[...]Herausforderungen in der mechanischen Vorreinigung Abwasser-Rechen, wie der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® , werden im Zulauf von Kläranlagen eingesetzt, um grobe Verschmutzungen aus dem ankommenden Abwasserstrom zu entfernen. Gleichzeitig wird dadurch auch der Betrieb der nachfolgenden Maschinen und Aggregate wie beispielsweise eine Transportschnecke oder eine Waschpresse geschützt und der reibungslose Betrieb der gesamten Kläranlage sichergestellt. Neben den erwarteten Stoffen, gelangen jedoch immer wieder unvorhergesehene Materialien, wie Kanister, Kanthölzer und Reifen, in den Zulauf der Kläranlage. Auch wenn Rechenanlagen für den groben Einsatz gebaut sind, können durch derartige Stoffe massive Schäden entstehen, welche lange Ausfallzeiten, hohe Kosten und vor allem zusätzlichen Stress zur Folge haben. Um eben dies zu verhindern hat HUBER ein weltweit einzigartiges System für Rechen im Abwasserbereich entwickelt: HUBER Störstofferkennung Safety Vision . Störstofferkennung Mit dem innovativen System HUBER Störstofferkennung Safety Vision wird es dem Rechen ermöglicht, das Rechengut zu „sehen“ und so potenziell kritische Störstoffe zuverlässig zu identifizieren. Realisiert wird dies durch eine präzise Echtzeit-Vermessung des Rechenguts mit Sensoren, schnelles Verarbeiten des Messergebnisses sowie eine intelligente Auswertlogik, bei der die Messergebnisse nach definierten Auffälligkeiten untersucht werden. Sobald auf diese Weise potenziell kritisches Rechengut erkannt wird, stoppt der Betrieb des Rechens sofort. Gleichzeitig wird ein Bild von der Situation im Rechen aufgenommen und an den Betreiber übermittelt. Anhand dieser Meldung kann der Betreiber individuell entscheiden, ob der Rechen weiter betrieben werden oder bis zur Entfernung des Störstoffes stehen bleiben soll. Durch diesen effektiven Schutzmechanismus wird eine Beschädigung des Rechens oder der nachgeschalteten Aggregate zuverlässig verhindert, was nicht nur die Verfügbarkeit der beteiligten Maschinen erhöht, sondern die Betriebssicherheit der gesamten Anlagentechnik verbessert. Weitere Funktionen – Laufzeitoptimierung und adaptiver Betrieb Neben der Störstofferkennungsfunktion werden die ermittelten Messergebnisse darüber hinaus auch genutzt, um zwei weitere Funktionen zu ermöglichen. Den adaptiven Betrieb der Maschinenkombination auf Basis der Erkennung von Ereignissen und die Optimierung der Laufzeit von nachgeschalteten Maschinen. Adaptiver Betrieb: Mit dem adaptiven Betrieb wird die Herausforderung von Kanalspülstössen angegangen. Diese treten allen voran kurz nach dem Beginn von Starkregenereignissen auf und sorgen für eine extrem hohe Schmutzstofffracht im Zulauf der Kläranlage. In ungünstigen Fällen kann es dazu kommen, dass der Rechen durch die hohen Frachtmengen überlastet wird und ausfällt, was zur Folge hat, dass das Abwasser kaum gereinigt in die nächste Verfahrensstufe gelangt. Um solche Situationen sicher zu vermeiden, werden die von Safety Vision aufgenommenen Messergebnisse herangezogen und mit Hilfe einer ausgeklügelten Auswertung auf bekannte Ereignisse überprüft. Werden bei der Auswertung Anzeichen für einen beginnenden Spülstoss registriert, wird der Rechen automatisch freigefahren und in die Betriebsart „Spülstossmodus“ versetzt. Dies hat den positiven Effekt, dass die Gefahr einer Überlastung des Rechens auf ein Minimum gesenkt wird. Sinkt im Laufe der Zeit die Schmutzstofffracht und damit auch die Gefahr einer Überlastung des Rechens, passt sich der Rechen den aktuellen Bedingungen an, indem er selbständig in den dafür geeigneten Betriebsmodus wechselt. Durch den adaptiven Betrieb wird somit sowohl präventiv eine Überlastung des Rechens vermieden als auch für eine stets optimale Auslastung des Rechens gesorgt. Diese Funktion wirkt sich jedoch nicht nur auf den Rechen aus, sondern bezieht auch weitere HUBER Maschinen mit ein, die mit dem Rechen in direkter Verbindung stehen. Laufzeitoptimierung: Dasselbe Ziel wie die optimale Auslastung der Maschinen verfolgt auch die dritte Funktion von Safety Vision – die Laufzeitoptimierung. Mithilfe dieser Funktion wird es ermöglicht, die Betriebszeiten von nachgeschalteten Maschinen wie der HUBER Waschpresse WAP® oder HUBER Transportschnecke Ro8 T um bis zu 40 % zu reduzieren. Dies gelingt durch eine permanente Auswertung des gemessenen Rechengutvolumens auf dem Harkenbalken. Die intelligente Steuerung sorgt dann dafür, dass die angesprochenen Maschinen nach dem tatsächlichen vorhandenen Rechengutvolumen aktiviert werden und nicht nach starren Vorgaben. Durch die Laufzeitreduzierung der Maschinen können nicht nur die Betriebskosten verringert werden, sondern auch der Verschleiss. Das führt folglich sowohl zu einem geringeren Wartungsaufwand als auch zu einer höheren Maschinenlebensdauer. Mediengalerie HUBER Störstofferkennung Safety Vision erkennt Biber in HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® und rettet ihm das Leben HUBER Störstofferkennung Safety Vision bewahrt HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® vor grösseren Schaden durch Rohrdichtkissen Animation: HUBER Störstofferkennung Safety Vision Störstoffe zuverlässig identifizieren und Maschinen vor Beschädigungen schützen: Safety Vision überwacht kontinuierlich die Rechenanlagen und warnt vor kritischen Stoffen Safety Vision im Einsatz Unter Beweis stellt HUBER Safety Vision seine Funktion täglich auf vielen Kläranlagen und verrichtet dort zuverlässig und effektiv seinen Dienst. So wurde bei der Stadtentwässerung Nürnberg – dort sind drei als Grobrechen eingesetzte HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® mit Safety Vision ausgestattet - nicht nur die Laufzeit der nachgeschalteten HUBER Waschpressen WAP® um rund ein Drittel gesenkt, sondern auch mehrere Schadensfälle verhindert. Eindrucksvoll dargelegt wird dies anhand der Aufnahme mit dem Rohrdichtkissen, welches während der Inbetriebnahme eines Rechens im September 2019 mit der HUBER Störstofferkennung Safety Vision erkannt worden ist und den Rechen vor einem grösseren Schaden geschützt hat. Neben dem Rohrdichtkissen wurden auch mehrmals grössere Holzstücke sowie ein lebender Biber identifiziert. Dieser konnte nach einer Befreiung aus dem Rechen durch die Berufsfeuerwehr Nürnberg wieder sicher in seinem ursprünglichen Lebensraum freigelassen werden. Die bisherigen Erfahrungen und beschriebenen Anwendungsbeispiele zeigen eindrucksvoll, dass die HUBER Störstofferkennung Safety Vision nicht nur ein einzigartiges System ist, mit dem der Betrieb und die Sicherheit der mechanischen Vorreinigung einer Kläranlage optimiert werden kann, sondern dass Safety Vision auch noch Leben retten kann. QuickFacts zu HUBER Safety Vision: Maximale Maschinenverfügbarkeit und Betriebssicherheit durch Schutz des Rechens und der nachgeschalteten Maschinen Reduzieren von Verschleiss und Wartungsaufwand, Erhöhen der Maschinenlebensdauer und Senken der Kosten durch Laufzeitoptimierung der nachfolgenden HUBER Maschinen Optimale Maschinenauslastung durch adaptiven Betrieb auf Basis der Ereigniserkennung[...]
[...]Gross-Gerau, Deutschland Das Wasserwerk Gerauer Land versorgt im hessischen Landkreis Gross-Gerau ca. 65.000 Einwohner mit Trinkwasser, die Wasserabgabe beträgt dabei rund 3,3 Mio. m 3 im Jahr. Sichergestellt wird die Wasserversorgung durch die Eigengewinnung von Grundwasser aus insgesamt zehn Tiefbrunnen, eine anschliessende Aufbereitung zu Trinkwasser durch Enteisenung und Entmanganung sowie die Netzeinspeisung über eine zentrale Druckerhöhungsanlage. Nach mehr als einem halben Jahrhundert Laufzeit hatten die Armaturen, Rohrleitungen, Pumpen und technischen Türen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Bei der Erneuerung der Anlage war es das erklärte Ziel der Planer, insbesondere die Energieeffizienz aber auch den Gebäudeschutz wesentlich zu verbessern. Im Zuge der Sanierungsmassnahme wurden deshalb einbruchhemmende Edelstahltüren der Firma HUBER SE aus Berching eingebaut. Diese erhöhen durch eine verstärkte Einbruchsicherheit den Schutz der Räume, denn man wollte auch hier auf dem neuesten Stand der Technik sein. Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel und sollte daher angemessen vor jeglicher Beeinträchtigung geschützt werden. Dem unerwünschten Eindringen in eine Wasserversorgungsanlage darf aus diesem Grund keine Chance gegeben werden. Für diesen Einsatzfall ist die einbruchhemmende HUBER Sicherheitstüre TT2 in den Widerstandsklassen RC3 und RC4 (Resistance-Class, ehemalig WK3/WK4) mit Prüfzeugnis bestens geeignet. Die Edelstahltüren sind speziell als Zugangstüren für die Trinkwasserversorgung konzipiert und erfüllen die Forderungen der DIN EN 1627. Jede HUBER Edelstahltür des Typs TT2 kann von innen geöffnet werden, auch wenn die Tür von aussen abgeschlossen ist. Für Türen im Wasserversorgungsbereich ist dies ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf Arbeitssicherheit und Unfallschutz. Die mit einem Längsschliff versehenen Türblätter bieten ein ansprechendes Design und sind mit einem FCKW-freien Isolierkern ausgeschäumt. Um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, werden Zarge und Türblatt unter Schutzgas geschweisst, im Tauchbad gebeizt und passiviert. Durch diverse Optionen, wie beispielsweise Blech- oder Holzaufdopplungen, kann die HUBER Sicherheitstüre TT2 optimal an bestehende Kundenbedürfnisse angepasst werden. Sonderwünsche unserer Kunden in Beziehung z. B. auf Lackierung, Anbringung von Logos oder Türformen wie Rund- oder Spitzbögen werden von uns gerne berücksichtigt und umgesetzt. Oftmals spielt auch der Denkmalschutz eine wichtige Rolle, auf die bei der Aussengestaltung der Türen eingegangen werden muss. Sämtliche Türen für die Druckerhöhungsanlage Gerauer Land wurden mit Magnet- und Schloss-Riegelkontakten ausgestattet, so kann die Gebäudehülle lückenlos überwacht werden. Sicherheitstüren, die im Aussenbereich eingesetzt wurden, erhielten zusätzlich eine Blechaufdopplung, um das Öffnen der Tür auch bei direkter Sonneneinstrahlung zu gewährleisten. Oftmals stellt dies im Frühjahr oder Herbst, wenn die Sonne die Türen aufheizt, ein Problem dar. Aber nicht nur die Gebäude der Trinkwasserversorgung unterliegen einem besonderen Schutz gegen unbefugten Zugang. Auch entfernt gelegene Schächte wie beispielsweise Tiefbrunnen oder Quellschächte sind stark durch unbefugte Manipulation bedroht. Dabei ist nicht zwingend von einem „Anschlag“ auszugehen, oft handelt es sich um Vandalismus, der durch erhöhte mechanische Sicherheit ein Eindringen in den Schacht verhindern kann. Aus diesem Grund gehören verschiedene einbruchhemmende Schachtabdeckungen zur Produktpalette von HUBER. Diese Schachtabdeckungen sind ebenfalls geprüft nach DIN EN 1627 in der Widerstandsklasse RC3 und in unterschiedlichen Grössen erhältlich. Mit der Erneuerung der in die Jahre gekommenen zentralen Druckerhöhungsanlage leistet das Wasserwerk Gerauer Land einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und zu einer optimalen Sicherung der Gebäudehülle. Wir von HUBER sind stolz, einen kleinen Teil zur Sicherung der Versorgung im Gerauer Land beizutragen![...]
[...]Ein innovativer Baustein für die Digitalisierungsstrategie Die Aufgabe der im Kläranlagenzulauf eingesetzten Rechen besteht hautsächlich darin die nachfolgenden Maschinen und Aggregate zu schützen und somit den nachgeschalteten Betrieb der Kläranlage sicherstellen. Bei der Auswahl des Rechensystems geht man in der Regel davon aus, dass Grobstoffe bis zu gewissen maximalen Abmessungen vorhanden sein können. Leider werden vermehrt unvorhergesehene Störstoffe wie z.B. Kanister, Holzpaletten, grosse abgebrochene Äste oder sogar Eisenstangen im Abwasserkanal vorgefunden. Obwohl derartige Grobstoffe nicht im Abwasserkanal sein sollten, gibt es keine Möglichkeit deren Vorhandensein sicher auszuschliessen. Wenn diese unvorhergesehenen Störstoffe auf die Rechenanlage treffen und von dieser aufgenommen werden, kann es zu mechanischen Schäden an Rechen bzw. auch an der nachgeschalteten Maschinentechnik wie z.B. Transporteinrichtungen, Waschpressen usw. kommen. Letztendlich kann dies zu teilweise massiven Ausfällen im Betrieb der Kläranlage führen. Mit dem neuartigen System HUBER Safety Vision können solche für Rechen potentiell kritische Störstoffe zuverlässig identifiziert und die Maschinen sicher und zuverlässig vor Beschädigungen geschützt werden. Eine interne digitale Messung vergleicht in Echtzeit zehntausende Messwerte und durchforstet die Ergebnisse nach definierten Auffälligkeiten. Die interne logische Verknüpfung der Ergebnisse unterscheidet mögliche Störstoffe von verarbeitbarem Rechengut. Aus den Ergebnissen ableitbare Informationen können in digitaler Form dem gesamten Prozess zur Verfügung gestellt werden. Sobald das System erkennt, dass unzulässige Störstoffe vorhanden sind, wird zeitgleich eine Warnmeldung inklusive einer Bilddarstellung an das Bedienpersonal übermittelt. Der Betreiber kann individuell entscheiden, ob der Rechen weiter betrieben werden soll oder bis zur Entfernung des Störstoffes stehen bleiben soll. Eine unbeabsichtigte Blockade oder Beschädigung des Rechens oder der nachgeschalteten Aggregate wird somit sicher verhindert und gleichzeitig die Verfügbarkeit der Maschinentechnik erhöht. Die digitale Verarbeitung zusätzlicher Daten, die als Nebenprodukt zur Verfügung gestellt werden können, bieten weitere Möglichkeiten bis hin zur spezifischeren Vorhersage oder Anpassung von Wartungsarbeiten (Predictive Maintenance). Ein weiterer Vorteil von HUBER Safety Vision besteht in der vorbeugenden Erkennung von Explosionsgefahren. In die Kanalisation können durch Unfälle oder Störfälle brennbare Flüssigkeiten und Gase eindringen oder unerlaubt eingeleitet werden. Diese können auch schon in geringen Mengen im Kanalnetz bzw. im Einlaufbereich einer Kläranlage eine explosionsfähige Atmosphäre erzeugen. Von der Kenntnis der Explosionsgefahren hängt nicht nur die Betriebssicherheit der Anlagen, sondern vor allem auch die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten ab. Um eine zuverlässige Überwachung zu gewährleisten, ist direkt an der Maschine ein robustes und skalierbares Gaswarngerät verbaut, welches es in Echtzeit ermöglicht einen Alarm auszulösen sobald vorgegebene Grenzwerte überschritten werden. HUBER Safety Vision schafft die technologische Voraussetzung, auf der aufbauend eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten möglich sind: Intelligente Erkennung von Störstoffen Kontinuierliches Monitoring und Erkennung von Anomalien Intelligente Vorausschau und Früherkennung von Störereignissen Kontinuierliche Bildakquise durch Live- Bild Übertragung Exaktes Erfassen von Rechengutmengen durch 3D Scanner und somit schmutzfrachtabhängige Steuerung nachgeschalteter Aggregate Reduzierung von Maschinenlaufzeiten Lastabhängige Anpassung der Wartungsintervalle Predictive Mainenance Reduzierung von Wartungs- und Reparaturkosten Sofortiges Signal bei Überschreitung der Grenzwerte von Bildverarbeitungs-Software an Maschinensteuerung Detektieren von Explosionsgefahren noch bevor sie gefährlich werden können Einbindung von Smartphone, Tablet-PC sowie mobile oder stationäre Displays einer speicherprogrammierbaren Steuerung Mit den vielfältigen Möglichkeiten wird HUBER Safety Vision ein wichtiger Baustein in der Digitalisierungsstrategie einer jeden Kläranlage sein. Insbesondere die schmutzfrachtabhängige Steuerung von Rechen nachgeschalteten Aggregaten lässt einiges Potenzial an Kostenersparnis erwarten, da dadurch als Zusatzkosten unnötige Betriebslaufzeiten und in der Folge Aufwendungen für Wartungen und Reparaturen reduziert sowie die Lebensdauer der Aggregate erhöht werden. Mit dem System der Störstofferkennung HUBER Safety Vision können kritischen Störstoffe zuverlässig identifiziert und die Maschinen sicher vor Beschädigungen geschützt werden Verursacht ein Störstoff die Abschaltung des Rechens, ist ein grösserer Personaleinsatz unabdingbar. Mindestens 2 Personen mit geeignetem Werkzeug sind notwendig, um den Störstoff zu entfernen, eventuelle Beschädigungen zu reparieren und den Rechen wi Meldungen und Live-Bilder können an verschiedene Endgeräte ausgegeben werden[...]
[...]Nach dem Motto „aus zwei mach eins“ werden mit dem HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF optimal aufeinander abgestimmte Technologien in einer Maschine vereint. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Rechensystem, welches sowohl durch hohe Zuverlässigkeit als auch innovative Funktionsfähigkeit besticht. Der HUBER Harken-Umlaufrechen Rake-Max ® CF ist eine modifizierte Variante des bewährten HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax ® mit einem U-förmigen feststehenden Rechenrost, der zwischen den beiden Rechenrahmen eingebaut ist. Der Rechenrost ist parallel zur Fliessrichtung des Abwassers angeordnet. Das Abwasser strömt in die offene Stirnseite des Rechens und dann sowohl durch den linken als auch rechten Rechenrost wieder hinaus. Die Feststoffe werden dabei im Inneren des U-förmigen Rechenrostes zurückgehalten. Wenn infolge der Belegung des Rechenrostes der Wasserstand vor dem Rechen einen vorgegebenen Wert erreicht, beginnt die Abreinigung der Rechenstäbe mittels umlaufender Rechenharken. Am Ende des Raumvorgangs erfolgt eine Zwangsreinigung der Reinigungselemente über einen drehbar gelagerten Abstreifer, welcher das Rechengut zuverlässig in eine nachgeschaltete Transport- oder Entsorgungsvorrichtung abwirft. Wesentliche Eigenschaften des HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax ® CF auf einen Blick: Bewährte Technik zweier Rechenbauformen zu einer Einheit vereint Hohe hydraulische Durchsatzleistung durch U-förmigen Rechenrost Keine bewegten Teile bzw. Lagerungen im Unterwasserbereich Sehr geringer Platzbedarf durch senkrechte Aufstellung - optimal bei engen Platzverhältnissen und bei tiefen Gerinnen Vollständig durch den Rechenrost durchgreifende Harkenzähne Einfahren der Rechenharke oberhalb des Rechenrostes bzw. Wasserspiegels Erhöhte Abscheideleistung durch Strömungsumlenkung im Rechenrost Ein optional integrierbarer Notüberlauf macht eine ggf. baulich notwendige Notumlaufeinrichtung überflüssig Mit dieser Neuentwicklung werden die positiven Eigenschaften des bewährten HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax ® wie z.B. hohe Rechengutaustragskapazität durch variable Anzahl der Rechenharken, automatische Abstreifvorrichtung ohne Einsatz von Brauchwasser beibehalten. Mit den verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten besitzt der RakeMax ® CF ein sehr breites Anwendungsspektrum, mit welchem wir in der Lage sind, individuell auf die Kundenbedürfnisse sowie auf vorhandene Verhältnisse in baulicher und hydraulischer Sicht einzugehen. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax ® CF hat seine Funktion im täglichen Kläranlagenbetrieb in unterschiedlichen Ausprägungen erfolgreich unter Beweis gestellt. Für unsere Kunden ergeben sich durch die optimal aufeinander abgestimmten Technologien in einer Maschine funktionstechnische Vorteile - insbesondere bei kleinen Spaltweiten. Die positiven Betriebserfahrungen belegen, dass wieder einmal mehr eine innovative HUBER Idee aus dem Bereich der mechanischen Reinigung in die Praxis umgesetzt werden konnte[...]
[...]HUBER präsentiert mit dem HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF eine innovative Weiterentwicklung des bewährten HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax®. Das Modell besticht durch seine hohe hydraulische Durchsatzleistung mittels U-förmigen Rechenrost, auch bei kleinen Spaltweiten und schmalen Gerinnen. Bei seinem Einsatz können bestehende Gerinne hydraulisch optimal genutzt werden; ausserdem ist der Rechen unempfindlich gegenüber Sand, Splitt und Steine. Mit den verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten besitzt der RakeMax® CF ein sehr breites Anwendungsspektrum, mit welchem wir in der Lage sind, individuell auf die Kundenbedürfnisse sowie auf vorhandene Verhältnisse in baulicher und hydraulischer Sicht einzugehen. Der im Markt hochgeschätzte HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® hat sich auf dem weltweiten Markt der Abwassertechnologie aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten tausendfach bewährt und etabliert. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung wurde nun ein weiterer innovativer Rechentyp auf Basis des erfolgreichen RakeMax® entwickelt. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF ist eine modifizierte Variante mit einem U-förmigen feststehenden Rechenrost, der zwischen den beiden Rechenrahmen eingebaut ist. Der Rechenrost ist parallel zur Fliessrichtung des Abwassers angeordnet. Das Abwasser strömt in die offene Stirnseite des Rechens und dann sowohl durch den linken als auch rechten Rechenrost wieder hinaus. Die Feststoffe werden dabei im Inneren des U-förmigen Rechenrostes zurückgehalten. Wenn infolge der Belegung des Rechenrostes der Wasserstand vor dem Rechen einen vorgegebenen Wert erreicht, beginnt die Abreinigung der Rechenstäbe mittels umlaufender Rechenharken. Am Ende des Raumvorgangs erfolgt eine Zwangsreinigung der Reinigungselemente über einen drehbar gelagerten Abstreifer, welcher das Rechengut zuverlässig in eine nachgeschaltete Transport- oder Entsorgungsvorrichtung abwirft. Oberhalb des Gerinnes befindet sich die einfach zugänglich und sehr wartungsfreundliche Antriebseinheit. Durch die kompakte Bauweise des RakeMax® CF ist die Bauhöhe über Flur sehr gering. Mit dem HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF ist uns eine innovative Vereinigung von zwei bewährten Rechenbauformen gelungen, die sowohl in der Zuverlässigkeit als auch in der Funktionsfähigkeit ein einzigartiges Rechensystem darstellt. Durch die verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten besitzt der RakeMax® CF ein sehr breites Anwendungsspektrum, mit welchen wir in der Lage sind, individuell auf die Kundenbedürfnisse sowie auf vorhandene Verhältnisse in baulicher und hydraulischer Sicht einzugehen. Wesentliche Eigenschaften des HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax® CF auf einen Blick: Bewährte Technik zweier Rechenbauformen zu einer vereint Hohe hydraulische Durchsatz-leistung durch U-förmigen Rechenrost Keine bewegten Teile bzw. Lagerungen im Unterwasserbereich Sehr geringer Platzbedarf durch senkrechte Aufstellung - optimal bei engen Platzverhältnissen und bei tiefen Gerinnen Vollständig durch den Rechenrost durchgreifende Harkenzähne Einfahren der Rechenharke oberhalb des Rechenrostes bzw. Wasserspiegels Erhöhte Abscheideleistung durch Strömungsumlenkung im Rechenrost Ein optional integrierbarer Not-überlauf macht eine ggf. baulich notwendige Notumlaufeinrichtung überflüssig Mit dieser Neuentwicklung werden die positiven Eigenschaften des bewährten HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax® wie z.B. hohe Rechengutaustragskapazität durch variable Anzahl der Rechenharken, automatische Abstreifvorrichtung ohne Einsatz von Brauchwasser, etc. beibehalten. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF hat seine Funktion im täglichen Betrieb über einen längeren Zeitraum auf einer Kläranlage der Grössenklasse 5 erfolgreich nachgewiesen. Durch die positiven Betriebserfahrungen konnte wieder einmal mehr eine Innovation im Bereich der mechanischen Reinigung geschaffen und für die Zukunft umgesetzt werden. Gerade bei bestehenden Rechenanlagen werden oft die Mindestanforderungen an den Feststoffrückhalt im Zulauf nicht betriebssicher eingehalten. Dies liegt sicherlich auch darin begründet, dass sich das Angebot an Hygieneartikeln und die Gewohnheiten der Bevölkerung in den letzten Jahren deutlich geändert haben. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, muss die Durchlassöffnung am Rechenrost reduziert werden. Dies geht meist mit einer wachsenden hydraulischen Belastung einher. Diese Bedingungen haben zwangsweise zur Folge, dass eine grössere hydraulische Durchlassfläche zur Verfügung gestellt werden muss. Das wiederum bedeutet in der Regel die Verbreiterung des bestehenden Rechengerinnes oder sogar einen Neubau des Rechenhauses. Die Folgen sind hohe Baukosten. Hier bietet HUBER mit dem Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF eine weitere Maschine im Bereich der Zulaufsiebung an. Der RakeMax® CF wird den vorhandenen Verhältnissen in baulicher und hydraulischer Hinsicht bestens gerecht und reduziert Investitions- und Betriebskosten.[...]
[...]Grobrechen sind die Schutzeinrichtungen einer Rechenanlage. Ihre Aufgabe ist es nicht, das ankommende Rechengut aus dem Wasserstrom zu entfernen, sondern Grobrechen dienen dem Schutz nachgeschalteter Rechen- und Siebanlagen (oder Maschinentechnik im Allgemeinen) vor „Störstoff-Kaventsmännern“. Zu derartig ungewöhnlichen Ereignissen im Betrieb einer Rechenanlage zählt das Auftreten von grossvolumigem Treibgut (z.B. Baumstämme, Reifen,..), mannsgrosse Rechengutwalzen, stossartig auftretende riesige Rechengutmengen oder grosse Geröll- und Sedimentfrachten an der Gerinnesohle. Derartiges Störgut kann – sofern kein Grobrechen vorhanden ist - den Betrieb von Rechen- und Siebanlagen stark beeinträchtigen bzw. unterbrechen und auch zu Beschädigungen an den jeweiligen Maschinen führen. Die Kunst ist es, für den jeweiligen Anwendungsfall den richtigen Grobrechen auszuwählen, so dass dieser im Betrieb die auftretenden Störstoffe sicher erfasst und zuverlässig aus dem Gerinne entnimmt. Mit dem HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® und dem HUBER Grobrechen TrashMax® hat HUBER zwei Rechensysteme am Markt, die einen Grossteil der Anforderungen an gängige Grobrechensysteme abdecken. Was aber tun, wenn es Anwendungsfälle und/oder Gerinne- und Bauwerksabmessungen gibt, bei denen diese Maschinen an ihre Grenzen stossen? Die Antwort auf diese Frage ist der neue HUBER Schalengreiferrechen TrashLift, dessen Funktionsprinzip denkbar einfach ist: Eine massive Edelstahlschale übernimmt als „Baggerschaufel“ die Reinigung der Gerinnesohle sowie des Rechenrostfeldes. Diese Baggerschaufel wird dabei zyklisch über ein Windensystem betrieben. Mit diesem Funktionsprinzip ist es möglich Gerinnebreiten bis 6 m und Gerinnetiefen bis 40 m bei einer 90° Aufstellung zu realisieren. Um maximale Betriebssicherheit und Lebensdauer der Maschinentechnik sicher zu stellen, zeichnet sich der HUBER Schalengreiferrechen TrashLift durch folgende Merkmale aus: Erkennen von Blockaden des Schalenschlittens in der Auf- und Abwärtsbewegung (Überlast und Schlaffseilerkennung der Lastwinden) Hohe Seil-Lebensdauer durch direkt angreifende Lastseile / Steuerseil an der Schale und Windentrommel, keine unnötigen Seilumlenkungen Sicherer Transport des Treib-/Rechengutes auch bei 90°-Aufstellung durch aktiven Schliessmechanismus der Schale Sicherer Treib-/Rechengutabwurf durch Abstreifer und Schwenkmechanismus der Schale am Abwurfpunkt[...]
[...]Wasser ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer in ausreichender Menge und in meist guter Qualität vorhanden, so dass man sich kaum vergegenwärtigt, dass dieses Lebensmittel Nummer 1 hoch sensibel ist, denn es schenkt nicht nur Mensch und Tier Leben, sondern auch Keimen und Mikroorganismen. Im Artikel nennen wir gute Gründe, die für Luftfilter im Trinkwasserspeicher sprechen. „Früher haben wir doch auch die Wasserspeicher ohne Luftfilter gebaut. Das haben wir immer schon so gemacht. Warum sollten wir das jetzt ändern?“ Das ist eine provokante Formulierung. Diese Gegenfrage hat man Ihnen vielleicht auch schon gestellt als Sie eine Neuerung oder eine Verbesserung von Althergebrachtem vorschlagen haben. Es hat Sie geärgert, weil Ihnen momentan Zeit, genaue Begründung oder einfach die Lust dazu fehlten, eine solche mühelose Gegenfrage umfassend zu beantworten, die oft von Leuten mit „Erfahrung“ gestellt wird. Welche guten Gründe finden wir also für den Einsatz von Luftfilter in Wasserspeichern? Wasser kommt sauber aus Quelle oder Brunnen und wird in einem „sauberen“ Behälter zwischengespeichert, bevor es in das Leitungsnetz und zum Verbraucher abgegeben wird. Den Verantwortlichen einer öffentlichen Wasserversorgungsanlage sind Keimzahlen vertraute Begriffe. Dass die Quelle von Verkeimung auch Staub aus jener Luft sein kann, die die Wasserkammer ansaugt und ausatmet wird manchmal nicht bedacht. Traditionell wurden und werden Wasserspeicher noch immer mit Be- und Entlüftungskaminen ausgestattet, oft auch so, dass möglichst eine „diagonale“ Durchlüftung zwischen Zu- und Abluft ermöglicht wird. Mit einer Maschenweite bzw. einem Lochdurchmesser von 1 mm gibt man sich zufrieden, denn das Schutzgitter verhindert, dass Insekten in die Wasserkammer gelangen. Wenn es durch zieht, glaubt man, sei es gut. Der Gedanke des Luftwechsels ist grundsätzlich nicht falsch - aber dann bitte mit sehr sauberer Luft. Auf die Gegenwart von Staub wird man im Frühjahr während der Baumblüte aufmerksam. Wenn das zuvor schön geputzte Auto tags darauf eine gelbe Pollenschicht hat oder wenn, wie jedes Jahr einmal, ein Wind aus Afrika so viel Staub bringt, dass der Himmel ockerfarben und die Sonnenuntergänge besonders schön rot sind. Genau dann sollte einem bewusst werden, dass auch die Wasserkammer diesen Staub „einatmet“ und dem Wasser ungewolltes Leben eingehaucht wird, wenn die Luft ungefiltert bleibt. Im Folgenden zeigen wir, wie viel Staub und somit auch Keime in der Umgebungsluft vorhanden sind, die mit ungefilterter Luft auf Wasseroberfläche, Wände und Decke gelangen. Die Wasserkammer ist aufgrund ihres riesigen Volumens im Vergleich zum Querschnitt der Be- und Entlüftung eine ideale „Staubabsetzkammer“, wo die Luft wie in einem Nasswäscher gereinigt wird. Das Dilemma ist nur, dass das „Waschwasser“ unser Trinkwasser ist. Also müsste man sich jetzt die Frage stellen, ob es nicht besser wäre, die Luft gut zu filtern und dieser Reinigung einen hohen Stellenwert beizumessen, anstatt zu sagen: „Das haben wir immer schon so gemacht. Wozu brauchen wir überhaupt Luftfilter.“ Im HUBER Katalog „Innovative Edelstahlausrüstung“ bzw. im Prospekt zu Produktgruppe PG 8 „Hygiene im Trinkwasserspeicher“ sind Grundlagen zur Luftfilterung für Wasserkammern erläutert. Die Aussage, dass in einen Wasserspeicher von 500 m³ Inhalt im Jahr 21.000 mg Staub bzw. 1680 Milliarden Keime eingetragen werden, kann man nachvollziehen und zwar wie folgt: Gibt man in einer Internet-Suchmaschine den Begriff „Mittlerer Staubgehalt“ ein, findet man die Information, dass dieser in ländlichen Gebieten nach dem Regen bei 0,05 und bei Trockenheit bei 0,1 mg/m³ bzw. in Städten bei 0,1 bis 0,45 mg/m³ liegt (Quelle: ikz.de). Das ist nicht viel, wird man zunächst sagen. Nun aber genauer: Multipliziert man für diesen 500 m³- Wasserspeicher unter Ansatz einer Luftwechselzahl von nur 1,2 pro Tag - bedingt durch die Schwankungen des Wasserspiegels - mit den zuvor genannten 0,1 mg/m³ und mit 365 Tagen, erhält man 500*1,2*0,1*365 = 21.900 mg bzw. 21,9 Gramm Staub pro Jahr. Das ist nicht wenig. HUBER bietet mit den Luftfilteranlagen L251, L252, L361 und L661 speziell für den Bedarf in Wasserversorgungsanlagen ausgestattete Filter an. Die Luftdurchsatzleistung ist für eine Druckdifferenz von 120 Pascal angegeben. Zur Dimensionierung verwenden wir die Faustformel Behältervolumen geteilt durch 2,0 bis 2,5. Das ergibt die zum Behälter passende Filteranlage. Entweder atmet die Wasserkammer durch das Senken und Heben des Wasserspiegels die Luft selbsttätig ein und aus oder sie wird zwangsbelüftet. Zwangsbelüftung mit einem zusätzlichen Ventilator, der vor dem Filter eingebaut wird (Betrieb im Überdruck!), ist dann zu empfehlen, wenn Kondensatbildung zu erwarten ist und vermindert werden soll. Dafür muss auch eine Fortluft-Führung geschaffen werden, die mit einer stromlos schliessenden Klappe ausgestattet wird. Zur Zwangsbelüftung empfehlen wir einen Filter ab Typ L 361, wenn es das Raumangebot zulässt, denn diese haben ein Feinfilter Klasse F6 vor dem Schwebstofffilter Klasse H13, der bereits etwa 95 bis 99 % des Staubes (je nach Verteilung der Partikelgrösse) zurückhält, wodurch die Standzeit des Schwebstofffilters H13 (der letztendlich eine gravimetrische Abscheideleistung von 99,95 % hat), entscheidend verlängert wird. H13 wird für Reinräume, Halbleiterfabrikation, sterile Abfüllanlagen der Arzneimittelindustrie und Abluft nukleartechnischer Anlagen verwendet. Die Kosten für eine HUBER Luftfilteranlage liegen im Promille-Bereich einer Gesamtmassnahme wie Neubau oder Total-Sanierung eines Wasserspeichers. Für eine Luftfilteranlage ohne Verrohrung oder Zwangsbelüftung kann man im Budget Kosten von 1.500 bis 3.000 €, je nach Ausstattungsumfang, ansetzen. Kamine werden bei seitlichem Anschluss über eine Sicherheitsjalousie mit Insektenschutzgitter und Wandanschlussplatte nicht mehr benötigt.[...]
[...]Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung Immer mehr Kommunen in Deutschland haben das Bestreben, die Abwasserreinigung auf den jeweiligen Kläranlagen energetisch zu optimieren. Generell wird unterschieden in energetischer Sanierung und Erweiterung der Kläranlagenkapazität. Eine Erweiterung der Kläranlagenkapazität ist durch die Errichtung eines Neubaus der biologischen Stufe möglich, jedoch im Sinne einer energetischen Optimierung kontraproduktiv, da durch eine zusätzliche biologische Reinigungsstufe ein erheblicher Mehraufwand an Belüftungsenergie notwendig wird. Ebenfalls steigen durch diese Massnahme die Entsorgungskosten. Die energetisch sinnvollere Variante einer Sanierung von kleinen Anlagen von 10.000 - 20.000 EW ist sehr häufig eine Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung. Durch diese Umstellung wird es notwendig, sowohl eine mechanische Vorklärung als auch einen Faulbehälter für die anaerobe Schlammstabilisierung in das System zu integrieren. Bisher wurde in der Literatur darauf hingewiesen, dass eine wirtschaftlich rentable Implementierung eines Faulbehälters erst bei Ausbaugrössen von grösser 20.000 EW sinnvoll wäre. Hinsichtlich steigender Energiekosten als auch steigender Entsorgungskosten hat sich diese Einschätzung mittlerweile grundlegend geändert. Zu einer wirtschaftlichen Umstellung von aerob auf anaerobe Schlammstabilisierung gehören nicht nur die wirtschaftlich beste Ausführung des Faulbehälters, sondern auch die Art der Entfrachtung der biologischen Reinigungsstufe vom organischen Kohlenstoff. Hinsichtlich der Entfrachtung der Biologie stellt das HUBER Trommelsieb LIQUID im Vergleich zu einer traditionellen Vorklärung (Absetzbecken) die wirtschaftlichste Variante dar, wie zahlreiche Machbarkeitsstudien und realisierte Konzepte gezeigt haben. Die Wirtschaftlichkeit einer Schlammfaulung hängt im Wesentlichen von der Bauform ab des Faulbehälters ab. Generell wird unterschieden in Betonfaulbehälter, Stahlsilo geschraubt mit Unterraum, Stahlsilo geschraubt mit Betontrichter und Stahlsilo geschweisst. Jedoch nicht nur die Bauform beeinflusst die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Prozessführung der Schlammfaulung. Im Vergleich zu dem üblicherweise volldurchmischten Faulbehälter wird beim Prozess der „2-Phasenfaulung“ der Faulbehälter mit einer hydraulischen Verdrängung bzw. einer Stapelung von unten nach oben betrieben. Durch diese Betriebsweise findet kein Frischsubstratschlupf statt und es wird eine Steigerung des Gasertrags im Vergleich zu konventionell permanent durchmischten Faulbehältern von bis zu 20% erreicht. Ein weiterer Vorteil der hydraulischen Verdrängung im Vergleich zu einem Faulbehälter mit Durchmischung (Rührwerk) ist, dass eine Einsparung von 3-10 W/m³ realisiert werden kann. Durch diese Prozessführung ohne Durchmischung ist bedingt durch eine Einhaltung von Ruhephasen eine Anreicherung und Aufkonzentration der notwendigen Mikroorganismen möglich, was zu einer Steigerung der Gasproduktion beiträgt. Wirtschaftliche Prozessintegration: Ausschlaggebend für die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Prozessumstellung von aerober zur anaeroben Schlammstabilisierung sind sowohl die Stromkosten als auch die Höhe der Entsorgungskosten. Bei Kläranlagen mit einer Ausbaustufe von 15.000-25.000 EW sollten mindestens 200.000 Euro pro Jahr an Strom- und Entsorgungskosten vorliegen. Des Weiteren werden mittels Gasertragskurven Rückschlüsse auf Biogasproduktion und Entwässerbarkeit des Schlammes untersucht. Wenn durch einen Vergleich des Ursprungszustandes der Kläranlage mit einer Umstellung des Systems auf anaerobe Schlammstabilisierung eine Einsparung von mindestens 50.000 Euro einhergeht, wird eine Empfehlung ausgesprochen, den Planungsprozess weiterzuführen. Referenzen der 2-Phasenfaulung (Umstellung von aerob auf anaerobe Prozessführung) Projekt Hildburghausen: 20.000 EW (50 kW Microgasturbine) Projekt Kahla: 15.000 EW (30 kW Microgasturbine / 50 % Energiekompensation) Projekt Stassfurt: 70.000 EW (2 Gasturbinen 65 kW / Energiekompensation 70 %) Projekt Pocking: (17.000 EW; 1 Gasturbine 65 kW / 50% Kompensation) Vorteile der 2-Phasenfaulung: Verweildauer 10-14 Tage Keine Umwälzenergie (Einsparpotential: 3-10 W/m³) Erhöhte Gasproduktion (bis zu 20% im Vergleich zu durchmischten Systemen) Kleiner Bauraum Geringe Investitionskosten Vollverschweisste Edelstahlkonstruktion (bevorzugte Variante: Stahlsilo geschweisst) In Abbildung 2 sind die einzelnen Varianten der 2-Phasenfaulung dargestellt. Das Volumen entspricht in jeder Variante 200 m³ bei Bauhöhen von 8-22 m. Aufgrund der geringeren Standzeit der geschraubten Behälter stellt sich die Bauform „Stahlsilo geschweisst“ mit Unterraum als die wirtschaftlichste Variante dar. Die weiteren dargestellten Varianten liegen preislich 5-10% höher. Fördermittel für Prozessumstellung Die Auswahl des Faulbehältersystems und die damit verbundenen Investitionskosten sind ein wichtiges Kriterium bei der Beantragung von Fördergeldern. Hinsichtlich der Einhaltung der Ablaufwerte ist eine Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde notwendig. Für die Planung und Ausführung der Schlammfaulung ist kein BiMSch-Verfahren notwendig. Aus der Förderung nach Kommunalrichtlinie 2020 geht hervor, dass 40 % auf die zuwendungsfähigen Kosten subventioniert werden. Nicht förderfähig sind BHK und Maschinenaufstellräume. Die Voraussetzung um Fördermittel beantragen zu können, ist die Vorlage einer aussagekräftigen Potenzialstudie. Da es sich um EFRE Mittel handelt, kann diese Förderung mit der Kommunalrichtlinie kombiniert werden. In untenstehendem Link sind Fördermittel nach Bundesländern aufgeschlüsselt. Am Beispiel Sachsen-Anhalt entfallen 50% auf förderfähige Kosten.[...]
[...]Ob müheloses Öffnen durch nur eine Person oder ein robuster, langlebiger Werkstoff: Das ist bei HUBER-Schachtabdeckungen schon längst selbstredend. Doch was sind weitere, ebenfalls wichtige Anforderungen an eine Schachtabdeckung? 1. Einhaltung gesetzlicher und normativer Vorschriften HUBER Schachtabdeckungen erfüllen stets die aktuellsten Normen und sorgen dadurch für entsprechende Sicherheit und ausreichenden Schutz des Bedienpersonals. So sind all unsere bodenerhabenen Schachtabdeckungen nach der aktuellsten Fassung (April 2018) der DIN 1239: Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und andere Bauwerke der Wasserversorgung ausgeführt. Unsere Abdeckungen für Verkehrsflächen vom Typ SD7 sind geprüft und zertifiziert nach der DIN EN 124:2015. Auch diese Norm wurde überarbeitet und verlangt der Schachtabdeckung eine umfangreichere Baumuster-/ Typprüfung, sowie eine werkseigene Produktionskontrolle durch den Hersteller als auch eine regelmässige Überwachung durch eine anerkannte Stelle ab. Im Rückschluss bedeuten diese Massnahmen für den Betreiber ein Vielfaches mehr an Sicherheit. Seit März 2017 muss eine Abdeckung für Verkehrsflächen nach der Neufassung der DIN EN 124 von 2015 geprüft sein! Es ist dadurch besonders empfehlenswert, Nachweise vom Hersteller anzufordern! 2. Einbruchhemmung? Brandaktuell und extrem nachgefragt! Einen immer höheren Stellenwert bei der Auswahl einer Schachtabdeckung verbucht ein ausreichender und messbarer Schutz gegen unbefugten Zutritt. Selbst die Neufassung der DIN 1239:2018 verweist explizit auf einen ausreichenden Einbruchschutz bei Schachtabdeckungen für Brunnenschächte, Quellfassungen und anderen Bauwerken der Wasserversorgung. Die Zeiten in denen der Begriff „Einbruchhemmung“ lediglich durch Verwendung eines Steckschlosses definiert wurde, gehören heute aus technischer Sicht lange der Vergangenheit an. Einbruchhemmung ist durch die DIN EN 1627 geregelt. Unter Betrachtung gewaltbereiter Tätergruppen, sowie verfügbares Werkzeug und Angriffszeit wird in sechs verschiedene Widerstandsklassen (Resistance classes), RC1 bis RC6, unterteilt. Die überarbeiteten bodenerhabenen HUBER Schachtabdeckungen SD3 und SD4, sowie der befahrbare SD7 wurden durch ein externes Prüfinstitut auf Widerstandsklasse RC3 geprüft. Sie setzen dadurch neue Massstäbe der Einbruchhemmung bei Schachtabdeckungen. 3. Welche Baugrössen sind erhältlich? Alle! Wir fertigen zugeschnitten auf jede Aussparung die passende Schachtabdeckung. Selbstverständlich erhalten Sie Standardgrössen wie beispielsweise 80x80cm oder 100x100cm innerhalb weniger Tage direkt aus unserem grossen Lagersortiment![...]
[...]Eine regelmässige Überprüfung der Ausrüstung ist eine wichtige Aufgabe und ein nicht zu unterschätzender Aspekt, um Trinkwasser- und Abwasseranlagen als wertvolle Bestandteile unserer Ver- und Entsorgung zu erhalten. Nur so kann sichergestellt werden, dass diese Anlagen und auch deren Peripherie lange und sicher betrieben werden können. Es ist von elementarer Bedeutung, dass durch regelmässige Kontrollen Mängel, Schäden und Schwachpunkte frühzeitig erkannt werden und zeitnah fachmännisch instandgesetzt werden. Die Risiken, die das Weiterführen maroder Ausrüstung – erst recht im Bereich der Trinkwasserversorgung - birgt, sind auf keinen Fall zu vernachlässigen! In der Praxis trifft man auf verschiedene Gründe, welche eine Sanierung notwendig machen: Es liegt bereits ein Schaden vor und die Funktionssicherheit ist gefährdet Es besteht sicherheitstechnisch Gefahr für Leben und Gesundheit Es besteht die Gefahr, dass aus einem Mangel ein Schaden entsteht Das Trinkwasser wird bereits oder kann nachteilig beeinflusst werden Ablaufwerte der Kläranlagen können nicht mehr eingehalten werden Ein zuverlässiger und störungsfreie Betrieb kann nicht mehr gewährleistet werden Betriebs- und Wartungskosten sind zu hoch Unbefugte können aufgrund maroder Ausrüstung mutwillig Schäden anrichten Anlage / Bauwerk entspricht nicht mehr rechtlichen und/oder technischen Anforderungen Für eine dauerhafte und sinnvolle Sanierung gibt es je nach Fall unterschiedliche Möglichkeiten. Oft kann auch bereits durch einfache Massnahmen viel erreicht werden! Bei fachmännischer Verarbeitung und Installation bieten speziell Produkte und Anlagen aus dem Werkstoff Edelstahl die optimalen Voraussetzungen für eine sichere und zuverlässige Funktion über einen langen Zeitraum. Seit mehreren Jahrzehnten haben sich Produkte und Verfahren von HUBER SE in verschiedensten Anwendungsfällen der Umwelttechnik bestens bewährt. Davon profitieren die Betreiber langfristig - in technischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.[...]