HUBER SE eröffnet vierten Global Servicestützpunkt – Interview mit Dieter Stichel, Teamleiter des neuen Global Servicestützpunkt West
Die HUBER SE erweitert ihre Präsenz in Deutschland: Am 1. Mai 2025 nahm das Unternehmen in Neustadt/Wied offiziell den HUBER Global Servicestützpunkt (GSE) West in Betrieb. Mit der Erweiterung reagiert HUBER auf das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens und verfolgt das Ziel, kurze Wege, schnelle Reaktionszeiten und eine noch engere Kundenbetreuung zu gewährleisten.
Das Einzugsgebiet des neuen Stützpunkts umfasst rund 450 Kläranlagen, für die HUBER über 300 Service- und Wartungsverträge betreut. Für die Kunden bedeutet dies direkten Zugang zu qualifizierten Servicetechnikern, schnellere Reaktionszeiten bei Störungen sowie die Möglichkeit, Ersatzteile und Verbrauchsmaterial direkt vor Ort zu erhalten. Zukünftig sollen zudem regionale Schulungen und Servicetrainings angeboten werden, was die Effizienz und Planungssicherheit für die Anlagenbetreiber weiter erhöht.
Auf einer Fläche von über 800 Quadratmetern vereint der Standort Büro- und Sozialeinrichtungen mit einer Fertigungshalle. Diese bietet ausreichend Platz für Ersatzteillager, Reparaturen und Vorfertigungsarbeiten. Damit wird nicht nur die Produktivität und Flexibilität der Serviceprozesse gesteigert, sondern auch die Basis für die Ausbildung eigener Fachkräfte vor Ort geschaffen – ein weiterer Schritt zur Stärkung des Personals in der Region.
Um mehr über die praktische Umsetzung und die Ziele vor Ort zu erfahren, haben wir mit Dieter Stichel, Teamleiter des GSE-Stützpunkts West, gesprochen.
Dieter, seit dem 1. August 2025 leitest du den neuen GSE-Stützpunkt West in Neustadt/Wied. Wie lange bist du schon bei HUBER?
Dieter Stichel: Ich bin seit Februar 2017 bei HUBER und freue mich, nun die Leitung des neuen Stützpunkts übernommen zu haben.
Wie bist du zu dieser Position gekommen?
Mein beruflicher Weg war vielseitig: Nach einer Lehre bei der Bundesbahn und 15 Monaten bei der Bundeswehr habe ich zehn Jahre bei Siemens gearbeitet. Danach war ich 21 Jahre beim Abwasserverband Freigericht tätig, bevor ich 2017 als Inbetriebnehmer zu HUBER kam.
Was reizt dich an der Rolle als Teamleiter?
Besonders spannend ist es für mich, einen neuen Standort von Grund auf aufzubauen und dabei meine langjährige Erfahrung einzubringen.
Welche Ziele verfolgt der GSE-Stützpunkt West im ersten Jahr?
Wir möchten bei unseren Kunden bekannt werden und als zuverlässiger Partner wahrgenommen werden. Außerdem wollen wir von Anfang an effizient arbeiten und schnelle Reaktionszeiten sicherstellen.
Welche Herausforderungen erwarten dich beim Aufbau und wie gehst du sie an?
Es geht darum, Strukturen zu schaffen, Abläufe zu definieren und gleichzeitig direkt einsatzbereit zu sein. Ich setze auf klare Prioritäten, pragmatisches Handeln und enge Zusammenarbeit im Team.
Welche Ressourcen sind für einen erfolgreichen Start entscheidend?
Engagierte und gut geschulte Mitarbeitende, passende Infrastruktur und die notwendigen Arbeitsmittel. Außerdem sind sinnvolle Investitionen wichtig, damit alles reibungslos funktioniert.
Welche Vorteile bringt der neue Stützpunkt für Kunden und Mitarbeitende?
Für Kunden bedeutet er kürzere Anfahrtswege, schnellere Hilfe bei Problemen und einen direkten Ansprechpartner vor Ort. Für unsere Mitarbeitenden bietet der Standort optimale Bedingungen für Reparaturen, Ersatzteillager und Servicetrainings – alles an einem Ort.
Wie stellst du sicher, dass die Servicequalität und Kundenzufriedenheit hoch bleiben?
Indem ich regelmäßig persönlich Kontakt zu unseren Kunden pflege. Sie sollen jederzeit wissen, dass Unterstützung verfügbar ist und sie gut betreut werden.
Wo siehst du den Stützpunkt in zwei bis drei Jahren?
Als Ausbildungsstätte für Azubis, mit etwa zehn Servicetechnikern und etablierten Servicetrainings direkt am Standort.
Vielen Dank für das Gespräch. Mit dem vierten Stützpunkt in Deutschland setzt die HUBER SE auf schnelle Reaktionszeiten, direkte Kundenbetreuung und die Ausbildung von Fachkräften vor Ort – ein strategischer Schritt zur Stärkung der Serviceprozesse in Deutschland.


