[...]Höchste Reinigungsqualität und Wiederverwendung von Abwasser Das Membranbelebungsverfahren ist ein Verfahren der biologischen Abwasserreinigung, welches nach dem Prinzip des Belebungsverfahren (aerobe biologische Reinigung organisch belasteter Abwasser mit belebtem Schlamm) arbeitet, allerdings wird das Nachklärbecken, das den Biomasserückhalt sicherstellt, durch eine Membranfiltration ersetzt. Membranfiltration Membranbelebungsverfahren zur biologischen Abwasserreinigung Durch Einsatz der Membrantechnik wird der Flächenbedarf stark reduziert, da die für den Klärprozess auf kommunalen und industriellen Anlagen notwendigen Bauwerke um bis zu 70 % kleiner gestaltet werden können. Ausserdem wird die Reinigungsleistung der Kläranlage gesteigert werden. Durch die Verwendung von hochfeinen Ultrafiltrationsmembranen werden auch kleinste Feststoffpartikel sicher zurückgehalten. Probleme mit dem Nachklärbecken wie Schwimmschlamm oder Schlammabtrieb sind bei dieser Technik aufgrund der Abkehr von der klassischen Sedimentation hin zur Membranfiltration kein Problem mehr. HUBER bietet das Membranbelebungsverfahren standardisierte Plug&Play Lösung in Containerbauweise als MENA-Water MBR Kläranlage an.[...]
[...]Denitrifikation im Sandfilter zur Reduktion von Stickstoff Stickstoff ist ein Grundbaustein des Lebens und der Natur und wie Phosphor als Nährstoff für alle Menschen, Tiere und Pflanzen unentbehrlich. Kommunales Abwasser enthält verschiedene Stickstoffverbindungen (u.a. organisch gebunden, Ammonium, Nitrat) Die Entfernung von Stickstoff ist eine der Hauptaufgaben der kommunalen biologischen Abwasserbehandlung, denn ohne ausreichende Stickstoffentfernung hat das Einleiten von Abwasser in den Vorfluter erhebliche negative Auswirkungen auf die Wasserqualität und somit auf Flora und Fauna. Denitrifikation Nachgeschaltete biologische Stickstoffentfernung im Sandfilter Die biologische Stickstoffentfernung im Zuge der Abwasserreinigung besteht aus den beiden Verfahrensschritten Nitrifikation und Denitrifikation, welche im Belebungsbecken stattfinden. Bei der Nitrifikation wird Ammonium zu Nitrat oxidiert, bei der Denitrifikation wird Nitrat zu elementarem Stickstoff reduziert, der in die Luft entweicht. Falls eine vorgeschaltete Denitrifikation aus Platzgründen nicht möglich oder die vorhandene Denitrifikation nicht ausreichend ist, um die Grenzwerte einzuhalten, kann eine nachgeschaltete Denitrifikation im HUBER Sandfilter CONTIFLOW® zur Anwendung kommen. Die Denitrifikation findet im anoxischen Biofilm statt, der sich auf dem Filterbettmaterial des Sandfilters aufbaut. Für die Denitrifikation wird kein Sauerstoff, aber leicht abbaubarer Kohlenstoff benötigt. Als Kohlenstoffquelle kann z.B. Methanol über eine externe Dosierstation zu dosiert werden.[...]
[...]Nachhaltiger Umgang mit unseren Gewässern Kommunales Abwasser enthält zwischen 5 und 15 mg/l Phosphor. Wird Phosphor bei der Abwasserreinigung nicht ausreichend entfernt, so gelangt er in den Vorfluter. Phosphor wirkt in Seen und Flüssen als Nährstoff, der allgemein das Pflanzenwachstum und vor allem das Algenwachstum fördert und beschleunigt, was sich negativ auf die Wasserqualität und damit die Lebensgemeinschaften im Gewässer auswirkt. Eine Verringerung der Phosphoreinträge aus kommunalen Kläranlagen ist deshalb ein sehr wichtiger Beitrag, damit Fliessgewässer in einem guten ökologischen Zustand zu verbleiben bzw. diesen erreichen. Für die Elimination bzw. Reduktion von Phosphor auf kommunalen Kläranlagen stehen drei verschiedene Verfahren zu Verfügung, welche entweder einzeln oder auch in Kombination eingesetzt werden: Biologische Phosphorelimination Chemisch-physikalische Verfahren Flockungsfiltration Flockung Flockungsfiltration Für die Flockungsfiltration bietet HUBER zuverlässige und bewährte Verfahrenstechnik, welche sicherstellt, dass die jeweils einzuhaltenden Grenzwerte für Phosphor sicher eingehalten werden können. Flockungsfiltration mit Sandfilter Als Sandfilter kommt der HUBER Sandfilter CONTIFLOW® zum Einsatz, der ein im Aufstrom betriebener Tiefenfilter ist, bei dem die Reinigung des Filterbetts ohne Unterbrechung des Filtrationsprozesses erfolgt. Die Zugabe des Fällmittels (z.B. FeCl 3 -Lösung) erfolgt in die Zulaufleitung zum Filter. Aufgrund der schnellen Reaktionszeit des Fällmittels mit dem ortho-Phosphat kann das Filterbett des Sandfilters direkt als Reaktionsvolumen genutzt werden. Das ausgefällte ortho-Phosphat wird dann zusammen mit anderen Feststoffen im Sandfilter abgeschieden und es können Phosphorkonzentrationen im Ablauf des Sandfilters von < 0,2 mg/l eingehalten werden. Flockungsfiltration mit Tuchfilter Als Polstofffilter kommt der HUBER Tuchfilter RotaFilt® zum Einsatz, der aus mehreren drehbar angeordneten, scheibenförmigen Filterelementen aufgebaut ist. Das mit Fällmittel versetzte Abwasser wird durch die Filteranlage geleitet und die ausgefällten Phosphatverbindungen werden zusammen mit sonstigen noch vorhandenen Feststoffpartikel betriebssicher von den Filterscheiben abgetrennt. Im Ablauf des Tuchfilters können Phosphorkonzentrationen von < 0,2 mg/l eingehalten werden. Drei Arten Phosphor zu filtern Biologische Phosphorelimination Das Bio-P Verfahren, also die erhöhte biologische Phosphorelimination basiert auf einer besonderen Verfahrensführung bei der biologischen Abwasserreinigung. Durch einen gezielten Wechsel von anaeroben und aeroben Bedingungen wird eine verstärkte Aufnahme von Phosphor durch bestimmte Bakterien erreicht. Chemisch-physikalische Verfahren Hier wird dem Abwasser ein Fällmittel (Eisen- oder Aluminiumsalze) zugegeben, welche den Phosphor ausfällen, so dass dieser mit dem Klärschlamm abgetrennt werden kann. Flockungsfiltration Zusätzlich zu den vorgenannten Verfahren der Phosphorelimination wird eine Filtereinheit im Ablauf der Nachklärung installiert. Mit Zugabe von Fäll- und Flockungshilfsmitteln kann damit eine sehr weitgehende Phosphorelimination erreicht werden.[...]
[...]Ablaufwerte betriebssicher einhalten Bei konventionellen kommunalen Kläranlagen ist das Nachklärbecken die letzte Stufe des Abwasserreinigungsprozesses. In der Nachklärung sollen sich die Belebtschlammflocken sowie feinste Suspensa absetzen und das gereinigte Abwasser soll möglichst frei von Feststoffen in den Vorfluter eingeleitet werden. Wachsende hydraulische Belastungen sowie Veränderungen im Absetzverhalten des Belebtschlammes verursachen, dass Kläranlagen häufig die heutigen Mindestanforderungen an den Feststoffrückhalt im Ablauf nicht betriebssicher einhalten. Ein erhöhter Feststoffgehalt im Ablauf verursacht zwangsläufig auch eine erhöhte CSB-, BSB- und Phosphor-Belastung im Ablauf. Daraus ergeben sich wiederum erhöhte Abwasserabgaben sowie eine sauerstoffzehrende Belastung der Vorfluter. Bewährte und betriebssichere Lösungen für den Feststoffrückhalt Im Auslauf einer Kläranlage kann je nach Anforderungen und Rahmenbedingungen eine der folgenden Lösungen zum Einsatz kommen: Mikrosiebung: Der HUBER Scheibenfilter RoDisc® besteht aus mehreren drehbar angeordneten, scheibenförmigen Mikrosieb-Elementen. Als Siebmittel kommt ein Filtergewebe aus Edelstahl oder Polyester ab 10 μm zum Einsatz. Sandfiltration: Der HUBER Sandfilter CONTIFLOW® ist ein im Aufstrom betriebener Tiefenfilter, bei dem die Reinigung des Filterbetts ohne Unterbrechung des Filtrationsprozesses erfolgt. Als Filtermedium fungiert Sand. Tuchfiltration / Polstofffiltration: Der HUBER Tuchfilter RotaFilt® besteht aus mehreren drehbar angeordneten, scheibenförmigen Filterelementen. Dabei werden partikuläre Stoffe zuverlässig in der dreidimensionalen Polstoff-Struktur zurückgehalten. Neben dem Rückhalt von Feststoff spielt auch die Phosphorelimination sowie die Spurenstoffelimination eine zunehmend wichtigere Rolle für den Bereich der weitergehenden Abwasserreinigung .[...]
[...]Reduzierung von Rechengutmengen und Entsorgungskosten Das Rechengut aus der kommunalen Abwasserreinigung besteht im Wesentlichen aus hausmüllähnlichen Stoffen, Fäkalien, Papier und mineralischen Partikeln. Die anfallende Rechengutmenge ist abhängig von der Durchlassweite der Rechenanlage oder Siebanlage. Der Feststoffgehalt von kommunalem, unbehandelten Rechengut schwankt, je nach Rechentyp, zwischen 5 – 20 %. Der organische Anteil des Rechengutes beträgt im Durchschnitt ca. 90 % des Trockenrückstandes [TR]. Die Ziele der Rechengutbehandlung sind: Entwässerung des Rechengutes und somit Reduktion von Gewicht und Volumen. Damit reduzieren sich auch die Entsorgungskosten für das Rechengut. Rückführung von leicht abbaubaren Kohlenstoff in den Abwasserreinigungsprozess Verbesserung der Hygienebedingungen für das Kläranlagenpersonal Waschpressen Die beste Art der Rechengutbehandlung sind Rechengutwaschpressen Durch Zugabe von Waschwasser und mechanischer Energie werden Fäkalien und suspendierbare organische Stoffe aus dem Rechengut ausgewaschen und wieder dem Abwasser zugeführt, wodurch das C / N-Verhältnis des zu behandelnden Abwassers positiv beeinflusst wird. Nach der Wäsche wird das Rechen gut gepresst, so dass der Wassergehalt im gewaschenen Rechengut deutlich reduziert wird. Eine Gewichts- und Volumenreduktion um bis zu 80 % kann, je nach Waschverfahren und Pressentechnologie, erreicht werden. Die Gewichts- und Volumenreduktion ist gleichzusetzen mit einer Verringerung der Entsorgungsmenge und beeinflusst somit direkt die Kosten, welche für die Entsorgung von Rechengut erbracht werden müssen. HUBER hat umfangreiche Erfahrung mit der Ausführung von Anlagen für die Rechengutbehandlung und hat unterschiedliche Waschpressen im Produktprogramm. Des Weiteren hat HUBER auch die richtige Lösung für den Transport von Rechengut sowie die Rechengutbeschickung von Container.[...]
[...]Der erste Schritt einer betriebssicheren und effizienten Abwasserreinigung Die Abtrennung von sich im Abwasser befindlichen Feststoffen mit Rechen- und Siebanlagen stellt den ersten Schritt der kommunalen und industriellen Abwassereinigung dar. Hauptaufgabe ist dabei die Entfernung aller Grobstoffe und Störstoffe, welche die Funktion nachfolgender Stufen der Abwasserreinigung verhindern oder behindern können. Für die Planung einer betriebssicheren Feststoffabtrennung sind u.a. folgende Faktoren zu berücksichtigen: Maximal notwendiger hydraulischer Durchsatz Erwartete Rechengutmengen Erforderliche Spaltweite bzw. Abscheideleistung für Feststoffe Einfluss Kanalsystem (Spülstösse, Ablagerungen, Pumpwerke,…) Anforderungen an Redundanz Einbausituation (Gerinne, Behälter) Beschickung (Freispiegel, Pumpe, Hebewerk,…) Alle diese Informationen und Rahmenbedingungen fliessen dann in die richtige Wahl der Maschinentechnik ein und bestimmen die Anzahl, Abmessung und Art der Rechen- oder Siebanlagen. Maschinentechnik Ein breites Programm an Rechen, Fein- und Feinstsiebanlagen für jeden Anwendungsfall HUBER hat eine über Jahrzehnte lange Erfahrung mit der Dimensionierung und Auswahl der optimalen Maschinentechnik für den jeweiligen Anwendungsfall der mechanischen Reinigung. Da unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Rechensysteme erfordern, hat HUBER ein breites Programm an verschiedenen Rechen, Feinsiebanlagen und Feinstsiebanlagen entwickelt und weltweit tausendfach im Einsatz. Das abgeschiedene Rechengut und Siebgut, das im Wesentlichen aus hausmüllähnlichen Stoffen, Fäkalien, Papier und mineralischen Partikeln besteht, wird dann der Rechengutbehandlung zugeführt. Diese wird idealerweise zusammen mit der Rechenanlage geplant.[...]
[...]Elimination und Reduktion von Mikroverunreinigungen mit dem PAK-Verfahren Spurenstoffe können mit Hilfe von Pulveraktivkohle aus dem Abwasser entfernt werden, da sich die Mikroverunreinigungen adsorptiv an die Aktivkohle anlagern. Pulveraktivkohle ist gemahlene Aktivkohle. Dabei müssen laut DIN 12903 mindestens 95 Prozent des Massenanteils eine Korngrösse von kleiner als 150 µm aufweisen. Der mittlere Korndurchmesser von typischen Pulveraktivkohlen liegt in etwa in einem Bereich von 10 µm bis 50 µm. Für die Spurenstoffelimination wird die Pulveraktivkohle direkt dem zu reinigenden Abwasser zugegeben. Die Zugabe der Pulveraktivkohle kann an verschiedenen Stellen des Abwasserreinigungsprozesses zugegeben werden (Simultanverfahren). Beim „Ulmer Verfahren“ kommt ein separates Adsorptionsbecken nach der biologischen Stufe zum Einsatz. Dort wird dem gereinigten Abwasser frische Aktivkohle zugegeben. PAK Pulveraktivkohle Wichtig ist grundsätzlich, dass durch die Verfahrensführung eine ausreichende Kontaktzeit sichergestellt wird, damit sich die Spurenstoffe adsorptiv an die Pulveraktivkohle anlagern können. Anschliessend muss die Pulveraktivkohle vom gereinigten Abwasser abgetrennt werden. Dies erfolgt üblicherweise nach Fällmittelzugabe in einem Sedimentationsbecken, wobei ein Teil der abgetrennten Kohle als Überschusskohle zusammen mit dem Überschussschlamm ausgeschleust und ein Teil als Rücklaufkohle dem Kontaktbecken erneut zugeführt wird. Durch die Kreislaufführung verbleibt die Aktivkohle mehrere Tage im Abwasserreinigungsprozess. Dabei ist es sehr wichtig, dass das behandelte Abwasser vor der Einleitung in den Vorfluter frei von Aktivkohle ist. Die Pulveraktivkohle (PAK) soll möglichst vollständig vom gereinigten Abwasser abgetrennt werden. Aus diesem Grund ist eine nachgeschaltete Filtrationsstufe (Polishing Filter) notwendig, welche in der Lage ist noch vorhandene feinste Kohlepartikel zurückzuhalten. Mit dem HUBER Tuchfilter RotaFilt® steht hierfür eine ideale Produktlösung zur Verfügung. Zuverlässig wird mit der Polstofffiltration auch feinster Kohleschlupf zurückgehalten, der im Sedimentationsbecken nicht abgeschieden werden konnte. Alternativ zum Polstofffilter kann auch der HUBER Sandfilter CONTIFLOW®, als bewährte und betriebssichere Polishing Stufe zum Einsatz kommen, um feinste Aktivkohlepartikel zurück zu halten.[...]
[...]Elimination und Reduktion von Mikroverunreinigungen mit dem GAK-Verfahren Das Adsorptionsverfahren mit granulierter Aktivkohle (GAK) ist einfaches, zuverlässiges und vor allem wartungsarmes Verfahren. Damit eignet es sich ideal als vierte Reinigungsstufe vor allem für kleinere Kläranlagen. Die Kernkomponente des Verfahrens ist der HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK , der mit granulierter Aktivkohle befüllt ist und als Adsorber für die Spurenstoffe fungiert. Die Korngrösse von granulierte Aktivkohle (GAK) liegt üblicherweise zwischen 0,5 mm bis 4 mm. GAK Adsorptionsverfahren mit granulierter Aktivkohle Der HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK wird nach der biologische Reinigungsstufe installiert, das Abwasser fliesst durch das Kohlebett und die Spurenstoffe werden dabei an die Aktivkohle adsorbiert. Eine zusätzliche Abtrennstufe nach dem HUBER Aktivkohlefilter CONTIFLOW® GAK ist nicht erforderlich. Nach Erreichen der Adsorptionskapazität wird die beladene Aktivkohle gegen eine frische Kohle ausgetauscht. Die beladene Aktivkohle kann grösstenteils reaktiviert und anschliessend erneut für die Adsorption eingesetzt werden. Eine Optimierungsmöglichkeit des Verfahrens ist je nach Anforderungen und Randbedingungen der Einsatz von Ozon. Dabei wird vor der Adsorptionsstufe eine Ozonierungsstufe vorgesehen. Ozon (O3) ist ein starkes Oxidationsmittel und ist damit in der Lage schwer abbaubaren organischen Spurenstoffe zumindest teilweise zu oxidieren. Dadurch wird die Breitbandwirkung deutlich erhöht und zusätzlich die Standzeit der Aktivkohle verlängert. Bewährt hat sich in der Praxis der Einsatz einer Filterstufe vor der Spurenstoffelimination. Damit können Schmutz- und Störstoffe zuverlässig abgeschieden werden und gelangen somit nicht das Aktivkohlebett oder die Ozonanlage. Neben der erhöhten Wartungsfreundlichkeit kann die Filtrationsstufe gleichzeitig auch als Flockungsfilter für die Phosphor-Elimination genutzt werden, wodurch sich ein wertvoller Synergieeffekt ergibt. Für diesen Einsatz bieten sich sowohl der HUBER Tuchfilter Rotafilt® als auch der HUBER Sandfilter CONTIFLOW® als idealer Schlüsselbaustein an.[...]
[...]Verschleiss minimieren und Betriebssicherheit erhöhen Aus Gründen der Betriebssicherheit ist für Abwasserbehandlungsanlagen die Trennung der im Abwasser enthaltenen Sande und anderer mineralischer Stoffe von den faulfähigen, organischen Stoffen erforderlich. Hierfür werden Sandfänge eingesetzt, welche in der Praxis in unterschiedlichen Bauformen zum Einsatz kommen. Je nach Sandfangtyp können neben Sand auch Fett abgeschieden werden. Die Entsandung des Abwassers soll betriebliche Störungen wie Versandung (Belüftungsbecken und Faulbehälter), erhöhten Verschleiss (Pumpen, Rührwerke) und Verstopfungen (Abzugstrichter, Rohrleitungen) verhindern. Ausserdem soll dadurch der Materialverschleiss bei der maschinellen Schlammentwässerung (Zentrifuge ...) verringert werden. Ziel ist, eine weitgehende Abscheidung des Sandes und des anorganischen Materials, bis zu einem Korndurchmesser von 0,20 mm, zu erreichen.[...]
[...]Saubere und sichere Lösungen für den Einsatz im Trinkwasserbereich Trinkwasser muss in hygienisch einwandfreiem Zustand aus dem Trinkwasserbehälter ins Netz gehen. Dadurch gibt es hohe Anforderungen an die bauliche Gestaltung und hydraulische Ausrüstung von Wasserspeichern. Typischerweise ist der Wasserspiegel eines Behälters ständig in Bewegung. Während beim Befüllen Luft nach aussen strömt, saugt der Wasserspeicher beim Entleeren Umgebungsluft an. Bei diesem Atmungsprozess gelangen so neben Sauerstoff und Stickstoff auch in der Luft enthaltene Partikel in das Trinkwasser. Da dabei auch Organismen wie Keime, Viren, Sporen oder Pollen vorhanden sind, ergibt sich daraus eine erhebliche hygienische Belastung. Selbst der Hochbehälter auf der grünen Wiese bleibt hiervon nicht verschont. HUBER hat für diese Fälle angepasste Lösungen: Speziell entwickelte Belüftungsanlangen und Entlüftungsanlagen für Trinkwasserbehälter entfernen feinste Partikel aus der Luft. Jalousien können gröberen Staub, Insekten oder Blätter von der Wasserkammer fernhalten. Die erste Stufe der Luftreinigung kann durch HUBER Jalousien TT2.JW/TT10.B erfolgen. Alternativ ist auch die Nutzung von HUBER Belüftungskaminen BKA möglich. Eine hygienisch einwandfreie Lösung für die Luftfilterung bietet HUBER mit einer von vier sich im Durchsatz unterscheidenden HUBER Be- und Entlüftungsanlagen BLA an. Diese Anlagen filtern mittels Schwebstofffiltern die Luft bevor sie in den Trinkwasserbehälter vordringen kann. Dadurch befindet sich im Trinkwasserbehälter stets hygienisch reine, sauber gefilterte Luft.[...]