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Polstofffiltration auf der Kläranlage Ta' Barkat (Malta) mit drei HUBER Tuchfiltern RotaFilt®

Blick auf den HUBER Tuchfilter RotaFilt®. Im Hintergrund laufen bereits die Bauarbeiten zur Erweiterung der UF-RO Anlage
Blick auf den HUBER Tuchfilter RotaFilt®. Im Hintergrund laufen bereits die Bauarbeiten zur Erweiterung der UF-RO Anlage
Blick auf den HUBER Tuchfilter RotaFilt®. Im Hintergrund laufen bereits die Bauarbeiten zur Erweiterung der UF-RO Anlage
Blick auf den HUBER Tuchfilter RotaFilt®. Im Hintergrund laufen bereits die Bauarbeiten zur Erweiterung der UF-RO Anlage

Die Kläranlage Ta' Barkat, oft auch als Malta South Sewage Treatment Plant bezeichnet, ist das Herzstück des maltesischen Abwassermanagements. Sie liegt in der Nähe von Xgħajra an der Südostküste Maltas und wurde im Jahr 2011 offiziell in Betrieb genommen. Sie ist die größte Kläranlage des Landes und bereitet täglich etwa 60.000 m³ Abwasser auf. Das entspricht rund 80 % des gesamten Abwasseraufkommens der Insel. Die Anlage nutzt ein modernes Biofiltrationsverfahren, das zwischen aeroben und anoxischen Umgebungen wechselt, um das anfallende Abwasser effizient zu klären. Durch die Inbetriebnahme wurde die Wasserqualität an den Stränden im Süden, wie Marsascala und Kalkara, erheblich verbessert. 

„New Water“-Projekt

Ein wichtiger Teil von Ta' Barkat ist die angeschlossene Brauchwasseraufbereitungsanlage für die landwirtschaftliche Bewässerung. Hier wird das bereits geklärte Wasser durch Ultrafiltration (UF) und Umkehrosmose (RO) so stark weiter gereinigt, dass es als hochwertiges Bewässerungswasser für die Landwirtschaft genutzt werden kann. Das Ergebnis ist Klasse-A-Wasser, dessen Qualität laut dem Betreiber Water Services Corporation (WSC) sogar die Standards der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für die Bewässerung von Lebensmitteln übertrifft. 

Aktuell werden täglich bis zu 9.000 m³ „New Water“ produziert. Es wird jedoch erwartet, dass die Tagesproduktion bis 2028 auf 20.000 m³/d gesteigert werden muss. Das Projekt soll langfristig bis zu 35 % des Wasserbedarfs im Agrarsektor decken. Das Hauptziel ist ein „Net-Zero-Impact“ auf den natürlichen Wasserkreislauf, indem die illegale oder übermäßige Entnahme aus Brunnen durch die nachhaltige Wiederverwendung ersetzt wird. 

Zum Schutz der nachgeschalteten Ultrafiltration- und Umkehrosmoseanlage (UF-RO Anlage) waren ursprünglich Trommelfilter als Feinstsieb hinter dem Nachklärbecken eingesetzt. Diese brachten jedoch nicht die notwendige Reinigungsleistung. Die TSS-Werte im Ablauf der Trommelfilter lagen regelmäßig im Bereich von 20-40 mg/l und führten so zu hohen Betriebskosten der UF-Membran und folglich Stillstandszeiten der Anlage.

Aus diesem Grund hat sich der Betreiber intensiv mit alternativen Technologien zur Feinstsiebung des gereinigten Abwassers auseinandergesetzt. Letztendlich hat man sich dazu entschlossen, die Trommelfilter durch Tuchfilter zu ersetzen, um so eine bessere Ablaufqualität für den Betrieb der UF-RO Anlage zu gewährleisten.

Die drei HUBER Tuchfilter RotaFilt® sind in Behälter verbaut
Die drei HUBER Tuchfilter RotaFilt® sind in Behälter verbaut
Die drei HUBER Tuchfilter RotaFilt® sind in Behälter verbaut
Die drei HUBER Tuchfilter RotaFilt® sind in Behälter verbaut

HUBER Lösungen im Einsatz

Im Januar 2024 erhielt die HUBER SE über einen lokalen Partner den Auftrag, die Anlage mit einer Polstofffiltrationsstufe zu ertüchtigen. Auf Wunsch der WSC ist die Anlage in Behälter verbaut. Nach einer intensiven Detailklärung und Abstimmung mit allen involvierten Parteien wurden dann im November 2024 drei HUBER Tuchfilter RotaFilt® der Baugröße 2700 nach Malta geliefert. 

Nach über einem Jahr zufriedenstellenden Betriebs wurden bei einer Routineinspektion durch ein HUBER Service-Team gemeinsam mit dem Betreiber Verbesserungspotentiale im Zusammenspiel der Gesamtanlage aufgedeckt. Ziel ist es, die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen und die Betriebsweise zu verbessern. Denn auch die Polstofffiltration muss im Laufe des Jahres 2026 den Nettodurchsatz pro Tag deutlich steigern. Währenddessen sind zudem die Bauarbeiten für die Erweiterung der nachgeschalteten Filtrationsstufen in vollem Gange, um optimal auf künftige Anforderungen vorbereitet zu sein. 

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