[...]Der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin ist in seiner Art einzigartig. Er vereint auf geniale Weise einen hervorragenden Wärmeübergang mit einer automatischen Abreinigung der Wärmeaustauscherfläche und sorgt durch eine Räumschnecke selbst-ständig für den Austrag von Sedimen-ten. Er ist daher für alle denkbaren Abwässer einsetzbar. Hierbei sei kommunales Abwasser als die häufigste Art erwähnt. Die Entnahme dieses „Rohstoffes“ findet direkt am Kanal bzw. nach der mechanischen Reinigung auf der Kläranlage statt. Die Wärmeenergie des Abwassers geht auf einer Kläranlage aber keineswegs verloren. Zwar steht das Abwasser in diversen Becken mit kalter Umgebungsluft in Kontakt, erfährt aber durch verschiedene Prozesse ebenso eine Erwärmung. Allgemein betrachtet kann also davon ausgegangen werden, dass das gereinigte Wasser mit einer verhältnismässig hohen Temperatur dem Vorfluter zugeleitet wird. Aufgrund der biologischen Stufe ist im Zulauf eines Klärwerks noch eine gewisse Mindesttemperatur einzuhalten. Im Auslauf hingegen ist eine geringe Temperatur sogar erwünscht, da der Eintrag von Wärme in das Vorflutersystem einen nicht unerheblichen Beitrag zur Eutrophierung leistet. Daher sind im Auslauf einer Kläranlage einem hohen Energieentzug keine Grenzen gesetzt. Was liegt daher mehr auf der Hand als die Energie des Abwassers im Ablauf einer Abwasserbehandlungsanlage zu entziehen. Selbstverständlich ist der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin C auch dieser Aufgabe gewachsen. Aber eine Sedimentaustragschnecke scheint hier nicht nur dem geschulten Blick eines Fachmannes fehl am Platze. Auf diese kann deshalb bei einer Nutzung des Kläranlagenauslaufes verzichtet werden. Selbst wenn der Auslauf der Kläranlage alle erforderlichen Parameter betreffend seiner Inhaltsstoffe einhält, ist dennoch eine Beeinträchtigung des Wärmeüberganges durch Ablagerungen auf den Wärmetauscherrohren nicht auszuschliessen. Aus diesem Grund wird die automatisierte Reinigungseinrichtung des RoWin beibehalten. Im Gegenteil zu kommunalem Abwasser vor einem Klärwerk befindet sich dessen Auslauf auf einem geodätisch gesehen höheren Niveau, wodurch auf eine energie- und kostenintensive Anhebung verzichtet werden kann. Um die potentielle Energie des Abwasserstroms optimal auszunutzen ist der Wärmetaucher am besten im Auslaufgerinne des Klärwerks direkt zu positionieren. Da die Höhe eines Moduls und die Modulanzahl als variabel bezeichnet werden können, ist es möglich, den RoWin C in ein bereits bestehendes, oder in ein speziell auf den Anwendungsfall ausgelegtes Becken bzw. Gerinne einzusetzen. Durch diese Art des Einbaus wird keine zusätzliche Aufstellfläche benötigt. Verschraubbare Abdeckungen gewährleisten einerseits die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsvorschriften, sorgen aber andererseits für einen einfachen sowie schnellen Zugang im Revisionsfalle. Der Kühlwasserkreislauf kann frostsicher und optisch verborgen zur Heizzentrale verlegt werden und somit die Wärmepumpe mit umweltfreundlicher und kostenloser Energie versorgen. Auf diese Art und Weise können bei der Kommune hohe Energiekosten eingespart werden, welche eine Aufheizung des Faulturms oder die Wärmeversorgung der Sozialgebäude durch konventionelle Energie zwangsläufig mit sich bringen. Pro Sekundenliter können durch Einsatz von HUBER Produkten ca. 10 kW Heizenergie erzeugt werden.[...]
[...]Arosa, Schweiz Ein CO2-neutrales Hotel mit HUBER Technik? Ja, Valsana. Das Valsana Hotel & Appartement Arosa setzt für sein nachhaltiges Energiekonzept neue Massstäbe und wird 100% ohne fossile Brennstoffe beheizt. Hier hat das Lifestyle-Boutiquehotel in der beliebten Feriendestination Arosa in den Schweizer Alpen bereits 2017 den Beweis erbracht, dass Nachhaltigkeit mit einem integrierten Ansatz in der gehobenen Hotellerie erfolgreich im Einklang mit Natur und Kundenbedürfnissen realisiert werden kann. Diese Pionierleistung der Tschuggen Hotel Group als Eigentümerin des Valsana wurde lange bevor die Klimadiskussion allgegenwärtig war umgesetzt. Die Bilanz nach zwei Jahren Betrieb ist äusserst positiv und die Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Die gesamte Heizleistung der Hotelanlage mit 40 Zimmern und insgesamt 20 Wohnungen wird sowohl durch die eigene Abwärme aus verschiedenen Quellen als auch durch Erdsonden gewonnen. Kernelement des Energiekonzeptes bildet ein 850 m³ grosser Eisspeicher (Latentspeicher), welcher in Kombination mit den Wärmepumpen den Wärmehaushalt des Gebäudekomplexes sicherstellt. Bei grosser Energieentnahme durch die Wärmepumpen kann das Wasser im Speicher so weit abgekühlt werden, dass es gefriert. Wenn mehr Abwärme vorhanden ist als Energie aus dem Speicher entzogen wird, wird der Überschuss dem Wasserbecken zugeführt und so das Eis wieder aufgetaut. Das Wasser kann sich dann bis auf 15°C aufwärmen. Eine Schlüsselrolle für die Wärmerückgewinnung bildet der HUBER Wärmetauscher RoWin. Damit wird aus dem grossen Wasserbedarf der Küche und vor allem des Wellness-Bereichs 50% der Abwärme des Abwassers, welches mit ca. 23°C anfällt, wieder zurückgewonnen. Die Einleitung des Abwassers in die Kanalisation erfolgt mit ca. 10°C. Der Beitrag der Abwasserwärme am gesamten Wärmebedarf des Hotelkomplexes ist mit über 15% sehr bedeutend und trägt zu einer wichtigen CO 2 -Reduktion bei. Die ganze Installation für die Abwärmerückgewinnung mit dem HUBER Wärmetauscher RoWin befindet sich im Technikraum in gekapselter und geruchsfreier Ausführung. Die Anlage ist jederzeit zugänglich und der Betrieb erfolgt vollautomatisch. Bevor das Abwasser dem Wärmetauscher RoWin zugeführt wird, wird dieses mit einem 6 mm Lochsieb vorgesiebt (umgebaute HUBER Waschpresse WAP® 4). Im Valsana wird einzig das auf dem Areal anfallende Abwasser genutzt, die öffentliche Kanalisation wird zu Wärmezwecken nicht genutzt. An diesem Beispiel wird deutlich, dass auch mit geringen Abwassermengen von durchschnittlich 1 Liter pro Sekunde ein erfolgreicher Einsatz des HUBER Wärmetauschers RoWin möglich ist. Für eine optimale Wärmeausbeute wurde im Projekt ein chargenweiser Betrieb (Batch-Betrieb) umgesetzt. Der HUBER Wärmetauscher RoWin eignet sich für Neubauprojekte und für Umbauten von bestehenden Wärmeerzeugungsanlagen. In Kombination mit alternativen Energiesystemen lässt sich mit dieser Technologie eine bedeutende bisher ungenutzte Energiequelle erschliessen.[...]
[...]HUBER Schneckenpressen zur Schlammentwässerung haben sich über die letzten zehn Jahre zum weltweiten Marktführer unter den Schneckenpressen entwickelt. Unzählige Erfahrungen aus fast tausend Installationen in den verschiedensten Anwendungsgebieten und langjährige, vertrauensvolle Kontakte zu vielen Betreibern münden jetzt in einer umfassenden Effizienzsteigerung der Schneckenpressen. Die neue Q-PRESS® zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Optional axial teilbare Filterkörbe erleichtern Wartungsarbeiten zukünftig deutlich, massive Bauteile wie Schneckenwelle und einige Filterelemente können während der Revisionen vollständig in der Maschine verbleiben. So wird während der Wartung deutlich weniger Platz und Zeit benötigt. Selbst beim Einsatz von nicht teilbaren Filterkörben reduziert sich der benötigte Platzbedarf zur Wartung am Maschinenstandort jetzt auf ein sowieso zur Bedienung und Inspektion nötiges Minimum. Die Aussenabreinigung der zylindrischen Filterkörbe erfolgte bisher durch Drehung der Filterkörbe entlang eines stationären Düsenbalkens während regelmässiger Unterbrechungen des Entwässerungsvorganges. Die neuen Schneckenpressen zeichnen sich optional durch einen kontinuierlichen Entwässerungsbetrieb aus, der mittels eines um die Filterkörbe rotierenden Spülsystems überlagert werden kann. Der Entwässerungsgrad sowie der Maschinendurchsatz werden also nicht mehr durch Unterbrechungen bzw. An- und Abfahrvorgänge für das Spülsystem beeinflusst. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbsmaschinen ermöglicht das rotierende Spülsystem das unabhängige Reinigen der Filterflächen von Zulauf- und Pressbereich. Zusätzlich können obere und untere Filterhälften separat gereinigt werden. Es werden so also gezielt nur die verschmutzten Filterflächen gereinigt, bereits gereinigte Abschnitte werden nicht durch herablaufendes Spülwasser erneut verschmutzt. Dadurch wird nicht nur der Wasserverbrauch zur Filterreinigung deutlich reduziert, sondern auch die durch das Spülen bedingte Rückbenässung des Schlammkuchens auf ein Minimum beschränkt. Ebenso wichtig wie die Aussenabreinigung ist die zuverlässige Innenabreinigung der Filterflächen. Dies geschieht typischerweise mittels eines Abstreiferbesatzes, der auf der Schneckenwendel befestigt wird und durch die Drehung der Schneckenwelle die Filterinnenfläche freiräumt bzw. freiwischt. Die Effizienz dieses Räum-/Wischvorgangs beeinflusst unmittelbar den Filterwiderstand bzw. die Wasserabgabegeschwindigkeit der Schneckenpresse. Dies hat Einfluss auf den Entwässerungsgrad, die Durchsatzleistung, die Filtratqualität, den Polymerbedarf und damit die Betriebskosten der Entwässerung. Nach ausgiebigen Entwicklungs- und Testreihen sind HUBER Schneckenpressen mit einem patentierten Abstreiferbesatz ausgerüstet, der die Filterinnenfläche deutlich besser und zuverlässiger abreinigt als marktübliche Bürsten und Dichtlippensysteme. Der Abstreiferbesatz bleibt dabei Meterware, die im Gegensatz zu Wettbewerbsprodukten einfach und ohne zeitaufwendige Ausrichtung auf der Schneckenwelle befestigt werden kann. Die seit Jahren bewährten, verschleissresistenten und verstopfungsunempfindlichen Spaltsiebe bleiben mit unterschiedlichen Spaltweiten weiterhin das Grundgerüst für die drei Filterkörbe der Schneckenpresse. Neu sind allerdings um bis zu 100 % gesteigerte offene Filterflächen in den Filterkörben. Dadurch können die einzelnen Baugrössen deutlich höhere hydraulische Lasten verarbeiten, ohne dabei die Filterflächen, und damit das Filtrat, höher zu belasten, oder den Polymerbedarf zu steigern. Neue Antriebe übertreffen aktuelle Energieeffizienzstandards, damit spart der der Betreiber nicht nur Stromkosten, sondern kann aufgrund deutlich breiterer Motordrehzahlbänder die Schlammentwässerung auch flexibler betreiben. Das grundsätzliche Erscheinungsbild, geprägt durch die angewinkelte Aufstellung, bleibt aus gutem Grund erhalten. So können Abförderaggregate meist ohne zusätzliche Aufständerung der Schneckenpresse angeschlossen werden und das starke Gefälle der Filtratwannen vermeidet Ablagerungen und manuelle Reinigungsarbeiten. Ein entscheidender Vorteil der angewinkelten Aufstellung ist auch die verbesserte Entwässerungsleistung. So fliesst abgetrenntes Filtrat unter Schwerkrafteinfluss entgegen der Förderrichtung des Pressschlammes am Siebkorb ab, die Rückbenässung hydrophiler Schlämme durch Filtrat wird also reduziert, der Entwässerungsgrad verbessert. Die angewinkelte Aufstellung erleichtert weiterhin speziell den Anfahrvorgang der Schneckenpresse. Während der Anfahrphase bildet sich in kurzer Zeit selbstständig ein gleichmässiger Presskuchen, wohingegen die Kuchenbildung bei horizontalen Schneckenpressen mittels Polymerüberdosierung unterstützt werden muss, um Dünnschlammdurchbrüche zu vermeiden. Die neuste Generation der HUBER Schneckenpressen zeichnet sich vor allem durch die Vielzahl technischer Verbesserungen aus, aber auch im äusserlichen Erscheinungsbild spiegeln sich diese Neuerungen wider. Die bekannte, ansteigende Silhouette ist jetzt geprägt von einer deutlich markanteren Linienführung und einer Farbgestaltung mit hohem Wiedererkennungswert. Dass dabei nicht nur das Design im Vordergrund stand, zeigt sich an deutlich vergrösserten Wartungsöffnungen zu den Filterflächen und zum Schlammabwurf, sogar ein zusätzlicher Inspektionszugang ins Filterinnere wurde integriert. Natürlich bestehen weiterhin alle tragenden und produktberührten Bauteile der Q-PRESS® aus Edelstahl, gefertigt ausschliesslich in Deutschland.[...]
[...]Pachacútec , Peru HUBER liefert die Technik zur solaren Klärschlammtrocknung für die Kläranlage in Pachacútec. Die über 10.000 Kilometer vom HUBER-Standort Berching entfernte Anlage ist bereits das zweite Projekt in Peru, das die innovative Trocknungstechnik mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® und Solarenergie verwendet. HUBER liefert innovative Komponenten zur nachhaltigen Klärschlammtrocknung mithilfe von Solarenergie HUBER liefert drei HUBER Schlammwender SOLSTICE® 11 und die Fördertechnik, bestehend aus zwei HUBER Transportschnecken Ro8 T 355 mit einer Gesamtlänge von etwa 70 Metern. Darüber hinaus liefert HUBER die Steuerungselemente und sorgt für Lieferung und Errichtung des Glashauses mit einer Gesamtfläche von über 5.200 Quadratmetern. Das Projekt in Pachacútec, circa 30 Kilometer nördlich des Stadtzentrums der peruanischen Hauptstadt Lima, ist etwa dreimal so gross wie die erste Installation von HUBER in Peru, die bestehende Solartrocknungsanlage in Arequipa im Süden des Andenstaates. Die Kläranlage Pachacútec soll laut der gesamtverantwortlichen Wassersparte Agua des spanischen Bauunternehmens Acciona künftig das Abwasser von rund 200.000 Menschen reinigen. Die Auftragssumme für HUBER beläuft sich auf etwa 1,6 Millionen Euro. „Für die erfolgreiche Umsetzung solcher Projekte braucht es eine detaillierte Projektplanung und das gemeinsame Engagement aller Beteiligten“, sagt Marcin Stańczak, Projektmanager bei HUBER. „Aber dies lohnt sich – vor allem in der Ausführungsphase auf der Baustelle, weil der Kunde eine zuverlässige und leistungsfähige Anlage bekommt.“ Zur landwirtschaftlichen Nutzung: Über 15.000 Tonnen Klärschlamm und 13,5 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr Die Aufbereitungsanlage Pachacútec behandelt unter anderem kommunalen Klärschlamm, der in dem 145 Meter langen und 12 Meter breiten Glashaus von den HUBER Schlammwendern SOLSTICE® mittels Solarenergie getrocknet wird. Die Anlage hat eine tägliche Wasserkapazität von circa 37.000 Kubikmetern, was etwa 13,5 Millionen Kubikmetern pro Jahr entspricht. Über 15.000 Tonnen nasser Klärschlamm sollen von anfangs 20 Prozent auf bis zu 85 Prozent Trockenrückstand getrocknet werden. So verdunsten fast 12.000 Tonnen Wasser pro Jahr. Der getrocknete und granulierte Klärschlamm wird anschliessend beispielsweise in der Landwirtschaft als Bodendünger und Kultivierungsmittel genutzt. Bildergalerie der Baustelle in Pachacútec Die Baustelle mit den in Bau befindlichen Gewächshäusern für die solare Trocknung Die Bauarbeiten sind in vollem Gange Luftaufnahme der beeindruckenden Baustelle mit den Gewächshäusern for die solare Trocknung „Turnkey“-Projekt für HUBER: Die Herausforderungen im Projektmanagement Das Projekt ist für HUBER ein sogenanntes „Turnkey“-Projekt: das Berchinger Unternehmen fungiert als beauftragter Generalunternehmer für die gesamte solare Klärschlammtrocknung und koordiniert die lokalen Ressourcen vom fernen Berching aus, um eine „schlüsselfertige“ Lösung zu präsentieren. „Unser Team auf der Baustelle besteht aus etwa 25 Personen. Neben der Entfernung von über 10.000 Kilometern und der Zeitverschiebung stellt uns natürlich die Corona-Pandemie weiterhin vor Herausforderungen“, sagt Marcin Stańczak. „Wir verbauen Produkte und Steuerungselemente auf dem neuesten Stand der Technik und arbeiten bei der Errichtung des Glashauses mit einem neuen Lieferanten zusammen. Bisher meistern wir auch dank der hervorragenden Unterstützung unserer chilenischen Tochtergesellschaft HUBER Latin America alle Herausforderungen und die Montagearbeiten schreiten voran.“ Jährliche Globalstrahlung von über 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter: Pachacútec bietet hervorragende Bedingungen zur Nutzung von Solarenergie Der Standort Pachacútec bietet für die innovative Technologie mittels Solarenergie von HUBER hervorragende Bedingungen: die jährliche Globalstrahlung beträgt hier über 2.000 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Als Globalstrahlung bezeichnet man laut der offiziellen Definition des Deutschen Wetterdienstes die am Boden von einer horizontalen Ebene empfangene Sonnenstrahlung. Zum Vergleich: in Deutschland beträgt die jährliche Globalstrahlung durchschnittlich etwa 1.000 kWh/m² und ist damit halb so hoch wie in Pachacútec. Im sonnenreichen Spanien beträgt die Strahlung gut 1.650 kWh/m² jährlich, in Brasilien und Indien beispielsweise sind die Werte ähnlich hoch wie in Pachacútec. Projekt besteht aus zwei Teilen: Beginn 2019 und wichtige Fortschritte 2020/2021 Das im Jahr 2019 begonnene Projekt besteht aus zwei Teilen: erstens aus der Errichtung der Kläranlage Pachacútec selbst sowie zweitens aus dem Bau der Einleitung des gereinigten Abwassers in den Pazifischen Ozean, wofür ein Land- und ein Unterwasserauslass genutzt werden. Im Jahr 2020 wurden bereits mehrere Fortschritte bei der Realisierung des Projekts erreicht, zum Beispiel der Bau der Belebungsbecken, der Schlammeindicker und der Desinfektionskammer. 2021 wurden die Arbeiten an den Klärbecken und der Rückpumpkammer für den Schlamm sowie die Erdarbeiten für die solare Trocknung, die Teil der Schlammbehandlung ist, fortgesetzt. Wassersparte Agua des Bauunternehmens Acciona ist für Gesamtprojekt verantwortlich: Kläranlage Teil eines mehrstufigen Ausbauplans Der Bau der Kläranlage ist Teil der dritten Stufe des „Plans zur Erweiterung und Verbesserung des Trinkwasser- und Abwassersystems für das Makroprojekt Pachacútec“ (Plan de Ampliación y Mejoramiento del Sistema de Agua Potable y Alcantarillado para el Macroproyecto Pachacútec). Verantwortlich für die Realisierung des Gesamtprojekts ist Acciona Agua, die Wassersparte von Acciona, ein im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau tätiges Unternehmen aus Spanien.[...]
[...]Seefelden, Deutschland Deutschlands grösstes Kombi-Verfahren zur Spurenstoffentfernung Das Verbandsklärwerk Seefelden im Abwasserzweckverband Überlinger See am Bodensee mit 70.000 Einwohnergleichwerten erhält eine Weitergehende Abwasserbehandlung zur Entfernung von Spurenstoffen. Herzstück der neuen Reinigungsstufe wird eine Verfahrenskombination aus Ozonierung und Aktivkohlefiltration sein – in einer technischen Grössenordnung, wie sie in Deutschland bisher noch nicht realisiert worden ist. HUBER liefert für dieses Vorzeigeprojekt 24 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK für die biologische Nachfiltration und Adsorption der Spurenstoffe nach der Ozonierungsstufe. Investitionsvolumen 7,4 Millionen Euro: Baubeginn Frühjahr 2021, geplante Inbetriebnahme Herbst 2022 Bereits im Frühjahr 2021 wurde mit dem Bau der neuen Reinigungsstufe begonnen, die künftig pro Stunde durchschnittlich 650 m³ Abwasser aufbereiten wird, was einer jährlichen Menge von etwa 5,6 Mio. m³ entspricht. Die Inbetriebnahme des Projekts, in das der Abwasserzweckverband 7,4 Mio. Euro investiert, ist für Herbst 2022 geplant. Vorstand Technologie Dr. Johann Grienberger: „Dieses Projekt hat Vorbildcharakter – für Deutschland und weltweit“ „Das Thema Weitergehende Abwasserreinigung muss und wird in den nächsten Jahren noch stärker in den Fokus rücken“, sagt Dr. Johann Grienberger, Vorstand Technologie der HUBER SE. „HUBER liefert bereits bei einigen Projekten seine Technologien und Produkte zur zuverlässigen Elimination von Mikroverunreinigungen im Abwasser – und die Erneuerung des Verbandsklärwerks Seefelden ist eines davon. Es ist Deutschlands grösstes Kombi-Verfahren zur Spurenstoffentfernung und hat Vorbildcharakter: nicht nur für ganz Deutschland, sondern weltweit.“ HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK: Adsorptive Elimination von Mikroverunreinigungen aus dem Abwasserstrom mithilfe von granulierter Aktivkohle Der HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK ist ein im Aufstrom betriebener Aktivkohleadsorber, dessen Füllung aus granulierter Aktivkohle (GAK) besteht. Er entnimmt dem Abwasserstrom Mikroverunreinigungen adsorptiv und arbeitet in kontinuierlicher Betriebsweise. Dies bedeutet, dass für die Reinigung der Aktivkohle keinerlei Beschickungspausen notwendig sind. Während der Zulauf das Aktivkohlebett langsam von unten nach oben durchströmt, werden gelöste organische Substanzen wie Spurenstoffe an der grossen inneren Oberfläche der Aktivkohle adsorbiert. Das gereinigte Wasser fliesst über ein Wehr im oberen Bereich des Filters ab. Bei ansteigendem Druckverlust wird die Aktivkohle schonend vom Trichterboden in den oben angebrachten Wäscher gefördert und dort von partikulären Reststoffen befreit. Die Partikel werden mit einem kleinen Teilstrom, dem sogenannten Waschwasser, abgeschieden. Die von Feststoffen gereinigte, aber nach wie vor mit Mikroverunreinigungen teilbeladene Aktivkohle fällt anschliessend wieder nach unten auf das Filterbett zurück, wodurch ein interner Aktivkohlekreislauf entsteht. Mit dem fortschreitenden Betrieb steigt die Beladung der inneren Oberfläche der Kohle langsam an. Jährlich 135 Millionen Kubikmeter Trinkwasser für vier Millionen Menschen: Weitergehende Abwasserreinigung scheidet gefährliche Spurenstoffe ab Durch die Einführung der Weitergehenden Abwasserreinigung auf der Kläranlage Seefelden werden künftig gefährliche persistente Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände, Hormone und Flammschutzmittel zuverlässig abgeschieden, noch bevor sie in den Überlinger See gelangen. Dieser Teil des Bodensees versorgt rund vier Mio. Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs mit jährlich etwa 135 Mio. m³ Trinkwasser. Ehemaliger Umweltminister Baden-Württembergs: „Wir sind bundesweit Vorbild“ „Das ist eine gute Nachricht für den Bodenseekreis und den Gewässerschutz im Land“, erklärte der damalige Umweltminister Franz Untersteller in der offiziellen Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. „Wir sind da bundesweit Vorbild und tun auf diese Weise sehr viel, um den ökologischen Lebensraum der Gewässer zu erhalten und zu stärken, was besonders am Bodensee von herausragender Bedeutung ist.“ Das Ministerium habe schon vor einigen Jahren vorsorglich damit begonnen, Anlagen zur Abwasserreinigung an besonders empfindlichen Gewässern mit der vierten Reinigungsstufe auszurüsten.[...]
[...]Vollautomatische Durchsatz- und Leistungsregelung HUBER entwickelt ein revolutionäres Regelungssystem für den Bandtrockner BT. Das System ist in der Lage, den Anlagendurchsatz vollautomatisch an schwankende Trockensubstanzgehalte des entwässerten Klärschlamms anzupassen. Dabei reduziert sich der Aufwand für den Betreiber auf ein Minimum. Entwässerter Klärschlamm, auch wenn er nur von einer Kläranlage stammt, weist im Regelfall keine konstanten Eigenschaften auf. Änderungen im Organikgehalt, in der chemischen Zusammensetzung oder beim Polymer führen zwangsläufig zu Änderungen im Entwässerungsergebnis. Kleinere Schwankungen können dabei im Regelfall relativ gut ausgeglichen werden. Liegen diese aber im Bereich von mehr als +/– 1 % TR pro Stunde, kann es zu Beeinträchtigungen des Trocknungsbetriebes kommen. Die Durchsatzleistung sinkt oder der geforderte Trocknungsgrad wird nicht erreicht. Die Anlage läuft weniger effizient und die Betriebskosten erhöhen sich. Die Schere zwischen Kosten und Effizienz wird noch grösser, wenn Fremdschlämme in grösserer Menge angenommen werden. Sprünge von mehreren Prozentpunkten TR pro Stunde sind oft unvermeidbar, da die Schlämme meist in einem grossen Bunker gelagert und anschliessend in einer undefinierten Mischung dem Trockner zugeführt werden. Die Anlage unter diesen Umständen auf voller Leistung zu betreiben, stellt für den Betreiber eine grosse Herausforderung dar. Steigt die Anzahl verschiedener Schlammquellen, ist es kaum noch möglich, mit vertretbarem Personalaufwand eine Homogenisierung der Schlämme zu erreichen. Die Anzahl der Anlagen mit Fremdschlammannahme wird durch die Tendenz zur Errichtung grosser Schlammzentren zukünftig steigen. Deswegen hat sich HUBER dieser Thematik intensiv angenommen und ein vollautomatisches Regelungssystem entwickelt, welches den TR-Gehalt des Schlammes kontinuierlich erfasst, bevor dieser auf die Trocknungsanlage gelangt. Somit können die Trocknungsparameter in dem Moment korrekt eingestellt werden, in dem der Schlamm auf den Trockner aufgegeben wird. Dieses Verfahren ist auf dem Trocknungsmarkt einzigartig. Das Regelungssystem besteht aus einer kontinuierlich arbeitenden Messeinrichtung, die den Trockensubstanzgehalt des Klärschlammes erfasst, bevor er auf den Trockner aufgegeben wird. Eine komplexe Steuerung passt anschliessend sämtliche Betriebsparameter der Trocknungsanlage vollautomatisch, den Anforderungen entsprechend, an. Somit ist es möglich, Sprünge von mehreren Prozentpunkten TR pro Stunde sicher und ohne nennenswerte Leistungsschwankungen auszuregeln. Der Trockner kann kontinuierlich mit der vollen Wasserverdampfungsleistung betrieben werden. Auf dem folgenden Diagramm ist der Verlauf des Trockensubstanzgehaltes und der Wasserverdampfung während eines 24h-Messzeitraumes an der Testanlage dargestellt. Trotz der teilweise gravierenden Änderungen des Eingangs-TR regelt sich der Trockner vollautomatisch auf die geforderte Wasserverdampfung von 1.400 kg/h ein. Die HUBER Durchsatz- und Leistungsregelung garantiert kontinuierlich volle Anlagenleistung und höchste Energieeffizienz, ohne dass der Betreiber selbst eingreifen muss. Bei Tag, bei Nacht und auch am Wochenende.[...]
[...]München, Deutschland Der neue HUBER Tuchfilter RotaFilt® feiert auf der IFAT 2022 seine Premiere: HUBER stellt eine Originalmaschine dieses Filtertyps auf der Weltleitmesse für Umwelttechnologien aus. Der HUBER Tuchfilter RotaFilt® besteht aus mehreren scheibenförmigen und drehbar angeordneten Filterelementen, die auf einem Zentrumsrohr angebracht sind. Diese sind vertikal eingebaut und mit speziellen Filterbeuteln aus innovativem Polstoff-Gewebe versehen. Das Polstoff-Gewebe besitzt einen mehrdimensionalen Aufbau und besteht aus einer filteraktiven Polstofffaserschicht sowie einem Stützgewebe. Das Abwasser, das in die Filterkammer gelangt, durchströmt die einzelnen Filterscheiben kontinuierlich von aussen nach innen. Dabei werden partikuläre Stoffe zuverlässig in der Polstoff-Struktur zurückgehalten. Durch den Feststoffrückhalt erhöht sich der Filterwiderstand und die Differenz der Wasserspiegel zwischen Abwasser- und Klarwasserseite steigt an. Ab einem bestimmten Druckverlust beginnt die stufenweise Abreinigung der Filterscheiben. Dabei werden zurückgehaltene Feststoffe über Absaugbalken zuverlässig und effektiv aus den rotierenden Filterelementen entfernt. Durch die runden Filterscheiben ist sichergestellt, dass beim Abreinigungsprozess keine Totzonen entstehen. Um eine Verschlammung des Beckens zu verhindern, wird in regelmässigen Zeitabschnitten der abgesetzte Schlamm am Boden des Beckens mit Hilfe von Sauglanzen abgesaugt. Der HUBER Tuchfilter RotaFilt® ist in der Weitergehenden Abwasserreinigung vielseitig einsetzbar. Typische Anwendungsfelder sind: Rückhalt von feinen suspendierten Stoffen (Schlammflocken, Mikroplastik) Flockungsfiltration zur Phosphorelimination Vorfiltration bei der „Vierten Reinigungsstufe“ (Ozonierung, GAK) Nachfiltration bei der „Vierten Reinigungsstufe“ (Abtrennung von PAK) In naher Zukunft wird der HUBER Tuchfilter RotaFilt® auf der Kläranlage Kressberg (Baden-Württemberg) zur Phosphorelimination mittels Flockungsfiltration und auf der Kläranlage Bickenbach (Hessen) als Vorfiltration für die Weitergehende Abwasserreinigung zur Spurenstoffentfernung (Ozonierung mit anschliessender Aktivkohlefiltration) den Betrieb aufnehmen. Der HUBER Tuchfilter RotaFilt® besticht durch folgende produktspezifische Merkmale: Maximierte freie Oberfläche der Filtersegmente aufgrund einer innovativen Stützstruktur und optimierte Nutzung der Filterfläche durch runde Bauform der Scheiben Wartungsfreundliche und leistungsstarke zentrale Drehkolbenpumpe, trocken aufgestellt für Scheiben- und Bodenabsaugung Hohe Wartungsfreundlichkeit aufgrund optimierter Konstruktion der Filterscheiben und des Absaugsystems Hohe Kosteneffizienz aufgrund eines minimalen Anlagenfootprints durch optimierten Scheibendurchmesser[...]
[...]Konstanz, Deutschland Datum 12-09-2022 Der Bodensee, mit einer Wasserfläche von rund 536 km² der grösste See Deutschlands und das grösste Süsswasserreservoir Mitteleuropas, wird seit mehr als 110 Jahren zur Trinkwasserversorgung der Stadt Konstanz genutzt. Durch die bereits ausgezeichnete Qualität des Bodenseewassers kann das Wasserwerk mit vergleichsweise wenigen Aufbereitungsschritten täglich bis zu 50 Millionen Liter Trinkwasser für die Region Konstanz zur Verfügung stellen. Ausgezeichnete Trinkwasserqualität durch Mikrofiltration, Ozonierung und Sandfilter Aus 40 Metern Tiefe wird das Rohwasser aus dem Bodensee gepumpt. Zunächst werden alle gröberen Schmutzstoffe mittels Mikrofiltration entfernt und im Anschluss jegliche Keime durch die Behandlung mit Ozon abgetötet. Im letzten Schritt fliesst das Wasser durch einen Sandfilter, der alle verbleibenden Partikel zurückhält. Danach kann das exzellente Trinkwasser über das Wassernetz in der Stadt und Region verteilt werden. Zuverlässige und innovative HUBER Scheibenfilter RoDisc® kommen zum Einsatz Eine Herausforderung bei der Wasseraufbereitung am Bodensee stellen die ca. 50 µm kleinen Larven der Quagga-Muschel dar. Die aus der Region des Schwarzen Meers stammende Muschel wurde erstmals 2016 im Bodensee nachgewiesen und verbreitet sich seitdem rasant. Um einen hohen Reinigungsaufwand in den nachfolgenden Anlagen zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass die Muschellarven den Betrieb des Wasserwerks nicht beeinträchtigen. Um dies langfristig gewährleisten zu können, werden die mittlerweile 50 Jahre alten Trommelfilter durch zuverlässige und innovative HUBER Scheibenfilter RoDisc® ersetzt. HUBER erneuert die Mikrosiebung mit drei Scheibenfiltern RoDisc® Die HUBER SE ist für die gesamte Erneuerung der Mikrosiebung zuständig. Zusammen mit der Firma Sülzle Kopf GmbH aus Sulz am Neckar werden die Maschinen von Anfang 2022 bis Mitte 2023 schrittweise ausgetauscht, damit die Trinkwasserversorgung durchgängig sichergestellt bleibt. Im Zuge dessen liefert HUBER drei Scheibenfilter RoDisc® der Baugrösse 8. Ausgerüstet mit einem speziellen Filtergewebe, entfernen die Scheibenfilter Partikel > 20 µm und somit sämtliche Muschellarven zuverlässig. Bestehend aus jeweils acht Filterscheiben, wird der HUBER Scheibenfilter RoDisc® 8 im Freispiegel von innen nach aussen durchströmt. Nimmt die Durchlässigkeit des Filtergewebes aufgrund von zurückgehaltenen Partikeln ab, schaltet sich die Maschine automatisch ein. Dann rotieren die Filterscheiben und werden mittels einer Hochdruckpumpe gereinigt. Da das Filtrat der Maschine selbst[...]
[...]Bickenbach, Deutschland Weitergehende Abwasserreinigung: HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK und HUBER Scheibenfilter RotaFilt® überzeugen Die Kläranlage Bickenbach erhält als erste Kläranlage Hessens eine weitergehende Abwasserreinigung zur Entfernung von Spurenstoffen. Ende 2022 wird die Kläranlage der Grössenklasse 4 (35.000 Einwohnergleichwerte) um eine Ozonierung mit einer nachgeschalteten vierstrassigen Aktivkohlefilter-Stufe und einer vorgeschalteten zweistrassigen Tuchfiltration als Vorreinigung erweitert. HUBER liefert unter anderem zwei HUBER Scheibenfilter RotaFilt® und 16 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW GAK®, die Inbetriebnahme ist für Ende 2023 geplant. HUBER erhielt Lose zur Vorfiltration und Aktivkohlefiltration Die Gesamtmassnahme war in drei Losen öffentlich ausgeschrieben worden. HUBER hatte sich um die Lose zur Vorfiltration und Aktivkohlefiltration direkt beworben und beide Aufträge im November 2021 und Januar 2022 vom Abwasserverband Bickenbach/Seeheim-Jugenheim erhalten. Die beiden Auftragslose enthalten folgenden Lieferumfang: Vorfiltration 2 HUBER Scheibenfilter RotaFilt® 8 Komplette Schalt- und Steueranlage, Zu-/Ablaufschieber, Pumpen und Rohrleitungen Lieferung, Montage und Inbetriebnahme Aktivkohlefiltration 16 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® 50 GAK Schalt- und Steueranlage, Druckluftversorgung und -steuerung, Rohrleitungen, granulierte Aktivkohle Lieferung, Montage und Inbetriebnahme Vorbehandlung durch HUBER Scheibenfilter RotaFilt® und anschliessende Aktivkohlefiltration durch HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK Der Ablauf der Nachklärbecken wird zukünftig im Vollstrombetrieb mit bis zu 300 Litern pro Sekunde durch zwei HUBER Scheibenfilter RotaFilt® vorgereinigt und so von abtreibenden Fest- und Störstoffen befreit. Daran schliesst sich die Spurenstoffelimination im Teilstrombetrieb mit bis zu 150 Litern pro Sekunde an. Diese erfolgt durch Oxidation im Ozon-Schlaufenreaktor mit anschliessender biologischer Nachfiltration und Adsorption von Spurenstoffen in den 16 HUBER Aktivkohlefiltern CONTIFLOW® GAK. Sensibles Grundwasser-Reservoir Hessisches Ried: Lösungen zur weitergehenden Abwasserreinigung von HUBER eliminieren Mikroverunreinigungen zuverlässig „Durch den Bau der Anlage zur Spurenstoffentfernung leistet die Kläranlage Bickenbach einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Hessischen Riedes“, sagt Jörg Stanzel, Geschäftsführer des Abwasserverbandes Bickenbach/Seeheim-Jugenheim. „Das Ried ist das grösste Grundwasser-Reservoir Hessens und stellt das Trinkwasser für rund zwei Millionen Menschen im Rhein-Main-Gebiet bereit. Der grösste Anteil an gefährlichen und persistenten Mikroverunreinigungen wie Arzneimittelrückstände, Hormone, Biozide und Haushaltschemikalien wird in Zukunft zuverlässig zurückgehalten“, erklärt Stanzel.[...]
[...]Trinkwasser- und Abwasseranlagen sind wertvolle Bestandteile unserer Ver- und Entsorgung. Es muss sichergestellt werden, dass diese Anlagen und auch die Peripherie lange und sicher betrieben werden können. Steigende gesetzliche und technische Anforderungen zwingen Zweckverbände und Kommunen dazu, ihre Trinkwasser- und Abwasseranlagen zu sanieren. Handlungsbedarf: Viele Anlagen entsprechen nicht mehr den Regeln der Technik und stellen so eine Gefahr für die Umwelt und für die Menschen dar. Daher ist es wichtig, dass durch regelmässige Kontrollen, die Mängel, Schäden und Schwachpunkte frühzeitig erkannt werden und anschliessend auch fachmännisch instand gesetzt werden. Wann muss saniert werden: Es liegt ein Schaden vor und die Funktionssicherheit ist gefährdet Es besteht sicherheitstechnisch Gefahr für Leben und Gesundheit Es besteht die Gefahr, dass aus einem Mangel ein Schaden entsteht Trinkwasser wird nachteilig beeinflusst Ablaufwerte der Kläranlagen können nicht mehr eingehalten werden Betrieb und Wartung sind nicht mehr sicher und wirtschaftlich Unbefugte können Schäden anrichten. Für eine dauerhafte und sinnvolle Sanierung gibt es je nach Fall unterschiedliche Möglichkeiten. Der Werkstoff Edelstahl bietet hierzu alle Optionen und beugt bei fachmännischer Verarbeitung einer weiteren Sanierung vor. Seit Jahrzehnten haben sich Produkte und Verfahren der Firma HUBER im Umwelttechnikbereich bestens bewährt. Davon profitieren die Betreiber langfristig - in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.[...]