Der HUBER Bandtrockner BT, mit seiner speziellen Extruderaufgabe, wurde für die Trocknung von kommunalem Klärschlamm mit einem TR – Gehalt von ca. 16-35% konzipiert. Sollen andere Schlämme getrocknet werden, beispielsweise Industrieschlämme, muss eine genaue Laboranalyse erfolgen.
Konvektionstrocknung
Verarbeitung von entwässertem Schlamm
Der Bandtrocknungsprozess
Die gesamte Prozesskette der Bandtrocknung besteht aus den folgenden Hauptkomponenten und Prozessschritten:
Zwischenspeicher und Beschickung
Um eine kontinuierlichen Trocknungsbetrieb sicherstellen zu können, muss der entwässerte Klärschlamm in einem Schlammbunker zwischengespeichert werden. Aus dem Schlammbunker erfolgt dann mittels einer Pumpe die Zuführung des Schlammes zum Trockner. Um einen kontinuierlichen Trocknungsbetrieb, unabhängig von der Betriebszeit der Entwässerung, sicherzustellen, wird der entwässerte Klärschlamm in einem Bunker zwischengespeichert. Spezielle Schlammpumpen fördern den Klärschlamm zum Bandtrockner.
Bandtrockner
Der Klärschlamm wird mit einem speziell für diesen Einsatz entwickeltem Aufgabesystem, dem Extruder, auf das Trocknungsband aufgegeben. Dabei entsteht ein definiertes, gut durchströmbares Haufwerk, welches Grundvoraussetzung für eine effiziente, gleichmäßige und staubarme Trocknung ist. Der Schlamm wird langsam durch den Trockner befördert und mittels Heißluft auf einen Trockensubstanzgehalt von bis zu 95% TR getrocknet.
Bereitstellung Wärme
Die Nutzung nachhaltiger Energiequellen steht bei der Bandtrocknung ganz klar im Fokus. Das intelligente Wärmenutzungssystem des HUBER Bandtrockner BT ermöglicht die Nutzung jeglicher Art von Abwärme für den Trocknungsprozess.
Als gängigste Beispiele sind Abwärme von Blockheizkraftwerk (BHKW), Prozessabwärme oder die Nutzung von Sattdampf nach einer Dampfturbine zur Stromproduktion zu nennen. Ebenso können Wärmepumpen zur Wärmeversorgung eingesetzt werden. Zum Beispiel kann als Energiequelle unter Verwendung des HUBER Abwasserwärmetauschers RoWin der Kläranlagenablauf genutzt werden.
Förderung und Speicherung von getrocknetem Schlamm
Nach der Trocknung gelangt der Klärschlamm, je nach Trocknungsgrad, in ein Silo, in Container oder direkt auf den LKW. Die dazu nötigen Förderaggregate sind optimal auf den Trocknungsgrad des Klärschlammes abgestimmt. Im Regelfall kommt die HUBER Trogförderschnecke Ro8 T zum Einsatz. Aber auch andere Förderer, wie Becherwerke oder Rohrkettenförderer, sind möglich.

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Häufig gestellte Fragen
Eine Wärmerückauskopplung (z.B. für Beheizung von Gebäude oder Faulbehälter) ist optional möglich, trägt aktiv zum Klimaschutz dazu bei und spart zudem Kosten. Es sind Vorlauftemperaturen bis 70 °C möglich (abhängig von Trocknergröße und Wärmeversorgung).
Für die interne Wärmerückgewinnung wird die Restwärme der Trocknerabluft mittels Wärmetauscher auf die Trocknerzuluft übertragen und so der thermische Energieverbrauch drastisch reduziert.
Das Speichervolumen für den Schlammbunker variiert, je nach Anwendung, zwischen 5 und 1.000 Kubikmetern. Die Speichergröße hängt von mehreren projektspezifischen Faktoren ab. Beispielhaft sind die Laufzeit der Entwässerungsaggregate oder die gängigen Anlieferzeiten bei Fremdschlammtrocknung als Einfluss Faktoren zu nennen. Aber auch die geplante Laufzeit der Trocknungsanlage hat einen Einfluss auf die Größe des Zwischenspeichers. Ziel der Dimensionierung des Schlammspeichers ist es, einen kontinuierlichen Trocknungsprozess zu gewährleisten.






















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