[...]Lösungen für die wirtschaftliche Entwässerung von Schlamm Der entstehende Klärschlamm aus kommunalen und industriellen Kläranlagen müssen vor der weitergehenden Behandlung oder Verwertung entwässert werden. Die steigenden Kosten bei der Schlammentsorgung machen es notwendig, die Schlämme auf einen hohen Feststoffgehalt zu konzentrieren. Die maschinelle Schlammentwässerung dient zum Vermindern der Schlammmenge durch Abtrennen von Schlammwasser. Es entsteht ein mehr oder weniger fester Schlammkuchen. Der zugeführte flüssige Schlamm wird vor seiner Entwässerung durch Zugabe polymerer Flockungshilfsmittel[...]
[...]Heizen mit dem Abwasser im Ablauf der Kläranlage Gereinigtes Abwasser als regenerative Energiequelle mit hohem energetischen Potential Der Ablauf einer Kläranlage stellt ein grosses Potenzial für eine Wärmerückgewinnung dar gerade im Hinblick auf die energetische Sanierung von Kläranlagen kann die Wärmerückgewinnung aus dem Abwasser einen wichtigen Beitrag leisten. Des Weiteren entdecken zunehmend die Energieversorger das Potential einer Kläranlage als Energiequelle und als Möglichkeit zur Generierung von nachhaltiger Energie. Das gesamte Abwasser, welches über die Kanalisation der Kläranlage [...]
[...]Maschinelle Schlammeindickung zur Verminderung der Schlammmenge Bevor Schlämme, die einen sehr hohen Wasseranteil aufweisen, einer weiteren Schlammbehandlung unterzogen werden, ist es sinnvoll und oftmals notwendig das Volumen durch Eindickung zu reduzieren. Gleichzeitig wird damit der Feststoffgehalt des Schlammes erhöht. Wird Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 1% auf einen Feststoffgehalt von 6% eingedickt, so ergibt dies eine Volumenreduktion von mehr als 80%. Das Eindicken des Schlammes geschieht durch Abtrennen von Schlammwasser und aus Dünnschlamm wird Dickschlamm, der zwar zähflüssig[...]
[...]Höchste Reinigungsqualität und Wiederverwendung von Abwasser Das Membranbelebungsverfahren ist ein Verfahren der biologischen Abwasserreinigung, welches nach dem Prinzip des Belebungsverfahren (aerobe biologische Reinigung organisch belasteter Abwasser mit belebtem Schlamm) arbeitet, allerdings wird das Nachklärbecken, das den Biomasserückhalt sicherstellt, durch eine Membranfiltration ersetzt. Membranfiltration Membranbelebungsverfahren zur biologischen Abwasserreinigung Durch Einsatz der Membrantechnik wird der Flächenbedarf stark reduziert, da die für den Klärprozess auf kommunalen und [...]
[...]Denitrifikation im Sandfilter zur Reduktion von Stickstoff Stickstoff ist ein Grundbaustein des Lebens und der Natur und wie Phosphor als Nährstoff für alle Menschen, Tiere und Pflanzen unentbehrlich. Kommunales Abwasser enthält verschiedene Stickstoffverbindungen (u.a. organisch gebunden, Ammonium, Nitrat) Die Entfernung von Stickstoff ist eine der Hauptaufgaben der kommunalen biologischen Abwasserbehandlung, denn ohne ausreichende Stickstoffentfernung hat das Einleiten von Abwasser in den Vorfluter erhebliche negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und somit auf Flora und Fauna. [...]
[...]Nachhaltiger Umgang mit unseren Gewässern Kommunales Abwasser enthält zwischen 5 und 15 mg/l Phosphor. Wird Phosphor bei der Abwasserreinigung nicht ausreichend entfernt, so gelangt er in den Vorfluter. Phosphor wirkt in Seen und Flüssen als Nährstoff, der allgemein das Pflanzenwachstum und vor allem das Algenwachstum fördert und beschleunigt, was sich negativ auf die Wasserqualität und damit die Lebensgemeinschaften im Gewässer auswirkt. Eine Verringerung der Phosphoreinträge aus kommunalen Kläranlagen ist deshalb ein sehr wichtiger Beitrag, damit Fliessgewässer in einem guten ökologischen [...]
[...]Ablaufwerte betriebssicher einhalten Bei konventionellen kommunalen Kläranlagen ist das Nachklärbecken die letzte Stufe des Abwasserreinigungsprozesses. In der Nachklärung sollen sich die Belebtschlammflocken sowie feinste Suspensa absetzen und das gereinigte Abwasser soll möglichst frei von Feststoffen in den Vorfluter eingeleitet werden. Wachsende hydraulische Belastungen sowie Veränderungen im Absetzverhalten des Belebtschlammes verursachen, dass Kläranlagen häufig die heutigen Mindestanforderungen an den Feststoffrückhalt im Ablauf nicht betriebssicher einhalten. Ein erhöhter Feststoffgehalt im Ablauf [...]
[...]Behandlung von Mischwasser und Regenwasser Zuverlässige Systemlösungen für Feststoffrückhalt, Stauzielhaltung, Entlastungsmengenmessung für Mischwasser und Niederschlagswasser Die weitergehende Behandlung von Mischwasser und Niederschlagswasser im Bereich der kommunalen Abwasserableitung ist ein zentraler Punkt im Hinblick auf einen nachhaltigen Umweltschutz und Gewässerschutz. Infolge des Kläranlagenneubaus und -ausbaus sowie durch Sanierungen bestehender Abwassereinleitungen wurde der Gütezustand vieler Fliessgewässer erheblich gesteigert. Gleichwohl existieren trotz aller Anstrengungen noch immer [...]
[...]Reduzierung von Rechengutmengen und Entsorgungskosten Das Rechengut aus der kommunalen Abwasserreinigung besteht im Wesentlichen aus hausmüllähnlichen Stoffen, Fäkalien, Papier und mineralischen Partikeln. Die anfallende Rechengutmenge ist abhängig von der Durchlassweite der Rechenanlage oder Siebanlage. Der Feststoffgehalt von kommunalem, unbehandelten Rechengut schwankt, je nach Rechentyp, zwischen 5 – 20 %. Der organische Anteil des Rechengutes beträgt im Durchschnitt ca. 90 % des Trockenrückstandes [TR]. Die Ziele der Rechengutbehandlung sind: Entwässerung des Rechengutes und somit Reduktion [...]
[...]Der erste Schritt einer betriebssicheren und effizienten Abwasserreinigung Die Abtrennung von sich im Abwasser befindlichen Feststoffen mit Rechen- und Siebanlagen stellt den ersten Schritt der kommunalen und industriellen Abwassereinigung dar. Hauptaufgabe ist dabei die Entfernung aller Grobstoffe und Störstoffe, welche die Funktion nachfolgender Stufen der Abwasserreinigung verhindern oder behindern können. Für die Planung einer betriebssicheren Feststoffabtrennung sind u.a. folgende Faktoren zu berücksichtigen: Maximal notwendiger hydraulischer Durchsatz Erwartete Rechengutmengen Erforderliche [...]