[...]Der HUBER Scheibentrockner RotaDry® ist für die homogene Teil-Trocknung von entwässertem Klärschlamm ausgelegt. Durch seine kompakte Bauform und die hohe spezifische Wasserverdampfung ist er nicht nur für den Einsatz in neuen Klärschlamm-Monoverbrennungsanlagen, sondern auch für Kapazitätserweiterungen bestehender Anlagen bestens geeignet. Der Trockner kann exakt auf den geforderten TR-Gehalt trocknen und so eine selbstgängige Verbrennung in der Wirbelschichtverbrennungsanlage ermöglichen. Der HUBER Scheibentrockner RotaDry® wird in verschiedenen Baugrössen angeboten, sodass eine Wasserverdampfung von zwei bis sechs Tonnen pro Stunde und Trockner realisiert werden kann. Der perfekte Klärschlammtrockner in Kombination mit einer Monoverbrennungsanlage Durch verschiedene Scheibendurchmesser und -anzahl kann die Trocknerfläche auf die anfallende Klärschlammmenge optimal angepasst und der Scheibentrockner im idealen Leistungsbereich betrieben werden. Die thermische Trocknung ist ein unabdingbarer Baustein, um den Klärschlamm auf den richtigen Trockenrückstand einzustellen. Durch die anschliessende Monoverbrennung des Klärschlamms wird eine enorme Volumen- und Massenreduktion erzielt und die Möglichkeit zur Phosphorrückgewinnung geschaffen. Gleichzeitig wird die erforderliche Wärme für die Trocknung bereitgestellt und mittels Dampfturbine abhängig von der Anlagengrösse auch Strom erzeugt. Ein zuverlässiges Kondensatabführsystem, ein innovatives Konzept zur Feuchteregelung, eine optimierte Beschickung und eine druckverlustminimierte Dampfregelstrecke zeichnen den HUBER Scheibentrockner RotaDry® als perfekten Klärschlammtrockner in Kombination mit einer Monoverbrennungsanlage aus. Neuer Versuchsscheibentrockner RotaDry® ermöglicht Trocknung von Klärschlamm im Pilotmassstab Die projektspezifische Beurteilung der Trocknung von Klärschlämmen ist äusserst wichtig, um Risiken abzuschätzen und Auslegungen verfahrenstechnisch zu optimieren. Aus diesem Grund hat sich die HUBER SE 2021 entschieden, einen kompakten Versuchsscheibentrockner zu entwickeln. Zusammen mit dem Kooperationspartner Oestergaard hat HUBER ein Downscaling des Trockners vorgenommen und den Durchsatz auf die Grösse einer Versuchsanlage angepasst. Das Ziel hierbei war, einen transportablen Trockner zu entwerfen, der sowohl für Testzwecke am Stammsitz in Berching eingesetzt, als auch für umfangreichere Tests bei interessierten Kunden aufgestellt werden kann. Limitierender Faktor ist hier der Schlammdurchsatz des Trockners, da nicht beliebig viel entwässerter Klärschlamm für Versuche nach Berching verschickt werden kann. HUBER Scheibentrockner RotaDry® im 20 Fuss grossen High-Cube Container Der 20 Fuss grosse High-Cube Container beinhaltet neben dem Scheibentrockner auch die Zuführ- und die Austragsschnecke, einen kleinen Rohrbündelkondensator und den Brüdenabzugsventilator. Die HUBER Trogförderschnecken Ro8 T der Baugrösse 219 sind selbstverständlich „Made in Berching“ und direkt in der angrenzenden Halle von HUBER gefertigt worden. Der Scheibentrockner wird – anders als seine grossen, dampfbeheizten „Trocknerbrüder“ – mit Thermoöl beheizt. Dabei konnte HUBER auf ein elektrisch beheiztes Thermoölaggregat aus dem Bestand zurückgreifen, das vor allem wegen der einfacheren Handhabung gegenüber einem Dampferzeuger Vorteile bietet. Ausserdem ist ein Schaltschrank im Container eingebaut, der die elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (EMSR) beinhaltet. Um den Trockner betreiben zu können, wird von extern lediglich eine 63 A Stromversorgung und Kühlwasser benötigt. Sollten Sie Interesse an einem kundenspezifischen Test mit dem Versuchsscheibentrockner haben, kontaktieren Sie gerne den HUBER Vertrieb Schlammtrocknung unter sludge@huber.de .[...]
[...]Zell am See, Österreich Die österreichische Stadtgemeinde Zell am See betreibt gemeinsam mit der Gemeinde Bruck an der Glocknerstrasse eine Wasserversorgungsanlage, deren Ursprung in der Wölflernquelle auf 940 m ü.d.M. liegt. Die Quelle hat eine Mindest-Schüttung von ca. 40 l/s. Die im hinteren Fuschertal in Salzburg gefasste Quelle befindet sich in der Bergkette Glocknergruppe. Der höchste Gipfel der Glocknergruppe und gleichzeitig der höchste Berg Österreichs ist der Grossglockner. Unmittelbar nach dem Quellschacht wird das Trinkwasser durch einen Düker durch die Talsohle geleitet und gelangt in das Einlaufbauwerk. Hier wird es durch eine HUBER RoDisc® Scheibenfilteranlage filtriert. Der RoDisc® Scheibenfilter ist mit 10 Scheiben mit 18 µm-Edelstahl-Maschensieb-Bespannung ausgerüstet. Er stellt die erste Stufe der Trinkwasseraufbereitung dar und dient dem Schutz der nachgeschalteten Anlagenbauteile. Durch den Scheibenfilter werden die im Quellwasser mitgeführten mineralischen Bestandteile zurückgehalten, hauptsächlich bestehend aus plättchenförmigen Glimmerschieferpartikeln, die insbesondere während der Schneeschmelze und nach Unwettern in höheren Mengen auftreten. Neben dem Schutz der Turbine gewährleistet der Scheibenfilter eine verbesserte Reinhaltung des Trinkwasserspeichers. Das Trinkwasserkraftwerk weist ein Regelarbeitsvermögen von 370MWh/a auf, was einer Versorgungsleistung für ca. 85 Haushalte entspricht. Vorweg waren die aus vielen Trinkwasser-Anwendungen bekannten zylinderförmigen Rückspülfilter vorgesehen gewesen. Durch die richtige Information zur rechten Zeit wurden die Vorteile des Scheibenfilters durch die Verantwortlichen des Auftraggebers sofort klar erkannt. Da es für diese Bauart von Filtern keine DVGW- oder ÖVGW-Prüfrichtlinien gab, wurde seitens des Bauherrenvertreters verlangt, die Eignung der verwendeten nichtmetallischen Werkstoffe prüfen zu lassen. Um den RoDisc® Scheibenfilter im Trinkwasserbereich einsetzen zu können, mussten für die nichtmetallischen Werkstoffe die Zulassungen gemäss DVGW Arbeitsblatt W270 und der KTW-Leitlinie erlangt werden. Die Untersuchungen nach dem DVGW Arbeitsblatt W270 bestätigten, dass die eingesetzten nichtmetallischen Werkstoffe in mikrobiologischer Hinsicht für den Einsatz im Trinkwasserbereich geeignet sind. Mit den Prüfungen nach KTW-Leitlinie konnte nachgewiesen werden, dass die eingesetzten nichtmetallischen Werkstoffe keine Substanzen an das Trinkwasser abgeben und damit keine intolerable Veränderung des Trinkwassers vorliegt. Zwei wesentliche Vorteile des Scheibenfilters RoDisc® führten zur Entscheidung für das HUBER-Produkt: Erstens arbeitet der Scheibenfilter im Vergleich zu Rückspülfiltern mit einer sehr geringen Druckdifferenz im Bereich von 10-15 cm WS und zweitens wird im Fertigungsprozess der HUBER-Maschine komplett auf den Einsatz von Klebern verzichtet. Weitere Vorteile des Scheibenfilters sind der geringe Platzbedarf sowie die Filtration im freien Gefälle aufgrund des geringen Druckverlustes. Die sich ausbildende Höhendifferenz zwischen Wasserspiegel vor und nach dem Scheibenfilter ist die treibende Kraft innerhalb des Filtrationsprozesses, wodurch kein Anheben oder Absaugen des Trinkwassers notwendig ist. Der RoDisc® Scheibenfilter ermöglicht eine einfache Anpassung an die vorhandenen Gegebenheiten und beschränkt die notwendigen baulichen Massnahmen auf ein Minimum. Eine Scheibenfilteranlage ist eine einfache, wirtschaftliche und effiziente Lösung. Es ist angeraten, einen HUBER RoDisc® Scheibenfilter zur Vorbehandlung in einer Trinkwasseraufbereitung in Erwägung zu ziehen.[...]
[...]Der HUBER RoDisc® Scheibenfilter stellt sich den erhöhten Anforderungen der zukünftigen Abwasserreinigung. Technische Neuentwicklungen und fertigungstechnologische Innovationen stellen sicher, dass der HUBER RoDisc® Scheibenfilter den zukünftigen Bedürfnissen der Abwasserreinigung einen Schritt voraus ist. Ein weitgehender Korrosionsschutz stellt in der Abwasserreinigung eine unabdingbare Voraussetzung dar. Die Firma HUBER setzt hier bereits seit Jahrzehnten auf die Vollbadbeize und damit eine optimale Passivierung der Edelstahloberflächen. Die steigenden Anforderungen (Chemikalieneinsatz im Filterzulauf) und der erhöhte Einsatz des Scheibenfilters zur Filtration an Küstengebieten (Salzwassereintrag) machten es notwendig, neue Wege für den Scheibenfilter zu beschreiten. Um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen entwickelte HUBER deshalb neuartige Scheiben, deren Grundgerüst aus hochwertigem Kunststoff Polypropylen besteht. Diese neuentwickelten Kunststoffscheiben weisen neben dem erhöhten Korrosionsschutz noch weitere positive Effekte auf, welche neue Marktchancen für die Scheibenfiltertechnologie zur Folge haben. Die deutliche Gewichtsreduktion dieser Kunststoffscheiben machte es beispielsweise möglich, dass die Scheibenanzahl einer Maschine von max. 20 auf max. 30 gesteigert werden konnte. Die damit einhergehende Durchsatzerhöhung pro Maschine von 50 % ermöglicht wiederum die Mikrosiebtechnologie und damit eine Ertüchtigung auch für Grossanlagen erschwinglich zu machen. Zusätzlich ist durch die neue Konstruktion ein vereinfachter Austausch des Filtergewebes möglich (Filtergewebe wahlweise Edelstahl oder Polyester). Das Filtergewebe ist an Flachrahmen befestigt, welche ohne Ausbau der Scheiben einfach gewechselt werden können. Besonders hervorzuheben ist dabei die Befestigung des Maschengewebes auf besagtem Flachrahmen. Anders als bei üblichen Technologien auf dem Mikrosiebmarkt wird das Maschengewebe auf dem Flachrahmen nicht geklebt, sondern durch ein spezielles, patentiertes, thermisches Verfahren befestigt bzw. eingebettet. Das Maschengewebe wird an der Verbindungsstelle somit komplett durch den Kunststoff des Flachrahmens ummantelt, wodurch eine formschlüssige Verbindung erzielt wird. Die Verbindungsstelle ist somit von äusseren Einflüssen zu 100 % geschützt. Unabhängig von Chemikalieneinsätzen für Phosphatreduktion oder Reduzierung der endokrinen Stoffe sowie bei Industrieanlagen ist eine sichere und dauerhafte Befestigung des Maschengewebes garantiert. Die Innovative Fertigungstechnologie des HUBER RoDisc® Scheibenfilters setzt damit Meilensteine der Scheibenfiltertechnologie.[...]
[...]Sölden, Österreich Sölden wurde erstmals 1150 n. Chr. urkundlich genannt und vom Süden über den Alpenhauptkamm besiedelt. Erst 1948 wurde damit begonnen, vereinzelte Liftanlagen zu bauen. Dem folgte die Erschliessung des Rettenbach- bzw. Tiefenbachferners im Jahr 1975-1981 zur jetzigen Skiarena Sölden. Heute ist das Gebiet Sölden mit ca. 2 Millionen Übernachtungen und 15.000 Gästebetten zu einer der grössten Tourismusstandorte in Tirol/Österreich herangewachsen. Saisonal bedingt ist es aus diesem Grund zwingend erforderlich, den Spitzenbelastungen an Abwasser gerecht zu werden. Zu diesem Zweck wurde auf der Abwasserreinigungsanlage die altbewährte Ro1 (Einbau 1990) durch neue, leistungsfähigere Maschinentechnik der Firma HUBER ersetzt. Die seit 1990 eingesetzte Ro1/1600/7 wurde im Zuge des Umbaus der Gesamtanlage auf den “Stand der Technik“ ausser Betrieb genommen. Bei dieser Anpassung im Jahr 2004/2005 installierte die Firma HUBER zwei neue Siebanlagen Ro2/1600/3 sowie zwei Scheibeneindicker S-Disc, zwei Fremdstoffabscheider STRAINPRESS, einen Sandwäscher RoSF4/2 und eine Sandförderschnecke Ro8 T. Durch diese Neuanschaffungen war der Ro1-Rechen frei für seine neue Aufgabe: Wahrzeichen der neuen Abwasserreinigungsanlage. Die Entscheidung zum Wahrzeichen Ro1 waren 14 Jahre problemloser Betrieb, 42.50 Betriebsstunden und zwei sorgenlose Betriebsleiter! Die Betriebsleiter Herr Fontana und Herr Fender liessen es sich nicht nehmen, den Ro1 in Eigenregie neben der neu gebauten Kläranlagenzufahrt als Wahrzeichen ihrer Abwasserreinigungsanlage aufzustellen. Wie finden Sie das Söldener-Wahrzeichen? Inntalautobahn, Ausfahrt Ötztal Richtung Timmelsjoch Durch die Ortschaften Oetz, Längenfeld, kurz vor Sölden links abbiegen Richtung Abwasserreinigungsanlage, nach ca. 1 km erreichen Sie rechts vor der Abwasserreinigungsanlage das Wahrzeichen: unsere Ro 1 Rechenanlage. Dieses Schild wurde an der ausgedienten Ro1 Rechenanlage angebracht Zwei neue HUBER ROTAMAT® Feinstrechen direkt eingebaut in das Gerinne der ARA Sölden COANDA Sandwaschanlage RoSF4 in Sölden[...]
[...]Durch die Strom- und Wärmeerzeugung aus Faulgas können Betreiber von Kläranlagen mit anaerober Schlammstabilisierung selbst Energie erzeugen, dadurch den Bezug von Fremdenergie deutlich reduzieren und ihre Betriebskosten konsequent und nachhaltig senken. Bei geeigneten Voraussetzungen kann mit der Zuführung externer und organikreicher Abfälle (Co-Substrate) in den Faulbehälter die Gas- und damit die Energieproduktion sogar bis zur Energieautarkie gesteigert werden. Typischerweise werden dazu flüssige Abfälle aus der Lebensmittelindustrie oder der Gastronomie (wie z.B. Fettabscheiderinhalte oder Flotatschlämme) angeliefert, aufbereitet und dem Faulbehälter zugeführt. Faulprozesse und Gasproduktion nachhaltig verbessern Um den Faulprozess bzw. die Gasproduktion durch Co-Substrate nachhaltig zu verbessern, sowie Misch- und Förderaggregate und die nachgeschaltete Schlammentwässerung zu schützen, müssen Störstoffe im Substrat entfernt und Grobstoffe zerkleinert werden. Typische Stör- und Grobstoffe sind: Faserstoffe, Textilien Steine, Metalle Kunststoffe Mögliche Auswirkungen bei unzureichender Entfernung von Störstoffen sind: Verschleiss an Pumpen und Entwässerungsaggregaten Verstopfungen an Rohrleitungseinbauten Verzopfungen, Schwimmdecken und Ablagerungen im Fermenter Reduzierte bzw. instabile Gasausbeute Einschränkungen bei der Behandlung von Filtratwasser und Faulschlamm Seit über 20 Jahren bewährt: Der HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® Zur Entfernung von Störstoffen aus Schlämmen bewährt sich seit über 20 Jahren der HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS®. Die STRAINPRESS® ist ein horizontales, zylindrisches Sieb zur kontinuierlichen Abscheidung und Entwässerung von Fremdstoffen. Sie ist unterteilt in eine Einlauf- und Siebzone sowie eine Press- und Austragszone. Eine Pumpe fördert den ungesiebten Schlamm durch die Siebzone und drückt den gesiebten Schlamm zur weiteren Behandlung. Im zylindrischen Sieb zurückgehaltene Fremdstoffe werden von einer Schnecke abgestreift und durch die Presszone geschoben, in der sie verdichtet und entwässert werden. Die Schnecke arbeitet nur, wenn Drucksensoren einen Differenzdruck und damit eine Belegung des Siebes detektieren. Die Fremdstoffe werden durch einen Spalt um einen hydraulisch betätigten Staukonus gedrückt, der das Röhrenende teilweise verschliesst und Gegendruck aufbaut. Der Gegendruck des Staukonus wird automatisch umgekehrt proportional zur Auslastung des Schneckenantriebes geregelt. Individuelle Anpassung für Durchsätze von 5 bis 150 m³/h Rohschlamm Bewährte Optionen wie Sieblochweiten zwischen 2 mm und 10 mm sowie individuelle Ausprägungen der Presszonen ermöglichen die Anpassung der Maschine an unterschiedliche Eigenschaften der Rohschlämme und des Siebguts. Erfahrungswerte zeigen, dass der HUBER Fremdstoffabscheider spezifische Abscheideleistungen von 1 bis 10 kg Siebgut pro m³ Rohschlamm (entwässert auf ca. 40 %) leisten kann. Durch die Pumpenbeschickung und den geschlossenen Siebprozess können auch nicht hygienisierte Schlämme und Substrate ohne Gesundheitsgefährdung für das Betriebspersonal behandelt werden. Vollständige Entfernung von Grobstoffen für deutlich erhöhte Betriebssicherheit Oft alternativ eingesetzte Mazeratoren zerkleinern lediglich Grobstoffe – inerte und abrasive Störstoffe sowie Fasern verbleiben aber im Substrat und können die oben genannten negativen Auswirkungen hervorrufen. Im Gegensatz dazu entfernt der HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® die Grobstoffe vollständig aus dem Prozess und sorgt so für deutliche höhere Betriebssicherheit in den nachgeschalteten Prozessstufen.[...]
[...]Emschermündung, Deutschland Aufgabenstellung: Sand aus dem Flüssigkeitsstrom abscheiden und behandeln Komplette Sandrecyclinganlage Die Aufgabenstellung war nun, aus diesem Flüssigkeitsstrom den Sand abzuscheiden und zu behandeln, dass dieser als Recyclingmaterial wieder verwendet werden kann. Leichter gesagt als getan, denn derartige Volumenströme, Feststofffrachten und die darin enthaltenen Rechengutmengen sind mit deiner standardisierten Sandbehandlungsanlage nicht zu bewältigen. Zusätzlich sollte dann parallel zu diesem Volumenstrom auch noch extern zugeführter Kläranlagen- und Kanalsand mit behandelt werden können. Federführend bei der kompletten Planung der Sandrecyclinganlage war das Ingenieurbüro Dr. Sixt aus Gladbeck. In einem öffentlichen Wettbewerb entschied sich die Emschergenossenschaft für das HUBER Konzept, dass in Sachen Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität deutliche Vorteile gegenüber allen anderen Wettbewerbern hatte. Die Projektierung startete nach der Auftragsvergabe bereits im Herbst 2004, denn mit der Sandrecyclinganlage sollte auch ein das gesamte Gelände im Bereich des Sandfanges logistisch neu gestaltet werden. Das realisierte Sandrecyclingkonzept, welches komplett redundant aufgebaut wurde, sieht dabei folgende Verfahrensschritte vor: Das aus dem Sandfang entnommene Sand-/ Organik-/Wasser-Gemisch strömt mit einem Volumenstrom von ca. 400 m³/h über eine Sandrinne in ein Schneckenhebewerk. Dort wird das gesamte Gemisch hydraulisch soweit angehoben, so dass im weiteren Behandlungsverlauf im Freispiegel gearbeitet werden kann. Nach den Hebeschnecken, die auf eine Leistung von ca. 540 m³/h ausgelegt wurden, schliesst sich ein DN 800 Schwemmkanal an, der direkt an die HUBER Waschtrommeln RoSF9 angeschlossen ist. In den Schwemmkanal kann gleichzeitig bequem Fremdsand (Kanal-, Kläranlagensand) zudosiert werden, der zuvor in standardisierten Annahmebehälter abgekippt wurde. Die Annahmebunker haben dabei ein Volumen von 20 m³ und sind mit einer schrägen, dicken Förderschnecke ausgestattet. In den HUBER Waschtrommeln RoSF9 werden nun alle Grobstoffe > 10 mm sicher abgeschieden, dabei ausgewaschen und weiter in einstufige HUBER Schneckenwaschpressen WAP abgeworfen. Die Pressen entwässern das Siebgut sicher und drücken es weiter in nachfolgende Förderbänder, die wiederum über einen Container abwerfen. Der von Grobstoffen abgesiebte Volumenstrom fliesst nun unterhalb der Waschtrommeln weiter in einen betonierten, belüfteten Doppelsandfang. Dort werden nun alle Feststoffe nach dem Stand der Technik sicher aus dem Volumenstrom abgeschieden. Ein Saugräumer nimmt kontinuierlich die Sedimente daraus auf und fördert diese, mit einem Volumenstrom von ca. 60 m³/h, in eine aufgeständerte Sandrinne. Die axial entlang dem Sandfang verlaufende Rinne beschickt weiter über ein Verteilerbauwerk einen der beiden Coanda-Sandwäscher. Um den hohen Feststoffdurchsatz der kompletten Recyclinganlage zu gewährleisten, wurden die grössten HUBER Coanda Sandwaschanlagen RoSF4 eingebaut. Diese spezielle Baugrösse zeichnet sich für einen besonders hohen Feststoffdurchsatz von 3 t/h aus. Dicke, beidseitig gelagerte Klassierschnecken sorgen dafür, dass der gewaschene Sand sicher in den Container und zur Wiederverwertung gelangt. Das komplette Sandrecyclingverfahren wurde im Herbst 2005 in Betrieb genommen. Nach kleineren Optimierungsarbeiten hat sich m,ittlerweile der Routinebetrieb eingestellt, so dass selbst Extremereignisse aus der Emscher sicher behandelt werden. Die Kapazität des Klärwerks Emschermündung ist gigantisch und sucht deutschlandweit, eigentlich auch europaweit seinesgleichen. Deshalb steht das Klärwerk, kurz bei allen Insidern „KLEM“ genannt, für eine Kläranlage der Superlative. Der Zulauf des KLEM ist nicht ein oder mehrere Gerinne, sondern ein ganzer Fluss, nämlich die Emscher. Dieser Fluss, der bis heute zur Entwässerung des nördlichen Ruhrgebietes dient, hat die Eigenschaft, dass er bei Regenwetter schon mal 30 m³ Abwasser pro Sekunde mit sich führt! Vergleiche zu dieser Abwasserbehandlungsanlage lassen sich deshalb nur schwer finden. Was die Emscher so alles mit sich führt lässt sich dann schon eher erahnen. Im Herbst Berge von Laub und im Frühjahr tonnenweise Sand, und das innerhalb einiger Stunden. Die Abwassermassen werden im Einlauf der KLEM von riesigen Grobrechen mit Spaltweiten von 60 und 20 mm behandelt. Anschliessend gelangen die Wassermassen in ein sehr grosses Absetzbecken, das nach seinen Abmessungen eher an eine Sportanlage erinnert. Dem grossen Absetzbecken schliessen sich mehrere „kleinere“ 50 m Längsbecken an, die mittels Schildräumer die Sedimente wieder in das grosse Absetzbecken schieben. Das grosse Absetzbecken, das in Zusammenhang mit den mehreren Längsbecken Sandfang genannt wird, besitzt zwei Räumerbrücken, die mittels jeweils 4 Drucklufthebern bestückt sind. Pro Räumerbrücke ergibt sich dabei ein Flüssigkeitsstrom von ca. 400 m³/h aus dem Sandfang, der natürlich neben dem Sand auch Steine, Rechengut und Schlamm enthält. Zwei 20 m³ Annahmebunker mit Ro8 Austragsschnecken Die ROTAMAT® Waschtrommel RoSF9: Beschickung direkt vom Sandfang HUBER COANDA Sandwaschanlage RoSF4 mit hohem Feststoffdurchsatz Video: HUBER Sandaufbereitungsverfahren RoSF5 - Klärwerk "Emschermündung" One of two big HUBER Coanda Grit Washing Plants RoSF 4, size 3 Emschergenossenschaft entscheidet sich für eine komplette Sandrecyclinganlage Die Aufgabenstellung war nun, aus diesem Flüssigkeitsstrom den Sand abzuscheiden und zu behandeln, dass dieser als Recyclingmaterial wieder verwendet werden kann. Leichter gesagt als getan, denn derartige Volumenströme, Feststofffrachten und die darin enthaltenen Rechengutmengen sind mit deiner standardisierten Sandbehandlungsanlage nicht zu bewältigen. Zusätzlich sollte dann parallel zu diesem Volumenstrom auch noch extern zugeführter Kläranlagen- und Kanalsand mit behandelt werden können. Federführend bei der kompletten Planung der Sandrecyclinganlage war das Ingenieurbüro Dr. Sixt aus Gladbeck. In einem öffentlichen Wettbewerb entschied sich die Emschergenossenschaft für das HUBER Konzept, dass in Sachen Betriebssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität deutliche Vorteile gegenüber allen anderen Wettbewerbern hatte. Die Projektierung startete nach der Auftragsvergabe bereits im Herbst 2004, denn mit der Sandrecyclinganlage sollte auch ein das gesamte Gelände im Bereich des Sandfanges logistisch neu gestaltet werden. Das realisierte Sandrecyclingkonzept, welches komplett redundant aufgebaut wurde, sieht dabei folgende Verfahrensschritte vor: Das aus dem Sandfang entnommene Sand-/ Organik-/Wasser-Gemisch strömt mit einem Volumenstrom von ca. 400 m³/h über eine Sandrinne in ein Schneckenhebewerk. Dort wird das gesamte Gemisch hydraulisch soweit angehoben, so dass im weiteren Behandlungsverlauf im Freispiegel gearbeitet werden kann. Nach den Hebeschnecken, die auf eine Leistung von ca. 540 m³/h ausgelegt wurden, schliesst sich ein DN 800 Schwemmkanal an, der direkt an die ROTAMAT®-Waschtrommeln angeschlossen ist. In den Schwemmkanal kann gleichzeitig bequem Fremdsand (Kanal-, Kläranlagensand) zudosiert werden, der zuvor in standardisierten Annahmebehälter abgekippt wurde. Die Annahmebunker haben dabei ein Volumen von 20 m³ und sind mit einer schrägen, dicken Förderschnecke ausgestattet (siehe Abb. 1). In den ROTAMAT®-Waschtrommeln werden nun alle Grobstoffe > 10 mm sicher abgeschieden, dabei ausgewaschen und weiter in einstufige Schneckenwaschpressen abgeworfen (siehe Abb. 2). Die Pressen entwässern das Siebgut sicher und drücken es weiter in nachfolgende Förderbänder, die wiederum über einen Container abwerfen. Der von Grobstoffen abgesiebte Volumenstrom fliesst nun unterhalb der ROTAMAT®-Waschtrommeln weiter in einen betonierten, belüfteten Doppelsandfang. Dort werden nun alle Feststoffe nach dem Stand der Technik sicher aus dem Volumenstrom abgeschieden. Ein Saugräumer nimmt kontinuierlich die Sedimente daraus auf und fördert diese, mit einem Volumenstrom von ca. 60 m³/h, in eine aufgeständerte Sandrinne. Die axial entlang dem Sandfang verlaufende Rinne beschickt weiter über ein Verteilerbauwerk einen der beiden Coanda-Sandwäscher. Um den hohen Feststoffdurchsatz der kompletten Recyclinganlage zu gewährleisten, wurden die grössten HUBER Coanda Sandwaschanlagen RoSF4 (siehe Abb. 3) eingebaut. Diese spezielle Baugrösse zeichnet sich für einen besonders hohen Feststoffdurchsatz von 3 t/h aus. Dicke, beidseitig gelagerte Klassierschnecken sorgen dafür, dass der gewaschene Sand sicher in den Container und zur Wiederverwertung gelangt. Das komplette Sandrecyclingverfahren wurde im Herbst 2005 in Betrieb genommen. Nach kleineren Optimierungsarbeiten hat sich mittlerweile der Routinebetrieb eingestellt, so dass selbst Extremereignisse aus der Emscher sicher behandelt werden.[...]
[...]Vienna, Austria Projektumfang Das Projekt umfasst im Detail: Im Rechenhaus: Tausch der bestehenden 6 Stück Umlaufrechen gegen HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® - Kanalbreite: 3.0 m - kanaltiefe: 3.1 m - Max. Zulaufmenge: 3.7 m³/s - Spaltweite: 8 mm Zur Optimierung der Hydraulik und Vergrösserung der Rechenfeldfläche sowie zur Reduktion der Strömungsgeschwindigkeit zwischen den Rechenstäben werden die HUBER Harken-Umlaufrechen unter einem Einbauwinkel von 60° installiert. Tausch der bestehenden Rechengutwaschpressen gegen HUBER Waschpresse WAP® HD 8 und Einbindung in das bestehende Rechenguttransportsystem - Durchsatzleistung pro Maschine: max. 12 m³/h Rohrechengut - Entwässerungsleistung: min. 35 % TS Die komplette MSR-Technik und Verkabelung Im Sandfanggebäude: Einbau von 6 Stück HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 3 mm im Auslaufbereich Sandfang Bei dieser Maschinentechnik handelt es sich um eine neue innovative Feinrechentechnik von HUBER. Technische Neuheiten sind der Rechenrost aus stabilem Nadelwehreisen und die von HUBER neuentwickelte eingreifende Räumharke, zur vollständigen Abreinigung der Rechenrostfläche bei Spaltweite 3 mm. Die speziell für die Hauptkläranlage Wien gebaute Räumharke besteht aus einzelnen, 90° zur Räumrichtung beweglich angeordneten Räumelementen aus hochfestem neuen Harkenwerkstoff, verschleissarm, stabil, hochwertig und zuverlässig. Zur Optimierung der Hydraulik und Vergrösserung der Rechenfeldfläche sowie zur Reduktion der Strömungsgeschwindigkeit zwischen den Rechenstäben werden auch die Feinrechen unter einem Einbauwinkel von 60° installiert. - Kanalbreite: 3.2 m - Kanaltiefe: 3.6 m - Max. Zulaufmenge: 3.7 m³/s - Spaltweite: 3 mm Einbau von 6 Stück HUBER Waschpressen WAP® HD 8 und Einbindung in das bestehende Rechenguttransportsystem - geforderte Durchsatzleistung je Maschine: max. 12 m³/h Rohrechengut - geforderte Entwässerungsleistung: min. 35 % TS Einbau von 2 Stück Längsförderer / Sammelförderer, inkl. Verteilschacht mit Umschaltweiche Förderer 1 / Förderer 2 - Spiraldurchmesser: 600 mm - Förderlänge: je 33,9 m Einbau von 2 Stück Querförderschnecken zur redundanten Beschickung der Rechengutverladepressen Die komplette MSR-Technik mit Verkabelung Erneuerung der bestehenden Rechenanlagen durch 6 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 8 mm sowie eine neue Feinrechenanlage mit 6 HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® 3 mm, jeweils mit HUBER Waschpresse WAP® HD 8 und nachfolgender Rechengutfördertechnik Hauptstadtkläranlage setzt auf bewährte HUBER Technik Für die Donaumetropole Wien, weltbekannt durch das alljährlich in die ganze Welt übertragene Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker sowie Heimatstadt von Walzerkönig Strauss und Weltmusiker Falco, ist es noch gar nicht so lange her, dass die schweren Bombenschäden des Ersten und Zweiten Weltkrieges an der Kanalisation im Jahr 1950 behoben wurden, und somit die Stadt Wien mit den Planungen für die Reinigung der gesamten städtischen Abwässer beginnen konnte. Es wurden vorab zwei kleine Anlagen im Süden Wiens errichtet, die erste Anlage von Wien ging 1951 in Betrieb. Bei den in den 1960er-Jahren beginnenden Planungen für die Hauptkläranlage Wien wurden Überlegungen, für die über der Donau liegenden Bezirke Floridsdorf und Donaustadt eine eigene Kläranlage zu errichten, verworfen. Das Abwasser aus „Transdanubien“ sollte in einem 567 Meter langen Donaudüker in die Hauptkläranlage von Wien fliessen. Als Standort der Hauptkläranlage Wien wurde Simmering – der topografisch tiefste Punkt von Wien – gewählt. Im Jahr 1980 wurde die Hauptkläranlage vom damaligen Wiener Bürgermeister Leopold Gratz als eine der grössten Kläranlagen Europas in Betrieb genommen. Mit der Inbetriebnahme der zweiten biologischen Reinigungsstufe der Hauptkläranlage Wien im Jahr 2005 wurde sichergestellt, dass die Grossstadt Wien ihre gesamten Abwässer entsprechend dem Stand der Technik reinigt und die Gewässerqualität der Donau nicht beeinträchtigt wird. Die Hauptkläranlage Wien ist aktuell für 4,0 Mio. EW bemessen, die maximale Zulaufmenge bei Regenwetter beträgt 18 m³/s. Im Jahr 2013 wurden vonseiten der ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. (kurz: „ebswien“ genannt) und des von ebswien beauftragten Ingenieurbüros im Vorfeld des vielbeachteten E_OS-Projektes (Energie_Optimierung-Schlammbehandlung) Überlegungen angestellt, den Rechengutabscheidegrad wesentlich zu erhöhen und auch entsprechend zu optimieren. Bei diesem umfangreichen Projekt stellt laut Bürgermeister Dr. Michael Häupl der schonende Umgang mit den zu Verfügung stehenden Ressourcen für die Städte des 21. Jahrhunderts eine der wesentlichen Herausforderungen dar. Darauf gelte es intelligente Antworten zu finden. Kläranlagen gehören zu den grössten kommunalen Energieverbrauchern, so benötigt die Wiener Hauptkläranlagen knapp ein Prozent des Wiener Gesamtstromverbauches zur Reinigung der gesamten in Wien anfallenden Abwässer. Durch die effiziente Nutzung der im Klärschlamm enthaltenen Energie kann die ebswien ab dem Jahr 2020 in der Hauptkläranlage die gesamte zur Abwasserreinigung benötigte Energie selbst aus den erneuerbaren Energieträger Klärgas zu erzeugen. Neben laufender Optimierungen in Energieeffizienz, Projekten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser) ist die Errichtung von sechs jeweils 35m hohen Faultürmen geplant, in denen aus Klärschlamm Klärgas entsteht, welcher anschliessend in Strom und Wärme umgewandelt wird. Die Umsetzung des Projekts E_OS stellt eine logistische Herausforderung dar. Sie erfolgt bei laufendem Betrieb der Hauptkläranlage, die Qualität der Abwasserreinigung in Wien ist dabei zu jedem Zeitpunkt der 5-jährigen Bauzeit gesichert. Die Gesamtkosten für das Projekt E_OS werden unter Berücksichtigung der zu erwartenden Indexsteigerungen auf rund 250 Millionen Euro kalkuliert. Wien setzt in diesem Projekt neue Massstäbe, die international Vorbildwirkung haben. Für das Teilprojekt Rechenerneuerung wurde vom Planungsbüro eine Variantenstudie erarbeitet und dabei im Zuge einer Marktsondierung die Festlegung getroffen, die künftige Rechenanlage mit Harken-Umlaufrechen auszustatten. Im Zuge einer hochwertigen Ausschreibung ist die Firma HUBER als Bestbieter ermittelt und beauftragt worden. Im Jahr 2014 war es schliesslich gelungen, das Projekt zu finalisieren und der vorgesehene Leistungsumfang wurde im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbes mit anschliessender Ausschreibung den zugelassenen Bietern zugestellt. Nach detaillierter kaufmännischer und technischer Wertung der Angebote durch das Büro Dr. Lengyel mit Sitz in Wien wurde der Auftrag von ebswien im März 2015 an HUBER erteilt. Die neue Feinrechenanlage bietet hochwertigste Technik auf engstem Raum – in dieser Form möglicherweise einzigartig in Europa. Aber schon bei jeder Wiener Ortseinfahrt steht zu lesen: „Wien ist anders“ – warum soll das nicht auch auf die Hauptkläranlage zutreffen? Der Probebetrieb der ersten beiden Grob- und Feinrechenlinien wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Aktuell wird die dritte Linie eingebaut und in Betrieb genommen. Die erfolgreiche Fertigstellung der sechs neuen Grob- und Feinrechenstrassen an die ebswien hauptkläranlage Ges. m. b. H. sind bis Ende 2016 geplant. Fotos des Projekts in Wien Einer der breiten HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® als Grobrechen mit 8mm Spaltweite HUBER Waschpresse WAP® HD 8 zur Behandlung des Rechenguts HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® (3 mm) und der Sandfang[...]
[...]Isle La Plume, WI, USA Im Jahr 2021 erhielt HUBER Technology Inc., das in Denver, North Carolina ansässige Tochterunternehmen der HUBER SE, den Zuschlag für die Modernisierung der auf Isle La Plume gelegenen Kläranlage La Crosse. Die rund 52.000 Einwohner zählende Stadt La Crosse befindet sich im Bundesstaat Wisconsin, der im Mittleren Westen der USA gelegen ist. Gesamtes Investitionsvolumen von rund 60 Millionen US-Dollar Im beauftragen Lieferumfang enthalten sind ein HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF im Rechengebäude zulaufseitig der Kläranlage, ein HUBER Bandtrockner BT 18 zur Klärschlammtrocknung sowie ein HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® zur Primärschlammsiebung. Das gesamte Investitionsvolumen des Modernisierungspakets beläuft sich auf rund 60 Millionen US-Dollar. Topseller: Der HUBER Bandtrockner BT ist eines der umsatzstärksten Produkte des Unternehmens. Hier kurz nach Start der Bauphase auf der Kläranlage La Crosse Der zuvor installierte Zerkleinerer auf der Kläranlage La Crosse. Henk-Jan van Ettekoven (rechts), Geschäftsführer von HUBER Technology Inc., beim Start der Modernisierung. Auf der Kläranlage La Crosse kommt künftig ein HUBER Bandtrockner BT der Baugrösse 18 zum Einsatz. Rechengebäude: HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF Einer der Gründe zur Umsetzung dieses Modernisierungsprojekts waren zwei defekte Zerkleinerer, die regelmässig überflutet wurden und erhebliche Bypass-Probleme verursachten. HUBER löste dieses Problem durch das Einbringen eines seiner weltweit tausendfach bewährten Harken-Umlaufrechen. Hierdurch kann auf dem Betriebsdeck gearbeitet werden. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF mit seiner vertikalen Ausrichtung ermöglichte es dem Ingenieur, beide Zerkleinerungskanäle zu einem grösseren Kanal zusammenzufassen und 100 % des Zulaufs durch einen Rechen zu leiten. Dieser ist in der Lage, den vollen stündlichen Spitzendurchfluss zu bewältigen. Spezielle Leitbleche für den Zulauf ermöglichen einen Notüberlauf (Bypass) im Falle eines Stromausfalls der Anlage. Dadurch dass er kein unteres Lager und somit keine untergetauchten Verschleissteile besitzt, ist er zudem sehr wartungsfreundlich. Durchsatzleistung von über 90.000 Kubikmetern pro Tag Aufgrund des robusten und vertikalen Designs des HUBER Harken-Umlaufrechens RakeMax® CF und der damit verbundenen minimalen Anpassungen am Bestandsbauwerk konnte HUBER Technology Inc. überzeugen. Der Rechen ist auf eine Durchsatzleistung von 24 Mio. Gallonen pro Tag (90.850 m³/d) ausgelegt. Der HUBER Harken-Umlaufrechen RakeMax® CF besteht aus einem U-förmig feststehendem Rechenrost, der parallel zur Fliessrichtung des Abwassers angeordnet ist. Das Abwasser strömt in die offene Stirnseite des Rechens und dann sowohl durch den linken als auch den rechen Rechenrost wieder hinaus. Die Feststoffe werden effizient im Inneren zurückgehalten. Das zurückgehaltene Rechengut wird vertikal nach oben aus dem Betongerinne ausgetragen und in den oberen Abwurfbereich übertragen. Im Vergleich zu Zerkleinerern wird das ankommende Rechengut effizient aus dem Abwasserstrom entfernt. Primärschlammsiebung: HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® Zum idealen Schutz der Faultürme vor störendem Feststoffeintrag aus dem Primärschlamm wurde zulaufseitig ein HUBER Fremdstoffabscheider STRAINPRESS® installiert. Dieser ist auf eine Durchsatzleistung von max. 314 Gallonen pro Minute (ca. 72 m³/h) ausgelegt, bei einem Feststoffgehalt von 3,36 % TR. Im Feststoffaustrag erreicht die Schlammsiebung ca. 35 % TR. Klärschlammtrocknung: HUBER Bandtrockner BT 18 Neben der Modernisierung des Klärwerks liess der Kunde auch die bestehenden Probleme bei der Behandlung von Klärschlamm von HUBER angehen. Die feuchte Witterung der letzten Zeit hat die Einbringung von Klärschlamm in den Boden aufgrund der Geruchsbelästigung erschwert, die Lagerung des Materials für eine spätere Ausbringung war für den Kunden keine Option. Auf der Suche nach neuen Wegen für die Behandlung und Entsorgung von Klärschlamm entschied sich der Kunde für die Trocknung des Klärschlamms, um somit die Entsorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten. Das beste Trocknungsverfahren: Kunde besuchte HUBER-Referenzanlage Um das individuell passendste und beste Trocknungsverfahren zu wählen, besuchte der Kunde die Referenzanlage von HUBER in Sheboygan, Wisconsin. Dort konnte er sich von der Qualität der HUBER Bandtrocknungsanlage überzeugen, zumal die von HUBER im Jahr 2014 schlüsselfertig erstellte Anlage seit Fertigstellung zur vollsten Zufriedenheit des Kunden in Betrieb ist. Über 28.000 Tonnen Schlamm pro Jahr Die mechanische Installation des Bandtrockners BT 18 begann Anfang August 2022 und ist bereits abgeschlossen. Die finale Inbetriebnahme der Anlage ist für das 2. Quartal 2023 vorgesehen. Die zu trocknende Klärschlammmenge in La Crosse beträgt zukünftig 28.654 Tonnen pro Jahr. Kompetenz, Entwicklung und Innovation Auch in den kommenden Jahren wird HUBER den Bandtrockner BT kontinuierlich weiterentwickeln und an die Marktsituation anpassen. Mit Kompetenz, neuen innovativen Ideen und Pioniergeist stellt sich HUBER auch zukünftig den Herausforderungen auf dem hochdynamischen Markt der Klärschlammtrocknung. Die Kläranlage La Crosse wird das Portfolio im Bereich der Klärschlammtrocknung um ein weiteres, von HUBER erfolgreich abgeschlossenes Projekt erweitern. USA nun zweitgrösster Markt für HUBER Bandtrockner Für HUBER Technology Inc. wächst unterdessen der Markt für Bandtrockner: Im Jahr 2022 erhielt die US-amerikanische Tochtergesellschaft von HUBER den Zuschlag für drei weitere Bandtrocknerprojekte – die USA sind nun der zweitgrösste Markt für HUBER Bandtrockner. Bislang gibt es in den USA 8 Installationen mit insgesamt 9 Trocknern. Die Grössen reichen vom Bandtrockner BT 10 bis zur grössten verfügbaren Grösse, dem Bandtrockner BT 30. Installierte HUBER Bandtrockner in den USA: Mooresville, North Carolina Sheboygan, Wisconsin Savannah, Georgia Springdale, Arkansas Jordan Basin, Utah La Crosse, Wisconsin Swatara, Pennsylvania Hickory, North Carolina[...]
[...]Schallstadt, BW, Deutschland Die Energiewende ist bereits seit einigen Jahren in der Diskussion. Spätestens die Ereignisse auf dem Energiemarkt im Jahr 2022 haben der Öffentlichkeit nun sehr deutlich vor Augen geführt, dass es einen sehr grossen Bedarf zur Neuorientierung auf dem „Wärmemarkt“ gibt. Die Diskussionen um den richtigen Brennstoff sind im vollen Gange. Die HUBER SE hat dabei eine Lösung parat, die komplett ohne Brennstoff auskommt: Sie basiert auf der Nutzung des energetischen Potentials des Abwassers mithilfe des Systems HUBER ThermWin. Energie aus Abwasser ersetzt regenerative und fossile Brennstoffe Im in Baden-Württemberg gelegenen Schallstadt (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) fand der Bauherr und Betreiber des Nahwärmenetzes, die Energiedienst AG aus Rheinfelden, optimale Bedingungen vor. Im Neubaugebiet Weiermatten entstanden 200 Wohnungen bzw. Häuser und ein neues Rathaus. Durch die Nähe zu einem vorhandenen Abwasserkanal in Schallstadt-Weiermatten kann das energetische Potential des Abwassers zum Betrieb des kalten Nahwärmenetzes genutzt werden. Dies bedeutet, dass Brennstoffe – egal ob regenerative (wie Hackschnitzel oder Holzpellets) oder fossile (wie Kohle, Öl und Gas) – nicht zum Einsatz kommen. HUBER ThermWin: Saubere Energie aus Abwasser Eine Entkoppelung von Bewegungen im Markt für diese Brennstoffe ist somit zur Realität geworden. Die feste Grösse ist die thermische Energie im Abwasser: eine dauerhaft verfügbare Ressource, die mittels dem System HUBER ThermWin und nachgeschalteten Wärmepumpen in saubere Energie umgewandelt werden kann. Fotos der Bauphase in Schallstadt für saubere Energie aus Abwasser Das System in Schallstadt ist unterteilt in das Nahwärmenetz selbst sowie die vorgeschalteten Lösungen zur Generierung bzw. zur Speicherung der Energie, die dem Netz zugeführt wird. Dem Abwasserkanal wird eine vordefinierte Menge Abwasser entnommen und grob vorgesiebt. Das geschieht in Schallstadt mit einer HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT® RoK4 . Diese ist in der Version „Unterflur“ ausgeführt – also unsichtbar. Lediglich eine Schachtabdeckung für den Zustieg kennzeichnet die Stelle, an der das Abwasser zur Nutzung durch die HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin präpariert wird. Beschickungspumpen fördern das energiereiche Abwasser, das ganzjährig Temperaturen zwischen 12 und 20 °C aufweist, zu den Wärmetauschern. Im Keller des Rathauses hat die Energiedienst AG eine Energiezentrale eingerichtet. Zwei HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin übertragen die Energie des Abwassers über Rohrbündel auf das Kreislaufwasser. So wird die Energie einem 500 m³ fassenden Pufferspeicher zugeführt. Konstanter Wärmeübergang durch patentierte Selbstreinigung Durch einen innovativen und einzigartigen Selbstreinigungsmechanismus der Wärmetauscher wird ein konstanter Wärmeübergang gewährleistet. Reinigungsarbeiten am HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin sind automatisiert – weder Bedienpersonal noch sonstige Reinigungstools oder -mittel sind notwendig. Der Pufferspeicher aus Beton wurde in Segmenten geliefert, die innerhalb einer Woche montiert wurden, und das Gelände wurde soweit vorbereitet, dass es als Parkplatz genutzt werden kann. „Power-to-Heat“: Elektrische Energie in Wärme umwandeln Der Pufferspeicher ist so konzipiert, dass künftig zusätzlich Wärme über bereits vorhandene Schnittstellen zugeführt oder eine Sektorenkoppelung des Strom- und Wärmesektors vorgenommen werden kann. Die Bezeichnung dieses technologischen Funktionsprinzips lautet „Power-to-Heat“: überschüssige elektrische Energie kann so in Wärme umgewandelt werden. Null Emissionen: Wärmepumpen decken den kompletten Wärmebedarf in Schallstadt ab In Schallstadt werden die Wärmepumpen als monovalentes Heizsystem betrieben, denn die dem Abwasser entzogene Energie reicht aus, um das gesamte beschriebene Areal mit Wärme zu versorgen. Das bedeutet: keine Brennstofflager, wenig Technik im Heizkeller, die Schornsteine entfallen. Wenn die Wärme- und Abwasserpumpen sowie die Wärmetauscher mit „grünem“ Strom betrieben werden, dann heisst das konkret: Null klimaschädliche Emissionen. Heizen ohne Brennstoff: Energetische Optimierung mit HUBER ThermWin „Heizen ohne Brennstoff“ ist also nicht nur ein leeres Versprechen – es ist die Realität. HUBER hat den Abwasserwärmetauscher RoWin in Kombination mit intelligenten Lösungen zur Vorsiebung von Abwässern wie der HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT® RoK4 schon seit 2010 bei unterschiedlichsten Projekten erfolgreich umgesetzt. Das System HUBER ThermWin ist ein wichtiger Baustein bei der Bewältigung der Herausforderungen in Sachen Wärmeversorgung und energetischer Optimierung. Unternehmen haben mit Weitsicht schon frühzeitig mit der Planung und Umsetzung von Projekten wie dem in Schallstadt begonnen. Die Energiewende war zum Zeitpunkt der ersten Planungen eher ein kurz- bis mittelfristiges Ziel – nun ist sie zu einer Notwendigkeit geworden.[...]
[...]Schneckenpressen bewähren sich seit vielen Jahren auf Kläranlagen mit Einwohnergleichwerten ≤ 100.000 vor allem deshalb, weil das einfache Funktionsprinzip Vorteile im Vergleich zu anderen kontinuierlich arbeitenden Entwässerungsaggregaten wie z.B. Dekanterzentrifugen bietet: Die Nutzung des Schlammbeschickungsdrucks (0 – 300 mbar) als Regelgrösse ermöglicht die automatische Anpassung der Maschinen- und Flockmitteleinstellung an Schwankungen in der Schlammbeschaffenheit. Zeitaufwendige Nachjustierungen durch den Betreiber werden so auf ein Minimum reduziert, die Entwässerung kann somit typischerweise unbeaufsichtigt über Nacht bzw. über das Wochenende betrieben werden. Bei kontinuierlichem Betrieb der Schlammentwässerung vergleichmässigt sich die Rückbelastung der Kläranlage durch das Filtratwasser. Zusätzliche Puffer zum Schutz der biologischen Stufe vor Rückbelastungsspitzen können entfallen. Die langsame Drehzahl der Schneckenwelle (< 1 U/min) ermöglicht einen verschleissarmen Betrieb und reduziert dadurch Wartungszeiten und Kosten für Ersatzteile. Entwässerungsgrad und Flockmittelverbrauch bestimmen Betriebskosten Die Betriebskosten und damit die Wirtschaftlichkeit der Schlammentwässerung werden allerdings massgeblich durch den Entwässerungsgrad und den Flockmittelverbrauch bestimmt. Diese Parameter werden typischerweise vorab durch vor-Ort-Versuche im Realmassstab oder im Labor bestimmt, im Rahmen der Ausschreibung bewertet und so zur Auftragsvergabe herangezogen. Die steigenden Verkaufszahlen der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® belegen hier ihre Wettbewerbsfähigkeit. Steigende Energiepreise, Energieautarkie und Versorgungssicherheit Obwohl die Energiekosten der Schlammentwässerung in der Wirtschaftlichkeit bisher nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann eine detaillierte Betrachtung unter den Gesichtspunkten steigender Energiepreise, der Versorgungssicherheit oder auch der Energieautarkie Sinn machen. Stromverbrauch der Schlammentwässerung Der Stromverbrauch einer Anlage zur Schlammentwässerung setzt sich typischerweise aus den Einzelverbräuchen von Beschickungspumpen, Förderaggregaten, der Anlage zur Aufbereitung von Flockmittel und dem Entwässerungsaggregat selbst zusammen. Während die peripheren Anlagenteile einer Schlammentwässerung typischerweise herstellerübergreifend mit einem spezifischen Stromverbrauch von ca. 15 kWh/tTR angenommen werden können, ergeben sich für die Entwässerungsaggregate deutliche Unterschiede. Stromverbrauch einer Vorführanlage der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS ® Das Diagramm zeigt beispielhaft die Auswertung des Stromverbrauchs von Einzelverbrauchern einer Vorführanlage der HUBER Q-PRESS® auf verschiedenen Kläranlagen und bei unterschiedlichen Lastzuständen. Der spezifische Stromverbrauch der peripheren Anlagenteile (ohne Schneckenpresse) beträgt ca. 15 kWh/tTR. Dieser Anteil ist erfahrungsgemäss weitgehend unabhängig von der eingesetzten Entwässerungstechnik. Nur 30 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Schlammentwässerung Aus dem Diagramm wird ersichtlich, dass die Schneckenpresse ca. 5 kWh/tTR benötigt und damit nur 30 % des Gesamtstromverbrauchs des Prozesses der Schlammentwässerung ausmacht. Unterschiede in den spezifischen Energiebedarfen zwischen den Versuchsorten sind bedingt durch unterschiedliche Feststofffrachten und Lastzustände. Im Vergleich zu Dekanterzentrifugen: Mit Schneckenpresse rund 80 Prozent Energie einsparen Beim Einsatz einer modernen Dekanterzentrifuge ergibt sich nur für das Entwässerungsaggregat allein ein spezifischer Stromverbrauch von ca. 40 kWh/tTR. Durch den Einsatz einer Schneckenpresse können also ca. 80 % Energie im Vergleich zu einr Dekanterzentrifuge eingespart werden. Die folgende Beispielrechnung, bezogen auf eine Schlammmenge von 1.000 t Trockenmasse (ca. 50.000 EW), verdeutlicht das finanzielle Einsparpotential: Bei einem angenommenen Strompreis von 0,26 EUR/kWh ergeben sich für die Dekanterzentrifuge jährliche Stromkosten von 10.400 Euro, für die Schneckenpresse lediglich 1.300 Euro. Eine ähnliche Einsparung der Betriebskosten von rund 9.000 Euro pro Jahr ergäbe sich z.B. bei: einer dauerhaften Steigerung des Entwässerungsgrades um ca. 0,5 Prozentpunkte bei angenommenen Entsorgungskosten von 100 EUR/tTR einer durchschnittlichen Reduzierung des Polymerbedarfs um 3 kg/tTR bei Polymerkosten von 3 EUR/kg Durch den geringen Energieverbrauch einer Schneckenpresse kann also der Wirtschaftlichkeitsvergleich zu Dekanterzentrifugen beeinflusst und der Stromverbrauch zur Schlammentwässerung deutlich reduziert werden.[...]