anlage dieser Art auszustatten. Bildergalerie Fotos des Projekts Eine der eingebauten HUBER Drucktüren TT7 aus Edelstahl In die Drucktüren integriertes Sichtglas mit Wischer und LED-Beleuchtung ; Aussen- und Innenansicht Installierte Wartungsöffnungen HUBER Mannloch TT8a, rund, verschraubt HUBER Mannloch TT8a - Detailansicht KA Houten erhält fünf HUBER Mannlöcher TT8a und drei HUBER Drucktüren TT7 Die Ozonbehandlung in Houten findet in einem Ozonreaktor aus Beton statt, der mit Belüftungselementen ausgestattet ist. Diese Elemente müssen leicht zu inspizieren und gut zu erreichen sein. Eine druckdichte Tür ist für einen sicheren und zugleich einfachen Zugang die beste Wahl. So wurde für die Ozonierungsanlage in Houten die HUBER Drucktür TT7 gewählt. Die Türen befinden sich sieben Meter unter Wasser und sind mit Schauglas, Scheibenwischern und LED-Beleuchtung ausgestattet, um die Wirkung des Ozons gut beobachten zu können. Es handelt sich um ein massgeschneidertes Produkt mit Anpassungen im Bereich der Abdichtung und der Glasart, um Korrosion durch das Ozon zu verhindern. Die HUBER Drucktür TT7 ist eine vollständig aus Edelstahl gefertigte, einbaufertige Behälterzugangstür speziell für die Trinkwasserversorgung. Die rechteckigen HUBER Drucktüren sind bis zehn Meter druckbeständig, zur Druckseite öffnend, einbaufertig, beidseitig überschalbar (Wandstärke ≥ 280 mm) und statisch geprüft. Der Reaktor besteht aus verschiedenen Kammern. Um eine korrekte Probenahme je Kammer durchführen zu können, wurden auf der Decke jeder Kammer druckdichte HUBER Mannlöcher TT8a verbaut, die bis zu einem Gasdruck von 40 mbar beständig sind. Die speziell für die Trinkwasserversorgung entwickelten HUBER Mannlöcher sind Wartungs- und Sichtöffnungen aus Edelstahl, die standardmässig druckbeständig bis 5 Meter Wassersäule sind. Die runden Mannlöcher sind einbaufertig, beidseitig überschalbar und beinhalten eine zwischengelegte Dichtung entsprechend ihrem Einsatzbereich. Als Verschluss dient ein Blinddeckel, an dem zwei Handgriffe zum Anheben befestigt sind und die durch Schraubverbindungen mit der Zarge verbunden sind.[...]
[...]Utzenaich, Österreich HUBER-Luftfilteranlagen erreichen einen Abscheidegrad von > 99,95 % In manchen Wasserkammern bilden sich an der Decke und an den Wänden Kondensattropfen. Grundsätzlich sollte diese Erscheinung durch gute Deckenisolierung, schräge Decken oder Gewölbe oder durch spezielle Beschichtungen vermieden werden. Häufig ist dem Problem mit statischen Methoden aber nicht beizukommen. Bereits 2011 veröffentlichten wir einen Bericht über die Betriebserfahrungen mit der Nachrüstung einer Zwangsbelüftung im Hochbehälter Utzenaich im österreichischen Innviertel. Der dort im Jahre 2007 neu installierte Hochbehälter mit zwei rechteckigen Kammern von je 250 Kubikmetern Fassungsvolumen wurde nach hohen hygienischen Standards errichtet. Eine Edelstahlauskleidung, eine schräge Decke sowie eine Luftzuleitung mit integriertem Luftfilter und einer erdverlegten Schleife mit Gefälle zur Luftabkühlung und Kondensatausschleusung waren Ausstattungsmerkmale. Luftfilteranlagen von HUBER Typ L251 bis L661 filtern Luft mit einem HEPA-Filter Klasse H13 (HEPA = High Efficiency Particulate Filter bzw. Schwebstofffilter). Filterklasse H13 bedeutet nach DIN 1822:2011 einen Abscheidegrad (Integralwert) von > 99,95 %. Das ist Standard für Operationssäle. Die Typen L361 bis L661 verfügen zusätzlich zum HEPA-Filter H13 über einen Feinfilter Klasse M5 (nach EN 779:2012) als Vorfilter. Man merke: Eine Wasserkammer, deren Luftzufuhr über eine HUBER Luftfilteranlage erfolgt, atmet Luft in einer Reinheit, wie sie sonst OP-Sälen zugeführt wird. Aber: In einem OP-Saal arbeiten Menschen. Das bedeutet, dass Luft ein- und ausgeatmet wird und auch anderweitig in einen Verbrauchszustand gelangt. Daher verfügen diese Räume über eine Zu- und Abluftführung. Diesem Beispiel galt es zu folgen – jedoch in einem der Notwendigkeit angepassten Mass. Ähnlich wie Menschen im OP-Saal gibt auch die Wasseroberfläche Feuchtigkeit an die Luft ab. Was in der Wasserkammer fehlt, wenn es zu Kondensatbildung kommt, sind zusätzlich zur Luftfilteranlage eine Zwangsbelüftung (mittels Ventilator) und eine Abluftführung. Im Hochbehälter Utzenaich wurde der erste erfolgreiche Versuch gemacht, die Kondensatbildung durch Zwangsbelüftung zu eliminieren. In den folgenden Jahren wurden weitere Behälter mit einer Zwangsbelüftung zusätzlich zu bereits vorhandenen Luftfiltern eingebaut. Überall konnte die Kondensatbildung minimiert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Massnahme ist, dass sich ab dem Ventilator das gesamte System in einem leichten Überdruck befindet und mit Sicherheit keine ungefilterte Luft in die Wasserkammer gelangen kann. Nicht bekannt ist der Verlauf der relativen Luftfeuchte über die Höhe zwischen Wasseroberfläche und Wasserkammerdecke. Es macht aber auch wenig Sinn, dieses Profil zu messen, denn die Rahmenbedingungen sind meistens verschieden und so kann nicht von einem auf den nächsten Fall geschlossen werden. Der Einbau einer Luftfilteranlage sollte mittlerweile – nachdem solche Anlagen seit 15 Jahren in zunehmender Zahl eingesetzt werden – Stand der Technik geworden sein, wenngleich es dazu noch keine bindenden Vorschriften gibt. Sind bei einem Neubau alle baulichen Massnahmen nach dem Stand der Technik getroffen oder bei Sanierungen die in vertretbarem Kostenrahmen realisierbaren Massnahmen zur Kondensatvermeidung durchgeführt worden, und das Kondensatproblem erscheint dennoch: Es reicht aus, zu wissen, dass durch die Nachrüstung einer Zwangsbelüftung (Ventilator mit ca. 150 – 250 Pa Druckerhöhung im Betriebsbereich) und einer Luftfilteranlage (sofern nicht schon vorhanden) sowie einer Fortluftleitung mit leicht öffnender Rohrverschlussklappe (Δp ca. 80 – 120 Pa) bzw. einer definierten Fortluftführung (es muss keine Leitung sein) der Kondensatbildung mit hoher Wahrscheinlichkeit gänzlich Einhalt geboten werden kann.[...]
[...]Die ebenerdige, befahrbare Schachtabdeckung SD7 jetzt geprüft nach neuer Norm Seit September 2015 gibt es eine neue Norm: Die DIN EN 124-3:2015-09, Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen , welche im Teil 3 erstmals explizit direkt Aufsätze und Abdeckungen aus Stahl oder Aluminiumlegierungen anspricht. Diese Europäische Norm gilt für Abdeckungen und Aufsätze mit einer lichten Weite bis einschliesslich 1000 mm zum Abdecken von Abläufen, Einsteig- und Kontrollschächten in Flächen, die für Fussgänger und/oder Fahrzeugverkehr bestimmt sind. Gegenüber der DIN EN 124 von 1994 wurden diverse Zusatzprüfungen ergänzt wie beispielsweise: Prüfung der Sicherung des Deckels / Rostes im Rahmen Griffigkeitsprüfung Prüfung des Kippverhaltens, uvm. Ab spätestens März 2017 muss zwingend die neue DIN EN 124:2015-09 eingehalten werden, entgegenstehende nationale Normen müssen bis März 2017 zurückgezogen werden. Da die Übergangsfrist nahezu vorüber ist, ist es notwendig, Ausschreibungen entsprechend der neuen Norm auszuführen. Die HUBER SE als Hersteller und weltweiter Exporteur von Schachtabdeckungen hat sich bereits frühzeitig mit der Normensituation beschäftigt und alle Neuerungen durchgängig auf alle betroffenen Produkte übertragen. Aus diesem Grund wurde unsere Schachtabdeckung SD7 im August 2016 durch die Materialprüfanstalt (MPA) Bremen auf die Anforderungen aus der DIN EN 124-1:2015-09 und der DIN EN 124-3:2015-09 geprüft. Die Schachtabdeckung SD7 aus nichtrostendem Stahl entspricht nun den aktuellsten Normen und Vorschriften und sorgt für ein Höchstmass an Sicherheit. Die jahrzehntelange Erfahrungin der Verarbeitung des Werkstoffs Edelstahl kombiniert mit einer abschliessenden Oberflächenbe-handlung durch Beizen und Passivieren im Vollbad gewähren den Produkten aus dem Hause HUBER SE ein Optimum an Alterungsbeständigkeit! Sprechen Sie uns an - wir unterstützen und beraten Sie gerne![...]
[...]Schächte erfüllen eine wichtige Aufgabe in der Wasserversorgung und in der Abwasserentsorgung. Sie werden beispielsweise dort eingesetzt, wo Armaturen zum Absperren in einer Rohrleitung zugänglich sein müssen, als Kontrolle von Streckenabschnitten bei langen Rohrleitungen oder zur Be- und Entlüftung sowie als Zugang für komplexe Einbauten (z.B. Quellsammelschacht, Druckunterbrecherschacht und viele weitere). In jedem einzelnen Anwendungsfall muss ein sicherer Zugang gewährleistet sein. „Für die Sicherheit der Schachtbauwerke ist der Betreiber verantwortlich!“ Für das Bedienpersonal gibt es zahlreiche Vorschriften die dazu dienen, bei richtiger Anwendung Unfälle zu vermeiden. Die anstehenden Arbeiten müssen von zwei Personen durchgeführt werden, wobei eine Person ausserhalb des Schachtes zur Sicherung verbleibt. Meist erfolgt der Einstieg in den Schacht von oben. Das bedeutet konkret, das Bedienpersonal muss eine Schachtabdeckung öffnen und über ein geprüftes Steigsystem und die passende, ebenso geprüfte Einsteighilfe in den Schacht einsteigen. Schon beim Öffnen muss man sich über die Schachtöffnung bücken. Viele, insbesondere grössere Schachtabdeckungen lassen sich ausserdem nur durch hohen Kraftaufwand öffnen. Die Gefahr des Absturzes während des Öffnens ist gross. Auch bei geöffneter Schachtabdeckung und ungesicherter Öffnung kann durch Unachtsamkeit ein Unfall passieren. In der Schachtöffnung eingebaute Absturzgitter können Unfälle verhindern und bieten einen zuverlässigen Schutz gegen Absturz beim Öffnen eines Schachtbauwerkes. Bei längeren Arbeiten im Schachtbauwerk kann das Absturzgitter verschlossen und somit die Öffnung gesichert werden. Durch die Bauform des Absturzgitters gelangt ausreichend Tageslicht in den Schacht. Das Absturzgitter wird unterhalb der Schachtabdeckung im Schachthals angedübelt. Beim Öffnen rastet es selbständig in geöffneter Stellung ein. Durch seine Konstruktion erhält das Absturzgitter ausreichend Stabilität, um den Sturz nach unten zu verhindern. Dieses Absturzgitter kann jederzeit in bestehende Schächte nachgerüstet werden.[...]
[...]Um den Faktor Sicherheit auch bei den Schachtabdeckungen noch mehr hervorzuheben, gehören jetzt auch einbruchhemmende Schachtabdeckungen der Widerstandsklasse RC3, geprüft nach DIN EN 1627 zu unserem Sortiment. Mit Hilfe unserer langjährigen Erfahrung in der Herstellung von Schachtabdeckungen aller Art wurde bei der Entwicklung und der Fertigung der Fokus auf eine maximale Resistenz gegen unbefugtes Eindringen in den Schacht gelegt. Handeln Sie jetzt: Oft sind abseits gelegene Quell- und Brunnenschächte besonders häufig durch Manipulation bedroht Neben sorgfältiger Fertigung und ausgereifter Konstruktion sorgt der Werkstoff Edelstahl für eine hohe mechanische Festigkeit Eine stabile Ausrüstung hält eher vom Eindringversuch ab und leistet dem kriminellen Einbruch länger Widerstand![...]