[...]Salt Lake City, USA Die solare Trocknung von Schlammetabliert sich immer mehr zu einer weltweit gefragten Technik. Gerade auch mittlere und grosse Kläranlagen nutzen mittlerweile die solare Trocknung von Klärschlamm, um die Kosten für die Schlammentsorgung zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Kläranlagenbetreiber aus der ganzen Welt schätzen unsere innovativen und zuverlässigen solaren Trockner. Die HUBER-Lösung zur solaren und regenerativen Trocknung arbeitet mit einem kontinuierlichen Trocknungsverfahren, dessen spezielle Wendeeinrichtung das Verteilen, Wenden, Transportieren und Rückmischen des Schlammes übernimmt. Aufgrund der hohen Effizienz des HUBER Solartrockners ergibt sich dabei eine hervorragende ökologische Bilanz. So arbeiten nun seit knapp einem Jahr die ersten HUBER SRT mit dem with HUBER Sludge Turner SOLSTICE® auch in den Rocky Mountains - selbst im Winter. Die Anlage liegt in der Nähe von Salt Lake City, einem der schönsten Skigebiete Nordamerikas. Wenn Sonnenstrahlen auf das Gewächshaus fallen, können trotz deutlicher Minusgrade im Freien Temperaturen von über 15°C im Trockenbeet erreicht werden. Die Anlage läuft ganzjährig, auch wenn das Trocknungsergebnis im Sommer naturgemäss besser ist. Im Rahmen dieses Projekts lieferte die HUBER SE nicht nur drei ihrer grössten Solartrocknungsmaschinen (Typ SRT 11), sondern stattete die Anlage zudem mit neuer Entwässerungstechnik aus. Damit sorgt HUBER für einen reibungslosen Betrieb von der Bearbeitung des Dünnschlamms bis hin zum fertigen Trockengranulat. Dank der automatisierten Aufgabe entfällt jegliches Handling von klebrigem Schlamm, der aus der Entwässerung kommt. In Nordamerika erfreut sich der Golfsport grosser Beliebtheit; so auch auf den trockenen und nährstoffarmen Böden des Staates Utah. Das Klärwerk von Tooele, auf dem sich die Solartrocknungsanlage befindet, wird hier gleichsam zum Lebensnerv für die Erholungsräume: Das geklärte Abwasser kann zum Bewässern der Anlage verwendet werden, während der solar getrocknete Schlamm, der vor allem im Sommer selbst höchsten Hygieneansprüchen gerecht wird, als Dünger dient. So werden aus schmutzigem Abwasser wertvolle Rohstoffe für den Betrieb der Golfanlage gewonnen – ein Grund dafür, dass die Anlage nun für eine Auszeichnung nominiert wurde. Als Folge der positiven Erfahrungen mit dem HUBER-Equipment sind in den USA weitere Projekte im Bereich der solaren Trocknung geplant. Die innerhalb Europas längst bewährte Technik der HUBER SE wird damit zunehmend auch in Übersee als innovative und zugleich solide Lösung anerkannt. Daten zum Projekt: 3 Stück HUBER Solare und Regenerative Trocknung SRT mit HUBER Schlammwender SOLSTICE®, Baugrösse 11 2 Stück HUBER Schneckenpresse S-Press zur Schlammentwässerung Hallenlänge: 3x 100 m 3.000 m² Trocknerfläche 5.800 t entwässerter Schlamm jährlich Besonderheit: reine Solartrocknung ohne thermische Fremdenergie Von 18 % DS auf 70 % DS getrocknet (Durchschnittswert)[...]
[...]Bayreuth, Deutschland und Lomianki, Polen Auf- und Abgabe erfolgen bei diesem Solartrocknersystem der HUBER SE auf einer Giebelseite – und der Schlamm kommt trocken zurück. Im Jahr 2014 konnte die HUBER SE die Erfolgsgeschichte ihres Solartrocknersystems fortschreiben. Neben Anlagen in Übersee und Europa konnte das SRT-System im Fall Bayreuth überzeugen und den Ausschreibungswettbewerb für sich entscheiden. Der HUBER SRT konnte sich in Bayreuth durchsetzen, da das Konzept die Platzverhältnisse vor Ort geschickt zu nutzen weiss und die Fläche optimal verwendet. Mit der Aufgabe des Press-/Nassschlammes und der Abgabe des trockenen Granulates an einer Giebelseite der Trocknungshalle wird nun eine Schlammbehandlung realisiert, die die gesamte Anlagentechnik bündelt, also an nur einem Ort kompakt platziert. Gleichzeitig konnte der Flächenverbrauch – das Versiegeln von Boden – minimiert werden. Strassen und Wendeplätze konnten ersatzlos entfallen. Auch in Polen, in der Nähe von Warschau, bei dem Projekt Lomianki konnte sich das SRT-System mit „Einbahnstrassen“-Ausführung durchsetzen. Im Vergleich mit Bayreuth, wo auf knapp 7.000 m² Fläche fünf Trocknungslinien der Baugrösse SRT 11 zum Einsatz kommen, werden hier zwei SRT 11 Trocknungslinien mit ca. 2.000 m² Fläche gebaut. Schon vor Jahren erprobte die HUBER SE erfolgreich, mit dem SRT-Schlammwender die Auf- und Abgabe des Schlammes an einer Giebelseite zu realisieren. Auf der Kläranlage Marktbergel wurde das Konzept erstmals im Jahr 2008 umgesetzt. Der „Doppelschaufel-Schlammwender“ transportiert den Schlamm durch das Gewächshaus, während er gleichzeitig trocknet. Der Schlamm verwandelt sich vom klebrigen, biologisch aktiven Presskuchen in ein körniges, stabiles Granulat. Durch eine von HUBER entwickelte, vollautomatische Klimaregelung wird die durch die Sonne zur Verfügung gestellte Energie optimal ausgenutzt und die Wasserverdampfung maximiert. Das entstandene Trockengut fällt grundsätzlich am gegenüberliegenden Ende der Nassschlammaufgabe an. Dank seiner Konstruktion kann der HUBER SRT-Wender mit einer seiner beiden Schaufeln den trockenen Schlamm an einer speziellen halbrunden Edelstahlkonstruktion, die die Trocknerfläche beendet, der sogenannten „Halfpipe“, aufgreifen und zurücktransportieren. Quasi huckepack wird das körnige Granulat im Stauraum der Schaufel zurückgeführt. Im Fall Lomianki fällt der getrocknete Schlamm in einen Stauraum. Aus diesem Bunker, der nichts anderes ist als ein Höhensprung der Trocknerfläche, kann ein Radlader den durch Trocknung auf ein Minimum reduzierten Schlamm anschliessend auf einen LKW verladen. Im Fall Bayreuth fällt das Trockengut in einen Schneckenschacht und wird automatisiert abgeführt. Der Stauraum des Abwurfs ist maschinentechnisch nachgebildet und ebenfalls automatisiert. Die Ladezeiten für einen Lastwagen können dadurch auf 30 Minuten minimiert werden. Die erfolgreiche Entwicklung des SRT im Jahr 2014 wird sich auch im Jahr 2015 fortsetzen. Kunden weltweit interessieren sich für die nachhaltige, wirtschaftliche und einfache Technik, die den Abfall Klärschlamm ein Stück weit zu einem Wertstoff macht.[...]
[...]Der Mischwassertunnel in Lissabon ist ein hochmodernes Infrastrukturprojekt, das die Stadt vor Überflutungen durch Starkregenereignisse schützt und in Trockenwetterperioden das städtische Abwasser ableitet. In der Vergangenheit führten extreme Niederschläge mit bis zu 60 mm pro Stunde wiederholt zu erheblichen Schäden in tiefer gelegenen Stadtteilen. Der sogenannte „Mega-Tunnel“ ist das bisher grösste Bauvorhaben der Stadtverwaltung und ein zentraler Bestandteil der urbanen Klimaanpassungsstrategie. Mit einer Länge von exakt 4.975 Metern und einem Innendurchmesser von 5,5 Metern wurde der Tunnel so ausgelegt, dass er Wassermengen von bis zu 40 Kubikmetern pro Sekunde bewältigen kann. Das entspricht rund 2,4 Millionen Litern pro Minute oder der Füllmenge von 16 olympischen Schwimmbecken innerhalb von 60 Sekunden. Effiziente Wasserableitung durch hydraulische Optimierung Das System beginnt in den höher gelegenen Stadtgebieten, wo eigens entwickelte Einlassbauwerke mit einer hydraulischen Kapazität von 200 Kubikmetern pro Minute das Oberflächenwasser aufnehmen. Über ein verzweigtes Netzwerk aus Sammelleitungen wird das Wasser mit minimalem Energieverlust zusammen mit dem lokalen Abwasser in den Haupttunnel geleitet. Die Strömungsgeschwindigkeit erreicht dabei bis zu 5,2 Meter pro Sekunde, wodurch eine effiziente Ableitung ohne Rückstau und Ablagerungen gewährleistet wird. Die Endauslassstellen befinden sich strategisch positioniert in unmittelbarer Nähe des Flusses Tejo und wurden so konstruiert, dass sie die natürlichen Strömungen des Flusses nicht beeinträchtigen. Ein spezielles Energiedissipationssystem reduziert die Fliessgeschwindigkeit des abgeleiteten Wassers, um Erosion an den Ufern zu verhindern. Ingenieurtechnische Herausforderungen und Bauweise Die Bauweise des Tunnels berücksichtigt modernste Ingenieurstechniken, um Stabilität, Langlebigkeit und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der umliegenden Stadtstruktur sicherzustellen. Während der Bauphase wurden komplexe geologische Herausforderungen gemeistert, darunter die Durchquerung unterschiedlichster Gesteinsschichten sowie die Minimierung der Auswirkungen auf bestehende Gebäude und Verkehrswege. Zur Stabilisierung der Tunnelwandung wurden vorgefertigte Stahlbeton-Tübbinge eingesetzt. Zuverlässige und effiziente Maschinentechnik von HUBER zur Mischwassersiebung Ein zentraler Bestandteil des Tunnelsystems ist eine mehrstufige Mischwassersiebung, die verhindert, dass grobe Verunreinigungen in den Fluss Tejo gelangen, indem das abgesiebte Rechengut dem lokalen Abwasserkanal wieder zugeführt wird. Das System besteht im Wesentlichen aus den folgenden HUBER Maschinen: 12x HUBER Siebanlage ROTAMAT® RoK1 6x HUBER Trogförderschnecke Ro8 T 1x HUBER Schwemmrinne HLC Die Komplettlösung von HUBER soll zukünftig einen effizienten Rückhalt und Austrag von Partikeln grösser 6 mm sicherstellen. Die zweidimensionale Siebung der HUBER RoK1 entfernt zuverlässig organische und anorganische Feststoffe wie Blätter, Plastikabfälle und Sedimente, bevor das Wasser in den Fluss geleitet wird. Die nachgeschalteten Förderschnecken tragen das aufkonzentrierte Siebgut aus der RoK1 anschliessend zur Schwemmrinne hin aus, mit deren Hilfe das Siebgut aus dem System geschleust wird. Durch diese Massnahme wird die Wasserqualität erheblich verbessert und das ökologische Gleichgewicht im Tejo geschützt. Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung Die geplante jährliche Wassermenge, die durch den Tunnel abgeleitet werden kann, beträgt bis zu 25 Millionen Kubikmeter – abhängig von der Niederschlagsintensität. Dank dieser enormen Kapazitäten wird das Überflutungsrisiko in Lissabon erheblich reduziert, insbesondere in Stadtteilen wie Baixa und Alfama, die in der Vergangenheit besonders betroffen waren. Moderne Ingenieurtechnik und nachhaltige Stadtplanung Dieses technologische Grossprojekt stellt nicht nur einen Meilenstein für die Stadt dar, sondern setzt auch neue Standards in der urbanen Hochwasservorsorge. Mit zunehmenden Wetterextremen infolge des Klimawandels zeigt der Regenwassertunnel, wie moderne Ingenieurtechnik und nachhaltige Stadtplanung erfolgreich kombiniert werden können.[...]
[...]Domsühl, Deutschland Im Sommer 2003 hat HUBER für den Zweckverband Parchim, eine zweiflügelige Sicherheitstür vom Typ TT2.2/WK3, eine Innentür Typ TT1.1 in Sonderausführung, sowie eine Kompaktanlage vom Typ Ro5 (mit Ro 2 600/2 mm, 20 l/s, oberirdisch aufgestellt, unbelüftet), für das Objekt Domsühl geliefert. Eingebaut wurden die Teile damals von der Firma Danielis Anlagenbau aus Schwerin. Nach dreijähriger Betriebszeit wurden die Teile im Oktober 2006 von unserem Aussendienstmitarbeiter während eines Besuches auf der Kläranlage begutachtet. Die Betreiber äusserten sich dabei durchweg positiv über die Betriebssicherheit der Türen und der Kompaktanlage. Der Wunsch des Kunden nach einer optimalen Einstellung der Presszonenspülung konnte gleich vor Ort erledigt werden. Ansonsten gab es keinerlei Probleme mit dem Betrieb der Kompaktanlage, die das Abwasser der Orte Severin und Domsühl mechanisch vorreinigen. Durch den Einbau einer einbruchhemmenden, zweiflügeligen Tür ist sowohl eine ausreichend grosse Öffnung für den Zugang zum Rechengebäude, als auch ein optimaler Schutz vor unbefugtem „Besuch“ gegeben. ROTAMAT® Kompaktanlage vom Typ Ro 5 mit Siebanlage Ro 2 600/2 mm HUBER Edelstahltür Typ TT1[...]
[...]HUBER erweitert sein Produktportfolio um einen Kontakttrockner für Klärschlamm Um das Angebot an Klärschlammtrocknern zu erweitern, hat die HUBER SE beschlossen, in Zukunft auch einen Scheibentrockner in das Produktportfolio aufzunehmen. Dieser basiert auf dem Prinzip der Kontakttrocknung und überzeugt im Vergleich zu anderen Trocknungsverfahren durch seine kompakte Bauform. Speziell im Verbund mit einem Wirbelschichtverbrennungs-Verfahren ist der HUBER Scheibentrockner RotaDry® die ideale Ergänzung im Gesamtprozess einer Klärschlammverbrennungsanlage. Die Stärke des Scheibentrockners liegt in der effizienten, homogenen und kompakten Teil-Trocknung von Klärschlamm. Durch die optimierte Bauart ist eine auf die Scheibenoberfläche bezogene hohe spezifische Wasserverdampfung möglich. Kombiniert mit der geringen Grundfläche ergibt sich eine grosse Wasserverdampfung pro Trockner auf kleiner Fläche. Der Trockner kann exakt auf den geforderten TR-Gehalt trocknen und so eine selbstgängige Verbrennung im Wirbelschichtofen ermöglichen. Eine aufwändige und verschleissintensive Rückvermischung, wie bei einer Volltrocknung benötigt, wird überflüssig. Dampf aus der Turbine der Stromerzeugung dient als Wärmequelle für die Trocknerbeheizung. So kann auch diese Abwärme energetisch sinnvoll genutzt werden. Der HUBER RotaDry® wird in verschiedenen Baugrössen angeboten, sodass eine Wasserverdampfung von zwei bis sechs Tonnen pro Stunde und Trockner realisiert werden kann. Durch verschiedene Scheibendurchmesser und Scheibenanzahlen kann die Trocknerfläche auf die anfallende Klärschlammmenge optimal angepasst und der Scheibentrockner im idealen Leistungsbereich betrieben werden. Grundsätzlicher Aufbau des Scheibentrockners Aus einem Schlammbunker wird im Standardfall mittels einer Pumpe der Klärschlamm zum Trockner befördert. Dieser fällt durch eine Öffnung in den zylindrischen Trocknerkörper. Im Trocknerinneren sind zwischen 40 und 64 hohle Scheiben auf einen Rotor aufgeschweisst. Diese werden mit Sattdampf durchströmt und so beheizt. Der Dampf kommt von der Turbine, die aus der bei der Verbrennung erzeugten Wärme Strom erzeugt. Vor dem Trockner muss der Dampf so konditioniert werden, dass er als Sattdampf in das Rotorinnere strömt. Auf der Scheibenoberfläche stellt sich die Kondensationstemperatur des Dampfes ein. Der Rotor wird von einem Getriebemotor angetrieben, dessen Drehzahl über einen Frequenzumrichter verändert werden kann. Entwässerter Schlamm wird im Normalfall mit 20 – 30 % TR zugeführt. Im Trockner heizt sich der Schlamm auf und durch das Ausdampfen von Wasser steigt der Trocknungsgrad des Klärschlamms. Über die Austragsschnecke verlässt der (teil-)getrocknete Klärschlamm den Trockner bei 40 – 45 % TR. Der Brüdendom dient zum Abzug des entstehenden Wasserdampfes. In einem Kondensator kann die Kondensationswärme des Brüdens zum Teil zurückgewonnen und beispielsweise in ein Fernwärmenetz eingespeist werden. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz eines Sprühkondensators, bei dem der Dünnschlamm vorgewärmt und dadurch der Polymerverbrauch für die Zentrifuge reduziert werden kann. Der Brüdenkondensatbehandlung kommt eine besondere Aufgabe zu. So ist das Kondensat durch die hohe Kontakttemperatur an den Scheiben mit einem erhöhten partikulärem und gelöstem CSB-Wert und einem erhöhten Ammoniumgehalt belastet. Es gibt hier einen Unterschied zwischen Trocknern auf Kläranlagenstandorten und auf Kraftwerksstandorten. Während auf einer Kläranlage, wenn es die Verfahrenstechnik zulässt, der Brüdenkondensatstrom üblicherweise der Abwasserbehandlung zugeführt werden kann, besteht diese Möglichkeit auf Kraftwerksstandorten nicht. Bevor das Kondensat über die Kanalisation einer kommunalen Kläranlage zugeführt werden kann, muss es gereinigt werden. Dabei hat HUBER mit bewährter Technik aus dem eigenen Hause ein innovatives Verfahren entwickelt, das in Form von mechanischer Filtration, Adsorption und Strippung ausgeführt wird. Das Kondensat wird soweit aufgereinigt, dass es unter Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte ins Abwasser eingeleitet werden kann. Ein neuer und dennoch erprobter Trockner ergänzt das HUBER Produktportfolio Scheibentrockner kommen bereits seit den 80er Jahren in Verbindung mit Klärschlammverbrennungsanlagen zum Einsatz. Besonders bei grossen kommunalen Verbrennungsanlagen ist die Technik „State-of-the-art“. Zum Teil laufen die Trockner zuverlässig seit über 30 Jahren. Langlebige und überzeugende Qualität passen somit ideal zum Unternehmensleitbild von HUBER. Die Aufgabe der Teiltrocknung von Klärschlamm zur selbstgängigen Verbrennung wird somit in Zukunft der Scheibentrockner RotaDry® in der Produktfamilie von HUBER übernehmen. Somit hat der Kunde neben dem HUBER Bandtrockner BT (konvektive Trocknung mit heisser Luft) und der HUBER Solaren Klärschlammtrocknung SRT mit dem HUBER Schlammwender SOLSTICE® (Trocknung mit Sonnenenergie durch Strahlung und Konvektion), auch eine dritte Wahlmöglichkeit, nämlich die Wärmeübertragung durch Kontakt mit dem HUBER Scheibentrockner RotaDry®. Mit diesen verschiedenen Verfahren der Trocknungstechnik kann HUBER als Systemanbieter die Kunden bestmöglich auf den jeweiligen Bedarf beraten. Ausblick Durch die in Deutschland 2017 verabschiedete AbfallKlärschlammVerordnung wächst der Bedarf an neuen Klärschlammmonoverbrennungsanlagen. Es zeichnet sich ab, dass auch andere europäische Länder ihre Vorgaben verschärfen und so die Voraussetzungen für eine nachhaltige Klärschlammentsorgung in den jeweiligen Ländern schaffen. Das internationale Interesse an einem kompakten Kontakttrockner zur Teiltrocknung von Klärschlamm nimmt zu. Zusammenfassung Mit dem Scheibentrockner RotaDry® setzt HUBER das noch fehlende Puzzlestück in den Gesamtprozess der thermischen Klärschlammverwertung ein. Die thermische Trocknung ist ein unabdingbarer Baustein, um den Klärschlamm auf den richtigen Trockengehalt zu heben und den nicht mechanisch abtrennbaren Teil des Wassers auszutreiben. Durch die Monoverbrennung des Klärschlamms wird eine enorme Volumen- und Massenreduktion erzielt und die Möglichkeit zur Phosphorrückgewinnung geschaffen. Gleichzeitig wird durch die thermische Verwertung Strom produziert und die erforderliche Wärme für die Trocknung bereitgestellt. Ein zuverlässiges Kondensatabführsystem , eine innovative Regelung , eine optimierte Beschickung und eine druckverlustreduzierte Dampfregelstrecke zeichnen den HUBER Scheibentrockner RotaDry® als perfekten Klärschlammtrockner für die anschliessende Monoverbrennung aus. Lassen Sie sich gerne von uns individuell beraten oder schicken Sie Ihre Anfrage an sludge@huber.de ![...]
[...]Überschwemmungen stellen eine wachsende und ernstzunehmende Bedrohung dar. Mit steigenden Meeresspiegeln und zunehmenden Wetterextremen nehmen die Häufigkeit und Intensität von Überschwemmungen weltweit zu. Diese Naturkatastrophen gefährden nicht nur Menschenleben, sondern verursachen auch erhebliche Schäden an Infrastruktur, Eigentum und der Umwelt. Angesichts dieser Realität ist es von entscheidender Bedeutung, Massnahmen zur Hochwasservorsorge zu ergreifen und Lösungen wie überflutungssichere Türen zu implementieren, um das Risiko und die Auswirkungen von Überschwemmungen zu minimieren. HUBER Überflutungssichere Aussentür TT6 HUBER hat seine Aufmerksamkeit auf die Entwicklung überflutungssicherer Türen gerichtet und bereits ein Produkt in seinem Portfolio, das diesen Ansprüchen gerecht wird: Die HUBER Überflutungssichere Aussentür TT6. Diese Tür ist konzipiert, um bis zu 2 Meter Wassersäule standzuhalten, was einem Druck von 0,2 bar entspricht. Diese bemerkenswerte Eigenschaft macht die Tür äusserst widerstandsfähig gegen die Herausforderungen, die mit überfluteten Umgebungen einhergehen. Die spezifische Konstruktion der Tür ermöglicht es, den Wasserdruck effektiv abzuwehren und somit die Umgebung im Inneren zu schützen. Fortlaufende Optimierung HUBER befindet sich derzeit aktiv in der Phase der fortlaufenden Optimierung seiner überflutungssicheren Tür. Hierbei liegt ein zentraler Fokus auf der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. Das Unternehmen setzt alles daran, sicherzustellen, dass die Tür nicht nur höchsten Sicherheitsansprüchen genügt, sondern auch in der Anwendung äusserst praktisch und leicht bedienbar ist. Diese zielgerichtete Bemühung, die Benutzerfreundlichkeit der überflutungssicheren Tür zu steigern, zeigt das Engagement von HUBER, Lösungen zu schaffen, die nicht nur wirkungsvoll, sondern auch praktisch und nutzerfreundlich sind. Dadurch wird nicht nur der Schutz vor Überschwemmungen verstärkt, sondern auch die alltägliche Nutzung der Tür optimiert.[...]
[...]Deutschland Seit 1. Januar 2025 ist sie nun in Kraft – die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL). Einer der zentralen Punkte ist die flächendeckende Einführung der vierten Reinigungsstufe in Europa. Diese betrifft alle Kläranlagen grösser 150.000 EW und grösser 10.000 EW in sensitiven Gebieten, welche von den Mitgliedsstaaten bis Ende 2030 festgelegt werden müssen. Deutschland, allen voran Baden-Württemberg, hat hier bereits eine wichtige Vorreiterrolle übernommen und in den vergangenen Jahren schon etliche Kläranlagen um eine Vierte Reinigungsstufe erweitert. Viele dieser ersten grosstechnischen Pionieranlagen setzen dabei auf die bewährten Technologie-Bausteine von HUBER. Vierte Reinigungsstufe Westerheim bereits seit 2015 in Betrieb So zum Beispiel die Kläranlage Westerheim auf der Schwäbischen Alb, welche als eine der ersten Kläranlagen Deutschlands schon 2015 eine Vierte Reinigungsstufe erhielt. Dort schützen die beiden HUBER Sandfilter CONTIFLOW® die nachgeschaltete Aktivkohlestufe vor Schmutz- und Störstoffeintrag. Lonsee: Vorfiltration ist gleichzeitig Flockungsfiltration Auch schon seit 2020 in Betrieb ist die Vierte Reinigungsstufe auf der Kläranlage Lonsee/Halzhausen. Wie in Westerheim fungieren hier die insgesamt 6 HUBER Sandfilter CONTIFLOW® als zuverlässige Vorfiltration vor der Aktivkohlestufe und übernehmen zusätzlich noch die Funktion der Flockungsfiltration für die Phosphorelimination. Klärwerk Uhldingen-Mühlhofen: 24 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW ® GAK Deutschlands bisher grösste Verfahrenskombination aus Ozonierung und Aktivkohlefiltration wurde 2023 auf dem Klärwerk Uhldingen-Mühlhofen in Betrieb genommen. HUBER hat hier die Aktivkohle-Stufe mit insgesamt 24 HUBER Aktivkohlefiltern CONTIFLOW® GAK für die biologische Nachfiltration und Adsorption geliefert. Der Ozonreaktor erhielt darüber hinaus die bewährte HUBER Drucktür TT7. Im Jahr 2024 leitete das Klärwerk Uhldingen-Mühlhofen über 6.5 Mio. m³ gereinigtes Abwasser in den Überlinger See ein. Dieser Teil des Bodensees versorgt rund vier Millionen Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs mit jährlich etwa 135 Mio. m³ Trinkwasser. Kläranlage Bickenbach: Hessens modernste Vierte Reinigungsstufe Auch in Bickenbach hat man sich für das so genannte „Kombi-Verfahren“ aus Ozonierung und Aktivkohlefiltration entschieden und im April 2025 erfolgreich in Betrieb genommen . Zusammen mit der vorgeschalteten Tuchfiltration ist es laut Betreiber die derzeit modernste Vierte Reinigungsstufe in Hessen. Immer noch beachtlich hohe Eliminationsleistung im fünften Betriebsjahr Bei der Kläranlage Fridingen mit ihren angeschlossenen 5.300 EGW dürfte es sich sehr wahrscheinlich um die kleinste Kläranlage Deutschlands handeln, welche bisher mit einer grosstechnischen Vierten Reinigungsstufe ausgerüstet wurde. Sie wurde bereits im Jahr 2020 in Betrieb genommen und besteht aus zwei HUBER Aktivkohlefiltern CONTIFLOW® GAK 72, welche täglich etwa 700 m³ Abwasser aufbereiten. Nach vier Jahren Betrieb wurde im November 2024 mit 88 % eine immer noch sehr beachtlich hohe Eliminationsleistung erreicht, weshalb über einen zeitnahen Austausch der Aktivkohle noch nicht nachgedacht werden muss. Gerade für kleinere Kläranlagen wie Fridingen sind GAK-Verfahren ideal als 4. Reinigungsstufe. Die Aktivkohlefilter lassen sich einfach nachrüsten und benötigen keine aufwändige Kohle-Dosiertechnik. Zusätzlich kann die granulierte Aktivkohle, im Gegensatz zur Pulveraktivkohle, reaktiviert und danach grösstenteils wiederverwendet werden, was für Betreiber, wie die Gemeinde Fridingen, eine deutliche Kosteneinsparung bedeutet. Abwasserverband Mittlerer Rheingau: PAK-Direktfiltration mit HUBER Tuchfilter RotaFilt® Der Abwasserverband Mittlerer Rheingau geht bei der Wahl seiner neuen Vierten Reinigungsstufe einen anderen Weg und setzt auf der Verbandskläranlage Geisenheim auf ein platzsparendes, flexibles Pulveraktivkohle-Verfahren. Dabei hat man sich für das Verfahren der PAK-Direktfiltration entschieden, bei dem Pulveraktivkohle (PAK) in ein vorgeschaltetes Kontaktbecken gegeben wird und die beladene Pulveraktivkohle anschliessend nach Fällmittelzugabe mit Hilfe einer zweistrassigen Tuchfiltration abgeschieden wird. Konkret wurden in Geisenheim zwei HUBER Tuchfilter RotaFilt® 2700 installiert, welche mit einem speziellen Mikrofaserpolstoff zum optimalen Rückhalt der PAK ausgerüstet wurden. Aktuell befindet sich die Anlage kurz vor der Fertigstellung. Die Inbetriebnahme wird zeitnah im Sommer 2025 stattfinden. Weitere interessante Projekte zur Spurenstoffentfernung derzeit im Bau Etliche weitere interessante Projekte, bei denen Tuch- und Aktivkohlefilter von HUBER zum Einsatz kommen werden, befinden sich derzeit im Bau: Auf der Kläranlage Eglosheim bei Ludwigsburg entsteht derzeit ein weiteres Pulveraktivkohleverfahren. Anders als in Geisenheim erfolgt hier die PAK-Dosierung direkt in die Biologische Stufe. Die dreistrassige HUBER Tuchfiltration fungiert hier als so genannte Polishing Stufe und wird der gesamten Kläranlage nachgeschaltet. Auf den Kläranlagen Schwäbisch Hall, Talhausen und Vörbach werden in naher Zukunft Verfahren mit Granulierter Aktivkohle für eine effiziente Elimination der Spurenstoffe sorgen. In allen drei Projekten hat man sich dazu entschieden, die Vierte Reinigungsstufe mit einer mehrstrassigen Vorfiltrationsstufe vor Störstoffeintrag zu schützen. Diese Aufgabe übernehmen überall die bewährten HUBER Tuchfilter RotaFilt®. In Vörbach kommen zusätzlich 12 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK zum Einsatz, um die Adsorption der Spurenstoffe an Aktivkohle sicherzustellen. Mehr zu Produkten und Lösungen von HUBER für die weitergehende Abwasserreinigung finden Sie unter: https://www.huber.de/de/loesungen/klaeranlagen/vierte-reinigungsstufe.html[...]
[...]Uhldingen-Mühlhofen, Deutschland Im August 2023 ist auf dem Verbandsklärwerk Uhldingen-Mühlhofen nach mehr als zwei Jahren Bauzeit eine der modernsten Anlagen zur Spurenstoffentfernung erfolgreich in Betrieb genommen worden. Herzstück der neuen Reinigungsstufe ist eine Verfahrenskombination aus Ozonierung und Aktivkohlefiltration in einer technischen Grössenordnung, wie sie derzeit noch nicht realisiert worden ist. 24 HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK und HUBER Drucktür TT7 HUBER hat hierfür die zweistrassige Aktivkohle-Stufe mit insgesamt 24 Aktivkohlefiltern CONTIFLOW® GAK für eine zuverlässige biologische Nachfiltration und Adsorption geliefert. Darüber hinaus wurde der vorgeschalte Ozonreaktor mit der bewährten HUBER Drucktür TT7 ausgestattet. In der Ozonierung werden die Spurenstoffe zunächst oxidiert und zu verschiedenen Transformationsprodukten umgewandelt. In der nachgeschalteten Aktivkohlefilterstufe werden diese Produkte zum einen Teil biologisch abgebaut, zum anderen Teil adsorbiert. Zuverlässige Abscheidung persistenter und gefährlicher Spurenstoffe Bis zu 230 l/s behandelt die grösste Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Überlinger See ab sofort mit dieser zusätzlichen Reinigungsstufe. Persistente und gefährliche Spurenstoffe wie Arzneimittelrückstände, Hormone und Flammschutzmittel werden zuverlässig abgeschieden, noch bevor sie in den Überlinger See gelangen. Dieser Teil des Bodensees versorgt rund vier Millionen Menschen in weiten Teilen Baden-Württembergs mit jährlich etwa 135 Mio. m³ Trinkwasser.[...]
[...]Bei der nächsten IFAT in München 2005 präsentiert sich der unangefochtene Marktführer von Sandwaschanlagen weltmeisterlich. Die 1000 gelieferten COANDA-Sandwaschanlagen verdeutlichen eindrucksvoll, dass diese Anlagentechnik heute einen festen Bestandteil bei der mechanischen Abwasserreinigung darstellt. Bei den ersten Pilotanlagen im Jahre 1994 wurde von vielen die Notwendigkeit, den Kläranlagensand zusätzlich zu waschen, als nicht nötig empfunden. Es wurden sogar Stimmen laut, die die Durchführbarkeit dieser Technik anzweifelten. Teilweise wurden wir sogar mitleidsvoll belächelt, als wir uns zusätzlich ausgerüstet mit Schaufeln, Schläuchen und Blaumann, an unserer COANDA-Sandwaschanlage zu schaffen machten. Und es funktionierte! Ja, es funktionierte sogar so gut, dass die COANDA-Sandwaschanlage patentiert wurde. Unmittelbar danach wurde mit einer breitgefächerten Markteinführung begonnen. Mit dieser denkwürdigen Einführung begann, ausgehend von Deutschland, ein nicht in diesem Umfang erwarteter weltweiter Siegeszug! In diesem Zusammenhang darf hier auch erwähnt werden, dass bis auf einen kleinen Maschinenbauer der so genannte Wettbewerb nicht einmal wusste, dass kontaminierter Kläranlagensand gewaschen werden kann. Heute, zehn Jahre später, sind Sandwaschanlagen für Kläranlagensand Stand der Technik. Nun haben auch fast alle Wettbewerber ihre „eigene” Sandwaschanlage fest im Programm, mit der sie hoffen, Sand waschen zu können. Es ehrt und bestätigt die geniale Funktion unserer COANDA-Sandwaschanlage, dass sich ca. 90 % all unserer Wettbewerber an unserer Anlage orientieren. Bis auf einige wenige, die das Original völlig kopieren und natürlich mit einer Patentklage belegt werden, versuchen viele, ein Merkmal aus dem Patentanspruch auf Kosten der Funktion zu umgehen. Konsequenterweise haben diese „Kopien“ deutliche Schwachstellen gegenüber dem Original, wie zum Beispiel: Diese Anlagen benötigen eine Vorabsiebung bei < 4 mm und geben dadurch sehr viel Sand/Splitt ungewaschen in die teure Entsorgung ab. Diese Anlagen haben einen sehr hohen Verschleiss aufgrund eines schnelllaufenden Rührwerks. Diese Anlagen haben einen sehr hohen Verschleiss, weil mit dem Rührwerk grössere Steinchen und Kies zermahlen werden müssen. Diese Anlagen müssen auf groben Sand/Splitt oder auf Feinststand eingestellt werden. Brauchbare Ergebnisse bei Vorhandensein beider Fraktionen werden kaum erzielt Diese Anlagen haben in Bezug auf die Beschickung eine sehr hohe Oberflächenkennzahl und schaffen deshalb nicht die gewünschte Abscheideleistung. Diese Anlagen haben keinen Organikabzug zur getrennten Abführung der ausgewaschenen Organik, wodurch der Abscheidegrad beeinträchtigt wird. Diese Anlagen arbeiten mit keinem konstanten Wirbelbett und bringen deshalb nur ab und zu geeignete Waschergebnisse. In der heutigen Zeit werden nötige Investitionen aufgrund gesetzlicher Vorgaben (z.B. deutsche Abfallablagerungsverordung oder EU Richtlinie 1999/31) wegen fehlender Investitionsmittel auf morgen verschoben. Die wenigen Sandwasch-Projekte, welche noch zur Ausführung kommen, unterliegen einem immer härter werdenden Wettbewerb. Der Preis steht dann meist über der Funktionalität und der Technik. Das böse Erwachen kommt dann erst später, wenn Abscheide- und Waschleistungen nicht erreicht werden, die Anlage einen völlig überhöhten Verschleiss produziert, oder die mineralische Ausbeute zu wünschen übrig lässt. Ärger und zusätzliche Investitionen sind in diesem Fall vorprogrammiert. Unsere 1000 Originale stehen für Kontinuität und Qualität. Unser Original bietet Ihnen optimale Abscheide- und Waschleistungen, langjährige Erfahrung und beste Verfahrenstechnik zur Behandlung von Kläranlagensand. Ausserdem kann die COANDA-Sandwaschanlage problemlos in Sandaufbereitungsverfahren eingebunden werden, die zusätzlich Kanalsand, Sinkkasteninhalte oder Strassenkehricht aufbereiten. Kommen Sie zu uns, wir beraten und zeigen Ihnen gerne eine unserer 1000 Referenzen weltweit. Wir wollen, dass Sie dauerhaft zufrieden sind![...]