[...]Schwaz, Österreich Nach einer eingehenden Prüfung der am Markt angebotenen unterschiedlichen Produkte zur Sandwaschung setzte sich die HUBER Sandwaschung RoSF4 im Entscheidungsprozess der Stadtwerke Schwaz GmbH klar durch. Hauptmerkmale wie eine Abscheideleistung von 95 % für Korndurchmesser < 0,2 mm sowie unter 2 % Glühverlust im gewaschenen Sand und die im Markt eingesetzten Referenzanlagen führten zur Entscheidung für die HUBER Sandwaschanlage RoSF 4. Nach der Montage im Juni 2001 und der anschliessenden Inbetriebnahme im Juli 2001 zeigt die Anlage ihre volle Funktion wie vorher durch HUBER garantiert mit folgenden gemessenen Leistungsdaten: Durchsatzleistung 16 l/s Unter 2 % Glühverlust im gewaschenen Sand Abscheidung der Feinsande bis 95 % der Korngrösse > 0,2 mm Anlässlich des Projektabschlusses möchten wir uns nochmals beim Betriebsleiter, Herrn Streiter, bedanken. Dieser hatte durch seine zielgerichtete Produktprüfung die Grundlage für eine objektive Entscheidung geschaffen. Weiter bedanken wir uns bei der Geschäftsführung der Stadtwerke Schwaz GmbH für Ihr Vertrauen und wünschen weiter noch viel Erfolg mit der Sandwaschanlage RoSF 4.[...]
[...]Hannover-Lahe, Deutschland Das Projekt Hannover-Lahe von HUBER und der sludge2energy GmbH schreitet weiter voran: Die beiden HUBER Scheibentrocker RotaDry® 2050 M stehen vor der Warm-Inbetriebnahme. Mit einem Schwerlastkran wurden die beiden jeweils rund 63 Tonnen schweren Scheibentrockner im November 2021 auf der Baustelle von den Schwertransportern abgeladen und direkt in das Gebäude auf die vorbereitete Ebene gehoben. Sie kommen in der Klärschlammmonoverbrennungsanlage (KVA) Hannover-Lahe als Vortrockner zur Brennstoffaufbereitung des Klärschlamms zum Einsatz. Kurz darauf wurden auch Wirbelschichtofen und Turbine eingehoben und der fehlende Stahlbau vollendet. Thermische Trocknung zur weiteren Verwertung des Klärschlamms: Umweltfreundlich gewonnene Wärme für rund 5.000 Haushalte Mittels der HUBER Scheibentrocker RotaDry® wird der entwässerte Klärschlamm so weit getrocknet, dass er autotherm (d.h. ohne äussere Wärme- oder Energiezufuhr) in der Wirbelschichtverbrennung verwertet werden kann. Der im Kessel erzeugte Dampf wird sowohl zur Stromerzeugung für die Deckung des elektrischen Eigenbedarfs der Anlage als auch für die Beheizung der Trockner verwendet. Die anfallenden Brüden (Wasserdampf) werden in einem Brüdenkondensator niedergeschlagen und die entstehende Wärme zur Auskopplung in das Fernwärmenetz verwendet. Die umweltfreundlich gewonnene Wärme steht anschliessend rund 5.000 Haushalten zur Verfügung. Erfolgreiche Kalt-Inbetriebnahme 2022 Ein erfolgreicher Meilenstein im Projekt: Im November 2022 erfolgte die Kalt-Inbetriebnahme mit Signalcheck und Drehrichtungstests. Bei der Kalt-Inbetriebnahme wurden zudem die beiden tonnenschweren Rotoren das erste Mal erfolgreich sanft in Bewegung gesetzt. Nach Abschluss der Kalt-Inbetriebnahme fand eine umfassende Schulung des Betreiberpersonals durch den verantwortlichen HUBER-Verfahrenstechniker statt. Ausblick: Warm-Inbetriebnahme und Start-up In Kürze beginnt das Service-Team mit der Warm-Inbetriebnahme und dem Start-up der beiden HUBER Scheibentrockner RotaDry®. Die Trockner werden in der Folge zum ersten Mal mit Dampf beaufschlagt und kontrolliert aufgeheizt. Im Anschluss an die erfolgreiche Warm-Inbetriebnahme kann erstmals Klärschlamm getrocknet und zur Wirbelschichtverbrennung gefördert werden[...]
[...]Newark, UK HUBER Technology UK hat vor kurzem ein Projekt für die KA Crankley Point in Newark abgeschlossen. Das Projekt ist Teil einer 60 Millionen-Pfund-Investition von Severn Trent Water in Newarks Abwasser- und Wassersysteme zum Schutz von rund 400 Häuser vor Überflutungen. Ein Teil der Arbeiten umfasste den Bau eines Mischwasserkanals mit 2,8 m Durchmesser und einer neuen Pumpstation auf der KA Crankley Point. Projektbeschreibung Bei diesem Projekt entstand der erste Kontakt 2012, als HUBER Technology direkt von Severn Trent Water gebeten wurde, den Konzeptentwurf für das Projekt zu prüfen. Im weiteren Verlauf gab es 2015 dann den Kontakt mit NMCN und die BNM Alliance. Durch die frühzeitige Einbindung in das Projekt konnten wir die kosteneffektivste und für dieses herausfordernde Projekt beste Lösung entwickeln. Die Pumpstation verfügt über vier Trockenwetterpumpen, die das Abwasser direkt in das Einlaufbauwerk pumpen, sowie sechs Regenwetterpumpen, die nur im Regenwetterfall zum Einsatz kommen. Jede der Regenwetterpumpen ist für maximal 1.000 l/s ausgelegt. Der Gesamtabwasserstrom von 6.000 l/s muss gesiebt werden, um zu verhindern, dass Abfälle in den Fluss Trent gelangen. Um sicherzustellen, dass die Rechen auch wie konstruktiv geplant funktionieren, wurde ein massstabgetreues Modell der gesamten Pumpstation mit Rechengebäude angefertigt. Von HUBER Technology gelieferte Maschinen: 2x HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 Die Lösung Die beiden Siebanlagen sind für den kompletten maximalen Regenwasserdurchfluss von 6.000 l/s ausgelegt, der von den sechs Regenwasserpumpen geliefert wird. Die 6 mm Rechen mit zweidimensionaler Siebung verhindern, dass im Regenwetterfall Abfälle und Rechengut in den Fluss Trent gelangen. Sobald eine der Regenwasserpumpen startet, beginnen auch die beiden Rechen zu laufen. Das von den Siebanlagen zurückgehaltene Rechengut wird in das Trockenwettergerinne zurückgeführt und im Zulaufbauwerk weiter behandelt und dann entnommen. Die Lösung Durch die frühe Einbindung in das Projekt konnten wir mehrere mögliche Lösungen ausarbeiten, mit unterschiedlichen Rechenausführungen je nach Durchflussmenge und Auslegung der Pumpstation. Als mögliche Optionen wurden dabei Varianten mit bis zu vier Maschinen sowie verschiedene Lösungen zur Entfernung und Weiterbehandlung des Siebgutes in einer speziellen Rechengutbehandlungsanlage in Betracht gezogen. Die endgültige Lösung bestand schliesslich aus zwei Siebanlagen mit 700 mm Durchmesser und einer Länge von etwas mehr als 8.000 mm, eingebaut an gegenüberliegenden Überfallwehren. Das von den beiden Maschinen entnommene Siebgut wird von einer Transportschnecke zur Nichtantriebsseite gefördert und dort über einen Räumer in das Trockenwettergerinne ausgetragen. So kann das Siebgut zurückgeführt und von den Zulaufrechen auf der Anlage entnommen werden. Durch Verwendung einer doppelten Abdeckung für den Ablaufbereich der Siebanlagen wird sichergestellt, dass kein Regenwasserdurchfluss in das Trockenwettergerinne gelangt und das Einlassbauwerk überflutet. Die Abdeckung verhindert ein Überlaufen über das Wehr, lässt aber den von der Schnecke transportierten Wasserstrom zum Auslauf passieren. Die Siebanlagen beginnen mit dem Start der Regenwasserpumpen zu arbeiten und laufen nach einem Regenereignis noch weiter, um sicherzustellen, dass der Siebkorb beim nächsten Regenereignis sauber ist. Das Projekt wurde im Dezember 2018 erfolgreich abgeschlossen und in Betrieb genommen. “Bei diesem Prestigeprojekt war es enorm wichtig, dass wir uns frühzeitig und effektiv engagieren, um gemeinsam eine geeignete, innovative Lösung zu finden. Die Maschinen wurden pünktlich und im Rahmen des Budgets geliefert. Das Projekt ist damit ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche enge Zusammenarbeit mit dem Wasserunternehmen und dem Anlagenbauer.” (Richard Willis, Area Manager) Foto der eingebauten Maschinen Pumpstation und Rechengebäude Siebanlage im Betrieb[...]
[...]Wittislingen, Deutschland Kompaktanlagen zur mechanischen Abwasserbehandlung gehören zum Stand der Technik. Der Kosten-/Nutzen-Vorteil dieser Systeme, die zur Entnahme von organischen und mineralischen Feststoffen eingesetzt werden, ist dabei unbestritten. Alleinig der Verbrauch an umbautem Raum schmälert etwas die Wirtschaftlichkeit der konventionellen Kompaktanlagen. Die gleichen Beweggründe spielten bei der Entscheidungsfindung der Gemeinde Wittislingen eine wichtige Rolle. Der Kosten-/Nutzen-Gedanke sollte dabei in Einklang mit dem umbauten Raumbedarf gebracht werden. Letztendlich entschied man sich für unsere neuentwickelte ROTAMAT® Kompaktanlage Ro5 HD mit „Hydro Duct“ Strömungsführung, welche alle Vorteile einer guten Kompaktanlage bei geringerem Raumbedarf erfüllt. In Wittislingen wird das Abwasser mittels Tauchmotorpumpen auf die oberirdisch aufgestellte ROTAMAT® Kompaktanlage gepumpt. Der Abwasserzulauf erfolgt dabei 90° versetzt zum Sandfangsystem, um eine günstige Anströmung des Sandfanges zu ermöglichen. Die Abwassersiebung erfolgt anschliessend höhenstandsgeregelt mittels einer ROTAMAT® Siebschnecke Ro9 bei 5 mm. Das abgeschiedene Rechengut wird mit einem integrierten Rechengutauswaschsystem (IRGA) gewaschen, anschiessend gepresst und in den Rechengutcontainer abgeworfen. Vor dem Rechen ist ein Notüberlauf integriert, so dass das Abwasser bei erhöhtem Zufluss ohne Siebung im Sandfang behandelt werden kann. Ausschliesslich für Wartungszwecke ist zusätzlich eine Notumgehung des Rechens und des Sandfanges in der Anlage integriert. Das nachfolgende „Hydro Duct“ Sandfangsystem ist eine Kombination aus einem belüfteten und einem unbelüfteten Sandfang, bei dem alle Vorteile eines belüfteten und unbelüfteten Sandfanges, jedoch bei kürzerer Bauweise vereinigt werden. Im belüfteten Bereich wird durch Einbringung von feinblasiger Luft eine Wasserwalze induziert. Dadurch werden organische Partikel gut in Schwebe gehalten und gleichzeitig Fett akkumuliert. Das Fett sammelt sich selbstständig in einer separaten Fettfangtasche und wird mittels automatischem Räumsystems/ Exzenterschneckenpumpe entfernt und dem Rechengut zugegeben. Nahtlos schliesst sich die unbelüftete Sandfangkammer an, in welcher aufgrund definierter Geschwindigkeitsverhältnisse eine hohe Abscheideleistung sicher erreicht wird. Eine integrierte Sandförderschnecke transportiert das Sandfanggut in eine neuartige Nachspülzone, in der die organischen Partikel weitgehend ausgewaschen werden. Eine anschliessende Sandklassierschnecke fördert das vorgewaschene Sandfanggut mit einem Glühverlust von kleiner. 10 % in einen Container. Die ROTAMAT® Kompaktanlage in Wittislingen arbeitet nun seit einem halben Jahr zur vollen Zufriedenheit des Betreibers. Vor allem die einfache Bedienung, die Verringerung der zu entsorgenden Reststoffe sowie die Zuverlässigkeit sind hierbei die wichtigsten Punkte. Zusammenfassung: Seit einem halben Jahr ist auf der Kläranlage Wittislingen die neuentwickelte ROTAMAT® Kompaktanlage Ro 5 HD in Betrieb. Mit dieser konfektionierten Anlage werden alle Anforderungen an eine gute mechanische Abwasserbehandlung erfüllt. Durch die Kombination von belüfteten und unbelüfteten Sandfangbereichen wird eine sichere Sandabscheidung trotz Reduzierung der Sandfanglänge erreicht.[...]
[...]Berching, Deutschland Ob Mikrosiebung, Polstoff-Filtration oder GAK Adsorption In den vergangenen Jahren wurde kaum ein Thema intensiver diskutiert als die Einführung der 4. Reinigungsstufe zur gezielten Entfernung von Spurenstoffen. Auch wenn es in Deutschland aktuell noch keine verbindlichen gesetzlichen Vorgaben gibt, machen sich mittlerweile immer mehr Kommunen und Abwasserverbände Gedanken darüber, wie man diese Reinigungsstufe unter Berücksichtigung aller individuellen Anforderungen und Randbedingungen in naher Zukunft realisieren könnte. Den grössten Einfluss auf die Wahl des optimalen Verfahrens haben neben Abwasserzusammensetzung, Platzverhältnissen und Anlagengrösse vor allem die bestehende Anlagentechnik und die Einleitbedingungen auf den Kläranlagen. Es hat sich in den vergangenen Jahren herauskristallisiert, dass bei der 4. Reinigungsstufe sowohl Adsorptions-, Oxidations- als auch Filtrationsverfahren zum Zuge kommen werden. Für all diese Verfahrenslösungen bietet HUBER verschiedene leistungsstarke Schlüsselbausteine an. HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK Bei den Verfahren mit granulierter Aktivkohle (GAK) steht mit dem HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK ein zuverlässiges Produkt zur Spurenstoffentfernung zur Verfügung, welches durch geschickte Kombination mit dem HUBER Scheibenfilter RoDisc® als Mikrosiebung eine ideal abgestimmte Verfahrenslösung für die 4. Reinigungsstufe bildet. Der HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK ermöglicht eine einfache, modulare Nachrüstung selbst auf kleineren Kläranlage, er benötigt keine aufwändige Kohle-Dosiertechnik und erzeugt somit auch keine Schmutz- und Staubbelastung. Ausserdem sind keine Vorkehrungen zum Explosionsschutz notwendig und die eingesetzte granulierte Aktivkohle lässt sich einfach regenerieren und wiederverwenden. HUBER Scheibenfilter RoDisc® Dem HUBER Scheibenfilter RoDisc® kommt als vorgeschalteter Polizeifilter gerade bei Verfahren mit granulierter Aktivkohle (GAK) eine herausragende Bedeutung zu. Er schützt die hochwertige Aktivkohle vor Verunreinigungen und gewährleistet damit langfristig einen stabilen, wartungsarmen Anlagenbetrieb. Als positiver Nebeneffekt entfernt der HUBER Scheibenfilter RoDisc® darüber hinaus fast vollständig das noch im Ablauf enthaltene Mikroplastik. HUBER Tuchfilter RotaFilt® Für das so genannte „Ulmer Verfahren“, dem klassischen Adsorptionsverfahren mit Pulveraktivkohle (PAK), hat HUBER mit dem neuen HUBER Tuchfilter RotaFilt® ab sofort einen zuverlässigen, leistungsstarken Polishing Filter im Produktportfolio. Dieser wird der Adsorptionsstufe und dem Sedimentationsbecken nachgeschaltet und gewährleistet mit seinem innovativen Polstoff-Gewebe einen nahezu vollständigen partikelfreien Ablauf. Das Ulmer Verfahren selbst gilt als ein sehr zuverlässiges, betriebssicheres Verfahren, insbesondere für grössere Kläranlagen, das durch Ausnutzung verschiedener Synergieeffekte (gleichzeitige P-Elimination, verbesserte Schlammentwässerung) zusätzliche Attraktivität erhält. Unabhängig davon, welches Verfahren bei der Umsetzung einer 4. Reinigungsstufe letztendlich zum Zuge kommt: HUBER bietet für alle Optionen ideal aufeinander abgestimmte, hochwertige Schlüsselbausteine.[...]
[...]Keine andere Maschinentechnik der HUBER SE wird so universell eingesetzt wie die der Fördertechnik. Ganz gleich ob im Bereich der Rechentechnik, Sand- oder Schlammbehandlung, die HUBER SE Fördertechnik stellt je nach Bedarf den sicheren Materialtransport zu den einzelnen Aggregaten sicher und ist damit für einen reibungsfreien Anlagenbetrieb unerlässlich. Generell kommen drei Maschinentypen zur Materialförderung bei HUBER zum Einsatz: Maschinentyp Transportierbares Medium HUBER Trogförderschnecke Ro8 T - Unbehandeltes oder gepresstes Rechengut - Sand - Schlamm (entwässert oder trocken) HUBER Rohrförderschnecke Ro8 - Unbehandeltes oder gepresstes Rechengut - Sand - Schlamm (entwässert oder trocken) HUBER Schwemmrinne HLC - Unbehandeltes Rechengut - Sand Trogförderschnecken werden vor allem bei horizontalen bis leicht angestellten Transportwinkel eingesetzt. Wohingegen Rohrförderschnecken je nach Medium bei stark bis senkrechten Materialtransport Einsatz finden. Beide Bauvarianten finden sich am Markt in diversen Durchmesser und Schneckenausführung. HUBER SE besticht hier vor allem durch eine unübertroffene Fertigungsqualität und einfallsreichen Austragsystemen zur Containerbeschickung. In den letzten Jahren findet im Bereich der mechanischen Vorreinigung für den Transport von unbehandelten „Rohmaterial“ zunehmend eine weitere Transportform Einzug, nämlich die der Schwemmrinnentechnik. Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Förderschnecken lassen sich dabei kurz zusammenfassen: Einfachste Maschinentechnik, ohne relevante Verschleissteile. Geeignet auch für den Einsatz bei sehr hohen Spitzenbelastungen (egal ob Grob-oder Feinrechengut) Realisierbarkeit von sehr weiten Förderstrecken > 40m, bei einem Bruchteil der Investitionskosten einer Förderschnecke Weltweit umgesetzte Grossprojekte in der Mechanischen Reinigung sowohl für Grob-, als auch Feinrechengut geben der Schwemmrinne Recht: Atotonilco, Mexiko - 10.500.000 EW Dublin Bay, Irland - 2.000.000 EW Konstrop, UK - 2.000.000 EW Mitchell Laiths, UK - 2.000.000 EW Vorteile der HUBER Transportschnecken Ro8 / Ro8 T Je nach Maschinentyp universell einsetzbar für jede Förderaufgabe Einsatz von Schneckentechnik mit Seele ermöglicht sehr lange Förderstrecken >30m bei gleichzeitig geringen Verschleiss Realisierung von variablen Maschinen-/ Containerbeschickungssystemen Vorteile der HUBER Schwemmrinne HLC Förderung von Grob- und Feinrechengut oder Sand Abwasser oder Brauchwasser als Fördermedium Bis zu 40 m Förderlänge Hohe Betriebssicherheit mit geringem Wartungsaufwand Individuelle Anpassung an die Förderaufgabe[...]
[...]Blankenkoch, Deutschland Als 1994 die erste Coanda-Sandwaschanlage in den Markt eingeführt wurde, brach ein neues Zeitalter im Bereich der mechanischen Abwasserreinigung an. Von vielen Anfangs noch belächelt, begann eine Erfolgsstory, die von Süddeutschland aus die ganze Welt in den Bann zog. Mittlerweile hat die Sandwaschanlage den konventionellen „Sandklassierer“ im Rechenhaus abgelöst und trägt zu einer nicht unerheblichen Reduzierung der Entsorgungskosten bei. Im Schlepptau des Erfolges und der damit verbundenen Tendenz zur Sandwäsche, starteten in den darauf folgenden Jahren viele Wettbewerber mit ihren Sandwaschaggregaten. Den Erfolg vor Augen, versuchten viele Wettbewerber mit einfachen Aggregaten, die Abscheidung der Feststoffe und die Trennung von Sand und Organik in den Griff zu bekommen. Sehr oft wurden dabei auch wichtige Teilbereiche aus der Coanda-Sandwaschanlage kopiert oder abgeändert, um einen patentrechtlichen Konflikt zu vermeiden. Als Resultat dieser „kopflosen“ Entwicklung wurden dann Sandwaschanlagen geboren, die zu keiner Zeit den Leistungsanforderungen (Abscheideleistung > 90 % der Korngrösse 0,20 mm; Glühverlust im gewaschenen Sand < 3,0 %) gerecht wurden. Alleinig der Preis dieser Zwiddermaschinen konnte sich sehen lassen. Die Leistungsanforderungen wurden grundsätzlich garantiert, so dass der Markt diese Maschinen bis zu einem gewissen Masse auch akzeptieren konnte bzw. musste. Der Preis war auch damals bei der Vergabe der Sandwaschanlage im Jahre ´98 für die Kläranlage Blankenloch ausschlaggebend, denn alle anderen geforderten Leistungsangaben wurden schwarz auf weiss im Leistungsverzeichnis garantiert. Der spätere Betrieb zeigte jedoch, dass nur kurz nach den zahllosen Inbetriebnahmen (dann wenn wieder einmal sauberer Sand eingefüllt worden war) ein vernünftiger Glühverlust im gewaschenen Sand erreicht werden konnte. Dürftige Nachbesserungen und Entwicklungen vor Ort brachten keine Verbesserungen am Ergebnis und nur Ärger beim Betreiber. Nach ewigem Hin und Her wurde dann das Wettbewerbsfabrikat gegen die Coanda-Sandwaschanlage, Typ: RoSF4 ausgetauscht. Seit der Inbetriebnahme im Herbst 2000 arbeitet das Original zu vollsten Zufriedenheit des Kläranlagenleiters, Herrn Grimm. Mit der Coanda-Sandwaschanlage hat er nun endlich sein Ziel, wenn auch mit Umwegen, erreicht.[...]
[...]In Zeiten knapper Kassen ist es sicherlich legitim, Investitionskosten so gering wie möglich zu halten. Kostenvergleiche mit spitzem Bleistift sind deshalb gängige Praxis. Im Bereich der maschinell ausgeführten Langsandfänge hat im Laufe der Jahre der Wettbewerb einen Standard gebildet, der nun von einem Anbieter unterlaufen wird. Dabei wird mit marketingtechnischer Unterstützung versucht, die Gesetzmässigkeiten der Physik und der mechanischen Verfahrenstechnik ausser Kraft zu setzen. Massgebliches Auslegungskriterium für belüftete Sandfänge ist die Aufenthaltszeit, also das Behältervolumen. An diesem Auslegungsmerkmal gibt es kein Vorbeikommen. Es sind definierte Auslegungskriterien der ATV bekannt, die von KALBSKOPF ausführlich beschrieben worden sind. Nachfolgend sind einige wichtige Parameter für die Dimensionierung belüfteter Sandfänge gemäss ATV zusammengefasst. Die Folgen eines unzureichend dimensionierten Sandfanges werden in der Regel erst später sichtbar. Ablagerungen von Feinsanden in der Biologie und im Schlammkreislauf sind die Folge. Zirkulationspumpen verschleissen schneller und müssen in kürzeren Intervallen gewartet bzw. ersetzt werden. Die Reinigung dieser Verfahrensstufen ist sehr zeitaufwendig, personalintensiv und es müssen komplette Anlagenteile für die Reinigung ausser Betrieb genommen werden. Zusätzliche unkalkulierbare Kosten entstehen dadurch für den Betreiber. Wenn Sie einen Sandfang planen, achten Sie bitte auf die in der Tabelle aufgeführten Punkte. Sprechen Sie uns bitte an, wir verfügen auf diesem Gebiet über einen zwanzigjährigen Erfahrungsschatz, den Sie in Ihrem Interesse nutzen sollten.[...]
[...]Berching, Deutschland Die Schiffe der „Endeavor“-Serie sind die weltweit grössten Megayachten mit Eisklasse PC6. Dadurch sind Expeditionen zu paradiesischen Inseln möglich, die von herkömmlichen Kreuzfahrtschiffen nicht angesteuert werden können. Hauptreiseziele werden u.a. die Arktis, die Antarktis und die Karibik sein. Das Kreuzfahrtschiff „Crystal Endeavor“ soll 2020 erstmals in See stechen und ihre maximal 200 Passagiere in 100 exklusiven Suiten bis in die entlegensten Winkel der Welt bringen. Auf diesem Kreuzfahrtschiff werden zwei HUBER Membrane Screen ROTAMAT ® RoMem 780 mit 0,5 mm Maschenweite zukünftig für die Reinigung des Abwassers aus den Kabinen sorgen. Die beiden HUBER Siebanlagen stehen aktuell schon im Schiffsrumpf der „Crystal Endeavor“ bei MV WERFTEN in Stralsund, wo das Schiff gebaut wird. Zusammen mit dem Planer, dessen Sitz sich in Pole, Grossbritannien befindet, haben wir eine spezielle Lösung entwickelt, die genau auf die Gegebenheiten eines Schiffes abgestimmt ist. Wie jeder weiss, sind die Platzverhältnisse auf einem Schiff sehr beengt. Das Ziel der Werft - so viel Platz und Komfort wie möglich für die Passagiere zu schaffen - steht im Vordergrund. Deshalb war hier die grösste Herausforderung, eine möglichst platzsparende Lösung für unseren Kunden zu erarbeiten, die jedoch die optimale Funktion unserer Maschinen nicht beeinflusst. Aufgrund der sehr guten und offenen Zusammenarbeit mit dem Planer und unserem Kunden, erhielten wir bereits einen neuen Auftrag für vier HUBER Membrane Screen ROTAMAT ® RoMem für zwei weitere Schiffe, die aktuell unsere Fertigung durchlaufen. Weitere zukünftige Aufträge dieser Art sind bereits angekündigt.[...]
[...]Berching, Deutschland Nicht nur für kritische Abwässer, sondern auch als Alternative bei überlasteten Belebungs- oder Nachklärbecken in der kommunalen und industriellen Abwasserreinigung Nachklärbecken haben die wichtige Funktion der Abtrennung von Belebtschlamm und sind mit Durchmessern von teils mehr als 50 Metern vorwiegend horizontal durchströmt. Schlamm kann sich darin absetzen und das nahezu feststofffreie Klarwasser fliesst über ein Gerinne ab. Die Steuerung und Überwachung derartiger Trennstufen erfolgt noch überwiegend visuell durch eine zyklische Sichttiefenmessung. Sollte sich dabei zeigen, dass die Höhe des Schlammspiegels ausserhalb des Regelbereiches liegt, wird häufig als Massnahme dagegen entweder das Rücklaufschlammverhältnis angepasst oder aber die Menge des Überschussschlammabzugs erhöht. Bleiben diese Massnahmen jedoch wirkungslos, bleibt in vielen Fällen nur noch die kostenintensive Dosierung von Fällungs- und Flockmitteln oder sonstiger Hilfsstoffe um Betriebsprobleme durch dauerhaften Abtrieb von Biomasse und Feinsuspensa auszuschliessen. Diese durch schlechtes Absetzverhalten des Belebschlamms verursachten Betriebsprobleme haben ihre Ursache vorwiegend in überlasteten Nachklärbecken, stark schwankenden Zulaufbedingungen, veränderten Nährstoffverhältnissen aufgrund industrieller Einleiter und ineffektiver Abscheidung von Fett und anderen flotierenden Partikeln. Zudem erhöht der Feststoffabtrieb von je 1 mg/L an abfiltrierbaren Stoffen die Konzentration an CSB um 0,8 bis 1,4 mg/L sowie die Konzentration von Phosphat um 0,02 bis über 0,04 mg/L. Belebtschlamm – absetzen oder aufschwimmen lassen? Die Mikroorganismen, welche die biologischen Prozesse im Belebungsbecken durchführen, siedeln sich innerhalb von Belebschlammflocken sowie an fein verteilten Schweb- und Feststoffen an, die wiederum an den Belebschlammflocken adsorbiert sind. Dieser Eigenschaft der Bakterien ist es zu verdanken, dass sie durch Sedimentationsverfahren vom gereinigten Abwasser abgetrennt werden können. Eine leider nur relativ geringe Dichtedifferenz zwischen Belebtschlammflocken und gereinigtem Abwasser resultiert in einer geringen Sinkgeschwindigkeit und demzufolge voluminösen Nachklärbecken, die grosse Nachklärbeckenoberflächen für den Trennprozess bereitstellen müssen. Oder vereinfacht zusammengefasst: die Trennleistung eines Nachklärbeckens wird durch die langsame Sinkgeschwindigkeit der Belebtschlammflocken limitiert. Als Alternative zum Nachklärbecken bietet sich das Flotationsverfahren mit zusätzlich verbesserter Abscheideleistung an. Durch Anlagerung von Gasblasen mit nur wenigen Tausendstel Millimeter an Belebtschlammflocken und feinste Trübstoffe werden diese Gas-Feststoff-Agglomerate in ihrer Dichte viel leichter als Wasser und steigen somit relativ schnell an die Wasseroberfläche eines Flotationsbeckens. Derart winzige Gasblasen werden durch das Prinzip der Druckentspannung erzeugt. Hierzu wird Luft unter Druck in einen Recyclewasserstrom eingebracht, in diesem vollständig gelöst und anschiessend durch Druckentspannung innerhalb einer Flotationszelle wieder freigesetzt. Aufgrund der Winzigkeit der Bläschen können sogar Trübstoffe an die Oberfläche des Flotationsbeckens transportiert werden, die sich innerhalb der Aufenthaltszeit in einem Nachklärbecken nicht abtrennen lassen. Verbesserung der Prozess- und Energiebilanz der Gesamtanlage Die mit den Gasbläschen aufsteigenden Feststoffe dicken sich an der Oberfläche des Flotationsbeckens auf bis zu 5% Feststoffgehalt ein und können als Rücklaufschlamm in das System zurückgeführt werden. Alternativ bietet sich die Möglichkeit an, den eingedickten Schlamm als Überschussschlamm zu entfernen und nachfolgenden Behandlungsschritten zuzuführen. Die Beschickung einer Schlammflotation kann bis zu 5m³ Belebtschlamm pro m² Oberfläche und Stunde erfolgen. In der Praxis werden erheblich bessere Ablaufwerte bei wesentlich geringerem Platzbedarf für den Flotationsbehälter anstelle des Nachklärbeckens erreicht. Die geringfügig höheren Energiekosten für den Betrieb der Druckentspannung relativieren sich aufgrund der Verbesserung des gesamten Prozesses. Insbesondere für die Nachrüstung bei beschränktem Platzangebot oder der Ertüchtigung bestehender Anlagen ohne grössere Bauarbeiten ist das Flotationsverfahrens optimal geeignet. Auch als tertiäre Stufe zum sog. „Polishing/ P-Reduktion“ werden zunehmend Flotationen eingesetzt. HUBER Druckentspannungsflotation HDF und HDF S – zwei verschiedene Bauformen für Ihre individuellen Bedürfnisse Als langjährig erfahrener Hersteller von Flotationsanlagen (HDF), vorwiegend in der industriellen Vorreinigung, hat HUBER nun auch leistungsfähige Flotationen für die Belebtschlammabtrennung entwickelt und erfolgreich in Einsatz gebracht (HDF S). Diese neuartigen HDF S Anlagen unterscheiden sich zu den herkömmlichen HDF Anlagen im Wesentlichen durch ihre spezielle Bauform. Anstelle hoch aufbauender Behälter mit integriertem Lamellenpaket kommen für die Belebtschlammabtrennung einteilige Behälter mit Strömungsleiteinrichtungen und angepasster Räumeinrichtung zum Einsatz. Die noch relativ wenig bekannte Alternative zur Nachklärung erfreut sich im Markt steigender Nachfrage. Mehrere Kunden aus unterschiedlichen Branchen haben den Vorteil der Belebtschlammflotation zur konventionellen Nachklärung bereits erkannt und profitieren nach erfolgreicher Installation und Inbetriebnahme von wesentlich erhöhter Prozesssicherheit und verringerten laufenden Kosten.[...]