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HUBER als Full-Liner: Ein Partner für alle Prozessschritte der modernen Abwasser- und Schlammbehandlung

Wer eine Kläranlage plant oder betreibt oder den bestehenden Prozess optimieren möchte, steht heutzutage vor wachsenden Herausforderungen: Strengere gesetzliche Vorgaben, steigende Energiekosten und der Anspruch an nachhaltige Ressourcennutzung verlangen technische Systeme, die zuverlässig, robust und effizient sind. Der Betrieb einer Kläranlage gleicht dabei einem fein abgestimmten Uhrwerk – fällt ein Zahnrad aus, gerät das gesamte System ins Stocken.

In einer solchen Umgebung ist es ein entscheidender Vorteil, wenn ein Partner nicht nur einzelne Maschinen liefert, sondern komplette, aufeinander abgestimmte Prozessketten anbieten kann. Genau hier setzt HUBER als Full-Liner an.

HUBER-Technik für die gesamte Prozesskette.
HUBER-Technik für die gesamte Prozesskette.
HUBER-Technik für die gesamte Prozesskette.
HUBER-Technik für die gesamte Prozesskette.

Schlammbehandlung – ein Prozess, der mehr Aufmerksamkeit verdient

Ein großer Teil der Betriebskosten einer Kläranlage steckt in der Schlammbehandlung. Und dennoch wird sie im öffentlichen Bewusstsein oft nur als „Abfallproblem“ wahrgenommen. In Wahrheit ist sie ein hochkomplexer, wertschöpfender Prozess, bei dem es auf jedes Detail ankommt.
Gerade hier zeigt sich, welche Vorteile ein Anbieter mit umfassendem Portfolio hat. Schon bei der Schlammsiebung beginnt die Qualität der gesamten Prozesskette. Mit dem HUBERFremdstoffabscheider STRAINPRESS® werden Störstoffe frühzeitig entfernt – ein kleiner Schritt, der große Auswirkungen auf die Betriebssicherheit und die nachfolgenden Prozessschritte hat.

Darauf folgt das Eindicken, ein Prozess, der oft unterschätzt wird. Tatsächlich entscheidet er maßgeblich darüber, wie viel Energie und Kosten die nachfolgenden Schritte verursachen. Mit unterschiedlichen Technologien – Scheibe, Band oder Schnecke – bietet HUBER Lösungen, die sich exakt an die örtlichen Bedingungen anpassen lassen. Diese Vielfalt ist kein Selbstzweck, sondern ermöglicht maßgeschneiderte, nachhaltige Verfahrensketten für den Endkunden.

In der anschließenden Entwässerung wird der Schlamm auf einen wirtschaftlich sinnvollen Trockensubstanzgehalt gebracht – ein entscheidender Hebel für Entsorgungs- und Transportkosten. Je mehr Wasser dem Schlamm bereits in diesem Schritt entzogen wird, desto weniger Masse muss später transportiert oder weiterbehandelt werden. Das reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern verbessert auch die CO₂‑Bilanz des gesamten Prozesses spürbar: Weniger Masse bedeutet weniger Transportfahrten, geringeren Energieverbrauch und damit deutlich geringere Treibhausgasemissionen.

Gerade hier zeigt sich die Stärke eines Full-Liners: Unterschiedliche Maschinentypen, aber ein abgestimmtes Gesamtkonzept, das dafür sorgt, dass Eindickung und Entwässerung optimal ineinandergreifen und eine konstant hohe Qualität des entwässerten Schlamms gewährleisten.

Den Abschluss bildet die thermische Schlammbehandlung – der Punkt, an dem aus Abfall ein wertvoller Rohstoff werden kann. Ob solar unterstützt, bandbasiert oder rotierend getrocknet: Mit Lösungen wie dem HUBER Schlammwender SOLSTICE®, dem HUBER Bandtrockner BT oder dem HUBER Scheibentrockner RotaDry® lassen sich ganz unterschiedliche energetische und lokale Anforderungen oder auch Vorgaben an das Endprodukt abdecken. Im Vergleich zur reinen Entwässerung verbessert die Trocknung die ökologische Gesamtbilanz noch einmal erheblich. Der getrocknete Schlamm ist leichter, deutlich stabiler und wesentlich kompakter. Dadurch sinken der Transportaufwand und die damit verbundene Emissionen weiter. Gleichzeitig entsteht ein gut lagerfähiges Material, das energetisch verwertet werden kann – ein Aspekt, der nicht nur ökonomische Vorteile bietet, sondern auch die CO₂‑Neutralität moderner Kläranlagen unterstützt. 

Dank eines breiten Produkt- beziehungsweise Verfahrensspektrums steht immer der optimalen Kundennutzen im Fokus. All diese Maschinen werden durch Förderschnecken und Transporttechnik miteinander verbunden. Was oft unscheinbar wirkt, ist in Wahrheit das Rückgrat einer zuverlässig funktionierenden Anlage.

Praxisbeispiel: Die Kläranlage Erlangen

Die Kläranlage Erlangen zählt zu den leistungsstarken Anlagen in Bayern. Täglich werden rund 35.000 m³ Schmutzwasser mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt – genug, um bis zu 350.000 Einwohnerwerte zuverlässig zu behandeln. Besonders bemerkenswert ist die energetische Entwicklung des Standorts: Durch umfassende Modernisierungen an den Faultürmen und eine stetige Optimierung der Prozesse konnte der Energiebedarf um rund 1 Mio. kWh/a reduziert werden.

Gemeinsam mit der Nutzung von Faulgas und Photovoltaik erreichte das Klärwerk 2020 erstmals die Energieneutralität und deckt seither seinen gesamten Wärme- und Strombedarf selbst. Damit ist Erlangen ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie technische Abstimmung, effiziente Prozesse und moderne Anlagenkonzepte zusammenwirken können.

Zudem lässt sich am Beispiel der Kläranlage Erlangen erkennen, wie wirkungsvoll ein durchgängiges Portfolio sein kann. Dort zeigt sich eindrucksvoll, wie verschiedene HUBER Komponenten nahtlos ineinandergreifen: Bereits die Annahmetechnik für Kanalreinigungsfahrzeuge und Straßenkehrmaschinen ist vollständig aufeinander abgestimmt – vom Annahmebunker über die Austragsschnecke bis hin zur Sandwäsche. Das sorgt für robuste, verschleißarme Abläufe in einem Bereich, der besonders hohe Belastungen erfährt.

In der mechanischen Reinigung kommen Stufenrechen, Waschpressen und Sandwaschanlagen zum Einsatz. Dass diese Prozesse zuverlässig laufen, ist entscheidend für alles, was danach folgt – denn jede Verstopfung, jeder Sandanteil oder jeder Grobstoff beeinflusst spätere Schritte der Abwasser- und Schlammbehandlung.

Auch in der weitergehenden Reinigung setzt Erlangen auf HUBER-Technik: Siebanlagen und Abwasserwärmetauscher sorgen nicht nur für eine mechanische Entlastung, sondern auch für die Energierückgewinnung, ein zunehmend wichtiger Aspekt moderner Kläranlagen.

Besonders hervorzuheben ist der HUBER Bandtrockner BT 16, der die thermische Schlammbehandlung übernimmt. Hier wird sichtbar, wie sinnvoll es ist, alle vorgelagerten Prozessschritte aufeinander abzustimmen. Ein gleichmäßiger Eingangs-Schlamm, verlässliche Entwässerung und ein geeignetes Beschickungssystem bilden die Voraussetzung für einen stabilen und energieeffizienten Trocknungsbetrieb.

Warum ein Full-Liner den Unterschied macht

Eine Kläranlage besteht nicht aus einzelnen Maschinen, sondern aus Prozessketten, die ineinandergreifen müssen. Wird jedes Glied dieser Kette von einem anderen Hersteller geliefert, entstehen zwangsläufig Abstimmungsaufwände, Schnittstellenfragen und organisatorische Reibungen.

Ein Full-Liner wie HUBER bietet hier klare Vorteile:

  • Einheitliche Service- und Steuerungsphilosophie
  • Abgestimmte Schnittstellen und Materialflüsse
  • Weniger Risiko im Betrieb
  • Planungssicherheit über Jahrzehnte

Der Blick nach Erlangen zeigt: Wenn ein Partner mehrere Prozessschritte abdecken kann, entsteht ein System, das nicht nur funktioniert, sondern überzeugt – technisch, wirtschaftlich und nachhaltig.

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