[...]Höchste Reinigungsqualität und Wiederverwendung von Abwasser Das Membranbelebungsverfahren ist ein Verfahren der biologischen Abwasserreinigung, welches nach dem Prinzip des Belebungsverfahren (aerobe biologische Reinigung organisch belasteter Abwasser mit belebtem Schlamm) arbeitet, allerdings wird das Nachklärbecken, das den Biomasserückhalt sicherstellt, durch eine Membranfiltration ersetzt. Membranfiltration Membranbelebungsverfahren zur biologischen Abwasserreinigung Durch Einsatz der Membrantechnik wird der Flächenbedarf stark reduziert, da die für den Klärprozess auf kommunalen und [...]
[...]Denitrifikation im Sandfilter zur Reduktion von Stickstoff Stickstoff ist ein Grundbaustein des Lebens und der Natur und wie Phosphor als Nährstoff für alle Menschen, Tiere und Pflanzen unentbehrlich. Kommunales Abwasser enthält verschiedene Stickstoffverbindungen (u.a. organisch gebunden, Ammonium, Nitrat) Die Entfernung von Stickstoff ist eine der Hauptaufgaben der kommunalen biologischen Abwasserbehandlung, denn ohne ausreichende Stickstoffentfernung hat das Einleiten von Abwasser in den Vorfluter erhebliche negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und somit auf Flora und Fauna. [...]
[...]Nachhaltiger Umgang mit unseren Gewässern Kommunales Abwasser enthält zwischen 5 und 15 mg/l Phosphor. Wird Phosphor bei der Abwasserreinigung nicht ausreichend entfernt, so gelangt er in den Vorfluter. Phosphor wirkt in Seen und Flüssen als Nährstoff, der allgemein das Pflanzenwachstum und vor allem das Algenwachstum fördert und beschleunigt, was sich negativ auf die Wasserqualität und damit die Lebensgemeinschaften im Gewässer auswirkt. Eine Verringerung der Phosphoreinträge aus kommunalen Kläranlagen ist deshalb ein sehr wichtiger Beitrag, damit Fliessgewässer in einem guten ökologischen [...]
[...]Ablaufwerte betriebssicher einhalten Bei konventionellen kommunalen Kläranlagen ist das Nachklärbecken die letzte Stufe des Abwasserreinigungsprozesses. In der Nachklärung sollen sich die Belebtschlammflocken sowie feinste Suspensa absetzen und das gereinigte Abwasser soll möglichst frei von Feststoffen in den Vorfluter eingeleitet werden. Wachsende hydraulische Belastungen sowie Veränderungen im Absetzverhalten des Belebtschlammes verursachen, dass Kläranlagen häufig die heutigen Mindestanforderungen an den Feststoffrückhalt im Ablauf nicht betriebssicher einhalten. Ein erhöhter Feststoffgehalt im Ablauf [...]
[...]Reduzierung von Rechengutmengen und Entsorgungskosten Das Rechengut aus der kommunalen Abwasserreinigung besteht im Wesentlichen aus hausmüllähnlichen Stoffen, Fäkalien, Papier und mineralischen Partikeln. Die anfallende Rechengutmenge ist abhängig von der Durchlassweite der Rechenanlage oder Siebanlage. Der Feststoffgehalt von kommunalem, unbehandelten Rechengut schwankt, je nach Rechentyp, zwischen 5 – 20 %. Der organische Anteil des Rechengutes beträgt im Durchschnitt ca. 90 % des Trockenrückstandes [TR]. Die Ziele der Rechengutbehandlung sind: Entwässerung des Rechengutes und somit Reduktion [...]
[...]Der erste Schritt einer betriebssicheren und effizienten Abwasserreinigung Die Abtrennung von sich im Abwasser befindlichen Feststoffen mit Rechen- und Siebanlagen stellt den ersten Schritt der kommunalen und industriellen Abwassereinigung dar. Hauptaufgabe ist dabei die Entfernung aller Grobstoffe und Störstoffe, welche die Funktion nachfolgender Stufen der Abwasserreinigung verhindern oder behindern können. Für die Planung einer betriebssicheren Feststoffabtrennung sind u.a. folgende Faktoren zu berücksichtigen: Maximal notwendiger hydraulischer Durchsatz Erwartete Rechengutmengen Erforderliche [...]
[...]Elimination und Reduktion von Mikroverunreinigungen mit dem PAK-Verfahren Spurenstoffe können mit Hilfe von Pulveraktivkohle aus dem Abwasser entfernt werden, da sich die Mikroverunreinigungen adsorptiv an die Aktivkohle anlagern. Pulveraktivkohle ist gemahlene Aktivkohle. Dabei müssen laut DIN 12903 mindestens 95 Prozent des Massenanteils eine Korngrösse von kleiner als 150 µm aufweisen. Der mittlere Korndurchmesser von typischen Pulveraktivkohlen liegt in etwa in einem Bereich von 10 µm bis 50 µm. Für die Spurenstoffelimination wird die Pulveraktivkohle direkt dem zu reinigenden Abwasser zugegeben[...]
[...]Elimination und Reduktion von Mikroverunreinigungen mit dem GAK-Verfahren Das Adsorptionsverfahren mit granulierter Aktivkohle (GAK) ist einfaches, zuverlässiges und vor allem wartungsarmes Verfahren. Damit eignet es sich ideal als vierte Reinigungsstufe vor allem für kleinere Kläranlagen. Die Kernkomponente des Verfahrens ist der HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK , der mit granulierter Aktivkohle befüllt ist und als Adsorber für die Spurenstoffe fungiert. Die Korngrösse von granulierte Aktivkohle (GAK) liegt üblicherweise zwischen 0,5 mm bis 4 mm. GAK Adsorptionsverfahren mit granulierter [...]
[...]Verschleiss minimieren und Betriebssicherheit erhöhen Aus Gründen der Betriebssicherheit ist für Abwasserbehandlungsanlagen die Trennung der im Abwasser enthaltenen Sande und anderer mineralischer Stoffe von den faulfähigen, organischen Stoffen erforderlich. Hierfür werden Sandfänge eingesetzt, welche in der Praxis in unterschiedlichen Bauformen zum Einsatz kommen. Je nach Sandfangtyp können neben Sand auch Fett abgeschieden werden. Die Entsandung des Abwassers soll betriebliche Störungen wie Versandung (Belüftungsbecken und Faulbehälter), erhöhten Verschleiss (Pumpen, Rührwerke) und Verstopfungen [...]
[...]Saubere und sichere Lösungen für den Einsatz im Trinkwasserbereich Trinkwasser muss in hygienisch einwandfreiem Zustand aus dem Trinkwasserbehälter ins Netz gehen. Dadurch gibt es hohe Anforderungen an die bauliche Gestaltung und hydraulische Ausrüstung von Wasserspeichern. Typischerweise ist der Wasserspiegel eines Behälters ständig in Bewegung. Während beim Befüllen Luft nach aussen strömt, saugt der Wasserspeicher beim Entleeren Umgebungsluft an. Bei diesem Atmungsprozess gelangen so neben Sauerstoff und Stickstoff auch in der Luft enthaltene Partikel in das Trinkwasser. Da dabei auch Organismen[...]